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<Schreiberhand Friedrich Fontane> <Schreiberhand Theodor Fontane>

Des Hauses.Ehre

„Wenn derWeisheiteine Kronegebührt, sogebührt sieihm.“
„Sind wir nichtein Leib undeine Seele,“sagt sie, alssie ihn sieht,„sind Hammerund Amboszu hart fürden Mann,die abereine weiblicheBrust ineinen eisernenKasten ver-wandeln.“
Das kannman nichtsagen, – esist schief und häßlich.
„Ein dunklesSchicksal überden Menschenschwebt.“
Sie bestreitetes.
Das ErscheinenWienes wirktlächerlich.
Alles sonderbar.

Akt II.

„Meinen Geburts-tag recht lustigfeiere.“
„Hast Dudie Summe beiDir“. Lächerlichzu kaufmännisch.
Sie spieltwundervoll zuBeginn desAktes.
Er spielt zusehr wie ein„Mimiker“.Die Stimme istetwas trocken.
Nun Dialog.Aber sie sprechensich nicht aus.
Und das istgeschraubt.
Ueberhauptetwas outrirt.
Er schneidetGesichter.
Es kommt auchin der Erklärungnoch nicht zurErklärung. Manfragt sich immernoch: Wasist denn los?Alles geschraubt,gespreizt.
Also einsolches Aufge-bot. Es erinnertan die nord-deutsche Geschichtewo Kutscher oderKammerdiener x---xmüssen.“
„Mich sollenSie nie wiedersehn“ – ganzunpoetisch, un-tief vorgetragen.
Er schneidetimmer Gesichter.
Solche Consul-scenen konnenvorkommen,aber sie sindintreßlos.Eine Quälereiwie Erbförsteraber jenes istnatürlich und diesgesucht.
„Durch DeinenLeichtsinn“ –was ist daLeichtsinn.Sie flieht, hörtseine Verlobung –was ist daLeichtsinn.
Der „Alte“ganz Quatsch-kopf unddämlicher Taperfritze. „.. Wie Duihr so waszumuthen kannst.
Er siehtimmer aus,als ob erniesen will.
Es klingtwie Pessimismusnur nichtder Philosoph,sondern derarme Sünderdurch das Stückhindurch. DieSentenzen sindall in diesemdürren, mal-contentenGenre.
Wie erden Mantelfortwirft undsie umarmtund an sichdrückt – dasspielt er gut.Hier merktman denguten Routi-nier, dasTolle, Wilde,glückt ihmbesser.
„Der reineSpiegel unsrerSeele...“
Sie hältihm einevollständigePredigt undermahntihn zur Tugend.Und sprichtimmer von„Mann“was geradezukomisch wirkt.„Ja ichbin einMann, ein„starkerMann.“„Mein Wagensteht vor derThür.“

Akt III.

Er giebtihm das Geld.
Warumist er ein„Wollüstling“?„Was habich denn ge-than? – Diesdarf er fra-gen.Wieder mit„lüsternen“
falsch { Edelmanns.„Sie müssendas Geldbehalten.“
Es scheinter (Grandville)weiß nicht,daß Mirmontder Liebhaber
ist.
Zu meinemUnglück ihnverkannt habe.Das ist gut.

Lob: Was er willist gut„ Tendenz, Geschichte,Bildung“ das allesausführen.

Tadel: Was geschiehtist gut, abernicht immer wiees geschieht. Namentlichdas wirre Mordenentscheidender Stellen.

Außerdem gefälltmir der stillemusikalische Tonnicht, der als Geistdas Ganze umschwebt.Es ist mir zuominöß.

Wallenstein

Akt I

WallensteinDie große Stellebrav vorgetragen,alles wie einDeklamations-stück, nichtwie einMonolog.Auch der Erstregeht, – ich glaubaber, daß hierdoch ein Modusvivendi geschaffenwerden kann.In diesem Moduslebt nichts.

Wrangel,vorzüglichesBild der roth-
blonden Pferde„Du lieberHimmel hatdenn hierkein Vaterland
et cetera
etc
} Sehr gut.

Wallenstein.„Viel gefordert“
et cetera
etc
Die ganzeStelle vielzu laut kommen-tirt.
„Er hätt mirkeine Zähernschicken können“. Schlecht, kommando-haft.
Sehr gut. {
„Seit derSesin gebogenist, nicht mehr“

Die Stollbergin dieser ihrer1. Scene vorzüglichund zwar gradein der Ruhe undGetragenheit ihresVortrags.
WallensteinsGepolter, als sieihn geschraubt hat (ein Prinz im Kleinen??)war sehr schwachund äußerlich.Nun Charakterbild.„Von dieserSeite sah ichsnie“ ganzfalsch, alleszu laut, zulärmend, zupoltrig, zuäußerlich. Esfehlt das Nervöse,das Melancholische,das Narzistischedas Schwierige.

Akt II.

Scene I.
Scene zwischenWallenstein undMax. Hier indiesem Dialogwar er merkwürdiggut, wiewohl behaglich,wohlwollend, natürlich,unbedeutend.
Scene 2.
„Es giebt imMenschenleben
et cetera
etc
Merkwürdig gutvorgetragen, fehlerlosund wirkungsvoll.Falsch war nur dieBetonung von„Banniers er-folgenden Dragoner“. als ob es besserund anders gewordenwäre, wenn’snicht Dragonergewesen wären.
Scene 3.
Ottavio Piccolomini.Vollmer gut.
Butler. Esist eine dergenialsten und vornehm-sten Scene,die je ge-schriebenwurden.
Ottavio undMax
Helmuth-Brämist gut und trifftdas Vornehme derRolle, aber nichtdas Schneidige,Diplomatische, Höfi-fische.

Akt III.

Stollberg. Meyer.Wundervolles Bild.Die Meyer ent-zückend.
WallensteinKurzes Zwiegesprächmit Illo. Rechtschwach.
Scene mit Theklaund mit den Damen.
Schwach, hoch-trabig.„Dein schlechtesHerz hat übermein gradesden Sieg davon-getragen“ – solärmt und peorirter, er dergroße Untertan,der große Verrä-ther.
Er ist immer hochmüthigehrgeizig, egoistisch,verrätherisch in Thatenund seine Worte sindvom 3. Akt anbeständige Klagenüber die Untreueandrer.

Die Abgangszeilenund was vorhergeht; „Jetztfecht ich für einHaupt und fürmein Leben“ laut, deklamatorischäußerlich. –
Er ist ein Dekla-mator, aber keinCharakteristiker
Scene mit denPappenheimern.
„Da steh ichein entlaubterStamm“ – dassagt er in demAugenblicke, woer den Herzogsmantel,einen Küraß undeinen Herzogshutangelegt hat.Es ist wie wennjemand in einenMantel eines Königsfast und sagt: ich bin allesGlücks entkleidetoder arm anjeder Hülle oderso ähnlich.
Alle sprachenx---x, eswar die x---xmisteste Vor-stellung, die icherlebt habe.
Dehnicke sehrgut.
„Die großeschlaue lautesoldatische An-sprache an dieSoldaten, woer sagt: „Oestreichwill keinenFrieden“ – weilhier Lautheitund Deklamationhingehört, waram besten.„Dein Vaterist zum Schelman mir ge-worden“ – solcheCharaktere giebt es,die „verrathen“ undböse sind wennsie verrathenwerden, aberein Intresseflößen sie unsnicht ein, –sie sind uns lang-weilig.

Akt I. Urban hat

gar nichts von einemHofmaler. Er sagt demPagen mit dem bekanntenLuther-Ton „wir hoffen nochden alten Liebhaber zu finden.“
All das muß fein, ironisch,lächelnd gesagt werden. Aberimmer enthusiastisch. – DieGeschichte von Sachsen und ihrenHunden trägt er vor wieeine sentimentale Geschichte.„Denken Sie sich, wennRaphael ein Krüppel ge-wesen wäre, Notstand fürein Asyl. zu toll undzu äußerlich.
Vielfacher Hervoruf.
Ich würde sagen: Sie liebten sich, durchein Pech kamensie voneinander,ich besitze sie durcheinen Irrthum – sieliebt den andernmehr als mich, ich
Prolog.
Aufgehender TagLessing Bistbekränzt Der Tag wird heutehunderte hundertJahre alt.Merkwürdig gut.Ein paar Uebertrei-bungen abgewehrt,die man schließlichan solchen Tagenverzeihen muß, sogut, wie ichs ihmnicht zugetraut hätte.
Die Verse sind gut,doch sind sie nichtdas Beste, die Versekönnten sogar besser,klangvoller, schöner seinaber er hat dochden Mann gut charak-terisirt und sein Schaffenin gutem, geschick-ten Linien vor-geführt.
Einen guten Prolog schreiben,zählt zu den schwersten undmeist auch undankbarstenDingen. Wolff hat Glück,und er hat es auch hierin ge-habt. Das Erscheinen derMajestäten war abgewartetworden – so war alles ver-sammelt und man hätte einenTheaterzettel fallen hören, wenner gefallen wäre.

Das gewöhnliche Schicksal desProloges ist nicht bewunderns-werth. Aber Wolff hat Glück undes ist ihm auch als Prologen-Dichter treu geblieben. Auchschon im brüderlichen, inder Scenerie, in der Situation.
Nun das Vorstehende inden Majestäten

Dann überübergehen zu dem Prologselbst, zu seinem Inhalt.
Einen Prolog schreibenist schwer. Wie soll ersein? Weh dem, derErhabenheiten sagen will.Es muß das gesagt werden,was jeder weiß, aberes muß so gesagt werdenwies kein andrer sagenkann, wies aber nur derDichter kann. In a power-ful language sagen die Eng-länder. Und dazu war Wolffder Mann. Es ist ihmaber hier ganz besondersgelungen. Ueber die kräftige Spracheheraus, hat er auch geschicktcomponirt und erst dieGesammtheit des Mannes charak-terisirt, dann die Detailsseines Schaffens und Thuns. Unddann wieder ein Appellan den Mann. Und dannalles auch geistvoll, nichtblos k---x, auch glücklich imAusdruck und frappant in der An-tithese. Ein paar Widersprüchezwischen den Strophen (z. B.in der ersten sind wir inder Unterwelt und dort ister bei den Todten unddann plötzlich ist er obenim Himmel, ist ein Sprungund ein paar Uebertreibungender x---x „Gewären derNacht“ – hätten besser fehlenkönnen. Die Wirkung wäredadurch nicht schwächer, sondernstärker geworden.

übergehen zu dem Prologselbst, zu seinem Inhalt.
Einen Prolog schreibenist schwer. Wie soll ersein? Weh dem, derErhabenheiten sagen will.Es muß das gesagt werden,was jeder weiß, aberes muß so gesagt werden
wies kein andrer sagenkann, wies aber nur derDichter kann. In a power-ful language sagen die Eng-länder. Und dazu war Wolffder Mann. Es ist ihmaber hier ganz besondersgelungen. Ueber die kräftige Spracheheraus, hat er auch geschickt

Rolf Berndt

Akt I.

In der erstenkleinen Scenewar er zufarlich, zu schwer,zu betont, zutheatralisch-rhe-torisch ernst,er „redete“ ersprach nicht. Esnimmt das dieNatürlichkeit undLeichtigkeit.
Es liegt in derStimme, im Vor-trag. Sein Organan und fürsich ist gut, beinahwohlklingend, aberer hat einetheatralischeSteifheits-Schule,ein gewissesPumpum nichtüberwunden,wodurch allemder Reiz desNatürlichenEinfachen ver-loren geht.Aus dem Bieder-mann wird einBiedermeyer.

In 2. Akt dieVersteck-Scene.

Im 3. Akttritt er nicht auf

Im 4. Akt inder Scene mitdem Schiffskapitän war er weitausam besten. Derbrüske, rhetorischepathetische Tonglückt ihm.
Aber als erallein ist undvor dem „Sturm-vogel“ sprichtund nun denBrief kriegt, das stille Lachen ist gut,aber das Auffahrenist zu pathetisch.Nicht innerlich genug.
Als er nunvon Gertrud hörtaus dem Mundeder Mutter, daist alles zulaut, zu lärmend,zu äußerliches ist nichtfalsch, aber esist auch nichtrichtig, es fehltdas Höhere, dasTiefere darin.Es bleibt imLärm stecken.Es fehlt derHerzentston da-rin, dengerade dieSchwester sosehr hat.
Immer hohl,feierlich, pathetisch,wohlendend, ohneden rechtenNaturton.

Gringoire.

„Gehängt! Undohne Abendenbrod“.Nach einer persönlichenErfahrung vergehteinem der Appetit insolcher Situation.Aber die Menschensind verschieden.„Du hast freilichgut damit ange-fangen“.
„Sie, weshalb michnoch härter stra-fen.“
Es giebt „weißeSoldaten“, esgiebt „hungrigeWeiber“ etc.sehr modern.
Er ist ein Gesichter-schneider.

Märchentante.

Akt I.

Die „Märchentante“ist in 1. Akt gutund richtig gezeich-net, aber eswirkt nicht sehrangenehm, – alleszu sentimental.
Die Barkanyganz Putzlise.
„Am StrandErtrunkene, dievon denWasserrattenbenagt wird.“

DehnickesRolle ist gut;er sagt ein paarnette Sachen.

Memnons-Säule. Wievom Zaungebrochen,kommt die Geschichte.Das müßteviel geschicktereingeleitetwerden.
Vom Beschauerrechts und links– das paßthier nicht. Esist geradeumgekehrt.

Die Poesiedarin sprudeltnicht; es ist allesgedoktert.

„Kein Photographähnlicher gemacht.“„Ich dank Ihnen“.


Beifall nachdem 1. Akt. – Ichfand es imGanzen rechtschwach. Drei,vier glücklicheWendungen ab-gewendet, alleslangweilig,gesucht, gespreizt.Gemüthlichkeiteneines x---x unge-müthlichen Men-schen. Ein Bär,der tanzt.

Akt II.

„Du bist eineDichterin vonGottes Gnaden.“Also auch hier.

„Damit derVerdacht auf einenUnschuldigen fällt.“

„Das Herdfeuerrauscht“ – schönerTitel. Sagt wenigweckt Erwartungenund verräthnicht zu viel.“

„Sie verstündenden Rummelnicht.“ Allesknotig, ordinär.

„Heiligste Prinzi-pien.“ „Idea-lismus.“

Das älteste DeutscheVolkslied: Hildebrandund Sohn.

Akt III

Am Herd-feuer. HübscheDekoration.„Was dasHerdfeuer rauscht“.„Es ist anEitelkeit.Natürlich.“Diese Scene, wodie Frieb spricht,ist hübsch.

„verhallenlassen.

„Ich warnoch niemalsso lustig wieheute.“

Die ScenezwischenProfessor undFrieb – dieist hübsch,glücklichpoetisch.

„Ach, wennnur die Presserecht zahlreichvertretenwäre.“

Das Verhält-niß zwischen denAlten isthübsch – sie sucht nurnoch dieBekehrung herbei –zuführen durchMärchenmittel.Dies ist anund für sich ganzgut und hübsch,ja sogar denAufgaben desStückes undseinem Titelentsprechend,aber er machtes sich zuleicht und läßtstatt innererMotivirung denHocuspocusdes Märchenswirken. Dasist immer dasBequemste.Gegen Wunder-vollziehungenist nichts ein-zuwenden.

Akt IV.

Verschiedene gleich-gültige Scenen.

Die Scene zwischenKrause und derFrieb mit den15 und 12,000Mark hat etwasHübsches, Komisches.

Gleich daraufist die Trennungs-Liebesscenezwischen Barkanyu. Müller sehrhübsch, sehr geschickt.

Barkany undDehnicke. Ziemlichgut. Ein bischenroh.

Akt IV.

Wundervoll.
Vortrefflich er,als er sagt: dasist Revolution, großwie das Verbrechensoll die Strafe sein,so hoch wie derGalgen.
Und sie diesagt: thust Du das,so schadest Duauch uns.
Auch Schillersieht hier sehr gut vor.Schiller ist im4. Akt etwaszu tapfer, zu-sehr MarquisPosa. Aberim Ganzen wirktes doch allesinnerlich wahr und befriedigend. KeinUriel-Acosta-Kleinmuth.
verte!

Akt V.

1. Scene.
Der Abschiedvon den Damenist ledern,langweilig, ridi-kül.
Die Ankunftdes Briefesetc. ist sehrschön.

Kaufmann v. Venedig

Akt I.

Siesehr reizend. (DieScene nachlesen)Kahle in seinerersten Scene famos;doch sehr anders.
„Seht nur,wie er stürmt“. –
Er hat abernicht gestürmt.Bei der Stelle vomPfund Fleisch wenigergut.
Die entzücken-den Scenen mitden Freiernfiel ganz inden Brunnen.
Die großeScene am Schlußdes 2. Akts, woer von der Racherast, – ist nochein Gefühl zulaut. Es warwohl wirksam,aber nicht auf dierechte Art. Nichtinnerlich genug.

Akt III.

Scene 1
. Bassaniowählt den rechtenKasten. ReizendeScene. Wieschön, wiewahrhaft poetisch.
Sie ist sehrreizend in dieserScene. Sie erinnertan die Erhartt,nicht voll sogut, aber mitder Chance-es zu werden.Und wennsies geworden,so wünsch ichihr nicht inden Erhartt -Fehler zu ver-fallen.
Sehr hübschwie sie denBedienten nachPadua schickt.Sehr viel Beifallnach dieser Scene.
Scene 2.

Rothe u. weißeRose.

Unsre kleineRabiata.
Rechtsanwaltv. Waldau. Allesind jetzt von Adel.Im Allgemeinen sindsie anders.

Die Scenezwischen Vater,Tochter und Liedtckeist unnatürlich,geschraubt.
Wenn einAndrer das sagte– die ganze Scenemacht keinenangenehmen Ein-druck. Weil manin der Pein ist!Himmelwetter waswird draus!Es ist eine schlimmeSpielerei, dasweiß man, undwenns auchbald sich auf-klärt, so ist dieMinute schon zu lang.In der Kunst derRetardirung geht er etwasweit.

Akt II

Scene zwischen Liedckeu. Abich ganz gut.
Auch die Scenemit den Damenund dem Auroren-Fächer ganz gut.Und die Meyerspringt ein undsagt: „sie selbsthabe ihn daraufaufmerksam ge-macht und gerathenihn (den Fächer)zu kaufen.Die Scene zwischenden 4 Herren undnamentlich den2 en, ist ganzgut.

Akt III..

Die Meyersieht grönländischaus. Weiß-winterlich. –Samoa-Insel-Königin. „Dubist ein Bär“.
Der ganze3. Akt, Mas-kenball, ist lang-weilig wieall dergleichen.
Nun tauschensie die Costüme.
Dies ist wirk-sam und wäreganz gut. Es paßt abernicht, denndie Keßlerspielt dieUnschuldig und will helfenund retten,und sie istes nicht.
Melanie, wenn sie dieseRolle spielenwill, mußdoch vonvornhereinanders gezeich-net sein.

Akt IV.

Die Scene Izwischen Liedcke undAbich sehr hübsch

Er spricht selbstvon Melanies„Intrigue“.

Zwischen Drachund Müller sehrgut. Zuletzt

ist er ein kleinerBruder. – Es

wirkt raffinirtlächerlich, unangenehm.Müller hat Glück
Fontanes Notizen zu Carl Hugos „Des Hauses Ehre“ entstanden während der Theateraufführung am 13. Januar 1881. Die Kritik erschien am 15. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 23); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3777.Fontanes Notizen zu Schillers „Wallenstein‘ s Tod“ entstanden während der Theateraufführung am 16. Januar 1881. Die Kritik erschien am 18. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 27); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3778.Fontanes Notizen zu Lessings „Emilia Galotti“ entstanden während der Theateraufführung am 15. Februar 1881, bei der auch Julius Wolffs „Prolog“ rezitiert wurde. Die Kritik zu Prolog und Stück erschien am 17. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 79); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3785.Fontanes Notizen zu Julius Wolffs „Prolog“ entstanden während der Theateraufführung am 15. Februar 1881, bei der auch Lessings „Emilia Galotti“ gespielt wurde. Die Kritik zu Prolog und Stück erschien am 17. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 79); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3785.Fontanes Notizen zu Gustav Gans zu Putlitz‘ „Rolf Berndt“ entstanden während der Theateraufführung am 18. Januar 1881. Die Kritik erschien am 20. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 31); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3779.Fontanes Notizen zu Théodore de Banvilles „Gringoire“ entstanden während der Theateraufführung am 21. Januar 1881, bei der auch Roderich Benedix‘ „Der Vetter“ rezitiert wurde. Die Kritik zu beiden Stücken erschien am 23. Januar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 37); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3780.Fontanes Notizen zu Otto Franz Gensichens „Die Märchentante“ entstanden während der Theateraufführung am 29. Januar 1881. Die Kritik erschien am 1. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 51); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3782.Fontanes Notizen zu Heinrich Laubes „Die Karlsschüler“ entstanden während der Theateraufführung am 19. Februar 1881. Die Kritik erschien am 22. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 87); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3786.Fontanes Notizen zu Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ entstanden während der Theateraufführung am 20. Februar 1881. Die Kritik erschien am 22. Februar 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 87); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3787.Fontanes Notizen zu Ernst Gruas „Die weiße und die rothe Rose“ entstanden während der Theateraufführung am 18. März 1881. Die Kritik erschien am 20. März 1881 in der Vossischen Zeitung (Nr. 133); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3789.