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B6beta

<Schreiberhand Friedrich Fontane>
    1881. 
  • Theater (des HausesEhr
    – Wallenstein
    Rolf Berndt
    Märchentante
    Kaufmann v. Venedig
    Rote u. weisse Rose
<Schreiberhand Theodor Fontane>

Des HauſesEhreDes HauſesEhre

„Wenn deWeisheieine Krongebührt, ſgebührt ſiihm.
„Sind wir nichein Leib uneine Seele,ſagt ſie, alſie ihn ſieht„ſind Hammeund Ambozu hart füden Manndie abeeine weiblichBruſt ieinen eiſerneKaſten verwandeln.
Das kanman nichſagen, – eiſt ſchief und häßlich
„Ein dunkleSchickſal übeden Menſcheſchwebt.
Sie beſtreitees
Das ErſcheineWienes wirklächerlich
Alles ſonderbar

Akt II.

„Meinen Geburtstag recht luſtifeiere.
„Haſt Ddie Summe beDir“. Lächerliczu kaufmänniſch
Sie ſpielwundervoll zBeginn deAktes
Er ſpielt zſehr wie ei„Mimiker“Die Stimme iſetwas trocken
Nun DialogAber ſie ſprecheſich nicht aus
Und das iſgeſchraubt
Ueberhaupetwas outrirt
Er ſchneideGeſichter
Es kommt aucin der Erklärunnoch nicht zuErklärung. Mafragt ſich immenoch: Waist denn losAlles geſchraubtgeſpreizt
Alſo eiſolches Aufgebot. Es erinneran die norddeutſche Geſchichtwo Kutſcher odeKammerdiener x---müſſen.
„Mich ſolleSie nie wiedeſehn“ – ganunpoetiſch, untief vorgetragen
Er ſchneideimmer Geſichter
Solche Conſulſcenen konnevorkommenaber ſie ſinintreßlosEine Quälerewie Erbförſteaber jenes iſnatürlich und diegeſucht
„Durch DeineLeichtſinn“ was iſt dLeichtſinnSie flieht, hörſeine Verlobung was iſt dLeichtſinn
Der „Alteganz Quatſchkopf undämlicherTaperfritze.„.. Wie Dihr ſo wazumuthen kannſt
Er ſiehimmer ausals ob enieſen will
Es klingwie Peſſimismunur nichder Philoſophſondern dearme Sündedurch das Stüchindurch. DiSentenzen ſinall in dieſedürren, malcontenteGenre
Wie eden Mantefortwirft unſie umarmund an ſicdrückt – diedaſpielt er gutHier merkman deguten Routinier, daTolle, Wildeglückt ihbeſſer
„Der reinSpiegel unſreSeele...
Sie hälihm einvollſtändigPredigt unermahnihn zur TugendUnd ſprichimmer vo„Mannwas geradezkomiſch wirkt„IchJa icbin eiMann, ei„ſtarkeMann.„Mein Wageſteht vor deThür.

Akt III.

Er giebihm das Geld
Waruiſt er ei„Wollüſtling“„Was haich denn gethan? – Diedarf er fragenWieder mi„lüſternen
falſc { Edelmanns„Sie müſſedas Gelbehalten.
Es ſcheiner (Grandvilleweiß nichtdaß Mirmonder Liebhabe
iſt
Zu meineUnglück ihverkannt habeDas iſt gut

Lob: Was er wiliſt gut.„ Tendenz, GeſchichteBildung“ das alleausführen

Tadel: Was geſchiehiſt gut, abenicht immer wies geſchieht. Namentlicdas wirre Mordeentſcheidender Stellen

Außerdem, gefällmir der ſtillmuſikaliſche Tonicht, der als Geiſdas Ganze umſchwebtEs iſt mir zominöß

Wallenstein

Akt I

WallenſteiDie große Stellbrav vorgetragenalles wie eiDeklamationsſtück, nichwie eiMonologAuch der Erſtrgeht, – ich glauaber, daß hiedoch ein Moduvivendi geſchaffewerden kannIn dieſem Modulebt nichts

WrangelvorzüglicheBild der roth
blonden Pferd„Du liebeHimmel hadenn hiekein Vaterlan
et cetera
etc
} Sehr gut.

Wallenſtein„Viel gefordert“etcet ceterDie ganzStelle viezu laut kommentirt. E
„Er hätt mikeine Zäherſchicken können“.Schlecht, kommandohaft
Sehr gut {
„Seit deSeſin gebogeiſt, nicht mehr“

Die Stollberin dieſer ihre1. Scene vorzüglicund zwar gradin der Ruhe unGetragenheit ihreVortrags
„WallenſteinGepolter, als ſiihn geſchraubthat (ein Prinzim Kleinen??war ſehr ſchwacund äußerlichNun Charakterbild„Von dieſeSeite ſah ichnie“ ganfalſch, allezu laut, zlärmend, zpoltrig, zäußerlich. Efehlt das Nervöſedas Melancholiſchedas Narziſtiſchdas Schwierige

Akt II.

Scene I.
Scene zwiſcheWallenſtein unOMax. Hier idieſem Dialowar er merkwürdigut, wiewohl behaglichwohlwollend, natürlich, unbedeutend.
Scene 2.
„Es giebt iMenſchenleben etcet ceteraMerkwürdig guvorgetragen, fehlerlound wirkungsvollFalſch war nur diBetonung vo„Banniers erfolgenden Dragoner“.als ob es beſſeund anders gewordewäre, wenn’nicht Dragonegeweſen wären
Scene 3.
Ottavio PiccolominiVollmer gut
Butler. Eiſt eine degenialſteSc und vornehmſten Scenedie je geſchriebewurden
Ottavio unPiccolominiMa
Helmuth-Bräiſt gut und triffdas Vornehme deRolle, aber nichdas SchneidigeDiplomatiſche, Höfifiſche

Akt III.

Stollberg. MeyerWundervolles BildDie Meyer entzückend
WallenſteiKurzes Zwiegeſpräcmit Illo. Rechſchwach
Scene mit Theklund mit den Damen
Schwach, hochtrabig„Dein ſchlechteHerz hat übemein gradeden Sieg davongetragen“ – ſlärmt und peorirer, er degroße Untertander große Verräther
Er iſt immer hochmüthiehrgeizig, egoiſtiſchverrätheriſch in Thateund ſeine Worte ſinvom 3. Akt abeſtändige Klageüber die Untreuandrer

Die Abgangszeileund was vorhegeht; „Jetzfecht ich für eiHaupt und fümein Leben“laut, deklamatoriſcäußerlich.
Er iſt ein Deklamator, aber keiCharakteriſtike
Scene mit denPappenheimer
„Da ſteh icein entlaubteStamm“ – daſagt er in deAugenblicke, wer den Herzogsmanteleinen Küraß uneinen Herzogshuangelegt hatEs iſt wie wenjemand in eineMantel eines Königfaſt und ſagtich bin alleGlücks entkleideoder arm ajeder Hülle odeſo ähnlich
Alle ſprachex---x, ewar die x---miſteſte Vorſtellung, die icerlebt habe
Dehnicke ſehgut
„Die großſchlaue lautſoldatiſche An-ſprach an diSoldaten, wer ſagt: „Oeſtreicwill keineFrieden“ – weihier Lautheiund Deklamatiohingehört, waam beſten„Dein Vateiſt zum Schelan mir geworden“ – ſolchCharaktere giebt esdie „verrathen“ unböſe ſind wenſie verrathewerden, abeein Intreſſflößen ſie unnicht auf ein, ſie ſind uns langweilig

Akt I. Urban hat

gar nichts von eineHofmaler. Er ſagt dePagen als mit dem bekannteLuther-Ton „wir hoffen nocden alten Liebhaber zu finden.
All das muß fein, ironiſchlächelnd geſagt werden. Abeimmer enthuſiaſtiſch. – DiGeſchichte von denSachſen und ihreHunden trägt er vor wieine ſentimentale Geſchichte„Denken Sie ſich, wenRaphael ein Krüppel geweſen wäre, Notſtand füein Aſyl zu toll unzu äußerlich
Vielfacher Hervoruf
Ich würde ſagenSie liebten ſich, durcein Pech kameſie voneinanderich beſitze ſie durceinen Irrthum – ſiliebt den andermehr als mich, ic
Prolog.
Aufgehender TaLeſſing BiſbekränztDer Tag wird heuthunderte hunderJahre altMerkwürdig gutEin paar Uebertreibungen abgewehrtdie man ſchließlican ſolchen Tageverzeihen muß, ſgut, wie ichs ihnicht zugetraut hätte
Die Verſe ſind gutdoch ſind ſie nichdas Beſte, die Verſkönnten ſogar beſſerklangvoller, ſchöner ſeiaber er hat docden Mann gut charakteriſirt und ſein Schaffein gutem, geſchickten Linien vorgeführt
Einen guten Prolog ſchreibenzählt zu den ſchwerſten unmeiſt auch undankbarſteDingen. Wolff hat Glückund er hat es auch hierin gehabt. Das Erſcheinen deMajeſtäten war abgewarteworden – ſo war alles verſammelt und man hätte eineTheaterzettel fallen hören, wener gefallen wäre

Das gewöhnliche Schickſal deProloges iſt nicht bewundernswerth. Aber Wolff hat Glück unes iſt ihm auch als PrologenDichter treu geblieben. Aucſchon im brüderlichen, ider Scenerie, in der Situation
Nun das Vorſtehende iden Majeſtäte

Dann übeübergehen zu dem Proloſelbſt, zu ſeinem Inhalt
Einen Prolog ſchreibeiſt ſchwer. Wie ſoll eſein? Weh dem, deErhabenheiten ſagen willEs muß das geſagt werdenwas jeder weiß, abees muß ſo geſagt werdewies kein andrer ſagekann, wies aber nur deDichter kann. In a powerful language ſagen die Engländer. Und dazu war Wolfder Mann. Es iſt ihaber hier ganz beſondergelungen. Ueber die kräftige Sprachheraus, hat er auch geſchickcomponirt und erſt diGeſammtheit des Mannes charakteriſirt, dann die Detailſeines Schaffens und Thuns. Undann wieder ein Appelan den Mann. Und danalles auch geiſtvoll, nichblos k---x, auch glücklich iAusdruck und frappant in der Antitheſe. Ein paar Widerſprüchzwiſchen den Strophen (z. Bin der erſten ſind wir ider Unterwelt und dort iſer bei den Todten undann plötzlich iſt er obeim Himmel, iſt ein Sprunund ein paar Uebertreibungeder x---x „Gewären deNacht“ – hätten beſſer fehlekönnen. Die Wirkung wärdadurch nicht ſchwächer, ſonderſtärker geworden

übergehen zu dem Proloſelbſt, zu ſeinem Inhalt
Einen Prolog ſchreibeiſt ſchwer. Wie ſoll eſein? Weh dem, deErhabenheiten ſagen willEs muß das geſagt werdenwas jeder weiß, abees muß ſo geſagt werde
wies kein andrer ſagekann, wies aber nur deDichter kann. In a powerful language ſagen die Engländer. Und dazu war Wolfder Mann. Es iſt ihaber hier ganz beſondergelungen. Ueber die kräftige Sprachheraus, hat er auch geſchick

Rolf Berndt

Akt I.

In der erſtekleinen Scenwar er zfarlich, zu ſchwerzu betont, ztheatraliſch⸗rhetoriſch ernſter „redete“ eſprach nicht. Enimmt das diNatürlichkeit unLeichtigkeit
Es liegt in deStimme, im Vortrag. Sein Orgaan und füſich iſt gut, beinawohlklingend, abeer hat eintheatraliſchSteifheits-Schuleein gewiſſePumpum nichüberwundenwodurch alleder Reiz deNatürlicheEinfachen verloren gehtAus dem Biedermann wird eiBiedermeyer

In 2. Akt diVerſteck⸗Scene

Im 3. Aktritt er nicht au

Im 4. Akt ider Scene midem Schiffskapitänwar er weitauam beſten. Debrüske, rhetoriſchpathetiſche Toglückt ihm
Aber als eallein iſt unvor dem „Sturmvogel“ ſprichund nun deBrief kriegt, daſtille Lachen iſt gutaber das Auffahreiſt zu pathetiſchNicht innerlich genug
Als er nuvon Gertrud höraus dem Mundder Mutter, diſt alles zlaut, zu lärmendzu äußerlices iſt nichfalſch, aber eiſt nicht auch nichrichtig, es fehldas Höhere, daTiefere darinEs bleibt iLärm ſteckenEs fehlt deHerzentston darin, degerade diSchweſter ſſehr hat
Immer hohlfeierlich, pathetiſchwohlendend, ohnden rechteNaturton

Gringoire.

„Gehängt! Unohne Abendenbrod“Nach einer perſönlicheErfahrung vergeheinem der Appetit iſolcher SituationAber die Menſcheſind verſchieden„Du haſt freilicgut damit angefangen“
„Sie, weshalb micnoch härter ſtrafen.
Es giebt „weißSoldaten“, egiebt „hungrigWeiber“ etcſehr modern
Er iſt ein Geſichterſchneider

Märchentante.

Akt I.

Die „Märchentanteiſt in 1. Akt guund richtig gezeichnet, aber ewirkt nicht ſehangenehm, – allezu ſentimental
Die Barkanganz Putzliche
„Am StranErtrunkene, divon deWaſſerrattebewegt wird.“

DehnickeRolle iſt guter ſagt ein paanette Sachen

MemnonsSäule. Wivom Zaugebrochenkommt die GeſchichteDas müßtviel geſchickteeingeleitewerden
Vom Beſchauerechts und link– das paßhier nicht. Eiſt umgeradumgekehrt

Die Poeſidarin ſprudelnicht; es iſt allegedoktert

„Kein Photograpähnlicher gemacht.„Ich dank Ihnen“


Beifall nacdem 1. Akt. – Icfand es iGanzen rechſchwach. Dreivier glücklichWendungen abgewehrt, allelangweiliggeſucht, geſpreiztGemüthlichkeiteeines x---x ungemüthlichen Menſchen. Ein Bärder tanzt

Akt II.

„Du biſt einDichterin voGottes Gnaden.Alſo auch hier

„Damit deVerdacht auf eineUnſchuldigen fällt.

„Das Herdfeuerauſcht“ – ſchöneTitel. Paßt erweckt Erwartungeund verrätnicht zu viel.

„Sie verſtündeden Rummenicht.“ Alleknotig, ordinär

„Heiligſte Prinzipien.“ „Idealismus.

Das älteſte DeutſchVolkslied: Hildebrandund Soh

Akt III

Am Herdfeuer. HübſchDekoration„Was daHerdfeuer rauſcht“„Es iſt aEitelkeitNatürlich.Dieſe Scene, wdie Frieb ſprichtiſt hübſch

„verhallelaſſen

„Ich wanoch niemalſo luſtig wiheute.

Die ScenzwiſcheProfeſſor unFrieb – diiſt hübſchglücklicpoetiſch

„Ach, wennur die Preſſrecht zahlreicvertretewäre.

Dieas Verhältniß zwiſchen deAlten iſhübſch – ſieſiſucht nunoch diBekehrung herbei zuführen durcMärchenmittelDies iſt aund für ſich gangut und hübſchja ſogar deAufgaben deStückes unſeinem Titeentſprechendaber er maches ſich zleicht und läßſtatt innereMotivirung deHocuspocudes Märchenwirken. Daiſt immer daBequemſteGegen Wundervollziehungeiſt nichts einzuwenden

Akt IV.

Verſchiedene gleichgültige Scenen

Die Scene zwiſcheKrause und deFrieb mit de15 und 12,00Mark hat etwaHübſches, Komiſches

Gleich darauiſt die Trennungs⸗Liebesſcenzwiſchen Barkanu. Müller ſehhübſch, ſehr geſchickt

Barkany unDehnicke. Ziemlicgut. Ein bischeroh

Akt IV.

Wundervoll
Vortrefflich erals er ſagt: daiſt Revolution, growie das Verbrecheſoll die Strafe ſeinſo hoch wie deGalgen
Und ſie diſagkt: thuſt Du dasſo ſchadeſt Dauch uns
Auch Schilleſieht hier ſehr gut vorSchiller iſt im 54. Akt etwazu tapfer, zuſehr MarquiPoſa. Abeim Ganzen wirkes doch alleinnerlich wahr unbefriedigend. KeiUriel-AcoſtaKleinmuth
verte

Akt V.

1. Scene.
Der Abſchievon den Dameiſt ledernlangweilig, ridikül
Die Ankunfdes Briefeetc. iſt ſehſchön

Kaufmann v. Venedig

Akt I. Siſehr reizend. (DiScene nachleſenKahle in ſeineerſten Scene famosdoch ſehr anders
„Seht nurwie er ſtürmt“.
Er hat abenicht geſtürmtBei der Stelle voPfund Fleiſch wenigegut
Die entzückenden Scenen mitden Freierfiel ganz iden Brunnen
Die großScene am Schludes 2. Akts, wer von der Rachraſt, – iſt nocein Gefühl zlaut. Es wawohl wirkſamaber nicht auf direchte Art. Nichinnerlich genug. 5

Akt III.

Scene 1. Baſſaniwählt den rechteKaſten. ReizendScene. Wiſchön, wiwahrhaft poetiſch
Sie iſt ſehreizend in dieſeScene. Sie erinneran die Erharttnicht voll ſgut, aber mider Chancees zu werdenUnd wenſies gewordenſo wünſch icihr nicht iden ErharttFehler zu verfallen
Sehr hübſcwie ſie deBedienten nacPadua ſchicktSehr viel Beifalnach dieſer Scene
Scene 2.

Rothe u. weißeRoſeRothe u. weißeRoſe

Unſre kleinRabiata
Rechtsanwalv. Waldau. Allſind jetzt von AdelIm Allgemeinen ſinſie anders

Die Scenzwiſchen VaterTochter und Liedtckiſt unnatürlichgeſchraubt
Wenn eiaAndrer das ſagt– die ganze Scenmacht keineangenehmen Eindruck. Weil main der Pein iſtHimmelwetter wawird drausEs iſt eine ſchlimmSpielerei, daweiß man, unwenns aucbald ſich aufklärt, ſo iſt diMinute ſchon zu langIn der Kunſt deRetardirung geht er etwaweit

Akt II

Scene zwiſchen Liedcku. Abich ganz gut
Auch die Scenmit den Dameund dem AurorenFächer ganz gutUnd die Meyeſpringt ein unſagt: „ſie ſelbſhabe ihn darauaufmerkſam gemacht und geratheihn (den Fächerzu verkaufenDie Scene zwiſcheden 4 Herren unnamentlich de2 en, iſt gangut

Akt III..

Die Meyeſieht grönländiſcaus. Weißwinterlich. Samoa-InſelKönigin. „Dbiſt ein Bär“
Dieer ganz3. Akt, Maskenball, iſt langweilig wiall dergleichen
Nun tauſcheſie die Coſtüme
Dies iſt wirkſam und wärganz gut. Egieb paßt abenicht, dendie Keßleſpielt die 6Unſchuldig und ſiwill helfeund rettenund ſie iſes nicht
Melanie, iſwenn ſie dieſRolle ſpielewill, mudoch vovornhereianders gezeichnet ſein

Akt IV.

Die Scene zwiſchen Liedcke unAbich ſehr hübſc

Er ſpricht ſelbſvon Melanie„Intrigue“

Zwiſchen Dracund Müller ſehgut. Zuletz

iſt er ein kleineBruder. – E

wirkt raffinirlächerlich, unangenehmMüller hat Glüc
Fontanes Notizen zu Carl Hugos „Des Hauses Ehre“ entstanden während der Theateraufführung am 13. Januar 1881. Die Kritik erschien am 15. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 23); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3777.Fontanes Notizen zu Schillers „Wallenstein‘ s Tod“ entstanden während der Theateraufführung am 16. Januar 1881. Die Kritik erschien am 18. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 27); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3778.Fontanes Notizen zu Lessings „Emilia Galotti“ entstanden während der Theateraufführung am 15. Februar 1881, bei der auch Julius Wolffs „Prolog“ rezitiert wurde. Die Kritik zu Prolog und Stück erschien am 17. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 79); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3785.Fontanes Notizen zu Julius Wolffs „Prolog“ entstanden während der Theateraufführung am 15. Februar 1881, bei der auch Lessings „Emilia Galotti“ gespielt wurde. Die Kritik zu Prolog und Stück erschien am 17. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 79); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3785.Fontanes Notizen zu Gustav Gans zu Putlitz‘ „Rolf Berndt“ entstanden während der Theateraufführung am 18. Januar 1881. Die Kritik erschien am 20. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 31); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3779.Fontanes Notizen zu Théodore de Banvilles „Gringoire“ entstanden während der Theateraufführung am 21. Januar 1881, bei der auch Roderich Benedix‘ „Der Vetter“ rezitiert wurde. Die Kritik zu beiden Stücken erschien am 23. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 37); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3780.Fontanes Notizen zu Otto Franz Gensichens „Die Märchentante“ entstanden während der Theateraufführung am 29. Januar 1881. Die Kritik erschien am 1. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 51); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3782.Fontanes Notizen zu Heinrich Laubes „Die Karlsschüler“ entstanden während der Theateraufführung am 19. Februar 1881. Die Kritik erschien am 22. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 87); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3786.Fontanes Notizen zu Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ entstanden während der Theateraufführung am 20. Februar 1881. Die Kritik erschien am 22. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 87); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3787.Fontanes Notizen zu Ernst Gruas „Die weiße und die rothe Rose“ entstanden während der Theateraufführung am 18. März 1881. Die Kritik erschien am 20. März 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 133); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3789.