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II & III.

<Schreiberhand Friedrich Fontane> <Schreiberhand Theodor Fontane>
II
Stadt vorher (schon ein oder zwei Kapitel vorher anführen) dann an einem Abende bei Ladalinskis oder Chrysanders wird das Gedicht bruchstückweise gelesen. Er sagt selbst: es sei nicht fertig zu machen, der Stoff sei zu spröde. Gespräch darüber sowohl über seine Behandlungsweise, wie namentlich auch über den Stoff selbst. Die verschiednen Lesarten die in Betreff der „weißen Frau“ existiren. Die von ihm gewählte unbestimmt halten, nur überhaupt ein Kurfürst dessen Sohn vergiftet werden soll und der Leichtsinn einer Kammerfrau verspätet die Warnung. Von Dorothee etc. nichts. Oder anknüpfen an die „schwarze Frau“ in Guse, worüber vielleicht Renate an Lewin schreibt.
Figuren.
  • 2. Frau Consistorialrath Chrysander in der Klosterstraße. Der Mann Aus einer alten Theologen-Familie, daher die Gräcisirung. vielleicht aus Halle. Irgend ein Verwandtschaftsgrad mit Ladalinski’s, oder etwas andres, woraus sich ihr Verkehr, wie auch der mit den Hohen-Vietzern von selbst ergiebt. Der Mann todt. Ein Bruder des Mannes lebt noch. Else Chrysander

    In diesem Hause tauchen außer Else, Kathinka und Renate, verschiedne ältre Frauengestalten auf:

    Die eine, die immer erzieht, aber es nicht weiß.

    Die andre die phrasenhaft-enthusiastische, die eigentlich nur Sinn hat für Wirthschaft und durchaus Kunst treiben will
  • 6. Der Kreis bei Frau Hulen.
    Siehe Blatt
    S. Bl:
    19. – Das Berliner Philisterthum; die Politikmacherei, das alles Genau-wissen, die Renommistereien, das Großthum gegen die Franzosen, dabei die durchschlagende Gutmüthigkeit. (Hier auch vielleicht die Figurenaus „George’s“ Buch benutzen.) namentlich den Olmütz und die beiden
Des alten
Ladalinski
L.
Charakter.

Es giebt keinen größeren Gegensatz als den polnischen und preußischen Charakter, als das polnische und preußische Wesen.

Der Pole muß sich, als Träger seiner nationalen Eigenschaften nothwendig feindlich gegen uns verhalten; Individuen sind aber nicht immer Träger spezieller ihrer Nationalität und sowie es Deutsche giebt, die polnisch sind, so giebt es Polen, die deutsch empfinden d. h. solche die den Ordnungssinn haben und ihn über die Leidenschaft stellen. Diese Polen lernen Preußen lieb gewinnen und stellen sich mit Innigkeit, Hingebung, man könnte sagen mit einem Anflug von Wemuth (weil sie die Fehler ihres Volkes erkennen) auf die Seite Preußens. Solche Einzel-Polen gab es immer. Dahin gehörte Ladalinski. Sie ist eine feine adlige Dame aus Dresden und vertritt Sachsen, sächsische Bildung, alte Cultur und den sächsischen Adel, auch die Zeit der Auguste den Märkern gegenüber. Sie kann vielleicht eine geborne Vitzewitz von einer sächsischen Linie, die sich eben anders schreibt und ein andres Wappen hat. einer Einleitung als allgemeine Charakterisirung des märkischen Adels.
kenmacher-Klavier allerhand Noten einfach genug Freund aller unglücklich allerhand Noten Blättern Renate eine Reichertsche hoch genug und richte und aller unglücklich
Vorher das Duell mit
Hauptmann
Hptm:
v. Bummcke
, der für Lewin gegen den Hochmuth Skrbenskis eintritt. Dies ist der Stock der Gesellschaft. Häufig Gäste. – Ladalinski, Vitzewitz, Jürgaß, Bummcke, Dr Sassenbloom, Hühnchen und Hansen Grell bilden den engern Kreis und treffen sich auch wo anders. Die andern nur immer in den „Sitzunggen“; werden aber mitunter eingeladen. Erdmann. Kammholz. Lämmerhirt.
ihre Wahl traf. Es ten Liebe Liebenden „an den Mond. Wahl traf. Es ton Die Strophen (von Schmidt von
Werneuchen
W.
) waren an den „an den Mond.
Der Schillianer. Der Parenthesen-Sprecher. Der mit der aparten correkten Betonung und Aussprache. Der historische Oppositionsmacher. {
Siehe
S.
die Notizen zu Band I.
Der Schillianer. Der Parenthesen-Sprecher. Der mit der aparten correkten Betonung und Aussprache. Der historische Oppositionsmacher. Uwàrow und Suwaroff, besondrer Triumph. Keith (Kies) beinah ein Duell. Bei Maclean blamirt, wovon er sich lange nicht erholen konnte. Figuren, die 1806 nach Jena, klugschmusend auftauchten. Der Bau des Würst’schen Lokals ist so
Grundriss; Vor dem Sturm [Roman]VordemSturm[Roman]falseFontaneLokalität aus „Vor dem Sturm“, fiktional. a b c Orchester
  • a ist Büffet, Ausschank mit Schanktisch und liegt drei Stufen höher als b.
  • b ist Lokal für die Stammgäste, mit seinen Fenstern nach der Front, im Rücken unbe, außer durch die Stufen, das Buffet c. der Langsaal-Anbau, wieder 3 Stufen niedriger als das Stammgastzimmer, das durch zwei große Glasthüren mit dem Tanz saal zusammenhing.
  • Durch diese Glaswand, in deren Mitte zwei Glasthüren waren
sah man in den Tanzsaal hinein, der nur vom Hof aus ein spärliches Licht erhielt. Man sah daß er den Sylvesterball eben hinter sich hatte. Die Stühle zusammengeschoben an beiden Seiten, heruntergebrannte Lichter an den Blakern und Kronleuchter. Hinten die Orchester-Estrade; alles leer; nur wo der Dirigent stand, stand jetzt in einer Art Vorbau der Baß, etwas schräg und sah in den leeren Saal hinein. Sein Besitzer war wohl nicht mehr in der Lage gewesen, ihn nach Hause zu schleppen.

Kapitel 1

. Neujahrstag. Bei Würst auf dem Windmühlenberg. Die Lokalität beschreiben und das dort verkehrende Publikum. Alt-Berlin; Prenzlauer Straße, Schönhauser- Münzstraße etc. Der Mehl- und Vorkosthändler , der Posamentir, der Schornsteinfegermeister Rabe und der Bürstenmacher . Sie haben aber Sold gespielt; die Berechnung ist gemacht. Vor jedem steht eine Weiße, in der Mitte ein Fidibusbecher und eine große Tabaksdose. Man sah sie hatten Sold gespielt, aber ihr Spiel unterbrochen um zu schwatzen. Es waren wohl situirte Leute, aber ächte Berliner, und der Berliner Jargon klang immer durch. Unter Kahlbaums linkem Arm lag die Zeitung, (er saß seitwärts) nach rechts hin die Pfeife.

Ich sage dir, Rabe, es ist alle mit ihm … Du mußt nicht vergessen die Gegend, die Weite und das Volk. Ich kann es. Das ist ja nicht wie hier bei uns, erst  . . . und dann . . . und eh du nach Alt-Landsberg siehst, hast du schon 5 Dörfer und 5 Kriege gesehn und überall ’was Warmes.
Der junge hektische Maler, Mitglied der Kastalia, erscheint auch bei Chrysanders. Sein Sterben. Seine Freude über den Gang seines Lebens, sein viel Schönes. Seine Liebe oder vielmehr sein Geliebtwerden. „Ich liebe nicht sie, aber ich liebe ihre Liebe.“
Hochgeehrter Herr Cabinetsrath Ihre Frau Schwester ebenso Voraussicht Ihrer Frau v. Merckel, in Mitten zwar von dieser ich habe aber doch ein Ge die des Wiedergenesenden ist Ihnen seinen alte an höchster Stelle auszusprechen. Ist Ihrer Frau diesem einen Denke schon darangekommen, so würde die nun eintretende Verdoppelung nur
da marschirt ganzen Tag und und wenn du am Abend einen begegnen thätest, dann würd’ er dir sagen, nun sind es noch drei Meilen, aber es begegnet dir keiner. bis Podgorze oder so ähnlich ist noch 5 Meilen.

Rabe hörte aufmerksam zu und nickte; Quassel aber bemerkte: aber lieber Kahlbaum sie sind ja schon in Wilna und von Wilna bis an unsre Grenze ist nur blos noch 90 Meilen.
Aber Quassel wie du nur wieder bist. Wie weit ist Alt-Landsberg von hier?

Drei Meilen.

Nur der Herr Posamentir Quassel entsinne sich vielleicht an den grünen Donnerstag, wo wir diese Tour zusammen machten. Der Posamentir Quassel hatte an jenem glorreichen Tage einen warmen Rock an und weiße Stiefel und zwei geschmirte Schrippen in der Tasche und einen Nordhäuser; und nun wolle sich der Posamentir Quassel entsinnen, in welcher Verfassung er im blauen Löwen einrückte. | Der Posamentir Quassel ist am andern Morgen wegen Invalidität mit dem Milchwagen zurückgefahren. Quassel, ich bitte dich: nur 90 Meilen.
Du kannst nichts leugnen; ich habe dir selber das war wohl affectirt. Quensen über und über |Ich habe ihm selber einen Wollfaden durchsgezogen.

Der europäische Befreiungskrieg
und seine deutschen Mitarbeiter.

(Pertz’ Leben des Feldmarschalls Gneisenau, Berlin bei
Georg
G.
Reimer.)
vorausgesetzt ist. Gneisenau’s Plan ist
Seite
S.
112 bis 142 des zweiten Bandes von Pertz’s Werke mit diplomatischer Genauigkeit der Einwendungen des Königs und der Widerlegungen Gneisenau’s darauf wiedergegeben. Er enthält zugleich ein Verzeichniß der Männer, welche den Aufstand von jetzt an vorbereiten, später persönlich leiten sollten. Es sind mit Ausnahme einiger Spitzen der Militairhierarchie und der Grafen v. Stolberg, Dohna, Arnim, eben Leute des höheren und des bürgerlichen Mittelstandes, wie ihn Gutsbesitzer, Gelehrte, Beamtete, Kaufleute bilden. Gneisenau will ein Netz von patriotischen Mittelpunkten über das ganze preußische Gebiet ausgestreckt wissen und keinen schriftlichen Verkehr zwischen diesen Männern, sondern nur eine mündliche Verbindung durch „Reisende“ zum gemeinschaftlichen Zwecke gestatten.

Schwebbeke lachte; Rabe aber, dem mehr am politisiren als am medisiren lag, fuhr fort: gut Kahlbaum, aber der wieder aus der Falle heraus; er sitzt nun wieder 14 Tage in Paris, wird sich wohl ausgewärmt haben und die Franzosen, die nicht mitgetragen haben, werden ihm bald eine neue Armee machen.
Kahlbaum der sich mittlerweile auch eine Pfeife angezündet hatte hatte eben einen Fidibus ausgeblasen, an dem noch einige Fünkchen glühten. Rabe, sagte er, es ist alle mit ihm, blase an diesem Fidibus so viel du willst, er brennt nicht wieder. Ich glaube nicht daß ihm die Franzosen eine neue Armee machen und wenn sie’s thun, wer soll sie commandiren. Er kann doch nicht alles alleine machen.

Nu, davor hat er seine Generale bemerkte Schwebbeke.
Schwebbeke, du weißt auch wie du es verstehst; seit du mit Quasseln Nachbar bist, hast du dich verschlechtert. Wenn er Generals, ordentliche, alte, d.h. solche die den Dienst verstehn, an die Spitze stelln will, dann muß er erst welche haben. Er hat aber keine. Noch stecken sie alle im Ruhstand. Und ich sage dir, das müßte schaurig zugehn, wenn einer wieder nach Paris käme und sagen zu seinem Empereur sagen könnte: Hier bin ich.

Sollen wir sie denn alle todt? sagte Quassel. mit einem glücklichen Mischausdruck von Schauder u. Schelmerei.

Nein, Quassel, du nicht. Deine reinen Posamentir- Hände sollen sich nicht mit Marschalls-Blut besudeln. Du sollst keinen Marschall auf deine Seele laden. Du kannst ihnen meinetwegen die Quasten und die Raupen liefern, wenn sie erst wieder hier sind. Wenn sie Dich in Deiner Puschelmütze sehn, Aber wohl aufgemerkt Quassel, sie werden nicht bis hieher kommen. Von Wilna bis Memel sind zwar nur 90 Meilen, aber ich müßte die Russen schlecht kennen, wenn sie diesen Spatzirgang nicht ausnutzten. Und von Memel bis ans Prenzlauer Thor ist auch noch eine schöne Gegend.
Rabe antwortet darauf und stellt Fragen.

Ich will Dir sagen Rabe, es werden sich Hände genug finden. So in Litthauen und Masuren und in Pommern werden sie schon zufassen. Die Welt besteht nicht aus lauter Posamentiers. Aber wenn sie auch nicht zufassen und wenn sich keine Hand rührt, der liebe Gott thut es für uns. Sie fallen um wie die Fliegen. Und die paar, die bis hieher kriechen und schleichen, die bringen wir hier unter und machen eine neue französisch Colonie! Aber mit Wall und Grube drum ’rum.

Nun! fragten alle drei Na, die müssen wir hier festhalten. Wir haben einen Fläming wo die Flamüder sitzen und haben ein Voigtland wo die Voigtländer sitzen

Und Moabit Kehlbaum nahm keine Notiz von dieser Unterbrechung und fuhr fort, so müssen wir ihnen ein Stück Land geben. Die alte französische Colonie wird schon für sie sorgen.
Wenn ich mit meiner Frau was gehabt habe und ich geh in die andre Stube, was thut sie? sie kommt mir nach und es geht weiter. Das ist so die menschliche Natur; die stetig bleibt.
Und wenn dann der Kaiser schreibt, daß er sie wieder haben will. Dann kann er sie sich holen. Also doch. Er wird aber nicht. Dann sind die Russen hier. Wenn sie aber nicht hier sind. Rabe, nimm mir das nicht übel, das versteh ich besser. Das ist was man in Gang kommen nennt. Wenn Dir Deine Frau geärgert hat und Du willst ihr nun die Antwort geben und sie geht in die andre Stube und Du bist sehr wüthend, wirst Du dann stehen bleiben, wie Du bist. Nein Rabe das ist gegen
So stille stehn, wenn man in Wuth ist, das is die menschliche Natur. Und der Russe ist auch ein Mensch. Erst recht. Uebrigens ist das auch das, was man den militairischen Ehrgeiz nennt. Er wird nicht kommen und wird froh sein, wenn wir nicht kommen. Es ist alle mit ihm. Die Franzosen werden ihm sagen: „ Kaiserchen, bist du so einer, so kannst du gehen“. Armeen ruiniren und in einem Schlitten nach Hause fahren, das kann jeder.“ Und die Franzosen haben Recht. m. Kinder sagte ich damals. er ist doch manIch hab es schon Anno 6 gesagt, als er auf seinem hohen weißen Schimmel hier einritt, mit seinem gelben Gesicht und den kleinen Augen. : so ein ganz kleiner Kerl. Der alte Fritz war auch klein, aber ebenso kleine war er doch noch lange nicht. Ich bin nun Es ist nicht viel los mit ihm.“
Lageplan des Schlachtfelds; Vor dem Sturm [Roman]VordemSturm[Roman]falseFontaneLokalität aus „Vor dem Sturm“, fiktional. Stettin Danzig Thorn Warschau Küstrin Franzosen von der Oder und Elbe her, aus Sachsen, aus dem Reich. Franzosen von Polen her Stratege, Mausefalle an der Weichsel
    Eigenschaften
  • 1. sackgrob.
  • 2. feige. Kann kein Blut sehn.
  • 3. geizig. unreinlich. liebedienerisch um Vortheils willen.
  • 4. schimpft ewig über das Wetter.
  • 5. Atheist.
  • 6. Raucher. Gourmand. Weinkenner
  • 7. Sehr belesen. Klugschmus-Renommist.
mal für die Großen. Herr Klemm (Feldwebel) eine wunderbare Mischung von Lump, Renommisten und Gelehrten. Er konnte keinen Blut sehn hatte aber die Schlacht bei Torgau gewonnen, lebte von den Gaben andrer fand aber alles schlecht, kroch vor jedem
französischen
franz:
Offizier aber bekrittelte den Kaiser. Er wäre unerträglich gewesen; wenn er nicht wirklich gelehrt gewesen wäre. Eher groß als klein, sehr hager, ein Gesicht wie ein Hasenkopf mit Adler-Nase Hohe blankgeputzte Stiefel, gestreifte Beinkleider von Manchester-Zeug, langer blauer Rock, Stehkragen, schwefelgelbe Weste, steife Binde, das spärliche aber lange Haar nach hinten gekämmt und mit einem Kamm festgesteckt.
Gespräche
1. Vielleicht in Schloß Guse (oder an andrer Stelle) Gespräch über den Aufstand in Tyrol, daran sich anknüpfend ein Gespräch über Gebirgs- und See-Völker und ihre Vorgänge. Lewin, oder Berndt, oder Tubal vertheidigt das Flachland. Die Gebrechen der Gebirgsbewohner, ihre Enge, Einseitigkeit, das Simple der Meerbewohner. Beide sind immer den Elementen gegenüber, das giebt ihnen Vorzüge aber auch Schwächen. Alles Hohe, Große, Schöne ist immer auf der Ebenen gewachsen, ebenso wie der Baum, der weder auf dem hohen Berge noch am Meere sich in voller Schöne entwickelt, sondern nur im guten Boden des Flachlands. Antwort: zugegeben! aber der Bergbauer ist knorriger und davon sprach ich nur. – Das ist wohl richtig, der Kampf mit den Elementen stärkt, aber die physische Robustheit ist doch nur ein Halbes. Und außerdem fragt sichs noch. Die Kosacken, die Steppenreiter, die Wüstenreiter, die Ungarn, die Polen. Das Pferd wird sein Element. Er wird ein Reiter, er kämpft mit dem Thier, er strengt sich an, er bezwingt es; er wird ein Schwimmer; der Ackerbau, selbst der Bergbau, der nicht dem hohen Gebirge angehört. Weder das Gebirge noch die Küste, kennt die große Stadt; beide haben nur Brunnen, alles Geistige ist im Flachland.
Yorks Kapitulation.
Der Tag wo die Nachricht in Berlin eintrifft. Die Freude. Die Deprimirtheit über den Erlaß des Königs. Wie man sich dann dessen getröstet und es als unvermeidlich ansieht.


Im Ganzen betrachtet man es doch als einen Wendepunkt, als ein offenkundiges Zeichen des Bruches mit Frankreich. König und Regirung haben diesen Bruch noch nicht sanktionirt, aber Volk und Armee haben ihn vollzogen.
unmittelbar
Frau Hulen

Seit dem Tage von Jena war sie Wittwe. Er war Friseur, Zopfflechter etc. und gehörte zu denen (siehe George
Seite
S.
) die regimentsfrei lebten, bei Mobilisirung aber eintreten mußten. Beim Regiment Kunheim oder Alt-Larisch. Er war nicht wiedergekommen und lag wahrscheinlich unterm Hügel bei Hassenhausen. Einige sagten, beide Theile wären seitdem erleichtert; andre sagten er lebe noch und habe sich gefangen nehmen lassen, um frei zu sein. Bummcke der mit der Alten auf einem Neckfuß stand, vertrat die letztre Ansicht. Er wette daß Hule jetzt
Mister
Mr.
Hule sei, daß er auf dem Hinmarsch nach Rußland sie vermieden habe, jetzt aber, gedemüthigt und erfroren werde er wiederkommen, um Trost und Wärme zu finden. Hule, liebe Gänsken etc. sang er dann mit Emphase.
Dieser prinzliche Lakai war ein Düfftel-Genie gewesen und zugleich Theater-Enthusiast. Diesen Eigenschaften des Verstorbenen verdankte das Zimmer seine Ausstaffirung. an den Wänden hingen neben dem Spiegel Prinz Ferdinand und Gemahlin, darunter aber Fleck als . . ., Iffland als . . . und die Bethmann als Lady Macbeth. Das eigentliche Schaustück war aber eine „zusammengebastelte Miniatur-Bühne, mit Pastel, Coulissen, Hintergründen, Berglandschaften und hundert Figuren, einige plastisch, andre blos aus geschnitten.
Band II. Ein Sonntag Abend bei Frau Hulen. Eingeladen sind:
Fräulein
Frl:
Laake
(Lucke, Hausgenossin, Näherin, aus einem guten Hause, gebildet, good natured, die Rednerin und der Stolz des Kreises. – Herr und Frau SieboldoderZiebold ; der Mann mit der Wassertonne; Sänger, Guitarrenspieler, Brille auf der Nase, hat beßre Zeiten gesehn; der Künstler des Kreises. – Frau Hulen selbst; Witwe eines prinzlichen Kammerdieners, der Haiducken, oder Husaren. – Eine alte taube Wittwe, schweig sam, unbedeutend, wird aus Rücksicht und gutem Herzen eingeladen. – Versammlung. „Das Ende kennt das Werk“. Also erst Lotteriespiel (mit Pfeffernüssen). Dann Abendbrod. Saure Heringe mit Kartoffelsalat. Plinsen mit Aepfelschnitten und Zwiebeln belegt.
(aus der Räson, schon zu Mittag gebacken) ausHaidemehl mit Zucker und Zimmt; dazu Punsch aus kleinen Gläsern. – Gesang zur Guitarre.
Fräulein
Frlein
Laake
soll auf dem Spinett begleiten. Siebold (da Laake nur wenig Stücke kennt) zählt seine Schätze auf, oder vielleicht besser umgekehrt. Man einigt sich, daß man die „Schlacht bei Prag“ kenne. Die andern fallen ein. Daran knüpft sich ein Kriegsgespräch, Schwerin und der Herzog von Braunschweig in Parallele. Das neuste Zeitungsblatt. Heftige Debatte. Feuerlärm. „Ziebold willst du nicht mit deiner Tonne . . . Nein, Karo will seinen Sonntag haben. Lieber Wächter wo brennt es? Keine Antwort. „Es ist schon aus.“ „Aber der Wächter“ . . „Ja, wenn die Wächter tuten ist es immer aus.“ Die Reunion war nun aber gestört. Frl. Laake sagte: „es sei ein Fingerzeig“ und man brach auf. Die taube Wittwe fragte noch wegen der Plinsen. „Ohne Haidemehl geht es nicht.“

Frau v. Kockowitz

(bei einer spätren Arbeit benutzen.)
Sie ist von altem
märkischen
märk.
Adel, etwa eine Schlippenbach oder Schlabrendorf, und hat den Kockowitz geheirathet, einen schönen Mann, tapfren Soldaten, gütig liebenswürdigen Menschen. Eigentlich liebt sie ihn; da sie ihm aber geistig überlegen, außerdem aus reicher und vornehmerer Familie ist, so betrachtet sie ihre Ehe doch wie eine halbe Laune; er hat ihr gefallen, sie hat ihn geheirathet. Danach modelt sie ihr Benehmen, ist heiter, frivol, coquett und wenn er mal ungeduldig wird, cojolirt sie ihn einen Moment und sagt: Kockowitz, du weißt, ich liebe nur dich. Laß mir die Spielerei“. Dann lachte er, stimmte zu und sie spielte weiter. Sie nahm es aber in diesem Spiel mit den Grenzen nicht sehr genau. Dann wurd er mal wieder ungeduldig, bis sie ihm wieder sagte: „Kockowitz, Du weißt“ und dann war er wieder gut. Endlich die Katastrophe. Die Gefahr für sie: ihre Demüthigung; ihre Reue; das Erwachen der wirklichen Liebe zu ihm. Ihr offnes Bekentniß davon, in einem Moment wo sie einen leichten Rückfall eben glücklich überwunden hat.
    Die alte Gräfin in Gusow.
  • 1. La confiance fournit plus à la conversation que l’esprit.
  • 2. Le choix c’est Convention.
  • 3. Tout comprendre est tout pardonner.
Vom Maler Graef sagte Frau Gropius: „Er ißt sich in die Herzen vieler Hausfrauen hinein, aber auch wieder heraus.“
Ferner unter den Figuren eine Art
Doktor
Dr
Heym und eine Art Johann v. Müller
Lewin v. Vitzewitz. (Zu den Figuren die bei der Gräfin aus- und eingehn, oder die in Berlin gesellschaftlich zusammenkommen) Ein alter Herr von beinah 70, vornehm, elegant, er kann nur bei 17° Wärme leben, Diener mit Mantel und Ueberrock, beim Diner immer ein Töpfchen heißes Wasser neben sich zur Regulirung der Temperatur. –
In dem Charakter von Hoppen-Marieken die Vogelverständige und die Kräuterverständige mehr hervorheben, als bisher geschehn.
nach Buch. –
Exzellenz
Exc.
Lindheim
. Sonntag. Diner bei v.
Münchhausen
M.
– Geplaudert nach Tisch. Mittheilungen über Groeben und Siethen. – Ankunft von Brief und Paket. Frl. v. Rohrs Brief. – Heart of Midlothian. Montag. Die Fahrt nach Stonsdorf, Hermsdorf. Kynast. –

Mintrop

.
Numero
No
13.
Er betet zwischen Grab und Kreuz; auf dem Grab sitzen die Frauen, und das Kreuz richten die Engel Gottes für ihn auf. Eines reicht ihm den „bittern Kelch des Leidens“, aber das Kreuz steht zugleich in Palmen. Unten marschiren die Kriegsknechte schon – mit Judas, um ihn gefangen zu nehmen. (1863) Der Frühling vorauf, dann Harke, Spaten, Gabel, als Symbole der Frühlingsarbeit, dann malerische Gestalten die mit Spaten zurArbeit ziehn, dann Pflüger, dann die Heerde, die durch die Wiese zieht, Mädchen mit Eimern, Ziegen, Kühe mit strotzenden Eutern und Mädchen mit Eimern vorauf. Dann ist das Heu gemacht und wird angefahren auf Karren u. Wagen wieder Gestalten aber diesmal mit Rechen Sichel und Sense, denn der Sommer kommt und es wird Herbst und die Knaben ziehen mit dem Drachen hinaus und nun kommen die Früchte und zuletzt der Wein. Dann kommt die Jagd in eine Fülle von Bildern, dann das Spinnrad und die Flachshechel und dann kommt Frau Holle (??) mit dem Flachs und dann kommt Lichtmeß und der Kater schnurrt und dann der Weihnachtsmann und dann wird gedroschen und das Getreide in vollen Säcken in die Stadt gefahren und dann wird geschichtet und das gefällte Holz vom Wald her in die Stadt gefahrt und dann kommt Fastnacht und dann ist es um das Jahr und der Frühling beginnt seinen Tag aufs Neue. 10. 6. 11. 42. 1. 18. 2. 54 4. 29. 6. 6. 7. 42. Zwei bis drei Minuten später ist er vor die Thüre
Akt I
Große Scene mit Burleigh gut. Lebhaft, kräftig, wirkungsvoll, hier ließe sich einiges citiren. Aber vorher war matt. Großer Beifall. Der Schluß ihres Vortrags war schwach, geziert, Künsteleien an der falschen Stelle.
Akt III
. Deklamation urschwach. Begegnung. Die Stolberg in ihrer allerersten Scene das Kalte, Hochmüthige, Hoghartsvolle wundervoll.

Jungfrau

Nicht natürlich, wahr, sondern naseweis oder ist alles nicht richtig, renommistisch. Es fehlt ganz der poetische Zauber der dies alles nur hinnehmbar macht. Durch das schrofe LadeX---xwird dies alles noch schlimmer.
Akt II
„Ich darf ihn fassen, ich hab ihn geborn“ – die ganze Stelle brillant. Auch leidlich gespielt.
Sie tritt auf: ballethaft, wie aus einem Ballet-Märchen, tänzerlich, unpoetisch. X---x Die Scene ist zu gewaltig, richtig dramatisch, muß wirksam ; aber zweierlei ist nöthig entweder eine himmlische groß-stilisirte Naivetät als eine himmlische Hoheit; aber sie hat weder das eine noch das andre. „Ich selbst die, Gottgesandte, reiche Dir die Hand“ wenn das ein Bauernmädchen sagt, so weiß ein räthselvoller Ernst, eine tiefe Wahrheit des Gefühls, der Ueberzeugung dies rechtfertigen, heilige, – sonst ist es nichts,
Akt III
Burgund sagte „Das ist also unser Herrenrecht zu Arras.“ (Nachschlagen.)

Es fehlt ganz und gar der Prophetenton, fehlt der so ist alles nicht blos unerklärlich, sondern auch unangenehm. Es giebt keine Schauspielerin die dies kann, vielleicht die Wolter. ?? Wenn sie so war, so hatten die Engländer recht, es war ein „hübsches Kind.“

„Nimmst du vorlieb mit so geringem Raum?? (Talbot, Dunois sagt es.)

Großartig dramatisch der Moment, wo Lionel fällt; aber es ist der Dichter der Moment, nicht das Spiel.

Der Bastard naht“ – „ein Bräutigam kommt“.
Akt IV
. Wundervoll, der Junge; aber auch die Scene mit Schwestern und dem Vater.

Ihr Dastehn in Ruhe brillant. Alles Statuarische alles, alle was Handlung, Aktion, körperlich ist – z. B. auch im Kampfe mit Lionel – sehr gut u. wirksam, Aber die Stimme, die Seele fehlt ganz und gar. Alles erinnert an Wintermährchen, Lear, Egmont (Brakenburg; Edgar.))
Akt V
Dunois Worte über Jeanne sind sehr sehr schön. Brillant (Schlug auch ein)

Sie spricht wie ein Schulmädchen, keck, schnippisch. – Gebet gut; das Sich-freimachen famos.

Wie wirkt das alles.

Elsasser

Die Brüder sind nicht getrennt. – Ungemeiner Reichthum der Motive. Sie nehmen es ernst; es fehlt nichts: Blatt und Blumenstilleben, Gewölk, Himmel, Wald, See, Brücken Bergzüge einzelne Häuser, Städte, Ruinen, Kirchen, äußerlich und innerlich, sonderbare Steingebilde grotesk auf einander gethürmt, man sieht das Maler-Auge war da, dem jedes Aparte auffiel. Wenig Flachlandschaft und wenig Wasser; immer Schlucht, Berg See, Bach, Ruinen, alte Bäume die an Felswänden hängen, Kirchen, äußerlich und innerlich, Gemälde, RundBögen, alte Viadukte, dunkle Beleuchtungen, blau, grün, der Mond wenig, aber Wellenstudien. Felsmassen und Felsenstücke, kahle und bewachsne, Pinien, Oelbäume, Eichen; Mauer verschleiert oder halb in Wolken. Wer in Italien zu Haus ist, wird vieles erkennen, andre wenigstens Einiges: die Cestius-Pyramide, die Höhe von Frascati und Albano mit dem Blick auf die Campagna, die Berglinie zwischen Spezzia und Pisa, die Unter-Strukturen vom goldnen Haus des Nero, das Innere der Peterskirche.


Composition nach Motiven des Forum romanum. Es ist wie mit Romanen, in denen der
preußische
preuß.
Hof geschildert wird und wie sich die Leute den Kopf zerbrechen „ist es der oder ist es der Verschiedene Blicke auf Rom, Campo Santo in Pisa, Forum romanum. Albaner See Im Grunde genommen ist es aber weder der eine noch der andre, es ist ein drittes dem etwas von diesem und etwas von jenem gegeben ist. Eine mir über die Maßen verhaßte Schreiberei; einer unsrer Berühmtesten hat viel nach dieser Seite hin gesündigt. In der Landschaftsmalerei, wo sichs um todte Objekte handelt, ist es nicht so schlimm, aber auch nicht angenehm. Da scheint der Septimius Severus Bogen zu stehn und die zweisäulige so und so, und einiges scheint vom Capitol genommen oder ihm entlehnt, im Ganzen aber ist Colosseum es doch alles nicht so, wie die Natur es bietet und man hat im Ganzen genommen doch nur den Eindruck einer verkleinerten Theater-Dekoration. Dazu nimmt man die äußerste Anstrengung wahr, was Gutes zu machen, was dem Künstler zur äußersten Ehre gereicht, aber seinem Werke nicht zum Vortheil.

Noch weniger vortheilhaft wirkt das Campo Santo bei Mondlicht. Bei den schönen Skizzen überrascht doch eine Unfähigkeit in die Realität wieder den größern Bildern zugeben. Ich habe das Campo Santo freilich nur bei Tage gesehn, aber ein allertiefstes Gefühl beherrscht mich, daß es auch bei Nacht nicht so aussehen kann. Auch hier etwas Theater-dekorationshaftes, durchaus nicht an Blechen wohl aber an Schinkels Oelbilder erinnernd, die auch diesen Charakter des Componirten haben componirt auch in der Farbenwirkung, von der man doch wahres Leben verlangt. Es ist aller mögliche Apparat angewandt: dunkle Pfeiler, Mondschein, eine ewige Lampe und ein weißer betender Mönch; aber es verschlägt alles nicht.


Es finden sich einige Sonnenuntergänge, namentlich auf den zehn Blättern, die unter
Numero
No
9
zusammengefaßt sind. Hiervon ist einiges sehr fein, sehr talentvoll, so (von links her gerechnet) die erste, zweite, fünfte und neunte. Als Fels und See-Studie auch das 6. Blatt. (Sehr hübsch.) Im Ganzen aber bleibt hier doch die Concurrenz eines spätren (Hildebrandt) zu bekämpfen, der das doch alles genialer leistete. Wahrer mit geringeren Mitteln.

Numero
No
23 Waldlandschaft kleines Bild. Unter einem stillen Waldstein neigen sich von der Seite her die Bäume des Waldes, der sich nach hinten zu aufhellt. Es ist sehr hübsch u. eigenthümlich. Es erinnert an Bellermannsche Bilder, aber aus dem Brasilischen ins Italische zurückgedämmert.
Numero
No
20.
Scheint mit dem andern zusammenzugehören, trotz andren Formates wirkt es wie ein Pendant, hier ist die Landschaft offen und der Wald steht nur noch seitwärts und schließt den Fluß nicht mehr ein.
Numero
No
21.
Auch sehr hübsch, sehr liebevoll, der Baum rechts ein Meisterstück von Charakteristik (trotzdem die farbe fehlt), dennoch wirkt das Ganze etwas steif. Er wollt’ es zu gut machen. Einzelnes in blei
und
u
Kreide, in Sepia und Tusche; aber das meiste sind doch Oelskizzen. Die Studie in Kreide zu dem Campo Santo Bild ist viel hübscher und wirk samer. Fast wirkt es, als wär er doch an einem falschen Kunstprinzip gescheitert, oder was uns wenigstens so erscheint. III
  • 1. Situationskapitel, etwa am 10. Februar.
  • 2. Die Einquartirung in den Dörfern (Siehe Marwitz, auch die vorzüglichen Schilderungen in Georges Buch
  • 3. Holländer und Westphalen etc. in Quartier. Die Erzählung des Brandes von Moskau. Die rothe Frau.
  • 4. Der Ueberfall (siehe G. Baersch bei Pyritz)
  • (5. Tante Amélies Tod. (später))
  • 5. Das Eintreffen all der Berliner Freunde.
Conrektor Othegraven spricht; der große Eindruck davon auf Marie. Das fromme, das Sentimentale, selbst das Märchenhafte (wenn das Märchenhafte nicht direkt aus ihm sproß, wie bei „Korn-Engel“) schenk’ ich ihm; aber das Idyllische, das specifisch-Deutsche, das Kleinstädtische, das Genrehafte, das alles ist entzückend.

Immer kommt ein Hochzeitszug aus dem Walde, Kinder sitzen am Rain und fangen Schmetterlinge, junge Mädchen ruhen am Rande des Kornfeldes oder blicken landeinwärts und folgen dem Lauf des Flusses. Kinder und Engel musiciren, junge Frauen pressen ihr Kind an die Brust und der Mann sieht glückselig zu, Großmütter erzählen Schauergeschichten und alles horcht, eine Welt des Glücks, stiller Friedfertigkeit (siehe am Schluß das gelbe Buch.)

Kritische Wanderungen in Ost und West.

Willibald
W.
Alexis
. Scherenberg.
Julius
J.
Minding
.
George
G.
Hesekiel
. Turgeniew. Gogol. Tolstoj. Björnsen. Andersen. Thomas Moor.
Thomas
Th.
Hood
. Bret Harte.

Allerlei Glück.

„… lieber Ernst, Sie werden erst alles anzweifeln und dann alles gut finden, Sie werden Geheime Rath werden, Sie, Gustav, werden eine reiche Parthie machen, Sie, Fritz, werden gar nichts werden, vielleicht – glücklich“.

Fehrbellin.

Rathenow. Nennhausen. Linum. Fehrbellin.. Schlacht. Stadt, sonst und jetzt. Treffenfeld. Sparr. Mörner. Prinz v. Hessen Homburg. Froben. Derfflinger.

Märkische Poeten.

Arnim. Tieck. Fouqué.
Willibald
W.
Alexis
. Minding. Ferrand. Scherenberg.
Hermann
H.
Schiff
.
Heinrich
H.
v. Kleist
. Daniel Leßmann.

Märkische.

/ Dies als
gemeinschaftlicher
gemeinschaftl:
gemeinschaftlicher
Titel. / Beginnt etwa mit „Otto mit dem Pfeil“, Waldemar, falsche Waldemar, Lippold v. Bredow, Quitzows, Cremmer Damm etc. und geht unter Einschluß von Grete Minde über Katte, Clement etc. bis Kämmrer Schulz Lord Bathurst, Schill etc. bis in unsre Tage. (2 Bände)Fehrbellin in Geschichte, Sage, Kunst u. Dichtung von
Theodor Fontane
Th. F.

Herrmann v.Katte eine Geschichte seines Lebens und Todes von
Theodor Fontane
Th. F.

Grete. Minde eine
altmärkische
altmärk:
Geschichte

    Romanfiguren

    :
  • Eine Dame oder Herr, Herr ist wahrscheinlich besser, der immer sagt: „wenn Sie das nicht gesehn haben, so haben Sie nichts gesehn“.
  • 2. Eine Wittwe, die, nach der prügelvollsten Ehe, immer Sentimental von dem Glück ihrer Ehe spricht.
  • 3. Eine Geh.
    GeheimGeheime
    Raths Familie, die die Unruhe, Geschäftigkeitund Carrièremacherei des gebildeten, ziemlich beschränkten, halb demokratischen halb loyalen aber ganz büreaukratischen Großstädters vertritt. Mutter, Töchter, Söhne fragen immer „was haben Sie heute vor?“ Der Alte wendet dieselbe Phrase auf das ganze Leben an und fragt jeden jungen Menschen mit dem er in Berührung kommt: „ja, was haben Sie vor?“
Der einzige wahre Luxus des Lebens ist die Freiheit.


„Klinken-Eugenie“, die keine Klinken anfaßt; dabei dick, altjüngferlich, äußerlich-kirchlich, Mitglied des Vereins zur Bestrickung indischer Christenkinder, Missions-Närrin, sentimetal. „Ich kann den Gedanken nicht los werden . .󂀃.“ und nun kommt eine ungräßliche Gräßlichkeit, womit sie vorgiebt ihr Herz und ihre Phantasie zu beschäftigen.

Willy Willebrandt.

Eine Jugendgeschichte nach Briefen und Papieren erzählt
drei Süd

Zwei Glücke Roman.

Die Geschichte zweier Freunde, von denen der eine das Gute, Sittliche, Correkte, immer Brave, der andre das Heitre, Poetische, Abenteuerliche, Höchst-Uncorrekte, sünd-und fehlervolle vertritt; jener eng-beglückt, dieser nur glücklich im Umherschweifen, im Fordern des scheinbar Unerreichbaren, Carrièremacher, Generalconsuls-Natur, Jeder findet seine Befriedigung; denn was die Menschen „Glück“ nennen ist ein sehr Verschiednes. Vielleicht auch noch einen Hohlkopf mit hinein nehmen, dem es alles bedeutet wenn Wrangel bei ihm war.

Märkische Geschichten

aus dem 16., 17. u. 18. Jahrhundert.
Die Städtegeschichten von Stendal, Salzwedel, Gardelegen, Tangermünde, Arendsee, Wittstock (30.
jähriger
jähr.
Krieg
); Havelberg, Lebus, Fürstenwalde, Frankfurt
an der Oder
a. O.
Küstrin, Landsberg aW. Alt-Landsberg, Ruppin, Cremmen Sonnenburg, Oderberg, Chorin, Lehnin, Bernau, Beeskow, Storckow, Buchholtz, Brandenburg, Rathenow, Driesen, Friedeberg, Königsberg
in der Neu Mark
i. N. M.
i. N. M.
, Soldin, Prenzlau, Angermünde, Drossen, Crossen, Cottbus, Templin, Wilsnack, Friesack.

Außerdem die Familiengeschichten der: Rochows, Bredows, Wartensleben, Arnim, Zieten, Marwitz, Schulenburg, Knesebeck, Alvensleben etc.

Dann: Bekmann, Angelus Marchicus, Buchholtz. Die Rektoren vom Grauen Kloster und Joachimsthal; die „Reise nach Rekahne und Perleberg“; Spalding, Nicolai etc.

Stoffe wie „Grete Minde“, die also höchstens einen historischen Hintergrund haben, bevorzugen.