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Deborah.

Akt I Scene I.

Wundervolle, gubelebte Dorf- unX---xCheops⸗Scenerie
Scene 2. „DaRachelievon BabelTrauerweibe.Es klingt ſonderbar heut zutage, wo widem Judenthuaus der HaneſſenDie LiebesſcenDa hat er ſichbequem gemacht, alles Fauſt unGrete
HalsübelHalsübeBelladonnMercuBryoni
Nicht ermittelt.

Akt II

Scene I
Helmuth-Bräſehr gut als eden Oſterſonntaanſpricht. – Diganze Rolle iſbrillant, wie edem Sohn ausmaltwie’s kommen mußieiner Ehe mider Jüdin, – eiſt dann fertimit allem andern
Gute Rolle gugeſpielt
Scene 2Stollberg ſehgut. Bernda„Geliebtenimm michin“ – unbedeutendStollberbrillantEs iſt ſtarmitgetragenaber es iſhöchſt talentvoll

„Bei Gott, icweiß vokeinem Geld.ſchwach
Das Aufſchreien verſteht ſie
Die Abiczu nüchtern„und dieſeEngel“ ſager von daAuch zviel Enge

Akt III

Scene I. Voder Trauung. DiFrieb wundervolnamentlich wiſie den Roſenkranz giebtSie ſchreizu mächtiScene 2
Zwei KirchenhälfteDas Grabmonumendarf nicht wackelnIhre Aufſchreie ſingut, und ihre Ruhwie ſie am Grabmonument ſteht, wagut. „Und D
Alles gut. { glaubteſt es“, Dglaubteſt daß ichnahm. ElendeChriſt. etcet cetera
„Du ſollſt nichMeineid brecheetc.“ Diganze Stellziemlich gut
Der Flucund ihr Segenſie wolle nugehen und wiederkommen – nuſehr ſchwach. Alletheatraliſch

Akt II

JudengruppeDrach ſehgut, beſſeals wie irgenwie ſonſtSonderbare SpracheStatt Kindertheil ſtatt deK. ſetzt er eineMittellaut voG
und
u
H, waskomiſch klingt
Auch die Rolliſt ſchön. Ueberhaupt ſind gutRollen darinBräm’s, BerndalsFrieb’s, StollbergsDrach’s – Deborahweniger, hat abedie Leidenſchaft
Die Abich hattwieder ihren zeinfachen Tag

In der letztenScen nocals ſie beidGetäuſcht, eipaar brillantMomenteDie Idemit deRoſenkraniſt wundervolals Schluß

VerſchämteVerſchämteArbei

Scene I.
DehnickeH. Bräm Beide gleicſchlecht. Dieiſt ein MalheurEs könntgut wirkeund einleitenes wirkaber geſuchtAlles Komiſchglückt im Ganzeund im Einzelnendie Einfälle ſinbrillant, – abedas über das allgemeinLuſtſpielhafte hinauunſre Zeit und Sittſchildernde, daModern-Finanzielledas Großſprecheriſchedas Geſinnungs⸗Ruppiggefiel mir nichtvielleicht weidie Stimmung dafünicht vorbereitewar. Wenein Stück midieſen Dingeeinſetzen willmüſſen di
betreffenden
betr:
Rollenmeiſterhaft geſpielwerden. Das iſunerläßlich. Diewar aber nichder Fall. Dehnickund Bräm ſchwach unOberländer nicht ſtark

Akt II

Scene I. midem AltenBrudegut; i
Scene 2 Miden Altebrillant
Scene Mit der Con-ra
Scene Mit deBergman
Scene Mit der KeßlerHier in deAblehnungsleidenſchaft etwaſchwächerDie Scenzwiſchen Meyeund Berndadauert zlange
Am Schluß„Bis der Prieſtekommt“ – dieiſt nicht richtigEs muß ſich danzur Verlobunzuſpitzen, ddas aber nichgeſchieht, ſiſt es zu viel

Akt III.

Die ScenzwiſcheMeyer unBerndal under großSpeech deletztren iſetwas ſtarund docunwahrBerndatrefflich ider Scengegen Müller
Wieder deraſch an diBruſt gelehntKopfFauſtFauſt 1„O ſähſDu, volleMondſcheietcet ceteraGut
Organ gutVieles falſcoder zu ſehbetont

„Ach, wiein meineHerzen reißt“ 1ſchwacStelle eh deErdgeiſerſcheintErdgeiſt ziemlicgut
Die gepreßtenbibbrigen leiſeStellen halin der Fiſtel ſchwacDie ThränquillDas WeiſeSentimentalmißglückihm

Nials Saga

frän Fornisi ÄndskaaA. U. BääthBilderBilder
    a. Familienbildeb. Genrebildec. Thierbilder
JapaniſchesDer Waffenſchrank
BücherDie Titel einiger der werthvollſten u. aparteſtenCurioſa, BildeWerthſachen
  • 1. Jobſt GerhardHofjagd⸗KoſtümSchwarzer Perrückgroßer whiſtler Klappkragen Jagdſpieß in der Hand.
  • 2. OberjägermeiſteVon PesnKüraſſir⸗RüſtungSchwarzer AdlerOrden.Rüſtung
  • 3. LudwigCaſimi. X---xWeißgepudertJohanniterkreuzNeben ihſeine Gemahlindie BeſchefeBeide voPesne. – Daner, als alter Herrvon der TeerbuschBruſbild, JohanniterkreuzX---x und x---
  • 4. FriedrichLeopold 2Fehlt. Dafüeine Silhouettund ein
    kleines
    kl:
    Bronce-MedaillonSehr gut. Ewollte nichgemalt ſein
  • 5. Karl v. Herte-fel von ErnſtHildebran. DiBerliner Revue ider Hand
  • 6. GeMiniſter GrafEulenbur voMagnus
  • 6. Der auf 2der Mocker-Haid blie(Hertefeld) OrangGeuſenſchärpe
  • 7. La Pouleblanch. Huhund Hahn. Sidas ſchön Frl. v.Kalkſtei, Genoſſivon der PanwitzEr, vielleichWylich x---x---x. Ei
Ausdruck. Weißer HerGutes Bildhübſches weißeHuhn, und eiſchwarzer mivielen rotheFedern ausſtaffirteHahn und eidicklicher, dickkinniger KollerkopfWrangel-Stich 2mit UnterſchriftWrangel⸗Medailloin Gips aFeldmarſchall HeſsUnd weil dieſeHeſs eine Rothkircheirathete, kaes bei ſeineTode wiedenach Liebenber1864 Hauptquartialles in x---x---x voLoucadou gezeichnet
<Beginn Erledigung>
Seine ungeheurWohlthätigkeitAus dem Ausſtehendeein Stiftungsfonds. Ekann bis auf 10000Thaler von x---x, x---
<Ende Erledigung>
<Beginn Erledigung>
ſich freiwillimeldeten. DiHälfte wird woh
<Ende Erledigung>
weggeblieben ſein

Sommernachtstraum

Scene 1. Athen,
Akropolis. CorinthiſchSäulenhalle. Hofgeſellſchaft. Expoſition
Stollberg brillantAuch die Liebespaare
Drach ſpriches leichthin – daiſt gewiß richtigtrotzdem es ſicum Tod und Sterbehandelt. Dieleichte LWort muß 3aber trotz alleLeichtigkeit etwaaAccentuirtes, Zugeſpitztes, Espritfunkiges haben, etwanicht blos vowohlwollendeſondern von geiſtvollem Drüberſtehn
Scene 2. Voll-mer
gut unKrause. Siegriſund Landwehr viezu zudringlich, 3laut und ſchreiigDadurch geht diWirkung verloren

Akt II.

Puck nichtsTitania undeutlichOberon gutArrangement geſchickt
Das Bildhaftalles vortrefflichDas Ballethaftund Opernhaftwirkt ſehr die Dichtung kommzu gar keiner 3Geltung., – theilverklingt es undas was mahört, läßt iAllgemeinen viezu wünſcheübrig
Die Scene wiTitania einſchläfund die Elfeſingen und tanzenſehr hübſch
Die Liebes-ſcen zwiſcheMüller u. Meyer 3recht hübſch
Das Sucheim Walde, wiPuck ſie locktiſt ſehr hübſch
Zettel, Titaniaund die 4 Kleineſ alles ſehr reizendAuch die 4 charakteriſtiſchen Koſtüme
Puck iſeinem Berichvon Oberoziemlich gut. 3Aber docnichts Beſondreszu geziert
„Weil dieſBalgerei micſehr vergnügtx---xdies war einhübſche Stelle
Sie hat diPerſönlichkeit diin einem ſeltneGrade und diBewegungen beinahaber es fehlt 3doch das Eigentliche
Alles Bilderhaftwundervoll z. Bauch Oberon unTitania
Der 1. Akſchließt mieiner Tabld’Hôte. Abeſchon vorher iſein Compotaufgetragen

Sekretair.

Akt I.

Sie hat alſ3 Anbeter„Ja, wenDu mich mirechneſt.
Oberländer.
„Wenman ſich’überlegt, iſes ganhübſch conſtruirt“ das kanman vodem GanzeſagenLiebesſcenzwiſcheLietcke unBarkanſehr hübſch

Othello

Akt I

Kahle. Digroße Stelle„Ich bin nichder ich bin“ gleich war icmitten drin

Oberländer, obeam Fenſter, ganwie ein Commerzienrath. Unals Kahle gleich 4darauf ſagte„Und ihr ſeiddacht ich wirklices käme ſwas. Aber ekam blo„Senator.
Gleich nachhebis er den Degenimmt, ſehr gutScene 2. Vor 4dem DogenEr wirkganz gut, abeohne Mark unKunſt
„Und rührenwar es, unendlicrührend“ – eſpricht davodaß es rührend ſeiaber er municht weinenDie berühmteSchlußworte truer ſehr gut vor,ein bischen zweit
Die Meyebrillant in deErſcheinung auch iSprechen
H. Bräm {
„Wenn jdie Tugend eiMann verkläretcet cetera
Kahle im ganzen 41. Akt überalſehr gut. Leider Dracam ſchwächſten

Akt II


Drach außeſich vor Freud– dies gelanihm zum Theigut. Das Weicheganz Hingeriſſneſehr gut. Eiklein wenig zviel
Merkwürdiiſt nur daSturmgeläutdas ſeitdem iallen Stückemitſpielt. Hieganz unmotivirt
Von dem Augenblick an, wder Mohr gehtwird es langweilig. Scenzwiſchen Urbauund Kahle

    1. Straße 2. Dogenzimme3. Schönis Uhr. 34. Zeloder Zimmer minächtlichem Treibe
  • 4.5. Prachtgemach miherrlichem Blicin die Landſchaft
Akt III 4Drach. „Ickomme gleich zDir.“ „Holdſelig Weib.“ Beideſchwach, allerdings beideſchwer
Drach in dieſeScene ganz braunmit Ringen – ewirkt mohrigeals nöthig, odedoch mindeſtenwie ein BaſutoHäuptlingEr giebt hier das 4Natur⸗wildganz gut

Sehr gut aler ſie erſcheineſieht und nuempfindet: „ekann nicht ſein“

Das Ganziſt ergreifend

Sehr gutKräftig, kernigwirkſamaber zu thieriſcUeberhaupt vom 53. Akt an läßfür mich daIntereſſe nach, es beginnt nuein ſolches Gebärenauch Jago wird undeutlicher, und ieiner großen lärmendeLeidenſchafts⸗Undeutlichkeit, die natürlicdas Publikum hinreißtgeht für mich daIntereſſe unter,Akt IV. 5
Cypriſcher GartenStatuen, Palmenglatter RenaiſſanceBau – wirknicht ſehr ächt
Drachs Spieiſt wohl wirkſamaber nicht eigentlicluſtig, er ſpieles auf den Gorillhin, und dabefühlt man, dieſekonnte ſie nicht lieben
Am Schluß des 4.Akts 5 in weiß, wiein Kabylen-FürſtAbdel-KaderEs ſind dieſe 2 Akt(3. uund 4. nuals virtuoſBeachtung auszuhaltenwo man übedie Virtuoſitäalles andrvergißt – daVirtuoſe wird daIntereſſante„Die Gerechtigkeidieſer Strafe gefällt mir ſehr.
Häuptling., X---oder PandEr klingt etwas anzüglichwenn ich ſage hier (iLärm des 3. Akts) ſtanDrach auf ſeiner Höhe. Eiſt aber aufrichtig und aucaufrichtig anerkennend gemeintauch das will geſpielt ſeinauch das verlangt Talent, GabenproſaiſchWie er daPapier empfängund ſie danſchlägt – ſehgut geſpieltGegen X---„Kupplerin“ etcdie ganzeScen ſehr gutKahle hat 5gewiſſe Döringſchkomiſche Tönedie nichgut wirkenund nichDörings Beſtewaren. Ewirkte wohimmer, abeper nefas

Akt V.

Das Schlafgemacſehr hübſch
In den ſchlichteund weicheTönen, wie wohſie hier x---xlag aber docſeine Schwäche, während das kräftigelang
Auch hier wirdsvon dem Augen- 5blick an, wer „ja“ ſchrei(was ihm glücktiſt er in deSchreckensſcengut
„Nun iſt ſitodt“ ſchwacund auch daunmittelbafolgendeEbenſo wier von Sonne unMond ſprichtder ſich verfinſternmüſſe
Die Marioin der letztenScen gut„Wie werdeſie denn er-mordetſchwach. Danwieder guDie Meyer in deSchlußſcene des IV.Akt brillanEs kriegt (vorher den Genuder 2 erſten Akte ſchildernvom 3. Akt an eigewiſſes MenagerieIntereſſe. ZoologiſcheGarten. ArenaKraft, Gaben, die vielleicht höheſtehen als Klügeleien unKünſteleien, aber eigentlichKunſt iſt es nicht. Es fehlder Regulator, der ControlirApparat, die Leidenſchaft diKraft iſt TotaliſatorEr gab dem allem ſchodurch ſeine braune ErſcheinunAusdruck. Er war Baſut

Die ganzStellrech { --- Das Herz des Todfeindezu verderbe
gut, iaffektirter Leichtigkeit unFriſche geſprochen
Mit Willens daGeſpräch, nicht ſonderlicgut
Der L---und Tell“. Sie müſſeſich ausweiſen. Nichnebenan. Beide

Tell.

Akt II. Drurettet ich deVater ſeineKinder.“ Gut
falsch { „Und ſcheukeinen Feind.

Der Vortrag wier dem Geßlebegegnet iſt, ſehgut. Fein. Eiklein bischenach der Seite 5der Einfachheihin, übertriebenAber trotzdeſehr gut
Apfelſcen
Wie er daflache Land beſchreibebenſo. Aber docviel ſchwächerEr ſpielt ihauf die BauerEinfachheit ſei „dieaber in ſich hat.
Sein Zurückgrollen z
gut. { gut
Bis „ich habkeinen 2. zu verſendengut„Und immer iſt eMord.
falſch
„Herr, Ihhabt keininder. etcet ceteraetwas x---x---x x---Wie nuWalther Fürsbittet, bittet Telmit vorgeſtreckteHänden; wirklächerlich
Seine ganzVerzweiflungsſchaft, – alleäußeres äußerlich u. outrirt
Urban ſehgutBezwinge ſich, weeinen Schmerz gefühlt (2(Ganz lächerlichalles ohne Wahrheiter kann alſo nudas Einfache; von Gefüh
und
u
Leidenschaft keine Spur.Auch in ſeiner Freude übeFriebe, als er den Jungeküßt
lächerlich outrirtganz ohne ächteGefühl {
Mit dieſem 2. Pfeidurchſchoß ich Euch, wenich mein liebes Kingetroffen hätte „und Eure
wahrlich hätt ich nicht gefehlt.

Akt IV.


Tell gerettetAuch alles outrirtdoch nicht ſo ſchlimwie vorher
„Mein Weiballe Meininger ſprechedas Weib immer mit beſondreBetonung mit einem Zungenſchlgag und ungeheurepathetiſchen NachdruckSie nehmen es hinFeierlich. Waruweiß ich nicht
Attinghauſen ſtirbund ſofort geht diTodtenglocke. Allewie telegraphiſchKüßnachBis „Deine Uhiſt abgelaufen“ ſeh
LowoodLowoo„Alſo, Sie ſind dineue Erzieherin?
Zu proſaiſch, klagund charakterlos
Er ſpielt es zſehr auf dieen gütigenputzigen, reichen, gelangweilten Herren hi– Er hat in nichtden Lordsſtempe„Da haben Sie ſich wohKapitalien erſpart“ – allegewöhnlich harmlosEr ſpielt es, als oein norddeutſcher Induſtrielleder klein anfing (als ſivorher) und nun reicgeworden iſt, eialtes Schloß aufgekaufhätte. Aber nicht geerbtkeine X---xErbſchaft
„O das tolle Zeug wirmich noch um meineSchlaf bringen“ – diganze Stelle ſchwach„Die Mappe, – diMappe“ – dies wadas Beſte
Fontanes Notizen zu Salomon Hermann von Mosenthals „Deborah“ entstanden während der Theateraufführung am 9. Oktober 1880. Die Kritik erschien am 12. Oktober 1880 in der Vossischen Zeitung (Nr. 284); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3755.Homöopathische Mittel gegen Halsentzündungen. Vgl. Georg Adolph Weber: Systematische Darstellung der reinen Arzneiwirkungen aller bisher geprüften Mittel. Mit einem Vorwort vom Hofrath Dr. Samuel Hahnemann. Braunschweig: Vieweg 1834. 15. Geschwulstgefühl im Halse beim Schlingen, Stichwort Belladonna, Stichwort Bryonia. Vgl. auch Th. J. Rückert (Hrsg): Klinische Erfahrungen in der Homöopathie. Eine vollständige Sammlung aller, in der deutschen und ins Deutsche übertragenen homöopathischen Literatur niedergelegten Heilungen und praktischen Bemerkungen vom Jahre 1822 bis 1860. Vierter Band. Leipzig: Purfürst 1861, S. 41, Kap. 11 Bryonia.Fontanes Notizen zu Paul Lindaus „Verschämte Arbeit“ entstanden während der Theateraufführung am 23. Oktober 1880. Die Kritik erschien am 26. Oktober 1880 in der Vossischen Zeitung (Nr. 298); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3757.Fontanes Notizen zu Goethes „Faust I“ entstanden während der Theateraufführung am XXX 1880 im Viktoria-Theater unter der Leitung von Devrient XXX. Bislang ist keine Publikation der Kritik bekannt.Fontane notierte den Titel der schwedischen Übersetzung der isländischen Brandstifter-Sage (‘Brennu-Njáls saga’) sehr genau: Nials saga, från fornisländskan af A.U. Bååth: med ett tillägg: Darrads-sången. Isländska sagor i svensk bearbetning ; 1. Stockholm: Seligmann. 1879.Der Duktus belegt, dass die Aufzeichnungen – die Übersicht über die Gemäldesammlung und weitere Sammlungsgegenstände auf Schloss Liebenberg (Blatt 20r) und die Notizen zu einzelnen Gemälden auf den folgenden sieben Seiten – während Fontanes Aufenthalt auf Schloss Liebenberg am 10. November 1880 entstanden sind. Fontane hatte Graf Philipp zu Eulenburg am 6. November 1880 seinen erneuten Besuch für den 9. und 10. November 1880 in einem Brief angekündigt; vgl. GBA–Wanderungen, Bd. 5, S. 585. Die Notizbuchaufzeichnungen fanden dann Eingang in das 6. Kapitel des "Liebenberg"Abschnitts, das am 13. Februar 1881 in der Sonntagsbeilage der „Vossischen Zeitung“ erstsmals publiziert wurde (Nr. 7); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. XXX. Fontanes Vor-Ort-Notizen blieben bislang für die Rekonstruktion des „Liebenberg“-Kapitels in dem Band „Fünf Schlösser“ (1889) unberücksichtigt und wurden erst im Rahmen der digitalen Notizbuch-Edition ermittelt.Fontanes Notizen zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ entstanden während der Theateraufführung am 18. November 1880. Die Kritik erschien am 20. November 1880 in der Vossischen Zeitung (Nr. 323); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3761.Fontanes Notizen zu Ernst Wicherts „Der Secretair“ entstanden während der Theateraufführung am 27. November 1880. Die Kritik erschien am 28. November 1880 (Nachtkritik) in der Vossischen Zeitung (Nr. 331); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3762, und am 30. November 1880 (Nr. 333); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3763.Fontanes Notizen zu Shakespeares „Othello“ entstanden während der Theateraufführung am 7. Dezember 1880. Die Kritik erschien am 9. Dezember 1880 in der Vossischen Zeitung (Nr. 342); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3766.Fontanes Notizen zu Schillers „Wilhelm Tell“ entstanden während der Theateraufführung am 11. Dezember 1880. Die Kritik erschien am 14. Dezember 1880 in der Vossischen Zeitung (Nr. 347); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3769.Fontanes Notizen zu Charlotte Birch-Pfeiffers „Die Waise von Lowood“ entstanden während der Theateraufführung am 13. Dezember 1880. Die Kritik erschien am 15. Dezember 1880 in der Vossischen Zeitung (Nr. 348); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3771.