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General v Wreich weiße Kürassir Uniform mit blau Vorstück und Gold dran.

Joachim Friedrich v. Wreich General der Cavallerie

Generalin v. Wreich
geborene
geb:
v. Schönig. v. Schoening General Feldmarschall, gelber Schwedenrock, Dreimaster, rothe Strümpfe auch über die Füße, Feldmarschallstab.

Blankenfelde


Vorm Altar, früher in der Mitte der Kirche, ein großer nur halb-beschriebner Grabstein:
Erb-Begraebniss
des Wohlgebornen
Hochwürdigsten Herrn
H. H.
Joachim Ernst’s von Grumbkow
Seiner churfürstlichen Durchlaucht zu Brandenburg
Sr. churfürstl Durchl zu Brandenbg
höchst ansehnlichen würklichen Geheimen Etats und Kriegs-Raths, Oberhoff-Marschalls, General-Kriegs-Commissarii und Schloßhauptmann, Erbherr Grumbkow, Runo, Cuno, Darsin, Niederschönhausen, Blankenfelde und Charo (Karo) (Lögo?)
Siehe
S.
Vehse.
Band
B.
I.
Seite
S.
120. auf
Seite
S.
202.
  • Taufbecken. Adam und Eva im Paradiese, der Baum zwischen beiden |Schlange| Pforte des Paradieses | wahr scheinlich aus der Mitte des 16t

  • Taufstein (Anno 1596) Sandstein. Herr Hertz hat den Spruch.
  • Altar-Leuchter. Kobus Nimans 1658 von Blei.
  • Altar-Bild. Abendmahl. Unser
    Herr
    Hr
    Jesus Christus in der Nacht da er verrathen ward etc.
Das Dorf hat eine gute und neue Kirche, so vor 27 Jahren erbaut von dem
seligen
selig:
Herr v Grumbkow. Oben der Boden ist bemalt und mit Sprüchen beschrieben Ein wohlgemachter Altar von Holz, darauf in der Mitte geschildert das Nachtmahl und unten darunter die Verba institutionis mit güldenen Buchstaben geschrieben; Oben aber die Auferstehung Christi. Hat einen hohen spitzigen Thurm In der Mitte der Kirche befindet sich ein adliges Begräbniß so obgedachter Herrn v. Gembkow ihm (sich) hat machen lassen, drin ein Hofmeister nebst 2 adligen Leichen stehn, die Taufe ist ganz aus einem Stein wie ein Kelch ausgehaun.


Der Prediger in Pankow hatte die Chronik der Nicoleikirche, die die Chronik von wohl 20 Dörfern enthält; an Prediger Ramdohr schreiben.)

Buch

Der Hoch Hochwohlgeborne Herre Herr GErhard Bernhard frührer Friedrich v. Poellnitz. Erbherr

auf Reschau (in Preußen) Reigow auf Buch Caro und Birkholz (in der Mark)
churfürstlich Brandenburgischer Geheimer
churfürstl Brandenb. Geh.
Kriegsrath, General und Oberstallmeister,
Oberster im Dragoner (?) Regiment Goerner. Residirte in Berlin, Cöln und Friedrichs Werder. | Rechts und links die Daten von Geburt und Tod.
Geboren
Geb.
1617. Gestorben 2 August 1667./1670)

Rechts die Voß.
7 Särge. Otto Carl Friedrich v. Voss
Seiner
Sr
Majestät
von
v
Preußen Staatsminister und Präsident allerhöchsttres Staatsministerii und Staatsraths, Ritter des schwarzen und rothen Ordens wie auch des St Johanniter Ordens, Desent des Erzstifts Magdeburg, Propst des Domstifts zu Hardenberg, Erbherr auf Flotow, Buch, Karow, Birkholtz, Wartenberg Stavenow, Nebelin, Troßin, Trebichow etc.
geboren
geb.
8. Juni 1755, gestorben
den
d.
30t Januar 1823
.
Links die Vierecks 14 Särge, darunter einige Finkensteinsche Kinder.

Die Mumie des Herrn v Pöllnitz. Narbe über der Stirn, chiffrirte Nase, Franzosen in der Kirche, Tollheit, umgefallen, zerschlagen.

Die Kirche.

In der Mitte der Kirche beigesetzt (er wollte nicht in das Erbbegrabiß) und wieder mit Backstein übermauert, die Stelle markirt sich nur dadurch, daß die Ziegel der Übermaurung einen Zoll tiefer liegen als der Rest des Back Steinflurs.

Die Grundform ist ein sehr gedrungenes germanisches Kreuz, eine Kuppel in der Mitte. Kirchenstätte in 3 Flügeln, Altar und Kanzel, an welche letztre sich ein Gitter lehnt, schließen den 4ten Flügel, zu dem rechts und links 6 Steinstufen heraufführen vom Rest der Kirche ab. Der Altar bloßes eichen Holzschnittwerk unmittelbar vor der Kanzel. Durch die Chorstuhl Kirche der Herrschaft führt vor 100 Jahren und zwar 18 Jahre nach Erbauung der Kirche, der Blitz wie ein Schuß, durch Fenster das den Kirchenstuhl nach vorn hin abschließt. Man hat die Scheibe nicht reparirt, weil es eine völlige Rundung ist wie von einer Büchsenkugel, die der Blitz machte. Die Kirche, ohne allen Prunk im Innern, aber äußerst gediegen macht den Eindruck großer Vornehmheit.
SchlosskircheSchlosskircheBuch (heute: Berlin-Buch, Ortsteil des Berliner Bezirkes Pankow)Kirche in Buch; Näheres nicht ermittelt.
Gebäudegrundriss; SchlosskircheSchlosskircheBuch (heute: Berlin-Buch, Ortsteil des Berliner Bezirkes Pankow)Kirche in Buch. a b e c f d g
Porträt in der SchlosskircheSchlosskircheBuch (heute: Berlin-Buch, Ortsteil des Berliner Bezirkes Pankow)Kirche zu Buch; Näheres nicht ermittelt. Taube, heiliger Geist Ausgießung Engel um sie her Weibliche Gestalt mit dem Fuß, auf Drachen und Todtenkopf. Drei Sterne an der Hand.
Sie hat ein rothes Buch in der Rechten, aus der Linken fliegen die 3 Sterne. Das Ganze schlecht gemacht. die büßende Magdalena
Grabmal; Viereck-Denkmal; Epitaph für Adam Otto von Viereck in der ev. KircheViereck-Denkmal;EpitaphfuerAdamOttovonViereckinderevASchlosskircheViereck-Epithaph in der Kirche zu Buch. 3 Wappen Inschrift. Viereck Engel mit einer Palme Tod mit der Sichel
weibliche Gestalt mit Lampe und Maske (die Lampe nach vorn geöffnet, daß das Licht der Aufhellung ’raus kann.
Gebäudeaufriss; SchlosskircheSchlosskircheBuch (heute: Berlin-Buch, Ortsteil des Berliner Bezirkes Pankow)Kirche in Buch. roth Schwarz Schindel. Schwarz Schindel roth weiß roth weiß
Nicht ermittelt. Adler Adler Wappen Voß weiche, weißgepuderte Locken, weißes Kopftuch. x---x x---x smaragdgrünes Kleid Ingenheim
Nicht ermittelt. Adler 3 Sterne Voß 3 Sterne Adler

Kreide Portrait Caroline Maria Susanne v. Voß Reichsgräfin Fink v. Finkenstein Gemahlin des Staatsministers von Voß Büffons Naturgeschichte. Theatre de Corneille Abregé de l’Histoire de France. Histoire Generale des Voyages. Portrait des Staatsministers v. Voß, des Bruders der Ingenheim, grün verhangen der Tochter halber gestorben Anno 51 Staatsminister von Viereck der die Kirche baute, war zweimal vermählt: zuerst 1718 mit Catharina Luise v Gersdorf, befindet sich eine Treppe hoch, sehr hochbusig, stattlich. Tochter des
Königlich Preußischen
K. Preuß.
General-Leutnants
starb 1728. . Nachher vermählt 1729 mit Gräfin Maria Amalie von Finkenstein, Tochter des
preußischen
preuß.
General Feldmarschalls
. Das Portrait dieser Dame, blaß, schön mit einer Maske in der Hand. Gegenüber dem Portrait des Viereck.

Eine Treppe hoch auf dem Corridor Friedrich I Großer scharlachrother Thron Hintergrund; er sitzt auf dem goldnen Thronstuhl, sehr steif der Hermelin von Stuhl und Schenkel herabfallend, halb zu seinen Füßen liegend. Sehr großes Bild. Die Gestalt des Königs verhältnißmäßig klein. Rothe Strümpfe, blauer Rock. kurze Schuh Pan bei den Gärten

Zedlers Universal-Lexikon

Im Garten

Soror optima, Amica Patriae Vale.
Vorderansicht; Gedenkstein Julie von VoßGedenksteinJulievonVoßBuch (heute: Berlin-Buch, Ortsteil des Berliner Bezirkes Pankow)Gedenkstein der Julie von Voß in Buch. Die Sterbende * Engel des Todes hüllt sie ins Gewand.
Gebäudeaufriss; SchlosskircheSchlosskircheBuch (heute: Berlin-Buch, Ortsteil des Berliner Bezirkes Pankow)Kirche zu Buch.
8 Orangenbäume, einfach gelbweißlich, grau geworden. Sandsteinstufen die zur Thür führen. Fast keine Spur von Ornament.

Viel Niederländer (Wouvermans) und ein Schlacht bei Neerwinden oder so in der Nähe eine starke Festung.
Lageplan; FriedhofFriedhofSchlosskircheKirchhof und SchlossparkSchlossparkBuch (heute: Berlin-Buch, Ortsteil des Berliner Bezirkes Pankow)Park  in Buch. Wald Hofräume x---x Orangerie Wald Kirche Auffahrt Inspektor Einfahrt Dorfgasse
Inschrift des Viereck-Denkmals.

Hoc humilo Teguntur Ossa in Illustrissimi Excellentissimi Adami Ottonis de Viereck Qui Regis Purrussia In Sanctiori Status Bellique Consilio Minister Multis dignitatibus et honoribus X---x X---x X---x X---x X---x X---x X---x X---x X---x X---x per decem lustra regibus fidus X---x Suis maritis regum favorum patriae ami X---x Conciliavit in X---x x---x Viereckiana vinago clarissa Natus CIJICJLVXXXIV XI Jul CIJIJCCL VIII Optimo parenti NB D. S. M Monumentum Pia Soboles L. L. Q. Pos H. M. H. S.

Zepernick.

Sehr alte Kirche, noch Kreuzgewölbe, zwei starke Säulen theilen die Kirche der Länge nach in 2 Hälften und tragen die Gewölbe. Sehr viel Gedenktafeln und Todtenkronen (Kränze) für Unverheirathete beiderlei Geschlechts im Ganzen 19. Auch diejenigen die im Kampf gefallen sind und die sich sonst auf der allgemeinen Gedenktafel begnügen müssen, haben hier eigne Gedenktafeln und Ehrenkronen; es sind im Ganzen 6; zwei in den 90 er Jahren in alten Regimentern geblieben, 2 im Jahre 13 bei Bautzen, außerdem 2 Brüder Pentz, die eine große Gedächtnißtafel haben.
Für König
und
u
für Vaterland
Mit Gott im blutgen Krieg
Entkämpften sie mit tapfrer Hand
Uns Ruhm u. schönen Sieg;
Ja für uns floß ihr Heldenblut
Für Freiheit unser hohes Gut:
Drum sei auch heilig uns ihr Tod
Mit dem x---x des Landes
Noth.
(Bei Bautzen und Leipzig)

Treptow.

Säulen. Eichenlaub-Guirlanden. Grün. Wasser. Menschen, Treppe – Terrasse. Stralauer Kirchthurm, dies Ideal eines Dorfkirchthurms. Union Jack. Star and Stripes. Die 3 Thürme Harburgs. Der
preußische
preuß:
Adler. Der Panama Hut und der Taktirstock, wie man Bayonette blitzen sieht in der Ferne voila le fabre de X---x

Die Lieder. Abfahrt die Flotille. Das Admirals Boot. alles unser. Das Verklingen der Töne /O Thäler weit, o Höhen, O frischer grüner wald“ |Wer hat Dich Du schöner Wald Aufgebaut so hoch dort oben“ / X---x-Jack mit 2 chinesischen Laternen; nun wird alles schön und in Klang und Zauberfarbe stirbt alles hin.

Der X---x X---x versammelte wieder, wie alljährlich, den Stern’schen Gesangverein zu einem concert champetre in Treptow. Auch die Theilnahme des zahlreich versammelten, Publikums war die alte. Wir erschienen kurz nach Beginn der ersten Piecen an Ort und Stelle und mußten uns zunächst begnügen auf jenem Uferstreifen Platz zu nehmen, den x---x X---x je nach Laune freigiebt oder beherrscht. Auf der Treppe des Hauses, den Portikus im Rücken dessen Säulendie mit Eichenlaub geschmückten x---x waren, der Porticus hinter sich, standen die Sänger und Sängerinnen in x---x x---x x---x dann nach der Preis dessen tiefer gelegene Vorderhälfte sich hinter dem Grün der Bäume und Bosquets unserm Auge entzog. In der Mitte des X---x stand Musikdirektor Stern. Nur sein weißer Panama-Hut und die höchsten Hebungenschwingungen seines Taktirstocks ragten gelegentlich über die Köpfe seiner Arme hinweg, aber diese Schwingungen waren genug ihn als den Mann der Situation zu kennzeichnen um die Augen des Zuschauers just auf diese Stelle zu lenken und ihn fürchten zu lassen: hier fallen die Loose, hier entscheidet sich das Schicksal der Schlacht.

nur die nach vornhin gelegene Kreishälfte.

Etzin


Nicht weit von Ketzin zwischen Potsdam und Brandenburg. In der Kirche daselbst befindet sich ein Wandgemälde eines alten Geistlichen und seiner ganzen Familie; er war Feldprediger gewesen in der Schlacht bei Kesselsdorf und soll die Schlacht gewonnen haben; zu erfahren in Etzin. Kadetten-Lehrer-Klotz weiß allerhand.

Loewenbruch


Altes Groeben’sches Besitzthum. Das Haus 1800 gebaut von
Rittmeister von der Groeben bei den Gensd’armes (später General und Gesandter in Petersburg) oder dessen älterer Bruder, der Major a. D. von Groeben aus Zehdenick *, Beide durch Kenntniß und Bildung aus gezeichnete Männer. Besonders der letztre, der Major a. D. Der Junge Bruder hatte es und baute das Haus 1800; der ältre Bruder (Major) beerbte ihn und erschoß sich 1805 (Details in Kn: Biographie). Correspondenz mit Kant; sein graues Leinwand-Kostüm, 4 Wochen Winters in Berlin, dort wohnte er im Kaffehaus bei Krause, im jetzigen Hôtel de Brandebourg und spielte Schach; einer in grauerweißer Leinwand, immer in Ideen und Abstraktionen.

Nach seinem Tode kam es in Besitz der 3 Schwestern, von denen eine an Herr v. Knesebeck (Großvater des Justizraths) verheirathet war. Nachdem alle 3 Schwestern todt waren, kam es 1823 an den Vater Knesebecks, der 1775 in Karwe geboren wurde, bei
Regiment
Reg:
Prinz Ferdinand
stand und die Rheincampagne mitmachte. Bruder des Feldmarschalls. Nahm ohngefähr 1800 seinen Abschied, nachdem er ein Duell gehabt hatte, zog nach Ruppin und wurde dort Bürger. Dort fiel die Scene mit dem
französischen
franz:
General Vilatte statt, die nachher zu dem Bolte’schen Gedichte führte. Das Wiedersehn in Paris; sie hatten sich schon in der Rheincampagne gegenübergestanden.


Wie so viele Rittergüter waren bis 1748 verschiedene Antheile, darunter neben den Groebenschen namentlich auch das Alvenslebensche. Bei den Alvensleben war das Patronat; das Haus (die jetzige Meierei) das die Alvenslebens anwohnten war sehr schlicht, Fachwerk und zeigt wie einfach die Leute damals wohnten. 1748 verkauften die
Alvensleben
A.
ihren Antheil an Groeben, Urgroßvater vom Justizrath. Von Achatz v. Alvensleben rührt die Kanzel in der Kirche her 1719. Die Schnitzarbeiten leicht möglicherweise von den Bettin’s (Boytins).

Dann Groebens (und Thümen) die alte nicht mehr existirende Kanzel; dann Achatz von Alvensleben die jetzige Kanzel aus 1719.


Campehl

Herr v. Kahlbutz als Mumie, Geschichte mit dem Franzosen der eine Ohrfeige von ihr bekam und vor Schreck starb.

Garten
Gebäudegrundriss; HerrenhausHerrenhausLöwenbruch (heute: Ortsteil von Ludwigsfelde)Herrenhaus Löwenbruch.
dito
dto
Gesellschafts zimmer Gartensaal. Arbeits Z.
Zimmer
Schlafz.
zimmer
Die Uhr. Gekauft in Wien 1814 während des Congresses, stand während des Congresses auf seinem Arbeitstisch. Sehr schön. Trägt die Inschrift: Andenken an den Onkel Feldmarschall
geboren den
geb. d.
5t Mai 1768,
gestorben den
gestorb. d.
12 Januar 1848
.


Kupferstich nach dem Christus auf dem Schweißtuch der
heiligen
heil:
Veronica
, von Lüderitz gestochen.


Humpen von Serpentinstein; 10 Zoll hoch, silberbeschlagen; der Deckel trägt das Redernsche und das Otterstedtsche Wappen und die Jahreszahl 1624. Das Ganze recht gefällig. Eine jugendliche (männliche) geflügelte Gestaltvon Silber hält den Deckel.

Das Sopha. Dies war eine alte Truhe, die im Alvenslebenschen Hause (jetzige Meierei) halb zerbrochen, gefunden wurde. Bei genaurer Besichtigung ergab sich, daß die Truhe, nach vorn hin 4 Felder mit schönen, reich vergoldetem Schnitzwerk erhielt, in jedem Felde ein Wappen und zwar: Alvensleben, Redern, Hake, Bredow. Herr v. Knesebeck hat diese Frontwand benutzt, in derselben Weise einen Sitz zur Rückenlehne fertigen lassen, so daß das Ganze nun einen ebenso eigenthümlichen, wie mit aussehenden Sopha bildet.

Blankenfelde (Teltow)

Herr v.
der
d.
Liepe
begraben auf einem Kirschberg, da stand
preußische
preuß:
Artillerie, dicht neben dem Erbbegräbniß und trieb die von Jühnsdorf kommenden Franzosen zurück. Früher Otterstedtsches Gut.

Kerzendorf.


Ein Park. In der Kirche ein Grabstein eines Dorville.
Kirche.


Kanzel über dem Altar. Aus dem Jahre 1719. 5 Felder: 4 Evangelisten, nach vorn hin Dr. Luther:

Gottes Wort und Luthers Lehr’

Vergehet nun und nimmermehr.
Diese 5 Bilder in den 5 Kegelfeldern sind Schnitzwerk, basrelief-artig ausgeführt.
Taufständer in der KircheKircheKerzendorf (heute: Ortsteil von Ludwigsfelde)Kirche Kerzendorf.
Taufständer sechseckig, von Holz; ein altes Taufbecken von Messing: Empfängniß Mariä, die Taube des
heiligen
heilig.
Geistes über ihr. v. Boytin oder Bettin haben lange das Gut gehabt. Im Kirchhof liegen 4 Gräber von ihnen, 2 erwachsen, 2 Kinder-Sandsteinplatten mit Figuren drauf. Wahrscheinlich schenkten sie ein geschnitztes Altarbild an die Kirche, wovon sich jetzt noch Bruchstücke an einer der Kirchenwände befinden.

Gross-Beuthen.


Lageplan; GutshofGutshofGroßbeuthen (heute: Ortsteil der Stadt Trebbin), Gross Beuthen, Gross-BeuthenGutshof Großbeuthen. Garten Weingang Garten Garten Haus Kastanienplatz wo der König 1855 speiste. Hof und Wirtschaftsgebäude.
Alexander Anton Conrad 1789. 2 Leibhusar
Regiment
Reg.
bei Arcy. 22. März 1814 Gustav Carl Heinrich 1795,
freiwilliger
freiwill
Ober
jäger im Leib
Regiment
Reg:
bei Lützen. 1813.
Umgebungsplan Kapellenberg.
1813 noch hohes Mauerwerk, Kellergewölbe etc. sichtbar. jetzt nur ein runder Platz, dessen Wall und Graben-Einfassung man noch deutlich erkennt und einzelne Steine des Fundaments. Vier Goertzke’s zogen in den Kampf; zwei blieben, der eine der als Leutnant bei den 2ten Brandenb: Husaren stand, fiel im Gefecht bei la Fère en Tardenois

Der andre war noch jünger und fiel bei ... stand beim Leib-Regiment (?)

Der Kölner Major stand beim 4t Reserve-Regiment.

Der Alte stand beim

Des alten Goertzke Lebensbeschreibung befindet sich Pauli Leben Großer Helden Theil IX
page
p.
29–48

König Biograph: militair: Lexikon Theil II
page
p.
26
. Oberst Joachim Ernst v. Goertzke kauft das von Pfuel’sche Gut zu Friedersdorf für 14,000
Reichstaler
von den Pfuelschen Erben am 30t Juni 1652; 1677 kaufte er
Klein
Kl.
Kienitz
von den Burgsdorffs; wann er Bollersdorff kaufte und ob das Ganze nicht doch eine Verwechslung mit Bollensdorf ist, steht dahin. Die Kirche zu Fredersdorf soll viel enthalten. Alter Görtzke’scher Besitz war:
Fredersdorf, Vogelsdorf und Bollensdorff in Nieder-Barnim. Der berühmte Goertzke aber, der zu Bollensdorff geboren – kaufte Friedersdorf (von den Pfuelschen Erben 1652)
Klein
Kl.
Kienitz
1677 von Bernd Hildebrand v. Burgsdorff. gehörte recht eigentlich zur alten Linie v. Mülverstedt, K. Prov. Archivarius der Provinz Sachsen.


Auch der alte Herr v. Harlem schreibt sie besaßen:
Bollensdorf (dies war früher Hauptgut, dann wurde es Fredersdorff) im Nieder-Barnim Fredersdorf (er schreibt zwarFriedersdorf) ebendaselbst Vogelsdorf ebendaselbst

Es ist also kein Zweifel daß diese 3 bei einander
gelegenen
geleg:
Nieder-Barnim Güter alter Goertzke’scher Besitz waren und daß der General-Lieutnant Friedersdorf und Klein Kienitz in Ober Barnim - dazu kaufte; ob auf Bollersdorf ist zweifelhaft und kann wirklich auf einer Verwechslung mit Bollensdorf beruhn.


Die Lebensbeschreibung des alten General-Lieutnant v.
Goertzke
G
.
hat Hesekiel gut und vollständig gegeben. [Der König v. Schweden Karl IX gab zu, daß er den Brandenburgern (Sparre und unter ihm auch Goertzke) vornehmlich den Sieg bei Warschau zu verdanken habe.] Ueber seinen Charakter finden sich in der Leichenpredigt des Cüstriner Garnisonpredigers Johann Heinrich Grunel folgende Stellen: „Er war der Gottes-Furcht ergeben, er war mildthätig. „In gemeiner Conversation war er eines aufrichtigen, alt-teutschen, tapfren und standhaften Gemüths. In seinen Kriegs- und Amts-Geschäften wachsam, aktiv und emsig.“

Groeben und Siethen

Sind alt-Schlabrendorfscher Besitz.
Graf Schlabrendorf, ein Neffe des Pariser Schlabrendorf, lebte auf Groeben; seine Frau war die Tochter des sächsischen Generals v. Ryssel, seine Schwester die Frau des Rittmeister v. Scharnhorst.

Die Tochter der verwittweten Frau Rittmeister v. Scharnhorst , Johanna, starb vor einigen Jahren in Wildbad an Nervenfieber und ist in Siethen begraben, wo sie auch ein Denkmal hat. Frau v. Scharnhorst bewohnt das Herren Haus in Groeben , wiewohl sie das Gut (das ihr als Schlabrendorfscher Erbtochter zufiel) verkauft hat. Im Dorf befindet sich eine von Johanna v.
Scharnhorst
Sch.
gestiftete Kinder-Bewahr-Anstalt.
Der berühmte Scharnhorst hatte zwei Söhne: den General von Scharnhorst und den Rittmeister. Dieser starb jung und seine Linie erlischt; er hatte nur dieeine Tochter (Johanna), die in Wildbad starb. Der General hatte zwei Söhne und zwei Töchter, davon lebt noch ein Sohn, der
sogenannte
sog:
dicke August der einzige Stammhalter der Scharnhorst’s – und eine Tochter, die schöne Agnes, die an Herrn v. Münchhausen verheiratet ist.

Monsieur
Je suis extremement sensible à la politesse que vous avez en de m'envoyer un ouvrage qui l'unique en son genre fait doublement honneur à son autheur etant egalement utile et agreable à lire . . . . vous pouvez être persuadé que je ne
negligerai aucune occasion de vous marquer la parfaite estime aver lequelle je suis Monsieur votre affectioné anui et servitem Potzdam Henri. 12 May 1765.

Die zahlreichen Briefe, die Beausobre (als Censor französischer Werke empfing) darunter Briefe von Marquis d’Argens, Bessel etc.

Der Besuch des Königs in Gross-Beuthen während der Manöver von 1855. Die Art seines Lebens, seine Aufmerksamkeiten, Geschenke, Briefe, seine Rücksicht auf die Königin.
Erztafel (Schwert) in der KircheKircheNeuhardenberg, Neu-Hardenberg, Herrschaft Neu-HardenbergKirche zu Neu-Hardenberg. Erztafel mit römischem Schwert und Lorbeer

Neu-Harden berg .

Joachim Bernhard v. Prittwitz,
Königlich Preußischer
K. Pr.
General der Cavallerie, Ritter des schwarzen Adler und St. Johanniter-Maltheser. Ordens
geboren
geb.
3.
Februar
Feb.
1727, gestorben 4 Juni
1793, und seine Gattin Maria Eleonore v. Prittwitz
geborene
geb.
Freiin v. Seher-Thoss
geboren
geb.
1739 gest. 1799
.
Des Fürsten Herz das
liebend treu geschlagen

für seinen König und seins
Vaterland

Das in der schweren,
X---x Kampfesfolgen

Wo vielen auch die
letzte Hoffnung schwand

Durch Muth und Weisheit
stark in kühnem Wagen
Des Vaterlandes Ruhm
und Rettung fand
Und nach vollbrachtem
Werk gebürt dem heutigen
Worte

Des Herrn den Tempel
hier – das ruft an
diesem Orte.

Altar und Kanzel in der KircheKircheNeuhardenberg, Neu-Hardenberg, Herrschaft Neu-HardenbergKirche zu Neu-Hardenberg. Taube Kanzel Lichtsonne. Matthäus Marcus Johannes Lucas Altar
Bertini2000
Reichstaler
nach Italien vom Fürsten geschickt, kommt zurück als der Staatskanzler schon todt ist. Fordert nun 2500
Reichstaler
, der Sohn und Erbe weigert sich, verliert aber den Prozeß und muß bezahlen nachdem eine Commission erklärt hat, daß der Marcus allein soviel werth sei.

Joseph Martini Lucen inventor faciebat 1792.
Denkmal für Friedrich II.DenkmalfuerFriedrichIISchlossparkDenkmal für Friedrich II. im Schlosspark Neuhardenberg. aufrechtstehende Minerva. X---x Ein Kinder Mars umklammert die Säule Friedrich II Friedrich dem Großen den General von Prittwitz im Jahre 1792.
Der alte Schadow sagt von dem vorstehenden Denkmal in seiner Autobiographie (
Seite
S.
13)
General Prittwitz hatte zuerst ein marmornes Denkmal in Carrara anfertigen lassen, nach einer Zeichnung von Meieil. Er ließ es aufrichten in seinem Garten zu Quilitz (jetzt
Neu
N.
Hardenberg
). Der wenig besuchte Ort und die stille Art, mit welcher der General dies betrieb, sind Ursach der wenigen Kunde von dieser ersten marmornen Huldigung, dem Andenken des großen Königs dargebracht.
Obelisk-Denkmal für Friedrich Wilhelm III.Obelisk-DenkmalfuerFriedrichWilhelmIIINeuhardenberg, Neu-Hardenberg, Herrschaft Neu-HardenbergObelisk-Denkmal für Friedrich Wilhelm III. in Neuhardenberg.
Granit das Ganze. Eisenkreuz
Friedrich
Friedr
Wilhelm
Wilh.
III
belohnte im Jahre 1814 seinen Staatskanzler, den Fürsten Carl August von Hardenberg durch die Schenkung der Herrschaft Neu-Hardenberg. Zur Erinnerung an die Huld und Gnade des edlen Königs und an die Treue seines Dieners, errichtete in Dankbarkeit dieses Denkmal Carl Adolph Christian Graf v. Hardenberg im Jahr 1843.
Gebäudeaufriss; KircheKircheNeuhardenberg, Neu-Hardenberg, Herrschaft Neu-HardenbergKirche in Neuhardenberg.
Gebäudeaufriss; KircheKircheNeuhardenberg, Neu-Hardenberg, Herrschaft Neu-HardenbergMausoleum in der Kirche Neuhardenberg.
Lageplan; Schloss Neuhardenberg, Neu-Hardenberger Schloss, SchloßSchlossNeuhardenbergNeu-HardenbergerSchlossSchloßNeuhardenberg, Neu-Hardenberg, Herrschaft Neu-HardenbergSchloss Neuhardenberg. Obelisk Wald. Park Denkmal Graben. Schloß. Gratia Regis Rasenplätze Kirche
Grundriss; Festung, graugelbe Schloss, Küstriner SchloßFestunggraugelbeSchlossKuestrinerSchloßKüstrin (heute: poln. Kostrzyn nad Odrą), Cystrin, die alte neumärkische HauptstadtFestung Küstrin. Kaserne Thurm Anbau

Cüstrin

. Cüstrin Oderseite der Festung. Bastion Brandenburg. Auf der Bastion steht ein großes 2 stöckiges Gebäude
das früher markgräfliches Schloß, dann Commandantur, dann Kaserne war. Letztres ist es noch.
An die Kaserne lehnt sich ein alter 8 eckiger Thurm mit einem häßlichen Dach und an den abermals ein Wohnhaus von nur 4 Fenster Front. Thurm und Wohnhaus liegen aber tiefer zurück als die Kaserne, so daß ein kleiner, von 2 Seiten eingeschlossener Platz entsteht, auf den einzelne SeitenGiebelfenster der Kaserne, und die Frontfenster von Thurm und Wohnhaus hinaussehn. Auf diesem Platz wurde Katt . Dies steht mit ziemlicher Sicherheit fest. Von welchem Fenster aber Kronprinz Friedrich der Hinrichtung seines Freundes zusah, darüber sind die Ansichten geteilt. Es schwankt zwischen dem Hochparterre-Fenster an der Giebelseite der Kaserne und einem Hochparterrefenster im Wohnhaus. Es heißt, daß das betreffende Fenster später auf Befehl Friedrichs des Großen zugemauert worden sei, danach müßte es das Seitenfenster sein. Aber auch das andre Fenster war bis vor 20 oder 30 Jahren zugemauert und hat erst neuerdings wieder Rahmen und Scheiben bekommen. Der Streit wird nie mehr geschlichtet werden und jeder Besucher mag zwischen den 2 Fenstern, nach Instinkt oder Neigung die Auswahl treffen. Beide Zimmer werden gezeigt. Eh wir in dieselben eintreten, verweilen wir noch einen Augenblick auf dem Hinrichtungsplatz. Der Platz selbst, wie schon hervorgehoben, ist constatirt, ja man dürfte sagen auf Zollbreit festgestellt, aber auch hier erheben sich kleine Schwierigkeiten. Auf der Stelle nämlich wo Katts Haupt nothwendig gefallen sein muß, erhebt sich jetzt wieein verzwergter Nachkömmling des 8 eckigen Thurms von dem er nur 10 Schritt entfernt steht ein kleiner Thurm von etwa 30 Fuß Höhe, der ersichtlich aus 2 ganz verschiednen Theilen besteht aus einem 10 Fuß hohen, kreisrunden, massiven Unterbau, und aus einem achteckigen Fachwerk-Aufsatz, gerade groß genug um eine passabel geräumige Stube bilden. Diese Stube ist bewohnt. Der Fachwerk-Aufsatz ist höchstens 100 wahrscheinlich aber kaum 50 Jahr alt, viel älter aber ist der massive Unterbau, so daß die Frage entsteht, existirte dieser Unterbau schon vor der Enthauptung Katte’s oder nicht. War er vor der Hinrichtung bereits vorhanden, so muß Katte auf diesem Fundament, das überhaupt vielleicht damals für Exekutionen diente, hingerichtet worden sein. Das ist dann auch wirklich wahrscheinlich. Wir lesen von einem Gerüst, so wie ferner aus der ganzen Beschreibung des Vorgangs hervorgeht, daß der Kronprinz die ganze Scene au niveau in einer Horizontal Linie vor sich gehabt hat. Das Mauerwerk selbst macht entschieden den Eindruck eines Alters von etwa 200 Jahren. Das Fachwerkzimmer ist bewohnt, hat Blumen, kleine Gardinen und eine entzückende Aussicht, ich bekenne nichtsdestoweniger, daß ich es nicht bewohnen möchte. Nun also die beiden Zimmer, respektive Fenster. Auf ihre Aechtheit, abgesehn von dem zwischen beiden Schwebenden Streit, existiren Zweifel. Es heißt, das ganze Gebäude sei 1858 eingeäschert worden. Das ist aber nicht zu nehmen als ein – Trümmerhaufe. Die Dächer wurden eingeschlagen, das Mauerwerk blieb sammt seinen Fensteröffnungen. Die Wände sind sehr dick, und es ist durchaus unwahrscheinlich daß der ökonomische König unmittelbar nach dem Kriege eine Kaserne mit so dicken Mauern gebaut haben sollte. Diese Mauern und ihre Fensternischen sind gewiß alt. Die Identität des Hauses scheint also bewiesen. Das Zimmer mit dem zugemauerten Fenster ist eine Art Kleider und Garderobenzimmer für die Familie des Casinooekonoms, der jetzt diesen Theil des Hauses bewohnt; das Zimmer mit dem offnen Fenster war bis vor wenigen Jahren eine Kasernenstube (
Numero
No
22), in der Soldaten lagen wie in jeder andern, auf eine Bemerkung Wrangels hin, daß es sich wohl zieme, diesen Ort auszuzeichnen und mehr zu markieren, sind die Soldaten hier fortverlegt und aus Zimmer 21 und 22 ein Eßzimmer für die Offizire und ein Casino Saal eingerichtet worden. Es ist soviel dadurch gewonnen, daß sich ein Besuch eher ermöglicht und das Ganze einen mehr heitren Eindruck macht. In diesem Zimmer befindet sich auch der hochlehnige mit starkem Leder bezogene Stuhl, auf dem Friedrich als jüngster Kriegsrat bei der Domainenkammer arbeitete. Dieser Stuhl wurde nach Rußland mitgenommen, kam dann nach Frankfurt
an der Oder
aO
auf die Rumpelkammer, von wo ihn sich der gegenwärtige Comandant von Küstrin, Ober Lieutnant v Schlentz zurück erbat. Wohnhaus-Anbau. 2 Fenster Front. Thurm
Festung, graugelbe Schloss, Küstriner SchloßFestunggraugelbeSchlossKuestrinerSchloßKüstrin (heute: poln. Kostrzyn nad Odrą), Cystrin, die alte neumärkische HauptstadtFestung Küstrin.
3 kleine Fenster. Hauptgebäude nur 1 Seiten-Fenster, und zwar das zugemauerte. Das Fundament dient jetzt als Rüben und Kartoffelkeller.

Entfernung vom Schafott bis zum offenen Fenster 10 Schritt

Entfernung bis zum zugemauerten 18 Schritt.

Durchmesser des Fundaments 10 kleine Schritt. Wilder Wein umrankt es. In den Mess-room gehörte ein gutes Bild, vielleicht Katt’s Portrait oder irgend ein Menzel’sches Bild.
Grundriss; Bastion Brandenburg (heute: poln. Bastion Brandenburgia)BastionBrandenburg(heute:polnAFestung, graugelbe Schloss, Küstriner SchloßBastion Brandenburg , Festung Küstrin. Neue abgeputzte Front nach Platz und Stadt hin Seitenfront Hauptfront Schafott niedriger dicker Rundthurm kleiner eingefaßter Garten. a b c
  • a kleine Suite mit dem zugemauerten Fenster
  • b. der 8 eckige Thurm mit dem Thurm Aufsatz,
  • c. Mess-room mit 2 Fenstern
Cüstrin, alte historische Stadt, alles verloren 1758 Geschichte, Archive, die Stadt selbst. Es blieben nur 2 Gebäude unversehrt das Wachgebäude und die alte Garnison-Kirche. Jenes ist jetzt abgetragen und durch ein neues ersetzt; diese (die Garnison-Kirche) existirt noch unter dem Namen Schirr-haus. Es ist ein ärmliches Gebäude, eine stillose Kapelle, die auch nie anders gewesen sein soll. Unter Friedrich
Wilhelm
Wilh:
I.
führte diese sogenannte Kirche zu einem Rechtsstreit, der volle 100 Jahre währte und im Verlauf und Schluß ein paar interessante Momente bietet. Die Kirche war städtisch und die Garnison hatte in alten Zeiten nachgesucht, am Gottesdienst teil nehmen zu dürfen. Im Lauf von 60 bis 70 Jahren kehrte sich das Blatt, und die Garnison warf die Bürgerschaft zum Tempel hinaus. ja man fing an, die Brücken- Zölle zu erheben und der Militärkasse Klage beim König. Vergeblich. Der Commandant habe Recht und sei angewiesen sich dem Ansinnen des Magistrats mit Gewalt zu widersetzen. Ein gekränktes Rechtsgefühl ist ein schlimmer und zäher Gegner. Durch 3 Regierungen hindurch setzten die Küstriner ihre Protestationen fort, unterlagen stets, bis Friedrich
Wilhelm
Wilh:
III
in der Unbestochenheit seines Rechtssinns eine Revision des Prozesses befahl. Die Küstriner kriegten schließlich Recht. Die Kirche war inzwischen als solche völlig werthlos geworden, aber die Zölle und Gerechtsame wünschte man wieder zu haben und Schadenersatz dazu. Man einigte sich endlich, die Kirche ist als „Schirrhaus“ der Festungsbehörde verblieben, aber die Festung (Commandantur?) zahlt jährlich 40
Reichstaler
an die Stadt. Der Ausgang ist am Ende immer noch lohnend genug: Rechts-restituirung und 40
Reichstaler
jährlich dazu. Oberst v. Kracht ist hier begraben, man fand seinen Sarg und erstaunte über die Länge des Mannes, die selbst für einen Kracht zu lang war. Denn die Krachte sagen von jedem unter 5’ 10“ „Der ist außer Art geschlagen“. Auf dem Kirchhof ringsumher wurde Katt beerdigt, nachher wieder (auf Bitten seines Vaters) ausgegraben und nach Preußen gebracht. – Katt’s Portrait eignete sich vielleicht für den Saal; ich bemerke deshalb, daß sich ein sehr sprechendes Portrait desselben im
Charlottenburger
Charlottenb.
Schlosse
befindet.

Tamsel

Gebäuderundriss; KircheKircheTamsel (heute: poln. Dąbroszyn)Kirche in Tamsel. a. b. c d m. n. x
  • x) Grabkapelle für die Dönhoffs und Kniphausen’s.
  • a. b. Schöning und Frau.
  • c. zwei Schöningsche, reich vergoldete Wappenschilde
  • d. Schönings Sohn. Marmorbüste.
  • x
    geboren
    geb.
    zu Cüstrin
    den
    d.
    15 December
    1675
    gestorben
    gestorb.
    1713. 29.t Oktober
    .
    Denkmal für Friedrich II, Victoria-SäuleDenkmalfuerFriedrichIIVictoria-SaeuleSchlossparkDenkmal für Friedrich II. im Schlosspark von Tamsel. vergoldete Victoria Adler. Adler. Silesiae Pax 1763.
    Front
    Auch die Sonne mit des Schöpfers
    Wort im Bunde,
    Sendet ihren Glühstrahl über
    Welt und Ocean,
    Gehet erst des Frühlingsmorgens
    Nebelstunde.
    Thränenschwer, doch Segen bergend,
    ihr voran.

    die 3 Seiten: Eule mit Büchern, Noten, Karten etc. Der strahlende Jüngling der den Wagen zur Sonne lenkt; – Küstrin mit der alten Oderbrücke, dem Schloß etc.
    Front
    Hier fand Friedrich II. als Kronprinz von Preußen in seinem Duldungsjahre 1731 erwünschte Aufheitrung in ländlicher Stille.

    Seiten.
    Dem erhabenen Verklärten Anno 1840 nach 100 Jahren seiner Thronbesteigung gereicht von Graf Hermann v. Schwerin.

    Backfront
    Es ist ein göttlich Ding einem Manne, daß er das Joch in seiner Jugend trage
    Klagelied
    Klagel:
    Jeremii 3.27. Es giebt nur Ein Einziges Gut, nehmlich das Wohl des ganzen Staates. Aus Friedrichs Werken.


    Rosenbüschen um das Gitter her; das ganze dem Schloß vis à vis.
    Gebäudeaufriss; KircheKircheTamsel (heute: poln. Dąbroszyn)Kirche in Tamsel.
    Alles in dem Winkel links am Schloß, der Dorfgasse entlang. Lisette de Tauenzien.

    Henri Frederic Louis Prince de Prusse Né le 18 Janvrier 1726. Il a tout fait pour l’etat.

    Darunter:
    Dans cette Image auguste et chére Tout Heros vena son Rival Tout Sage verra Son Égal et Tout honné verra son Frère
    Par le Chevalier de Boufflers Erigé le quinze Juin 1789 par le Comte Louis Alexandre de Wreich.
    Mächtig erhub sich der Staat
    durch Wilhelm, der ihm
    zu Lehrern
    Jeder friedlichen Kunst Galliens
    Flüchtlinge gab;
    Mächtig beschützt ihn der Sieger bei Freiberg
    , der in
    die Lorbeern
    früh sich des feinen Geschmacks
    gallische Lilien x---x.

    Fridericus Guilielmus ille Magnus. Civium Parens. Hostium Victor Immer eine Zusammenstellung (in diesem und dem folgenden) zwischen Prinz Heinrich und dem großen Kurfürsten. Libertatis Germanicae Vindex. Fidei Exulis Perfugium.
    + + +
    Henricus Militum Amos. Hostium Terror. Gallicae Gentis Deliciae Musarum Altor. Ad Freibergam Victor.

    Eine gute Marmorstatue ohne Namen.

    Ein großes Schöning’sches Stein-Wappen wahrscheinlich vom Schloß oder der Kirche genommen steht auf in der Ruine, daneben ein Stein mit den Titeln des alten General v. Wreich, geboren 1650, gestorben 1724. ist richtig Darf ich um die Erlaubniß bitten x---x im Schlosse einge--x---x aus der Schöning’schen Zeit her namentlich das Bild des Feldmarschalls selbst einsehn zu dürfen? Meine Abreise von Berlin machte sich sehr x---x, ich würde fast G---x Schwere, die schon früher die Güte gehabt hatte mit ihr X---x so weit sie auf X---x Bezug x---x zur Durchsicht anzuvertrauen, um eine x---x Zeile an X---x x---x haben. Darf ich x---x x---x Gewähr meiner Bitte entgegensehn?
    x---x ganz ergebenster
    Theodor Fontane
    Th. F.
    Das Bild auf dem sich die Gemahlin des
    Feld Marschalls
    Feld M.
    v. Schöning
    befindet
    ist ebensogroß wie das des Feldmarschalls selbst, aber figurenreich. In der Mitte sie, weiß Atlas, viele Perlen im blonden Haar, auf dem Schooß ein kleiner stehender Nackedei; rechts ein hübscher Backfisch (als Diana) und ein etwas jüngerer Knabe, links ebenso; im Hintergrunde ein schloßartiges Haus, aber nicht Tamsel (so weit man das alte Tamseler Schloß noch kennt) sondern wahrscheinlich das Schloß aus dem Frau v. Schoening herstammte. – Der Feld Marschall (zu Pferde) trägt einen helbraunen Rock, eine Art Wams, darüber einen Brustharnisch, Galanterie-Degen, Feldherrnmarmarschallsstab in der Rechten, Dreimaster (nicht genau) mit Federn, rothe Strümpfe, die auch den Fuß bedecken, so daß man nicht Schuh nicht Stiefel sieht. Außerdem: 1) General v. Wreich, weiße Kürassier-Uniform mit blauen Vorstück und Gold dran. 2) Joachim Friedrich v. Wreich, General der Cavallerie 3) Generalin v. Wreich,
    geborene
    geb.
    Schöning. Außerdem ein großes interessantes Bild im Billardzimmer: das alte Berliner Schloß aus der Zeit des großen Kurfürsten: 3 große Frontgiebel, Backstein-Colonnade (Stechbahn) Säulen-Balkon.
    In der Gruft unterm rechten X---x-Stück, in die man durch eine große Klappthür niedersteigt, befinden sich, außer zahllosen alten Särgen, die seitwärts aufgeschichtet stehn und vor die Schoening-Zeit zurückgehn, die großen Prachtsärge der Schoenings und Wreichs auch Frau v. Wreich die schöne, und dann der letzte Wreich. Schoenings Sarg ist von Kupfer, mit Gold reichverziert, auf dem Deckel ein Cruzifix. Der Deckel ist fest aufgelöchert und macht ein Oeffnen sehr schwierig. Leider. Denn man hätte ihn gern einmal geöffnet, besonders noch zu Lebzeiten des Generals Kurd von Schöning. Dieser pflegte alljährlich am Geburtstage seines großen Ahnen in Tamsel zu erscheinen und sein Auge an den Trophäen zu erheben etc. ; die Oeffnung des Sarges erbot sich aber, wiewohl Kurd v. Schoening sich gern überzeugt hätte, ob sich nicht der kostbare Degen im Sarge befindet, der seinem Ahnherrn von Kaiser Leopold (?) überreicht wurde und der jetzt nirgend zu finden ist. | Der alte Schwerin Wolfshagen schenkte dem Kurd v. Schöning eine Copie des großen Bildes von Feldmarschall v. Schöning das im Ahnensaal hängt. Nach Schönings Tode fand sich im Testament eine Klausel, worin er umgekehrt ein sehr gutes Portrait des Feldmarschall v. Schwerin den Schwerins in Tamsel vermacht. Dies Bild hängt jetzt dem Schöning vis à vis. Compleinte de Louis Alexandre Comte de Wreich sur la perte de sa soeur et de son frère.
    Naissez mes vers, soulagez mes
    Douleurs
    Et sans efforts coulez avec mes
    pleurs!
    Pour vous pleurer je Devance
    l’aurore,
    Léclat du jour augmerte
    mes ennuis,
    Je x---x seul dans le
    calme des mils
    La nuit s’enuole et je gémis encore.
    Vous n’avez print soulagé
    mes Douleurs,
    Laissez mes vers, laissez
    couler mes pleurs.
    Links Marmor Urne, rechts ihr Bild in Bronce; dazwischen ein Stein-Spiegel mit jenen Versen.

    Ein schöner Christus am Kreuz, (Schöning) restaurirt von Wach.
    Eine Christi Himmelfahrt von Wach. ein Bild das
    Feld Marschall
    F. M.
    v. Schöning
    aus Ungarn mitgebracht haben soll. Eigentlich blos eine einschiffige Kirche, mit 3 Anbauen alles Spitzbogenfenster, die gegittert sind. Obelisk von Sandstein. En Memoire du Passage de Gabel en Boheme par le Prince Henri de Prusse, Le 31 Juillet 1778. Darunter. Ce Martre veridique aux Siecles à venir.
    Du Heros de notre Age attes
    tera la gloire
    Mais tout ce qu’il peut
    contenir
    N’est qu’un feuillet de
    son Histoire.

    Rose elle a vécu
    ce que vivent les
    roses
    L’espave d’un ma
    tin
    Lageplan; Schloss Tamsel (heute: poln. Palac Dąbroszyn), Tamsel, das alte Tamseler Schloß, Schloß TamselSchlossTamsel(heute:polnATamsel (heute: poln. Dąbroszyn)Schloss Tamsel. b d a c e Dorfgasse Dorfgasse Eisenbahn
    Eine Figur die eine Gedenktafel in der Hand hält (Sandstein) an einen Lehrer Fahndorff welcher von denen Russen den 24t August 1758 ermordet. Ludwig Alexander Graff von Wreich.

    Reitwein.

    Der Weiland Hochwohlgeborne Herr Herr Joachim Ehrenreich von Burgsdorff
    Seiner königlichen
    Sr. königl.
    Majestät in
    Preußen Hoch-Ansehnlichen Hof- und Legations-Rath auch Hauptmann des
    Königlichen
    Königl.
    Amts Lebus Erb- und Lehnsherr auf Reitwein und Ziebingen welcher geboren im Jahre Christi 1665 und anno 1710, fünfundvierzig Jahr alt in Ziebingen durch einen sanften und seligen Tod zum Erbtheil der Heiligen gerufen und gelanget. | Oelportrait wie in Friedersdorff; unter der Schrift das Burgsdorffsche Wappen.

    Die Särge der Burgsdorff’s (ich glaube 14 an der Zahl; viele sollen sich in Ziebingen befinden, wo auch ein Erbbegräbniß ist) befinden sich in einer zugemauerten Gruft unter der Kirche. – Ein Bild oder eine Statue Kurt v Burgsdorffs wird wahrscheinlich in der Kirche noch aufgestellt werden. Ein altes Altarbild befindet sich in der Sakristei. Das neue (eine Kreuzabnahme) soll nach Rubens von Kaulbach entworfen und von einem Berliner Professor aus geführt sein. Für 500
    Reichstaler
    ; ist nicht sehr was besondres, sieht aus wie ein dünner Stielke.

    Ehren-gedächtniß der preußischen Soldaten, welche aus den denkwürdigen Kriegen von 1813, 14
    und
    u
    15
    zurückgekehrt sind und hier in Reitwein ihr Leben beschlossen haben.

    Die Feinde verließen sich auf ihren Harnisch und waren voll Trotzes, wir aber verließen uns auf den allmächtigen Gott, welcher kann in einem Augenblick nicht allein die so damals wider aus zogen sondern auch die ganze Welt zu Boden schlagen. 2 Makkabäer 8
    Vers
    V.
    13 oder 3 Vers 13
    .
    Gebäudeaufriss; Schloss, SchloßSchlossSchloßReitweinSchloss in Reitwein. Schloß zu Reitwein. alt. gelb. Doppelwappen Schiefer neu. weiß. a b c d e
  • a b c. d. e Stuckarabesken oder in Sandstein ausgeführt und mit Oelfarbe
  • gestrichen. In diesem Schloß schlief Friedrich der Große die 2.t Nacht nach der Kunersdorfer Schlacht, überhaupt wird damals (Zorndorf, Kunersdorf) Reitwein sehr oft genannt. Damals hatten es natürlich noch die Burgsdorffs, nun gehört es den Finks die in den beiden Schlachten so oft genannt werden.
    Gebäudeaufriss; Kirche, Kirche zu ReitweinKircheKirchezuReitweinReitweinKirche in Reitwein. Kirche zu Reitwein.
    Stüler. Ueber die Groebens siehe Berghaus II.
    Seite
    S.
    544
    .

    Bücher und Notizen

    Noch zu machende Reisen:

    Potsdam.

    Garnisonkirche.
    (Gestützt auf Schneider’s Vortrag in Potsdam) Es war eine alte da, eine fachwerk-Kirche, wahrscheinlich 1722 begonnen bis 1727. Auch diese hatte schon das Glockenspiel oder ein Glockenspiel, wie aus Belamites (??) Gedicht hervorgeht.
    1734 (?) wurde die neue Kirche begonnen; sie ist, in Erwägung des sparsamen Monarchen, sehr prächtig. Hauptsehenswürdigkeiten

    Friedrich II hatte 3 mal festgestellt, er wolle „en philosophe“ ruhen, bei seinen Hunden, seinem Pferde, unter der Flora-Statue auf der Terrasse von Sans souci. So stehts in seinem Testament, ferner in einem Briefe oder Erlaß an Graf Finkenstein und noch an einem dritten Ort (an welchem?);
    Friedrich Wilhelm
    Fr: W:
    II
    ging aber dennoch davon ab und zwar glücklicherweise.
    Ein Hauptsehenswürdigkeit ist der alte Küster Gèy. Ostern 1862 lebte er noch und bei der Beisetzung Friedrichs II (1786) war er schon als Junge zugegen, hatte den großen König, glaub ich, auch in Sanssouci im Sarge stehen sehn. Er war dabei als Kaiser Alexander,
    Friedrich Wilhelm
    Fr: W:
    III
    und Königin Luise hier in der Gruft waren. Es scheint aber, daß man nicht hinging, um dabei in Scene zu setzen, sondern daß es sich ungesucht machte. Es ist
    russische
    russ:
    Sitte, daß man (oder vielleicht nur der Kaiser) unmittelbar vor der Abreise von einem Ort die Kirche besucht. Alexander reiste ab (vielleicht aufs Schlachtfeld v. Austerlitz 〃) und proponirte einen Kirchenbesuch;
    Friedrich Wilhelm
    Fr: W:
    III
    u. Luise schlossen sich an. Einmal in der Kirche und zwar spät Abends, machte sich der Besuch der Gruft und das „Treue-geloben“ überm Sarge Friedrichs II wie von selbst.

    Der Besuch Napoleons in der Gruft (bei dem Gey ebenfalls zugegen war) fand am oder bald nach dem 24 Oktober 1806 statt. Die Worte: „lebte der noch, so wären wir nicht hier“ – soll er angesichts des Degens Friedrichs II, ich glaube damals auf Sanssouci, gesprochen haben. Hier in der Gruft sagte er nur: „sic transit gloria mundi.“ Draußen fragte er Gey, was die Statuen neben der Gruft (damals waren ein Marsund eine Minerva links und rechts wo jetzt die Trophäen sind) bedeuteten. Gey sprach etwas von heidnischen Gottheiten, allegorischen Figuren, Symbolen der Kriegskunst etc. als ob Napoleon nie von Mars
    und
    u
    Minerva gehört hätte, worauf der Kaiser ihn anstarrte und dann mit einem lauten, langgezogenen „bah“ antwortete. Zu Philipp Daniel Lippert’s Dactylothec. Ein Supplement. Mythologisches Tausend Historisches Tausend.

    Familingeschichte der Wreichs. Fontanes Notizen zu Blankenfelde entstanden sehr wahrscheinlich während der Reise dorthin am 16. Juni 1860. Diese Aufzeichnungen verwendete er kurze Zeit später für die erste Niederschrift in Notizbuch A9, Blatt 25r-28v. Ein Druck eines Kapitels über Blankenfelde ist bislang nicht nachgewiesen. Vgl. GBA–Wanderungen, Bd. 6, S. 647-649; dort fehlt allerdings der entscheidende Hinweis auf diese Vor-Ort-Notizen.Fontanes Notizen zu Buch sind am 16./17. Juni 1860 entstanden. Der Duktus, die Skizzen und die Exzerpte der Gedenksteine belegen, dass die Notizen schon während der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane versendete die Notizbuchaufzeichnungen dann kurz darauf als Grundlage für den Aufsatz „Buch“, der 4. November 1860 im am „Morgenblatt für gebildete Leser“ erschienen ist (Nr. 45) und in die erste und zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1862 und 1865) integrierte und dann erst wieder in die erste Auflage des vierten Bandes („Spreeland“; 1882) aufgenommen hat.Fontanes Notizen zu Zepernick entstanden sehr wahrscheinlich während der Reise dorthin am 17. Juni 1860. Diese Aufzeichnungen verwendete Fontane kurze Zeit später für die erste Niederschrift in Notizbuch A9, Blatt 29r-31r. Ein Druck eines Kapitels über Zepernick ist bislang nicht nachgewiesen. Vgl. GBA–Wanderungen, Bd. 6, S. 649f.; dort fehlt allerdings der entscheidende Hinweis auf diese Vor-Ort-Notizen.XXX 31. März und 1. April 1861 ReiseXXXFontanes Notizen zu Cüstrin entstanden sehr wahrscheinlich noch während der Reise dorthin vom 5. bis 8. September 1860. Diese Aufzeichnungen gehören vermutlich zu den frühesten des „Wanderungen“-Kapitels, das erstmals am 14. Oktober 1860 in Cottas „Morgenblatt für gebildete Leser“ erschien und 1862 in der ersten Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes sowie ab der ersten Auflage des zweiten Bandes („Oderland“; 1880). Vgl. GBA–Wanderungen, Bd. 6, S. 651-653.Briefkonzept; Empfänger unbekannt. XXXXXX
    *ein Kranz voll Rosen entsinkt ihrer Hand.
    *dort lag er in Garnison, stand bei den gelben Reitern.
    An den Doctor,
    Herrn George Hesekiel.
    Wohlgeboren
    Berlin.
    Fr. 3
    Silbergroschen
    Sgr
    Fr
    Wilhelmstrasse Nr. 8
    3. 3
    Waisenhaus. Sie die Mutter die Kleine Backfisch noch ein Knabe Backfisch noch Knabe.