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A18beta

    Wust. (v. KatteSchönhausenReiſe in Thüringen 1867

Wust

Kirche
Empore mit 25 Engelskopfe
Holzdecke mit 9Amorin-Engeln12 davon umſchließein der Mitte eiBild die Dreieinig-keit darſtellen. GotVater als alter Manmit weißem BartDieſe 12 mit Spruchbändern auf deneder Psalm ſteht
Herr Gott gelobeteilig iſt unſer Gott etcet cetera
Gebäudeaufriss; KircheKircheWust (heute: Ortsteil der Gemeinde Wust-Fischbeck)Kirche in Wust.
Alte Kircheurſprünglich romaniſcaber immer wiedeumgebaut
Gebäudeaufriss; neuere GruftneuereGruftKircheGruftanbau der Kirche in Wust.
Grufanbadeſich adie kleinApſilehntDie andre Gruft iſt idem Theil der Kirche, deunterm Thurm liegt, abeauch zu ebner Erde
    Grabſtelle 2 Thale
    Barbier 1 Thaler 10 Sg
    Stempelbogen – 15
  • Rechnung in Freien⸗wald
    5 Thaler

  • Trinkgeld (Kindchen) – 20
    — (Hausknecht)– 15
    Für die Leinen etcet cetera in Tornow 10
    – – Armenbüchſe – 20
    Dem Herrn Cantor 1.
    Dem Schuhmacher Papke 1
Ludolph AuguſPreußPreußischer Majoin WusvermählmiDu Rosenoch General⸗MajoruneiGeneral⸗lieutenanHeinrichChristia
Preußischer
Preuß:
KönigsMiniſte(das ſchönBild
Hofmarſchall in CoburHans v. Kattgeſtorben 168 } SteinbilideKirch

Die hohe Rhön. Das Terraizwiſchen Fulda und Werra

Der Schauplatz der FalckenſteinſchenAktio beginnt ſüdlich von EiſenachHier ſziehen ſich 3 GebirgspartieenPlateaus mit zahlloſen Kuppen bian den Main hin, zunächſt diHohe Rhön, dann der Speſſart, dann
I (Erste Generation)
Hans v. Katte. Hofmarſchall iCoburg, geſtorben 1684 zu Wust*
II (Zweite Generation)
Hans Heinrich v. Katte † 174Preußiſcher General FeldmarſchallVater des EnthaupteteChristoph v. Katte † 174 Magdeb: Magdeburger KammerpräſidentVater vieler Kinde

(wichtig der Odenwald
Zu beiden Seiten dieſer großezuſammenhängenden Bergparthie zieheſich Flüſſe hin; der nördlichſte Theidieſer gx---xanzenſchaftlichen Bergmaſſheißt die hohe Rhön unliegt zwiſchen Werra und FuldaDie Werra⸗Bahn folgt großentheildem Laufe des Werra⸗Fluſſes und
III (Dritte Generation)

A. die Kinder des Feldmarschalls.

Der Feldmarſchall war 2 mal verheirathet, mit einer v. Wartens⸗lebe und einer v. Bredow. Ehatte drei Söhne, die alle dredas 30. Jahr kaum erreichtenWust ging dadurch auf die Liniſeines Bruders des Kammerpräſidenten übrig. Die 3 Söhndes Feldmarſchalls waren
  • Hans Herrmann (aus der Ehmit der Wartensleben) enthauptet zu Cüstri
Albrecht RittmeiſteAlbrecht Friedrich Rittmeiſte } beidwareSöhn
der Bredow unbeide ſtarben (fielen?in der Zeit der ſchle-ſiſchen Krieg. Eineſcheint ſchwer verwundeworden zu ſein giebt überall einen prächtigeBlick auf den Fluß, auf dikoſtbaren Wieſen die ihn begleitenauf die Oſtabhänge der hohenRhö und auf die kleinen Städte unDörfer, die an dieſen Oſtabhängeliegen
Die hohe Rhön, wenigſtenauf der Strecke zwiſchen Salzungen und
III (Dritte Generation)

B. die Kinder des Kammerpräſi-dente

Der Kammerpräſident hatt5 Söhne
    Ludolph Auguſt, Major
  • Heinrich Chriſtian Kriegsminiſte(wie es heißt, der erſte)
  • Außerdem 2 Generalmajors un1 Generallieutenant

Von dieſen 3 letztern iſt nichtbekannt
Von Heinrich Chriſtian befindeſich ein ſehr ſchönes Bild (Knie⸗ſtück im großen Saal deWuster Herrenhauſes. DeKopf drückt Feinheit, Wohlwollen, Behagen, Humor ausEs iſt der Kopf eines heitrevornehmen, humoriſtiſchen Lebemanns Meiningen, hat keineswegs einebeſonders triſten Charakter, auch liegehier eine Menge Dörfer auf dePlateau, beſonders wohl an den einzelnen Waſſerrinnen. Man dardie hohe Rhön durchaus mit unſrehohen Barnim vergleichen und genaſo, wie am Abhange hin, durcWieſengrün und am Hohen⸗Finow Er trägt eine Rüſtung, übederſelben einen weiten, maleriſch drapirten Ordensmantelauf demſelben das Kreuz deDeutſchen Ritterordens unſreeiſernen Kreuz ſehr ähnlichnur ſchlanker, gezogenerLudolph Auguſt (Major) wader älteſte der Brüder unin ſeinen Beſitz kam WustBei ſeinen Lebzeiten beganin Wust ein glänzendeLeben. Die reichen Mitteüber die er verfügte, ſetzteihn dazu in Stand
Dieſe Mittel ſchöpfte ezum Theil aus Wust ſelbſtgroßentheils aber aus deVermögen ſeiner Frau. und Freienwalde vorbei die Wriezeneroder Oderbruch⸗Eiſenbahn läuft, ſläuft hier die Werra⸗Bahnund ganz ähnlich wie Cöthen, Torge-lo,. . . . . . . . . . . auf dehohen Barnim liegen, ſo liegeDermbach, Wieſenthal, Roßdorf etcauf der hohen Rhön, freilicwohl an einer Stelle, wo ſie vielleicht
Seine Frau war einDu Rosey, Tochter des. . . Friedrich der Große wollte ſieals gute Pathin, einem deKattes vermählen und traferliedie betreffenden Ordres. DeBeglückte war aber urſprünglicnicht Ludolph Auguſt, ſonderein andrer Bruder. LudolphAuguſ wurde nur degutirtum ſich die Zwangsbraut, voder man wenig erwartetevorher anzuſehn. Er fand ſiſo, daß er ſich gleich mit ihverlobte. Der König, deblos der Familie (nicht deeinzelnen) eine Gutthat erweiſewollte, ſcheint damit einverſtanden kaum noch dieſen Namen führt
Die hohe Rhön liegt nuwie ein breiter Wall zwiſcheWerra und Fulda
Falckenſtein, nachdem er voEiſenach aus dieſen Wall (über Markſuhl oder Salzungeerſtiegen, befand ſichnahm hier eineeine hochgelegene Centrums⸗Stellung zwiſcheſeinen zwei Gegnern ein und ſchien geweſen zu ſein
In jenen Jahren, diwahrſcheinlich dem 7 jährigenKrie unmittelbar vorausginge(die Zwangsheirath kann aucſchon unter Fr: W.Friedrich Wilhelm I. ſtattgefunden haben * Ludolph Auguſt, älteſter Sohn des Kammerpräſidenten, war wahrſcheinlich ebenſo alt wie Hans Herrmann der Enthauptete, (ſein Vetter). Danach würde Ludolph Auguſt im Jahre 1735 oder 36 etwa 30 Jahr alt geweſen ſein und in dieſer Zeit mag ſeine Verheirathung fallen. * und Wust kadann erſt 6 bis 10 Jahre ſpätean das Paar) wurde deHerrenhauſe und dem Park zWust ſeine gegenwärtige Geſtalt gegeben
ſich zu beſinnen ob er ſich nacrechts hin gegen die Fulda (VIII Corpsoder nach links hin gegen die Werra (VII Corpswenden ſollte. Schließlich entſchied eſich dahin, keins von beiden undoch auch wiederum ſowohl das einwie das andre zu thun. Ebeſchloß ſeine Gegner darüber in Zweifezu laſſen, wennm es eigentlich gelt Das Wohnhaus iſt einfaches beſteht aus einem 2 ſtockigeMittelbau, an dem ſich rechtund links 1 ſtöckige Flügel, abean der Frontlinie des Hauſes anlehnen. Die Zimmer ſinhoch geräumig, ſtattlicher aldie Geſammterſcheinung des Bau’erwarten läßt
Von großer Schönheit iſder Park (30 Morgen groß)Zwei prächtige Ulmengängführen durch die ganze Längdes Parks, und ſtoßen zugleicnach rechts und links diEinfaſſung ſeines Hauptſtückes bildend und münden auf dibeiden Flügel des Hauſes. und abwechſelnd nach rechts unnach links hin ſeine Schläge auszutheilen, dadurch tdie Verwirrung beidehintertreibend, zugleich aber, iVordrigen, immer mehr die Richtunnach rechts hin (Frankfurt) iAuge zu behalten. Bei Dermbackam ihm dieſer Plan (urſprünglich wollter vielleicht blos auf Fulda, Gelnhauſen, Früher ſtanden zwiſchen deSpalierArkaden⸗ bildenden Bäumenvon Arkade zu Arkade, Sandſteinfiguren (wie in Potsdamvon denen nur noch wenigReſte vorhanden ſind. Sie wareeine Zeitlang der Steinbruch deDorfes. 18 Statuen wurdeallein zur Befeſtigung eineMühle verwandt
Dieſe Anlage (mit deGängen etc) iſt wahrſcheinlicſchon aus der Zeit des Feld-marſchall. Ludolph Auguſthat aber einen andreTheil hinzu. Er legteerweiterte den Park naclinks hin, legte Teiche anin dem Teich eine Inſel un Frankfurt los) und es iſt bekannt, wiglänzend er ihn ausführte
Das eigentliche berühmte Unterſchreiten der hohenRhön iſt abedoch wohl der Theil ſeiner Aktionder dem Gefechte von Dermbacfolgte, alſo alles was zwiſchedem 4. und 10. Juli liegt gab dieſem Theil des Parkdie ſchönſten Bäume, namentlicPlatanen. Am Rande deParks überblickt man einprächtige Feldfläche bis zu deElbmündung hin und diThürme von Jerichow und Tanger-münd ragen am Horizontauf
Auf einem Stück lawliegen zwei Kanonenröhrewie es heißt aus der Zeider ſchleſiſchen Kriege

Die Gemahlin Ludolph Au⸗gust ( die Du Rosey) waam Hofe der Prinzeſſin Ferdinan(in Friedrichsfelde) beſonderwohlgelitten. Man beſuchte ſicgegenſeitig. „Mama iſt wigekocht; die Prin-zeſſi hat ſich anmeldelaſſen.“

Kissingen

Umgebungsplan; Kissingen (heute: Bad Kissingen)Kissingen(heute:BadKissingen)Kissingen. NüdlingeWinkels
Die Bilder.
Die Familienbilder befindeſich alle in dem großeVorderſaal, in dem GeneraSoult (1806 oder 12längere Zeit ſein Hauptquartier hatte. Er ſolallerlei Intereſſantes mitgenommen haben. (Was?
Es befinden ſich hie4 intereſſante Bilder
    1. Der Feldmarſchal2. Dame (?3. Hans Herrmann4. Heinrich Chriſtian, deKriegsminiſter.
Lageplan; Kissingen (heute: Bad Kissingen)Kissingen(heute:BadKissingen)Kissingen. Steg der in diMaxſtraße führt300 SchritzwiſcheSteg unSteinbrückeSteinbrücke diin die Haupt- unMittelſtraße führtGitterbänke diins Kurhaus führabcdefghBrückenaHammelburGarit
  • a. Bairiſcher Hof. DreihunderKugelſpuren
  • b. Louis Friess. Faſt nocmehr zerſchoſſen
  • c. Hotel garni von HolzmannWeniger zerſchoſſen
  • d. e. f. g. h. Häuſer unHôtel garnis; alle mehoder weniger zerſchoſſeIn den Häuſern zunächſt deBrücke ſtecken viele Geſchützkugeln. Die Kugelſpurerühren wahrſcheinlich vo
  • Kartätſcheher

Das weitaus beſte iſdas von Heinrich Chriſtianwahrſcheinlich von Pesne odeaus ſeiner Schule
Der Feldmarſchall iſt aucgut und charaktervoll gemaltnur nicht ſo elegant. Eträgt die Uniform ſeineCüraſſier⸗Regiments, Cüraß unKoller (eine Art Ledermanns). Knieſtück
Neben ihm (links) diDame
Neben ihm (rechts) HansHerman. Beide BildeOelbilder, Bruſtſtück
Hans Hermann, vielleicht 24 oder 25 Jahr alt, trägeinen Cüraſſier⸗Cüraß, dagepuderte Haar, rechts und linkin drei Locken gelegtEr iſt nicht häßlich, etwaStubsnaſe, der Ausdrucdes Ganzen klug, energiſchhartnäckig, ſelbſtbewußtDem Bilde in Charlottenburiſt es doch nur weniähnlich
Kirche und Grüfte.
Die Kirche ſiehe dierſten Blätter.
Die Kirche hat zweiGrüft, eine ältre uneine neure.
Die ältre Gruft, befindeſich im Thurm, zu ebneErde. Hier ſtehen kupfernund Zinkſärge; die Särgein edler Form, alle reicornamentirt, wie diSärge aus der 2ten Hälftdes 17. Jahrhunderts, beiſpielsweiſe wie die Särge iTamſel (Wreechs) und iGartz (Quaſt). Hieruht wahrſcheinlich der Groß⸗vate und Urgroßvater Hans Hermans
Die zweite, etwaneure Gruft iſt an diApſis als ſelbſtſtändiges Häuschen angebaut. In dieſe ruht ausſchließlich diFamilie des Feldmarſchallser ſelbſt, ſeine zwei Fraueund ſeine 3 Söhne
  • 1. Der Feldmarſchall ieinem prächtigen Sarkophagvon ſchwarzem Marmomit weißem Marmoornamentirt
  • 2. Rechts neben ihm ſeinerſte Frau (v. Wartensleben
  • 3. Links neben ihm ſeinzweite Frau (v. Bredow
  • 4. und 5. Seine beiden Söhnaus zweiter Eh
  • 6. Hans Herrmander Enthauptete.

Sie liegen alle in prächtigen Särgen, mit AusnahmHans Herrmans
Wenn man eintrittin der Ecke links, ſo daß vodem einfallenden Tageslichnur ein Schimmer hierher fällſteht ein einfacher, langeHolzſarg. Er ſcheint geſtrichegeweſen zu ſein, aber diFarbe iſt theils abgegriffentheils abgeſprungen
Wenn man den Deckeabgenommen hat, ſo ſtehin dem äußren Sarein zweiter, eine bloßzugeſchrägte Kiſte mit eineflachen Deckel
Hat man auch dieſezweiten Deckel aufgehobenſo erblickt man alleswas von irdiſchen Ueberreſtevon dem unglücklichen Kattübrig iſt
Ein hellblauer Seidenmanteumhüllt den Körper; dwo dieſer Mantel aufhörtliegt ein Schädel, nebeihm eine blaue, kunſtvolzuſammengeſteckte, mit Spitzenüberreſten ausgeſchmücktSchleife, die früher daſchöne blonde Haar deTodten zuſammenhielt
Noch vor 20 Jahrein dem ersten Viertedieſes Jahrhundert war der Schädel wohlerhaltener hatte noch die Kopfhauund an dieſer das gelocktHaar, ſeitdem abeiſt der Verfall eingetreteund die ſorgliche Pietädes jetzigen Hauſes (Herrv. Katt hat Wust ſei20 Jahren) kam doch bizu einem gewiſſen Gradzu ſpät
Wie das überall geſchieht, wo Sage odeGeſchichte, einer Gruft miteibeſondres Intreſſe leiht, (bwie alſo beiſpielsweiſin Buch, in Campehl, i Guſow, ſo wur Gusow, ſo wurde aucdieſe Wuster Gruft der Gegenſtand der Neugier, dePilgerfahrten, der Curioſitätenkrämerei, auch der bloßeübermüthigen Profanation
Ein junger Oekonomim Dorfe wettete ewolle den Katt’ſchen Schädeherbei holen und um Mitternacht wieder an ſeine Stelltragen. Er that’s und gelobtdann freilich: einmal unnicht wieder
Ein Engländer verweiltlange inan dem geöffneteSarge; dann nahm eden Halswirbel mit, den die Eindrücke vermiſchen. Es wolltnicht recht glücken. Da lagen diumgeſtürzten Statuen. Auch hiedie Bilder der Vergänglichkeit
Weit am Ende deParks endlich trafen wir einBirkenbrücke, hier iſt eine Banunter Hängenden und von dieſeäußerſten Punkt aus ſieht mains Feld und Wieſe hinein bihinüber nach dem Thurme voJerichow. Ebegann zdämmern, Wieſenebeln ſtiegeauf, eiDämmern kaauch über unſelbſt, jene

ruhig x---Betrachter, dein Leid unFreud nueine wechſelndKette deErfahrungen ſieht das Henkerſchwert durchſchnittehatte
Andre nahmen nach und nacalle Zähne alles Erinnerungsſtücke mit; |all das hat das Todesbild | nur der oberTheil des wohlgeformten Schädels iſt verhältnißmäßig gut erhalten
Ein letzter Reſt ſeineHaares wird von degegenwärtigen Beſitzer aufbewahrt
Wir ſchloſſen den Sarwieder und traten in daLicht zurück. Stumm ſchrittewir neben einander herüber den Kirchhof fortauf dasen Park zu. Seinſtille Schonheit ſolltegeſtört (?
Lageplan; Herrenhaus (heute: Grundschulde Wust), Wohnhaus, Wuster Herrenhaus, SchloßHerrenhaus(heute:GrundschuldeWust)WohnhausWusterHerrenhausSchloßWust (heute: Ortsteil der Gemeinde Wust-Fischbeck)Herrenhaus Wust. Teich unInſel
  • aa. Kleine Vorbauten. GeſindWohnungen
  • bb. Die beideFlügel
  • c. Das Mittel⸗hau
Wus2002001003Morgen Wal— Acke— Wieſe— ParkMelchow ider Nähe, mit ſehalter romaniſcher Kircheverte!

Wust

Einleitung
Wust 1700
Das Schloß. Der Beſuch de19jährigen ſpätren Feld-marſchall. Sein Brudeder ſpätre KammerpräſidentDer Park. Der Beſucin der Kirche. DiDenkmäler von 1684 undes 14 Jahr alt geſtorbenen Bruders
Wuſt im Novembe1730
Das Erſcheinen deSavrges. Der Sarg wirin die Gruft geſtell Der Herr Rath Schmid iBerlin (wahrſcheinlich ein höhreRegierungs⸗Beamter) ſchreibt aſeinen Bruder Schmid (wahrſcheinlich Rath in der Regierungin Halle
Berlin 9.
September
Sept:
173
0
.
Der Herr Rittmeiſter v. Katt iſvergangnen Dinstag Morgen, zu ſeineGlück noch vor unſres Königs Abreiſnach Potsdam, hierher nach Berligekommen. Es iſt ihm daQuartier auf der Hauptwache ſchopräparirt geweſen. Nachdeer aber unſren König mit guteReſolution angetreten und ſicexculpirt hat, ſo iſt ihm unſeKönig recht gnädig begegnet, un neben in Entfernung voGrabe ſeiner Mutter ((v.Wartensleben. DiesſeSarkophag wo möglicbeſchreiben
Derweilen ſaß deAlte in Königsberg undas Herz brach ihm. Sein(zweite) Frau, gleich außeſich. Dann die beideBriefe mit Trauerrand
Wust 1748
Der Feldmarſchall iſt todtſeine drei Söhne iſtſind todt(ausdie Kinder beider Ehen) diganze Linie iſt ausgeſtorbenDie Reiter-Linie iſt jetzim Beſitz des Gutes. DeKammerpräſident hat es. Ob e hat ihm alle Gnade verſprochen, auch zu ihm geſagtdaß er der Familie nichts wolltentgelten laſſen. Ich habe evon gewiſſer Hand erfahrendaß unſer König etliche Mazu dem Herrn Rittmeiſter vonKatte geſagt, hat: „Ihſeid ein ehrlicher Kerl“. Eiſt auch ganz frei und lound wird vermuthlich bald wieder von hier entweder nacdem Werbeplatz oder zuRegimente gehn. Dieſelieber Bruder, könnt Ihr deHerrn Präſidenten v. Kattennebſt Vermeldungen meinegehorſamſten Empfehlungen nur oft da iſt, iſt ſehr fraglichſogar zweifelhaft. DiLeute lebten damals wijetzt Bismarck in Var-zi. Nur ausnahmsweiſauf ihrem Beſitz. Eheißt: er lebte bis 1760WaWuſthrſcheinlich hatte ees längſt bei Lebzeiteſchon einem ſeiner Söhne übergeben. Den wir nähekennen lernen werden
Wust 1775
Ludolf Auguſt und diDu Rosey. Nun daheitre, üppige Treiben, devolle Gegenſatz gegedas Wuſt von 1730. Abeſchon zeigen ſich die Vorboten gewiß ſagen. Im Uebrigekann und mag ich von dieſeMaterie weiter nichts ſchreibenGott gebe, daß dieſer Troublund dieſes Ungewittebald vorüber gehen mögeSchmidDieſer Schmid in Hallcopirt dieſen Brief ſeineBerliner Bruders und ſchickihn am 11. September abſchriftlich an deKammerpräſidenten (alſo deOnkel Katts) nach Mag⸗debur des Verfalls
Wust 1820
Der Spieler⸗Katte under Stiefel⸗Katte
Wust 1870
Schloß. Bilder. Manuſkripte. Park. KircheDer Beſuch in deGruft. Das Katte-Schwert in Vieritz
Gang in den ParkBlick in die freiWieſe, Heuduft. StilleLeid und Freud, Ueppigkeiund blutiger Tod allewird nur zu einem Gliein der Kette und manimmt es hin wie Bilderwie Erſcheinungen, wie den natürlicheWechſel der Dinge, vodenen Leid und Freud, das eine ſſchwer und ſo leicht wie daandre

Schönhausen.

Lageplan; SchönhausenSchoenhausenSchönhausen.
  • a. Einfahrt mit gemauertePfeilern
  • b. Wirtſchaftshausc. große Lindd. Sandſtein⸗Vaſe. große Kaſtanie
Ueber der ſchlichten Eingangsthürohne Rampe, ohne Treppeiſt ein Wappenſtein, miden beiden Wappen der Bis-marck und der Katt’s eingelaſſen. Die Katze haeine Maus gepackt und ſpielmit ihr. Das war 1700Dreißig Jahre früher als eiStärkerer mit der KatzMaus ſpielte. – InſchrifAugustvonBismarcAnn
DorotheaSophiaKatte1700Rechts und links hingen zwevertrocknete Kränze und vodem Wappen ein Birkenſtrauch Hübſche Baumgänge, alte unneue, ziehen ſich durch dePark hin, der zwei Etage(Stufen) hat und an deſſeeiner Seite ſich ein ſchilfbeſtandner Graben als Grenzzwiſchen Park und Fel(Runkelrüben und Maishinzieht. Ueber den Grabeführt eine Brücke. Adieſer Stelle ſteht devielgenannte Herkulesauf deſſen Rücken GrafB ſeine Büchſe oder ſeinStehpoſtenflinte probteEr hält vor Schmerz diHand nach hintenAuf den eine Schenkel hat – erſichtlicein neuer BeſucheAdam geſchriebenvon dem er nur diEinfachheit des Coſtümentlehnt
Gebäudeaufriss; Schloss SchoenhausenSchlossSchoenhausenSchönhausenSchloss Schönhausen. Garten⸗Seit
Gebäudeansicht; Schloss SchoenhausenSchlossSchoenhausenSchönhausenSchloss Schönhausen.
Bibliothekszimmer.
TheatZwei große Schränk
  • Großes Univerſal-Lexikonaller Wiſſenſchaftenund Künſt
  • Theatrum Europeum
  • Allgemeine Geſchichtevon Deutſchlan
  • Allgemeine WeltHiſtori
  • Sammlung allerReiſebeſchreibunge
  • Staats und ZeitungsLexiko
  • Gladows Reichs⸗Hiſtori
  • Büſchings Erdbe-ſchreibun
  • Hiſtoriſches Labyrinthder Zei
  • Ludwig GottfriedHiſtoriſche Chronikder 4 Monar-chiee
    Andrer Schrank
  • Friedrich v. Schlegelſämmtliche Werke
  • Lettres de BussyVoltair
  • Laienbrevivon LeopoldSchefe
  • BasedowElementarwer
  • Herſchels populäreAſtronomi
    1. Eßſaal weißtapezier2. Wohnzimmer grüntapezier
  • 3. Schlafzimmer (in Front durch deGiebel des Seitenflügels halzugebaut.
  • 4. Bibliothekroth geſtrichen
  • 5. Japaniſches Zimme
  • 6. Frontzimmer miWand⸗Oelmalereien
Grundriss; Schloss SchoenhausenSchlossSchoenhausenSchönhausenSchloss Schönhausen. Zimmemit deWandOelmalereienSchlazimmerWohnzimmedeGräfigrünEßſaalniedriJapaniſcheZimmeBibliothek
Wohnzimmer grün, einfach mit moderneBildern, LithographienKamin mit Stukarbeit. Uebedem Kamin, eiFrauenbild in deStuck eingelegt Eßſaal, weiß, miStuckdecke und Stuckfries, Stuck übeden 2 Kaminen

    Die Eigenthümlichkeides Baus beſteh
  • 1. in den StuckDecken und StucFrieſe
  • 2. Stuck⸗Kamin
  • 3. In den runden StucUmrahmungen übeden Kaminen vielfach Portraits
  • 4. Ein japaniſches Zimmerein andres mit großeWandmalereien in Oel
  • 4. In der Tiefe unverhältnißmäßigeNiedrigkeit der Zimmer
  • 5. Die quadratiſche Grundform des Baus
  • 6. Die dicken Mauerndie ſchwere Treppe
Bemerkenswerth iſt noch iErdgeſchoß das nach deGarten hinausführende ZimmerDie Stuckdecke zeigt daBismarckſche und KatteſchWappen, ſehr hübſch ausgeführt, iſt alſo auch, wi alle dieſe Stuckarbeiten auder August v. BismarcZeit (1700)
August v. Bismarck
ſcheint nun überhaupt deHäupter geweſen zu ſeinder Erneurer, der Erbauerder Wiederherſteller voniSchloß und Kirche. Entwedewar er reich, odeer wurde es durcſeine Heirath
Auf der Stelle, wdas alte Schloß geſtandehatte, das während de30 jährigen Krieges eingeäſcher worden war (nur didicken Mauern wareſtehn geblieben) führter das jetzige Schloß auf(1700). Seine Gemahliwar Dorothea SophiaKatte
Beſonders wichtig wurder auch für die ſchöngroße alte Kirche. Eſchenkte oder errichtete
  • 1. eine geſchnitzte Kanzemit dito Treppe (ider Mitte der Kirche etwa)
  • 2. den Altar mit Bilbeides eine Roccoco⸗Arbeit)
  • 3. den herrſchaftlichen
  • prächtig in Eichenholz geſchnitzten Chorſtuhl, der Kanzegegenüber
  • 4. Ein großes prächtigeEpithaphium, zum Gedächtniſeiner Eltern miden eingelegten OvalBildniſſen (Zeit in deTracht etwasa von 1680beider
In einiger Entfernung danebenbefindet ſich ein zweiteEpithaphium, das dem Auguſtv. Bismarc ſeinerſeitvon ſeinem Sohne errichtewurde. Es iſt aber ſehviel ſchlechter und zeignichts mehr von de Reichthum und dem verhältnißmäßigen Geſchmacder vorhergegangenen Generation
Das ganze Dorf hafaſt den Charakter eineFleckens: 26 Bauerngüteund 34 Koſſäthengüter, wenich nicht irre
Dazu 2 Rittergütervon denen 1 bei deBismarcks geblieben iſt, daandre (auch mit eineHerrenhauſe) ſich im Beſitzdes Deichhauptmanns Gärtnebefindet. Dieſer forderteals Graf Bismarck dieſHälfte jetzt wiederkaufe wollte, 150,000 Thäaleüber den Werth des GutesSo wird – vielleicht übertrieben – erzählt. Graf Bis-marc ſagte: „50,000 übedem Werth hätt’ ich gegeben150,000 Thaler iſt mir zviel.
Der Blick vom hochgelegnen Kirchhof aus, iſt ſehr ſchönebenſo die Fahrt nacSchönhauſen durch Jerichound nachher an Tangermünd(zur Linken im Dämmervorbei

Kösen

Sonntag d.dender 18. Auguſt. Dinirt im „muthigen Ritter(früher im „ſchmutzigen Ritter)Zu Zöllners Lindenſtraß69
Am Bahnhof Begegnung miEggers und Lucä’s
Am Abend mit deFreunden im „muthigen Ritter“
Mit Lucae bis 12 1/4 iKurtzhals⸗Hôtel geplaudertEmilie kommt nicht, weiſie – incognito ſchon da iſt
Montag d.
dender
1 9.
August.

Emilie taucht aufGeplaudert. Fahrt nacNaumburg. In den ſächſiſchenHo. Naumburger⸗DomKaffelokal. Fahrt übe Almrich, Schulpfort(Emilie macht einen Beſucbei Frau Prf.Professor Hoſsfeldtnach Kösen zurück
In Naumburg aucBendemanns Bild: „dieErmordung Abel; deEngel der Gnade und deGerechtigkeit in deWolken“ geſehn. Sehreſpektabel. – Zu Abenbei Chevaliers. Kartoffeund Hering. Vorfeier deGeburtstages der Chevalière
Dinstag d.
dender
2 0.
August
Geplaudert. Beſuch voKarl Lucae. ZuDiner im Kurhauſe Nachmittagsparthie nach deRudelsburg. Romantik unFuhrmannskneipe. DeAufſatz über P.Paul Heyse vorgeleſen. Am Abend iKüchengarten
Mittwoch d.
dender
21. August.
Geplaudert. Beſuch von KarlLuca. Diner im KurhauſeKaffe im KüchengartenParthie nach der „Rektors⸗wieſ.“ Kartoffeln und HeringAm Abend in den „muthi⸗gen Ritter
Donnerstag d.
dender
22. August
.
Gepackt. Geplaudert. Abfahrt um 12 Uhr nacDietendorf und Arnstadt. Gan durch Arnstadt. Der grobWirth im „Deutſchen Hauſe“(Der in der „goldnen Sonneſoll eben ſo grob ſein). Omnibusfahrt nach Ilmenau. Ankunft 7 Uhr. Frl. v. Rohund Herr Otto (Wirth uneſtempelter Balladenfreund). Geh.Geheim RathHeyse nebſt Frau und TöchternOberſtaatsanwalt AdelungMuſikdirektor NaumannForellen⸗Souper
Freitag d.
dender
23.
August
Frühſtück. Spatziergang iden Bergen. Diner. ReizendFahrt im Pony-Fuhrwerüber Manebach, dan Auerhahn, Gabelbac(Schönſter Punkt) dagroßherzogl. Sommerhausden Ausſichtsthurm audem Kückelhahn, dieaGöthe⸗Häuschen („Ueber allenGGipfeln iſt Ruh) und deHermannſtein (die ſingenden Studenten) nach Il-mena zurück. – Karpfenſouper
Sonnabend d.
dender
24. Augu st
Das ErdbeermädchenFrühſtück. Gang auf deKirchhof, Porzellanfabriund auf die Berge. DinerAbschied. Bouquets von
Geheim
Geh.
Rath Heyse. Fahrt im offneWagen mit Frl. v. Rohbis Arnstadt. Abſchied voihr. Fahrt nach WeimarAnkunft gegen 9. Abgeſtiegen im „Ruſſiſchen Hof“
Sonntag d.
dender
25. August
.
Chevaliers und Roquetttauchen um 8 1/2 Uhr aufGemeinſchaftliche Parthieen
    1. Fürſtengruft
  • 2. Wieland Standbild (der„docirende Wieland“
  • 3. SchillerGoethe⸗Haus (voaußen
  • 4. Schiller⸗Haus midem Gärtchen
  • 5. Wieland⸗Haus.
  • 6. Großhrz.Großherzogliches Schloß
        a. Schwinds 7 Rabe
      • b. die Köpfe (10 ode12) von Leonardoda Vinc zu ſeine„Abendmahl“
      • c. die Handzeichnungeberühmter Meiſternamentlich Raphael, MichelAngel, Rubens
      • d. die 4 DichterzimmerHerder, Goethe, SchillerWieland
      • e. die Bibliothek, miBildern, Büſten, ReliquienCurioſitäten (ſiehGroſses Dichtung
  • 6. Diner im RuſſiſchenHo. (Spielhagen). FünMann hoch in NoNumero 23 gedruſelt
  • 7. Kaffe getrunken aSchloß in der Conditoreauf einer reizenden Veranda
  • 8. In den ſchönen Park
      a. das Göthe⸗Gartenhausb. das Borkenhäuschenc. das römiſche Haus
  • 9. Das Herder⸗Standbild ader Pfarrkirche
  • 10. Birnen⸗VesperbrodAbſchied von Chevaliers unRoquette
  • 11. Souper
Montag d.dender 26. AuguſtFrüh auf. Gepackt. U8 Abfahrt nach ErfurtDrei Stunden in ErfurtFlanirt; die alten Häuſerder ſchöne Dom miden großen Treppenfluchteund die St Severi’s Stifts-kirch. Schönes Backwergekauft. Um 12 nacEiſenach. Abgeſtiegeim „Halben Mond“. Kaffgetrunken. Herr v. Pfueund Frau. Um 5 1/2 audie Wartburg. Erſt Beſucbei Reuter. Die Wart-bur ebei Sonnenuntergang un in der Vorbereitung zuFeſt. Um 8 Uhr zurückGutes Souper. Ringsunur Muſiker. An Roquettund Lepel geſchriebenDinstag d.dender 27. AuguſFlanirt in EiſenachAuf den Bahnhof. DiMuſiker treffen iMaſſe ein. Abfahr12 1/4; Emilie nach Köſenich nach MeiningenAn Markſuhl, SalzungenImmelborn, Wernshauſeund Waſungen (wahrſcheinlicauch an Schloß Altenbervorbei) nach Meiningen Ankunft 4 Uhr. Abgeſtiegen im „SächſiſchenHo.“ Die Poſt geherſt am andern Ta10 1/2 Uhr. [Wegeder Terrainbeſchreibung dehohen Rhön, ſiehdie Querblätter zAnfang des Buchs.] Regenwetter. Nach dem Regeflanirt. Sehr hübſche StadtAn Dr Beutner geſchriebeMittwoch d.dender 28. AuguſtUm 10 3/4 Abfahrt voMeiningen mit der PoſtDie Fahrt geht übe Burg und Dorf Henneber(die alten Grafen von Henne-ber ſaßen hier) Mellrich⸗stad, Neustadt a. d. S.an der SaaleMünnerstadt, NüdlingenWinkels nach KissingenAnkunft gegen 6. Abgeſtiegen in einer Dependancdes „Sächſiſchen Hof“. Auden Kirchhof. Ueberblick. Geplaudert miKirchner (Küſter und Todtengräber) Betzer, deſſeFamilie ſchon 200 Jahrdies Amt hat. Danzum Souper in deSächſiſchen Hof. Militairiſches geleſen Donnerstag d.dender 29. Auguſt 5Gang durch die allerliebſte Stadt. KurſaalBrunnenhalle. DiBrücken. Der Alten-ber etc. Zum KichneBetzer. Eingabefür ihn gemacht. ZuDiner in den „SächſiſchenHo“. Bis Hôtel Sanneund zur ſüdlichen HolzbrückeIn die Friedhofs⸗KapelleAlles aufgeſchrieben (ſiehdas dicke Buch). Spatzierganmit Kirchner Betzer uneinem Eiſenbahn⸗Direktoaus Glogau aufs Schlachtfel bis über Winkels 5hinaus, am GrabkKreudes Generals v. Zoller vorbei. In die Depen-danc. Eingabe für BetzerThee getrunkenFreitag d.dender 30. Auguſt BambuKleine Kalender von 1800Rudolfs TuchnadelDie Ringe an E. FL unP. RDas Buch von den Freiwilligen Jägern Ob in TornowWann? zwiſche3 und 4Wie viel ekoſtetOb dann ſeinhieſige (diGlietzner) odedie TornowerKirchPlatz ausſuchen audem Kirchhof
    1. Die Dichterhäuſer2. Die 4 Standbilder3. Stadtkirche4. Das Schloß
  • 5. Die Bibliothek(9 bis 12
Nach Meininge12 Uhr 15. un3 Uhr 16Nach KöseAbfahrt 12 UhAnkunft 3 Uhr 39Immelborn iſt eiDorf, die Kirchliegt etwas hoch aeinem Abhang, daDorf unten, unmittelbar an der BahnSchlichte Lehmhäuſer, abemit Ziegel gedecktEin Höhenzug, ebeder auf deſſen diſſeitigen Abhang diKirche liegt, verſteckdie nach Weſtehin gelegene Landſchaftwahrſcheinlich auch Barchfeldauf dem Wege wohin deerſte Zuſammenstoß ſtattfand Bunte Bilder in raſchem LauStiegen wechſelnd vor mir aufWust, der alte Katten⸗SitzEine GruftIm Sarge der Freund von Kronprinz Fritz., einder Schädel,dieſe Freunde des ein Schwertes⸗BlitzEin rRother Abendſchimmer umfloDie alte Linde vorm BismarckſchloßUnd mMond und Wolken ſahenwirich ziehHin Ueber Thurm und Pappeln von Redekin Wünſche, die lang ich im Herzen getragewurden lebendigwurden erfüllKam Erfüllung in dieſen drei Tage
<Beginn Textschicht 1>
Und deſſen wir in Dankbarkeit gedenke
<Ende Textschicht 1>
Th. F.Theodor Fontan
<Beginn Textschicht 2>
Und ein dankbaAngedenkewerd’ ich der Damdes SchloſſesHauſeſchenke
<Ende Textschicht 2>
Bureau⸗CheOtto Bartensteinin Meiningen Nach GenthiVon Berl: Berlin bis Kösen (für Emilie) 5.
Lageplan des Schlachtfelds; DermbachDermbachDermbach. Werra⸗FluSalzungeImmelborWernshauseDermbacWies: WiesenthalRoſsd.RossdorNeidh: NeidhartshauseZellDied.Diedor
Goeben war im Weſentlichevon Salzungen auf Dermbacgegangen. Von hier auerfolgten die Vorſtöße
  • 1. Brigade Kummer hattden Hauptſtoß auf Neidhard-hause und Zella auszuführen. Es ging leicht
  • 2. Brigade Wrangel hattnur eine Flanke zu deckendurch Vorſtoß auf Wiesen-tha und Rossdorf. Hieentſtand aber der Haupt⸗kamp
  • 3. Eine ſtarkReſerve blieb iDermbachHierher, nach Derm-bac, beorderte Falcken-ſtei beide Brigadezurück. Ihm wanun klar gewordewie ers machemüſſe
    1. XX2. XX3. XXX4. XX
Sixtus V voJulius Mindin1846 an diBühnen verſandtNeuerdings herausgegeben durch devormaligen oldenburgiſchen SchauſpieleClemens Kreitmayergen: genannt Raine
    PomatuSeidnes TucSchirmKleiderbürſte (kleinMeine braune KappPincette
    Gebrüder Faybel MayLöb GoldſchmidMayer Herz PoppeMoses Jacob MayWolf GoldschmidtSamuel MaySamuel PoppeLoeser Popper

*Ein Steinbild von ihm befindet ſicin der Kirche. Er trägt eine Reiter⸗ Rüſtung wiGoertzke, Derfflinger. Das älteſtſeiner Kinder ſtarb früh, 14 Jahr alund hat neben ihm ein Epitaphiuin Stein, zum Theil bemalt. Minervmit Schild und Lanze und drei Maraboutauf dem Haupt ſitzt auf ihrem Throndie Attribute von Kunſt und Wiſſenſchafum ſich her. Der junge Katte wähnſich ihr und reicht ihr huldigend, (wiParis der Venus) deApfel. Ein wahreMuſterſtück von Roccoco.
Fr. WolffhardtBuchbindermeisterPapierhandlungLeipziger-
Straße
Str.
106.