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A20beta

<Schreiberhand Friedrich Fontane>
  • Theater (Leibarzt
    Wallenstein1881
<Schreiberhand Theodor Fontane>
    1. Colonie Kirchhofe
  • 2. Colonie Schweine-brate
  • 3. Hochzeit4. Kindtaufen (?
  • 5. Rauen unSaue
  • 6. MarkgrafpieskePieskow unKrebsjauche
    1807/1801 1/2 Spalte3 Spalte
    1811812 Spalte3 Spalte
    1815 1/2
    1815 1/2
    20 1/2 Spalten
Die Scene zwiſcheMutter
und
u
Tochterwo die Kleiderfragverhandelt wird, wirkim Beginn etwas zu klein unproſaiſch – ſonſtigealles gut

Rauen

Sehr altKirche. Feſtungartiger Thurm auKranzTurm der Kirche in Rauen (AusschnittGrabſtein vorAltar, W.WulffenWulffeweilandt zTempel weiter nichtAkt II. Juegelt undie Meyer. Er gangut, von guter, vornehmer Haltung, alein klein wenig zvornehm, zu patentzu grandezzahaftzu ſonor in deStimmeDamit briches ab. Egenügt zzeigen, daes keiBiſchof war
Ein wenizu wohlredneriſch unauch diStellung eiwenig zſtiff, zu poſehaftJ. C. v. WoellneunC. A. E. v. WoellnerGeb.Geborene v. Itzen-plitRotheMiniſterKoſtüblaueKragenSilberſtickereiSilberEpauletteWeißegethönteHaarBlatt ider Linkenfrüher ider RechtenAermelAufſchlagebenfallblau aus x---geſtärkt
Große Stupsaugen, dickNaſe, guteetwas wulſtiger Mund2. Viegrößeres Bildſehr hübſcheKopf, lockigeangegrauteund x---x leigepuderteHaar. Eſitzt, RückenStuhl, Armſehr ſtarnachgedunkeltfeine Händemit deLinkehält er eiM--kranzmit der Rechtebeſchäftigt eſich und ſchiebdas Objekin x---x M---xx---x
Weißer feineHalskrageund ſchwarzeTuch umgebundenSpiegelStativ
Die Augeſinnlich, vornehm, etwakatholiſcgeiſtlich, leidge---xſchlag, ſehx---x, NaſeMund beideſehr feiſchmaler GoldrahmenGartenSaal. Thürzwei, Fenſtebreite PfeilerHellm-BrähFr. W. IIGroßeX---xFriederikeHenrietteMarianneAuguſtav. Dziem⸗bowskgeb. d.geboren den 28. Jul3Geſtorb. d.gestorben den 1. Jun1861

Leibarzt.

Akt I. Bräm uundKrauſe. Krauſſpricht immerzu, abeman verſteht eeigentlich nicht unmuß es eigentlichalb errathen„Onkel Walden gamir das erſtGewehr und lehrmich in deſchwarzen Punktreffen.2. Scene. Müllehat eine gutHaltung, abedas Sprechen läßzu wünſcheübrig und iden Details deSpiels iſt er overdrawn
Vollmer ſagt„Das iſt ja urkomiſch“; mamerkt ihm abean, er findet enicht„Wie iſt das Wetter„Wie befinden Siſich.
Er hat ſeinen Laubfroſc’raus geworfen„Wozu brauchſt Deinen Laubfroſch“Du, der HofLaubfrosch
Seiner
Sr
Durchlaucht

Alles ſtehauf kleinem aufWackeltiſchen

Ich kann nichtdran finden; wedean Stück, nocSpiel. Spieübertrieben, Stüczuſammengeſtohlenwenigſtens bis zuSchluß des 1. Akts
Woraus dieſe1. Akt alles zuſammengeſetzt und zuſammengehäufweiß ich nicht, abees iſt nichts Eignedrin. Geheim Agenetc. und Feſtkalendeoder ſo ähn Stiftungsfeſjedenfalls hab icſchon sSiegriſt ſolchAnſprache haltehörenNun brauchnicht alles nezu ſein, abees giebſich ſanſpruchsvoll, alob eetwas wäreDiScenmidem Reiſiſammlern iſt ſehhübſch, ſo unbedeutenſie iſt. Es iſſentimental und daSentimentale wirkimmer
Auch die Scenezwiſchen KrauſeVollmer und Durchlaucht ſehr hübſch, beſonders die Charakteriſirung des alteHofmanns
Meyer und Mariot.
Denie Meyer brillanals 16 jährige
Die SwiederholtScene mit deKindern ſteigerden Eindruck deSentimentaleund doch iſt eſehr wirkſam, gutund nicht ohnFeinheit
„Ich freue micSie kennen zu lernnen.“ Die Meyeſagt dies zu dem Fürſten.
Die Scene zwiſcheder Meyer undem Fürſten iſallerliebſt. Es iſetwas natürlicLiebenswürdigein dieſer Scene
Man kanvon dem ganze2. Akt ſagener ſei brillan

Die Meyer iſſehr gut, namentlicgleich in der erſteScene und in deMomente beſondren Vertrauensaber es kommedoch Momentewo ſie zu ſehFrl. Meyer unDame wird, ſtatganz junges Mädchen zu bleiben
Hierin ſtecknichts Anzüglicheses iſt nur einfach ſo und ſikönnte es leichändern, wenſie darauf achtete

Akt III.

Krause’s Rollgiebt ſich hieoverdrawnſo höfiſch ſind diHofleute nicht
Und die Conrahat noch niden Fürſten geſehnHöchſt unwahrſcheinlich
Die Scenzwiſchen Krausund der Conrain einem Saades Schloſſehöchſt unwahrſcheinlich

Der 3. Akt iWeſentlichen langweilig, – es iſdas Spielen auderſelben Seite,er ſoll einflußreich ſein uner iſt es nichund will enicht. Endlictritt er ſeineRückzug anDann die Scendes Fürſten mider SchFürſtin übeſeine Liebe

Akt IV.

Als er ſeineNamen einſchneidet, iſſeine Stellununſchön unlächerlich. Mamuß die ſchlechten Witze nichgeradezu herausfordern
Die Meyezum Theiwieder wundervoll
Scene iPark. KrauſeMeyer, und deFürſt. Eigentliclangweilig. AlAl iſt deganze Weg deAktes undas iſt doczu wenigIm 3. Akt waes das dreifache Augenfeueauf den armeDoktor. Abeall das iſdoch Dichtung
Ueberhaupt einmerkwürdigAkt⸗Eintheilungeiner dauereine Stunde under 2. faſt aucund der 4. blozehn Minute

Akt V.

In dieſeAkt heißt e„Der Manſteigt imeiner Achtungund der altKrause ſtimmin das Wordes Fürſteein. In meineAugen ſinker völlig. Ewird dadurcabſolut unklar, erſteniſt er dandoch der Eiſenbahnmenſch, der bejubelwurde 2. legter was hin, waer nicht ſollt3. nimmt ewas weg, waer hingeleghat
und
u
4. machter einen Stricdurch ſein ganzeCharakterbildKurzues iſt nichtGutes adem Stückals der 2. Aktder aber docauch nur dumiſt und bloſentimental
Die Scenzwiſchen Stollberund Meyer zuTheil gut, abedoch nur durcdas Spiel deMeyer. Alleiſt im höchſteMaaße unwahrſcheinlichIhre Seligkeials ſie kommſie iſt nichdes FürſteTochter, wavorzüglich geſpielt, abedoch nichtNeues
Die Schluß-ſcen zwiſcheFürſt, Meyeund Stollberallerliebſt, zuTheil reizenals die Stollbereintritt. Eiſt alleein bischemärchenhaftaſchenbrödelhaft. AlſStiftungsfeſtFeſtkalendeGeheime AgentDas neuStück wauch eiDoktor driſpielt unnun Aſchen-bröde

Wallenstein

Akt I

„Denn auGemeineiſt deMenſcgemacht.(Dummheit„Und freilicwirds diMenge ihbewahren.

„Auch gut ſchwediſch.Schwediſch iſgenug

Gu { „Iſt das nichauch EurMeinung, Graf?Die ganze Stell
wo er ſicwiderſetzt unparlando miWrangeſpricht, wagut

„Zum Treubruch zu verleiten.“ Kahlſehr gut

„Von all deiſt die Rednicht bei uns.

Kahle aler von GuſtaAdolfs Toſpricht zu feierlicu. ſentimental

Gräfin Terzkin rothblondeLockenEr hat Theateraugen und TheaterStellung. DiAuffaſſung iſt auctheaterhaft, herkömmlich, unbedeutend. Dabenicht mal gangewöhnlich correktjede dritte ode5. Zeile wafalſch accentuirt

Akt II.

Scene zwiſcheIllo und, Terzku. Wallenſteirecht gut. Sowohim parlandwie im mächtiLauten. Deragroße |Monolo„Es giebt eiMenſchenleben“ ſpracder im Ganzen ſehgut, namentlicin der Art wier die Sacheinleitete. Ider Regel ſetzeſich die Spielein Poſitur, hiewuchs es unmittelbar auder Situatioheraus. Daiſt ein großeVorzug. Ebenſo ſpielte erichtig. Numachte er ider erſten Hälftbis zu der Stell„Und dies bebei mir denkend“ein paar zu langKunſtpauſenZum Schluß hiwaren nur diZeilen nicht gutwo ihm Oktaviim Trauerſcheint (dieſStelle citirenalles andre abegut. Nur di„Bannerſcheragoner“ etcet ceterawaren nichbrillant

Im 2. Akwar er eiguter Schauſpielebeinah ohne Ausnahme

Akt 3.

Scene mit Selma,Er hat etwas Schulhaftezu Correktes in deSprache, was der Natuſchadet. – Im Leidenſchaftlichen geht dieganz verloren undie Werbung iſt größerSehr gut war auch ſeiſtummes Spiel, als Selmaihm erzählt von defurchtbaren VorgängerAuch ſchon wenn eraſch und lebhaft wurdewird es beſſerX---xDie Meyer zu ſentimental. Es iſt nicheinfach genug
In der Schlußſcenmit der Mutter, alvon Erregungen, SchuldRuin u ſ w. die Rediſtiſt er anfangs ſehgut, dann abezu ſchulhaft ider Sprache, danzu lebhaft, zlaut inals er voSchuld
und
u
Reue spricht.Auch als er alleiiſt, iſt er nicht ſehgut. Nur deAufſchrei ſehr gutAuch der zweiteGanz gut

Akt III.

{ WallenſteinStelle übeButtler z
Anfang deAkts wiedeganz theatraliſch
Nachher miden Damen unals es ſich uEidamſchafhandelt un

Mutter u. Sohn.

„Was hab ich Digethan?“ berliniſch
Die Stollberg iſt in degroßen Scene brillant
<Beginn Erledigung>
„... WiedeSternenlauf unSchickſal“ – diganze Stellſchwach, deklamatoriſch, theaterhaft. Zu weichzu ſentimental er muß mehgroß⸗empörſein, nicht ſenti
<Ende Erledigung>
<Beginn Erledigung>
mental
Die Rolle Wallen-ſtein iſt adieſer Stellſchrecklich
Dann aucmit Buttler viezu ſentimentalfaſt weinerlichSie ſpieledies immefalſch
Alles zu weich
<Ende Erledigung>
<Beginn Erledigung>
zu gefühlvollzu deklamatoriſch. Gleichſazu unhiſtoriſch


2. HälfteEr hat daVerdienſt deganzen ScenLeben zgeben, denſehr oft iſt ſi
<Ende Erledigung>
<Beginn Erledigung>
langweiligweil zu lang
{
Die Wortan Max gangut
Schwach {
„.. Meidet dawerdende Geſchlechim Leib der Mutter“
Gut {
Man ſoll diKette vorzieheetc. Sehr gutUeberhaupt all
lauten u. kräftigeStelle
<Ende Erledigung>
<Beginn Erledigung>
„Tod
und
u
Teufel“etc. ſehr gut
gut {
Die leiſetonloſen Wortan Buttler, gut
<Ende Erledigung>
[516gütiges, anmuthi-ges Geſicht, hiervielleicht 20 ode22. Sie wain Kaiſers-wert Schweſteraber nicht eingeſegnetSchweſte

An Bünger.

  • 1. Melanchthon. Lateiniſch
  • 2. Quintus Icilius3. Schlabrendorff 177
  • 4. Frau v. Schlabrendorfgleich dahinter

Nachſehen ob ſicüber den Schlabrendorfder vorbei Ofen fieleine Notiz iKirchenbuche findet
Den aus Blanken-ſe laß ich fallen Es ſind dann alſo:  6in Groeben
    1. Der von Ofen2. Der von Molwit
  • 3. Der Generalmajoin Breslau un
  • 4. Seine Roell’ſcheVerwandtſchaf

In SiethenDer verlumpteSchlabrendorf unſeine Frau

Dann von etw1800 an odenoch ſpäter de
    An Paſtor Wendlan
  • 1. Dank. GlücklichReiſe
  • 2. Herauslegedes Tabea-Buch
  • 3. Parentatiomitgenomme
  • 4. Paſtor Thiele. 1713

extravagante Schlabren-dorf einer ganandern Linie unzuletzt Leo v.Schlabrendorf