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B10beta

    • 1. Prinz Wilhelm1. Prinz Wilhelvon Steuben

  • 2. Portraitsdes Ritter desPour le Meritaus der ZeiFr. W.Friedrich Wilhelm IV
  • 3. Coſtüm deHoſenband-orden
  • 4. Helm zuCoſtüm des Feſteder weißeRoſ
  • KaiſerinvonRußlan
  • 5. Dank Geſchenk deStadt Hamburbei Gelegenheides BrandesAngebranntes Holz aus deNicolaikircheMetallbeſchläge voden Glocke
  • 6. Tromme
  • 7. Brautkleider Eliſabet
In gleicher Traueraber wundervollein ſeiner Haltungſtand der Kadetten⸗Do von Lichter-feld„Die Berliner Uhgeht eine Minutvor.
Es müßte heißenGemeſſen an der Berliner ZeitDie Wann⸗See Uhgeht eine Minute nachCraig-Nabaine
Adan

Klytemnästra

Des Boten Helwar ſo ächt, daß edie ganze Belegunmitgemacht hatKlytemnäſtras Ehebruciſt hier Rachethaweil AgamemnoBrieſeis liebt – dieiſt ganz modernes hat der jungen Fraeinfach zu lange gedauertdeshalb gab ſie ſicAigiſt hin. Dadurcwird es uns fremdEs ſetzt falſch einSie muß als einfacSchuldige auftretenNun faſelt ſie von Treuund leitet die Untreuein
„Zerriſſen hat der Könignſelbſt das Band“. Sſagt ſie, bietet ſich ihan, Herz und Handnachdem ſie bidahin ſeinem ſtilleWerben widerſtandehat. Sie muß doc38 bis 40 ſein. Eiſt wie mit JokaſteSie hielten ſich damals gutBegrüßt das HimmelRoth als „HyenaFackel“ und midem Gefühl des Rechtegeht ſie ab
Dann tritt die Barkanauf und dudelt los
Alles macht einelächerlichen Eindruckam meiſteLudwigDabei muß ich ſageder allererſte Momenwar glücklich, ſo daman voll freudigeHoffnung war als diSchwartz auftratLudwig ſpielt ihals kleinen „Boncheres wirkt unendliclächerlich. DenkendeSchauſpieler iſt furchtbar, wenigſtens mitunter
    Fr. W.Friedrich Wilhelm III
  • 1. OrdensDoktorkoſtüaus Oxford
  • 2. Heiligengeiſt-ordeGroßes unkleines Koſtüm3. Hoſeband-orde
  • 4. Portrait
      HardenbergKneſebeckZieten, H---x
      Kleiſt v. NollendorfHerzog KarlMolendorf, YorkGneiſenauBlücher, LouisFerdinan, Körner
    • Prinz Friedric(Vater voGeorg u. Alexander
Friedrich Wilhelm
Fr. W. II
.
    1. Portrait desKönig2. Prinzeß FriedrichErbſtatthalterinvon Hollan
  • 3. Wundervolangelegter Schranmit anſcheinenX---Genrebilderaber allein Holz. KleinePortrait des KönigsOben Uhr. DaGanze prächtigNeuwiederSchran. MiBezug auf Kunſtu. Wiſſenſchaftente
    Angefertig1737. ZuUhr gehörKlavier unFlötenwerkPortrait vonFriderike Luiſgeb.geboren 1751, geſt1805. NacGraf
    Koloſſalbüſte Friedrichsdes Große von Raucwie die Größoben auf deMonument
    Friedrich II.
  • Portrait vonFriderike Luiſgeb.geboren 1751, geſt1805. NacGraf
    Koloſſalbüſte Friedrichsdes Große von Raucwie die Größoben auf deMonument

Man denkt Agamem-no iſt noch auf x---Jahr und Tag gebanntmit einem Maliſt er da

Akt II.

Die Freude der A---reſp.respektive SchloßPalaſtbewohner voMykenä war ſehähnlich. Alles unendlictodt, altbackenEinige Schilde miKampfesſpuren
Oreſt zum todtlachen
Johannes ſprichdann im ParalepſenStil à la Platen„Unverſehrt erhaltehabt“. Der vielverehrten, vielgeprüfteGattin
Lauter Theater⸗Madamm
  • 1. Tabatièrx---x
  • 2. Zinnbecher deFreiherr Ritt-meiſters v.d. Trenckaus der Magde-burge Gefangenſchaf
  • 3. Flöte Friedrich
  • 4. Friedrichs Sacheaus der CampagneZei
      a. Geldbeute
    • b. Wachslicht miBüchſ
    • c. Becher (mehrered. Taſſee. Löffe
    • f. Krausdorfedaher die x---x Sch---
    • g. Kugel voTorga
    • h. Schachtel miGift (wiHannibal
    • i. Taſchenſchreibzeug
    • k. Noch einTaſſe
    • l. T---oder Kucker
    • m. Schärpen. Medaillo

Sachen auder letzten Zeit
  • a. ZerſchlagenTaſſe. AuWut
  • b. Reiſetaſch
  • c. Nummeder BerliniſchenNachrichte(Spener) vo14. Dezembe1779
  • d. Kinderbeſtecu. BayardOrdevon Silber, ähnlicwie FriedrichKrug iKönigs Wuſterhauſe
  • f. Uhr unKette – beide(Gehäuſe) voSpeckſteing. EingeſchlafenBuch abgebrannt1763
Ferner. Portraitvon Familienleuten und Generaleaus der ZeiFriedrichs des GroßenFerner eiSchrank miFriedericianaTrommel alKind gebrauchtStiefel, FlinteKönig Friedrichin Sansſouci imKreiſe ſeiner GeneralZeichnung von DehlingViele Portraitvon ihm, unHunde
Compoſitiovon Grauund QuandtReiſe⸗FlöteBilder vonBerli 166(?Bilder vom Schloß168 (?Sophie DorotheaSchloß Monbi-jo1632 iſrichti168Königin EliſabethChriſtin(3 malIntreſſantgroße KaſſettderſelbenAuch großes Bildals Kronprin-zeſſi
Als alte FrahübſchSchöne Marmorvaſe von ProfRauch, Krügin alleGeſtaltenHübſch
Martin Luthe(Art Modelwohl zuWittenberger

Was Du meineHauſe angethan, eſei verziehn
In Eintrach ?--> wollewir herrſchen wiAtreus und Tyeſoder Tyeſt unſrVäter

Beide wollen nuin Mykenä ſeiſehn. Alles erſcheinim höchſten Maßunglaublich
Briſeis und KaſſandrVerwechſlung iſt gut
Lady Macbeth. AnguNachtwächter. Deblutige SchatteIphigeniens muß immeran
Die Barkanſpielte die Scendes Entſetzens gutDies iſt das Erſtwas ich von ihr geſehehabe, wovon nocGern ſagte, dariſteckte Talent. Aufſchreie ſind zwaleicht, aber docauch mit eineUnterſchiedſofort folgefalſche Betonungen
Man hat eiGefühl, ſo leichwird man mieinem Agamemnonicht fertigEs ſind geſchicktMomente in de
StückKaſſandra – Briſeis

Manches im ArrangementDas Zurückprallen deKaſſandraDie Erynnien

Akt III

„So lang er lebkann ich nichruhig ſein“ ganz Macbetmit Banquo unFleance, der etcſ---x iſt
Alles x---xbathet und x---xx---x
Pokale etcet cetera darauHohenzollern befürſtlichem Gelagheiter getrunkehaben. ErſtRieſenphiolin Rubinglas voKunkel
(Kunkelflaſche unKunkelgläſer voächtem Rubinglas.
Champagnergläſeaus Königsberg beder Huldigung 184daraus Eliſabetu. Fr. W.Friedrich Wilhelm IVtranken
  • Sophie FrederikeWilhelmineB---
  • Sophie DorotheaMariaeMarkgräfin vonSchwed
  • Philippine CharlotteHerzogin v. Braun-ſchwei
  • Frederike LuiſeMarkgräfinvon Anspac
  • Luiſe UlrikeKönigin vonSchwede
  • Anna AmaliaAebtiſſinvvon Quedlinbur
  • Prinz AuguſtFerdinanals Kin(Knabe†181
  • Auguſt WilhelmPrinz v.von Preuße
Fr. Wilh. I.Sophie DorotheWaſch Steinbrücken deKriegsModelleDie berühmteGobelinSchlitten |auu. Gartenwagen (au
kleinen
kl.
Rädern).Große KöniFriedrich I. inWach (wiFriedrich II.König FriedrichII. alsKind (in WachsPrinzeſſin UlrikeGroßer Kurfürſtin WachWandſchirmit Abbildungevon der deutſcheReichsarmeeim 17. JahrhunderParte Chaiſe diSophie CharlotteEiſenhut miSammtfutte21 1/2 ℔ ſchwewelche der großeKurfürſ angeblicbei Belagerungein den B---xg---x geborgehatFilz darunteeine Eiſenkappwelche beidder große Kurfürſin der Schlachtbei FehrbelligetragenZuſamme8 ℔ ſchweModell eines br---Kriegsſchiffes auder Zeit des Kurfürſten

Es finden ſicauch gute Stellendas erſte Auftreteiſt gut gedacht – ſiwünſcht eigentlich emöge nicht kommen
Schön iſt das Dank⸗GebeAgamemnons worier die Schilderung deErlebniſſe in Paralepſen giebtGeiſtvoll ferner iſdas was Aegiſtſagt: „ich hab’s unab es nicht“ etcet cetera“ etc.

Der Eingang wirkwie ein Mord⸗Kellein dem x---x Schreckniſſe ſuchen: VerrathMord, GeſchwiſterKaſſandra, Erſcheinungealler Art, Banquo

„O unglückſelger Tago Tag des Jammers“ Er war ganz Pyra-mus und Thysb-Stil„Stoßt eure Speerdoch in meinBruſt.“ Jawas ſonſt?

Die Schreckensſchilderunvon Oreſts Tod kannicht wirken, dener ſteht daneben

Akt IV

Barkany „immer mider Urne“ ode„immer mit der Aſche“Schrei⸗VirtuoſiOreſt
„Willſt Du diErynniyen hinwevon ihr auf DeineBruders Fährtlenken.“ – Auchier iſt das ſchwachdas ſtarke Geſchlecht

Hans Lange

Akt I. Scene 1.

Stollberg. MassowKrokow (Ober-lände) Spiel unScene ſehr gut
Müller allePoſe u. theatraliſcDie Scene, diſehr wirkſakonnte, wirktgar nicht, ſchlecht geſpieltDie Rolle iſſehr wirkſamſehr dankbar uner ſpielt ſigut, aber nichſo gut wiKrause dergleicheſpielen kan– es war nichvollkommen, efehlte nurnoch hieund da
Müller nachhebeſſer, aber theatraliſch„Hans Langeſo was ſoll docgewiß nichvorkommen“Krokow-ScenguJuden-Scene gutHans Lange- unBugslaff-ScengutDie Schwertfeger-Scen abenichtDiewatodt und langweiliaber aSpiel
x---x abedoch zie---x x---nach x---x zu nennenweil es D---en vue nehmenſchloßUnd hier abzubrechein Aufzählung der Thematgegenüber x---x vielleich(i---x ſchon als emir nicht möglich ſeiwird dies zu üben).
Was den 1. Akt angeht, ſo find’ ich eſo gut, daß es Anſpruch darauf deeiſernen Beſtand deBühne zugegeben zu werdeeben wie Königsleutnant, UrielAcoſt, Graf Eſſex, Erbförſteetc

Akt II

Hans Langu. BugslafgutHenning unDörte brillanDörte und Bugs-laf; – gu(ſie (Dörte, rechgut.

Scene zwiſcheLeuenburg unMüller
Müller iſeiner heftigeRede ſehr gut
Die Scene zwiſcheKlytemnäſtra unOreſt beginnt großartigDiesHier zeigt ſicdie dramatiſchKunſt. Aber daer ſich zum Rächeſeines Vateraufwirft (auchamletiſch) ſcheinmir ganz confus zu allen Zeitehaben empörtSöhne in der Empörung auch Mutteumgebracht, abeſie ſind nicht Abgeſandte der X---xAber nicht ſo. Nux---x er ſie„X---s x---x X---x.Was ſie darauantwortet iſt minicht klar geworden. Siſagt: „er trader Mutter Herz“Alſo wieder Optiox---x. Was ſiſonſt noch ſagt: verſtand ich nicht„Warum erſchlugſDu Agamemnon?
Nur warumNun erzählt ſie diuralte Aulis⸗Iphigenie-GeſchichtDieſe Geſchichte muOreſt doch wiſſen
Man ſollte meinendaß Oreſt die Geſchichtdoch noch uein Grad beſſer gekannhabe, als wir
Nun kriegt Oreſſeinen Anfall und ſiehdie Erynnien. Alleiſt furchtbar
Er arbeitet danauf den Gegenſatz hin„Der Vatetödtet die Tochterder Sohn tödtet diTochter Mutter.„In der Füllder Verbrechen“ ich finde Aegiſtiſt noch daanſtändigſte

Leuenburſpielt ſeinRolle alTheaterböſewich

Leuenburg unMüller gangut in deheftigen Sceneh jener geht

Akt III

Leuenburg unHerzoginziemlich langweiliOberländerSchwarz, Sigriſ„Herzog iſt ex---x“⸗Scenſehr gut. Eibischen overdrawn geſpielt

Die Henning-Scen brillanund im höchſteMaße witzvoll; daVorhergehendein bischeoverdrawnein bischen zviel Jude unein bischen zviel Boulevardwitz und Bauernüberlegenheitwodurch diWahrhaftigkeider Brüdeleidet

Akt IV

Gefängnißſcen
Berndal unLink vorzüglicStollberſehr äußerlichdadurch wird ezu äußerlich, es müßte einfacher geſpielwerden

Als er nun alFürſt auftritmüßte HansLang reſervirteſein
Dadurch wires Poſſe. „Nugehtſt es Dhin und giebſihr die Hand.
Es wird zuletzzu poſſenhaftauch als diAlte kommt
Es Man könntſich den Togefallen laſſenwenn deSohn Unrechhätte, der Sohhat aber Rechund dadurch fälldas, was ſonſwirkſam unmenſchlicſchön wäre, iden BrunnenSehr ſchade
jusqu’a demain
Seite
S.
260unte
MalerMale„Aus dem Hauſe deSchneiders geſprungen“

Herrmann und Dorothea.

Die erſten anderthalAkte waren eigentlicſehr langweilig. Digroße Schlußſcene des2. Akt zwiſchen ihm unihr war ſehr ſchönOberländer macht einlangweilig zeichnendhumoriſtiſche Figudaraus, anſtatt eine CharakteFigur daraus zu machenDas ſchadet ſehr. Krausmüßig. Müller dito
Umgebungsplan; Berlin: Großer Stern mit Brücken-Allee. LibBrückenAllee

Rantzau.

Akt I. Die Art der Einleitung, wie einem deStreit beigebracht wirdgeſchickt und doch nicht geſchickt genug. Zum Theivielleicht durch das Spieldas, ſo gut es war, docein Manco nicht deckteBei dem Jussieu-Buch waes ähnlich, – es wirktnicht natürlich genug
Die Geſchichte vogeſchenkten Kalb brillanthier das BSpiel Berndalvorzüglich
Die Scene mit dezuklappen des JuſſieuBuchwundervoll
Ein ganz meiſterhafteExpoſitions-Akt

Akt II.


Frl. Heuser ziert ſiczu ſehr
Die Meyer ſieht wundervoll in dem gelbeKattunkleid aus

Akt III

Die Scene zwiſcheBerndal und Mülleetwas zu lang, bis e7 ſchlägt
Förſter und Georg. Icwill mich mit Ihneſchlagen. Das iſt zu vielzu raſch und wahrſcheinlicüberflüſſig
Die Schlußſcengroßartig, aber docnicht famos genug geſpielt
WäreStünde das Spiel auder Höhe der Scene ſwär’ es ganz koloſſalEs hat volle dramatiſche Genialitätszüge; ein DurchſchnittsDramatiker hätte diBrüder ſich ausſprechelaſſen, hier bricht eab: „komm herein.

Akt IV.

Kahle brillantMüllers Rediſt zu lang, eiſt die einzige nichganz geglücktStelle
Es geht nicht blozu ſehr ins Sentimentale ſonderauch ins breiSentimentale, dazbeſtändig die „RantzaPhraſe“
Es hat volle dramatiſche Genialitätszüge; ein DurchſchnittsDramatiker hätte diBrüder ſich ausſprechelaſſen, hier bricht eab: „komm herein.

Akt IV.

Kahle brillantMüllers Rediſt zu lang, e

Opfer umOpfer umOpfe

Hugo Bürge„Probe-Ofenda ſteht hieeine Leiterauf der daerſte Geſpräcgeführt wird

Ein LuſtSchauſpiehat ſeine eigneGeſetze, abewo fangen ſian und whören ſie auf
Zwei Schweſterndie miteinandeleben, führeglaub ich eiſolch GeſprächSie ſagen ſicnicht mehr „ichalte Dicfür diverſtorbenMutter.Lorbeerkränzauf der Bühnund in der Gadrobe
Gensi-che

Der Dialozwiſchen Frieund Keſslegut

Roſen kommmir zu HülfeBei der angebeteteSylphe

Die Meyebeſchaftigt ſicviel zu ſehmit dem Profeſſor und diScene wie ſiallein ſprichiſt nicht ſehnatürlich. IhrSprechweiſe iſzu kindlich die Rollmüßte dionrad etcet ceteramachen„Sagen Sie meineSchweſter nichtdaß Sie michier aSchreibtiſcgefunden“ ſie iſt voAnfang ain ihn verliebt, ohnihn geſehenehzu haben„Er beißt“ Die Betrachtunüber die Berühmtheit andrerDie Betrachtunüber die Berühmtheit andrerLudwigs Muniſt allerliebſtNun tritHedwig ei– er (Ludwigmüßte ſiviel herzlicheempfangenwenn er ſinun aber ſkalt odeindifferenempfängt, ſdarf ſie nichſo kühl gegedie Schweſteſein, – das iſkein guter Charakter
War eaber immekühl gegeſie, ſo begreiich nicht, wi„Wie könneSie ſich ſverſtellen.
Ich finddie ganzGeſchichte geſchraubt, – eerinnert aLindaus Mariauund Magdalen„ja, wenman die Vorausſetzung zugiebt.
So lange diWelt ſteht, iſ
um einen Mannden zwei Schweſterlieben eine Fehdausgebrochen, iLied, DramaNovelle, hat eſein Be---gefunden unwird ſie weitefinden, diArt aber wie’hier beginnterſcheint migeſucht, ſelbſder Profeſſo(der weitaus correkteſte) benimmſich nicht ganrichtig, er müßtherzlicher ſeindie beideSchweſtern abebenehmeſich beide falſchſie (die Meyeriſt viel zverliebt, viezu engagirt unſie (die Keßler) iſgleich viezu gereizt unverſtimmt. Wohhabent die Kunſihr Spezialgeſetzaber wo liegdie Grenze

Akt II.

Scene zwiſcheder Bergmanund VollmerGut und wirknicht, – alleoverdrawn, eiſt humoriſtiſcauch wirklichaber nocmehr wiler es ſein, undie Wirkung davohebt das Behagewieder auf

Ludwigs Rediſt im Geſpräcmit der Keßleſehr gut. „Es iſganz ſo alwieder als wimit ihrem Pagehier ſaßen unſie das Hausmutterchen waren.“ Daiſt der rechtTon. Auch diGeſchichte midem Fortepianund er x---x.Er iſt x---xImmer diSchweſter unwieder diSchweſter
Es ſpitzſich ſoforwieder zeiner großeCabinetsfragzu. Kellenberiſt ein SchafSie kann nichſagen: icwill, ohnwürd nehmenſie iſt viezu ſehr angezirt, ſikann nichſagen: ich wilihn nehmen“nur nichals Opfer, denſie weiß ganicht, wie Hed-wi (?) zdem Profeſſoſteht
Kunſt⸗Anſchauung

Akt V.

„wiesals Opfer des Lärms“Aber auch das iſnicht richtig., wenigſtennach dem 4. Akgab es einen ganehrlichen BeifallDer „Gentlemanläßt ſich abkaufen„Mein Herr, Sie irrewenn Sie glaubendaß wir Sie in dieſeAugenblick mit eineandern Gefühlanſchaun, als dedes tiefſten Mitgefühls.

Eine langweiligZwangsverlobununter innerlicund äußerlich ganunglaublicheVerhältniſſe
Wo kommedie Gäſte herDer reinUnſinn

Nach dem 4. Akeinen koloſſaleBeifall, ſelbſt ächt– man empfindedabei einfach: Gotwenn es diMenſchen amüſirtwarum nicht? Wenes die Herzen trifftgut, – nun, dann iſes auch gut. Es entſpricht den Wünſchen, deBegehr, dem Maaß de

Kellenbermüßte beſolcher Red’rausgeſchmiſſewerdenAm ehſtedurch Hedwiſelbſt

Nun wirfder Profeſſodas Champagnerglas fort
Nun Schellen-ber, ebenſunverſchämDuell. Allefurchtbar

Akt III

Die ScenzwiſcheKeßler unMeyer iAngelegenheit deDuells beiFrühſtück, wagut und wirkſam, aber votieferem Intreſſkann keinRede mehſein
„Gieb es miſchriftlich.

Zweite Hälfte
Ludwig unKeſsler, daDuell wirnicht ſtattfinden.

Nun fällt er aufNeue aus der RolleNun ſind beidzuſammen undie Keßler wunderſich wieder, odetadelt es, daß Chriſtinihr nicht die Wahrheigeſagt habeAlles Unſinn

Immer Schreckenszug um Zug
Hedwig wunderſich auch nochdaß Chriſtineinen Schreckriegt

Akt IV.

Die Scenzwiſchen deDamen unBergmanmit „mauſetodt“ wageſchickt undialogiſch gut„Glaubſt Dnicht, daß ſiihn gern heirathet.
„Währenmein Herin Seligkeijauchzt“ undabei gehſie immewie eiein Schatten x---und weintAlles tiefe Unnatur. GeſchwabbelDie KomiſchSie brillant
Alle ſind blinund wundern ſic
Richtig: Klytämnestra.Fontanes Notizen zu Georg Siegerts „Klytämnestra“ entstanden während der Theateraufführung am 19. Januar 1883. Die Kritik erschien am 20. Januar 1883 (Nachtkritik) in der Vossischen Zeitung (Nr. 33); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3883, und am 21. Januar 1883 (Nr. 35); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3884.Fontanes Notizen zu Paul Heyses „Hans Lange“ entstanden während der Theateraufführung am 16. Oktober 1882. Die Kritik erschien am 18. Oktober 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 487); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3872.Fontanes Notizen zu Adolf Wilbrandts „Die Maler“ entstanden während der Theateraufführung am 7. November 1882. Die Kritik erschien am 9. November 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 524); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3874.Fontanes Notizen zu Karl Töpfers „Hermann und Dorothea“ entstanden während der Theateraufführung am 15. November 1882. Die Kritik erschien am 17. November 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 538); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3876.Fontanes Notizen zu Erckmann-Chatrians (das sind Emile Erckmann und Alexandre Chatrian) „Die Rantzau“ entstanden während der Theateraufführung am 7. Februar 1883. Die Kritik erschien am 8. Februar 1883 (Nachtkritik) in der Vossischen Zeitung (Nr. 65); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3889, und am 9. Februar 1883 (Nr. 67); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3890.Fontanes Notizen zu Ernst von Wildenbruchs „Opfer um Opfer“ entstanden während der Theateraufführung am 9. Dezember 1882. Die Kritik erschien am 10. Dezember 1882 (Nachtkritik) in der Vossischen Zeitung (Nr. 578); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3877, und am 12. Dezember 1882 (Nr. 580); vgl. Bibliographie, Bd. 1, 3878.