nächste Seite

A21beta

Groeben und SiethenFriedersdorff (MarwitzCoepnick (und GrünauMüggelsberge
  • Kleine Notizen übe
    K.Königs Wusterhausen un
    Groſs-Machno
  • Die Itzenplitz
    ſchen Güter
  • Umgebungsplan; Gröben (heute: Ortsteil von Ludwigsfelde), GroebenGroeben(heute:OrtsteilvonLudwigsfelde)GroebenSiethen (heute: Ortsteil der Stadt Ludwigsfelde)Siethen(heute:OrtsteilderStadtLudwigsfelde)Gröben und Siethen. GroebeSiethensche SeGroebenscheSeSietheJütkendorKl.Klein BeutheGr: Groß Beuthen
    Groeben; die hübſche neue Kirchvon Adler gebaut. Die Grabſteine im Chor errichtet, einSchlabrendorff geb: geborene v. Pful odeeine Pful geb.geborene v. SchlabrendorffDer Melanchthonſche Brief. Frauv. Scharnhorſ wohnt hier; ſihat ſich das beim Verkauf ausbedungenSiethen. (eine kleine halbe Meile voLudwigsfelde
    Lageplan; Siethen (heute: Ortsteil der Stadt Ludwigsfelde)Siethen(heute:OrtsteilderStadtLudwigsfelde)Siethen. GroebenscheFeldmarkg
    • a) Kirche. Nicht neu, aber reſtaurirtweiß mit Schindel (?) Dach Gebäudegrundriss; Kirche Siethen.. Ider Kirche die Wappen, von debeiden Couſinen gemalt
    • b) Herrenhaus. Recht hübſch. Zum TheiAnlage der Frau v. ScharnhorſtNicht ermittelt. Guirlanden von wildeWein, die ſich von deFront des Hauſes aus in ſchrägeLinie bis zu den Raſenplätzeziehn
    • c) Weingang: zum Park hin
    • d) Grabmal der Tochter. Front nacder Kirche. Brauner Sandſtein. EiErlöſer am Kreuz; vor demſelbeeine betende, gottergebene Mariadas Auge gen oben gerichtet
    • e) Kinderbewahr-Haus
    • f. u. g.) Plätze im Park mit koſtbarer Ausſicht auf das Groeben’ſche Waldufer und auf Kirche, Mühle, Dorf Weilebeſonders die Eichen⸗Umrahmung im Vordergrund außerordentlicſchön

    Friedersdorff.

    Goertzke wurde beiLütze ſo ſchwer verwundet, daß er ſeitdeeinen kurzen Fuß hatte unan einer Krücke, oder Krückſtock ging

    Der Hut den Ludwigv. d. Marwit bei Jentrug. Der Fitz Hhalb zerſtörtaber die rieſige WachstucHinterkrempe wohl eine halbElle lang (wie ein Helgolandſcher Fiſcherhut) noch woherhalten; vorne von eineKugel durchlöchert Daneben des Küraſſieroder Chevaux⸗legerCasquette das mit F das Eberhardt v. MarwitzEberhardt v. Marwittrug. Eine Kanonen-Kugel riß ihdie halbe Hüfte weg beeiner Cavallerie Attacke, danacſchien er geneſen zu wollenals ein Nervenfieber kaund ihn tödtete
    Ein ſehr gutes Por-trai des Generallieutnantv Derfflinge d. h. des Sohnedes berühmten, der glaub iceine Marwitz heirathete, ſdaß Guſow eh es diPodewils kriegten, auch ma auf kurze Zeit den Mar-witzen gehörte. – Andralte Bilder von deDohm’s und Holſtein-BerksVielleicht auch der der diberühmte Scene mit deDerfflinger hatte
    Vor dem Schloß ſtehe3 Falkammets, außerdenoch 9 im Hauſe auder Goertzke’ſchen Zeiher; ſie tragen FFriedrich III, weshalb es zweifelhaft iſt, oſie Goertzke erhielt (?) jedenfalls ſcheinen es keinſchwediſchen Böller zu ſeies war von FFriedrich III als König vo Dänemark die RedeAußerdem das Bild deHagelsberg-Marwitz, daBild einer verſt: verstorbenen Tochte(Schweſter vom jetzigen), verſchieden andre alte, namentlic
    der Vater des Hagelsberg-M.MarwitzBehrend Friedrich August v.d. M.Marwit gebgeboren 1740 geſtorben 1795Hofmarſchall des KönigsErbherr auf FriedersdorfAußerdem (danebenGeneralMajor Johann FriedrichAdolf v. d. Marwitgeb.geboren 1723 geſtorgestorben 178dies iſt wahrſcheinlich de Pfördten⸗MarwitzDer Hochkirch⸗Marwitſcheint einer anderLinie angehört zu haben
    Wandſchränke von etwa Fuß Tiefe, mit die Thüremit allerhand Stichen, |namentlicmit Landſchaften, NniederländiſcheGenreſtücken, Schlacht⸗ und Soldatenſcenen bunt geſchmückt, zieheſich um das ganze Zimmeherum und ſchaffen einPanellirung, die hintdenezu als Bibliothek und nacvorn zu als Bilderumrahmung dient. Es iſganz eigenthümlich und zeig ſo klein es iſt, eineMann, der in nichtgewillt war die Modmitzumachen, ſondern immeſelbſtverſtändlich ſeinen Gang ging

    Abgeriſſene Arbeiteaus dem Nachlaſſe meineBruders Alexander
    • 1) Charakter-Schilderung desChurfürſten Friedrich Wilhel
    • 2) Abſchiedsrede vonder Küſtrinſchen Schul1801 (14 Jahr alt
    In ſeiner geſchäftlicheArbeitsmappe findeſich folgendes
    • 1) Univerſalgeſchichte nach demVortrage des Prof. Dell-brüc. /1802)und 3. VieHefte
    • 2) Carl Renatus Hau-ſen Anmerkungen zurGeſchichte des 16.t 17t und 18tJahrhundert
    • 3) Römiſche Geschicht
    • 4) Zu Schloezers wendi-ſcher Geſchicht
      5) Mittlere Geſchichte
    • 6) Deutſche Rechtsge-ſchichte. Vorgetragenvon Prof. HauseFrankfurt 1804
    Anton EberhardConstantin v. d. M.MarwitIn der
    schrecklichen
    schreckl:
    und
    u
    mörderischenSchlacht bei Aspern am 121Mai 1809, wo die Oeſtreicheſiegten, erhielt er den Auftramit 20 Mann Cavallerian dies Dorf (Aspernheranzujagen. 40 Schritt vodem Dorf traf ihn einKanonenkugel, tötete ſein Pferund verwundete ihn ſchwer arechten Schenkel. Er ſtaram 109. Oktober. Am 1wurde er beerdigt. EinCompagnie des 30tfranz: Infanterie-Regiment gab bei der Gruft 3 Salveund der Stadtkomandant un40 franzöſiſche Offiziere, aucverwundete öſtreich. Offizierfolgtengeleiteten ihmn zum GrabeEr ruht auf dem Kirch-ho zu Nikolsburg in Mährendem „unſinnigen Befehleines Generals hingeopfertwie ſein älterer Brudebemerkt. | Der Knochehatte ſich um eine Handlanvermauert | Ecole militaireals Schüler gefangen, bewachtflieht, kommt auf 1807 nach Rügen(Rügen) wird Leutnant im Freicorps ſeineälteſten Bruders. Nimmt Abſchied. 1808 nacOeſtreich, tritt als „Cornet“ (Standarten Junkerin das berühmte Chevau legers Regiment Klenan, wird bald Leutnant, zeichnet ſicaus bei Regensburg: dann ſein Tod Johann Friedrich Adol(Pfördten) geb.geboren 1713Guſtav Ludwig v. d. M.MarwitHochkirch geb.geboren 173Behrend Friedrich Auguſt v. d. M.Marwit(Vater der jetzigen Linie) geb.geboren 174
    Der Hochkirch Marwitzgeb.geboren 30 Mai 17301742 Ritter Akademie in Liegnit1744 Univerſität Frankfurt (?1746 Junker bei den Gensd’armes1747 Cornet. 1753 Lieutnan12 Januar 17858 Stabs⸗Rittmeiſte14 Oktober 1758 (Hochkirch) pour lMerite Orden 1759 Major1769 Oberſtlieutnan1772 Oberſ1777 Commandeur, GeneraMajMajor und Chef des KüraſſierRegiment in Salzwedel1784 geſuchten Abſchie1788 wieder in Dienſund Chef des gelbenKüraſſier Regiment iKyritz
    1789 Generallieutnanſtarb 1797 in Kyritz
    Johann Friedrich Adolf führtmehrfach das Reg: Gensdarme(deſſen CoOberſt und Comandeu er ſpäter war) namentlich ider Schlacht bei Zorndorf

    Ferner (ſo heißt ein den Akten) iſt egewiß „daß Georgv. d. Marwit nacdem Tode DerfflingerGusow beſeſſehabe; nachher kaes an die Podewilsdann (1804) an die Schön⸗berg. / Zu Guso

    Alexander v. d.
    Marwitz
    M.

    Die erſten Notizen iVarnhagen verwalt ſind richtig; verwaltete das Gut; nach deRückkehr Ludwigs ſetzte eſein Studium in Berlifort. 1809 begleitete eSchill, Unſinn, zieht ſiczurück. Nach Oeſtreich; traden jungen Bruder verwundeund wurde an deſſen Stellim nämlichen Regiment angeſtellt. Focht bei Wagraund Znaim. Blieb bis 181in
    gleichen
    gleich:
    Diensten. 1811
    und
    u
    12 bei der Regierung in Pots-da. 1813 eilte eſogleich nach Oſtpreußen un kam mit den Koſaken deGenerals Czernitſcheff zurücund machte, attachirt deGeneral Benkendorf, diGefechte von HalberſtadtLüneburg und Leizpig mitWährend des Waffenſtillſtandbat er um Anſtellung im vaterländiſchen Dienſt; da ſie ihnur bei der Infantrie zTheil weurden ſein, dem Dienſſeiner nicht ſtarken Conſtitutionicht angemeſſen warſo entſagte er dieſer Stellund blieb bei den RuſſenWenige Tage nach Ablauf deWaffenſtillſtands, wurde ih bei einem Angriff aufranzöſiſche Infanterie, unweiWittenberg, das Pfererſchoſſen. Es fiel ſo unglücklich, daß er unter derſelbefeſt lag. Ein Franzoſtrat aus dem Gliedheraus und hieb mit ſeinekurzen Säbel auf ihein. Er ſchützte ſich miſeinem rechten Arm, welcheihm dann, ſammt deHand, durch wenigſten120 Wunden ganz zSchanden gehauen wurdeEndlich trat ein Offizieheraus und rettete ihn. E wurde in das Quarré genommen und ſo angeſichtder Seinigen, da die Koſackenicht wieder zum Anpfifzu kriegen waren, nacWittenberg geführt. Voda nach Leipzig, wo eſchlecht behandelt, eng eingeſperrt und ſeine Wundevernachläſſigt wurden. ZEnde September nach Mainabgeführt, rettete er ſicunterwegs unter vieleGefahren und Abenteuernach Prag. Hier wurdeſeine Wunden geheiltaber die Hand blieunbrauchbar. Er kam i Dezember nach Frankfurtam Mai und wurdnun als dienſtthuendeAdjutant zum GeneralPirch I kommandirtMit diefem, im York-ſchen Corp, der Feldzuin Frankreich; MontmirailKugel in die Schläfe getroffen am 14 Februar 1814 Goertzke. Er ſaß aTeich, in der Mittdes Dorfs, auf eineLehnſtuhl und ſah den Bauerzu die mit dem Aufbaihrer Häuſer beſchäftigwaren. Wahrſcheinlich vo1678. 1678 hielt ein Preußen den Angriff de16000 Schweden mit 7000 ab, biKurfürſt uund Treffenfeld überHaf kamen. Nur 300Schweden kamen heim. Eerbeutete 12 kleine Feldſtücke, die nun in Frie-dersdor ſtehn
    Sein Portrait. Ganz geharniſcht, den Comandoſtab in der Rechten, diLinke gegen die Seitgeſtemmt, ſteht er auf dieſeBilde vor einer ſteilen dunkelſteilen Felswand. DeHelm ruht neben ihm, aueinem Vorſprunge des FelſensFliehende Scharen, von Reiterverfolgt, im HintergrundeFinſtrer Ernſt und kaltBeſtimmtheit. So war erauch wohl zu ſoldatiſchEs wird erzählt: alder Maler ihm diefür ſeine Zeit ſehr tüchtig Bild überbrachte, auf deſich Goertzke mit ſeineNaturfehler (?) zeigteinem zu PagenFuße zeigt, habe er ihaus Aerger darüber diTreppe hinuntergeworfendas Bild aber ohne Bezahlunbehalten. Esr war eineder reichſten Männer jeneZeit, denn außer den 3 Güterhinterließ er 8,591 Reichstaler in Gelde29,250 Reichstaler in Obligationenan goldenen und ſilbernen Geſchiran Kleidern, allem möglicheHausrath, Pferden, Satteln, Gewehre, Wagen eine unglaublichMenge; auch an ländlicheReichthum 116 Wispel Roggezu Friedersdorf Sein linker Fuß haauf dem Bilde, eineſtarken Holzklotz unteder Sohle, weil deFuß zu kurz war. BeiLütze ſchwer verwundet „ſdaß er zeitlebens diMerkmale davon trugdrückt ſich Pauli ſehſorglich und faſt ängſtlicaus. Es iſt höchſt unwahrſcheinlich daß er voGeburt dieſen Fehler hatteda Ludwig v d. Marwitz ſehr ruhibemerkt, man würdkein Hinkefuß zum Pagewie der ſchwed: schwedischen Königin etcgemacht haben
    Friedersdorf war voGoertzke ein Pfuel’ſcheGut und für deFall einer Arbeit übedie Pfuel’s findet ſichier viel MaterialIn den Akten wirder Name immer „Pfuelgeſchrieben
    August Gebhardt v. d.Marwit der Vater dePfördten, des Hochkircund des Berndt etc: et cetera Marwitlebte noch als PatriarchDie Bauern fürchteten ihn un ſein grimmiges AnſehnSonntags in die Kirche iFull state; der Vogtmußte aufmerken, hinterher Geldſtrafe oder PrügelDViel Leben und Geſelligkeiim Hauſe; man aß von ſilberneGeſchirr; den Winter meiſin Berlin; fuhr er zuCarnevalszeit nach Berlin, ſmußte ein Läufer den ganzeWeg über vor dem mit Hengſten beſpannten Wagevornelaufen. In Berlin umgaihn eine zahlreiche und vornehmGeſellſchaft, angezogen durcden feinen und geiſtreicheTon ſeiner 2t Gemahlineines gebornen Fräuleinsv. d. Golt . Einſt begegnetihm eine wunderbarGeſchichte. Die Geſchichte voLäufer. Der Läufer mit Aufträgenach Berlin, eines in 24 Stundehin und zurück; es waſehr kalt; 24 um,| er kekommt nicht erzählt, er habgeträumt der Läufer ſeerfroren und läge in deHeide an der und der Stelleman ignorirt’s; endlichweil er nicht kommt, forſchman nach und findeihn. Er ſtarb 1753

    DerVon dem Pfördten-Marwitzder bis zur Abſchiednehmunfamos war, entwirft Alexande folgende nicht allzſchmeichelhafte Schilderung„Er lebte nun in Berliin großem Müßiggangzu Berlin, umgeben voeiner franzöſiſchen Bibliotheund von einer für einen Privatmann anſehnlichen Sammlunvon Gemälden und Kupferſtichen. In vornehmer Geſellſchafwar er viel und wegeſeiner vornehmengeiſtreichen Lebendigkeiſehr gern geſehn. Den größteTheil des Tages ſpielte ermeiſt von Morgen an, immeſehr hoch. Auch nach Friederdorfbegleitete ihn die Spielgeſellſchaft Unter der großen Lindewelche hinter dem Hauſim Garten ſteht hatte eſich eine Laube errichtelaſſen. Da ſaß er aMorgen und ſpielte; alsdanwurde mit großem Aufwande getafelt, viel ungut und lange getrunkenam Abend vielleicht einSpatzierfahrt veranſtaltetGegen das Ende ſein’s Lebentrat er noch einmal iDienſte; auf ſpezielleWunſch des Prinzen Hein⸗ric als Generalintendenmit dem Range als General⸗während des Kartoffelkriegsmajor. Starb 1781 Derfflinger (Sohn) iſein jugendlich ſchöner Manvon etwa 40 Jahrenweiß mit rothen Achſellängeund einem Küraß unteroffenſtehenden RockAbgeriſſene Arbeiteaus dem Nachlameines Bruders Alexande



    Gebäudegrundriss; Schloss FriedersdorfSchlossFriedersdorfFriedersdorf (heute: Ortsteil der Gemeinde Vierlinden), FriedersdorffSchloss Friedersdorf. ddbcc
      a. Entree b. Ahnenſaal; Speiſezimmer,c. c. Wohn- und Empfangzimmer. d. d. Zimme
    Eine ſehr (gradlinige (?) Treppe) ſchwere Treppführt von der Thür des Ahnenſaals aus ins erſtStockwerk; über den Zimmern c. c. (vielleicht iſc. c. nur ein Zimmer) befindet ſich das Arbeitszimmedes „alten Marwitz)“; was dem d d entſprichhab ich nicht geſehn, der Reſt iſt Flur
    Gebäudeaufriss; Schloss FriedersdorfSchlossFriedersdorfFriedersdorf (heute: Ortsteil der Gemeinde Vierlinden), FriedersdorffSchloss Friedersdorf.
    Roſenbüſche umranken die Thür, aucſonſt ſchöne Roſen; Raſenplatz unalte Kaſtanien. Dieavor die DoppelEinfahrt mit den Obelisken, davoder Teich oder Tümpel

    Die Gründung der Pfarre. Der kirchlichSinn. Kein Lotterleben und daher de Familienſinn als Kitt und Mörtel, deda fällt und zerbröckelt wo Wüſtheit eintritt. Das Zuſammenleben deAlten mit der Gemeinde; der militäriſcrömiſche Charakter, ein Stück Chathamein Pflicht⸗ und Prinzipien⸗ keiHerz⸗ und Liebesmenſch. Der Erzieheſeiner Dörfler. „Guten Tag Spitzbube. Die Geſchichte mit ſeinen 15jährigen Sohder nicht verſetzt worden war unam Nervenfieber ſtarb. Einfluß davon. – Brillanter Landwirth: Exakte Buchführung. Die politiſche prinzipiellGegnerſchaft gegen ſeinen faſt viegeliebten Bruder Alexander

      Coepnick.

    • 1) Wo ſteht der Gedenkſteiwo Churfürſt Johann FriedrichChurfürſt Johann Friedricauf der Fahrt nach Coepnickgeſtorben ſein ſoll
    • 2) Wurde das „Jochemkehüte dei“ an die Thür iKoepnick oder in Berlin geſchlagen
    • 3) Iſt die Complott-Verſammlung in der Koepnicker Heid(wie ſie W.Willibald Alexis erzählt) eiFaktum oder Dichtung
    • 4) Geſchah nichts in SchloßKoepnic, (nachdem es iſeiner jetzigen Geſtalt aufgeführt worden war) zur ZeiFriedrichs I, auch ſchon degroßen Kurfürſten
    • 5) Weiß man aus deZeit der DemagogenInternirung in Coepnick, irgenetwas, was ſich erzähleließe
    • 6) An die Stelle bangeGefängnißſtille iſt wiedewirklicher Frieden eingezogenEin Seminar. Aber es iſdoch nicht heiter genug, udas alte Bild zu verwiſchenEine Schule müßte hier ſeinein Turnplatz Blondköpfe müßteſich hier haſchen, hinteden Baumſtämmen müßteKindergeſichter hervorlugen, wiſie thun wenn ſie Verſteckeſpielen., Llachen müßte mahören und bunte Farbemüßte man ſehn. Das Seminar iſt nicht Gegenſatgenug, gegen den finſtreTraum, der hier geträumt wurdeDer ſchwarze Rock, das weißHalstuch, die Stille und Reifheides werdenden Lehrers hanoch zu viel von dewas einſt hier heimiſch warBuntheit, Leben, Farbe, Klan– ſchafft ſie und webt heiteBilder in den dunklen Teppicder hier liegt

    Die hübſche Schloßſtraße mit ihregeſtutzten Linden (?) bäumen fährgerade auf das Schloßportal und dikleine Brücke zu die vor dePortal liegt. Zwei hohe Pappelſtehn als Brückenwächter da unmit ihren Zweigen muſicirt es
    Oder wir kommen mit dem Omnibuüber die Dahme⸗Brücke und haben dandie Waſſerfront des Schloſſes grade vor uns
    Gebäudeaufriss; Schloss Köpenick, Insel-SchlossSchlossKoepenickInsel-SchlossKöpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickSchloss Köpenick. StatuStatueReliefUhrReliefsKurzvorſpringendeFlügel-AnbakurzvorſpringendeFlügelanbavoohngefähr Fenſter Breit
    Lageplan; Schloss Köpenick, Insel-SchlossSchlossKoepenickInsel-SchlossKöpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickSchloss Köpenick. Umgebungsplan; Schloss Köpenick, Insel-SchlossSchlossKoepenickInsel-SchlossKöpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickSchloss Köpenick. Hauptfronnach der Dahme und der BerlinerChauſſé zuSchmal⸗Flügel, wo diInvaliden drin wohntenkleines Wohnhaus von WeiumrankPortaBrückkleines Wohnhaus vonWein umrankParParPlatGartenanlageKapelle
    Der Platz obeiſt die ſogenannte KegelbahnEin koſtbares Panoramrund um Wald und 3 Waſſerſtreife1 Spree 2 Dahme; die Müggel verſteckſich hinter Bäume Den Eingang zum Inſel⸗Schlobildet unmittelbar hinter der Brück(früher wahrſcheinlich Zugbrücke) ein hübſches Sand-ſtein⸗Porta, mit Wappen nach außeund innen. Vorn außen Frideric: PR. ElectorBranB. Innen: Anno 1682Früher in der Rundung Schlossportal Köpenick (Ausschnitt). war einSandſteintafel mit der Inſchrift„Dornigte Wege führen den Kriegehier zu Ruh. Der ſogenannte „Orgel-Saal“. Untedenſelbebefindeſich deKönigsſaalder lange Zeials ſolcheconſervirwurde, jetzabeauchin 2 Zimmer getheilt, dem Seminadient. Alle Zimmer, Sääle, Treppenhäuſer,Flure, Corridor haben ſchöne StuccaturDecken und am Plafond eine fortlaufend
    Geſchichte deDianaAeinigen Stellen ſind dieſe Bilder zerſtört unnun übertüncht, andre haben eine künſtlichBekalkung, von Schonungs wegen, erhalteund ſobald man die Oberſchicht fortnimmttritt, das alte Stück und Bildwerk wiedehervor
    Gebäudegrundriss; Wappensaal, Schloss Köpenick, Insel-SchlossSchlossKoepenickInsel-SchlossKöpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickSchloss Köpenick. WappeKami
    Dies iſt die Fenſter⸗ſeitdas vis à viiſt ebenſo mit Kamiund WappenCaſſuben. Wenden. Jägerndorf. Minden,. Ravens-berDies iſt die Fenſter⸗ſeitdas vis à viiſt ebenſo mit Kamiund WappenCaſſuben. Wenden. Jägerndorf. Minden,. Ravens-ber. Gutzkau. Ruppin. CamminMark-Croſſen. Barth. PommernCleve. | Alles reiche Stuck⸗Arbeian Decke und Sims; diCaryatidetragen die verſchiedenen Wappein Entfernung immer von FenſterbreiteDies der große Sitzungsſaalwo Katt zum Tode verurtheilt wurde
      Das alte-Fritz Zimmer.
    • 1) Bataille und Belagerung vonPra
    • 2) Schlacht bei Roßbach 3) Bataillebei Lowoſit54) Schlacht bei Zorndorf und 45bei Liegnitz
      6) Schlacht bei Torgau
    • 7) ______ __ LeuthenAlle mit Lorbeer ummalt undann mit Papp⸗Lorbeeumkränzt
    Zwei Zelt⸗Decken alles voMull und Gaſe, weiß und daalGrund und darauf gelb Mull⸗Gardinen als Schmuck; jedZeltdecke hat als Knopf ider Mitte ein Bild
    • 1) Merkur bringt der Minervaeine Rolle (Brief auf der deName Roßbach ſteht; ſihält ein Lorbeerkranz ider Hand, bereit ihm denſelben als Erwiderung zu geben
      2) Apotheoſe des alten Frit
    Ruhmestempe Gemäldeausschnitt; Apotheose Friedrich des Großen. in WolkenGöttin mit deSternendiadeerwartet deKöni
    Gemäldeausschnitt; Apotheose Friedrich des Großen [Gemälde]ApotheoseFriedrichdesGroßen[Gemaelde]falseAnonym/nicht ermitteltApotheose Friedrich des Großen.
    GenienAmoretteetc. tragen das Bildes Königs nach deTempel des Ruhmes
    Gemäldeausschnitt; Apotheose Friedrich des Großen [Gemälde]ApotheoseFriedrichdesGroßen[Gemaelde]falseAnonym/nicht ermitteltApotheose Friedrich des Großen.
    Fels, Burg unFahnenachblickendKriege
    Wilde⸗SchweinKopf in deLinken, er hälihn in der Unterſchnauze; in der Rechtehält er ein Schweißtuch. Die Geſchichtvom Jagddiener, deden Traum hat, zu Hauſbleibt undoch von ſeineGeſchick ereilwird

    UGroße Sandſtein Urne zuGedächtniß deiner Gräfin v. Schmettamit folgende Inſchrift
    Meiner Gemahlin des Feldmarſchall Grafen v. Schmettageb.geborene v. Ruffer (?) ode(geboren zu Ruffer (? den 24 April 1720; geſtorben de23 April 1771 zu Berlin
    Gebäudeaufriss; SchlosskapelleSchlosskapelleKöpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickSchlosskapelle in Köpenick. KroneSchindeldac
    Kapellvon deMutteFriedrichsdes Große(als ſie nocKurprinzeſſin (?warerbau
    Dieſe Gruft umſchließt die verweslichen Ueberreſte der DurchlauchtigſteFürſtin und Frau Henrieten Mariengeborene Prinzeſſin von Preußen undBrandenburg, vermählte Erbprinzeſſinund Herzogin von Würtenberg undTec. Sie war geboren d.den 11t Mär1702 vermählt d.den 8t DzmberDezember 171 mit dem Erprinzen Friedrich Ludwigvon Würtenb ward Wittwe d.den 23November 1731, entſchlief in dem Herrd.den 7t Mai 1782. Dieſes Denkmaſetzet ihr ihre einzige Tochter LuiſeFriderike, Herzogin zu Meklenburg-Schwerin, geb.geborene Herzogin von Würten-berg und Tec. – | Goldne Krone und Urnen von ſchwarzen Marmor drüber das Ganze ſteht ſo, daß es in den Untertheil einer Fenſterniſche wie eingeſetziſt. Schwarzer Marmor mit Goldſchrift
    Ueber der Kanzel die Büſte derbauerin der Kapelle, Dorothea etcet ceteraGemahlin Fr W.Friedrich Wilhelms I. alſo MutteFriedrich des Großen; ſie war abedamals noch Kurprinzeſſin
    Unter der Kirche, in deGruft, der einſame Prachtſarg der Prinzeſſin; obeauf dem Sargdeckel eiSammetkiſſen mit einer ſtarchiffonirten Krone daraufDer Körper mumienhaft erhalten; das Kleid, eigentlicnur eine Hülle, von ſchönegelben Brokat, auch alleSeiden⸗Tüll⸗ und Gaze⸗wergut erhalten z. B. die Haubund die Haubenbänder unterKinn. Die Naſenſpitze lädirtwie faſt immer
    Sie wurde wegen ſchlechteLebenswandels von Hofe verbannt; der König (Fr: Friedrich IIkonnte ſie nicht leiden un ſah ſie eigentlich nie. Sie wurdnach Coepnick hin verbannund lebte im Schloß. Ihr sweetheart war ein Monsieur St Au⸗bi, ſeines Zeichens ein. . er lebte in „Bellevue“ (Lepeldas ſie, glaub ich, ihm hatterbauen laſſen. | Hierüber Detaildurch Lepel oder Hasche
    Lageplan; Schloss Köpenick, Insel-SchlossSchlossKoepenickInsel-SchlossKöpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickSchloss Köpenick. DahmSpreTurnplatzDahm
      a) Schloß. b) Kapellec) Portal und kleine Häuſerched) Dahme-Zugbrücke (Weg nach Berline) die Statue f) Urneg) Badeanſtalt

    Das Schloß beſteht au3 Geſchoſſen: ErdgeſchoßBelle-Etage, 2 Treppen⸗hoch
    Gebäudegrundriss; Schloss Köpenick, Insel-SchlossSchlossKoepenickInsel-SchlossKöpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickSchloss Köpenick. 2 TreppLehrzimmeOrgelſaa1 TreppWohnundes DirektorKönigsſaaParterr

    Bei Grünau.

    Joachim-Friedrich-GedenkstätteJoachim-Friedrich-GedenkstaetteGrünau (heute: Berlin-Grünau, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick)Joachim-Friedrich-Gedenkstätte bei Grünau.
    Das Ganze aus Backſtein aufgeführund im Style einer romaniſche(rundbogigen) Todtenhalle gehalte
      ) der brandb: brandenburgische Adler.b) der Kurſcepter
    • c) das Grabkreuz von Gußeiſemit Kur-Krone und goldneInſchrift
    Die Inſchrift lautetHier ſtarb den 1July 1608 JoachimFriedrich, KChurfürſt vonBrandenbur

    zu Füßen des Kreuzezwiſchen den railingliegt von Sandſtein, eiunbeſchriebener GrabſteinDas Ganze einfach unzweckentſprechend. DePlatz iſt von jungen Eicheumpflegt, und die nuvorn und hinten durchblicken was ſich wo maauch ſtehen mag, ſehreizend ausnimmt
    Drei große Sandſteinſtufen führen hinauf untragen den ganzen Bau
    Umgebungsplan; Köpenick (heute: Berlin-Köpenick, Ortsteil des Berliner Bezirkes Treptow-Köpenick), Coepenik, CoepenickKoepenick(heute:Berlin-KoepenickOrtsteildesBerlinerBezirkesTreptow-Koepenick)CoepenikCoepenickKöpenick. SpreKuppLange SeWendische SpreCoepnicDiMüggelSpreBerli
    Den hochſten Punkt erreichtwie eine Warte ragt diKuppe in’s Land. Die Kuppkahl, die Gipfel der Bäumſind au niveau u. geſtatteeinen Blick darüber weg, nueine einzige ſchöne ſchlankTanne hält Wacht. Wierblicken oſtlich weſtlich iCulturland hinein: CoepenikBerlin, Sonnenbeſchein, weileuchtend, die Thürme hochaufragend, einzelne ſchwarzSchlot- und Dampfſtreifender Coepenicker Kirchthurroth, friſch munter. Wibl wenden dieſem weſtlicheStück den Rücken und daalte Heiden und Wendenlan liegt vor uns. Egiebt ein BlechenſcheBild so
    und
    u
    so, erwußte was er thatals er das alte X---xthum hierher verlegteDies muß ein ſolchePlatz geweſen ſein unhier ſtehend, wird einedie alte Zeit wiedelebendig, denn nichtiſt da, was modereingriff und die Vorſtellung unterbräche,. dikoſtbaren Waſſermaſſeder Spree und der WendiſchenSpre zur Linken un Rechten, von denen dieine letztre breite Seeaufreiht, wahrend diSpree ſich begnügt, diMüggel, als Unicuaufzureihn. Alles Waſſeund Wald. Weithin dehnſich die Heide, nur hieund da durch eine gelbe Sandſcholldurch ein Stück Sturzackeunterbrochen. Der HerbſEinzelne Birken ragen aufſie würden entſchwindezur Sommerszeit, aber eiſt Herbſt und das gelbed rotune Laub ſprenkelroth und gelb die weitgrüne Fläche. Alles ſteilnur von den Seen herau dringt ein Klang, wendie Fiſcher ihre Rudeins Waſſer ſchlageum die Fiſche inNetz zu jagen unleiſe ein Käfer ſchlägt iWalde (nicht nehmen) WeißSegel ziehen rechts unlinks über die Waſſerdazu eine Möwe (einFischXXX) die ruhig darübeſchwebt. Volle BefriedigungHätt ich noch einen Wunſcgehabt, ſo wär es der geweſean Stelle des Vogels Pyrol’s (gelb und ſchwarz) ſitzeder auf der hohen ſchlankeFichte ſaß und das altBild markiſcher Vergangenheit unmärkiſchen Zaubers überblickte (Ein paar Diſteln, eine Brandſtellvon Kienenholz)Die alten, meiſaufgezogenen Eichen mit den zahlloſen SpechtlöchernVon Coepnick durch die Haide
    rechts hinein und bergan bis an den Teufels-Se, ſo daß dieſer eine Art Bergſee iſt. Der Wald weitet ſichier aus, eine Stellenach N. O.Nordost iſt ganz offenSumpf faßt wie ein ſchützendeRing den See ein. Er hat deunheimlichen Charakter aller dieſeSumpf⸗Seen, wo auf einen Plateaplötzlich ein Stück Sumpfland ſich zeigund innerhalb desgleiſſelben ein SeeEr iſt ſtill, die Oberfläche kaugekräuſelt, das Waſſer leuchtend ſchwarzein Doppelrand faßt ihn eierſt immooſiges Sumpfland, danNymphäen; es war Herbſt, diBlüthe war hin, aber die großebraungrünen Blätter zogen ſich am Rande hinDer See hat auch ſeine Geſchichte, vo verſunkenem Schloß und verwunſchenerzauberter Prinzeſſiſie trägt ein ſchwarzes Kleid und wirſichtbar in der Johannisnacht – diMüggelsheimer die ihre Viehherdedort graſen laſſen haben ſie ofgeſehn und beſchreiben ſie ganz genauUns aber intreſſirt mehr diſchöne Bergwand die ſich nacSüden hin unmittelbar hinter deSee erhebt, ein hoch anſteigendeFichtenwald aus deſſen dichtemGrün dmit dgelb und rothbraun geſprenkelt iſt, wo einzelne Birken odeEichen die Finkenwaldung unterbrechenWir ſteigen bergan, halten unrechts und ſind nach einem tüchtigeMarſche bergan (nach einem ViertelſtündigenMarſch, zuletzt auf dem Grat deBerges entlang, auf der höchſteKuppe der Müggelberge. Dieiſt die Weſtkuppe; auch diOſtkuppe iſt ſchön, aber nicht ſo Dazwiſchen läuft in vieleVerzweigungen und Verſchluchtungen dieſer wunderbaſchöne Berg. Nun die Weſt-kupp genau beſchreiben! Danden Blick auf Coepnick und Berlinauf Cultur. Dann dieſeden Rücken zugekehrt, rechts unlinks die alte Welt. Midem Pyrol abſchließen

      Fragen an den Oberprediger Hasch
    • 1) Wo iſt die Stelle im Walde wo diVerſchwörer gegen Joachim II complottirte
    • 2) Welcher Art iſt der Erinnerungsſtein ider Nähe von Schultzendorff
    • ) Etwas über die Prinzeſſin uundSchloß Bellevue
    • 4) Ueber den Teufelsſee undas tiefe Loch auf deMüggelsbergen

    Koenigs-Wusterhausen.

    Zossen. CossenblattGroſs⸗Machenow (ſeit 1725. fü52000 Reichstaler von Fr. W.Friedrich Wilhelm I gekauft) Mitten⸗wald etc
    Königs⸗Wuſterhauſen. Die großeJagdreviere. Das Schloß. Die Schilderungen der Prinzeſſin Wilhelminvom Leben dort etc
    Groß⸗Machnow. „In Wuſterhauſeoder zu Mackenow, iſt wenn ſicdes Königs Majeſtät daſelbſt befindeniſt nicht mehr als eine Tafel, die abegemeiniglich von etlichen 20 bis 3Perſonen zu ſein pflegt.“ (Förster I. 196
    Mittenwalde. Schloß. Mauer. ThorYork. Hôtel York. Hesekiels Roman„Obriſtleutnant Fritz“ wurde von Weſenach Schloß Mittenwalde transportirt
    Zoſſen. Dorf Salow in deNähe. Schadow etc
    Coſſenblatt. Soll noch ſcheußlichBilder von der Hand Fr. W.Friedrich Wilhelms I enthalten. Fidicin enthält nichts; abeBerghaus (wie ich vermuthe) verſchiednes

    Wusterhausen.

    1636 ſoll in deKoepnicker Forſt, 4 Meilevon Fürſtenwalde eiHirſch geſchoſſen wordeſein, derſſen Geweih, naceinigen, 532 ℔, nacandern aber nur der ganzHirſch gewogen haben
    Dies Geweih, daFried: Wilh: Friedrich Wilhelm I gegeeine Compagnie langer Grenadire die ihm der Kurfürſt vonSachſe dafür bewilligte, austauſchte, ſoll ſich jetzt auf deJagdſchloß Moritzburg beDresden befinden
    An der Stelle, aſogenannten „Königs⸗Geſtell– 4 Meilen von Fürſtenwalde wo der Hirſch erlegwurde, befindet ſicjetzt noch ein ſteinerneMonument, welches deHirſch in liegender Stellundarſtellt

    Die Itzenplitz’ſcheGüter(Cunersdorff. Friedland.

    Die Itzenplitze (aucStitzenplitz und Hotzenplotzſind in der Altmark zHaus, ebenſo wie diSchulenburg, Kneſebeck unAlvensleben. Sie beſaßedaſelbſt eine Reihe voGütern, darunter aucJerchel und Griben*, dibeide (oder eines) bis dieſeTag Itzenplitzeſcher Beſitſind
    In den Beſitz demittelmärkiſchen Güterſowohl im Havelland wiim Barnim, kamen diItzenplitz durch Heirath
    Dies machte ſich ſo..... v. Itzenplitz wurd(auf Jerchel oder Gribenvon ſeinem Vater mieinem halben Guldeund einer ganzen Ohrfeige entlaſſen und zwar midem Bemerken „dies iſdie letzte...“ (Beſſer erzählen.) Ezog blutarm in die Welt
    Umgebungsplan; Müggelberge (bewaldeter Höhenzug), Müggels-Berge, Die MüggelsbergeMueggelberge(bewaldeterHoehenzug)Mueggels-BergeDieMueggelsbergeMüggelberge. KranichsbergRahnsdorMüggelbergeWindmühlFriedrichs-hageMüggelberg
    ſtieg in der Armee aufwurde (muthmaßlich) Commandeur des Regiments Itzen⸗plit, das Prinz Heinrich beiPra zum Siege führtund fiel als General beiKunersdorf (1759) nachdeer vorher – auch durceine Art Befehl des Königwie beim langen Hackund der KMiniſter Creutzſchen Erbtochter – deGatte der reichen Tochtedes reichen Miniſter v. Vier⸗ec geworden war. Mi-niſter v. Vierec, (deſſeDie unmittelbare Einfaſſung iſt ein Sandgürtel nur hier und da Rohr, Frieſen, Wieſe, Gras, Geſträuch, dahinter ringsum Wald, freilicnur niedrig, dahinter Müggel-berg und links Kranich-berg. Kähne mit Rüdersdorfer Kalkſtein ich zählt10 mit allen Segeln

    Die Käppelbude. Die Schlafſtellen für die Schiffer. DiBunzlauer Keramiken
    Beſitzverhältniſſe die ich ierſten Bande ſiehe „Buchangedeutet habe) beſaunter vielen Güterauch Groß⸗Behnitz iHavellande und dieGroß⸗Behnitz kam nudurch dieeben erwähnte Heirath adieen It Frau Generaliehemals armen Itzenplitz
    Itzenplitz fiel beiKunersdorf; Behnitblieb ſelbſtverſtändlich als Frauengutim Beſitz ſeinerWittw
    Dieſe verwittwetGeneralin v. Itzenplitbeſaß 2 Kinder eineSohn und eine Tochter
    Die Tochter vermählte ſich mit..Woellner*, dem ſpätren Cultusminiſter Woellner unteFriedrich Wilhelm II. IBeſitz dieſes Woellner’ſchenEhepaare blieb Groß⸗Behnit, das durch eben dieſen Aufenthalt eine intereſſante Geſchichte für ſichat, die ich ſpäter beBetrachtungſprechung des „Havellan-de“ behandeln werdeWir haben es heut Nur das ſtehe ſchohier, daß nach deTode des Woellner’ſchenPaare, vielleicht aucſchon nach dem Tode deverwittweten Generalin v. Itzenplitzgeb.geborene v. Vierec, Groß⸗Behnit an den einzigen Sohder Generalin den damaligen.⦓. v. Itzenplitz fiel
    Dieſer hatte inzwiſchen in Friedland⸗Cunersdorf die Bekanntſchaft eines Fräulein vonLeſtewit gemacht, dieſe – eine Erbtochter, einzigeKind des alten Generalsvon Leſtewit – geheiratheund dadurch ſich und diFamilie Itzenplitz in deBeſitz dieſer ſchönen Gütegebracht
    So kamen die Itzen-plitz von Jerchel⸗Gribein der Altmark, nacBehnitz und im Havellandund von Behnitz im Havellandnach Friedland⸗Cunersdorim Ober⸗Barnim
    Sowohl dieer havelländiſche wie der Barnimſche Beſitwar durch Heirath genommen


    Ich habe im Vorſtehendeerzählt wie diItzenplitze in Beſitz voFriedland⸗Cunersdorfkamen; ich gehe nu– da eben dieſe beideDörfer unſs heubeſchäftigen ſollen – ueinen Schritt weiter zurück, (nur etwa 3Jahr) um zu erzählewie die genanntebeiden Güter in Beſitder Familie Leſtewitkamen, die eigentlicin Schleſien zu Hauſe waren
    Dies hängt ſo zuſammenUnter allen Offizieredie während des 7 jährigenKriege ruhmvoll gefochtehatten, waren zwei, denegegenüber ſich der großeKöni (, wenn man dieſeAusdruck gelten laſſewill, beſonders verpflichtefühlte. Dieſe beiden Offizierwaren v. Prittwitz unv. Leſtewitz. Rittmeiſterv. Prittwit von den Zieten-ſchenHuſare rettete beiKunersdor den KönigObriſtleutnant v. Leſtewitz, an der Spitzeines Bataillons erſtürmtdas und das bei Torgaund wandelte dadurcderie Niederlage in eineSieg. Bekanntlich ſtand adem Tage (2 November 60alles auf dem Spielund Friedrich der Großpflegte deshalb zu ſagenPrittwitz hat den KönigLeſtewitz hat das Langerettet
    Schon am Morgen nacder Schlacht, hatte er zLeſtewitz geſagt: „Leſte⸗wit, das vergeß╒ icIhm nicht“ und ehielt Wort
    Nach dem Kriege wurden Prittwitz und Leſte-wit in gleicher Weiſbelohnt, der eine erhielQuilitz, der andre erhielFriedland.* (Oder jeder erhielt eine Hälfte von Qui-lit und eine Hälfte voFriedland
    Prittwitz ſowohl wiLeſtewitz begannen jetzauf ihren Gütern zu bauund Prittwitz begann iLeſtewitz Vater, alſo der ganz alte, wafrüher muthmaßlich 1744 oder ſo, in Ungnade gefallen, weil er Breslau übergeben hatte. Er waaber ſehr ausgezeichnet, vielleicht bedeutender als ſein Sohn. DeKönig erhing von da ab eineewigen Hausarreſt über ihn (Koch⸗ odeZimmerſtrafen) und nur auf 8 Tage hatter freilich nacFriedland zu reiſenals ſein Sohdaſelbſ
    feierlich einzogoder ein ähnlicgroßes Feſt gefeiert wurdeDanmußte er wiedein ſein StubengefängnizurückQuilitz, Leſtewitz iFriedland (oder doch ader Grenze von Friedland; wiwerden gleich ſehen weshalbeinem Schloßbau
    An die Erbauung beideSchlöſſer knüpft ſich eine altenFritziſche Anekdote
    Prittwitz in Quilitz greifdie Sache ziemlich großartig anwie das Quilitzer Schlobis dieſen Augenblick noczeigt. Namentlich ſollte auchoch gebaut werden; Parterre, erſtes Stocund Manſarde (hierfür eirichtigeres Wort, nämlich nichſchräg)Friedrich kam des Wegs (muthmaßlich auf einer TruppenInſpektionsreiſe) fand diSache zu üppig (?) und begrüßte Prittwitzen benächſter Gelegenheit mider Bemerkung: „daß e(Prittwitz) etwahs hochinauswolle, ground floound Manſarde ſei aucgenug.“ Dies war zdeutlich geſprochen, um mißverſtanden zu werden. Mitteim Baue, der bis zuBel⸗Etage gediehen warwurde inne gehalten undie Bel⸗Etagen Fenſter, die mindeſtennoch um 4 Fuß wachſeſollten, mußten ſich midem Höhenmaß begnügendaß ſie gerade hatten, diOeffnung wurde geſchloſſen undas Dach so dicht wimöglich drauf geſetztDadurch iſt ein proportionsloſes Schloß entſtanden, dain gewiſſem Sinne an die menſchlichen Figureerinnerte, die Kinder auPapier zu zeichnen pflegenlange Beine, Bruſt unKopf – der Leib fehlt
    Dem Leſtewitz gines beſſer. Dieſer denur eine Tochter (die ſpätean. . Itzenplitz verheirathetehatte, unterhielt gerechtBedenken, ob ihm der KöniKloſter (?) Friedland als freieAlladium oder nur alperſönliches Lehn ((?); andrer Ausdruckgeſchenkt habe und unterhielt ebenſo gerechte Bedenkedarüber, ob es gerathen ſeidürfte den König danach zu fragenEr wußte, daß die Antworten gelegentlich ſehr ſonder-unbefriedibargend ausfielen und hatte nicht Luſt für einen unbekannten Nach-. Andrerſeitſollte aber doch ein Schlogebaut werden; deKönig ſah ſolche Bauthätigkeit gern, drang vielleichſogar darauf. Was wazu thun? Leſtewitz halſich dadurch, daß er voſeinem Erſchenkten das Nachbargut, das alt-Barfusſche Cunersdorf erkauftund nun an der Grenzmarkbeider Güter, aber wohlweislich noch auf Cuners⸗dorfe Grund und Boden daneue Schloß zu bauen begann„Leſtewitz, was bauer da? warum bauer ſein Schloß nicht iFriedland, das ich ihm geſchenkt habe?“ Leſtewitgab nun die Antwort, diwir nach Vorſtehendekennen. „Unſinn! Fried⸗lan iſt ſeine, ganz und garund bleibt’s.
    Die Vorſicht des alteLeſtewitz hatte gute Fruchgetragen. Er beſaß nuzwei Güter und ſelbſt diLage des Schloſſes, an deGrenzmark beider, war vielleicht eher ein Vortheil alein Nachtheil. Nur einſchöne Umgebung, wie ſian einer Stelle möglich geweſewäre, war nicht herzuſtellen
    Eh wir uns nun idieſen intreſſanten Dörferumſehn und Kirche und Schlobeſchreiben, iſt es nöthig beden letzten Geſtalten der Leſte-witzeſchen Famili zu verweilenNun die beiden Frauebeſchreiben
      12

    Ueber die Frau vFriedland. 5 finden ſich iMarwitz Notizen
    Ihre Tochter (der Muttein manchen Stücken ſehähnlich) hieß wie? Sie verheirathete ſich midem Landrath Grafen v.Itzenplit und ſpielte nuals Gräfin Itzenplitviele Jahre lang einRolle. Sie hatte mehrerKinder, ich glaube 3 Töchteund 2 Söhne, oder umgekehrt, bei Geburt deletzten (die ſie beſchleunigtweil ſie nach Italiereiſen wollte) paſſirtihdas Malheur. Es waeine ſehr kluge, ſehſtolze, ſehr muthige, ſehcharaktervolle Frau, übedie ſich in Koerte’s Buch(über Thaer verſchiedne Andeutungen finden. Wahier folgt hat miJenny erzählt, die evon der Frau Haenscin Neuendorff hat. Sitrug weiße Caſimirbeinkleider, hohe Stiefelneinen langen Gehrock migroßen Knöpfen und einArt Halskrauſe. Wie diMutter, ſaß ſie gern zPferde, nur wurd’ es ihſchwerer. Sie ging niemandem entgegen, lieauch den vornehmſteBeſuch warten, bis eihr genehm war zu erſcheinen. Nur als der Könikam (muthmaßlich Fr. W.Friedrich Wilhelm IVlegte ſie eine goldenKette an und ging ihbis zur Treppenſchwellentgegen. „Die Itzen-plitz (reſp. Leſtewitze) ſind ſalt wie die Hohenzollern“Widerſpruch kannte ſinicht; ſie herrſchte abſolut. Ihre Buchführunwar muſterhaft, ob aucdie Wirthſchaft überhaupt iſt fraglich. A18. Marz oder kurz vorher kam ſie nach Berliund bezog ihre Wohnunam Kupfergraben. Am 18oder 19. ſchickte ſie ihreBedienten, der auf deSchloß oder bei Medingeine Beſtellung macheſollte; er konnte nichdurch. „Gräfin, daVolk wollte mich nichlaſſen, als ſieses meineLivréevant ſah.So ſage dem Volk: „dadu von der Gräfin Itzenplitz kommſt“. „„Danwird man mich erſrecht nicht durchlaſſen.“Dies war ihr zu vielDer Widerſpruch reiztſie, zugleich mochtihr die Antwort deDieners zeigen widie Dinge ſtanden, Aerger, Furcht, Benommenheit erfaßten ihr Herzu gleicher Zeit, ſiwollte ihn ſchüttelnfiel aber um unwar todt. (Oder ſtarin Folge dieſer Aufregung)

    Eine Bahnhofs-Restauration

    Ausgefroren. Glas Grogfreundliche Frau, Stück Brot

    Umſchau: Tapete: Fahrplän72 eingegitterte, umrahmte Fahrpläneeinige Volontairs, freihängend. Uhr diſteht. Glasglocke mi2 Biscuits. 1 Makronin. Leere CigarrenKäſten als OrnamentWeinglas mit CigarrenMütze. Handtuch. Ofen v. Niebuhr (Marcus) 1860. Beilage zu 242
      1859v. Witzlebenv. Wolzogenv. d. Decken
    Hamannv. Wolfersdorf(Torgau1860. Raumer (von Geh. R.Geheim Rat Bindewald,bei W.Wilhelm Hertz erſchienenRichtig: Anton von der Marwitz.Richtig: Kurfürst Joachim Friedrich
    *Der hübſche Spruch an einem Herrenhauſe daſelbſt, der die Ausſöhnung ausſpricht (Fräuleinv. Medin
    kennt ihn auswendig
    Friedrich der Große ſuchte die Partie zu hintertreiben, (er fügte alſo ebenſoſehr gewalt
    ſam zuſammen, wie er gewaltſam zu hindern ſuchte, aber nach einigen Monate
    gab enach