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A2beta

1873(Im Herbſt. Ruppin

  • Molchow⸗See. MenzerForſ
    . Koepernitz
    Lindow. Granſee. Wal⸗cho
    . Triplatz. Neuſtadt a/D
    Wuſterhauſen a/D
<Schreiberhand Friedrich Fontane>
  • Urmanuſkriptzu dem Gedicht: „Schleswigs Ostertag 1848

  • Dann
  • Die Dörfer i
    Ruppinsche
  • am Schluß
  • auf Warnemünd
    Bezügliche
<Schreiberhand Theodor Fontane>

Die Oſterſchlacht beiSchleswig

„... Einſegnung war und OſtertagEin Nebel über Schleswig lagUeber Schleswig⸗Stadt, über Schleswig⸗Land Der Däne hielt uns wieder in Han
Er hielt Schloß Gottorp, er hielt diSchlei
Unſer kurzer Traum war wiedevorbei
Ein Nebel über Schleswig warlagEinſegnung war und Oſtertag
Und über die Stadt und übeden Stro
Die Glocken riefen iden Do
Und eh das erſte Lied erſcholDas hohe Mittelſchiff warſtand aber vollVon Betern war die Kirche vol
Von BbetendenBetendeStand überall von Männern,und betendeFrau

In ſchwarzem Feſtkleialle zu ſchaun
Dazwiſchen aber,(die Jungenwiunſrebittre Noth,
Leuchtende Punkte iDäniſchroth
Und Wir ſangen das Lied: „Wo ſoll ihch hin“(Und an den Altar traten wir hin
Zwiſchen Hox--xffen und Bangen ging unſeSin
Von Auferſtehung der Geiſtliche ſpracWir hingen ſeinem Worte nach
DemSeinen Wort von dem abgewälztenden Wächtern, vom Grab, voStein
Wir miſchten viel Weltliches mit ein
Wenn’s Sünde war, ewar nicht gewollt; –
Horch, es donnert! wie dumpes rollt

24. Bis hie
z Ein FrühlingsOſtergewitter. Es kannicht ſei
Durch die hohen Fenſter fälltſpieleben ein Schein
Ein erſter Schein,Er fällt, wie ſuchend, gedämpft unmild
Auf das holzgeſchnitzte Altarbild
Auf die 20feldrige rieſigWan
Von Meiſter Brüggemanneigener Hand
Der Felder eines ſchwimmwie in Gold, –
Horch, zum zweiten, es donnertes rollt
32
z Es rollt wie näher, diFenſter klirrn
Aller Blicke hinüber, herübeirrn
Es fragen die Augen beFreund und Feind
Ein Flüſtern geht leiſe: „was iſgemeint
Und eh noch flüſternd diAntwort geht
Vom Eingang her ein Zugwind weht
Alles x---x ſich, Weit offen die Thürwas giebts, was iſt
In das Mittelſchiff tritein dänſcher Horniſ
Und in die Kirche hinein Ka vom Porta
Bläſt er Generalmarſch, Signaauf Signal
42
z Ein Raſſeln, ein Lärmen. Stilwieder daHaus
Die rothen Punkte loſcheaus
Was deutſch in Schleswiwollte ſein
Wer wieder in SchleswigsDo allei
Und wie Hülfe ſuchend unTroſt und Ru
Der GeiſtlicheDen Stufen des Altardrängten wir zu
Dicht zu: Der Geiſtlichaber betet, ſpricht
„Herr, Du biſt unſrZuverſicht
50
Da iſt kein Jäger deuns ſchreckt
So lange uns DeinFittich deckt
Ob tauſend fallen an unſreSeit
Du biſt unſer Schirm ijedem Streit
Du ſtellſt Deinen Engean unſre Thü
Uns zuUns zu behüten für unfür
Wir rufen DeineNamen an
Hilf uns wie du ſo ofgethan
Zerſplittet unſreFeinde Spott
Du biſt unſre BurgDu biſt unſer Got
Blende die Wächterwälz ab den Stein,“
Er ſchwieg. Wie Trommelklang es herein
Luſtiger preußiſcher TrommelklangHeller Mittag über Schleswig lagHeller Mittag über Schloß und Schlei,
Oſtern war; das Land wa66.              frei
  • 1. Die Oberſchleſiſche Epiſodbeim V. Armee-Corpin einer großeAnmerkun
  • 2. Die Expedition nacStade etcet cetera beim Vorgehgegen Langensalza ieiner Anmerkun
  • Alles in den 2. BandKann von Auguſt ageſchrieben werden, nacBeginn des Drucks { 3. Das Lager bei CörliDie Feld⸗DiakoninKrankenpflege. Johannite(Hierbei in der Kürze aucdas was zu Hauſe durch Queen AgeſchahRückmarſch in 3 oder 4 großeKolonnenEinzugSchlußbetrachtung

Im Sadowa-Wald.

Kapellmeiſter Tromsdorff ruft alsbalda iſt der WalWir blaſen ſie in den Wald hineiWir wollen mit drunter ſeiden Feind hinauWer nicht will der bleibe drauß
    GulbrandsdaIm LaufgrabenEin KrönungszugDer Einzug in AbbotsfordAtterdag

Brunn

Im Park Unter Tannen, angeſichts eines Weiherder ſich dran vorüberzieht ein deOberſten v. Romberund ſeinem Sohn errichteteMonument, mit folgendeInſchriftVater und SohConrad und Antonv. Rombergeborezu Hamden 25. Apri1783. Algeb.geboren zu Brund.den 23. Jun1819
preußischer
preuß.
Oberstgeſt. zu GroßCami d.de20. Apri183In ſeiner Blüthgeſt. zu Dresded.den 8. Ma1835Getreu bis an den Tound reinen Herzens ſinſie eingegangen unheißen ſich willkommewo die Treue ihrKronen empfängund die Reinheit Gotvon Angeſicht ſchau

Dem Gedächtnider Verklärten gewid met von der Wittweund Mutter: Amaliev. Romberg geb.geborene Gräfinv. Dönhoff 1 1844
Grabmal (Vorderansicht); Rombergmonument [Monument]Rombergmonument[Monument]false18051882BildhauerDrakeFriedrichDrake, FriedrichMonument der Familie Romberg in Brunn. Vater Soh(Marmor.GraniSandſtei
Schöne Köpfe. Bruſt-ſtüc; beide igriechiſcher Gewandunder Sohn legt ſeinLinke in die linkHand des Vaters unſeine Rechte audie Schulter deVaters; ſo ſchaueſie ſich treu ruhiund wie begrüßenan. Schön; etwavon
wirklicher
wirkl:
Classi-cität
Sehr alte hohle Eiche. 1Prediger Buchholtſtarb ohngefah1865 (?) 9Jahr alt. Er erzähldaß er ſchon als eein Knabe waralſo grade vo100 Jahren, ſich drin verſteckhätte

Begräbnißplatder BuchholtzMann und Frau Auf ſeinem graueStein von MarmoſtehtGottlob Carl PhilippBuchholt geb.geboren zBantikow am 15Oktober 1765, Prediger zu Brunn a6. Mai 1792 bi22. SptebrSeptember 1864geſt. zu Brunam 27. Novembe1862, 9Jahr, oder Monat
und
u
12 Tage.Als er die Pfarre übernommehatte, ſpekulirte man bereits auſeineTod Kirche, Schwarze Tafel 1weiß darauf geſchriebenCaspar Joachim beiderLänwit warein Opfer fürs Vaterlanim Jahr 1814 den 18April. Er ſtarb in Bar-b ansm NervenFieber. Er diente alLandwehrmann unteder 6. Brandenb: Brandenburgischen LandwehrInf.Infanterie Regiment
Der Feind der iſt nuüberwundendas Stück x---x, dauns verbundenWir ſind von allem Jammer los

Tramnitz

Alter KirchhofKirche ſtand  .  .  -  .  Zwei Denkmälerwährend alles andrweg iſt, wohlerhalteim Gebüſch
Das eine eiObelisk mifolgenden verſchiedeneWeiſen aSockeu. 3. Jahr ihrer Ehe daruhige Ziel ihrer Leiden fand [15

2. Dem theuren Andenkeder beſten Gattin uund Tochter, FrauMargareth. Doroth. Luiſe v. Rohrgeb.geborenen Freiin zu Putlitwelche am 21. Juni 179nach einem Krankenlagevon 1 1/2 Jahr im 28. Jahr ihres Alter
Das andre eitrauernder Knabe mider Aſchen⸗Urn„Kindliche Erfurchwidmet dies Andenken“. UnterGrabx---x: HansAlbrecht Friedrich v.Roh K. Pr.Königlich Preußischer Oberſgeb.geboren d.den 3. Auguſ1703, geſtorb.geſtorbed.den 6. DecbrDezember 84
3. Sie ließ der Welvergänglich Glüc
Ließ Schmerz und Elenhier zurüc
Drang, ewig frei voaller Noth
amIns Freudenlebedurch den Tod
Wann einſt von uns 1in Gott verein
Der letzte auch haausgewein
Dann wird eifrohes Wiederſeh
Auf ewig unſeGlück erhöhn

Alte Eichen, LindeFliederbüſche, AcacienBuſchwerk, BlumeUnkraut wie iUrwaldPerrückenbraun,

Trieplatz

Lageplan; Trieplatz (heute: Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse), TriplatzTrieplatz(heute:OrtsteilderGemeindeWusterhausen/Dosse)TriplatzTrieplatz mit Gutshaus der Familie von Rohr. FelFelabBAC
    A. Alter 4 fenſtr: fenstriger Theil des HauſeB. Giebelhaus (vorſpringendC. Giebelhaus (nicht vorſpringenda. Die ſchöne Akazieb. Die Veranda
Gebäudeansicht; Gutshaus der Familie RohrGutshausderFamilieRohrTrieplatz (heute: Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse), TriplatzGutshaus der Familie von Rohr in Trieplatz.
Es war urſprünglich ein kleines nu4 Fenſter habendes Haus, an das degegenw: gegenwärtigeHr. Herr v. R.Rohr zwei Häuſerchen anſetzte, aber ſo, daß die Giebel in die Fronkamen, das Alt⸗Hauund die Neuhäuſer alſeinen rechten Winkel bildenDer eine Giebel (ſiehe die vorſtehende Seiteſpringt nach dem Garten hin ſo viedaß dadurcRaum für Stuben, Parterr
und
u
1 Treppe hoch,geſchaffewurde
Die Gegend höchſtrübſelig. Wie eiBrett, von mäßigeFruchtbarkeit, keiSee, kein Weiherkein Fluß, kauein Graben; hier undort ein StückcheSchonung. Ein Klegraugrüner Bäumemeiſt PapWeiden unPappeln, deutet diStelle an, wein Dorf liegtdie Häuſer dann ſinärmlich und aus deLinden⸗ und Kaſtanie
reihen, die ſich zum Segen für unſrDörfer – auch hiemeiſt durch die Dorfſtraße hinziehn, gebedem Ganzen eineleidlichen maleriſcheReiz. So liegBrunn, TrieplatzTramnitz
Die Eintheilundes Stoffs ſo1. Der alte HofHier ſtehn noch eiViereck bildend drein Wohnhaus und dremächtige Lehm⸗Sche
nen, das Wohnhaus abeiſ nicht mehr das alte,dasdas alte weitgedehnte Fachwerkhaus dar hier im vorigeJahrhundert ſtand. Hiehauſte de„Hauptmann vonCapernaumNun von dieſeerzählen der der Grovater E war2. Das neue HausDie Akazie. Dieſhat eine Geſchichte. De„Hauptmann v. Capernaumhatte zwei SöhneDer eine war deLieutnant v. Rohr (?er hauſte hier unmachte die üblich
preußische
preuß.
Carriere, wurdebei Lübeck gefangeetc. Er iſt deVater der jetzhier LebendenDer andre Brudeaber, (älter oder jünger,) war deBaumpfleger. Ewar 1792inder Champagne mit, gefangenGefahr, Kerkermeiſertochter, Henkeldukaten, Acacienamen. etcet cetera
Es ſollte abebei dieſen abgbrochnen Bezie hungen zu Frankreicnicht ſein Bewendehaben, ſie ſollteperfekt werdenDann noch eindritte Geſchichte
Hauptmann odeLeutnant v. Rohr auTrieplatz, der voLübeck, hatte wiedezwei Söhne. Derein hieß ſo. Nudie Geſchichte voder Creolin
Aber lieber midem Bilde afangen Auf dem Kirchhofin Trieplatz (nichTramnitz) ruheGeorg Moritzv. Rohgeb.geboren 8. Juli 1766, geſt. 22Februar 1832

Sophie Ernestine verwittw.verwitwetev. Rohr, gebgeborene Loriold’Anière, geb.geboren zBerlin 3. Oktober 1756geſt. zu Trieplatz 8. Jun1829
Dieſe Dame wavielleicht die Schwägeri oder noch eine entferntere Verwandtdes daneben ruhendeGeorg Moritz v. RSie war die Muttedes Präſidenten v. Rohrder dadurch in ſeiner Zugehörigkeit zur
französischen
französ:
Colonie gelangte

(In Berlin das voBrunn und Tram-nit notiren; Trie-plat aber belaſſen bis zvoller Muße Gegenüber die Bildniſſe ThormeyersStarkes, Schwarzes

Ruppiner Museum.

  • 1. General Lieutnant v. Günthe(Geſchenk der FamilieEbelIHeyde-man
  • 2. Hans Joachim v. Zie-te(Geſchenk des Grafen Zieten-Schweri
  • 3. Feldmarſchall v. d.von demKnesebec (Geſchendes Herr Baron v. d.von dem Knese-bec
  • 4. Graf Zieten„Wuſtrau d.dender 6. Mär1847 d.der Graf v. Zieten(das als Autograph.
  • 5. Oberſt ObAlexanderv. Wulffegeb.geboren zuHalberſtadt, begeſt: gestorben 186als Generallieutnana. D. in Potsdam1852 zum Ehrenbürgeder Stadt ernannt
  • 6. General v. WahlenJürga geb.geboren zu Gantzerd.den 5. Juni 1758 geſtd.den 8. NovbrNovember 1833(Geſchenk des HerrAdalbert v. RohrMit Blei unTuſch höchſvorzüglich unſehr eigenthümlicTrophäen und Kränze mit BäBändern umwundenauf denen die Schlachtennamen ſtehn, deredie er mitgemacht, fängmit Jena an ſchließmit St Amand laHay. Eingetrete1775. (Groß GoerſcheBautzen, Haynau, MöckernLeipzig, Laon, Ligny
  • 7. SchinkelsBüſt
  • 8. Berlins Menſchen-liebe kommt Ruppinin der Aſchen liegendzu Hülf; diHoffnung zeigt ihden, der es wiedeerheben wird. Engedes Himmels freueſich dieſer WohlthatenDen abgebranntenRuppiner gewidmet von DDaniel. Chodo-wieck
aaa Engel des Himmmel
Gemäldekomposition; Berlins Menschenliebe kommt Ruppin, in der Asche liegend, zu Hilfe [Kupferstich]BerlinsMenschenliebekommtRuppininderAscheliegendzuHilfe[Kupferstich]false17261801dt. Kupferstecher, Radierer und ZeichnerChodowieckiDanielNikolausChodowiecki, Daniel NikolausKupferstich „Berlins Menschenliebe kommt Ruppin, in der Asche liegend, zu Hilfe“ von Chodowiecki, Daniel NikolausChodowieckiDanielNikolaus17261801dt. Kupferstecher, Radierer und ZeichnerDaniel Chodowiecki. Die MenſchenliebBerliHoffnungRuppinackt liegen
DeKöni Höchſt originellCompoſition
Ruppin (ſehr ſtrammliegt nackt am Bodein der Aſche, alſwarm
Berlin, mit Mauerkrone und Lorbeedrum, bringt ein Füll-hor voll Gaben und diMenſchenliebe giebihr einen kleinen Stoßoder ſchiebt ſivielmehr mit deRechten vorwärts den Impuls aus- 3drückend, den ſie deStadt Berlin giebt
Neben der Menſchenliebe die Hoffnungin Wolken thronenund auf den Könideutend
Engel in deLuft ſchwärmeund jubeln
Der Bär, im Vordergrund nebeder Berolina, kriegeinen Schreck und grollzurück als er die arm Ruppina liegeſieht, man weinicht ob vor Mitleid oder Schamgefühl
Höchſt ſinnreichhöchſt unterhaltendhöchſt originellauch gewiß vorzüglicgemacht, allewirkt aber dockomiſch, wiCarrikatur unſtimmt nur zuLachen, nicht abezur Theilnahme

Nun die AlterThümer

  • 1. eine eiſerne Handgefunden in Alt⸗Ruppi(aber wo und worin)Reicht bis an deEllbogen, iſt abeklein und ſcheineinem Kinde odeKnaben gedienzu haben
  • 2. Der große bronzene, wie Gekröſgedrehte und gewundenHalsring. Wo gefunden
  • funden

Molchow.

GlockenthurmHolz. Bei Eggers-dor, zwiſchen zweBäumen hängendgefunden. Eggers-dor wüſte Dorfſtelle
Anno Domin1610. Ave MariGracia, pien(picta oder plena wahrſcheinlicdas letztere) Dominurerum
Fritz Zahl 87
Jahr. VogelfängerStieglitze. Zeiſige. FinkenVogelbauerfabrikander Gegend. Naturbeobachter. Die Sprünge deThiere abgemeſſen, wies jeder that und liebteDabei offenbar Paſſionhunderte von Bauerund Vögeln um ſicher. Weil er eifeiner Naturbeobachtewar, behandelte edie Bauer und die Thier nach ſo zu ſagewiſſenſchaftlichen Prinzipien. – Kleineweißes Haus mit Blicauf den See von Bäumen dicht umſtellt

Zermützel.

Zwiſchen ihm unStemnitz, faſt aWege, eine bhügelartigeoder burg⸗artige Rundun, deren eine Hälftziemlich hart am See, diandre faſt am Weg
liegt. Die eine Hälfte 3davon iſt beackert, diandre aber, die nacdem See hin, iſt wüſtträgt die alte Kiefeund heißt der „Todten-berg. Viele GerippeWeshalb man es beläßt, wie es iſt. Eſollen Schweden ſeiniſt aber unwahrſcheinlichWahrſcheinlich eine Begräbnißſtätte überhaupt

Stendenitz.

Einige Häuſer aSee, vielleicht auceine Coloniſten-AnlageHat daneben die Begräb-nißſtätt, die primitivſte von der Weltwie etwa auf Schlachtfeldern. Ein Vierecmit einem Graben herumdas Innere ganz vollGrab an Grab, übermooſt, keine Inſchriftnur noch 3 verwaſchenTafeln. Das Ganzam Waldrand. Kiefe umſtehn es im Viereck;3am Aſt einer dieſeKiefern hängt diTodtenbahre, ſelbſwacklig und mit Flechtebedeckt wie der Bauſelbſt an dem ſihängt. Das TriſteſteErſchütterndſte daman ſehen kannDer Tod als armeMann. Eine Tafeiſt noch zu leſen. IhrInſchrift lautet: Hieruhet in Gott deSchneidergeſell JohannAndreas Laudo Kanonier von de3. Garde-CompaniAttolleri Bregardgeb.geboren d.den 20. Mär1814, geſtorben de3. Aprill 1836VersDer Eltern treue LiebSieht ſehnlich in einem GrabUnd ſtehen denn ſo trübUnd wiſcht die Thräne ab
Nun liebſte Eltern die ihhab
Für mich geſorgt miTreue
Der Gott dier die Betrübtelabt
Der will euch aucerfreuen
Habt Gute Nacht und glaubdabei
Daß ich nun wohl verſorget ſe
Bei mein und EureVater

HinterAuf der Rückſeitder Tafel der 17 jährigenVielgeliebte weinet nicht
Seht mir nach und lebt iSegen
Gott iſt euer Troſund Licht
Ich habe mich zur Ruhgeleget
Schreibet diſes aumein Grab,
Gott wiſcht alle Thränen ab

Der Theerofebei ZermützelEinfaches Haus. Ditodte Tochter in deKammer. Loch, Schneegeſtöber, Flocken x---x hereinStrohlager. JagdſceneBerger. Der BüchſenſchußEiner „ich fahre nach Haus.Heiterkeit. X---x. GrogSchnee. Halali (?). Zur JagFrühſtück Verſammlung adieſer Stelle

Die beiden Converſationemit Frau Niquet undem LehrerG: Guten Tag Frau NiquetN. Guten TagG. Wie gehts. Was macht deMannN. Danke; es geht jG: Iſt er noch ſo ſpaßiN. Ja. G. Dichtet er nochN. Ja: G. Grüßen Leben SiG: Na, das iſ ſchönAdieuzufrieden? N. VieZank war noch nich

Koepernitz.

Bilder.
    Kinder dieſer diGräfin La Roche Aymo {
  • 1. Hofmarſchallv. Zeune(Großvater
  • Commandeur der ſchleſiſchen4. Huſareund Oberſtv. Zeune
  • 2. Hofmarſchallingeb.geborene Gräfin Neal
  • 3. Bruder der letzter
  • 4. Baronin v.OettingeMutter deMutter deHerrn v. Zeune
  • 5. Kleine BaroneſſeOettinge, Tochteder vorigen, Muttedes Herrn v.Zeune
  • außerdeMiniaturPortraiin Tuſchfarben { 6. Oberſt v. ZeunerVater des jetzigenHerrn v Zeune
  • 7. Gräfin La RocheAymo, Schweſtedes HerrnOberſtenv. Zeune
  • 8. Graf La RocheAymo
  • 9. CardinalLa Roche AymoOnkel des Rheins-berge La RocheAymo

Von Tiſch-bei

  • 1. Armband auSchuppe
  • 2. ArmHalsband auSchuppen
  • 3. Ohrgehänge, Sauciſche(Perlemit Brillanten4. Tabatièr
  • (Granaten.
Die Briefe laufen von 4bis 54 und paraphraſirealle die „Würſte“

Sie ſtarb ergebe { Die Katzenbißgeſchichte weglaſſen
weil ſie anderiſt

Im Garten Saal einRoccoco-Commode, mivergoldeten Griffen und Marmor⸗Tafel; in dieſelag die Geſchichte des 7jährigen Kriege paPrince Henri, di nach ſeinem Tode durceine eintreffendCommiſſion herausgenommen und verbrannt wurde

Ein Bild dePrinzen L. F.Louis Ferdinand iſin Wuſtrau unein andres dain Coepernitz wahat Herr v. Wilden-bruc erhaltenes war ſein Eigenthum und als ſi ſtarb (leihweiſe 4auf Lebenszeit) kaes an Wildenbruczurück. (waetwas kleiner im Format.

Photographie dealten Dame alalte Frau mit deDoſe

Gebäudeansicht; HerrenhausHerrenhausKöpernitz (heute: Gemeindeteil von Heinrichsdorf, Ortsteil der Stadt Rheinsberg), Koepernitz, CaepernitzGutshaus Köpernitz. 6 Fenſte3 FenſteHofgebäude
Der Park bildet ein wenieinen rechten Winkel, ſo daes amn der Rückfront abeauch rechts ſich zieht
Kirchhof lehnan. In der Mittein Rondel, an demſelben eine KreuzInſchrift: „Chriſtus ſei unſer Leben, daniſt Sterben unſer Gewinn“. Statt: iſunſer Leben und Sterben unſer GewinnDer Kirchhof iſt nach Familieeingetheilt, nicht kunterbunt, dadurcentſteht ein beſondres Intereſſe, hübſcgartenhafMühle. SchmiedeTagelöhner
Ihr Grab iſt in der Mitte deKirchhofs, Graues Marmorkreuz aueinem Sockel: „Hier ruht CarolineAmalie Marie Marquiſe de laRoche-Aymon, geb. v. Zeu-ne geb.geboren d.den 7. April 1771 geſt: gestorbed.den 18. Mai 1859. (Selig ſind diTodten die in dem Herrſterben). Sie iſt ſo beliebt geweſedaß ſich an ihrem Geburts- unSterbetage immer nocKränze vorfinden, die vo alten Rheinsbergern namentlich aus Dankbarkeit ehingelegt werden

Ein intereſſantes Erinnerungsſtück iſnoch ein aus 3 Bildern beſtehendeGeſammtbild. etwa ſo
Gemäldekomposition; Louis Ferdinand Prinz von Preußen [Bild]LouisFerdinandPrinzvonPreußen[Bild]falseAnonym/nicht ermitteltGemälde „Louis Ferdinand Prinz von Preußen" im Gutshaus zu Köpernitz.
Dieſe drei Tafeln ſinnun die Bilde
  • a. Portrait (Medaillon-Portraides Prinzen Louis Ferdinand.
  • b. Genius der Dichtkunſt oder Muſik mit Leie
  • c. dito der Muſik miGenius HarfeSehr fein und ſchön; miniaturportraitartigausgeführtaber numit weißeTuſche unSchwarz audunklem Hintergrund

Gransee

Anno 1582 dX---x MariLichtmeß iſt deedle,
gestrenge
gestreg.
ehrenhafteHermann BelliErbſeß XV Mar-cko vor Gotſeeliglich entſchlafewelcher Seele Gotgnädig sei. Ritterfigur
und
u
BurgermeiſterBlan-kenber 4 Wappen in deEcken. Lag vorAltar, zugedeckt durcumgeweht, wodurcer gerettet wurdeVom Sarge BeſchlagRuder. An ganandrer Stelle ſeikleiner Knabeauch Herrmann Bellin

Kopfend { Dem Andenkeder Königin LuiſeAuguſte WilhelmineAmalie v. Preuße
vVon den Bewohnerder Stadt Granſeeder Grafſch.Grafschaft Ruppin under Prignitz

An dieſer Stellſahen wir jauchzenihr entgegen wenſie die herrliche imilder Hoheit Glanmit Engelfreundlichkeit vorüberzog

Geb.Geboren d.den 10. März 177geſt: gestorben d.den 19. Julius 1810Nachts den 25. JuliuFußendlinksAm Funda-men 1810 ſtand ihrLeiche hier

An dieſer Stelle hieach floſſen unſrThränen, als widem ſtummen Zugbetäubt entgegen ſaheno Jammer ſie iſt hin

  • Joh: Johann Friedrich Klage-man Burgemeiſter
  • Karl Heinrich BorſtelKämmerer
  • Karl Wilhelm Metzen-thi
  • E. Gottf: Gottfried Koch
    Joh.Johann Andreas Werder-man
  • Johann Jacob ScheelRathsmänner
  • Joh.Johann Jacob GentVorſteher der Stadt-verordnete
  • Friedrich Chriſtian LudwigEmil v. Ziete
  • auf WuſtraLandrat
  • Carl Friedrich SchinkeBaumeiſte
  • Alle im Dach, Eckenplatten, eingegoſſen
rechtIſt nichwichtig. Großes Eiſengitteauf Fundament. Daninnerhalb neuesviel höheres Fundament, auf dieſeein aus 4 Pfeilerrechts und links beſtehender gothiſcheBaldachin mit gothiſcheund goth Dach. Dariſteht ein glatter Eiſen-ſarkopha, mit zugeſchrägtem DeckelZu Häupten einK vergoldete Kronean den 4 Ecken de Sarkophags 4 Lotosblu- 4men. Koſtet 11,000 ReichstalerVorn
preußische
preuß.
u.
mecklenburgische
meklenb.
Wappen. Hinter dieſelbeWappen. x---
Von hart an deStraße zurückverlegin
die Mitte
d. M.

Die Leiche ſtand haran der Straße. DaDenkmal immer an dieſeStelle
Lageplan; LuisendenkmalLuisendenkmalGranseeGransee – Luisendenkmal.

Die gothiſche Kirchezwei Thürme ziemlichoch, einer eine Feſtunder Mauer⸗, die andr– der Compenſationhalber – der Zimmermeiſteralſo ein Stein⸗ unein HolzthurmGute Gothik, früheromaniſch, abgebrochenGewölbe aufgeſetztDenkmal für di70 und 71 gefallenenimbefindet ſich im ThurmHauſe oder Einganunten. Altar: Spät Renaiſſance vielleich 169bis 1720, aber in deRenaiſſance-Altar ſinalte Ho gothiſche, vergoldete Holzſchnittzereieaus dem 15. Jahrhundereingeſetzt. – Die beidenBellin lagen iHauptgange auf den Altazu. – Ausgezeichneſind die vielen Ornamentin dieſer Form
Vorderansicht; MarienkircheMarienkircheGranseeOrnament in der Kirche zu Gransee.
die hier zu breitereFrieſen und Bänderals gewöhnlich warx---dt alle Theildas Aeußere der Kirchzieren: den Thurmden Chor, die Strebepfeiler und natürlicden Fries unterDach
Daſſelbe Ornamenfindet ſich auch adem ſchönen Thorthurm

Der heilige Wolf-gan mit eineKirche, wo die beideThürme gleich ſind

Lindow.

Gebäudeaufriss (Ausschnitt); KlosterKlosterLindow (Mark)Gotische Giebelwand im Kloster Lindow. Wutz SeGarte
An die linke Seite dieſeGiebels lehnt ſich ein Haus, davoLinden und Nußbäume unweiter zur Linken diFläche des Wutz-See, der hieabſchließt Der andre Giebel, nacder Seite der FrauDomin hin, iſähnlich; dazwiſcheſind Marmorabſchnitte eingeſchrieben, die nuden alten Kirchen⸗ oderRefektorium⸗Rauin 2 vielleicht 3 Th---theilen. Dieſe Räumbilden nun Hofräummit dazu gehörigen; freieBaulichkeiten, die aber allden Vortheil haben durcdie Feldſteinmauer de Kirche oder des Refekto-rium eingut eingeſchloſſen, alſo geſchützt zu ſein
Nur noch eiKloſterdiener Hauiſt aus alter Zeiher wohl erhalten, faſnur die Ruine unhier und da eine Erderhöhung, an der es heißthier liefen die Mauerzerſtörter GebäudeDie Domina häldie Ruine für daRefektorium Rechts von dem 5vorgezeichneten Giebe(ebenſo wie linkder Wutz⸗See ſiczieht) läuft eine ArKloſtergarten, parkartigvoll älterer Bäumeder in ſeiner zweiteHälfte und zwar ider, die rechts⸗vorwärtdes Giebels liegt, in deStiftsdamen⸗ oderKloſter⸗Kirchho übergehtHier, unter alten Linden befinden ſich alte unneue Gräber
Links von dieſeKirchhof, nur durch einniedrige Mauer voihm getrennt, befindeſich ein Stück Küchengar-te, der um geradzwiſchen Kirchhound Wutz-See gelegenin Front des vorgezeichneten Giebelzu liegen kommt
Jenſeits des Wutz⸗See, über die ſtille Felder weg, blicken 5einige Kirchthürmauf. Auf alten Grabſteinen ſtehend, diLindenzweige zurückſchlagend hat maeinBlen Blick übeKüchengarten, See,unFelder bis an den Horizonund die an denſelbeſich hinziehenden Dörfer

Die Stiftsdameliegen hier in Reihen
  • 1. In erſter Reiheder Küchengarten Mauezunächſtacht oder neun, aufgemauertet mit eineſchweren Sandſtein darauund auf dem Stein Namund Wappen, dann unwann ein Chriſtuskopfalles mit Moos und Flechteüberzogen, die Namein den meiſten Fällenicht mehr zu entziffernSie müſſen dem Enddes 17. und demr vorigen erſten Hälfte des vorigeJahrhunderts angehören

In Front davoſcheint noch eine ältrReihe gelegen zu haben die aber ſchon ganz in die 5Erde eingetreten und übewachſen iſt
In Front dieſer wiedebeginnen ſ neuere Gräbeunter denen viele Bürgersleute ſind, die wahrſcheinliczum Kloſter zugehören
Ein ſchöner Steinwahrſcheinlich Eliſabeth v.Pannewit, oder Rameoder ſo ähnlich. Wappe
Grabmal; FriedhofFriedhofLindow (Mark)Lindow (Friedhof). Näheres nicht ermittelt.

In Front davorLuiſe v. ZengeDomina zu Kl.Kloster Lindowgeb. geboren d.den 13. Januar 178geſt. d.den 25. Januar 1855Das Leben war ihleicht; ſie machte es ſicund andern zur Freude

Rechts vom Kirchhound über ſeine Rechts⸗Mauerhinaus liegen erſt Gärteund Scheunen, dann deGudelack-See, ſo daſich das Geſammtbild wifolgt ſtellt
Lageplan; KlosterKlosterLindow (Mark)Kloster Lindow. Lageplan; KlosterKlosterLindow (Mark)Kloster Lindow. Nach der StadzWutz SeGudelackSeGranſeer ChauſſSeAkazienKaſtanieLinde
Die Septemberſonne ſtehſchräg über den alteBäumen des „Walls“, ihLicht fällt durch das Gezweiund auf dem lichthelleGrunde bewegen tragedie Schatten die leicht bewegten Blättehin und her. Der düſtrCharakter, der hier ſonſzu Hauſe iſt einer wohligen Heiterkeit gewichenheiterer aber liegt diSonne auf einem ummauerten Park, derſſen ſiceine Seite ſich an deWall lehnt, während dePark ſelber ſich idas flach daliegende LanhineinſtrecktDas Laub iſt noch zu dicht, die Sonnkam in breite Flächen nicht durch, nur hieund dort ein ſchmaler Lichtſtreifen alFleck, und idem Streifen bewegeſich wie SchattenpunktdiBlätter
Ein Weg führt durch den 5Park; geputzte Sonntagsleutpaſſiren ihn; ſie gehden Feldern zu, den Vergnügungsorten und Kaffedörferdie jenſeit liegen
Uns zieht es nur iden Park ſelbſt hinein. Iſeiner Mitte iſt ein RondelLinden umſtehn es, Beidladen zum Sitzen ein; dieine gönnt uns den Blicüber die Mauer fort, idie Felder. Alles Raſeund LGebüſch und Blumeund Unterholz, ein Fliederſtraucein Hagebuttenſtrauch, drübeziehen ſich die Feldwege, Wagefahren ſtill in das Feld hineinam Horizonte Baumlinien unFeldein ſtehen Bohnen an langen Stangen, allerhanſonſt noch ein Kirchthurm ragt darübeauf
Wie hübſch, wie ſtillwie ſonntäglich, wie zſtillheitrer Betrachtung geſchaffen
Der Wieſengrund iſuneben, ſeltſam unebenes iſt keine Fläche und aucnicht hüglig; es iſt das Terraiwie es ſich nur einmazeigt, es iſt ein ausgeſtorbner K---xJagdhof, der außeDienſt geſtellt in diArme der Natur mehr unmehr zurückkehrt
Wäre noch ein Zweifedie Rückſeite des Platzewürde ſie löſen. In Fronder Verfall, das Ausgehdes Kirchhofs, im Rückeſteht er noch in Glanzdort ragen noch ſein [54Gräber, dort liegenſtehn noch in 5langer Linie die ſtillen Quartirvon Ruppin. Hier ſindie Ebels, die Gentz, die Protzein ganzen Geſchwaden, hieliegen noch die Steine, hieragen noch die Säuleund Pyramiden auf, dazwiſchedie ſtehenden und die liegendeKränze, die Urnen und Aſchenkrüge, die Gitter und Grüftedie Cypreſſen, der Epheu undie Kreuze dazwiſchen
Es wird uns noch wenibe---x hier, aber deſtille Zauber des Orts locknoch immer
Von der Ferne her klingMuſik herüber; der Tanz beginnman hört die Stimmen fröhlicheMenſchen, die Sonne glüht und ſchimmertdie Sommerfäden ziehn, das gefärbtLaub fällt nieder ſo le durch eigene Schwerſo leicht es iſt. Ein heitrer Tag, ein glücklicLeben und froh wie glücklich auch hier zu ruhn

Walchow.

Gold, Silber unEdelſtein. GoldnRinge, ſilberne BracteatenGranaten groß wieine Kinderfauſt

An den PfarrerDr. Gerlac iGarz bei Wild-ber(Wegen dePappel-NotiiKirchenbuchVichel. 38 Goldmünzen aus der ZeiFriedrichs III. und AlbrechtAchill. 1 wurde gefunde

Kaiſerdann nach Jahresfriſein zweiter; dannachgeſucht uund noch 3Stück. Sie werdein Vichel ſelbſaufgehoben. CölniſchMünzen

Wustrau . . . früverwaiſt. VerehelichtNach 10 jahriger Treue(Fräulein Kirchnewill die Güte habe.  .  .  . ) „Jenſeitdes Tweed Protzen. Ieinem Zimmer deHerrenhauſes der Herrv. Seydlit (jetztſtarb in der Friederianiſchen Zeit ein Prinund Regimentscommandeur an den Pocken(Namen findet ſicin Kirchner. KapitelGemahlin Friedrichsdes Großen

Gransee. „Wenn ſeinim Stein gerührt werdeſoll, ſo ſchicke man mivorher eine „Stafette.“ Walchow. Aus dem ſogenannten Bronze⸗Zeit- 6alter: ein wundervolleSandalen⸗Spor(aus Frankfurt a. O.an der Oder

Ein Thierkopf von Bronzauf einem Amtswageeines Opferprieſters. (??

Römiſcher Dukateaus dem orientaliſcheKaiſerthum aus de5. Jahrhundert; im Sandder Ukermark gefundenKaiſer Zeno. (blank

Goldner Fingerrin(blank) in der Prignitz Wenn man walernen will, muman kleine Sammlungeſehn

Bronce auSand – ſchöne grünPatina, aus Kalklauge blank; auTorf wie verroſteteEiſen

Bei Templin. Waſſerlöcher. Ausgetrocknet11 Fuß tief unterder Erd5 horizontal liegendEichen; unter dieſe 40 Stücke Bronce 6darunter ArmringeBrochen, Celte, etcet cetera| WahrſcheinlicCelte⸗Loch drin unPaalſtab⸗ Oeſe zum zurück⸗ ziehn migeſpaltenem Holz alStab
Eine Spinndel⸗Wickelel von Beineben einem 7 Fulangen Gerippe zwiſche3 eichenen BohlenSpinn⸗Wörtel findet man oft. Spindeſehr ſelten

Ein Wulſtein verunglückter Händlerdaher viele Doubletten

In einem Nebenaltar der ſicin einem Seitenſchifeinige Stufen hocbefand, war eikleiner x---xquadratiſcheSandſtein. Dieſer wurdherausgenommen und darunter in einem Seitengange, ſo dick wiein Arm, befand ſiceine hölzerne Büchſe miReliquien und zwa3 Splitter vom KreuzChriſti eingewickelt i Seide und ein Stück MumieDazu eine papirnUrkunde mit dem Sekretſiegel des Biſchofs vonHavelber. Die PapierUrkunde war aber vermodert

Ein Halsring, fünZoll in Lichten, gGoldWerth 42 Thaler, nuganz dicker Drath. Leidebald nach dem Fundvon einem Unterſuchezerbrochen. SeltneExemplar, namentlichier. Wurde aufiHoelsches Torfwieſen gefunden Die Schwerterſpitze triffdas Kreuz in Front voChriſti Munde Zwei vergoldete KelchEin größrer vo1609; eiviel ſchönreohne Jahreszahl miſchönen RenaiſſanceOrnamenten, namentlicx---xhafteReliefs. Wahrſcheinlicauſs 1575, einJahreszahl die ſicofter in der Kirchfindet und wahrſcheinliceine Hauptwiederherſtellung durcStadt oder X---x bezeichnet Das Intreſſanteſte eine altPatene, ſpäteſtens aus 143oder 54 (ſiehe die obiggothiſchZahl). Chriſtus eingeſchnittein der Mitte, thronend könig⸗ unweltrichter⸗haft. Von linkein Kreuz, von Rechts ein SchwertFigurenGeſchichte, und Auferſtehunund Himmelfahrt darſtellendZwei Sorten Bilder
  • 1. Abt miSchlüſſel und Bucvon Leder
  • 2. JungfraMaria
  • 3. Möncmit Broteund Buc
  • 4. Mönchaber weigekleidet, mit 6eineBrot
    und
    u
    Messeroder Buch unMeſſer und daGewand mit Steinebeſetzt
    • 1. Abt miSchlüſſel und Bucvon Leder
    • 2. JungfraMaria
    • 3. Möncmit Broteund Buc
    • 4. Mönchaber weigekleidet, mit 6eineBrot
      und
      u
      Messeroder Buch unMeſſer und daGewand mit Steinebeſetzt

    Taufkapelle unbedeutend. AltBilder

    Stadtwappen HalbAdler, Halb-Lilie

    21 Bilder an derechten Empore hivom Abendmahl an die Leiden Links AnnDominMCCC
    Kirche St. Peter und PaulKircheStAWusterhausen/DosseDom St. Peter und Paul in Wusterhausen; Näheres nicht ermittelt.

    8 Chorſtühlan jeder Seiteeingefaßt vovier hübſch gothiſceingerahmtenin Eichenholgeſchnittene Altarbild, groß 6Chriſtus, JüngerThomas, Wundmale, „Ich binſelber“ „MeiHerr
    und
    u
    meinGott“. Wahrſcheinlich von Rododer eineSchüler deſſelben

    Saarbrücken

    Hôtel
      1. Reinhol2. Zimmerma3. Guéprettoder Gebhardt

    Kapellmeiſter T. tritt vor ſihin
    Meine Herrn, wir ſinnun einmal da
    Ich wünſchte wir wären aucwieder hinau
    Inzwiſchen: wir machedas Beſte drau

    Neustadt
    an der Dosse
    a. D.

    Sie X---x, nehmen die rechte Flanke 6Sie x---An den linken Zügel des Jagdx---X---x alles ſteht bei Gott
    Lageplan; Neustadt (Dosse), NystadtNeustadt(Dosse)NystadtNeustadt/a. D. MühlChauſſée vomBahnhoDoſſNeustadDie nöthigeNotizeſiehe Seiteweiter
    EinzuZum dritten Ma„Einzug“ durch das große Portal.  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  
    .  .  . die Sonne ſcheintAlles lacht und alles weint
    .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  
    Alles zerſchoſſen; ihr einziPrahle
    Iſt ein Wettſtreit in deZahle
    In den Zahlen von wunund todt
    Zeitungen.  .  ..  .  .  .  Er beugt ſich leiſe übeden BugMessieurs, obligirt, nuiſt es genug

    Neustadt aD.

    Die Doſſe gradliniin der Mitte; links unrechts Wieſen; rechtlinkund rechts von den WieſeSpiegelberg und Neuſtadt
    Spiegelberg. Erſt KapelleBoder Bethaus, dann Langhauszum Belegen, dahinter (rück-wärts) das Haus wo geſchmol-zen wurde. Drum herum Arbeiter-wohnunge; gegenüber diſchöne große neue Waſſer⸗ Mühlemahlt 12 Wispel deTagHinter dieſer, aber faſt ader Straße, Haus u. Park deFrau v. Bärndorff. . (DiSpiegelfabrikhäuſer alle Fachwermit rothem Ziegel drinſo auch die Kapelle, die nochohe logenartige Fenſter hat, eineviereckigen Schindelthurm u. obeauf ein Glöckchen. Geſangbücherſeit 3 Jahren offeNeuſtadt. Erſt Amt, jetz
      AcceptirungEngl. UeberſetzungZeit wenns fertig iſtIlluſtrationsfrage.

    Novel, new x---x 7Dramatis personaHaus v. WWagener.– d. L. Str.Comtessa di Rombello, ihrVorgeſchichte, HemothMeroni, Wagener, Contedi Rombell. Mauſoleuder x---ſche BildhauerGrafAbkömmling der Grafen vToulouse
    Herrn v. Witzendorff gehörigdann Kirche (kurzes Kreuzdann Hauptſtraße, danhinten die Geſtüte. Vodem Amt ein Gitter und 1 alteBirkund 1 Kaſtanie
    Der Kirchhof.
    Die Conventualinneoder Kloſterfräuleifrüher gemixed miden Bauern, jetzt allein iReih und Glied. Alle alt70, 80, 90, liegen ſida, ein Marmorkreuzu Häupten. Alles meklenburgiſcher Adel. Aber aucFremde: Preußen, HannoverDänen, Schweden. Dies iſbedeutungsvoll, war es namentlich Demokratie lief Sturm1848. Digegen dieſe das Kloſter es ſollte ein Ende damiſein. Meklenburg konnte diSeinen nicht mehr ſchützenDa ſteckte man ſich hintedie betheiligten Außenmächtedie nun für die Anſprüchihrer Unterthanen eintretenund dadurch das Ganze retteten
    Grabmal; Grabstätte Hölsche-Zehran, Hoelscher DenkmalGrabstaetteHoelsche-ZehranHoelscherDenkmalWalchow (heute: Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin)Grabdenkmal Hölsche-Zehran in Walchow. Hoel⸗scher Denk-ma iWalchowCypreſſeBlumeEpheEngeodeX---BlumeMecklenbur

    Bilder.

    • 1. . . . Bild
      und
      u
      X---x-X---
    • 2. Das vertriebene zurWalenſteinzeit nebſGemahlin

    Mittde50eJahr } Hofrath v. SchreiberSchreiberBeſchreibung voDoberan, HeiligenDam und UmgegendPräpoſitus Roeper.1806
    • 1. Salchow, MühlerEulenburg
    • 2. „Vor’n Iſenbuhrneward nix måkt!“

    Walchow

    Hier ruhet in GotErdmann Friedrich Theodor Hoelschdas letzte Kind ſeiner tiefgebeugteEltern. Die Sorge füDich war die frohe Arbeit uſrer Tage. Die Freude an Diunſer gemeinſames Glück, ununſre Hoffnung ſah in Dir denahenden Alters Stütze. Dliebes Kind, nun gründen wiDeiner Aſche dieſe Wohnung. MögeſDu ſanft darinnen ruhen |mögen auch wir Troſt empfangen an dieſer Stätte und deFrieden auErden

    Auch in D.Dobbertin geht madamit um, nach dem Vorbilde von Hlg.Heiligen Grabe, übekurz oder lang ein ErziehungsInſtitut herzuſtellen, überhaupt das Kloſter, iirgend einer Weiſe nutzund dienſtbar zu machenDie mekl: Reg.mecklenburgische Regierung, namentlicauch die
    Schwedische
    Schw.
    Gastlichkeitſcheint dies zu wünſchenDas geht aber nicht. DiDamen ſind alt, wenſie hier eintreten unwollen ruhig lebenhaben auch ihr volleRecht dazu. In HeiligenGrab (wo übrigendie Sache auch mißglücktiſt das anders. Dorwerdenerhalten die Damevon Hof oder Behörde ausernannt, zugelaſſenSuiten der Königin Eliſabeth di Stellen aus Gnaden geſchenkt; außerdem ſind ſie jung. Sihaben alſo keine Rechtmehr, wie die Damehier, die ſagen könnenDas wollen wir nichtdazu ſind wir nicht da „Ich bewundre depreuß: preußischen Adel iſeiner beſtändigen Opferfreudigkeitaber ich maches ihm nicht nach.Robert der franzöSprachlehrer

    Sit intra te ConcoriEt publica FelicitasSteinthorBlutſtraße 1314 74 [69Periculum ex Aliifacito Quod eUsu sieDer Empörer Schild in der Hanunter der Jahreszahl 1314„Es hätte ſie ſehgekränkt, daß ſidie große Nachrichdurch ſeine Fraerfahren haben.

    Zu Cisielski’gehn. 4 1/2 Uhr beſtZeitKiſte kriegt Lepel Lieber Mann, was iſt deneigentlich ein LootſeDet will ick ſe ſaggenEn Loots is ein Bootund wat en Boots isweiß jeder een

    Lieber Mann waiſt denn eigntlich einDieſung
    Det will ik ſe ſaggenEine Dieſung is wenet ſo „Dieſen“ deht

    Der Frühſtückstiſchdas Vielerlei

    Eugenie nach Hamburg. 7

    Haut ſie auf die chasse-potto.

    Mülle
    Mohrenstraße
    Mohrenstr.
    61.

    Warnemünde

    • 1. Kirche und Schnitzalta1479
    • 2. Chorſtühle 15903. Kanzel 1679

    Sonderbares Bilddrei Tode miSanduhr und BeckenJedermann lachtder Tod erwachUnd das Ende iſt Nacht Der große Chriſtoffelauf Kur in Roſtock(bei Colignori

    Wenn kleine HimmelserbeIn ihrer Jugend ſterbenSo büßt man ſie nicht einSie werden nur dort obeVom Vater aufgehobenDamit ſie unverloren ſein

    Ein liebes Kind ruht hierEs war der Eltern größte FreudeEs mußte ſterben ſo ſchnelZu ihrem Schmerz und LeideUnd wenn das Mutterherz auch brichſo hegt ſie doch die ZuverſichDes Wiederſehens ewiglich der Zeiten gedenken zu wollenwie es hier nichtgab, wie NordweſtFlundern und klamme Bettendieſe Zeit liegt iſt hin undie norddeutſche Bundesflaggweht von drei Hôtelthürmeherab über den nordiſchſten Gardinenſchnittkleidern und der Klang der verſchiedenſten Jungen, der Berliner, Roſtocker, Schweriner erklingt unter dem Flattern der norddeutſchen Bundesflagge, die im Winde bauſchend und flatternd von dem hohen Hôtel- thurme herabweht.
    Gerechte und Ungerechteüber Roſtocker und Berliner Das letzte war das beſte. Der alte Wunder Vogel 7„Phönix“ nahm uns auf ſeineRücken und trug uns, währenein leiſer Regen fiel und der Regenbogen ſein B---x baute diWarnow hinunter,. | bis wian der Roſtocker Reihe, an deSchanze vorbei, angeſichts deſchon citirten Spills anlegteund unſerm Schloß am Meezuſchritten. Wir ſind nuerſt 24 Stunden hier unhaben ein Gefühl als hättes kaum x---x x---neben dem Webſtuhl unſreVaters geſtanden
    | Warnemünde iſt gar nichſo übel. Was nutzt es aualte Schuld recurriren un anzuvertraun. Jedeſoll ſeinen Vortheil habenWir verſuchten es vo„rechts her“, weil widie Ukermark noch nichkannten, Paſewalks Feindauf uns wirken laſſeund an T---x und B---wieder das Gebiet de„Hahnſchen“ mal durchx---x wollten. DerEglückte alles und habewir die Pflicht einviermalige Umpackun
      von Berlin bis Angermündvon Angermünde bis Paſewalvon Paſewalk bis Roſtocvon Roſtock bis Warnemünd
    dankbar mit in den Kauf zu nehmen

    Von der Ostsee.

    Warnemünde 14. JunBerlin wird Weltſtadt warum 7ſollte Warnemünde bleiben waes war! Es bewahrt ſich ſeinGlaskäſten, ſein. . . unvor allem ſein Spill, damihat es in Anſehung des Alt⸗ehrwürdigen genug gethan und haſich ein Recht erworben, iUebrigen ſo viel aus ſiczu machen, wie ſich ebemachen läßt
    Man erreicht dieſe Bade-Metropol entweder von Linkherum oder von rechts heruje nachdem, wen es anziehdie Stettiner oder Hamburger Bahn ſic
    Warnemünde, von ſeinen Bewohnern in un---X---x als X---x bezeichnet ees ſoll ſich daridie däniſchAbſtammunverſtecke

    iſdaWaſſerCharlotten-burdeRoſtockerWendeBerlineganichmehweiwehiſollfährein„TürkiſcheZel“deRoſtocker fährt nach Warnemünde Wo Gott geit, da hilfft kein NeiWo Gott nicht geit da hilfft kein Arbeit

    117bis 78 wurde evon den Wendezerſtört Natr: bicaarbon iBriefmarkencGewöhnliches Briefpapier— FederhalterKleiner Balkon-TiſchSiegellack. | Wachs pflegen denn voll geringſter Eitelkeizu ſein, wenn man uns unſre verdientAnerkennung vorenthält. Und endlichwenn es ſelbſt ſo wäre, wenn diEitelkeit weichte, nun ſo mögſie wachſen, – es darf das kein Grunwerden einerſeitAls würde der Sommer ausgegoſſenDie Kraftmeyer, die RenommiſtenDie Elegants. Ach, was Roßtrappe. Liebe is aucdazu die Damen mit den Schleifedie Dicken, kurzhalſig, roth, immer ſchwitzend
      Sven SturSven KnutseLorns RudbecOlaf Olaffen (OhlsenNiels NielseErik EriksoEriNiels AtterdaLorns Rudbec
    Im Herbſte 1850.Ein Epilog 185Abſchied 185füllen ſie nich mit demſelben,ich möchte faſt ſagen miwachſendem EntzückenIch muß Ihnen das ſagen. Eheißt mitunter, man müſſe dergleichen nichſagen, es ſteigrdie krankhafte Eiteleit der Poeten etcet ceteraDies alles iſaber docfraglichWi
    Nicht ermittelt.
    Mitnehmen 81 [76
      1. Noch etwas Wäſche2. Beinkleider3. Hemdknöpfe
    • 4. Papier, BriefpapierFedern etc
    • 5. Büche
    • 6. Alle meine Notizeüber MichelProtze, Gentzirchhof etcet cetera etcet cetera

    preußiſcher TrommelſchlaEin Sonnenſchein lag über der Schlei
    Oſtern war; das Land wafrei

    91. Pſalm, dieſeſpricht er, als diDänen hinaus ſinUnd        ....Wirbelten draußen Trommeln hineiheller preußiſcher TrommelſchlaEin Sonnenſchein über Schleswig laEin SonnenſcheinUeber Stadt und lag über und Land, über Schloß und der SchleOſtern wars, das Land war frei Märkiſche ForſchungenBand 1 bis 1Voigt. Der Ausgangder Askanie
    Hoffmann vonFallerlslebe6 Bände„Mein Leben“
    Dr Grosſchop
    • Geh. R.Geheim Rat Metzel. MarwitzMemoire
    • An Zoellners nacFranzensba
    • An Lepel bis zu13. Auguſt
    • An Sommerfeldt bizum 14. Jul
    • An Wangenheimbis Ende Juli
    • An v. AdilznowskiAn Frau v. Mercke
    Aufenthalt in Dresde
    Während seines Besuchs im Walchower Pfarrhaus am 29. September 1873 machte sich Fontane Notizen über die Sammlung von Altertümern des Superintendenten Kirchner; vgl. Zajonz 2019, S. 20-23.Die Transkription bezieht sich auf die Rückseite der angeklebten Tasche. Fontane hat für die Tasche ein beschriebenes Blatt verwendet. Er hat diese Taschen also tatsächlich selbst angefertigt.