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    Blumberg (Canitz)WerneuchenEtzinOranienburgLinum
  • RheinsbergerKirch
  • WustrauMesebergPfaueninſelMarmorpalaisGantzerPrenden
erſter Beſuch
<Schreiberhand Friedrich Fontane>
  • Bis jetzt ſind nur di
    paar Seiten über „Werneu-chen
    abgeſchrieben
<Schreiberhand Theodor Fontane>
Der weiße Stuck⸗Speiſeſaamit den 5 Fenſtern nach deSee ’raus; oben diBilder von Prof. Friſch au1790. Aurora, DianaNeptun in der Mitte alDeckengemälde

Heilgenſee, dahinter die HavelPfaueninſel, Glinecke, Babelsber

Nicht ermittelt.
Nicht ermittelt.
Amolanges Haar, Schleiehinten herabhängend, Steivor zuſammengehalteein üppiges, verwöhntesx---x Kindergeſichtvon außerordentlich Reiz von dunklem Holz miGold belegt.auf eineEckſchranDas zeigt Juniusmit Holbaiſſirt Kaum FußhohMarmorbüſteAm Eingang in das Palais, rechtund links, raſen Schmuck⸗Aufſtellungean de
Nicht ermittelt.
überall, ſo auch hieVaſen ein Fries, einBand, von mythologiſchen Scenedie Fackel Amors brenn überallüberall ein Paris mit den 3 Göttinneneine Venus oder Diana, diden End findet, nirgendeine Diana, die entrüſtet deAktäon für ſeine Neugier ſtraftDie Grazien (die A. Backen en frontoder Haren hängen Guirlandeauf. – Fries am Vorder⸗Seiten-flüge nach dem Park hin: Amoretten oder kleine Jungen ſchleppeHolz herbei um das große Feuer deLiebe in hohem Brand zu erhaltenandre halten eine Taube iArm, um ſie gegen den Sperbezu ſchützen; andere auf X---x bringe
Roſenguirlanden herbei, andrtragen ein x---xx---x miglühenden Kohlen, die Kohleſehen wie Herzen aus

Ein Marmor Rondel den Wacken-rode darſtellend; andre SeitKlio

Zimmer Friedrich Wilh: IIBilder vonvon Hacker

Sterbezimmer Fr. W. IISein Portrait (vounbekannter Hand) darunter ſein Sterbeſtuhl; rother Sattimit gelbenlichen LederkiſſenDie Steh⸗Uhr, Geſchenvon der Pompadouan Friedrich II, ſtehin dem Zimmer nebedem Sterbezimmer, wdie Bilder von Hackerhängen

Aus dem Jahre 90 un91 ſind verſchiedene Wandbilder, in dieſen Jahreiſt es alſo auch entſtande

Oben: Eine Rieſen-Pendulvon Louis XVI ApollGöttin mit dem Globund Zirkel etcet cetera

Das türkiſche Zelt; ſtahlgrauSeide, Ottomane halbringsum, dereine höhre Bumms, verſchwiegenlüſtern
Prinzeß Charlottevermählt mit deHerzog von Braun-ſchwei (GeſSchweſter Friedrichsdes Große) dieſelbdame widie blaue Damin Rheinsberg, voder es hieß, eſei Prinzeß Amalinachdem ſiihre Schönheiruinirte

Kleines Zimmer parterre; daein Frontfenſter Bleibt auf deheiligen See, ſchräg unterm Balkondie beien Seitenfenſter auPark und das „grüne HausLauter Orangerieholz⸗BoiſſerieenWände, Thüre, Spiegel, Fenſtereinfaſſungen, Niſchen alles vodemſelben Holz, reich eingelegSein Schlafzimmer, zwei SäulenConſolen, Marmor-Vaſfür die Nachtlampe, X---xgang Stühle, mit ſchwarzePferdshaar⸗Ueberzügender Fußboden von Taxusholz. Am Schrank: ZweAmoretten, mit einem Täubchen daſie zähmen, Pfeil und Bodgeliegen bei Seitin Goldblech.
Zu haben beOtto Walckein BerlinLeipz. Str.Leipziger Straße 115 116, nahe d.dem Leipz. Pl.Leipziger Plat
Tagelöhner Stube in Grünau bei CoepnickGelb getüncht; weißer Rand mit grüneGuirlande. Zwei Fenſter. Zwiſchen beidedie Kommode mit ein paar Taſſen unGläſern, auch ein Spiegelchen und ſonſtigeLuxus⸗Dingen. Gegenüber den Fenſterder große ſchwarze Kachelofen mit deBank. Neben der Thür ein Schranmit aufgeſtellten Tellern und Topfenrechts von der Thür ein Kaminherd in der Wand, darin eiFeuer und Töpfe. Gegenüber der Thürſeite das Familienbett. Daneben diWiege. Sellerie, Borré und Peterſilienwurzel wurde geſchnitten, ueine Suppe daraus zu kochen

Eine Schmiede in Seefelde, aCharfreitag. Ein klein wenizurückgelegen, ſo daß ein hübſchevom Hammerſchlag ſtark geſchwärzteVorplatz entſteht. Die Schmiedſelbſt von Feldſtein, mit einehohen Schornſtein. Die kleinHolzthür geſchloſſen, dicht danebedas einzige kleine Fenſterchen, dadas Haus hat. Vor der Schmiedbilden 4 mächtige Akazien einekleinen Platz (derſelbe mit der Hammerſchlag⸗Erde); zunächſt die Rampezwei ſtarke Pfähle mit eineMittelpfahl vorn. Der Eiſenring iſt, um die Pferde feſzu machen, davor ſteht daStühlchen für den Pferdefuund Huf, zwei Eiſenſtäbe adenen ein ſtarker Holzklotz iſin dieſer Form
Nicht ermittelt.
Dann ein Holzklotz und ein kleineHolzbock; viele Feldſteine ader Seitenwand um den ausgeſtreuten Hammerſchlag und Kohlenabganfeſtzuhalten, daß ihn der Wind nichwegweht; daneben ein großer hübſcher Holzklotz

Blumberg.

Vorm Altar ein großer Grabſtein mit folgender Inſchrift
Im 58. Jahr 3 Wochen iſmeine liebe HausfraKatarina Morner allhibegraben und iſt meiHans Krumensehe’allerliebſt Gemahl geweſ1Z 9Dieſe Z iſt nothwendig ein5 Rechts vom AltaGenerallietnant v. d.von der Hagenund die Goldbeck(hat Hertz gezeichnet

Links vom Alta
  • 1) ein furchtbares heilige Katarinamit dem Johannes, das Chriſt-kind anbetend, ein Joſeph imHintergrun. Tiefſter Verfaletwa Anfang des 18. Jahrhunderts
  • 2) Canstei
    Dem Hochwohlgebornen HerrHerr Philipp Ludwig Frei-herrn von Canſtei, Herrder Herrſchaft Canſtein, Schön-ber, Neukirch, Blumberg, Eichund Helmsdorf, Seiner königlichenMajeſtät in Preuße Obriſtezu Rßoß den Gensdarmes, welchegeboren A. D. 16969 de11 April durch Geſchlecht und Tugenddurch Gottesfurcht und TapferkeiEhr und Lob verdienet und erworben und im Treffen bei Ou-denad wieder die Franzoſeim Lauf des glücklich erfochtenen Sieges durch einen tödtlichen Schuß rühmlich und audem Bette der Ehren verſtorben im Jahr des Heil17068 den 11 Juli, des Alter39 Jahr und 3 Monate, hadieſes Denkmal zum Zeichebeſtändiger Liebe und Treuſetzen laſſen deſſen hochbetrübteſten Wittwe, Ehren⸗gard Maria Freifrauv. Canstein geborne v. d.von derSchulenbur 1708

Das Banner des KanzlersLoebe
Der Hochedle, geſtrenge und hochbeHerr Johann v. Loeben F. Chr. durch zBrandenburg Joachim Friedrichs hochlöbſeligſteGedächtniſſes vornehmer geheime Rath unKanzler, auf Blumberg, Dalwitz, Eichund Falkenberg, iſt allhier zu Blumberſelig im Herrn Entſchlafen den 26 Julanno 1636, ſeines Alters 15 Jahr
Epitaph des Ludwig von Canstein in der Kirche in Blumberg.
Grundriss; KircheKircheBlumberg (heute: Ortsteil von Ahrensfelde)Kirche in Blumberg. KanzeAltaTaufſteinKanzler v. LoebenOrgev. d.von derv. d. HageGoldbecFrFrauFräulein v.BurgsdorFr.Frauv.LoebeCanſteiAnbetun
Rittmeiſter v. MaſſowAdjut.Adjutant S. K. H.Seiner Königlichen Hoheit des PrinzenAlbrecht (Sohnein Sohn der Freiin vonCanit


Ihr.Ihre Excell.Excellenz Frau Miniſter v.Massow geb.geborene Freiinv. Canit auSteinhövel beFürſtenwalde

Der wohledle, geſtrengund Ehrenwerthe Ehren-reich von Robel auBiegenkruge und Lüders⸗torf etcet cetera erblaſſen iſin Berlin den 8 Auguſfrüh zwiſchen 2 uund 3 Uh Anno 1630 ſeines Alterim 64. Jahr ſehliglich entſchlafen und in dieſem ſeineRuhebette niedergeſetzworden. Die wohledttugendſame und vielehrenreichFrau Anna geb.geborene vonEhrentreich von Röbel Seligen herztgeliebteEhgemahl ſtarb. . . (Reſt fehlt, ſcheinnie hingeſchrieben zu ſeingeb.geborene v. GahntzenGahnitzinGoelnitzinPoelnitzioderoderoder(wahrſcheinlich iſt daletztre gemeint, wiewohl es in ſcheint) Aeternitati Saca HeroIllertissim L.B. OttoChristoph de SparColli Possessiones OccupaturuGratam circumspexiPosteritatem et Linguendae huic sedSingulari Mentis Destinatione Heredem fecitIllustriis Dominum Louidam B. de Blumenthaex Domo ScheverinAtque ETestatura Benefico CinerQuanti fecerit hoc intevivos DonuSimuUt Perennicus EsseGenerosae Mentis MonumentuIngenii (Der Ingentiid. SumptA Damnosa Die Vindicaviet RestituiInpfnfirmitatem et Decus hoQuod lector prospiciServet hunc verticem SaluEt Limen custodiaJehovae Vigil. OculuHervi autem nostrIn Sion Esto HabitatiEt in Pace locus ejuAnno 1668

Werneuchen.

Lageplan; WerneuchenWerneuchenWerneuchen. Feld⸗StraßHügel in LaubHauptgangroßeBirnbauBirnbauLaubHauKirchX---LaubX---Nebengebäud
Lageplan; St. Michael KircheStAWerneuchenKirche in Werneuchen. Lageplan; Grabdenkmal Otto von ArnimGrabdenkmalOttovonArnimWerneuchenGrabdenkmal Otto von Arnim in Werneuchen. ArnimsGraStraßKirchhofsthopritzenhaus etcet cetera„W---xPrediger-hau
Pfarrhaus.
FlieſenBackſtein⸗flur; rechts das Wohnzimmer; hinter dem Flur digroße Küche, unmittelbar dahinteder Garten, rechts diBienenkörbe; Maulbeerbäume und ⸗ſträucherGelb geſtrichenFachwerkhaus. 1 fenſtrige Giebelſtube. 1 breites gemüthlicheFenſter am Seitengiebel nacder Kirche hinaus. Das Gebäud6 Fenſter Front und Thür. Frühenur 4 Fenſter und ein breiteStück Wand, was alſo eiSchmuſterplätzchen gab; jetzt noc2 Fenſter eingeſetzt
Seine Grabſtätte beſteht aueinem ſchwarzgeſtrichnen Holzgittemit gelben Pfahl⸗ und LatteSpitzen. Das gußeiſerne Kreuträgt die Inſchrift
F. W. A.Friedrich Wilhelm August Schmidt Predigezu Werneuchen und FreudenberRitter des rothen Adler Ordens 4Klaſſe, geb. d.geboren den 23 März 176geſtorb.gestorben den 26 April 1838
Rückſeite: Ich will eucwiederſehen und euer Her

Grundriss; St. Michael KircheStAWerneuchenKirche in Werneuchen. Altar mit vielen Malereievon 1676Glaskronleuchteſehr altmodiſch, abedeſhalb nicht ohne IntreſſBronze⸗Kronleuchter, midem kaiſerlicheAdler (ReichsAdler
ſoll ſich freuen uneure Freude ſoll niemanvon euch nehmen. Joh.Johannes 16.22
*  *  Aus Liebe und Dankbarkeigewidmet von ſeiner treueGattin M. F.Marie Friederike geb.geborene Vogeund ſeinen Kindern
Innerhalb des Gitters befindeſich 3 Gräber: Schmidt v.Werneuche, ſeine erſte Fra(Henriette) und ſein Lieblingsſohn (Ulrich) früh geſtorben

Gebäudeansicht; St. Michael KircheStAWerneuchenKirche in Werneuchen.

Etzin.

Links vom Altaganz oben unter deDecke und unmittelbaüber einer Menge voBrautkronen 3 BilPortrait
  • 1) Gehelhaar, rothbäckigmit einer hohen Krauſwahrſcheinlich aus dem erſteAnfang des 17. Jahrhundertsfaſt wild martialiſch
  • 2) Andreas LentzPäffchen, langes ſchwarzesHaar vielleicht Perrücke, weißStarker Ernſter, kräftiger, würdigeGeſichtsausdruc
  • 3) Herr JoachimFriedrich Seegebar, zehnjährigeLehrer dieſer GemeindeGeſt: Gestorben 1752
    Bilderrahmen des Herr Joachim Friedrich Seegebart [Bild]HerrJoachimFriedrichSeegebart[Bild]falseAnonym/nicht ermitteltPorträts Friedrich Seegebart.
    Ein Mann von 40 Jahrmild fürſtlich, ſehr freundlichaber die heitre Feſtigkeieiner frommen geläuterteSeele. Weiße PerrückeSchwarzer Talar. Päffchen

Hinter Altar unKanzel noch eikleiner Raum mit Bildern, darunter einwie Johannes der Täuferdas Lamm tragen, diTaſche, die Weltkugel ider Hand. Danebenrüber eikleines nicht übel gemachtePortraitchen (Rundbild) umſchrieben Anno 1611 HerrJohann Groſſe, Pfarrherzu Etzin anno aetatii 27 Die Kirche Flachdachalles weiß, vielBrautkronen, KränzeInſchrifte
Mein Leſer. Hieruhen auf Hoffnung die deTode getroſt anvertrauteGebeine des weilanhochwohlehrwürdigen unhochgelehrten HerrJoachim Friedrich Seegebartdes Prinz LeopoldiſchenRegiment und derie Etzinſcheund Knoblauchſche Gemeinrühmen noch ſeine wahrGottesfurcht und ſeine Redlichkeitdaher war er freudig voGott, liebreich vor MenſchenSorgfältig im Amtdemüthig bei ſeineGelehrſamkeit; voſeinem geiſtlicheAmt zeugen viele lebendigBriefe, von ſeineChriſtenthum die durchLeben beſtätigte LehreVon ſeiner Menſchenliebdie vielen Thränenvon ſeiner vergnügteund geſegneten Ehweinet ſeine verwittwetChriſtiane EliſabethSacro’ i und ſeinverwaiſeten 4 Ehepfän der. Er betrat dieſemühſeligen Schauplat1714 den 14 April. Ebezog die ſtolzen Wohnungeder Ewigkeit 1725 de26 Mai. Leſer! Schauſein Leben an und denke aſeinen Tod, betrachte ſeineGlauben und ahme ihm nachſein freudiger Hinganmache dir die Ewigkeiſüße. Text zur Standrede Daniel XII Vers3 Eine große SandſteiTafel. AufgeſchlagenePſalmenbuch: eiCrucifix darüber, daGanze von Engelsköpfeumgeben; ziemlich geſchmacklos

Ein kleines ſauberes TempelRelief, in der Mittelflächein hübſch gearbeitetes Wappedarüber ein Steinband mider Inſchrift: Her Anthonius Refeldt, Pfarrherr zu Etzin
Darunter: Allewas ich bin und habeRühme ich Gottes Gabe
Sandsteinrelief; DorfkircheDorfkircheEtzin (heute: Ortsteil von Ketzin/Havel) in der Kirche zu Etzin.
Das Wappen braun, deHintergrund ſchön grünſchön erhalten; daWappen ein ſpringendes Rein Eichenwald (3 Eicheln

Oranienburg

Eine Flucht von 6 Zimmernim Links⸗Pavillon
  • Erſtes Zimmer. 2 fenſtrig
    Gebäudegrundriss (Ausschnitt); Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowZimmer im Schloss Oranienburg.
    Vier Amoretten oder Engelchenjeder ein Theebuchschen (weiß unblau) an’s Herz preſſend
    Das Mittelbild. Eine Füllvon Amoretten oder Genienwieder mit blau⸗weißen Theebüchſen; in der Mitte eindicke Perſon (wie ein holländiſchThee⸗ſchenkerin, roth und grünen Gewandes) mit rotheRoſen im Haar, die eine großTheebüchſe (blau und weiß)mit der Linken an’Herz preßt, während ſie mider Rechten eine blau weißePorzellan⸗Theetopf eineandern hochbuſigen, rothgekleideten blonden Perſoentgegenreicht, die ihr nuihrerſeits einen Spiegeentgegenhält. Dieſe Perſodurch die Schlange um deArals Hygaea charakteriſirthält der Thee⸗Frau (der Trägerisymboliſchen Figur des Thee’s) deSpiegel entgegen, damit ſie, diTheefrau, darin ſich ſelber erkennund ſich ſchämt, wenn ſie unächtlügneriſch iſt, d. h. falſchen Thepräſentirt oder überhaupt einGift-Göttin ſtatt eine Theegöttin iſt. Zwiſchen beideGeſtalten noch eine RieſeTheebüchſe; – außerdean der Decke viel Goldornamentik z. B. fliegendAdler etc
  • Zimmer 2. Indifferent; alteKammin, den der Könieigens wünſchte bewahrzu ſehn
  • Zimmer 3. nichts; eipaar ſchlechte GreifenPinſeleien
  • Zimmer 4. nichts. Ein kleineziemlich fein gearbeiteterRelief⸗Fries, zwiſchen Wanund Decke
  • Zimmer 5. Sehr klein. Sterbe-zimme König Auguſt Wil-helm. Fries und Deckenwand aus dunklem Holund Goldverzierungen, in deMitte, wie in einem Rahmevon Holz, einige Stuck⸗OrnamenteSiehe Chasot 93 u. 94Und Rheinsberger ParkZimmer 6. Ein großes faſ
  • 30’ im Quadrat meſſendes Zimmeam Ausgang des Flügel
    Grundriss; Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowSchloss Oranienburg. Front auf dem SchloßhoFront auf Wieſund Landſchafdie 5 andrenZimmePark
    8 Holz Säulen wieMmarmorirt umſteheals Ornament mit eineaArt Conſol für Geſtaltedie aber nicht da ſind, deSaal; die Kapitelle vergoldeauch viel Vergoldung von deDecken
    Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowSchloss Oranienburg; Näheres nicht ermittelt. dtdtdt
    In den Ecken vier ſchwarzStrahlenſterne, in der Mittjedes Sterns eine blaue Rundung, innerhalb der blauen Rundunein rothes Kreuz; in deblauen Rundung Honi soit qumal y pense
    Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowSchloss Oranienburg; Näheres nicht ermittelt.
    Das runde Decken-gemäld zeigt eineApoll, der mit 4 Sonnenroſſen angefahren kommtIm Haupt ſteckt in eineſchwarzen Sonnenſcheibe d. hwie es ſcheint, die Roſſe tragedie Morgenröthe weiter, eſelbſt aber hält in ſeineTageslaufe inne oder ſteigvom Wagen, denn diNacht beginnt; in deMitte des Bildes (dies wadas obre Drittheil) iſt einweiße hochbuſige Schönheimit pechſchwarzem Haar unPerlenſchnüren darin, in delinken hält ſie eine Art Zauberlaterne, die zu brennen ſcheinund in der Rechten einen kleineOelkrug; Genien halten Schüſſelund Kannen empor, eiGenius ſchenkt Thee odeKaffe aus einem Kännchein die Taſſe eines anderGenius. Es kann aber aucgerade umgekehrt ſein, dadie Nacht verſchwinden mumit ihrem Bachanal, weil deTag ſiegreich erſcheint

Die Form deSchloſſes in ſeiner guten Zeiwar die eines H
Gebäudegrundriss Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowSchloss Oranienburg.
  • fehljetzt

  • Die beiden Reliefim Comité-Zimmedas eine muthmaßlicApollo den Paris voden Händen dewüthenden Menelaurettend; zwei andrGeſtalten auch flie hend; das andre muthmaßlich Apollo verfolgend die Daphne, dinun angeſichts der Dianund ihrer Najaden in deDaphne⸗Baum verwandelt wir
    Park
    Zwei Pfeiler, dazwiſcheeine eiſerne Gitterthür voSchmiede⸗Eiſen. Der Namenszug F. 3. E. B. KurfürſtlichKrone darüber, links Eichenlaub und Eicheln, rechts Lorbeer

    Der hohen Wiederbegrün-deri dieſer Stadt LuiſeHenriette, Churfürſtin v.Brandenburg geb.geborene Prinzeſſinvon Oranie, zum dauerndeGedächtniß die dankbarBürgerſchaft Oranienburgs. 1858
      Kirche(in einem der Pavillons wadie Schloß-Kapelle.Waiſenhaus. (Bild.Inſchrift am SchloßSkizze des Schloſſes
    • Orientirung wegen deHäuſer am PlatS.Siehe S.Seite 97. Anmerkung
    • Landſchaftsbild voSchloß zumal von dePavillons aus
      Arrangement.
    • 1) Das alte Bötzow. diBurg, Unterbaue gefunden, neulich beim Neubau, aber die Weiterforſchungen wieder aufgegeben
    • 2) Kurfürſtin HenLuiſe Henrietteihre Schöpfung des Schloſſesin aller Kürze
    • 3) Friedrich IIIEr*. EinSchilderung der Pracht, wialles reich und üppig unprächtig emporwuch
    • 4) Seitdem ſind 150 Jahvergangen; was iſt davogeblieben? ein MinimumDie Inſchrift prangt nocvorn, die Grundzüge des Baus (das H) ſinnoch geblieben, der Parſonſt iſt faſt alles hinübernur eins iſt geſtiegen – der Park iſt ſchönegeworden. (Schilderung wies darin ausſieht; die alteBäume. Fliederbüſche. Diwilde Wieſe in der Mittedie Havel Einfaſſung.
    • 5) Ein mMinimum nuiſt geblieben; Fr.Friedrich W.Wilhelm Idann die Noth des Kriegesdie Fabrikzeit, die Zeider Schwefelſäure hat alleweggefreſſen. Was gebliebeſind 6 Zimmer, im Park⸗ odeartenflügel╒. NoNumero I uund undNo VI beſchreiben. No V iſunſcheinbar, aber nicht ohne Bedeutung als Sterbezimmer AuguſtWilhelm*. Hier ſtarb er ijener Nacht (Schilderung. S.Siehe BallhornDas Zimmer ſelbſt zeigt dihöchſte Einfachheit
    • 6) Auch dies Wenige würdvielleicht fehlen, wennicht die Pietät des Hochſeligen es gerettet hätt
    • 7) Falle was fallen mußdauernder ſelbſt als das Standbildas der Kurfürſtin zu Ehrehier errichtet wurde, lebt ſihier in dem Namen und der Geſchichtdes Ortes fort (dies anders ausdrücken) und es ziemt ſich, noceinen Augenblick bei der Erinnerunan dieſe hohe Frau zu verweilenNun Dinge geben die ſicmöglichſt auf Oranienburg beziehen; dann über die Kirchenlieder, die beſtimmt von ihr herrühren und wodurch ſie uns füimmer angehört
    wollte zeigen, wiheilig ihm die Hinterlaſſenſchaft ſeiner Muttewar. Beim Aufzähleder Herrlichkeiten damalim Schloß auch die Häuſeaufzählen, die es, als halmit dazu gehörig umſtandeund vor allem daDeckenbild beſchreiben, daß die Schenkung und Gründung Oranien-burg darſtellt
    x Sein Herz ſoll in einer Urne ioder unterm Rheinsberger Obelisken aufbewahrwerden.
    Siehe
    S.
    Ballhorn
    Seite
    S.
    212.

    Zum Schluß auf der Treppe deRathhauſes (früher Jägerei) unter den LindenLandſchaftliches Bild. Das Schloß gegenüber. Die Bildevorüber ziehen dabeiden Muſikanten „Das Teſtament desgroßen Kurfürſten. Wir bleibehier ſitzen und blicken auf diwirkliche Bühne, auf der jene Geſtalten geſpielt. Allerhand zieht auns vorüber. Dann ein manirlicheSchluß

    Lageplan; Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowSchloss Oranienburg.
    • Marmor⸗Palais oderam heiligen See
    • Pfauen⸗Inſel oder FrauFriedric
    • Das Geſpenſt in Tegelin der Monatsſchrift voGedike und Bieſter etwa 1799 (bei HerrParthey zu erfragen
    • Aus dem Voigtland; Juliusv. Vo
      a) früher Amtshaus
    • b) Jägerei, jetzt Rathhausund Gaſthojetzt
    • c) d) Häuſe
    • e) vielleichtAmthaus früher Marſchall⸗Gebäudeoder dergl. jetzt Schule etc
    ╒SantaSab einkleine Baſilika iRom
    Das große Feuer. Die Mauern blieben ſtehn. Für 750wurde es klapprig wiedeaufgebaut; die Kirche taugtnie etwas und droht jetzeinzufallen. Glocken warenicht; Fr.Friedrich W.Wilhelm III ſchenkte dreeiſerne, ſpäter Fr.Friedrich W.Wilhelm IV einvon Glockengut
    Man ſah vor 10 bis 201Jahren die Klapprigkeit deKirche und beſchloß eineNeubau; Fr.Friedrich W.Wilhelm IV genehmigtes (vielleicht aus ſeinen Mittelnund ſo ſoll ſie nach einerömiſchen Vorbild ╒ (das er angegeben hat) gebaut werden
    Die urſprüngliche alte Kirchwurde durch die Kurfürſteaus einem Oblongum zu eineKreuzkirche gemacht; ſiwar ſehr ſchön (ſiehe Ball-hor) die Kirche kommt1788 total niede; in dekümmerlichen Neubau iſt nur eiSteinchen aus der alten außeeingelegt, das die Buchſtaben Inſchrift trägt: L. C. Z. B. CG. P.V. O.Luise Curfürstin zu Brandenburg geborene Prinzessin von OranienLuise Curfürstin zu Brandenburg geborene Prinzessin von Oranie M. B. C. L. VIII
    In der Kirche eine Mariamit dem Kind von Rohdblond, modern, mit Nippſcheitel, höchſt unkirchlich, links im Hinter Vordergrund ein Opferaltar, dazu Tauben am Fuß des Altars
    Inm Jagdſchloß zu Friedrichsthal (Grabsdorfſind noch Zimmer aus deZeit Friedrichs III, die genvodenen mehrere die Ovalfor
    Gebäudegrundriss (Ausschnitt); Jagdschloss FriedrichsthalJagdschlossFriedrichsthalOranienburg, BötzowZimmer im Jagdschloss Friedrichsthal.
    zeigen; ſonſaber alles kahl und ohnCharakter


    Das Waiſenhaus. Altmodiſch. holländiſch. Dunkelroth, ein paar Ornamentund an 2 zugemauerten Fenſtern da in Gold
    Detailansicht; WaisenhausWaisenhausOranienburg, BötzowOrnament im Waisenhaus Orangienburg.
    Gebäudeansicht; Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowSchloss Oranienburg. X---xInſchrift
    Gemäldekomposition; Hertefeld, Rochow, Blumenthal, Kurfürstin und Kurfürst [Gemälde]HertefeldRochowBlumenthalKurfuerstinundKurfuerst[Gemaelde]falseAnonym/nicht ermitteltGemälde im Waisenhaus Oranienburg. Türkiſche GeſandteHertefelen profileRochowBlumenthalKurfürſtinLCasKurfürſOchſenhaupluoutrSchweriHundDrei, 4 Geſtaltedie den Rindsſtreifeentlanglagen
    Gebäudeansicht; Schloss OranienburgSchlossOranienburgOranienburg, BötzowDas frühere Schloss Oranienburg. Vorder⸗Pavillo
    a. b. PfeilerGänge mit SäulcheColonnadedarauf
    Links im Saal ein Bild des altenFrit, charakteriſtiſche Züge aber ſonſſehr gewöhnlich, er lieſt in einem Buchin braun Leder gebunden, das ein roth unBlau⸗Schild hinten trägt, darauf Tom IGellert’s Fableeln
    Rechts Luiſe Henriette, ſchönes Bild, ſehähnlich den Schönheiten in Hampton⸗Court
    Low-Body, ziemlich viel Buſen, HermeliMantel links und rechts, reiche BrüſſleSpitzen, am KlappKleidkragen und AermelnDie linke Hand hält ſie auf ein paaOrangeblüthchen, (ein Orangezweig)Perlen⸗Halsband, Perlen⸗OhrringeSchloß im Hintergrunde, vielleicht holländiſchvielleicht Berlin oder ſonſt eins
    Die blonde Blumenthal iſhübſch, Rochow famohäßlich; das Koſtüm der Kurfürſtin vermuthlich rüſchig, alleandre ſehr frei, reſp: phantaſtiſch gehalten; Schweriwie ein Fleiſcher
    Die Fahne Wappen?; Näheres nicht ermittelt. [daauch all die kleinen Mädchetragen] auf der anderSeite brandenburgiſches unOraniſches Wappen. DeKönig ſchenkte es, da ihm diMädchen 1850 bei der Grundſteinlegung mit ſchwarzrothgoldneFahne entgegenkgekommen waren

    Linum.

    „Kirchhof. | Dies iſt das Graeines beſcheidenen Gelehrtedeſſen geſunde und heitrSeele 40 Jahre lang eineſiechen Körper bewohnteDer Tag ſeines Todes gaihm die vollkommne Geſundheit die er hier nichhoffen konnte. Herr JohannRos wurde zu Ruppigeboren d.den 23. Dezembe1728, ſtarb als Prediger zLinum d.den 21. Mai 1770
    ie ward ein Lehrer, Vater, Mann uund FreundIm Leben mehr geliebt, im Tode mehr beweint
    • 2) Die Kirchenform unKrone auf dem Thurmfirſt(Die Krone von Fr. W.Friedrich Wilhelm herrührend.3) Die Königliche Loge, mi
    • 3 Holzſchemeln unden ſchwarzen Adler abvordemam Chorſtuh
    • 4) Vorm Altar der ſchwediſchGeneral, Prinz vonKurlan, begraben.der wahrſcheinlich in deSchlacht fiel
    • 5) Die Schwedenlanze, dieigentlich nur einLanze aus der x---x Zeivon 1813 iſt. (iSchulhaus
    • 6) die Trommel beiGaſtwirth BorchartDie Scene mit Gaſtwirth Borchart. „Wilhelm hol mal die Trommevom Boden.“ Beſchreibung der Rudera

      Er (Fr. W.Friedrich Wilhelm I) hatte eiJagdſchloß hier; er bewohntein Häuschen in einem altePredigerhauſe, wahrſcheinlicweil das Jadghaus ſchoſchlecht war

    • 7) Landſturm⸗Trommefür Linum, 4te Com-pagni
      1813. Nocallerhand Zeichnungen drauf

    Rheinsberg.

    Das Schlobekam 173in einem broncirten Schilde die InſchrifFriderico Tranquillitatem ColentiPreuß.Preuße181Wie eine große Truheoder wie ein umgeſtürztealter Bauer⸗Kachelofenträgt die Inſchrift
    Un prince Ami des Artssecondant mon GeniDeja l’Ecole d’ItaliA l’Allemagne mon BerceaBPromet un Amphion nouveauMais comme j’avancois danma carriére illustrJ’ai vu de mes beaux jours’eteindre le flambeauSans paſser le miliede mon cinquième accenLustreMuses! pleurez sur moTombeauLudwig Christoph Pitschegenat: natus: 5. Martii 1743Obiit 3 Decbr.December 17635
    Grundriss; St. Laurentius (Kirche Rheinsberg)StARheinsbergKirche St. Laurentius in Rheinsberg.
    • a) Kachel⸗ofen⸗Grab⸗ma dePitschne
    • b) Sechalte aufrechtſtehendGrabſteinder Bredow3 Männer un3 Frauen, difrüher iKirchenſchiflagen
    • d) 8 eckige Säulenpfeiler, weißgetünchtüber den Pfeilern, auf den Mittelſtücken zwiſchen Pfeiler unDecke befindet ſich dieaBredow’ſche Wappen
    • e) die Kanzel, eine Stiftunoder ein Geſchenk der Anna Hahnin, Jobſt v. Bredow’sWittwe Von den 5 Feldern derſelbenſind 13 Wappenfelder unzwar 1) Jürgen v. Bredow2) Jobſt von Bredow (beidmit dem Bredow’ſcheWappen) 3) AnnaHahn’i, Jobſt vonBredow’ gottſelige WittweUnter demr DSchirmdecke der Kanzeiſt noch ein Wappe
    Wappen; St. Laurentius (Kirche Rheinsberg)StARheinsbergin der Kirche St. Laurentius zu Rheinsberg. 3 ArmodeKralle3 ArmodeKralle
    oben dewilde Manmit 3 Federn odedgl
  • Z–Z. Elephant mieiner Kronauf dem Kopaus der 3 Fahnehervorrage
  • f) Das Achim v. Bredow’ſchGrabdenkma
    Grabmal; Grabmal des Achim von Bredow und der Anna von ArnimGrabmaldesAchimvonBredowundderAnnavonArnimSt. Laurentius (Kirche Rheinsberg)Grabmal des Achim von Bredow und der Anna von Arnim. FigureFigureWappeJonanach Tagen voWallfiſch etcDiAuferſtehunChriſti nac3 TagenAchim v.BredowAnna v.ArnimAchim v.BredowGemahlinDiInſchrift
    Unterschrift:
    O frommer Chriſt, urtheile mil
    Der Du anſchaueſt dieſes Bild
    Fragſt Du, wer ich ſei im Grab
    Geweſen bin ich und Itzt ab
    Verfolgung, Sorge, Kreuz ohne Zal
    Die mir begegnet überal
    Ich ritterlich ubwunden hab
    Und ruhe nun in meinem Grab
    Auch mit Geduld der Welt Boshei
    Hab’ ich ertragen allezeit
    Nach Gottes Willen, welcher iſ
    Der allerbeſt zu jeder Friſt
    Gelobt ſeyſt Du, Herr Jeſu Chriſt
    g) Rechts neben deBrAchim v. BredowſchenGrabdenkma, das ſeiner beiden Kinder, daeine Anno 82 das andrAnno 83 geboren, beidim Lauf einer Wochgeſtorben, das eine a4. März25 Februar, das andre ſchoam 4. März 1586
    h) Das ſog Taufbeckevon einer Art gebranntem Töpfertho(aber bemalt) iſt eiGeſchenk der Sparre’ – das Wappen beſteht aueinem Mittelſchild mit Sternen drum umher und zwar Franz SparreAnna Sparre, SabineSparr (Nähere Angabefehlen, doch iſt es wahrſcheinlich auch 300 Jahr alt.i h
    Rheinsberg; Näheres nicht ermittelt.
    HolzvaſereizendePortraitrelief iHolz geſchnitten unweiß, wi etwa eine Gemme odeſonſt dergleichen geſchnittenAm Conſol folgende Inſchrift
    I. M. Chr: Elsene

    le 2 Fevrier 177
    mort
    le 13 Septembre 1793
    La vertu, la douceurles charmes
    La firent aimer icbas
    Ansoi voit-on que sotrèpas
    A chacun fait verseDes larmes

    k) Große MarmorUrne in Kürbißform im Park, aueinem Piedeſtal. Inſchrift
    Rheinsberg; Näheres nicht ermittelt.
    Hic cineres Marmoexhibit. – August: GullielmPrinceps Prussiae Natus EraIX Die Mens. Aug. Ann.Anno 172 Obiit Die XII MenJuni Anno 1758

    Dem Ggegenüber eiMarmorpfeiler in Foreiners Herme,⸗Untertheils, darauf die Marmorbüſte dePrinzen(?) und darunter an deSäule oben die Inſchrift
    Hic Venustum Os Viriveritatis, virtutis, patriaamantissimi
    Wahrſcheinlich iſt es der PrinAuguſt Wilhelm, dennocbin ich nicht ganz ſicher

    Im Febr: Februar 1737 kaufte Fr. W.Friedrich Wilhelm I daBeville’ſche Gut Zernikow bei Rheinsberg und ſchlues mit dazuFriedr: Friedrich: Iſchenkte es, gleicnach 1740 aFreders-dorf

    Neu-Ruppin.

    Schlözer’s Chasot. S.Seite 15Der Kronprinz ſpricht vo„ſeiner geliebten Garniſonin Neuruppin. (Das Regiment war ſein (?) Regiment
    Den Sommer 34 brachter im Lager des PrinzenEuge zu, wo die Bekanntſchaft mit Chazot angeknüpft wurde
    Von Winter 34 an wader Prinz wieder in RuppinS.Seite 26
    Reiſe nach Oſtpreußen, wei„am Rhein doch nichts erfolgen werde“. Schlöze ſchreibt: „Um ſich aufzuheitern, wählte F.Friedrich zu ſeineReiſebegleitung den ChevalierChaſo, der durch ſeinen Geiſtſeine Lebhaftigkeit und gutLaune ihm während deverichenen Wintermonate in der RuppinerGarniſo ſchon ſo manchangenehme Stunde bereitehatte
    1735 hört es danin Ruppin auf und elebt in Rheinsberg ſtatin Ruppin, wo evon 1733 oder 32 ageweſen zu ſein ſcheint Er war aber immer nocviel in Ruppin, namentlicauch die Wochen vorTode des Königs um Pots-da näher zu ſein
    Gebäudeaufriss; Molliussches Haus, Mollius’sches HausMolliusschesHausMollius’schesHausNeuruppin, Neu-Ruppin, RuppinMolliussches Haus in Neuruppin
    Schräg hinter dem Mollius’⸗ſchen Hauſ (zwiſchen Haus unMauer) iſt ein Garten) befindet ſich die Pforte ieinem der Mauer⸗RundbögeDie Bilder von MariaAntoinett und Katharina
    Gebäudeaufriss; PrinzenpfortePrinzenpforteNeuruppin, Neu-Ruppin, RuppinPrinzenpforte in Neuruppin.

    Wustrau.

    Hans Joachim v. Ziete
    Königlich Preußischer General der
    K. Pr: Gener. d.
    Cavallerie(InfInfanterie eines HRegiments HuſareRitter vom ſchwarzen AdlerordeHelBeil, KörperSchuild miGanzeHaupWird geboren zu Wuſtraden 18 Mai 1699 ſtarb zBerlin den 27. Januar 178Diente dem Vaterlande 7JahreGut 2 Fuß über derErde. Der Stein über einenFuß hoch. Daneben das Grabmaſeiner zweiten Gemahlimit langer Inſchrift
    geb. Hier ruheFrau Hedwig EliſabethAlbertine verwittwetevon Zieten, gebornev. Platen aus demHauſe Meſendor
    Wappen; Wustrau, Näheres nicht ermittelt.
    Küchenſäg
    Sein Denkmal
    An einer großen Urne vograuſchwarzen Marmodie rechtich vergoldet iſt, befindeſich Zietens ReliefPortrait in weißeMarmor, links zuZeit einfach die InſchrifH. J.Hans Joachim Zieten. Er ſiehhier weſentlichziemlich anderaus. ( wenigſtens ſcheinbarals man’s gewohnt iſt, ihzu ſehn; das macht zum Theil weil di Huſarenmützfehlt, die er auf de2 andern Büſten trägtRechts – TapferkeiLinks – Frömmigkei
    das eine iſt ſichedie Minerva miSchwert, Panzer, Schil(drauf die Schichten Zietensund Lorbeerkranz
    die andre Figur (Urania mit dem Sternenkranz) iſt unklain Gedanken, dan ein Engel (Geniushält ein Aktenbünde„Bibel“ genannt zihr emporLinks ſteht dannMeier

    Leopoldine Judith vonZieten geb.geborene v. Jürgaaus dem Hauſe Gantze25. März 1703, vermähl25 November 1737, geſtorbed. 19 März 1756, nichvoll 53 Jahr alt
    Wappen; Familie Zieten in Wustrau. Zieten
    Wappen
    Wapp.
    Wappen; Familie Jürgaß in Wustrau. Jürgaß
    Ocean, Wallfiſcoder dgl. der Waſſenach oben ſpeit
    Auch ſeine Mutte(die alſo draußen begraberuht) war eine Jür-ga, wahrſcheinlich audemſelben Hauſe, beſtimmangegeben iſt es nichtaber das Wappen iſdaſſelbe
    Ilsabe Catharinavon Jürgaß geb.gebore1666, geſtorbe1734 im 68teJahre ihreAlters
    Seine erſte Frau war auch eine Jürgaß und zwaaus demſelben Hauſe (Ganzerv. Wuthenowſche Dragoner iſt. Dieſe Dinge entziehen ſich ſo ziemlich ſeiner KontrolleObriſtWurmAdjutant HybleRittmeiſter ZieteOrdonanz KerberLebensſchreibungS: Seite 51–6Aus der Sammlung deMarkgrafen Karlv. Schwed
      1. Büſt
    • 2) Mit dem Regimentskleidern zuſamme
    • 3) Als alter Her(rothe Huſar
    • 4) Daſſelbe (klein
    • 5) Mit Wurmzuſamme
    • 6) Das Bild voSchult
    • 7) Das Bild, daSchadow vorgeſchwebt hat, blagold, mit weißePelzkrage
    • 8) Daſſelbe iPaſtell nocma
    • 9) H. J.Hans Joachimv ZietePremierleutnanin den WWuthenowſchenDragonerzu Tilſit 1726(LebensgeſchichteS.Seite 15.
    • 10) Die BüſteStatue en miniaturvon Schadow⸗Ziete
    • 11) Daneben (als Seitenſtück) eine Büſte↯ Statuvon einem alten Dienedes verſt: verstorbenen Grafen geknetet, derm Schadow⸗Ziete


    • ähnlich, abedie Hand einfach aHals – ſtatt am Kinn und den Säbel ſchlicht zuSeite hängend
    • 12) Im Flur: SeinSilhouette (ſehr gut) und diSilhouette ſeineFrau (v. Jürgaß
    • 13) Auf der Vaſe (nach deSchadow⸗Zieten)
    gekommen, ſei es durcKauf oder als Geſchenk. Edurch ſcheint die Scene darzuſtellenwie Zieten vor Oberſt Wurmtritt etc. || Die 9 Portraits7 ſind Portraitein 8tes iſt eine ArGenrebild und auder Sammlung des Markgrafean, der letzte v Zietezum Theil nicht unweſentlich von einander verſchiedeDieſe Bilder ſind von Häbert unwiewohl in Auffaſſung und Uniformſtücke gelegentlicvon einander abweichendſind doch in ihrenalle Portraits des alten Zieten und in ihren unterſcheidenden Merkmaleſchwer zu charakteriſiren;. nN das älteſtedas bis in’s Jahr 1725 zurückgehund den „alten Zieten“ den wir unohne Huſarenuniform kaum denkekönnen, als X---x X---x PremierOffizier⸗ Lieutnant bei deWuthenow’ſchen Dragonern (damals voTilſit) darſtellte, zeichnet ſich ſchodadurch vor alleandern Bildniſſen ausZieten, wadamals 2Jahr alt und Premier⸗Leutnanter trägt einen Stahlkürraß wie es ſcheint unüber denſelben eine grauſchmalenUniform mit blauen Aufſchlägen. Ob das Bilächt iſt, ſteht dahin – von Aehnlichkeit keine Spur unwir werden am Endvon Glück ſagen können, wenn es in


    Rechts ein ZietenSaal miChodowiecki’und dem Cunning-ham-Bild Zietein allen möglicheSituationen; „läßt ihſchlafen“ nacham W---und bei Tiſch; Kollin, Kuners-dor, Torgau, SeidlitzSchwerins Tod ua. m
    Denr Säbel, einfacheCavallerie Säbel ohnallen Behang, Leder⸗Scheidmit Eiſen, beſchlagenDer Kaſten, keiUhrkaſten, ſondermehr einem kleinen Ofeoder einem Piedeſtaähnlich
    Wustrau; Näheres nicht ermittelt.
    Das Treppengeländeiſt von Hol
    Einen andrern Säbel beſitzt das Zietenſche Huſaren⸗Regimen, der ſehr koſtbaiſt und den der KaiſerPete in ſeiner kurzeRegierungszeit ihm überreicheließ. Näher nachforſchedarüber. – Tigerdecke unPelzmütze befinden ſicin der Kunſtkammer


    Gebäudeansicht; KircheKircheWustrau (heute: Wustrau-Altfriesack, Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin)Kirche in Wustrau. Ziegel⸗Dac
    Herr v. Seelstran
    – v. Lo
    – v. Roh
    Rohren⸗GarteDas alte Haus mit langerm ſenkrechteHolz (Fach) werk und Steine dazwiſcheIn das Ganze ſind Fenſter mit Bildern unWappen aus der Perleberger Kirche und außerdeGülſen⸗Garte in und an die Wände holzſchnitzFiguren aus derſelben Kirche eingeſetztDas Ganze ein wunderliches Conglomerat, von alter Schlichtheit mit bunteKirchenzeug behangen. In dem Hauſdie Rüſtkammer, eine Art breitGallerie, die einen Mittelraum umgiebt, in den man wie in ein Loc oder Treppenhaus hinunterblickt. Hiebefindet ſich auch das Bild, das diſchleſiſche Aebtiſſin dem alten Zieten i2t ſchleſiſchen Kriege geſchenkt
    HolzAltar miAltar⸗ Bild – wahrſcheinlich eine ſchleſiſchFürſtin, die ſpäteheilig geſprochewurde, ſi
    Wustrau; Näheres nicht ermittelt. Bil
    hält in der Linken ein Krummſtabwährend ſie in derie Rechte auf eineGrafen⸗ oder Fürſtenkrone leicht lehntDer Kopf (Zietens erſter Frau ähnlicgeſtorben 1756) ſehr hübſcund nicht ſchlecht gemalt

    Im Schloß noch das ſehr große Bild des PrinzenHeinric, auf Beſtellung des Generals der Cavalleri von Zieten gemalt, durch Frau Theerbuſch


    Hofrath Schneider
    Prof: Professor Menzel
    –  Preuſ
    } wegen derRuppineAufenthaltdes Prinzen, zmal im „Tempeletc

    Wulckow.

    • v. Seel, ſpätenach Berlin und dorgeſtorben
    • v. d.der Marwitaus der Neumark
    • v. Teiffel Offizieim Prinz FerdinandſchenRegimen, in Lych-fel geſtorben und begraben
    Etwa um 180Schenkendorffs Vaterlan

    Herzberg. nur ſchöner Thurm

    Meeseberg.

    Gebäudeansicht; Schloss MesebergSchlossMesebergMeseberg (heute: Ortsteil der Stadt Gransee), MesebergkSchloss Meseberg. Schloß in Meeſeber
    Lageplan; HuwenowseeHuwenowseeHuwenowsee.
    Geſtalt des See’s beMeeſeberg. Rings bewaldet

    Kirche in Meeseberg.
    Alter Beſitz der Groeben’
    Ein Rieſenbild audem Jahre 158
    Das Ludwig vonder Groebegeſtorbgestorben 1601und ſein Gemahlin Annav. Oppegeſt: gestorben 1593(beide im Dom zu Kölbeſtattet, er hier) ſammihren 17 Kinderv. h. 123 Knaben un4 Mädchen darſtelltlinks er die Jungeführend, rechts ſie miden Zug der 4 Mädcheſchließend. Links ei mäßig großes SündenfallBild, rechts die Auferſtehung. In der Mitte einTempelhalle, über derſelbeGott, Chriſtus und der heiligGeiſt
    Dann kamen nocandre Groeben’s
    Dann wieder näheſpezifizirt Herr Wilhelmv. der Gröbe K. Pr. Geh.Königlich Peußischer Geheimath etc. geb.geboren 1665, geſtorben1721 (Die Grabſteinſeiner beiden Geſchwiſter, ſchn dizwischen 1680
    und
    u
    90 etwas20 Jahr alt geſtorben, befindeſich vorm Altar.
    In der Kirche herrſcheüberhaupt nur die Grö-ben
    • 31) das große Bil(das älteſte
    • 2) 3 Grabſteine voAltar; einer davoſehr alt und ver unleſerlich
    • 3) Wilhelm v. d.von der GroebenDenkma links voder Kanze
    • 4) Otto v. d.von der Gröberechts von der Kanzel
    Dann bekamen es (durcſeine Frau – eine Gröbender Reichsgraf v. Wartens-lebe, deren man ider Gruft begegnet
    Herrman Reichsgrafv. Wartenslebe, Oberſüber ein Regiment zu PferdeErſtes und Gerichtsherr auMeeſeberg, BaumgartenSchönermark und Rau-ſchendor undJohDorothea Johanna Alber-tine Reichsgräfin v. Wartens-leben geb. v. d.geborene von der Groebehaben im Jahre 174dieſe Kirche von Grund aurepariren laſſen, ineu Begräbniß und herr ſchaftlichen Chor, neuvergrößerte Fenſter, neuKanzel, ein neues KüſterChor nebſt Orgel, neuStühle, den SchThurm anſtreichen und eine neue Uhnebſt Tafel machelaſſen (Iim Gewölbe befinden ſich Graf und Gräfiund 2 Kinder, beide Kinder aden Pocken 1739 geſtorben.

    In der Kirche befindeſich ferner der kurze, umflorte Galanterie⸗Dege des Herrn v. Kapphengſund ſein Sporenpaar

    In’s Schloß.
    Die Blumen unFruchtſtücke wahrſcheinlich von Du⸗benisso S.Siehe PreuſS.Seite 185Gebaut 1738
    und
    u
    39.Auskunft darübegiebt die latriniſchTafel im ChampignonKeller im Gartenhaus, wzu leſen iſt, daß Mün⸗theru 1739, die Eicheund Buchen zum Theil ausgerodet, die in den Segeworfen und die Park⸗anlage begonnen hatIm Schloß eine Reihenfolgſchöner, nobler SZimmer
    Wartensleben bautes, um dasein Haus ider Wilhelmsſtraße nichbauen zu müſſen; es koſteteine Tonne Goldes und everbaute ſich, der Reichthum ſchwand zum Theidahin. Beſchreibung dieſeReichthums: das Aeußre deHauſes, die Sandſtein⸗ſäulendie Parade, die koſtbareBlumenſtücke (first rate), die Marmorkamine, die Parkanlagen etc
    Nun wurde der ganzGüterkomplex von PrinzHeinric gekauft und aſeinen Mignon Kaphengſgeſchenkt, der eine Geliebtdes Prinzen Heinrich geheirathet hatte. Ewüſtete nun los. (Siehe Foerster 1806 Hohenlohe Prenzlau)Schönermar und Rauſchendorverſpielte er in einer NachtNoch erkennt man deBühnenraum und die x---x Kabinen die als Ankleidezimmedienten. Die BDeckenge-mäld von Rode ſin aus dieſer Zeit. Es ſinihrer 3; zwei gewiß voRode, eins davon einApotheoſe des Prinzen HeinrichRuhmestempel dem ſeiMedaillonportrait voGenie entgegengetragewird, darunter eine Götti(Minerva?) mit deSchwerdt zwiſchen den Füßeund ein Gott Altar auf degeopfert wird. Dazu die InſchrifRode’s. . . .gratiani d. h.das heißt animi. Einkleine Malice von RodeDer große Spiegel und diGeſchichte mit Henri uund Kaphengſt
    gratiae animi. Rode (hat der eineſonſt ziemlich langweilig in dieſeGegenden wird durch mittelmßgaufgeklärte Bilder) hat hieeinen guten Witgeſchaffen, indeer nach hergebrachter Weiſe abbrechend die EndſylbMi fortlieund dadurch einſehr anzüglichStelle ſchuf

    Potsdam.

    Marmor⸗Palai(die Notizen in eineder andern Büchelchen.)Bei Friedrichs
    Umgebungsplan; Pfaueninsel, Pfauen-InselPfaueninselPfauen-InselBerlinPfaueninsel. PotsdaSpandaPichels-ber
      a) die Pfaueninſel ſelbſt (kurz
    • b) das Schloß; Aeußeres; die TagFr: W.Friedrich Wilhelm III; die Statue der Rache1851. Kaiſer Nicolaus, der König undie Rachel, ſie ſind alle hinüber
    • c) Bdie Eichen, die Baumparthiendie Friſche des Raſens, haze
    • d) Bei Friedrichs. An eineHügelabhang am Waſſer. ZwiſcheHügel und Ufer Häuschen unGarten, mit Schaukel und alleArten Lauben. Herr undFrau Friedric beim AbendbrotJeder 70, aber noch ivoller Rüſtigkeit, die alte Franoch hübſch. Dies Ehepaaiſt eine Sehenswürdigkeit füſich, für manchen intereſſanteals die Inſel ſelbſt
    Er. Ein Straßburger. Beim Rück-zug aus Rußlan hängen geblieben. Vermählt. Königſtädtſches Theate(die gute Zeit). Nun MaſchinenmeiſterEin Künſtler – ein Elfenbeinarbeiter Sein Haus hat wenig davon, deſtmehr deras Schloß. Seine Arbeiteſind eine Hauptſehenswürdigkeidarin. Es ſind ſieben Arbeitejede ohngefähr wie aus eineunter einem Glaskaſten von 1 Kubikfuß Platz findend. Die 7 Arbeiten ſind
      1) Das neue (Schinkelſche) Muſeu2) die Werderſche Kirch3) die Nikolai⸗Kirch4) die Nikolskoe⸗Kirch5) die ruſſiſche Kapell6) die Sacrower Kirch7) das Pfaueninſel⸗Schloß
    Jede Arbeit 3 Jahr und täglic10 Stunden gearbeitet
    Architektonische Miniaturmodelle [Modell]ArchitektonischeMiniaturmodelle[Modell]false17901873Maschinenmeister, Ehemann der ElisabethFriedrichJosephFriedrich, JosephArchitektonische Miniaturmodelle von Joseph Friedrich.
    Architektonische Miniaturmodelle [Modell]ArchitektonischeMiniaturmodelle[Modell]false17901873Maschinenmeister, Ehemann der ElisabethFriedrichJosephFriedrich, JosephArchitektonische Miniaturmodelle von Joseph Friedrich.
    Sie. Märkiſche Frau, aus Lenzegebürtig. Strenges Regiment. Allewie ein Schmuckkäſtchen. Die Beziehungen zum Hofe. Jeder machbei „Frau Friedrich“ ſeinen BeſuchDie Küche. Die „geſtifteten Töpfund Krüge“
    • a) Wrangel mit ſeinem Bildni
    • b) v. d.von der Heydt mit einem Pfauenpaa
    • c) Kabinetsrath Illaire (voböhmiſchem Glas)
    • d) Meißner Porzellan voGraf und Gräfin Hah
    Intreſſanter ſind die Töpfe aus der „Kratzperiode“, vondijungen Damen, die hier entzückverweilten, ſpäter einſchickten udie Gallerie zu vermehren, ofmit kleinen Briefchen, worin ſicdiTöpfe aus alleWeltgegenden: MeißenSevres, Italien, Karls⸗ba etc. Dander Uebergang zu den „gekratzten“Damen der ſchönen Küche und degegebenen Verſprechendes erinnern
    In ſeinen letzten Jahren war aucKönig Friedrich Wilhelm IV hier zuBeſuch. Wie überall wo er warleben auch hier die Worte fortdie er überſprudelnd von Wit guteLaune ſprach. Auf die Bitte ueinen Krug von ihm, replicirter lachend: „Sie haben hier meine Miniſteund Generale aufgehängt, nun ſoll midaſſelbe paſſiren“ ſo wies er lachendie Bitte zurück, hier auch ſeinen Schn Topzu ſtiften, aber es hätte nicht deſein müſſen, der er war, wenn nicham nächſten Tage ſchon die TopfGallerie um 2 neue Töpfe hättvermehrt ſein ſollen
    Ein Topf fehlt, ein Topf dewenn er da wäre, der Franoch mehr ans Herz gewachſen ſeiwürde als alles andre was diſt – ein Leſſing⸗Topf, ein Topmit dem ausdrucksvollen KopfKarl Friedrich Leſſings unter der TülleDenn der Leſſing liebte ſieFrau Friedrich. ITagen die weit zurückliegen, dwar als Herr und Frau Friedrich nocjunge Leute waren; als di„Königſtädt“ blühte „Sonntag“ ſanund Rellſtab ſeine erſten Kritikeſchrieb, damals vor nun 40 Jahreals Maſchinenmeiſter Friedrich füDonner und Blitz und ſonſtigen Apparatus zu ſorgen hatte, da wareauch die Tage der Freundſchaf zwiſchen Leſſing und des Maſchi-nenmeiſters Fra. „Wie oft machenEierkuche hab’ ich ihm Eierkuchen gebackewenn er hungrig zu uns kamundund ſein Freund Ottmer beſuchte, der auch Hungerhatte; nun iſt er ſo berühmtIch möcht ihn für mein Lebegern wiederſehn und ihm ſagewie leid mir’s wär, daich ſo unnoth grob zu ihgeweſen bin.“ Arme, glücklichTage. Auch der Lohn für diEierkuchen iſt da und iſt jetzt nuder Stolz des Hauſes; am Ehrenplathängt das Bruſtbild desFrau FriedrichsBil von des berühmten LeſſinHand, vielleicht ſeine frühſte Arbeiund ſchon deshalb intereſſant. Uebrigenaußerdem auch nicht zu verachten (beſſer)
    Die Kühle mahnt zur Rückfahrtdie Nebel ſteigen auf – wir nehmeAbſchied von der ſtillen Inſeljetzt mehr eine Feeen als einPfauen⸗Inſel. Man thue desgleichenWer aber die Küche ſehen wilder operire vorſichtig, erſonſkann es ſich ereignen daß FrauFriedric mal ſpäter wieder bedauerteinen berühmten Mann unnotgrob behandelt zu haben. (Vorheüber den Charakter der beidenLeut, süddeutſch und märkiſch)
    Fragen an Harder.
    Der Name iſt Ottmer oder Odmeoder dergleichen
    Wann war die Zeit mit Lessing (182oder drum herum)
    Wo wohnten ſie damals
    (Dies als Schluß)
    Wenn dieſe Worte aber ſees als Buch oder fliegendes Blatbis an den ſchönen Rhein fliegenſo möge ein guter Stern efügen, daß auch die Augen deMeiſters (den der Oſten unſreLandes mit Stolz den Seinenennt) einen Augenblick drauruhn. Er wird dann, ſeiHerz und ein Künſtlerherz wie er iſtiſt uns Bürgdafür, die Anſage Parole des nächſteTages kennen – ein Topf unein – Leſſing darauf

    (Dies, wenüberhauptſehr in Verdünnung nehmen.
    Gebäudeaufriss; Dampfmaschinenhaus des Maschinenmeisters FriedrichDampfmaschinenhausdesMaschinenmeistersFriedrichPfaueninsel, Pfauen-InselDampfmaschinenhaus auf der Pfaueninsel.
    Weinlaube zur Seite links und rechtsWeingang führt zur Have’runter (am Anfang eine Schaukel) Obſtbäume und Erdbeerbeete rund um, Platanen unmittelbar vor der Thür; dikleine Treppen⸗Laube voClematis eingefaßt. DaHäuschen gelblich, FliegenFenſter. RitterſpornJelänger je lieber Cana indica.. Es liegam Abhang in Lauben unGängen von Wein, ClematisLinden etc. im Rücken anſteigendes Terrain: Fichtenſtämme, Eichen etcet ceter Die Rachel, de13 Juli 1852; iderſelben Stunde deklamirtſie

    Im Schloß: der kleinSpatziergſtock Fr. W.Friedrich Wilhelm IV alKronprinz; 3 Spatzier(Wander-)ſtöcke Friedrichsdes Große; der Domzu Rheim mit Jungfraund Glockengeläut; di7 Elfenbein⸗Arbeitenein Bild der Pfaueninſe
    a) Schloß b) Kaſtellanhausc) Palmenhaus d) Kavalier-hau e) Meiere
    Lageplan; Pfaueninsel, Pfauen-InselPfaueninselPfauen-InselBerlinPfaueninsel. bacde
    Marmorpalais.
    Gebäudeaufriss; Marmorpalais, Marmor PalaisMarmorpalaisMarmorPalaisPotsdam, Insel PotsdamMarmorpalais Potsdam. (Goldkorb.drei granzien (Goldvergoldete Rundung; tanzende Amoretten
    In Front ein ſchöner großeBalkon, der von 6 Marmor Säulen getragen wird. Daneben einMarmor⸗Brüſtung, als Einfaſſunder Treppe und als Abgrenzunnach dem Waſſer hi
    Gebäudeaufriss; Marmorpalais, Marmor PalaisMarmorpalaisMarmorPalaisPotsdam, Insel PotsdamBalkon des Marmorpalais in Potsdam.
    Starting point für den KahnBählerts Brücke. BibliothekSchloßdiener Lau. Links bizur Schwanen⸗Brücke
    In dem ſchwarzen braunechrank, der noch ganz nach Moſchus riecht, liegt ein M.S: Manu Scriptum
    Otto mit dem Pfeil, vaterländiſches Schauſpiel in 5 Aufzügen voFr: Friedrich Rambach
    Die große ſchöne Alabaſter⸗Vaſmit Schlangengriff, und diesdiNacht⸗Ampel hineinzuſtellen
    Die StaBüſte der Lichtenau iſt voBildhauer Wohlert aus Pots-da
    (Wegen Rode, Frisch, Du-buisso, Teerbusch, Wohlerbei Eggers nachſehnPappel⸗Allee, an deren Endderas Roth des Hauſes durchſchimmert. Rechts durch diBäume, glitzert der HeiligenSe durch das Zweigwerk. VieLebensbaum; rothe Häuſer rechtund links.
    DerErſt tritt man in dagraublaue Bummszimmer, dander weiße Speiſeſaal midem Balkon (MarmorStuck; DeckenBilder von Friſch.) Idieſem Saal die Stutz⸗Uhr voLudwig XVI. – (die voder Pompadour unten.

    Wahlen-Jürgass

    Die alte Zieten (d. h. Zie-ten’ Tochter) das Gedichiſt von Frau v. Drieberauf Protzen geb.geborene v. Normann | Luftdrucks⸗Drieberg
    Die Wahlen⸗Jürgaſind ausgeſtorbenIch reiſe um 7 1/2 nacNeuſtadt und um 2 wiedezurück. (an Herrn v. Rohin Meyenburg, wenn icAuskunft bedarf. Frau v. Haeseler geb.geborenev. Sydo beſitzeine ganze Reihe Bilder von der Hanihrer Mutter, dian die Gemahlin des Herrn v. SydoAdjutant (vielleichFlügel⸗Adjutant) deKönigs Fr: W: Friedrich Wilhelm Iwar. Sie ſelbſt (eingeborne von ſo unſo, wahrſcheinlich Italienerin oder Franzöſinwar oft bei Hofe und 6hat den König 2 main Paſtell gemal(Bruſtbild) 1 mal inUniform, 1 mal inſeladonhellgrünem Morgen-koſtü gemaltUnter beiden, ebenfallvon ihrer Hand, eiſehr intreſſantes Bilder Julie v. VoßGräfin v. Ingenheimit der ſie befreun det war. DaBild hat mit dein Buch Aehnlichkeitiſt aber lieblicherfreundlicher, x---x Charakterund lächerlicherweiſe dealten Voſs ſehr ähnlich. In Morgentoilette, weißehemdartiges Kleimit vielen gekrauſteKragen, eine Füll von krauſenLocken, gelb gepudert; ein ſchwarzeSammtband durchs Haagezogen und nuoben wenig ſichtbar

    Marquis La Roche-Aymon

    1793 oder 94 kommt er 7als armer litariſcheOffizier nach RheinsbergSchauſpielerin Aurorin Rheinsberg introducirihn. Er war großſchön, ſchwarz. X---daraus der 40 Huſarebis 1802. Scene miPrinz Louis FerdinandKoepernitz alPflaſter. Dies behieltennun beide und lebteeigentlich davon. 180aggregirter Major be Goeckingk Huſaren1807 Commandeuder ſchwarzen Huſarebei Pr: Preußisch Eylau; Na-poleo wüthend darüber1815 oder 16 be enach Paris, ſie folgtihm, kriegte diGüter ſeines Vaterwieder, wurde Pairu. Marquis, etw1826 oder 27 oder ſkehrte ſie zurück, wei die Güter ſchlecht verwaltewurden, empfing danund wann kleine Summevon ihm und ſtar1859 oder ſo. Sie würdjetzt 90 Jahr ſein. OrdSie war ein Original. Ordnung ihr verhaßt, weil eſteif ausſähe, ſehr vornehmund liebenswürdige Allürenlegte vor, ſchnitt diBraten, wiſchte den SaalKatzen, Hunde, HühnerTaube, Kanarienvögeum ſich her, Anordnung, abeſo wie ſie erſchien, fühlt man ſich wohl. Der König 7beſuchte ſie 1844. CollierArmband. Tabatière. DiWurſtſendungen wurden jährlicwiederholt. Mittelfigurblond. Das lange HaarHofdame bei der PrinzeſſinWilhelmin, Schweſtevon Königin Luiſe. So lernter ſie kennen, entwedein Rheinsberg oder BerlinSie lebte bis 1800 ode1801 im Kavaliershauſe unmachte beiam damenloſen Hofe gleichſadie Honneurs. Sie wareizend.(Prinz Louis FerdinanAffaireauf der Remus⸗Inſel im glänzendſten Tage

    Gantzer

    Jürgaß⸗Denkma
    Jürgaß DenkmalJuergaßDenkmalGanzer (heute: Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse), GantzerJürgaß Denkmal in Ganzer. EiſeSandſteinSand-Stei
    Dem Andenkeder Familie v. W. J.von Wahlen-Jürgagewidmet

    Der Herr hat ſie zu einebeſſern Leben berufenwo ſie ſich der Herrlichkeiunſres Erlöſers erfreuen

    Das Ganze wenigſten20 Fuß hoch
    err J. C. v. W. J.Joachim Christoph von Wahlen Jürgaß K.Königlich
    Preußischer
    Pr.
    Major, Landrath und FeuerSocietäts Direktor der Graf-ſchaft Ruppi, Erb⸗Lehens unGerichtsherr auf Gantzer, DeſſowWoltersdorff, WahlendorffCharlottenhof, St. Jürgeund Mehlbach in der Wetterauward
    geboren den
    geb. d.
    16.
    Februar
    Febr:
    1710verheirathete ſich mit CharlotteCatharina Luiſe v. Zieteaus dem Hauſe Brunn iHavelländiſchen Kreiſe, zeugte mit ih Söhne (ein Sohn todt geboren) uund 1 Tochter uund ſtarb 4 April1771. In demſelben Jahre d. 16. Septtember folgte ihm ſeine Frau
    Links.
    Herr A. G. L. M. C. M.Alexander Georg Ludwig Moritz Konstantin Maximilianv. W. J.von Wahlen JürgaK. Pr.Königlich Preußischer General Lieutnantv. D. Cavallerie, Droſt zu Stück⸗hauſe, Ritter viele hoheOrden, Erbherr auf Trieglitz
    geboren den
    geb. d.
    15 Junius 1758 zuGantzer, focht von 1778 bi1816 in allen
    Preußischen
    Pr:
    Kriegen,wohnte 26 Schlachten
    und
    u
    Haupt-gefechten ſbei, ward bei Hainadurch die Lende geſchoſſen unbei Ligny durch die BruſtEin Muſter der Tapferkeit under Herzensgüte, geehrt und geliebvon ſeinem Könige u. von Jedermann, ſtarb eu Gantzer d.den 8. November 1833.
    Rechts.
    Frau Johanna Chriſtiana Sophiev. W. J.von Wahlen Jürgaß geb.geborene v. Z.von Ziete aus dem Hauſe Wustrauward
    geboren den
    geb d.
    23.
    Januar
    Jan:
    1747, ehelich verbundenam 23. Oktober 1776 mit dem gütigenDirektor und Ritter Herrn F. C. R. WFranz Karl Rudolf Wilhelmv. W. J.von Wahlen Jürga, Erbherr auf Gantzer uund Trie-glit, ein Muſter weiblicher Tugendeund Größe entschlief sie sanft
    den
    d.
    7.Juni 1829
    Franz Carl Wilhelm Rudolph v. W. J.von Wahlen JürgaErbherr auf Gantzer und Trieglitz, ward geboredn d. 14. Sept: 1752 zu Gantzeund verſtarb daſelbſte d. 26. Juni 183als das letzte Glied ſeiner FamilieEr war der treuſte Freund ſeiner Freundund alle die ihn näher kannteſchätzten ihn hoch BackfrontEnthält die 8 Söhne und 1 Tochte(mit Ausnahme der beiden zuSeite, die alſo eigene Felder habender W. J.Wahlen Jürgaß auf der Vorderſeite
    • 1) nur 2 Tage alt geworde
    • 2) A. F. G. v. W. J.Adolf Friedrich Gustav von Wahlen Jürgaß Forſtmeiſter unrbherr auf Trieglitz und geb. d.geboren den15. DzebrDezember 1745 uund ſtarb zu Fürſten-waldd.den 21. März 1820.
    • 3) H. C. W. v. W. J.H. C. W.? von Wahlen Jürgaß Erbherr auGantzer, Lieutnant im v. ZietenſchenHuſaren Regimen ward geb d.geboren den 19.Juli 1747
      und
      u
      starb. 15.
      Sepetember
      Septeb.
      1771zu Berli
    • 4) G. A. C. S. v. W. J.Georg August Karl Sigismund von Wahlen Jürgaß Erbherr auf Deſſoward
      geboren den
      geb. d.
      21. Febr. 1749
      und
      u
      starbd.den 26. April 1787. zu Alten Zauin der Altmark
    • 5) A. J. L. F. v. W. J.A. J. L. F.? von Wahlen Jürgaß Fähnricim Reg.Regiment Prinz Ferdinand v. Preußenward
      geboren den
      geb. d.
      14. August 1750 undgeſt. 8. September 1771 zu Ruppi
    • 6) Charlotte Marie Ida WilhelmineAuguſte v. W. J.von Wahlen Jürga ward gebore
      den
      d.
      12. Oktober 1755 und starb
      den
      d.
      19. Auguſt 1771 zu Gantzer

    Jürgaſs⸗Seite
    Lageplan; Ganzer (heute: Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse), GantzerGanzer(heute:OrtsteilderGemeindeWusterhausen/Dosse)GantzerGanzer. ParJürgaſAlter ThurmKruKruRohChauſſèe nach Ruppi
    Rohr⸗Seite
      a). Küſterb) Predigerc) Denkmald) Kirche

    Die Dorfgaſſe mit ihreBäumen: hohe Pappeln, EichenKaſtanien, Rüſtern, Ebereſcheiſt reizend, noch reizendedie Parthie um die Kirchherum, auf etwas anſteigendeTerrain liegt ſie da, linkKüſter, rechts Predigerhauszur Seite das alte Herren⸗hau der Rohrs. Nihab ich das Übergehn voGarten in Kirchhof, diVermählung von Tod und Lebeſo ſchön geſehn diBlumenſteige führen aus einein den den andern, hier BlumenBeetdaort BlumenGräber das iſt der ganzUnterſchied Bedaure und verehrbilliger Wandersmanhier noch die Aſche einesRuhmeswürdigen, eines imLeben Gerechten, im TodeUnverzagte, deſſen RatLand und Leuten treulich gerathen. Aber wider des Todeallgemeinen Einbruch aleines(ein) Landraths nichts vermocht. Seine Schwachheiund Stärke ſiegen zugleicSeine Stärke durch weiſeRath wider die Unſterblichkeitdarum ſtößt die Fama durcPoſaunen noch ſeinen Ruhaus und die flüchtige Zei kann ſeine ruhmwürdigeThaten nicht verbergenoch zernichten. SeiLorbeerkranz grünt mitteunter Cypreſſen und ſeiPalmbaum trägt Früchtin Apollens Garten, wMars ihm von Ferne ſtehund den Zutritt ſcheuet., alein Unbekannter. DiSchwachheit ſiegt durchAlter und trägt die Krondes Lebens im Glaubedavon am Ende
    tto Albrecht v. Rohr, K. Pr.Königlich PreußischerLandrath der Grafſchaft Ruppi Erbherr auf Gantzer, Baum, 8Leddin, Wuſtrau u. Steffinwurde geboren Anno 166im März und verſchied Ann1736 den 23. April, ſeineAlters 70. Jahr.
    Die Portrait⸗Büſte ſehgut (von à la Glume etwa
    Wappen; Näheres nicht ermittelt.
    Wappen; Näheres nicht ermittelt.
    Rohr’s unQuaſt’ſches Wappe

    Säbel uund Hut des altenGeneral Jürgaſ; 5 GalanterieDegen. GewRechtes Gewölbe derRohr, links das der Jürgaſs

    Prenden

    2 Glocken. DieBeidmit
    lateinischen
    lat:
    Inschriften.Die kleinere: Fudime Nicolaus Schmi-diche 1657
    Gebäudeansicht; KircheKirchePrenden (heute: Ortsteil der Gemeinde Wandlitz)Kirche in Prenden.
    Prendner Kirche, Kirche maſſiv, Thuraltes Fachwerk. Kirchhof völlig wüſt, eipaar Blumengräber, aber nicht Kreuz nicht Steioder doch völliverfallen, als falle das Beiſpieloder als nähme maſich ein Beiſpiel vom Verfaldes Schloſſes
    Profillinie; Biesenthal (heute: Ortsteil der Stadt Wriezen)Biesenthal(heute:OrtsteilderStadtWriezen)Prenden (heute: Ortsteil der Gemeinde Wandlitz)Prenden(heute:OrtsteilderGemeindeWandlitz)Weg zwischen Biesenthal und Prenden. alteStaudamAlleFichtenwaldWaldWaldWaldFlußbetSandSeeSanEbereſcheBiesenthaPrende
    ſchwarzHollunderbeeren. Bohnengärten. Die Natur überwuchert mit ihrer ſegnenden Hand das Werk des Menſcheaber doch iſt ein Mangel da Die alte mächtige Linde, daneben eiStein mit Ketten daran; als icdas nicht recht ſo verſtand meinter „für die Silmann wie beiKurfürſten auf der langen Brücke
    Das alte Schloß ſtand gleich aEingang des Dorfs, links voSe
    Lageplan; Prenden (heute: Ortsteil der Gemeinde Wandlitz)Prenden(heute:OrtsteilderGemeindeWandlitz)Prenden.
    Kellergewölbe, Umfaſſungsmauer nocda; noch vor wenigen Jahren konntman die Souterrain⸗Gänge verfolgeund die Küche erkennen. Die ehemaligKarpfenteiche ſind jetzt fruchtbares Gartenland
    Lageplan; Schloss Otto Christoph von Sparrs (existiert nicht mehr, schon zu F.s Zeiten nur noch Reste von Kellergewölbe und Umfassungsmauer)SchlossOttoChristophvonSparrs(existiertnichtmehrschonzuFAPrenden (heute: Ortsteil der Gemeinde Wandlitz)Das frühere Schloss in Prenden. WeinberDie EinfaſſungsmaueJetzt Gartenlandfrüher Garten, HofStallgebäude
    a uund b. Eingänge unThürme in nocvorhandene Souterrains
    Der ganze Bau 24 Schritt lang un10 bis 12 Schritt tief (ohne deAnbau, der vielleicht einen Thurm trugDieſe gewölbten Souterraintragen jetzt meiſt eine Erdſchicht und liegen nur an wenigen Stellen bloß (den Grundrides Fundaments, dafrei daliegt, erkennt maſehr leicht). Auf der Erdſchichwachſen Birnbäume unHagebutten. Mitunter geht ein Baum aus, danſagen ſie „er ſtößt ſich an dealten Sparre.
    Zieten’s Bild
    Ein ruhender Loewe, eingewickelt in die rothgefütterte TigerdeckeGeſtell, drauf Helm, LanzeBandelier, Schwert. Darauf Zietens Bild iRelief, marmorartignicht ſehr gut um 3Jahr zu jung; eine wirklichGeſtalt die eine Sternenkronauf ſein Haupt drückt. Etwas Rode’ſch abedoch beſſer
      DLunch – 15
    • Trinkgelim Schloß –6
    • Fährman2 mal 5
    • Wagen 10 Kaffe und Kuchen 15
      3
      51
      13
    Nicht ermittelt.
    Alte Burgen. Burgwalbei Treskow. Burg beKränzlin. Burg Alt⸗Ruppiauf einer Inſel. Diuhburg 3/4 M.Meile von derStadt. Die Trümmer debeiden letztern verbraucht zuAufbau der Stadt nach 1788

    BienenwaldKoepernictz

    Meeseberg.

    Groeben. WartenbergPrinz Heinrich. KapphengstExcellz v. Jagow. v.Thiela (1835) Schwiegerſohn v. Jagows. Schneidermeiſter Heydemanaus Berlin; – Baron v.Hoeve. Der Verkauder Sachen fand wahrſcheinlich unter Thielaſtat

    Hoppenrade. Eine Bredow an Herr v. Arnstadverheirathet; dies die Zeit dewüſten Lebens, Mitte des vorigen Jahrhunderts
    Kahlebutz. Ich weiß awenlchen ich glaube und bin gewidaß ers nur kann nur habeals dort. . . bewahrenX---

    Im Tempel

    • 1) Geburt der VenusCopie von W. Gentz naceinem Gemälde von
    • 2) Aus dem Rheinsberger Schloſind die 2 Spiegel und di2 Spiegeltiſche
    • 3) Prinz Heinrich. Geſchenk voOberſt Tſchammer
    • 4) Gellert. Friedr. Wilh. IIMedaillon Portraits
    • 5) Portrait des PrinzenHeinric (Geſchenk voFrau Kaphengſt aGentz
    • 6) Zieten’s Büſte, LeſſingKant, Voltaire, Gluckund Friedrich II (in der Niſcheein altes Din
    • 7) Oeuvre
    • 8) Das Ganze im Geſchmacund Styl jener Zeit; Kronleuchter, Stühle, GardinenTiſche
    La Lplus aimablunMoet blanzwei ſeineHyacinthen Arte

    Sonohus Sonohuplatylepsiein hohes Gewächmit einem Dutzenweißhaarigen, flaumigeKugeln, die wie kleinStreitkolben oder Riemenknoten an einer Geißel ſitzedas Ganze höchſt eigenthümlich beviel Unſchieberkeit nur eine gelhalb aufgeblühtGraf Schwerin GaribaldiCattleya SkimeriGuatimala; grünfleiſchig; lila Orchidee

    Lycaste Harrisonialba gelblich, aucOrchide

    Trichopilia suaviNeu Granadaweiße Orchideen

    AepfelſchälmaſchineMunemann, HeiligGeiſtſtraße 32 Cyanophyllum magnificum das ſammtblättrige, grün und lila

    Ararum ThunbergiiJapan

    Azalea amoenaaußerdedimehrfarbigen Azaleeweiß und lila, das ganzwie ein Rieſenbouquèt

    Pitcaiatria Alteritinvar: varietas macrostachyalange grüne Blätter wiMais mit langerotheDoldeodeRispenDr Metzler BendlerStraß No 4 Fontanes Notizen zu Ganzer entstanden während seiner Reise dorthin am 11.08.1861; vgl. Fontanes Briefe an Mathilde von Rohr, 6.08.1861 und 11.08.1861. Kurz nach seiner Fahrt schrieb er der Freundin am 11. August: Heute 7 1/2 nach Ganzer, um 11 dort, bis gegen 1 geblieben und auf dem Kälberwagen des Krugwirths (die Post war schon um 12 durchgekommen), freilich gegen Zahlung eines baren Thalers und des Chausseegeldes, in einer halben Stunde (es sind 5/4 Meilen) zurück. FProp, Bd. 3, Nr. 489, S. 16.
    * Daß er hier ſo beſonders viel Munifizenz zeigte, war vielleicht halb Demonſtration gegen Dorothea, e
    ╒ ein paar Reliefs, ſelbſt die Facaden ſinſchmucklos geworden, mit Ausnahme weniger Säulen und Conſols⸗Ornamente