nächste Seite

A14beta

Alte Bäume.

— Ueber die Wachsthumsverhältnisse sehr alter Lin-den berichtet Dr. Walser in den „
Württembergischen naturhistorischen
Würtemb. naturhistor.
Jahresheften“ Nachstehendes: Zu Leutkirch stehen dreiLinden von 346, 364 und 405 Jahren; zu Freiburg inder Schweiz von 384; im Burghof zu Nürnberg von500 und 660; bei Norwich von 815; bei Neustadt von892; in Villars in Monig von 961; bei Donndorf von
1235 und bei Chaillé von 1252 Jahren.

Swinemünde.

Die Straßen laufen im We-sentlichen noch wie sonst,von frühren freien Plätzen etc.ist wenig zugebaut, aber inden Straßen selbst, wenn auchder Charakter der norddeutschen kleinen Schifferstadt derselbe geblie-ben ist, hat sich doch imEinzelnen viel verändert.
Manches kommt einemauch veränderter vor als es istund manche Häuser, die einemstattlich vorschwebeten, habennichts mehr davon. Krause,Kirstein.
Noch existiren: die Kirche,Isenthal, goldne Traube, Tietz(auch der Name) ThompsensHaus, Nitze’s Haus (?) Schoen-berg, Julius Scherenberg, Gade-busch. Andre sind total verändertDerNagel-schmidt; dieKneipe.Links Wolter-man,BäckerMüller(aber andrerName) Die Apotheke da, wo PietzkersHaus stand; in der Apotheke –.. . . ; in der Apotheken-Remise. . . . . . ; woGriese wohnte ;wo Otte’s Haus war, einschönes Gebäude. Draußenbeim Kirchhof eine ArtBelvedere

Kienbaum.

Liebenberger Haide.Zeidelkrug zwischen Frankfurtund Müncheberg. (Vielleicht nichtvorhanden.)
Die Zeidelwiese beiKienbaum. Sammelplatz derBienenbeutner, Zeidler undZeidelmeister aus den Marken.(Hesekiel II. ChurprinzenbrautS. 21.) Hangelsberg, eine Art „Erkner“,liegt mitten im Walde und imWalde bleiben wir auch. Ersthohe Kiefern oder Kienbäume,(alte Eichen und Farrnkraut da-zwischen) dann offnes Land. AndernOrts würden wir eine Sandflächezu registriren haben, hier istsie 18 Meile lang eine Pflanz-schule junger Kienbäume. Einigesind schon „Weihnachtsbäume“ dieandern sind noch Pflanzlinge und dashohe rothe Haidekraut nimmt sie wiein Schutz. Regen und Sonnenschein undSonntagsstille; kein Vogel mehr, ent-weder sind sie schon fort oder auchdie Vögel feiern.
Nicht ermittelt.
März, Anfang AprilIm Frühjahr.Haselbusch und Werft(junge Weiden)
Dann: Wiesenblumen(wahrscheinlich die Zeidel-wiesen)
Dann: Haidekraut.Sie arbeiten den ganzenSommer über

Klotzbauten. Holz Stöckemit Löchern etc. etc.
und
u
Verschluß. Man holtoft eimerweis, auch jetzt noch den Honigaus den hohlen Bäu-men, besonders ausden Eichen. Sie liebendie Spechtlöcher.Der alte Kien-baum.
In ihm war wohlHonig, doch bauensie selten in Kiefern.Dennoch war dieswohl ein Honigbaumin alter Zeit und dasDorf ein Honigdorf, eine Honig-Residenz.Mittelpunkt wohinsie kamen. Esgab viele Zeidel-wiesen an derSpree und Loecknitzentlang. Sie kamenan, traten beimSchulzen ab zu 10,20, 30 und beriethen.Sie hatten eineKasse; sie geben eineArt Abgabe von den Zeidelwiesen undsie erhielten auchGeld aus dieserKasse. – Das ganzeDorf trieb Honig-bau. In altenZeiten hatte derSchulze 99 Körbe, den100tn wollte ernicht, und so auch dieandren im Verhältniß,Jetzt nur noch 2, 4,9.
Nicht ermittelt. FriedrichAlexanderCarlKronprinzessinA---xKönigPrinzessinnenGastlich KöniginKronprinzPrinzenII X---x, GeneralePrinzenAdalbertCarlFriedrichCarlAltensteinBethmann-HolwegAuerswaldX---xPüklerKellerSchleinitzRedernWrangelX---x

Lehnin.

Lageplan; Kloster Lehnin, LehninKlosterLehninLehninKloster Lehnin. abcA.B.
Es scheint fast, daß A. und B. außerhalbdes Klosters an der Klostermauerlagen, also vielleicht Probsthaus (?) Gasthaus,Infirmitorium oder irgend etwas der Art. Die alten Bilder inder Kirche.
  • 1) Wie ein Leierkasten-bild.
    Gemäldekomposition; Legende um den Abt Sibold [Gemälde]LegendeumdenAbtSibold[Gemaelde]falseAnonym/nicht ermitteltLegende um den Abt Sibold. ba
    • a) ein rother Streifen der dasBild in 2 Hälften theilt.
    • b) Abbild der Kirche. Am Giebeleine Jungfrau Maria mit demKinde. Vor ihr kniet einerin hellbrand rothem Gewand. Etwain der Mitte desBildes, zwei Mönche,(schwarz, weiße Unterge-wänder) der eine wiees scheint mit einemrothen Beutel in derHand. Vier Bauersleutenahen sich ihm ängstlich,mit bittend erhobenen Händen.Entweder bitten sie umVerzeihung oder sie spielenKomödie und wollenihn ermorden.
      Auf der untren Hälfte7 Mönchsgestalten, vorihnen steht einer (vielleichtauch ein Geistlicher) in dunkel rothem Gewande undweißem Unterkleid, einKnablein auf dem Arm,daneben etwa aus dem Kopfdes Knäbleins kommend: nicht zu lesen.
Außerdem eine größerelateinische Inschrift: Anno millenoSub prẽ Roberig cepitordo: amnisnulle die archidiacomes quandomarchio. . . odo bran-denburgensisaprilis eratotto patronomnis prior altusetc.

2) Größres Bild. Kaumzu erkennen.
Auch doppelt, aberohne Strich. Links Kloster-gebäude (viel besser) rechtsMönchsgruppen, über ihnenrechts in der Ecke dieJungfrau Maria mit dem Christkind. Unterall diesem dereigentliche Inhalt desBildes:
links eine kriegerischeGestalt, den rothenbrandenburgischen Adlerschild zu Füßen, soscheint es wendet ersich der Frömmigkeitzu; über ihm einZettel: Marchioprimus Ottobrandenburgensisalumnes oder alimushic tratuit marii(morte ??) religionisopus.
In der Mitte eineandre weiße Abts-gestalt, wie es scheintattackirt von allerlei Volkaber besser gekleidet.Vielleicht ist dies das von dembei Nahmitz unterder Eiche erschlagene Probst- Großer GrabsteinNonus MarchioBrandenburgensisQŪODĀ GENER Rodol-phi Regis Ro-manorum.Anno Domini 1303 PRJDI(wahrscheinlich aloder l)ENonas Julii(oder II)
Nicht ermittelt.
. Herr OttoMonarch (et)catholicusĪ LENIN
Am Abthaus
vielleicht später eingeklebt. Anno 1606 DieJanu ut hora matu-tina Filius Viri Christo-phos Farenboltz hujusCoenoby Beinensis gra-matei brandenburgensisMortuus et in hoctemplo ante sugges-tum sepultus est.
Darunter eine kniendeFrau, nicht ganz übel gearbeitetlinks und rechts ein Wappen
Wappen; Näheres nicht ermittelt.
Christian Friedrich Ferra-ri. Grabstein amPfeiler im offnenMittelschiff, außerdemnoch eins.
Ein sehr großer Grabsteineines Abts mitKrummstab liegt draußenauf dem Wege.

Peelitzer Werder

Lageplan; Kloster Mariensee (heute: Ruine)KlosterMariensee(heute:Ruine)Kloster Mariensee auf dem Pehlitzwerder. N
NordNorden
W.
WestWesten
S.
SüdSüden
O
OstOsten
ab
  • a. Mühlenberg. Ersichtlicheine alte Burg zumSchutz des Klosters.
  • b. Kloster wahrscheinlichnur für 6 oder 8 oder12 Mönche (höchstens) diehier Hospitaldienst thaten
Der Werder dient zurHütung für Pferde undVieh. Kostbare sehr altemächtige Buchen undLinden, theils amRande namentlich aberin der Mitte uma. und b. herum.
Im Uebrigen jungeBuchen, ein paar Kiefern,Hagebuttensträucher etc.
Man sieht fast denganzen See bis Schmar-gendorf und Herzsprungherauf, eine schöne Fläche, mit einzelnen schönenUferlinien und Verschie-bungen, im Allge-meinen aber reizlos,weil völlig kahl undohne Spur von Wald.
Das Buch hatentwederder Prediger Thiemin Parsteinoder die frühren ApothekerKoeppel oderNoack inOderberg.2 Billets.6 Uhr in derDomkirche.Vielleicht Mutter und Lischen.Sonntag Thee beiFrl. v. Rohr. Lis-chen auch, also ein-laden. Nach demTunnel.

Band III.

Lehnin.

Brandenburger Dom(der Altarschrein aus Lehnin.)
Lehniner Altar [Altar]LehninerAltar[Altar]falseAnonym/nicht ermitteltLehniner Altar (aufgeklappt) im Dom zu Brandenburg. a.b.c.d.Petrusmit
dem
d
Schlüssel
Mariamitdem KindePaulusmit
dem
d
Schwert
  • a. Benedikt schwarz (mit Schlangenkopf)
  • b. St Bernhard. (weiß) (mit Bibel
    und
    u
    Chaspsdran)
  • c. Maria Magdalena (mit Marder-büchse)
  • d. Ursula. (mit Pfeilen)

Das Ganze 3 Stocklängen ohneKnopf. viel Gold. sehr reich. Köpfevorzüglich. Vorn zugeklappt
Lehniner Altar [Altar]LehninerAltar[Altar]falseAnonym/nicht ermitteltLehniner Altar (zugeklappt) im Dom zu Brandenburg. a.b.c.d.
  • a) St Gregorius. (Päpstlich)
  • b) St Ambrosius. (bischöflich)
  • c) St Augustinus (ein von Pfeildurchbohrtes Herzin der Hand)
  • d) Hieronimus. (ein Löwesitzt auf denHinterfüßen)
S . . . abbar der vielleicht leninensis
Dom Sankt Peter und PaulDomSanktPeterundPaulBrandenburg an der HavelGrabstein eines Lehniner Abtes.
Anno
Domini
Dom:
M. quingentesimo nono
unlesbar obijt . . .unlesbar.
Nicht ermittelt.
Lohnend ist Putbus, Jagd-schloß und Stubbenkammer

auch Rugard bei Bergen. Droschke 1212
Gepäckträger
Gpträger
212
dito
dto
2 12;
dito
dto
212
dito
dto
212 Droschke 712 – Karte 712Bier 212. Bouillon 212. Kaffe 212Fahrgeld 3
Reichstaler
Dampfschiff 112
Reichstaler
. . . 6
Reichstaler
Rthr.

Theilen kniend dasGeistlicheGröben der Rothemit der KroneDönhoff, Brümb