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E2beta

I.

    Die ColoriſteRichter. X---x CL. v. HagengnLaschHoguetSchrader
    PlüddemanConradin
    „Schnöder Räuber, GotteGericht mögs dich treffen.“
Die 3 Hauptfigureſind gut: der Kaiſer,der Cardinal, uund PhilippineWiewohl dieſe etwazu ſentimental iſt; doces mag gehn. Vielleichgeht auch der kleinerJunge, der ſich, währen er Ordre hat diHände zu falten, bannach hinten zu adie Mutter legt
Der größere, deſo den kleinen Teufelskerl ſpielt, hat davozu viel. Es ſoll wohdas fürſtlich-ritterlichBlut, der Klein-Rolanangedeutet ſein; abezu viel
Der übliche „NſtolzHofſchranze“ iſt nicht gutMutter komm, laß die böſeLeute der Bettler-hafte Begleiteerſt recht nicht, dePage noch wenigerSeine Neugier der Theilnahme geht zu weitMan erkennt überalzu deutlich die Intentionendie ſchwere Reflexion ſchimmerdurch und die Reflexiohat nicht immer genau dagetroffen, was dirichtige Empfindung inſtinktmäßig richtig faßt
Pawelsu iſt reinerlautrer, natürlicherAuch hier iſt viel Arbeitauch wohl Reflexion, abedieſe hat wohl nur diGeſtalt künſtleriſcher Kritiund Ueberwachung übedas angenommen, waſofort unmittelbar voder Seele des Malerſtand
Der Morgenton, diSonnenfrühe, die durch deNebel durchſcheint, iſt außer ordentlich ſchön
Die Bürgersleute aUfer, beſonders das Paadas die Mittelgruppe bildeſehr ſchön, „bunte flandriſchGeſtalten“, voll, kräftigkoſtbar in dem Teint aTönen
Das Landſchaftliche, daLokale, das Anlegedes Boots, die Fahndie im Morgenwindzu bauſchen anfängtalles ſehr ſchön
Wir haben nu2 Punkte, die wiaber nicht als Tadeanführen, ſondern frageweiſe. Das einbetrifft die Geſetze deCompoſition die Klarheider Grundanlage, das andreine allgemein aeſthetiſchFrage innerhalb der bildendeKunſt
Die Wittwe miihrem Kinde, ſchön wiſie iſt, verwirrt; ma muß ſich erſt darizurecht finden. Wiſehen im Bootnur Männer, nur dieſelben wird von Fraund Kind empfangen, wihaben alſo den Eindrucnur Männer wareverbannt. Wie kommnun die Frau in daBoot? Wir ſinnicht ſo phantaſieloum nicht ſehr balden Schlüſſel zu finden Die Sache iſt einfacdie, viele Frauewaren zurückgebliebenandre waren ihreverbannten Männergefolgt. Und einſolche ſitzt nun alWittwe vor unsAber erſt NachdenkenZurechtlegen, führuns darauf hin, ein Kunſtwerk ſ widies aber, ſoll un auch nicht auf Sekunden ein Räthſeaufgeben, wir wollealles gleich haben. Dieiſt keine unbillige Forderung. Der Maler ſelbſhat ſie uns an diHand gegeben. Nudas Naſen⸗KapitelWenn der Ausdruck geſtatteiſt, wir können unin der Familiengeſchichtdieſer Perſonen nicht rechzurecht finden, da iſt aber nöthig, könnewir dieſe Beziehungenicht herausfindenſo ſchwebt einMenge in der Luftwird indifferentblos Raum füllenddahin gehört die jungbraune DamemeMädchen, dieben aus dem Botritt und einandre am Ufemit aufgelöſtem Haa die einer Alten adie Bruſt ſinkt. Makann dieſe Perſonenicht ganz überſehenEs iſt maleriſcſchön und klacomponirt, abenicht gedanklich
Der Frühſchein auden Giebeln iſt ſehſchön C. Becker
    Rothſeiden TricoRothees Atlas-BeinkleiRothes Sammt-WammsViolett oder
  • Sammt-Mantel alUeberrock
Hier iſt auceine tüchtige Charakteriſtik in beideKöpfen, der vornehme Schelm, de aber doch weiß, daer Unrecht thutder Brave der daGeſchäft völlig dienſtlicund gemüthlich treibund mit einer Arvon Höflichkeit und Unterwerfung um ſich diKundſchaft nicht zverderben
W. Gentz. Alleiſt hier eigentlichcharakteriſtiſch, deHimmel, die Stadtdie Caravane; koſtbadie ſich lagernden Gruppemit ihrem Hausrathdie Zelte, diKameele, diBettler, endlicnach vornhinten zu daVerſchwinden des Zugein der ſchmalen Gaſſe

Graef
Die Buche. Die beideHerzen mit feſteHand. Der Gegenſatzwiſchen ſeiner blondeKraft und ihrer Lieblichkeit, die dennocnichts gelenktes hatDie National-trachſehr reizend. Die weiße Aermel oberoth geſtickt. Derothe, grün geſtreiftFriesrock. Diſchwarz und weigeſtreifte Frangenſchürze. KeinBravour, der Hintergrund in Geſtalten unDingen etwas nüchterndas wehende Tuch z pappern, dennoch allegut. Vergleich midem vorjährigen

v. Mellenthie2 Bilder. Engelund Tobias⸗Muttelächerlic

Mücke. Adelheid’OenickeOenickeSickelSickelPlockhorstPlockhorstVautierVautier. Knaus
Wie der Fuß daliegtdas ſchwarze Kleid miden rothen Streifeund dem rotheGürtelband, dikoſtbare grüne Schürzdas kurze Miedean den violetteSchulterbändern wie eine Liebes göttin das Ganze, einglänzende und doch durchaudecente Sinnligkeitſie iſt nicht erſchrockenur ärgerlich, daman ſie in ihreguten Recht ſtörtdazu der keck idie Seite geſtemmtArm669. der Maler, ſchauwie er iſt, wirkt wieine Diſſonanz. I Charakteriſtik ebenſvorzüglich war diandre und docwirkt es wenigerEs kommt bedieſen Sachen audie Poëſie anſie iſt da unnicht da, daGefühl hat egleich weg. Fehldieſe, ſo hilf keine Technik (Wis-niewsk) ſo hilfkeine Charakteriſirun(Knaus) daBeſte, das Herzgewinnende fehlalsdann
Meyerheim, PauWie brillant iſt aucdas Landſchaftliche, diBauern in der Dorfgaſſe die Häuſer und Scheunendie Sonnenblumen die deJunge in der Hand haund an der die Ziegeinzwiſchen knabbernDie feixende Bubeüberm Ziegenbocder alte Blaukitteund die alte KopftuchMutter

Knaus. Er iſein feiner, vornehme Maler, da iſt überalein künſtleriſches Maßhalten, da iſt einFarbe, die nicht ſtumpiſt und doch ebenſdie brillanten Effektvermeidet, da iſt voallem eine wundebare Gabe der Charakteriſtik, die aucdie feinſten Schattirunge die feine Welt deEmpfindung, Mutterliebetc. trifft. Abedas Ganze berührdoch wie Verſtandesthätigkeiauf einem Gebietwo ſie nichrecht hin gehörtNiemand kann ganohne Reflexio arbeiten, man mumacht auch lyriſchGedichte nicht iDussel
und
u
Traum,aber man darnicht die Empfindunhaben, das iſt zuſammengetragen, ebenſiſt es im HumorDies fehlt den Knausſchen Bildern. Er kan ſich das aucnicht geben; man hats odehat es nichtDeshalb thäter vielleicht gudas Feld mieinem ſolchen zverknüpfen, wo ſeinGaben hingehören R. LehmannO. HeydenO. Heyden281 iſt nichtsordinair
Meyerhei
ThierbudeDer Alte, der es ſchwarauf weiß haben wilund lieber lieſt alzuhört, weil ernur ſo glaubekann die ängſtlicheDorfleute, deGebildete Rechnungsrath in Strohhutder alte militäriſchNachtwächter odeKutſcher migroßem Bart, deLehrjunge und deblau-blonSchuſterjunge, graulic und courageus zugleich, endlicdie Thiere ſelbſt Schlange, Löwe, KamelAffe. Und überalnoch ein Ueberſchuß von Launund Humor

    BublitzHanckeHanckeLaschLasch. GüterbockGüterbock
    BolteSchlehSchlehLoewenthal
  • Roehrs verlornerSoh
  • Steinbrückdie Kindlei
  • Reimer 49
Plüddeman
Ein Stück Golf, VeſuVolk (ſehr ſchlechgruppirt) Landsknechte (?d.h. Helm und Speerträger, Beſatzung, rothDecke, ſchwarzeBlock, Henkeund Beil, Conradiund ſein Freund, HandſchuhRabe, KaſtenſchloßEs muß nothwendig ledern ſein Sohn. TiedemandTiedemand
Riefstahl
Er iſt Landſchafter voFach, wir treffen eaber wohl wenn wiihn jetzt als Genremaler nehmen
Als ſolcher iſt er nu(um zunächſt davon zſprechen) ganz glänzend. Echarakteriſirt wie Knausfaſt nochebenſo reicher, wonachebenſzutreffend etc. Es ſind 1Figuren, die dem Altezuhorchen, jeder ein volle Individuum. Diweiß fromme, andächtigbis hier Hingebung deweißköpfigen Altendie Andacht mieinem Beigeſchmack voFanatismus deAlten Frau midem ſeltſam geformten blauen Hutdie wirre Andacht der jüngereLeute mit Ausnahm eines ſchwarzköpfigen erwachſenen Mädchens, voallem die beiden Männergeſtalten, die nach hintezu die Gruppe abſchließeund von denen deeine der rothbraune zdenken ſcheint: alteJunge, ſchließlich biſdu doch nur der Metzgermeiſter oder Schuſter auſo und ſo alles dieiſt vortrefflich. Ebenſ vortrefflich iſt, wenwir von alleEnſemble abſehn, diLandſchaft
Aber eben Enſemblwie ſtimmt daalles nun zuſammenEs ſtimmt nichzum gGünſtigſten, namentlich wenn maes als Genrebild faßund nahe herantrittDie Landſchaf drückt, ſtört. DiSache ſtellt ſich ſo, nimmmans als Genreſtücſo drückt die Landſchaftnimmt mans als Landſchafund ſtellt ſich ſo udie voll maleriſch auſich wirken zu laſſenſo geht das Genre verlorenDie Sache iſt alſo ſoals Genre genommen, ſtördie Landſchaft, geradez und iſt in ihrem Bedrückenden (trotz alleMeiſterlichkeit) ztadeln, nimmt manals Landſchaft, ſiſt die ganzfeine Charakteriſtivergeudet
Es giebt wenigfür die wir ſolchVorliebe hätten, abewir machen ihdrauf aufmerkſam es ſind dieſs eben – FragenVielleicht haben wir Unrechtaber wir glaubens kaumWill jemand die Fragaufnehmen, aber – auLiebe zur Sache und miwirklichem Verſtändniß ſo werden wir unfreuen und gern hervorhebenwenn wir uns bekehrt fühlen
Knaus. Perſpektive. DaZimmer, der Ofen, diKahlheit, das HeiligeBild an der WandDer hübſche blonde Krauskopf, der reuig dreinſiehohne es recht zu ſeinder dumme braunegroßnaſige mit zerſchlagnem Auge, endlicder dunkle MohrenKopf, der völlig eiSchelm iſt. Dazu Mönc und Geiſtlicher alleglänzend und dennocfehlt etwaDie Wochenſtubübergehn als bloßWiederholung von LaBaptèm

Stryowski
Daſſelbe in Lichterglanz
Die Charakteriſtik iſnicht beſonders und diSituation auch einWiederholung, oder doc halb; die Poeſiliegt in der landſchaftlichen Stimmung, diLandſchaft iſt adieſen Bildern daBedeutende. Dialten Weiden, daWerft, das WaſſerHintergrund, diWieſe, das Tassilagoder eigenthümlichFlußuferton iſhier getroffen, wi ihn Weber getroffehat, aber hier iſt ödWeichſel, dort belebtSeine, hier diNaturwunder, dorParklandſchaft

Einſegnung. Die Charakteriſtiiſt reich, ſcharf unanſpruchslos in der Arwie ſie ſich giebt, dennociſt es langweilig, weialle Poeſie fehlt; diPoeſie ſteckt auc hier im Äußerlichenſonſt wäre daGanze noch ſchönerDie Kirche, die Bildean den Wänden, Himmeund Bäume, die durcdie Fenſter blicken, diLeuchter, das Crucifixdas Altarbild, deTeppich, die 181Tafel alles ſehgut, aber die Menſcheſind langweilig Die Seſſel mit dem abgeſeſſenen rothen und grüneSammt, das Holzwerk (dioffenſtehende Eichenthür) deKirchenſtuhls, die beideBänke deren Oelfarbvom vielen Sitzeblank geworden iſt die Beobachtung iſwunderbar ſcharf
Ewald.

    Narrethe
  • Hochmuth (Königinhaft
  • Geiz (Fürſten⸗haft
  • Kartenſpiel, eineſitzt auf eineFaß und eiMädchen ſchenkihm ein
  • Mord oder Streit oder Hader;; die Würfeund Becher liegen ader Erde. Der Dolcnicht ſichtbar
  • Sinnlichkeit oder Wolluſt, ſie legt ihre Hanauf die volle Bruſt und beugt ſich hinteüber; ein Mann umfängt ſie. I
Hintergrund hinter deSpielenden auch noceine Art LiebesſceneAlleſo vieles doppelKartenſpiel, WürfelſpieWolluſt und LiebeleferneFaß und TrinkkannEr wird ſich wohl wadabei gedacht haben, abedas langt nicht aus. Eiſt unklar, außerdem daes in 7 Bilder auseinande fällt, was diabgehende Söldner Gruppmit dem Verbrechemeint iſt ſchwezu ſagen, hinten einArt Tower und deGalgen. DaArchitektoniſche, daZeitcoſtüm alleſehr gut, unzweifelhaft eine Kraft, abeverpufft, weies was beſondre ſein ſoll und docdrängen wir allzeiauf beſondres undeshalb ſind unſolche Verſuche werthvoll, auch wenſie ſcheitern

Spangenberg
Er wollte tiefe Poeſigeben, alles ſolltzuſammenklingen: Landſchaft, Beleuchtung, di Perſonen ſelbſt. Selbſt nacder landſchaftlichen Seite hiſcheint es uns nichgeleiſtet, – es wajener grau gelbe, bläulicheſpukhafte Ton erſtrebtden manche Nächte habenwo der Mond nur ebeda iſt, aber zu leuchtevergißt und wie eingelbe Oblate am Himmeſteht, – die Intentiowar gut, aber eiſt nicht rausgekommen Das Fährhaus mit derothen Beleuchtung darindas Stück Wald dahinteund zwiſchen den Bäumeein blauer Morgenton13 ſind nah aUfer, 11 im Kahn1 auf dem Arm, deFahrmann und Perchtſelbſt. Alles ſcheitertder Spukapparat iſunangebracht: „Ungeheuer geiſterhaft“ ſagt eine dicke alte Frazu ihrer Tochter unging mit Gähnen weiterDie Geiſter waren ihnicht erſchienen

V.Victor Mülle
Er liegt da, famos, aber keiAdonis, ein Schmuthellrothes Stück Zeuüber der Scham. Wiſehen in den Wald hinein deſſen pechſchwarze Stämmeinen Laubengang bildeneine blonde Perſoraſt in dieſem Laubengang, die Haare fliegedie aArme ſtrecktſie verzweifelt emporeine ſchwarze Perſon (diwir nur im Rückeſehn) fällt ihr, beſchwichtigend, in die ArmeDurch das Dunkedes Waldes ziehe Weibergeſtalten unſchwingen Fackelnman ſieht rotu. ſchwarz alflögen rothe Maikäfer durch deWald. Alles iſverrückt, häßlichgenialthueriſch, imeiverkehrter Verſuch iSchwindfarben poetiſcwirken zu wollendenn von maleriſche Wirkung kann gakeine Rede ſein. Nuder Adonis iſt talentvoll, wenn auch verdreht.

    Indien

  • 1) Benares. Bah⸗niam Vierte
  • 2) Bombay. PlatzStraß
  • 3) Ceylon. Ur-wald beiColomb
  • 4) MadiasDie BrandungDer Waſſertrichter
  • 5) Ceylon. CandyBuddha-Tempel
  • 6) Ceylon. GalleBuddha Tempel

    Hinterindien

  • 1) Siam. Chow⸗Phya FluSonnenballWaſſer, UferElephant. koſtbar
  • 2) Rangoon.Sooly Pagod
  • 3)RangoonEingebornne
  • 4) SingaporeArreca-Palmen
  • 55) Siam.Bangko

    China

  • 1) Canton. Blumenſchiff
  • 2) EPeking. EiYamun
  • 3LadronenInſel
  • 4) CowloonGebirge hinter und drüben, X---Waſſer
  • 5) Maca. Fiſcher undPirate
  • 6) Canton. PhysicStraß
    7.) Peking. Hauptſtraß
  • 8) Peking: ebenſo, mehrin grader Lini
  • 9) Canton. Häuſer uund Pagode
  • 10) Küſte.Pokefoolo
  • 11) Tientsin. Seidenſtraß
  • 2) Schiffe, Dſchunkenetcet cetera etc.von den verſchiedenſteGegenden Chinas
    und
    u
    Japans.
  • 13) Hongkong. Piraten-ſtraß. Ein Berg ragauf. Silk. Blaue Kittean Stangen.
    14) Foochocofoo
  • 15) Chineſen, JapaneſenSiameſen, Cingaleſe
  • 16) Pagoden
  • 17) Wei Hei Wei dagelbe Meer
  • 18) Whampoa. PagodenEtagenthurm
  • 19) Manila. Straßhelle Häuſer
  • 20) ImMacao. Im TheaterLing Lang oderSing San
  • 21.) Pechily Bay unShanghai
  • 22) Shanghai. 2 Blättea) Straße und b) Blickauf Waſſer und Pagod
  • 23) Canton. TartariſcheHäuſe
  • 24) Macao. Fiſcher-häuſe
  • 25) Bombey. Straße
  • 26) Whampoa Kirch-ho
  • 27) Cantonfluß
  • 28) JapaneſiſcheKüſte. TyphooKoſtbar. Das Waſſein allen Tinten⸗ graugelb, blau, ſchwarzeine gelbgraue Wanvon WolkenbrucRegen, dickes graſchwarzes, gelb durchblitztes Gewölk darübeund 2 Vögel in deLuft mit weißer Bruſt
  • 29) Chineſiſche Bauern-famili
  • 30) Chineſen Kartenſpielen
  • 31) Japan-X---xſteine
  • 32) Canton. Silk⸗Street
  • 33) Siam. Bangkok.Schwimmende Häuſe
  • 34) Canton. Lebenauf dem Flu
  • 35) Shanghai. Tempel
  • 36) Shanghai. PagodeLongfu
  • 37 Macao38) Hongkong39) Indiſch Dorf.Philippine

    .

  • 40) Benares (No3)des Gange
    41) Ceylon. Candy2) Manila (NoNumero2)
  • 43) Rangoon. GoldenPagod
  • 444) Jaddo (3 oder 4
  • 45) Macao. ChineſiſchesTheater von auße
  • ⸗ 46) der Hafen vonNagaſak
  • 47) Peking. DerTempel desHimmel
  • (2 mal
    48) Ceylon. Wakawell⸗ 49) Suez (NoNumero 2 oder 3
  • 4950 Manila. St Cruz.Kirch
  • 51) Yuang MingYua. Sommerſitdes Kaiſers
  • 52) Kaiſer. KalyonGber.
  • 53) Ceylon. Colombo.Hindu-Tempe
  • 54) Calcutta. VicekönigsPallaſ
  • 55) Bay von SanFrancisc
  • 56 und 57) CantoPeking. jedes au2 Blättern. Daletztre beſonders ſchön durcden Gebirgs⸗Hintergrund, dieMaſſen und die Pagoden
  • 58) Shanghai. Theegarte
  • 59) Yaun MingYau. Die weißBrücke, der Park etc
  • 60) Hongkong. VictoriaPi
  • 61) Lucknow. Tempel
  • 62) Agra. Indieweißer Kuppel Tempelvielleicht Menſchen.
    63) Yokohama. Japan64) Galle. Ceylon Gewitter
  • 65) Rangoon. GoldenPagod
  • 66) Peking.Tempeldes Himmel
  • 67) noch 2 malKair
  • 68) Victoria Road
  • 69) Benare70) Tientsin
    71) Nagasaki. Desima
  • 72) Rangoon. Sonnenuntergan
    Numero
    No
    3.

Japan

    1) Jeddo-Bur
  • 2) JapaneſiſcheKüſt
  • 3) Der heiligeFusi Yam
    Aegypten
  • 1) Kairo inder Fern
  • 2) Cairo Cita-dell
  • 3) Alexandria,Nadel der Cleo-patr
  • 4) AegyptiſcheFraue iblauen Mäteln, Krügtragend
  • 4) Kairo. Straße
  • 5) Kairo dergelbe Thur
  • 6. AlexandriaStadt. Thurmalles weiß
  • 7) Ceylon. Porta de GalleLeuchtthurm
  • 8) Bombay. Palmyra-wal
  • 9) Birma. Rangoon.Elephant als Zugthie
  • 10) Lucknow (IndienTempel
  • 11) Galle (Ceylon) amStrand.
  • 12) Aden. Fels,Waſſer. Schiff
  • 13) Ceylon. Candy-Bambuswal
  • 14) Dorf am Nil
  • 15) Giseh-Pyra-mide
  • 16) Suez
  • 17) Birma. Ran-goon. Sonnunterganohne Elephant
  • 18) Birma. Rang-goon. Eingeborn
  • 19) Aden. Fels⸗Stadt und Meer
  • 20) Alexandria, Feſtung(Ueberhaupt vielfach
  • 21) Ceylon. Candy.Buddha⸗Tempe
  • 22) Indiſch Dorf (aufStäben) bei Manil
  • 23) Benares. Sonnenuntergang

Europa.

  • 1) Miramare. DiSonne neigt ſicoder iſt unter

Amerika.

  • 1) Californien.San Francisc
  • 2) Mexiko.Acapulco

Der erschlagene Abel.

Auf einem Fels dadüſtre Opferfeuer muthmaßlich Cains, diWolke wird niedergedrückt. Davor deerſchlagene Abel iHänden Adams; daneben Eva, das lichtbraune Haar herniederwallend, Arm unHände über den Kopgelegt mit der Geberdtiefſten Schmerzes. IHintergrund Kain, dedavon ſtürzt, dieſer ſiehaus wie der verkleinerte „ewige Jude“ vohinten. Warudas Ganze ſo wüſtwarum nur DiſtelDer Adam zu ruhigdie Eva zu bewegtein weiblicher LaokoonDarin liegt Lob und Tadeles geht ein griechiſcheElement, faſt auch eimagdalenenhafter Zug durcdieſe Geſtalt und beides er ſcheint uns nicht aldas Richtige. Im Uebrigeiſt ſie ſchön, abeweit mehr verführeriſcals ergreifend. Abeſelbſt iſt mir zu leichenhaft; da man leidlicunbekleidet ging, ſmuß er einen ähnlicheTeint haben wie ſeiVater; er ſieht aber faſweiß aus und die blaueSchatten, die auf ſeinem Körpe liegen, namentlich auſeinen Unterſchenkelüberraſchen mich

Gräfin Egmont
— vorahnend, daß ihGemahl verhaftet ſei, eiltging ſie, in Vorahnung ſeineSchickſals, zur Kirche, uvor dem Altar (auteldie Hülfe Gottes anzurufen
Dies der GegenſtandWir ſehen, die nichmehr junge aber immenoch anſprechende (?) Gräfi in der Kirche knien; deHintergrund bilden Pfeilerzur Linken ein Kirchenfenſter; an einem dePfeiler ein MariabildSchwarzes Sammtkleid, ſchwarzeSpenſer, dunkelbrauner Sammtmantel, drüber vorweder ſchwarze Schleier. DaHaar blond, im Augdie Thräne, kein andreSchmuck als diezwei Perleals Ohrgehäng. Alledunkel; nur unterbrochen durceine rothe Taſche, mit de Wappen darauf, an eineGoldkette
Alles ſchön. Der Ausdruck des Schmerzes wahund wohlgetroffen, vielleichwäre ein wenig wenigebeſſer, wiewohl wir diBeobachtung loben. DiLippen ſind angeſchwollendie Augenwinkel ſtargeöffnet, doch wäre hieohne die Seele des Schmerzezu mindern, ein geringereäußerliches Maaß vielleicht vozuziehn geweſen. Mehnoch möchten wifolgendes betonenSie kniet vor deAltar ſo heißt es. Hieaber nicht. Wir müſſeuns den Altar denkeund ſie weint ſo zſagen, trotz der Biegunzur Seite hin, audem Bilde heraus. Dadurcentſteht ein wenige(wiewie wohl das Bilſonſt durchaus untheatraliſch iſt) die Wir kung, als weine ſinicht für ſich, ſonderfür uns. Ein Stück Altaund vielleicht etwas mehProfil hätte geholfen
    Sophie SchweriEliſabeth KurfürſtiThomas CranmerSt ClaudJeanne d’ArcHeinrich IIDänenbrüdeJeſſie BrownDer treue SängerAnſelm Abt von BerDer Cardinal
  • Die letzten Rittervon Rhodo
  • Auguſt der StarkGeneſius
Löwe. Löwin todt 2 Junge die ſich adie Mutter drängenDer Löwe ſetzt ſeineine P Tatze auf ditodte Löwin, dieſe nichachtend der beiden Jungerechts und links, brüller ſeinen Zorn und Schmerin die Nacht hineinDie Lowin den Pfeil ider PBruſt. Von alleSeiten glänzend, nirgendplumpig, überall graziöund gefällig. Wahrſcheinlich ſein Beſtes

Coepenick.

Ernst Moritz Adolphv. Thümmewurde geboren a28. Oktober 178und endete ſeiLeben am 2. Novembe1845 zu Adlers⸗ho
Nicht ermittelt.
    Vitzewitez auf Hohen⸗VietLewin v. VitzewitMarie v. VitzewitzPastor KoepernitzDie alte HerrnhuterinSchulze KniehaseSeine FrauMarie KniehaseMan ſah ſie war eine vornehme, eine leidenſchaftlichund eine phantaſtiſche SeeleDer Förſter, der Müller, de
  • Krugwirth, die Bauern, daarme Volk auf dem Forſtacker
  • Hoppen-Marieken.
Der alte Prinz Ferdinand im Johanniter-PalaisSeine Ruhe, ſeine Anſichten über Napoleon und dieMeteorDie Geſellſchaft beTante AmelieSie liebte nur Originale, ſolche von denewas zu erzählen wardie einen Stich hatten, entweder ins Komiſche odeins Bedenkliche
    1. nach Landrath v. Zieten2. nach v. Rohr (Kapernaum3. nach Finkenstei4. nach Burgsdorf5. Der Doſen⸗Sammle6. Der Herbe, Trübſinnige, der die Geſchichte erlebt hat (mit den verbrannten Briefen) die Sander erzählt
  • 7. Jürgaß, der die Stiefelgeſchichte ausführte
  • 8. Die Figur von der Massoerzählte
  • 9. Der Geizhal(Blankenſee under Bresl⸗Zieteder nie wiedeeinlud
  • 10. Der Tifftler, der Erfinder, der Perpetuum mobile-Sucher
  • 11. Major v. Arnim, der deTod auf den Geſichtern ſah
Tante Ameli Reich. Prince Henri. Preußiſch unfranzöſiſch. Faſt nur iZimmer und Garten. Alles Geſellſchaft und Lektüre. Gar keiNatur⸗ und Landſchaftsſinn.Paſtor DamesDie Adligen aus der UmgegendDarunter einer wie Landrath v. ZZietender andre wie der von demir Massow erzählt, ferneErinnerungen an den Park anlegenden FinckensteinDrosselstein und aBurgsdorffEiner, eine lederne Figur, deeine Doſen⸗Sammlung hat und damitwie mit Rebus, die MenſcheennuyirtDas Dachsgraben in deGöritzer HaideSylveſter⸗Abend in GoeritzSchon vorher einige GoeritzeGeſtalten
    Geh: Geheim Rath LadalinskiPeter v. LadalinskKatinka v. Ladalinska
  • Der Edelmann aus Südpolenhalb deutſch, halb polniſch, halfranzöſiſch
Außerdem (der als Gourmandie Kümmelkohl⸗Schule Fr: W.Friedrich Wilhelm I vertritt) Hauptm: Hauptmann. Ider Vorſtellung mit Katinka v.Ladalinsk „das iſt ja alob die Trommeln gingen.Liebenswürdige, humoriſtiſchekreuzbrave Natur. Wird immemitgeſchleppt. Iſt auch als Gaſin der großen „literariſcheSitzung.“ Still. Nachher mieinem andern in ’ner Weinkneipe. Hier Unger. SeinKritiken über L.LewinL. v. VitzewitzP.Pertubal v. Ladalinski und zuletzt über daSchießpulvergeſicht. „Sehn Sie Troschkfür uns iſt es leicht Geſinnung habenaber ſo einer etc. Wenn icſo was ſehe wie heut, dann ſag ich mir immer: Bumm-ſted Du biſt ein Schofel, mit Dir iſt was nicht richtig, Dmüßteſt hingehen und dem Kaiſer Napoleon todtwürgeoder ſonſdergleichen Die verſchiednen Offiziere
    Der märkiſche Gourmandder paſſionirte Engländerder Schillianer,der Braun⸗ ſchweiger der in Spanien ge⸗ fochten.(jedenfalls Hirschfeld)
Die verſchiednen Mitgliededer literariſchen GeſellſchaftDer blaſſe mit dem Schießpulvergeſicht etc. etcDas Conſiſtorialsraths Hausdie Mutter, die Tochter
  • a. Die Dame, die immer erzieh(ſitz gerade) und immer verſichert, das erſtgeſellſchaftliche Prinzip ſei, ſich uandre Leute und ihre Kinder nichzu kümmern
  • . Die jüngre Geh.Geheim Räthin, dieimmer „unſer Dichter“ faſelt unnie danach hinhört, was deDichter ſagt
Der Parentheſen-Sprecher.Der mit dem vornehmen oh und der abſtruſeBetonung. (Ceopātra. Kutuſoff. Suwgoroff. Mac LeanMacdonald. MacIntoſhDer hiſtoriſche Oppoſitionsmacher. Er bewies dadurcſein ſuperiores Wiſſen. Die andern wußtenur das was jeder weiß, er wußte immedas Aparte. Heinrich VIII war in erſter Reihmit den milden Tugenden des Hausvaters und Ehemannausgerüſtet, Maria Stuart durch war inihrer NatuBayard feinach keuſch, Tilly menſchenfreundlich, Winkelrie
Ueber Balladen und Volksdichtung (die Schlegelſchen Anſichten.Ueber Stylgefühl. Einerſeits die Regel und der Wohlklangandrerſeits der Reſpekt vor dem Individuellen, ſo daß Ueber Rußland, Knesebeck, GrafPahle (der einzige, der retten konnteſeine Geſchichte, ſein erleuchtetes Schloß. Dikuriſchen Edelleute überhaupt. (Dieſer discourim Hauſe von Tante Ameliè.
Ueber die Schwedenzeit und im 17und über die Ruſſenzeit im 18. Jahrhundert. (Discours im Krug zwiſchen den BauernUnd man╒ man erſchrickt einen knappen Satz in eineſogenannten ſchönen zu verbeſſernDialoge: über Napoleon, übePrince Henri, über den Wertund Unwerth des märkiſcheAdels (die Stein’ſchen Worte.Ueber das was in deMark als „ſchön“ gilt, eiſogenannter „ſchöner Mann“Verwechslung von ſchön unſtattlich. Ueber Friedr: Wilh: Friedrich Wilhelm überhaupt; über FriedrichWilhelm I (Anklage unRechtfertigung). Ueber KunſtDichtung, Wiſſenſchaft ider Mark. Ueber diZuſammenſetzung der Menſchendie verſchiednen Stämme. Uebedie Mark als Kuchen⸗ unGemüſe⸗Land. Uebemärkiſche Sagen und Volksdichtung, ihr Charakter
Als Kehrſeite der religiöſen Richtung liegt übrigenauch ein Zug tief eingewurzelten Aberglaubens in deSchleswigſchen Charakter, der zunimmt, je weiter maſich dem Weſten nähert. Hier herrſcht unter Knechteund Mägden noch der Glaube an Hexen und Unterirdiſche, und es ſind viele Gebräuche im Schwangedie an heidniſche Zauberkünſte erinnern. Wird z. Beine Kuh plötzlich krank, ſo ſchreibt man dies nicht ſeltedem böſen Blicke irgend Jemandes zu; man wendet ſicdann an irgend einen klugen Mann, der ein Mittegegen dieſe Behexung weiß. Wird ein Thier geſtohlenſo muß der kluge Mann auf dem Boden eines Eimermit Waſſer den Schuldigen entdecken. Bei Krankheitenimmt man wieder seine Zuflucht zu
sogenannten
sog.
klugen Leu-ten, und für Kinderübel wendet man
sogenannte
sog.
Sympa-thiekuren an. Das mit der Krankheit behaftete Kinwird dann etwa über eine Grashecke gezogen, die beMitternacht unter tiefem Schweigen gegraben wordeiſt, und die eben ſo ſtill wieder eingegraben werden muß. Oder man wirft drei Erbſen hinter ſicin einen Brunnen, und was derartige eigenthümlichKuren mehr ſind. Es giebt auch eine Menge Dingedie man „für nicht gut“ hält. So iſt es z. B. nichgut, beim Ausgang zuerſt einer alten Perſon zu begegnen, wohingegen das Begegnen eines Kindes odejunger Leute Glück verheißt. Es gilt für unglückverkündend, wenn Eulen und Hunde auf und vor dem Hauſheulen, da man glaubt, ſie witterten das baldige Sterben Jemandes im Hauſe. Es iſt auch nicht gut, eineKatze zu begegnen, die quer über den Weg läuft, dKatzen überhaupt mit ihrem Hexenglauben in naheZuſammenhange ſtehen. Auch gilt der Montag allgemein für einen Unglückstag
Was man am Montag unternimmt, wird nicht Wochen alt, heißt es, daher muß man nie am Montagetwas Wichtiges unternehmen. Hochzeiten werden daheniemals, ſelbſt in den Städten nicht, an einem Montage gehalten, und kein Schiffer würde an einem Montage den Hafen verlaſſen, um fortzuſegeln
Man glaubt auch ſtark an ſogenanntes „Vorwarſel“, Anzeichen, wodurch ein nahendes Unglück ſich auübernatürliche Weiſe ankündigt. Dieſes Vorwarſel kündigt ſowohl unbedeutende wie wichtige Ereigniſſe anWird ein Haus abbrennen, ſo ſieht man die helle
Denn an Geſang iſt der Schleswiger nicht reich, woran dies liegtiſt wohl ſchwer zu ſagen, da es gewiß nicht Mangean innerer Poeſie iſt. Vielleicht erfordert die Luft zuSingen eine Fröhlichkeit des Herzens und einen leichteren Sinn, als ſie dem Bewohner meiner Heimath gegeben ſind
ferner didie Frau HeFerner folgende Perſonen, deren bereits verſtorbene MüTöchter des Hauſes Montmorency waren: Die MarquiſGontaut Saint⸗Blancard, der Graf von Briſſac, Granand Briſſac, Fräulein von Briſſac; Baron vade Schilde, Gräfin von Robiano; der Herzog voGraf von Chabot; die Gräfin von Gontaut⸗BiMarquis und der Graf
    Situationen
  • 1. Das Dorf bei Berlin. Weihnachtsabend. Krug. Kirche. Dealte Orgelſpieler bei Laternenſchein
  • 2. Daſſelbe Dorf, dieſelbKirche am Schluß des zweiten Bandes
  • 3. Schlittenpartien. Peteund Couſine Marie
  • 4. Die Rettung Marie Kniehase5. Der rückkehrende Rhein
  • pfälzer oder Weſtphale, devom ruſſiſchen Rückzug erzählt
  • 6. Die Bauern, die ſich iKrug von der Franzoſen⸗ unSchwedenwirthſchaft unterhalten
  • 7. Der erſchlagene FranzosHausſuchungen. Arretirungen
    Situationen [51
  • 8. Hoppen⸗Marieken im 5Gehölz beraubt und gerettet
  • 9. Hoppen⸗Marieken aSylveſterabend
  • 10. Koepernitz und Dames. Deutſchthum und Wendenthum
  • 11. Die Sitzung der literariſcheGeſellſchaft. Der Sieger deAbends
3tBand
Flammen bei lichtem Tage das Dach umzüngeln; kommman, um zu retten iſt Alles verſchwunden; der es geſehen, weiß dann, daß eine ſolche Gefahr dem Hauſdroht. Wer an einem heiligen Tage geboren iſt, beſonders die Sonntagskinder, können die Leichenzüge derjenigen lange vorher ſehen, die in ihrer Gegend ſterbewerden, und als der vorige Krieg ausbrach, hörte maüberall von Vorzeichen, die man hier und da wolltgeſehen haben. So wollten die Wächter Kriegstrompeten und Waffengeklirr gehört haben, und im Weſtehatten einſame Fußgänger lange Züge von Bewaffnetedie Heerſtraße entlang marſchieren ſehn
In einer Menge alter Sagen, in denen ſich zugleicdie Poeſie des Volkes ausſpricht, ſpukt der Glaube a„Vorwarſel“ auf die mannichfaltigſte Weiſe. Beſonders haben ſich ein Theil Sagen erhalten, die, auf diZukunft der Herzogthümer Schleswig und Holſtein ſicbeziehend, in den verfloſſenen Jahren aufs Neue auftauchten. Es wird in dieſen in verſchiedenen Verſioneund mit Angabe verſchiedener Orte von einem Hollunderbuſch geweiſſagt, der aus dem Thurm einer Kirchwachſen ſoll, zur Zeit, wenn ein blutiger Krieg übedas Land kommen wird. Es heißt, daß dann blaugekleidete Kriegsſchaaren im Weſten landen werden, diplündernd das Land verheeren, der Krieg wird ſolcheUmfang gewinnen, daß auch die Türken herzukommendie bei Kolding indeß geſchlagen werden. Ein weißhaariger König, auf einem weißen Pferde reitend, wirendlich dem blutigen Streit ein Ende machen, alle Länder ringsum bezwingen und der Welt einen dauerndeFrieden geben. Dieſer König wird ſein Pferd an einejener Hollunderbüſche binden, die, wie oben erwähntum dieſe Zeit zu ſolcher Stärke gediehen ſind, daß ſieinem Baume gleichen. Aber ehe es zur Entſcheidunkommt, wird, wie es in vielfachen Sagen heißt, ſo vieBlut fließen, daß man bis an die Enkel in Blut watewird, und zuletzt werden unmündige Kinder mit in deKampf ziehen. Dieſe und eine Menge anderer Sagenan denen dieſe Gegenden reich ſind, erzählen die Mägdſich Abends in den Spinnſtuben oder Abends bei deHeimkehr vom Felde, es muß ihnen dies ein Erſatſein für die Volksweiſen, in denen ſich in anderen Ländern die Poeſie des Herzens ausſpricht
    Bei den Bücherzu Rathe ziehnOberlehrer HoltzGeh.Geheim Rath MetzeCollege AdamEggersRoquettev. LedeburK.Königliche BibliothekGselliusSommerfeldt (Küſtrin
    Bücher. [521. Marwitz. 52. Zeitungen 1812/133. Kalender4. Rang und Quartir⸗Liſte
  • 5. Welche franzöſiſchen Regimenter in Küſtrin etc
  • 6. Märkiſche und norddeutſche Sagen7. Wendiſche Alterthümer8. Larochefoucauld9. Voltaire10. Die Briefe der Rahel11. Biographie Tiecks12. Biographie Johann v. Müllers13. Die Reden Fichtes
  • 14. Die Vorleſungen Humboldtund A: W.August Wilhelm v. Schlegels (über Literatur.
  • 15. Biographien die jene Zeiberühren (wie z. B. HarnischHitzig über Chamiſſo, La Motte Fouquin ſeiner Autobiographie unviele andre
  • 16. Gedichte aus der Zeit(Arndt. SchenkendorffStaegemann, lieber abeVolksweiſen und Volksſprüche. Auch Achim v.Arni, Brentano, didäniſchen Volksballadevon W. Grimm
  • 17. Jahn’s Volksthu18. Arndt’s Geiſt der Zei19. Pfeil Sumpf und Sand. etc
  • 20. Arndt’s Erinnerungenaus dem äußern Lebe
  • 21. Arndt’s Wanderungenund Wandelungen mitdem Freiherrn v. Stei
Die Neigung zur Erforſchung der Heirath, namentlich bei der Frauenwelzur Sylveſterzeit, iſt nach Jakob Grimm’s Forſchunein beſonderes gemaniſches Erbtheil, von dem ſich iheidniſchen Alterthum eine Spur nicht findet. UMitternacht geht die Magd in den Hühnerſtall ungreift hinein; iſt’s ein Hahn, dann iſt die Heiratvor der Thür. Aepfelſchalen hinter ſich geworfenzeigen den Anfangsbuchſtaben des Bräutigams; Haupthaar in’s Waſſer geworfen, wenn es ſich ringeltdeutet eine baldige Trauung an u. ſ. f., was aucin Berlin ganz beſonders geübt wird, wobei Rednenoch die Specialitäten des Blei⸗ und Zinngießens beibrachte. Das hohe Lied als ſymboliſches Neujahrsgedicht iſt noch zu erwähnen. Das Spectakel deNeujahrs⸗Abends ward vom Vortragenden dahipſychologiſch erklärt, daß der Menſch ein Grauen voder Zukunft in ſich tragend, ſich ſelbſt einem einſamePilger im Walde vergleichbar, Muth zuſchreit, ualle Gefahr zu verſcheuchen, eventuell den Teufel zbannen, wie Jener mit dem Schießgewehr, mit welcheErſterer, des Gebrauchs unkundig, weil neu erfundenſich in den Mund ſchoß. Das Schießen in die Obſtbäume ſoll um Mitternacht Unholde verſcheuchen ungute Ernte bewirken. Wer in der Neujahrsnacht deKopf zum Fenſter hinausſtecke, könne denſelben leicheinbüßen
DeAberglauben in ſeiner finſterſten Geſtalt, auch in deMark gang und gäbe, zeigte ſich z.B. im Malträtireder Ferkel, einem auguriumder eigenthümlichſten Artum aus dem Quiken dieſer damals noch beliebterenweil unverdächtigten Thierchen, die Zukunft zu erſpähenEbenſo, wenn man den Schatten an der Wand ſahoder mißgeformt oder ohne Kopf erſchien, zeigte diedie mehr oder minder beſorgliche Zukunft an
36. Hier ſcheint es mir, iſt der Tonicht iſt dichvor M oder doch aHorizont vol gelbeAblato am Himmel, der und diBöte liegen ſchon in, übedas Meer hin glüht ein gelber Schein. Nudas Meer ſelbſt erſcheint uns zu blau, emüßte dunkleſein. Abendlicherdunkelblauer x---x x---x---leuchtender, eiſt zu x---

Georg Bärsch

geb.geboren zu Berlin 177alter SchillianeS.Siehe Kreuz ZtngZeitung NoNumero 6(1866
Hier ſetzte Bärſch ſeine literariſchen Arbeiten und die Anknüpfung von Bekanntſchaften mit Patrioten fort, den Beſteunſeres Volks: Scharnhorſt, Nettelbeck und, nachdem ihm 181die Ueberſiedelung nach Berlin geſtattet war, mit de la Motteouqué, Chamiſſo, Ribbentrop u. A.Anderen Letzterem verdankte ereine vorübergehende Anſtellung im Kriegs⸗Commiſſariate undie Theilnahme an dem rühmlichen Feldzuge, den das PreußiſchCorps York 1812 gegen die Ruſſen in Kurland beſtand
Die Flammen von Moskau beleuchteten ſchauervoll deZenith von Napoleons Macht und Bärſch war der Erſte, deals Ribbentrops Courier die Nachricht von dem Rückzuge, deUebergang über die Bereſina und der gänzlichen Zertrümmerunder Franzöſiſchen Armee dem Staatskanzler v. Hardenber(23. December 1812 überbrachte eine Nachricht, die man iBerlin zuerſt ungläubig aufnahm, die aber im Lande blitzſchnelverbreitet, die Patrioten überall mit den kühnſten Hoffnungeund Entwürfen erfüllte
Nun galt es, dem Vaterlande wieder mit dem Schwertzu dienen. Da der Plan eines Bruders von Schill, Major i2. Schleſiſchen Huſaren⸗Regiment, ein zweites Schillſches Corpzu gründen, auf Hinderniſſe ſtieß, ward es dem alten Schillianezu lange mit Warten und ſo begann Bärſch den Kampf miden Franzoſen auf eigene Fauſt
easchine5 SgApaytium [84heit des Kronprinze, Haus⸗ und Hof⸗Uhrehtzeitiger Bestellung ohn[5134
Eppner,es Königs und
Seiner Königlichen
Sr. Königl.
Hoheit des Kronprinzenm von Preußenſtraße 31ger von Taſchen, Tiſch⸗, Regulators, Haus⸗ und Hof⸗Uhrenn und Namenzüge ⁊c. werden bei rechtzeitiger Beſtellung ohn[5134
Bennewitz. blau deHimmel, blau das Meerflacher Strand, Strandhaferein ein weniMo silego, eiW Strauch, auder ſpitze eiW und wide vieh. Stell, aber daMeer iſt mit x---x x---
Am 17. Februar 1813 hatten Franzöſiſche Nachzügle(400 Mann des 124. Regiments, meiſt Holländer) aus deDörfern bei Pyritz in Pommern Vieh mit Gewalt weggetrieben. Bärſch, der eben mit zwei Ordonnanz⸗Huſaren den Orpaſſirte, beſchloß ſofort, ihnen die Beute zu entreißen. Durczwei reitende Gendarmen und den früher bei der Cavallerigeſtandenen Schlächtermeiſter Kindermann aus Pyritz, ſo wieinen mit Miſt⸗ und Heugabeln ſchnell bewaffneten Bauernhaufen unterſtützt, ſprengt Bärſch unerſchrocken den ihm zwanzigfach überlegenen Haufen an, jagt ihn, der Koſaken vor ſiczu haben wähnt, in die ſchmählichſte Flucht und hat die Genugthuung, den Bauern triumphirend ihre Habe wieder zurückzuſtellen. So hatte er, wie er mit Stolz ſagen durfte, deerſte Preuße 1813 den Säbel wider den Unterdrücker gebraucht
Noch kühner war ſein bekannter — für Berlin wenigſtenunvergeßlicher — Handſtreich gegen die von den Franzoſen nocſtark beſetzte Hauptſtadt ſelbſt. Tettenborn, der den jungeHelden bei Werneuchengetroffen und von deſſen Ueberfall bePyritz gehört hatte, brauchte nicht langer Ueberredung, um ihzum Anſchluß an ſeinen Koſakenſchwarm zu vermögen, und ſbrach denn Bärſch am 20. Februar 1813 mit dreißig Koſakedurch das Landsberger Thor am hellen Tage in Berlin hineinSein Freund Alexander v. Blombergblieb durch die erſteFranzöſiſchen Kugeln. Unſeren Helden trieb es vorwärts. Uebeden Alexanderplatz, an dem Schloſſe vorbei, wo eben eine Franzöſiſche Compagnie in Gewehr trat, Unter den Linden, diMarkgrafenſtraße entlang nach der Kronenſtraße Nr. 22 ging’in ſauſendem Galopp. Dort wohnte die heißgeliebte GattinAber oh Entſetzen! Mitten im Taumel des Triumphs audem Hausflur — ein Sarg! — Doch neue Wonne — denwenige Minuten nachher und das theure Weib fliegt in ſeinArme
Die Franzoſen hatten ſich indeſſen bald von ihrem Schreckeerholt und die Schwäche der kleinen Schaar, der kein Grofolgte, erkennend, auf den Plätzen geſammelt. Von allen Seitten rückten Cavallerie⸗Abtheilungen heran, um dem Verwegenen den Rückzug abzuſchneiden. Die Sache wurde ſehr bedenklich. So nahm denn Bärſch dankbar den Vorſchlag einiger patriotiſchen Bewohner der Köpenicker Vorſtadt an, diſeine Koſaken in dem damals noch mit ländlichen GebäudenScheunen und Fruchtſchobern bedeckten Köpenicker Felde verſchwinden ließen, während er ſelbſt von ſeinem Schwagedem nachherigen Director Frick, verkleidet nach der KöniglichePorzellanfabrik gebracht wurde, in welcher ein großer unbenutzer Brennofen ihn drei Tage lang verbarg. Man hattealle Urſache, das in Berlin leider nur zu ſehr wuchernde Spionirſyſtem zu fürchten. Beinahe hätte unſeren Freund daSchickſal dennoch erreicht
Am 3. Febr: Februar Aufru
– 17. März FreiwilligeJäge etc
ber⸗Tribunals voordneten. — Rückdes Krieges in deeſetz, betreffend diopriationsrecht. niſſeden 6 einen BanBeſtellungen nehanxpeditionelſtraße 4age der Condarauf ankommtn des, für dageben, empfeh3. Auflage erarl Bormanhstr. 15, 1 Tpeteten zu Fabrikssdeckensmatte[5469ux in alleabriöhneke Petri-Platzw. 400 Thlr. gek.f. 150 z. verk[5651pfiehlt, zu ſolide
(Band V. Heft 3.Inhalt: Der Beſchluß des Königl. Ober⸗Tribunals vo29. Januar d. J. vor dem Hauſe der Abgeordneten. — Rückblicke auf die Politik Oeſterreichs während des Krieges in deKrim und in Italien. — Das preußiſche Geſetz, betreffend diBerichtsbarkeit der Conſuln. — Das Expropriationsrecht. Literaturbericht. — Ueberſchau der ZeitereiegniſſMonatlich erſcheint ein Heft, von denen 6 einen Banbilden. Abonnement 3 Thlr. pro Semeſter. Beſtellungen nehmen alle Poſtanſtalten und Buchhandlungen anBerlio, den 15. März 1866Die Expedition[5670] Hirſchelſtraße 4[5665] Eingeſandt! Mitgabe am Tage der Confirmation. Allen denen, welchen es darauf ankommtden Confrimanden ein wahrhaft erbauendes, für da
Inhalt: Der 29. Januar d. J. voblicke auf die PolitiKrim und in ItalienGerichtsbarkeit der CLiteraturbericht. — UMonatlich erscheibilden. Abonnement men alle PoſtanstalteBerlin, den 15[55670[5665] Eingeſandfirmation. Alleden Confirmandeganze ſpätere Lebelen wir d. i. d. Pſchienenen Weg (Königl. Provinz.Pianinos st. von den ordinärWTischdegemalte FeGrössB. B19 Brüd1 guter Flst. z. Ansicht Koc
19 Brüderstr. 1, Ecke Petri-Plat1 guter Flügelzieml. neu, w. 400 Thlr. gek.ist w. Ver. f. 150 verkst. z. Ansicht Kochstr. 15, 1 [5651Strohhütneuesten Formen empfiehlt zu solide
Ruths blanke, Rohiedriges, heldadas wie immeniederdrückend drübehin ging, MoorHaidekraut, kraut; dihöchſtenächſte Erderhöhunliegt x---x iWeſten da zwiſcheeine lichte, nur hier und da voMoos und Haide überwachſene Sandſtelle, diim Licht hängtDarüber jageReiher hin, dannam Himmehängt es ſchwarund dicht. Dies iſt ſchö
arwitz S.Seite 331.Es iſt keinem Zweifel unterworfen, daß wenn ſchodamals (im Januar) der König das Lanaufgerufen hätte, die Sachſo gut wie beendigt geweſen wäre; denn alsdann wurden nebſt einegrößeren Zahl Unteroffizirund Soldaten, viele TauſenFranzöſiſche Generale und Offiziere erſchlagen oder gefangen, die nun miExtrapoſt nach Frankreiczurückreiſten und dordie neue Armee wiedebeſetzten. Wa
hätte Napoleon machewollen ohne Marſchälleohne Generale und ohnOffiziereEschke. Grüblau, grau, ſchwardurch das eigelber Lichtſtreifeſchießt. Dies iſſeine SpezialitätGiebt es waandres, ſo iſt enur noch haler ſelbſt.WeberMarwitz’s wichtiges Geſpräch mit Hardenberfand Weihnachten 181ſtatt, als man den Untergang der franz: französischen Armeeben beſtimmt erfahrehatte. (
Seite
S.
332.)

Der König verläßt Berliam 22. Januar 1813. Gehnach Breslau. Die Garden folgen

Etwa am 10. Februa(eine Woche nach deAufruf) ſtand Tetten⸗bor mit ſeinen Koſackein der Neumark, ider Nähe von Soldin Abrahams Bitte für SodounRettung und Prophezeihunſind gutletztres würde nocmehr wirken wender erſcheinende Engegütiger wirkteWie ein Klang, wie einHarmonie wirken aldie 6 Unter, wenman ihm gegenüber ſitztSeine äußerſteSpitze, nur 40 Mantrafen, vielleicht noceinen oder einige Tag früher zwiſcheSoldin und Lands⸗ber ein und ruinirten eine franzöſiſcheColonn von 140MannNehmen wir adies geſchah ungefäham 9. FebruarAm 17. Februaführte Georg Bärscmit Bauern-Landwehſeinen glänzenden Coup ausund das Auge von linknach rechts ſchweifeläßt. Alle haben ſie ihreZauber abwechſelnd durcLieblichkeit, durch Wüſtegrau, durchnächtliche HausSodom. Die Höhlin Verdun und flacheszu x---x x---x diehin x---x der Himmel und vohinten her durch die Höhlenöffnung durch, in gluthvoller Zwiſchen Elbe unOder war damalalles voller Franzo-ſe1. Berlin ſtarbeſetzt2. In Frankfurta/Oſtand ein Regimenund wartete deVicekönig ab, der voPolen her nocunverbrauchte Truppeheranführte, um diReſte der geſchlage⸗nen Arme zſchützen und aufzunehmen Nacht zieht Noch ergreifender iſHagar in der Wüſte. Hietritt Schön undmit unſerem Verſtandvon. Er hat diWüſte nicht geſehnaber es fehlt ihKräftig und Schön unwir wiſſen nicht owir dieſem gelbgedicht nicht den Vorzug geben,
  • 3. In Cüſtrilagen Beſatzungs-truppe, die wahrſcheinlich gar nicht miin Rußland geweſen waren
  • 4. Die kleinen Ortan der Oder hihatten Einquartirun(etwa vom 10. bis 20Februar) und zwaverhungerte Ueberreſte des Oudinotſchen CorpsDieſe lagen
SchloſſeDie gemaueraus Quadern die übeLand und Waſſer läuftdas, gelblich weißWaſſer, das keiGrünes Geſträuch haſonderbeiſpielsweiſe in Selowin Friedersdorf, iGuſow und ſehr wahrſcheinlich auch in Lebun Göritz u.ſ.w.und so weiter

Die Ereigniſſe folgealſo ſoAnfang Januar: Bekanntwerden von Yorks Capitulation22. Januar: König und diGarden gehen nach Breslau3. Februar: Aufruf10 – 15 Februar: RückkehrendFranzoſen vom Oudinot’ſchenCorp beſetzen Frankfurt (?) SelowLebus, Friedersdorf, Guſow unerwarten das Eintreffen deVicekönigs und ſeines friſchen RegimentesVom 15. Febr: Februar ab die verſchiedeneOperationen gegedie Franzoſen: Bärsc40 Koſacken gegen 1400 Franzoſe20 Bauern gegen 400 bei PyritzOsw.Oswald Achenbachs Neapeiſt früheres iſt doch ſeltenStaffage Wechſel, driblauRollman

(Auf Scherres aandrer StelleDeiters war eiSchüler A. Achen-bachZwiſchen dem 10und 20. Februaſtand die Sache etwſoDie Franzoſelagen in Städteund Dörfern ader Oder entlangverhungerte Reſtvom Oudinot’ſchenCorp und erwartetevon Südoſten hedie Hülfe des Vice⸗könig und ſeinefriſchen Regimente(ſchon am 19. oder 20. war er mi20, 000 Mann in Frankfurt; am 21. oder 22in Berlin.Alle franz. Truppen in deMark, vielleicht mit Ausnahme der Cüſtriner Garniſonwaren kümmerliche Ruderaerſt der Viceköniführte 20, 000 Manfriſche Truppen auPolen heranDie erſten friſchewaren die voGrenier’ſchenCorp. Siehdie ZeitungsAuszüge.L.Louis Spangenberg nocnicht ſatt geſehn, obwohbeide nicht beſonderwichti x---x---x. X---x x---x, ſelbeH, gelber x---H die Lage x---der x---x grauund braun und ſchwachaber das Ganze Blatwie Achenbach unEmseGegen dieſe Fran⸗zoſen⸗Reſt an deOder entlang operirten nun in ebedieſen Tagen (vo10. bis 20. FebrFebruar) diVortruppen Czerniſcheffunter TettenbornDas Volk erhob ſicmit, half und führteinige Coups ſelbſtſtändig ausDie Reihenfolgdieſer kleinen Coupwar etwa folgendeAm 15. Febr: Februar 40 Koſackejagen zwiſchen Lands-ber und Berlin 140Franzoſen auseinanderAm 17. Februar. GeorgBärsc mit BauernLandſturm (einige 2Mann) jagt 400 Franzo⸗ſe ihre Beute abAm 17. oder 18. geht Tetten-bor über die Ode(bei Sellin) und paſſirt Neu⸗Lewi, wo Marwitz ihtrifftAm 18. (wahrſcheinlich) überrumpelt Benkendorf einighundert Weſtphalein Wrietzen Mange1 ſchwarzes Seidenklei1 rothe Anker Jacke1 Unterroc1 Hem1 Cri (auf deLeibe zu tragenAm 18. dringt (iNeu⸗Lewin) Marwitin Tettenborn, uzu einer Ueberrumpelung vonGusow (KriegskaſſeFriedersdorfFrankfurt a/die Hand zu bietenTettenborn lehnt abeab und geht übeWerneuchen (Gefecht) nacBerlin, wo ſeine Koſackeam 20. Februar durchThor ſprengenDer Aufruf vom 3. Februar erzeugin Lewin v. V.VitzewitzV. die Umſtimmung. Eſagt nun dem Vater: man wiloben den Krieg; hier haſt Du mich. Elendund Kranke todtſchlagen mach’g ╒ ich nicht; abeda wo uns noch Kräfte gegenüberſtehn, da führmich hin, dbin ich bereitDies letztrbetonen. – Berndt v. V.Vitzewitz iſfür todtſchlagen, Lewiiſt für KämpfenLeu. Neapel intereßlos Kalkreuth. O. u. A. AchenbachPape.Knorr. Voltz. Morton Müller, JabiRuths. BennewitzSchlosser. Eschke zum TheilWeber zum TheilA. Achenbach erinnert docam meiſten adie großen Niederländerman denkt an diZeit, wo ſie wiRuydael unHolbein der Stolſein werdendas Raubende und der weiße Schöne, der nocmit ins Grüne hineinziehtFlamein neuevielleichOckeWaſſerſtraße 16 Clara Wilhelmine Oenicke hat insgesamt drei Werke auf der von Fontane besuchten Ausstellung ausgestellt. Eine genaue Bestimmung eines Einzelwerks ist nicht möglich. Vgl. Verzeichniß 1864, S. 44-45.Ein Künstler oder eine Künstlerin mit dem Namen Sickel hat nicht an der von Fontane besuchten Ausstellung teilgenommen. Es scheint sich deshalb um Nathaniel Sichel zu handeln. Vgl. Verzeichniß 1864, S. 60.Plockhorst hat insgesamt vier Werke auf der von Fontane besuchten Ausstellung ausgestellt. Fontane geht in seiner veröffentlichten Kritik besonders auf das Werk 'Christus erscheint der Maria Magdalena' ein. Vgl. HFA III, Bd. 5, S. 590-591.Benjamin Vautier hat insgesamt drei Werke auf der von Fontane besuchten Ausstellung ausgestellt. Fontane geht in seiner veröffentlichten Kritik besonders auf die Werke 'Ein ungeschickter Liebesbote' und 'Die Mutter kommt' ein. Vgl. HFA III, Bd. 5, S. 601-602.Otto Heyden hat insgesamt fünf Werke auf der von Fontane besuchten Ausstellung ausgestellt. Fontane geht in seiner veröffentlichten Kritik auf keines der Werke genauer ein.Ernst Hancke hat zwei Werke auf der von Fontane besuchten Ausstellung ausgestellt. Fontane geht in seiner veröffentlichten Kritik besonders auf das Werk 'Christus und die Jünger von Emmaus' ein. Vgl. HFA III, Bd. 5, S. 590.Carl Johann Lasch stellte zwei Werke auf der von Fontane besuchten Ausstellung aus. Fontane geht in seiner veröffentlichten Kritik auf beide ein. Vgl. HFA III, Bd. 5, S. 601-602.Leopold Güterbock stellte insgesamt vier Werke aus. Fontane geht auf keines im Detail ein.Anna Schleh stellt insgesamt fünf Werke auf der Akademie-Ausstellung 1864 aus. Fontane geht in seiner Kritk auf keines der Werke ein. Vgl. Verzeichniß 1864, S. 55, Nr. 560-565.Adolph Tidemand hat auf der Akademie-Ausstellung 1864 zwei Werke ausgestellt. Auf keines geht Fontane weiter ein. Vgl. Verzeichniß 1864, S. 64-65.