nächste Seite

C2beta

Kissingen.

Lageplan des Schlachtfelds; Kissingen (heute: Bad Kissingen)Kissingen(heute:BadKissingen)Kissingen. NS.SüdSüdeRuinenBohnenlaubeStationsbergO.OstOsteW.WestWesteAlteinberS.SüdSüdenN.NordNorde
2 1/2 Bat: Bataillone operirein der rechteFlanke und gehen      über die ab-getragne Brück2 1/2 Bataillone stehen deHauptbrück gegenüber und gegedieſe (in Hotel deBavièr) feuern diBaiern ohne viezu treffen
Nachdem die Flankenbewegung ausgeführund Hotel Sanner genommen iſt, dringenun auch die 2 1/andre Bataillone übedie Hauptbrücke vor
Welche nun deKirchhof nehmenob die einen odeandern, oder beide, iſhier nicht genau zerfahren Kissinger Kirchhof 
Lageplan; Kapellenfriedhof, Friedhof KissingenKapellenfriedhofFriedhofKissingenKissingen (heute: Bad Kissingen)Kapellenfriedhof in Kissingen. cba
    a. Muttergottesbilb. Lindec. Kirchner Betzer’s Wohnhaud. Marien⸗Kapelle. Frühres Seitenthor; jetzt zugemauertf. Jetziges Ausgangsthor
OberlieutenantHopp. Fieauf. Liegauf dem Kirch-ho im gemeinſchaftlicheGrabein kleinedicker Mann’eraus ihr Leutitzt kommens
Eine Mauer aus rotheQuadern faßt den Kirchhof ein
Der Kirchhof iſt 200 Schritlang und 60 Fuß breit
Die Mauer iſt, in Folgdes Hügelterrains, verſchiedehoch zwiſchen 4 und 8 Fußnach außen zu kommt nocdie Erdwand von gleicheHöhe hinzu
Zur Vertheidigung dieſeKirchhofes, der haran der Straße liegt und dieſbeherrſcht, waren 300 (ode350 Baiern) unter HptmannHauptmannv. Thom kommandirt
Man hatte ſich vorzügliceingerichtet. Gegenübeliegt ein Holz⸗ und Bretterhof. Man hatte alle herübergeholt und an de2 Seiten (S.SüdSüden und W.WestWesten), gegen die deAngriff ſich richten mußteGerüſte gebaut, geradhoch genug daß der Manſein Gewehr auflehnen unſelbſt mit LeichtigkeiDeckung nehmen konnteDie beſten Schützen hatteeinzelne Steine aus deMauer ausgelöſt und audie Weiſe Schießſchartegewonnen
Nachdem ſo allehergeſtellt war lagerteſich die 300 Mann ider Marienkapelle, diSchutz gegen die Hitzgewährte, auch Deckungegen das Artillerie⸗Feuevon gegenüber
„Nun Kinder macht’hinaus“ rief Hauptmannv. Thom. Nun kommen’s.
Alles griff nach den Gewehren und nahm ſeineStand
In dichten Schwärmekamen derie Feind Preußen heran. Oſie von der Umgehungskolonne waren, oder voder Kolonne, die durch diStadt ſtürmte, wußte manicht beſtimmt. Wahrſcheinlickam man von beideSeiten. Die Kugelſpure(etwa 200) ſind faſalle nach der Stadtſeitzu. Es iſt aber auc
möglich, daß die Umge-hungscolonn im Herankommen die Deckung benutztedie ihr die letzten Häuſeder Stadt und beſonders dihier dicht ſtehenden Gartenbäume boten. Iſt deſo, ſo ſchob ſich deAngriff der eigentlich voSüden kam, mehr nacWeſten z
Lageplan des Schlachtfelds; Kissingen (heute: Bad Kissingen)Kissingen(heute:BadKissingen)Kissingen.
Die Baiern hielten ſiczwei Stunden lang (einigſagen drei) mit große Bravour. Verluſte hatteſie gar nicht, aber diPoſition war doch aufäußerſte exponirt und daGanze, wie’s auch kommemochte, eigentlich eiverlorener Poſten
Was endlich deAusschlag gab, iſt nicht miBeſtimmtheit zu erfahrenob Granaten einſchlugeoder ob endlich, die bidahin in Deckung ſtehendePreußen vorbrachen, darüber muß der Berichabgewartet werdenGranaten ſchlugen einEine traf den Grabſteieines Preußen, deSattlermeiſters Carl Teschneaus Groß⸗Glogau (de1865 am 5 Juli hier iim Badgeſtorben war) und diumherſpringenden Sprengſtückeſowohl der Granate wides zertrümmerten Steinsbrachen von den naſtehenden gothiſchen Grab⸗monumente die Spitzeund Thürmchen ab
In der Sakriſtei der Marienkapellhockte der KirchnerBetze. Es war der 100 Jjährige Geburtstag ſeines VatersEr ſank nieder und betete
Gott, daß ich nie geborewäre
Endlich ſtürmten diPreußen vor. Sie brachedie Seitenpforten auf, warfen das große Grabſteinbild, das hier (eibetender Ritter) das hievorgeſtellt war, um undrangen in den Kirchhoein. Die Baiern retirirten über die Gräbehin einem mehr oberwärts gelegenen Ausganzu und bewerkſtelligteihre Flucht. Nur midenen, die im Hauſſteckten gab es noceinen Kampf. Ein 55 e
Lageplan; MarienkapelleMarienkapelleKissingen (heute: Bad Kissingen)Marienkapelle in Kissingen.
161 Baiern gefangein der MarienkapelleDer Cüraſſier alSchildwacht. ZweTage nichabge
    a. Ecke
Ein Baier ſpranhier hinein unmußte 24 Stundedrin bleiben
Gerade hier an der Mauer ziehen ſich diKindergräber hin und an der Stelle, wdie Preußen eindrangen ſteht eine kleinGrabtafel: Hier ruht das ſchuldloſe KinFlorian ZeißnerodeDie alle die Inſchrift tragen: „fHieruht das ſchuldloſe Kind“ und dander Name legte auf einen Baiean, dieſer parirte und ſprandem Preußen an diKehle. Auf ſo nahe Diſtanckonnte dieſer ſein Gewehnicht brauchen und wares fort. Beide zogeihre Säbel und mit deLinken ſich krampfhafan den Kragenſtückehaltend, hackten ſie aueinander ein. EinKugel ſtreckte endlicden Baier nieder
Hptm: v. Thoma führtdie Seinen mehr oſtwärts die Chauſſénach Winkels entlang 300 Schritt hintervom dKirch-ho entfernt fand eeinen Graben, der einigermaßen Deckung gabsofort gab er Befehdieſe Linie wieder miSchützen zu beſetzen. BeVertheidigung dieſer Linifiel Hauptmann v. Thomauch Oberſtlieutnant...Der Rückzug ging auWinkels; die Preußedrängten nach
Die Marienkapelle iſein ziemlich geräumigermit vergoldeten RoccocoHeiligen und dito Bildniſſereich ausgeſchmückter Bau
Die einzelnen Monument
  • 1. Major Rohdewald
    Sehr ſchön (das weitauſchönſte). Ein ſchwarzeMarmorſarkophag mit ditHelm, Schwert, Eichenkranz. InſchriftMajor und Bataillonscomman-deur August Rohdewalgef. im Gefecht bei Kissingeam 18. Juli 1866
    RückſeiteSeinem verehrten Führedes Offizier-Corps deFüſilier⸗Bataillons Lippe
  • 2. Sec.Seconde Lieutnants PaulBrzosowsk aus Potsdaund Carl von Reaus Potsdam Erfurt; Wahrſcheinlich vom. beide vom 55.ten Hübſches Sandſtein⸗monumen
  • 3. Eugen DewalEinjähriger Freiwilligeim 19t Inf. RegimentAus Coblenz. Holzkreuz
  • 4. Das große Grahat erſt ein proviſoriſches kleineDenkmal
  • 5. Hauptmann W. v.Lüder. 7. Compagnivom 55.ten – Erſt a9. Auguſt geſtorben. Holzkreuz
  • 6. Hptm.Hauptmann Auguſt v.Zweh vom 19. RegimtGeſt.Gestorben am 12. Juli. – Holzkreuz
  • 7. Hauptmann Robert Hal4. Compagnie 19. Regimentgeb.geboren am 26. Juli 182gef. am 10. Juli 1866am 14. November aus,gegrabemn und nacHaus geliefert. (Stras-burg in Weſtpreuße
  • 8. Sec.Seconde Lieutenant GeorgMetz im 19. Regimt.RegimenHolzkreuz
  • 9. Premierlieutnant Colmarv. Uthma i9. Regimt. Geb.Geboren am28. Mai 1836 zu Lange⸗nau in Schleſie. – Sandſteinmonument
zu Brom⸗berDas Grawurde ausgemauert unam 28. Auguswurde idemſelben Grabe begrabedie Gemalin Ruth Brown

  • 1. Hauptmann ThomaHolzkreuz, daran eieingerahmtes, umkränzteGlas. Unter dem Glaein Papier; drauf folgendInſchrift
    Hier ruht in GotHerr Hauptmann Thomvom 9. K. Bair: Inf. Regimtwelcher den Kirchhof vertheidigt mit 300 Manbis Nachmittags 4 Uhr. Wege
    Preußischer
    Preuß:
    Uebermacht mußteer ſeine Stellung verlaſſeund iſt gefallen am 10Juli 1866 außerhalb deKirchhofs. (Sein Grab ganin Aſtern)
  • 2. Friedrich Freiherrv. Reitzenſtein⸗HartungHartungs) K. B. Hptm.Königlich Bairischer Hauptmannim 12. Inf. Reg. KönigOtto v. Griechenlangeb. d.geboren den 4. November 182auf dem Felde der Ehrgeblieben d.den 10. Juli 186im Gefechte beiKissinge. (SchöneMonument in graueMarmor.
  • 3. Hier ruhet HerrFranz Dejose Pharmaceut aus TrebnitzOberſchleſien i. Wurde iſeinem 27. Lebensjahre durceinen Granatſplitter in dehieſigen Apotheke getödtewährend des Treffens vom10. Juli 186. (Holzkreuz
  • 4. Name unbekannt„Hier ruht in Gott, treu ſeinePflichten, ein tapfrer bairiſcheSoldat vom 15. Inf. Reggef. am 10. Juli 1866 ider Schlacht bei Kissingen“Daran reiht ſich einDichtung wie folgt
    Ruhe, ſüße Ruhe ſchwebe, Tapfrer, über Deiner GruftKeine Klage ſtöre dieſe, bis der große Gott Dich ruft
    Um den goldnen Glanz der Freiheit, dieſes Kleinod zu erjagenZogſt Du aus in jene Lande, wo ſich Brüder feindlich ſchlagen
    Ja, Du haſt die Siegespalme jetzt errungen unter QualenDenn im Graben wohnet Freiheit, die wir mit dem Lebezahlen
    Kaum erſcholl der Ruf der Pflicht, als auch Du Dein junges LebeMußteſt in der weiten Ferne, in dem Kampfgewühle geben
    Schlafe ſanft, Du tapfrer Bayer, denn Du haſt ja jetzhieniede
    Alles das ſchon überſtanden, was auch anderen beſchieden
    Nichts kann man als Dich beweinen, wie diBruderliebe weinet
    Und dem Tod entgegentreten, der unalle einſt vereinet
    Dann wieder Zeilen der Klage darüber, daDeutsche gegen Deutsche ſtritten

Dieſer tapfre Soldat vom 15. bairiſchenInfanterie Reg war unter der bairiſcheAbtheilung, die das Hôtel Sanner vertheidigte. Er ſchoß verwundete 13 unſrer Soldaten, nieder einige waren tödtlich getroffen und die Unſren riefen ihm zu: „eſolle um Pardon anrufen“. „Ich wilkeinen preußiſchen Pardon.“ Man ſchluihn nieder. Die Preußen ſelbſt machteihm ein Grab, in der Nähe vom Hôtel errichteten ihm ein Kreuund ſchrieben darauf: „Hieruht in Gott etcet cetera“ (Siehe obenSpäter wurde er ausgegrabeund auf den Friedhof gebracht. Hieerhielt er dann die Dichtung Etwa 800 bis 1000 Schrithinterm Kirchhof, ſtehauf einem Granitſteinein KreuHier ſtarb den Heldentod GenerallieutnantOskar vonZolle.... d.den 10. Jul1866 Die Schlacht beiKissingen, und Nüdlin-ge. von J. Hei⸗neman. KissingeGedruckt und zu habebei A. A. Reichardt
Das Treffen bei KissingenWinkels und Nüdlingenam 10. Juli 1866Nach eignen Wahrnehmungen etc3. Auflage. KissingenDruck und Verlag vonFranz Joſeph Reichard(Obere Marktſtraße 5.Vom Lehrer Fuchs
Hammelburg
Lageplan des Schlachtfelds; HammelburgHammelburgHammelburg. nach Brückenanach Kiss⸗inge
Das Terrain auf dem Beyer anrückte, hatte, ſo weit ich’s ſehekonnte links einzelne Berge, nach rechtWieſenflachland und die Saale. Dochwurde der Weg auch vorechts hervon der Höhgegenüber, beſtrichen

Würzburg

nach Roſsbrunn und Uettinge

Lageplan des Schlachtfelds; Roßbrunn (bei Würzburg)Roßbrunn(beiWuerzburg)Roßbrunn. HettstadHett⸗stadterHoPlateauAnfanZelZeller SteigSehr lang anſteigend
  • a. letztes ReitergefechtDas Terrain halbflach, eiwenig gewölbt. Im Hett-stadter Ho wadas
    große
    gr:
    Haupt-quartirVon Zelbis auf diePlateau-Anfan1/2 Stunde
  • Von Zelbis auf diePlateau-Anfan1/2 Stunde
Lageplan des Schlachtfelds; Roßbrunn (bei Würzburg)Roßbrunn(beiWuerzburg)Roßbrunn. ZeliGrundHettstadterHoCavallerie⸗GefechHettstadim Grund
Das Terrain etwwie unſer SpandauerbergDoch das Plateau ſelbſetwas muldig, concav unconvex
Umgebungsplan; Roßbrunn (bei Würzburg)Roßbrunn(beiWuerzburg)Roßbrunn. Roſsbrun4 Gehöfte (ausgebaut) von RoſsbrunnAn ihnen führt diStraße vorbei. Daeine PoſthausMädelhofen. . . . Waldbrunn. . . . . . . . . . . . . Waldbüttel⸗brunHettstadHettstatter HoZelWürzbur
Die 4 ausgebauteHäuſer von Roſsbrun
Lageplan; Roßbrunn (bei Würzburg)Roßbrunn(beiWuerzburg)Roßbrunn. ſteinernes PrivathauWirthshauWirthshaus und PoſWirthshaus undBrauhauDorf

Die Poſt iſt eimaſſives Haus, mit großeThorweg. In die Mittelthür führen 12 Steinſtufenzwei kleine Akazien voden Fenſtern. Es wazerſchoſſen. Jetzt nur noczwei Paßkugeln (muthmaßlicbairiſche); über einer ſteht„Erinnrung an den deutſchenBruderkrieg am 26. Juli 186.
Lageplan des Schlachtfelds; Roßbrunn (bei Würzburg)Roßbrunn(beiWuerzburg)Roßbrunn. UettingeHeiligenberg(Nicht gſtürmtBaierabgefangeHiehinteRoſsbrunnKirchbergDie 59 erOſtnertdie 36 ein verſchiedeneLinien, über Waſſer-mühl, Gerſtenfeld, unan der Waldliſière
Die Berge habealle dieſelbe FormationSie ſind nicht ſehſteil, nur oben bewaldet (wo dandie bairiſche Artillerihielt) während der langgezogenAbhang Felder odeWeingärten trägt. Hie(in Mitte der Höhe) ſtandie bairiſche InfantrieDie Preußen (36 er) griffevon Uettingen auin wenigſtens Colonnen an: übe die Waſſermühle, übedie Felder, adeiner Waldliſièrentlang (dies waein Umweg, gaaber allein Deckung)Beſonders die, diüber die Feldeavancirten, hattekeine Spur voDeckung, nicht einmaeine Waſſerrinnund es bleibt zverwundern, daß nichdas ganze Regimenaufgerieben worden iſt

Dorf Uettingen

groß, wie eiMarktflecken, hübſcgelegen, die Straßemaleriſch gewundendie Häuſer vorothem Sand(?)ſteindie Dächer von ZiegelDer Friedhof an eineSeite des Dorfiſt ſehr hübſch; neuDie meiſten Gräbeſind erſt aus deKönigszeit Eine Paßkugel an einem deUettinger Häuſer führdie Inſchrift„Morgengruß a26. Juli 1866. Die 59 er habeeinen großen Sandſtein-Obelis
  • Hugo Freiherr v. Bothma
    Premier
    Pr:
    Lieutnant
  • ugo Grabig, Sec.Seconde LieutnantHugo Tecklenberg Vicefeldwebel

Franz Bernhard vTrotha(Von eineandern Regiment
Grabig und Bothmanoch beſondre GräberAußerdem viele großGräber. Dem Gittereingangegenüber, ein großes rotheSandſteinkreuz mit eineMarmorchriſtus daran. Sehr hübſch.
Zwei Handwerksbuſrſcheaus der Rheinpfalz (Schuhmacher) trafen wiunterwegs, nachher audem Uettinger Friedhofwo ſie ſich alles aueinem Papierſtückchenotierten. Der einſagte: „die Sachſen undie Berliner, die wollealles ſehn. Ein Berlinemacht 7 StundeUmweg, aber eiSachſe 10 Stunden.

Würzburg

Der Marienberg. Danebeeine Kapellenkirchedort ſtanden dipreußiſchen BatterienDie Stadt, von ſehvornehmen Gepräge, iſvorzugsweiſe eine biſchöfliche Roccoco⸗Stadtüberall hängt ſich Roccoco an, ſelbſt adem alten, 4 thürmigen, theilromaniſchen, theils gothiſchen Dom
Die Brücken⸗Apoſteoder Kirchenväter odeHeilige ganz Roccocund ſehr geſchmacklos
Das Haus „ImFalken neben degothiſchen Marien⸗Kapelleein Prachtſtück voanmuthigem, eilnladendenden RoccocoDas große (biſchöflicheReſidenzſchloß mehr Renaiſſancemit etwas Roccoco
Viele Kirchen iJeſuiter⸗Styl
Die Max⸗Schule under frühre Bahnhof (eiRundbogen⸗Hallen⸗Bauſehr hübſche Gebäude, namentlicdas letztre, nach neuſteMünchner Schule
Die Marien⸗Kapelle (gothiſcreſtaurirt) ſehr hübſch
Ueberhaupt viel hübſche Bautenalte und neue

Laufach. Frohnhofen.

Lageplan des Schlachtfelds; Frohnhofen (Mömbris)Frohnhofen(Moembris)Frohnhofen. AschaffenburFrohnhofenLaufacGemünde
Die Aufſtellung der 15 er und der Füſiliere von 55. nach WegnahmeLaufach war folgende
    3 Compagnien in Frohnhofe6 Compagnien links auf den Höhe7 Compagnien rechts auf den Höhe
Die Heſſen gingen in ſtarken Colonneauf alle drei Punkte vor. Unſre Reſerv(1. uund 2. Bataillon 55 er) ſtand in Laufach. Be der Ermüdung der Truppen verhielten wiuns defenſiv
In Frohnhofen der berühmte KegelbahnkampfEbenſo wurde an beiden Flügeln gekämpft
Am heftigſten griffen die Heſſen unſrerechten Flügel an. Hierher entſendete Generalv. Wrange das 1. und 2. Bataillon 55 er zuUnterstützung
Jetzt mußte Oberſt v. Goltz eineOffenſivſtoß von den Höhen (von welchen?)der Feind zog ſich nun zurück

Aschaffenburg.

Lageplan des Schlachtfelds; AschaffenburgAschaffenburgAschaffenburg.
  • a. 9 Comgagnien 15 er nördlicvon der Chauſſée, über die Höhen
  • b. 3 Compagnien 15 er, Avantgardeauf der Chauſſé
  • c. Die 13 er nehmen die Faſaneri
  • d. Die 53 er dringen links durch einStadtecke und beſetzen die Mainbrücke
wurde mir alles klar. „Schickſal geh Deinen Gang“. Zeugdeſſen was geſchah, wollter nicht ſein, dazwiſchentreten ebenſowenig. So denRückzug. Nie hab’ ich ähnlichMenſchliche Maſſen verſchwinden ſeh
Ich wohne in eineDependence. Die beiden AltenLiebe und Ehe und ähnlichintrikate Gegenſtände. 70. 54Ah, ſehr reſpektabel Aber er war keineswegder Nonpareil
Neben ihm ein junger Kaufmanmit einer aufrechtſtehenden blondeTal. Sie ſah auwie eine Welle, wenſie eben kippen will, auſchlechten Marien⸗BildernDieſer ſchlug dem Rechnungsratum ein Stück RinderbratenTragikomiſch wirkte der Dritteder ein Landbaumeiſter auder Provinz, vielleicht aucOberlehrer an einem
westpreußischen
west-preuß:
westpreußischen
Gymnasium sein wollte.Ganze Sein allergefälligſte Aktiohielt ſich in den Grenzedes Anſtands. Aber er hatte Kinder, einen Sohn und eine Tochtezwiſchen 12 und 14. Als diKunde aber kam, zog er ſiczurück. Erſt Monate ſpäte
dazu verschwächteer das Prinzip der Theilung, des Nach unNach⸗Forderns. Er ging den ſicheren Weg. Als er ſich adie ſauber aufgeſchriebenen Stücke machte, ſah es aus alſchnitte eeine Torte

Der Bilderbogen.

    Alles unverändert. 6Die KugelſpureDie GräberDie Saiſon ist immer noch im SchwungeDas UndiſtinguirteDie Badeliſten. Fürſten. GrafenNichts davon zu ſehn
  • Ich weiß wohl, es iſt eiWelt⸗ und Krankenba
  • Aber es iſt dennoch zu wenigRothe Ankerjackbwilde Blonde
  • Die Ponceau-Naſen ſineigentlich das vornehmſte
  • In allen Abarten
  • Hinweis auf die FeldmarſchallsGallerie
  • Die Table d’hôtDas viele Eſſen
      2 Supp3 Rindfleiſc
    • 1 Wirſingkohl mit Gullaſch unSchinke
    • 3 Rinderbrate
    • 2 große Nudeln mit VanilleSauce
Am 25.
Lageplan des Schlachtfelds; Roßbrunn (bei Würzburg)Roßbrunn(beiWuerzburg)Roßbrunn. RoſsbrunHelmstadMädelhofe
Diviſion Flies rücktziemlich weſtlich voWertheim heran; ſcheinam 25. kein Gefechgehabt zu habenDiviſion Beyer rücktetwas ſüdweſtlich aund nahm Helmstad
Am 26.
Lageplan des Schlachtfelds; Roßbrunn (bei Würzburg)Roßbrunn(beiWuerzburg)Roßbrunn. RoſsbrunUettinMädelhofHelmstadt
Diviſion Flies waam 25. Abends mit deAvantgarde in Uettingendie Baiern in Roſsbrunn
Am Morgen des 26entbrannte der KampfDie 59 er und beſonders di36 er erſtürmten die Waldhöhen zwiſchen Uetting-ge und Roſsbrunn, 6dann auch daDorf Roſsbrun(Poſthaus) ſelbſt
General Beyenahm gleichzeitiMädelhofen unwirkte bei deWegnahme voRoſsbrunn mit
Nördlich voRoſsbrunn beHettstadterhof hattdas Reitergefechſtatt
Am 25. alſo: DiviſionBeye nimmt >HelmstadtAm 26. Diviſion Flies erſtürmt die Höhen zwiſcheUettingen undRoſsbrunnimmt Roſsbrunn unhat das CavalleriegefechtBeyer nimmt Mädelhofen und wirkmit
    Adami, Gräfin Apraxinv. BecquignollesBleichroedev. BrauchitscFrau v. Brucv. BoniGraf BernstorfBendemannCretiusGraf zu Dohna
  • Duchess of BuccleucHerzogin
  • v. EtzeFürſt Galitzinv. GoebeGraf v. d. GoltzKoesteKey⸗Blun
    Graf zur Lippe 6Baron v. MeyerdorfGräfin v. Montv. ManteuffeMac⸗Leanv. Mitschke-CollandMurphyFrau NiemanDr NarGraf Poutales
Der hieſige Kapellen⸗Kirchner Caspar Betzehat nach dem Gefechtebei Kissinge am 10Juli 1866 in ſeinemHauſ mehrere verwundetPreußen und Bayeraufgenommen und längerZeit mit großeSorgfalt und Uneigennützigkeit gepflegtAußerdem kann icaus eigner Wahrnehmunhierdurch bezeugen, da derſelbe bei Beſtattung 6der im GefechGgefallenen, ſo wiſpäter an ihreWunden verſtorbenen preußiſcheOffiziere und Soldateſich durch große Gewiſſenhaftigkeit und treuErfüllung ſeiner Berufspflichten, namentlich aucbei Führung der Todtenliſtenhervorgethan hatKissingen de19. Sept: September 1866Dr LindneOberſtabsarzt i5. Weſtf. Inf. Rg.Westfälischen Infanterie Regiment No 53 Vgl. Fontanes Theaterkritik vom 24. Mai 1882 zu XXX: „Anno 67 besucht’ ich Kissingen und ließ mich durch die Meßnersfrau auf dem Kirchhofe umherführen, auf dem der Kampf getobt hatte. Sie erzählte mir allerlei Züge; den größten Eindruck aber hatte ein Münsterländischer Kürassier auf sie gemacht, den man abzulösen vergessen hatte. Er stand schon 18 Stunden und war am Umsinken. Endlich, in seiner Verzweiflung, gab er dem Zureden der guten Frau nach, und setzte sich auf ein Grab und schlief ein. Aber sein letztes Wort war: ‚Wecken’s mich, Frau, oder es kost’t mein Leben.‘“