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A7beta

  • Cunersdorff. (Mittheilunge
    der Frau v. M.Massow; noch nachträglich zu benutzen
  • Das Schloß in Berlin
    Bildergallerie. Brautkammer. KapelleSophie Charlotten
    . Verzeich
    niß intereſſanter Bilder
  • Alte Bäume
  • Schnitzaltäre. (Verzeichniß
  • Lichterfelde. Werbellin. TrampeHeckelberg. Haselberg. SchulzendorfReichenow. ReichenbergBuckow. Garzin. TempelbergDenkmal bei „wüſte Gölsdorf“JahnsfeldeDas Krönungsbild von 1701
  • Die unechten Fahnen von der Hanau⸗er Schlacht. (Volkslied
    Gedichte von Bossart
König. Karl. AlbrechtFriedrich Karl. Albrecht junAdalbert. Karl’sTochter (die BarchfeldWrangel (die Schmettanicht da

Schier 30 Jahre biſt Du alDie Wiederkehr am Schluß de2ten AktsDie Vorzüge und Schwächedes Herrn v. Ernest bei Prolog

Graef’ss BildGraef’ss Bildas poëtiſcheCamphausen x---xwirktmehr landſchaftlicWallheim (Grobeckervortrefflich in Erſcheinung und ToWer mich anführen will(fragen muß früher aufſtehn
Das Erſcheinen deKönigs bei deBürgerſtelle „undies iſt x---xjuſt diZeit wo es wiedegilt“
Dann: Preußens Königſind nicht geboreum von einebloßen Streich zGrunde zu gehn Der EmpfangDer Empfanſehr einfachFrl. Ewest Bouquet, einige Verſe
Um1790 exiſtirte nocein Blech mit deInſchrift (an einer Schnubefeſtigt
Johann v. RoebelJohann v. Roebebin ich genannt
Was ich erwarb ifremdem Land
Hab’ ich an dieſeOrt verwandt
Bibliothekar Wil-ken meintdies Taufbeckeſei ein Geſchendes Papſtes; esr gäbehabe nocvier andrkennen gelernt(wo, iſt unbekannt.Kugler ſpricht auch davon

Cunersdorf.

Leſtwitz in MagdeburVermutlich miFrl.Fräulein v TreskowVater und Sohpetitioniren beiKönigErlaubt es gnädigund wünſch„viel Vergnügen“ Hieran ſchließeſich andre Briefdes Königs unCabinetsordrebis 1779 hinDieſe Briefe exiſtirenoch als Päckchen-ei Aktenſtück in Cuners-dor.
Enrigo Rehberg (ſtatKeller)? Frau v. Lestwitz geb.geborenev. Treskow Voihrem Vermögen waCunersdorf gekauft, legtTeiche, den Obſtgarten unden Park an unpflegte Eichen, dian dieſer Stelldes Oderbruchs weniheimiſch waren
Sie kümmerten ſicum den Bau (ſcho weil ſie daGeld gegebehatte)Zelter ſagte: daHaus iſt gut zum einreißenDas jetzige Wirthſchafts-gebäud iſt das altBarfus’ſche Haus); eſteht auf trockneGrund

Wahrſcheinlich noczu Zeiten des alteBeauregarBorchardVevay v. Kameke, bei der Ueberſchwemmundaher der Nameerinnerte es einen Fremdedaran Lestwitz war digroße UeberſchwemmungDas Waſſer ſtanſo hoch, daß die Kähnan der Hinter⸗Rampanlehnten und von deRampe zu den Bootsmännern geſprochewurde
Verkehr mit PrittwitzJa. FreundſchaftlichBeſuch mit 6 Pferdevon Cundersdorf ausanders geſchah es nicht Man ſpielte KartePrittwitz möglichſhoch
1779 bis 178im Nicolaiſchen Hauin der BrüderſtraßeHaus im Sommer iCunersdorf. AltMilitairs zum BeſuchKarte. Billard. Strenorthodoxe Richtung
  • Frau v. FriedlandViel Umgang miGelehrten und geiſtlicheLeuten: Thaer, TellerBiester, NicolaiSpalding, ButtmannBode, Willderold, EngeMiniſtJuſtizminiſter v. d.von derRec und ſeine Fraugeb.geborene v. Vinck, dereTöchter die Stollbergheirathete
  • Graf undGräfin Itzenplit(oder Rehden) 1803–1848Graf von Reden geb.geboreneRiedese und die RiedeselüberhaupHumboldts beide, RauchWach, Klaproth, Weitsc
  • Frau v. Friedland (nach eineSilhouette eiſiPaſtell getmacht(in Behnitz iOel, aucvon ihm.
  • Gräfin ItzenplitzGraf ItzenplitzLestwitz nach einer Miniatu
  • General v. Lestwitz aucvon Weitsch

Wach, Savigny, Cha⸗miſſ etwa 5 bi6 Monate im Somme1813 in Cunersdorffdurch Lichtenſtein ErunErman x---x: (Phyſiund Chemie) empfohlenum eindie Herbariezu ordnen. HalLandſturm exercire in CunersdorffMachte den Katalongaller dort wild undcultivirent vorkommendenPflanze mit deGärtner (Walter) zuſamen. Idieſer Zeit ſchrieb eauch dort den PeterSchlemih, den edann dem Fouquin Nennhauſen wer x---x z Fuß verleſen wollte
Auch die Moeglinekamen oft: WulffenThünen, Holstein-Becetc(VestibuleFranzoſenzeit. Nicht geplündert. Im Winte6 auf Im Herbſt (Dezember1807 kam Nan-sout und diGrosse ca-valleri lagen dor10 Monate lanbis Oktober 1808Nansouty ging balauf Paris zurück; diOffiziere die zurücblieb (ein paar nett)waren Kaff. 4Betten wurden augewaſchen endlichDie Zeit über wareGraf und Gräfin iGroße Bedrückung, große Verluſte Berlin
1813 im Januaoder Februar kamedie Reſte; ſie wußtedaß es im Oderbrucgut leben war undie grosse cavallerunter Sebaſtiani ſchluin den Dörfern aund beſtellte Quartirfür die grosse cavallerieaber niemand kam
Im Februar (wannkam Czernitſchofmit vieler Cavalleriemeiſt Koſacke; ſiverfutterten 17 WispeHafer und zogen nac2 bis 3 Stunden weiterEr kann, weil eGäſtebriefe aus deGeſchichte des 7 jährigenKrieg kannte, zEis über Gäſtebüche und zu Eis über BruchNiemand war zu HausDann bis Werneuchevor. Von Werneucheaus der Koſackenzugegen Berlin. Eſcheiterte daran dadie Friedrichsbrücke x---xgearbeitet wurde, ſo konnteſie nicht drüber fortAugerau ſolltaufgehoben werden er wohnte iHaus MiniſteriumWilhelmſtraßeReimerſches HausCzernitſchoff wader, der bei X---xx---xx---x Legation iParis war, dePlan zum Feldzunach Rußlanentwendete under Berlipe Courier nach St Peters-bur jagte, von deFranzoſen verfolgt

Lestwitz sen: senioEr war erſt auder Feſtung, danhatte er Stadtarreſund durfte nur daViertel von Koch⸗und Zimmerſtraß ſicbewegen. 1763 be Uebergabe des AmtsFriedlan an deSohn, erhielt er Erlaubniß dabei zerſcheinen und 2 Adjutantedurften ihn begleitendamit er in alleEhren und Würdedort erſcheinen konnte She wantedneeded a persofor whom shcould work and takcare. This wantinof nearer aqcquaintancebecame an advantagto all those ithe house of whicshe lived happeneto live and alsI myself havexperienced some kindnesand attention from hesideTerwesten. WeidemannNoison (??die 3 Haupthofmale

Fr. W: Friedrich Wilhelm I 14 Jahal(in Charlottenburg 18Jahr al
ſchögemal { Fr: Friedrich I jung und alein x---xx---Saal
Der große Churfürſtkjung mitHermelinmante(Bruſtbild Der große Churfürſtund Luiſe Henriett2 mal, ſehgroß

George Wilhelmuund Frau, Dogge,Traban, großſehr intreſſant

Marie EleonorGuſtav Adolfs Gemahliintereſſant
dito
dto
Brautkammer. Blicauf den kleineHinterhof der Hof-apothek; reizendAusſicht, ganz ſtillBunte Stickereien, (tambourirte Arbeitals Tapete, GobelinDas berühmte Brautbett; vergoldetAlle preuß: preußischen Prinzeſſinnefeiern hier Brautnacht
Pfeiler, rote DamaſtVorhänge mit Goldfrangenrothe ſeidne Ueberdrucke. AlleKienenholz. Bei Gelegenheider letzten Vermählun55 (Großherzogin v. Baden) renovirt. Str---ennetz, Vogel miVogelneſt, Roſenbouquets; Momumasken. Die (?Stickereien alle von SophieCharlott; die andern au DStickereien aus deZeit Fr: W.Friedrich Wilhelm I. unr: Friedrich II. Z. B.zum Beispiel dietühle, Sophas etc.et ceteraAlles beſtickt
Die AllegoriſcheBilder an der Decke ſind voVaillant 1694Das Zimmer hat Fenſter; hier kleideſich die Queen gewöhnlican Neben degroßen Kurfürſten-zimme, ein kleinesKurfürſtenzimme
  • 1) Hedwig v. PoleJ. Hekt: Joachim Hektors Gemahlingeb.geboren 1513 – † 157
  • 2) Joachim Hektor3) Johann Cicero4) Johann George5) Joachim Friedric6) Johann Sigismun
    7) Seine Gemahlin
  • 8) Große Churfürſtmauf dem Parade⸗bet (einige ſagenKönig Friedrich I) Lepeſagt aber der GroßeChurfürſ
  • 9) Die Stiftung desſchwarzen Adler-orden. Königsberg
Dieſelben finden ſich auch im großen Kur-fürſten⸗Zimme; aber ſchlechter, ſpäter gemacht Friedrich I aufm Throneiner knieend voihm der den Ordeeben empfängt

Im großen Kurfürſten-zimme
  • 1) Markgraf Hansvon Cüſtrigeb.geboren 1513 (?)
    gestorben
    gest:
    1571. So wieer im Stich iſt demir Jordan zeigthuſarenrother Rocmit dünner Goldſchubeſetzt; Pelzwerdarüber, und Huſarenpelzmütze (PolniſcheKoſtüm

Das kleine JjapaneſiſcheErmahnungszimmevor der Trauung
geistlicher
geistl:
Zuspruch

Ein Zimmer volalter Burggrafeaus der Zeit vo1000 – 1100

Die neue Gallerierſt fertig ſeit de18. Januar; der Köniliebt es ſehr; viel Porzellanſchöne Webereien auStuhl
und
u
Sopha; Bilder-,Schweſtern etc. Friedrichsdes Große Kapelle deKönigin SophieCharlott. Intreſſantekleiner Bau
Fuchs. Dankel-man überhaupwie es ſcheint lautePerſonlichkeiteaus der Zeit FriedrichsIHeitz. Einer entſchieden ein Muſikman Biondi . . . amica che adorNoten und dies alText. – DanebeZimmer wo Fr: Friedrich ſtarb

Zimmer der KöniginEliſabet, GemahliFriedrichs des Große Of flowers she wavery fond and iapprened to ma prof of heunpretetious anresigned characterthat she liked allmoſtthesemos all the flowers thwhite x---xflowers x---these again thsimple ones. Iwas always he first feastday holydain the year, whethe children oher sister broughto her the firssnowdrops anprimroses; thea little pchiva basqket was takedawn from thcupboard an the flowers, underter careful protecttion, ornamentethe little roofor some weeks
Martha seeinafter the Deatof her parents only few personwith her in her house anexpecially being x---x thlong a---ter x---being always alone, th quick and livelimaginationwhile was heperculiarity, x---gave all ththings round hea kind of lifand consciousx---xShe lent smalparts of her souand mind to thold furniture oher little roo and the old chairstables and drawerreceived by thathe ability to makconversation wither generally ocourse their conversatiowas a mute onebut it was alsas a recon---for it  also aintimate one anwittert any misunderstanding Interessante Bilder etcdie ich, durch die Güte deMajor v. Kessel am 28. April 186im Königl: Königlichen Schloß geſehn
    1) Alle Kurfürſten und ihre Frauen von Joachim I an2) George Wilhelm und Gemahlin (groß; intereſſant3) Marie Eleonore Guſtav Adolfs Gemahli4) Gustav AdolfMarkgraf Hans v. Küstripolniſches Koſtüm5) Der groſse Kurfürst und Luiſe Henriette
  • (mehrfach
  • 6) Kurprinz Karl Aemil (mehrfach7) Die holſteinſche Dorothea (mehrfach)
  • 8) Friedrich III (reſp: I) jung u. alt (beide ſehſchön.
  • 9) Friedr: Wilh: Friedrich Wilhelm I. etwa 14 Jahr alt (hübſch)10) Friedrich II ſamm Brüdern u. Schweſtern. (vielfach.11) Der groſse Kurfürst auf dem Paradebett12) Die Stiftung des ſchwarzen Adlerordens
  • 13) Die alte Kapelle der Königin Sophie CharlottIn dieſer Kapelle: Minister Fuchs, Danckel⸗man u. andere mehr. Es giebt alſdrei Kapellen im Schloß a) Sophie Charlottb) Friedrich des Großen c) Fr: W: Friedrich Wilhelm IV (die Kuppel
  • 14) Die Brautkammer. Siehe vorſtehendunter den Bleiſtiftnotizen, die Beſchreibung
Valentin v. Massogeb.geboren am 24. März 1793ElterObriſtlieutnant beim Reg: Regiment Gensdarmesſpäter Hofmarſchall Fr. W.Friedrich Wilhelm III unGräfin v. Blumenthal, Tochtedes Staatsminiſters von Blumentha(der unter Fr: Friedrich II, Fr: WFriedrich Wilhelm II u Fr. W.Friedrich Wilhelm IIdiente)
    Der StaatsHausminiſter – DemnitzDer X---xGeneral (X---xValentin) – SteinhöfelDer General bei Leipzig Gefallene
  • Der Geh. Ober. Reg: Geheime Ober Regierungs Rath – Rohr inPommer
Die beiden älteſten und der Graf Brandenburwurden zuſammen erzogen, da 1797 der König (welcherdieſem die Erziehung übergab
    Bei Burgos in SpanieBei Belle-alliancWährend der OccupatioBei ſeinem Tod
Er war ein tapfrer Mann, Lübeck, Burgos. Katzbach, Leipziger ſtand dem Tod gegenüber unbewährte ſich ſtets, was abeſeinem Leben eine beſonderkünſtleriſche Abrundung giebt, daiſt ſeine Beziehung zu Wellingtondie ſich, als der „berühmte rothFaden“ durch ſein Lebezieht. Dieſen Punkt betone icbeſonders. Es war unter Wellington i Spanien, daß er zuſammenbraches war Wellington mit deer vermittelte (?) an jenedenkwürdigen 3 Tagen von 16–18Jun, es war Wellingtoan deſſen Seite er dem er attachirt war in Pariſtand, es war Wellingtonzu deſſen großartigen Leichenbegräbniß er deputirt wurde(Nun die Strophe

Aufsätze.

  • 1) Die Ciſtercienſerin der Mar
  • 2) Alte Bäume
  • 3) Terweſten. (Vielleicht noch ein paaandre aus der Zeit.)
  • 4) Fehrbellin, alsStoff in Kunſt undDichtung
  • 5) Auf der Waiſen⸗Brücke
  • 6) Alte Berliner Gärten
  • 7) Wendenzeitund Wenden⸗gräber
  • 8) Die LichtenauMarmorpalais. DasEckardtſteiniſche DasSommerhaus im Charlotten-burger Park (FrauProf: Professor Heys. Frau v.Haesele etc. fragenvielleicht auch Frl.Fräulein v.Cray.)
    • 10) Geſchnitzte Bilder⸗Altäre
    • 11) Taufbecken; auder bekannten unbekannteFabrik. Die verſchiedeneMuſter, Bilder und Inſchriftedie vorkommen
    • 12) Glocken; Glocken⸗inſchriften und Glockenbilder
    Doerfer und Kirchen
    im Nieder⸗Barnim
      1) Loehme. (gut)2) Mahlsdor3) Münchehofe4) Rehfelde5) Taſsdorf.6) Vogelsdorf.7) Zinndorf.8) Herzfeld. (gut
    Doerfer und Kirchen
    im Ober Barnim
      1) Wilkendorf2) Gielsdorf3) Trampe4) Lichterfelde5) Tornow6) Torgelow7) Sternebeck8) Heckelberg9) Haselber10) Harnekopf
      11) Ringenwalde12) Reichenow13) Reichenberg14) Ranft (Alt15) Grunow16) Gersdorf17) Garzau18) Dannenberg19) Buchholz20) Bollersdorf21) Biesdorf

    Lichterfelde.

    Alte Kirche(Die Torge’snoch jetzt 3 Familiedes Namens

    Von den Sparrs befindeſich nur links vodem Altar 3 KindeGrabſteine (Töchter)So weit ich entzifferkonnte aus deJahren 1590 bis 160 alſo wahrſcheinlicSchweſtern des berühmtenFeldmarſchal. Der mittlerAnno 1604 d.den 2. Januar iſt geboreElisabeth Sparrn . . . . entflohen de3. Januar um 12 Uhr in der NachtDer erſte größere! Anno 1606 oder 160Anna Sparr geb.geboren und. . . 16. . . in Got
    ſelig entflohen der Seele Gott gerede.Später ging das Guan den MesebergſchenGroebe über unes befinden ſich daſelbſzwei Todten⸗Banneoder Gedächtniß⸗Fahnedie eine zur Erinnerunder dritte ganz unleſerlic an Hans Ludwig v.der Groebe, Erbjägermeiſteder Churbrandenburg und
    Kurfürstlicher
    Kurfürst.
    Geheimer Rath geſtorb.gestorben 1669Ferner zur Erinnerung an FriedrichOtto v. der GroebeEObriſten und Erbjägermeiſtegeſtorb.gestorben 1697
    Dieſer letztre hat aucein Grabdenkmalinks zur Seite deAltars, in Sandſteiaber buntgemalt. DaGrabmonument beſteh
    Grabmal; Grabmal des Friedrich Otto von der GroebenGrabmaldesFriedrichOttovonderGroebenAlte KircheGrabmal des Friedrich Otto von der Groeben in der Kirche in Lichterfelde. aus zwei HälfteWappenInſchrift für GroebenInſchriffüſeine Gemahligeb.geboreneMariav. d.von derLoPortraitStatu(HauterelieFr: Friedrich Otto v.d.denGroeben
    Küraſſire⸗Uniform (x---xganzRüſtung) weiße Halsbinde, PerrückeCommandoſtab; ganz wiGoertzkes Bild in Frieders-dor linkHoc monu mentum posituest Anno 1680rechtlinsks: Leichentext Pſalm119 v.Vers 9. Herr wenDein Wort nicht wärmein Troſt geweſen, ſwäre ich vergangen imeinem Elende
    rechts: der hochedelgebornHerr Herr Fr: Otto. v. d. Gr.Friedrich Otto von der GroebeChurf: Brandb. Obriſten und deCh---x Mark Brandenburg Erbjägermeiſter, auch Hauptmann deAemter Wittſtock, Zechliund Lindow, x---xx---x LichterfeldMeſebergk und SchönermarErbherr, iſtgeb: geboren Anno 161und ſelig geſtorben im Jahr 1697 den 23. Märdeſſen Seele Gott grade Das Taufbecken zeigdie Namen
      Joachim TorgMargarete BäkersMartin TorgAnno 1661
    J. G. Torge fie1813 als MusketieCh: Fr. W. Torgauch mitgekämpftſpäter geſtorbendie Familie lebnoch im Dorf Eine dritte Gedächtnißfahnder Groebens (die älteſtelautet:. . . Otto v. d.Groebe auf LichterfeldeNachtrag, Dabergoetz und PrendeErbherr iſt geſt: gestorben 1655; 7Jahr alt

    Velten bei Oranienburg.
    Veltener Thor. Kacheln ohnSprüngeDie Havel entſpringan verſchiednen Stellen, unter anderm bei Feldberin Mecklenburg-Strelitz, am breiten Lucin⸗See


    Wildmeiſter GruſsdorfJäger Förſter und Pirſchjäger iWerbelliner Forſt, Lichter-feld, Oderberg (jetzt iWildpark als Wildmeiſtein Potsdam) hat vielleichdie meiſten geſchoſſen in deWelt. Er kannte alle perſönlichfand alle (d. h. die alten) dierfinden wollte und traf (ſchoßalle die er treffen wollte. Nuder Graf Arcomit der ſchöneFrau in der Schönhei-ten-Galleri.hat vieleicht ähnlich viele geſchoſſen
    Lageplan; Schorfheide (Waldlandschaft)Schorfheide(Waldlandschaft)WerbellinseeWerbellinseeSchorfheide/Werbellinsee. SchorfheidWaldBuckow⸗SeWerbelliWaldSandSandPlatz wo die Quitzows unRuppin mit Chorin ſictrafenBuckow SeeLichterfeldeBuckow SeDorfWerbellinX---x
    Werbelliner See. Maränen
    auch. Die Cormorans heißenauf ihren V---xkamen einma aus Chinund Japan hier an (großſchwarze Seeraben) ls Wandervogel (Nomade) und ließen ſich hienieder und forſteten hierSie fraßen alle die Muräneauf, von denen ſich erſt neuerdingwenige wieder finden. Auf diCormorans wurdene Jaggemacht. Sie bauten forſtetefiſchten in Reih und Gliedviele unter Waſſer, manchdrüber aufgeſgtellt wie eiNetz wo nichts durchkonntMaron zählt in Chinauund Japan darin die Cormorans als Fiſchfänger, als Fiſchfalken etc. man ſchneidet ihnedie Kehlzu und nufangen sie
    und
    u
    liegen bei SeitSie forſteten zu ſo, daſie zu 10 uund 20 Neſtern ieinem Baum hatten. Sie wareſehr gefährlich für den Fiſchfanetc. und wurden durch Neſterausnehmen und ſchießen alle ausgerottet; die Förſter reichtenicht aus und von den PotsdammeJägern wurden die beſten Schützekommandirt um einen Vernichtungskrieg gegen die Cormoranzu führen. Sie wurden alle vernichtet

    Nun die Werbelliner ForsDer links Groß⸗Schönebeckrechts Grimnitz, – am Sedeas Stück die SchorfheideGarde links am See liegt dizerſtörte Burg Werbellin (durcQuitzow-Ruppin damals als markgräfliche Burg zerſtört) rechtlag am Grimnitz See das alte Jagd⸗ Schloß Grim⸗nit, wo Joachim II und diſchöne Gießerin durch den Fußboden durchbrach
    Hubertusſtock iſt daneue Königliche Jagdſchloß (gebauAnfang der 50 er Jahre
    3000 Hirſche, die größtZahl inan irgend einer Stellder Welt. 14 Tage vor Michael
    und
    u
    14 Tage nachher diegroße Rendez vous oder Convivium Zeit. Sie kommen au Mecklenburg, Pommern, Schleſenien, PolePreußen, die Liebe zieht ſieda faſt weniger Weibcheſind. Nach 4 Wochen der Brutzeit ziehen ſie wieder ab. Siſind ſtärker als unsre, ſeheauch anders aus. Die Jägeerkennen ſie gleich. Jetzt kommeweniger. Jagdgeſetz. Werdeunterwegs todtgeſchoſſen. Diſtarken kämpfen dann uihr Liebchen (ſtoßen ſich) undie Schwachen profitiredavon. Es kommen odekamen wohl 1000 ſolcheWunderhirſche. Letzlingehat mehrviele Damm⸗ und Edelhirſche; aber an Rothwild iſdies No I Schorfheide unterſcheidet ſicdadurch vom Reſt der Forſtdaß dieſe letzt jene ganz dePflege des Wildes gehör(man ſtreut Heu, BrunnenTränke etcetc cetera etc.) währender Forſt eben der Forſtder Pflege der Bäume gehörtLetzlingen iſt für deGebrauch, Werbelin iſPrachtſtück für Europa

    Lichterfelde (Urſitz) Hohen-Finon, Tornow, Sommer-feld, Dannenberg, TrampeKruge, Heckelberg, Klobbi-ck(Tiefensee,Buchen, Eichen, Fichten, Birken, Elfen, Ahorn, Eſchen, EbreſchenSpartium Scopatiam. Die Roth⸗Fichte im Abendlicht ,) Tuchen, BeerbaumGratze, Tempelfelde, Lanke, Prenden, Utz⸗dor, Neudörfchen, Gra-fenbrück | GreiffenbergGüntherberg, Paetzig, Sieberts-ho etc

    S: Deus nobiscuQuis contra no(1839
    Dominus conserva noPsalm 126 NisDominus aedificaveriDomum in vanulaboraverant, qui aedificant
    Anno Domini 156Die 26 Juli Arendet Christoff Fra-tres de Spar hanDomum aedificarinceperunt in ann1567 cum gratiDei patris nostrJesu Christi, consummaverunt per Joachi⸗mum de Ronchet Italia de manilia. Soli Deo Gloria

    Renovati in Ann1580 Ex x--ditate optini patris WilhelmiA. Groebennimia nimi e largitate optimae matris HelenaeCharlottae A. Lü-deritz Lichterfeldead filiam natmaximam FSophiamCharlotta d devolutcujus maritus JohannesGeorgius A. Genderdictus Rabensteine renovationem hujuaedificii in eroumemoriam conficcuravit Anno MDCXXV Symb: Omnicum Deo; Iterurenovatum MDCCCXXXI

    Trampe.

    • 1) Der wohledle geborenHerr Ernſt SparIhrer
      Kurfürstlichen
      Kurfürstl.
      Durch-lauchtigkeit zu BrandenburRath und beſtallteHauptmann zu Zechliund Lindow, Erbherauf Trampe, PrendenBehrbaum und Dannen-ber. (blos alt⸗ Sparrſche WappenN---xGoß mich Jacob Neuwerzu Berlin 1660
    • 2) Ernſt GeorgeGraf vonSparr des heiligenRömischen Reich der Römiſchen Kaiſerlichen auch zu Pohelen unSchweden Königlichen MajeſtätMajeſtät Geſenius KriegsRath, Generallieutnant unGeneralfeldzeugmeiſter, beiderſeits Kammerherr und Obriſtezu Roß und Fuß; Herr auTrampe, Prenden, Dannenberund Beerbaum. (Wappen gräflicSparriſch) Glocken Neuwert auchalles ebenſo
    • 3) Otto ChriſtophFreiherr v. Spar deKurfürſtliche Durchlauchu Brandenburg Geh: GeheimerKriegsrath, FeldmarſchallObergouverneur in deChur und MarckBrandenbur, HerzogthumHinterpommer uund FürſtenthumHalberſtad belegeneFeſtungen, Obriſten zRoß und Fuß, Herr zTrampe, PrendenLanke und Neuſtadan der Dohhl (ſolnatürlich Dosse heißen)Dies iſt die größte, iſgeſprungen. SparrſchWappen. GlockengießeebenſoSage: von türkiſchen eroberteKanonen. (Glaubhafteals in Lichterfelde)
      Alte ſonderbar geformtSommeruhr
      Bilder in der Kirche
    X--- im herrſchaftlichen Chorvon denen es heißſie ſeien Sparres, x---nicht. Das Wappen iſ
    Wappen; Sparr, märk. AdelsfamilieSparrmaerkAFamilie Sparr in der Kirche zu Trampe
    weißunblaue BalkenWappen der Frau WappeHüfthorn, Haken odedergleichen

    Sonnenuhr, Sandſteinwürfel mit rhombiſcheZuſpitzung. Otto ChriſtophFreiherr v. Spar. oben 34 un unten 4. alſo 8 Stück an einer

    Heckelberg.

    • 1) Große Glocke 1656Goß auch Jacob Neu-wer zu BerlinSoli Deo GloriaEs ſind geweſen: SAmtmann, Schulze, Pfarrherr, Kirchenvorſteher
    • 2) Kleinere Glocke. 1663alles ebenſo, aber OttoChriſtoph freiherr v. Spar miauf der Glockgenannt
    Altes AltarbildMutter Maria midem Kinde. 12 ApoſtelMaria mit deKOelkrug. AHannah (⸗und noch 2 andrFiguren. (SehrSchlecht reſtaurirt.
    Es heißt auf der RhiGlocke: DomänenVerwalter oder Verweſer iſt geweſen: HerOtto Chriſtoph v. Sparr etc
    Gebäudeaufriss; Alte KircheAlteKircheLichterfelde (heute: Ortsteil der Gemeinde Schorfheide), LichterfeldKirche in Lichterfelde.
    LichterfeldSehr alt. a Feldſteinthurmb. Holzaufſatz ſo ähnlicwie in Kloſter Friedland; danein bloßes ſchräges Dach
    Gebäudeaufriss; KircheKircheTrampe (heute: Ortsteil der Gemeinde Breydin)Kirche in Trampe.

    TrampeThurm ganz wie in PrendenAusgeſchweiftes, neures, ziemlich geſchmackloſes Dach
    Gebäudeaufriss; KircheKircheHeckelberg (heute: Ortsteil der Gemeinde Heckelberg-Brunow)Kirche in Heckelberg.
    HeckelbergAlter Feldſteinthurmmoderneneue kurze Schindeldach Spitze. (oder Schiefer

    Dies immer wiedeeinfallende PaſtorenGrab vorm AltarDie Glocken. Das Altarbild
    Das Sparren⸗Landoder die Glocken Feldmar-ſchalls Sparr
    Sie klingen über Quadrat Meilehin dies als Einleitunausführen
    • 1) Dannenberg. blos das „Sparren-Busc“ Dunkle Reminiscen
    • 2) Heckelberg. die Glocken undas andre Nicht⸗Sparrſche
    • 3) Trampe. Kirche. GlockenSonnen Uhr. | Burg
    • 4) Lichterfelde. Vieles

    Freienwalde.

    I Der Rosengarten
    II Der Baa-See.

    Freienwalde iſt waſſeraroder ſeearm und dem einzigeden es hat, den verbirgt eswie alte Leute ihren Schatz odeihren einen Liebling verbergenEs iſt ſchwer ihn zu finden. DiBegegnungen mit der 18 jährigeFrau und dem Knaben; danmit demr Alten; dann mider jungen Frau und der 12 jährigeMaria
    Es iſt ein dunkles klareWaſſer, deſſen Farbe ſchwezu beſtimmen wechſelnd heller und dunkler grün etc. iſt, weil voüberall wohin man blickman auf die gründe Laub Wanblickt, die als Spiegelbilim Waſſer ſteht, dies grüwirkt wie ein Untergrund, wi folie, wie Faſſung deSees und beſtimmt ſeinLeute. Berge mit Laubholfaſſen ihn ein und Binſebilden einen Gürtel iWaſſer ſelbſ
    Das Waſſer kräuſelt ſices zittert und dieſe leiſe Wellenbewegung bringt ſeltſame Effekthervor. Die geſpiegelten Stämme ſtehenicht länger ruhig im Waſſeund wachſen nach oben, diweißen Birken, die rothen Fichtendie graubraunen Eichen gewinneLeben und es iſt als bohre ſiceine Schlange aus der Bergerdher in die Tiefe, wie Sanaus einem Stundenglas fällt. (BeſſreBild Die Damen am See. Das BootDie ForſtleuteSchirme reparirtDrechsler---x iHolz und Horn

    ReichenoHaselbergKirche. v. Wolff Por-trai x---xvon Frisch pinx.pinxi1776. cura cum cer. pun

    Harnekopf unSternebecnichts

    Schulzendorf


    Dies Epetaphiuiſt von dem edleund treuſtenehrenwerten JürgenPfulen ſeinem ſeligeVater Gedächtniß geſetzeworden. Welchen aucdas Allmächtiger Gotin alt wahrer Erkenntniſeines allerliebeſten SohneJeſu Chriſti bis an ſeiEnde erhalten wolle. Amen
    • Johannes am 3. Alſo haGott die Welt geliebe
    • Jeſais 53. Die Strafliegt auf ihm, auaß wir Friede hatten etcet cetera etcet cetera
    • Joh: Johannes am 19. Ich weidaß mein Erlöſer leb
    • 1. Epiſtel Johannis 1. Das BluJeſu Chriſti

    Aus ſchuldiger Hochachtunwar denn Stammvater dereanitzo im Segen lebendedreien Gebrüder, als Heine FriedrichWilhel, GeorgLudwig Ditlof unund Carl Chriſtoph Auguſtvon Pfuhl, königlichepreußiſcher Leutnantsiſt dies Epitaphiuvon ihnen aus deQuilitzſchen Kirchverkauffet und allhiezum beſtändigen Andenken aufgerichteworden d.dender 20 Sept1747 Oben leſe ich blos 156uund 1571

    Chriſtus am Kreuz under betende, in ſeineblanken Rüſtung knieendPfuel ſind von Holz unHautrelief; die beideandern Schäfer werden iHintergrund vom Kreuz genommen; 4 Donatorenweibliche Fraue2 männliche Donatore

    Altar auch alt; Holzſchnitzwerjetzt weiß getüncht; Chriſtuam Kreuz, die Königsknechte ſpieleum ſeinen Mantel

    Reichenow.


    Sehr alte Kirche, ohnThurm,(13te Jahrhundert,etwa wie in MoeglinGroßes Altar⸗Bild (Holzſchnitzwerk) Mmit der Jahreszahl 1622. VieBilder, 2 mit Goldhintergrund 1) (unten) Abendmahl 2) Kreuzigung; Ausſpielung des Mantels (wiin Schulzendorf; dort abeiſt es jetzt weißgetünchtVielleicht 1622 bei einer Reſtaurirung
    • 3) Auferſtehung (Triumph Chriſtimit der Fahne in der Hand4 Wächter ſehen ihm nach
    • 4) Der Engel des Gerichtslinks Himmel und betendEngel, rechts Hölle undie Verdammten in Flamme(Eben ſolch Altar odedoch ſehr ähnlich iſweißgetüncht in Franken-feld.
    • Am Chor, dem Altagegenüber, war bis 184folgende Inſchrift: AnnDomini 1588 in honore
    sacrosanctee Trinitatiexstructum est aedificium terris. Veni JesChriste, veni cum paceGlockeninſchrift: Osanna O rex glorie(aChriste veni cum paceReichenberg 1833 innerlich ganz reſtaurirt; iAeußren ſehr alte Feld-ſteinkirch mit dito Thurund Schilderhaus⸗Dach. Frühewar auch Holzſchnitzwerda, Engel neben dem Altarein Joſeph etc. jetzt alles verſchwundenIn Grunow auch eine derartig alte Kirche

    Buckow.

    Altes ſehr großes, 7 bis 8 Fuß hohes Wappenſchild in Holſo gearbeitet wie die Holzaltäre (alſo Schnitzwerk). In deMitte das Pfuelſche WappenKanonen, Trommeln, GewehreFahnen, Standarten, Pulvertonne (?) Rüſtungsſtück; flankirvon verſchiednen langen Fahnenſtangen. Inſchrift
    Der HochedelgebornHerr Herr George Adamv. PfueSr. Churf: Seiner Churfürstlichen Durchlaucht zu Brandenburg Hochwohlbeſtalter General MajorGouverneur und Oberhauptmander Veſte Spandau, aucObriſter zu Roß und Fußauf groß und klein BuckowOberstorf, Mönsſchen (?Garzin, Sietersdorff, Ha⸗ſenhol, Damensdorf, unMünnchehofe, geboren de15 November 1618, geſtorbeden. . Juli Anno 16772(?Seines Alters 54 Jahre wenige5 MonatDalem bei Berlin, Marzahn bei Berliwar auch ſeine
    • 2) Zwei Engel halteein Gedächtnißbandarüber eidas PfuelſchWappen. Auf deSchleifenband ſtehChristophorus FridericusA a Pfuel
    • 3) Ein Bild. Und zwaein Kind im Sarge ähnlich dem kleinen Uchtenhagen; ein ſchwebendeEngel rechts, um deTodten zu entführenInſchrift lateiniſch, wenig leſerlicdarunter eine andreAerae (?) antem Chrisanno 1673. DaKind mag 6 Jahr alſein
    In derſelben Kirchein großes Altarbil(Schnitzwerk) ſtattlichim Roccokoſtyl, nacdem großen Feuer in deKirche gemacht, wahrſcheinlich 1 um 168
    Die herrſchaftliche Lagiſt ſeit wahrſcheinlich 20 Jahren zugemauert; diFenſter der Lage (ſinausgenommen) Kanonen hängean der Wandung, blickt mavon Chor aus hineinſo ſieht man nur eineKammin, Gewölbekappenſonſt alles öde; dieer jetzigherrſchaftliche Stuhl iſt darüber
    Taufbecken: MarcuTullius Cicero ider Mitte: ein ebeſolcher hat das NeueMuſeu und gilt dorals Curioſitä Garzin. In deNähe Burgtrümmer vodem üblichen Feldſteinder Sage nach einalte Quitzow⸗Burg, voder aus die Quitzowderden Strausbergern Fehdemachte. In der Nähauch große Hünengräbe(wendiſche Gräber). Eintüchtige Kx---xirchenglocke; eitellergroßes Madailloeingeſchmolzen: „daUrtheil des Paris“ darſtellendIck bin gegoten in Gottes Ehwenn ick klinge ſo dankt der Stund, daß Chriſt mit der Baßpoſaun kumm Der Park in Behlen-dorf iſt eine Schin⸗keſche Anlage; zwelcher Zeit nicht genabekannt. Schön durcAnlage und Natur; koſtbare Eichen, einzeln14 fFuß im Umfang

    Speiſeſaal oder großMittel Halle im Buckower-Schlo. Dies Mittelſtücſpringt vorn etwa und hinte wenige Fuß vorEs iſt Ton ein großeTonnengewölbe, wieeineinArt Thorweg miCaſſetten wie im Ber-liner Do. Es haterhälvon vorn oder oben gakein Licht, ſondern nuvon Hhinten, wo diganze Rundun
    Schloss Buckow (1948 abgerissen)SchlossBuckow(1948abgerissen)Buckow (Märkische Schweiz), BukowSchloss in Buckow; Nähere nicht ermittelt.
    durceine große Glaswand odeGlasthür geſchloſſenDarüber ein andreSaal von gleicher Größe, deals Bildergallerie dient
    Grundriss; Schloss Buckow (1948 abgerissen)SchlossBuckow(1948abgerissen)Buckow (Märkische Schweiz), BukowSchloss Buckow.
      a) Treppenhausb) Speiſehalle (Tonnengewölbe

    Taufbecken: Jahnsfeld,( Sündenfall.Buckow (Cicero), Haſenholz (Verkündigung) Ringenwald(Kaleb mit der Weintraube) Friedland (nichgenau bekannt) Straus-ber (Sündenfall) Münche-ber (Verkündigung)

    Inſchrift auf deGarziner Glocke, ſieh4 Seiten vorher: Ich bin gegoten iGottes Ehr DeneZeſiter Hor MeheWen ick klinge ſdenk thor Stunddas Chriſt mit deBas dir baſſumekumpf. Thor vordereAll Gerücht das Umeholt hi und ſündignich vor all Sunde ddie Began latf Chriſtum den Vorloſeſtan tru
    Die untre einreihigInſchrift
    Gegoten tho Ham⸗borc Anno Don1654 Junius. IGodes Namen biick gefleten. Hansvom Damm heemi gegoten In der Garziner Kirchwaren auch Pfuelſche Portraitbilder, dijetzt in Jahnsfelde ſinder hat dafür Schilde miInſchriften geſchenkt

    Buckow. SchermützelMan ſieht die Eichen deutlichErtrunkene werden feſtgehalten; ſie kommen nichwieder herauf

    Tempelberg.

    Stuckſäle, ParquetbodenStuckkamine, Stuckſimſund Stuckſimſe über deTouren. Zwei altBilder in zwei großeBarockrahmen, der einmit wahrſcheinlich markgräflicher Krone, Schwerund Scepter, der erſte, ſtattlicmilitairiſch, rother Sammt AnzugPanzer oder Bruſtharniſcdarüber, weiße Perrücke, blaueOrdensband, das andre wenige militairiſch, mehr ſtaatsmänniſch, dunkle Perückbraune dicht Hoftracht, blaueOrdensband. Ich glaube eſind die markgräflicheBeſitzer. Das Haus einfach, Erdgeſchoß und Belle-Etagetwas Stuck⸗Ornament abewenig (Park klein und uödeAufſchrift über der ThüSalve
    Kirche.

    Es befinden ſich daſelbſim Ganzen 7 Grabſteine; 6 liegen nocheiner ſteht zur Seit
    • 1) Anna Margarete vonWaldo Wulffen, geborenene vonWulffenWald, geboren 164geſtorben 1677 171war 15 Jahr vermählt un39 Jahre Wittwe. IhGemahl Georg Rudolphv. Wulffewar königl.königlichSchwediſcher Cammerherr un
      Churfürstlich Brandenburgischer
      Churfürstl: Brandenb:
      Land-rath des Lebuſiſchen KreiſesErbherr auf Tempel-ber, Gralsdorf unKunersdorf
    • 2. Charlotte Hedwigv. Wulffen geborenev. Waldo, geb.geboren 1730vermählt 1752 an Ludolph,Ernſt v. Wulffe, Erbherr (wie vorher) 175nach ſchwerer Entbindung geſtorbe24 Jahr alt
    • 3) Frau Anna Sabinev. Wulffen geb.geborene v.Burgsdorf aus deHauſe DemnitzGeb.Geboren 1674 geſtorb.gestorben 1710 (?
    • 4) Luiſa CLucretiav. Wulffen geb.geborenev. Wulffe aus deHauſe Steinhôfel, gebore1675, geſtorb.gestorben172Der Chriſten Kreuzes⸗LohIſt dort des Lebens Kron
    • 5) und 6) ebenfalls vo
    • 7
      Wappen; Familie Goelnitz in Tempelberg Golnit
      Wappen; Familie Götze in Tempelberg Goetz

      Frau Anna Lucretiavon GoetzenGoelnitz, geb.geborenevon Goetze, geb: geboren 1648vermählt 1679, iEhe 13 Jahr, als Wittw4 Jahr, ſtarb 4Jahr alt (die Rechnung ſtimmt)Die letzten 4 Jahre, nachdem ſie ihr Gut Trebuverkauft, verlebte ſie iTempelberg bei ihreFreundin Anna Margarethev. Wulffen (geb.geborene v. Wal-dow bei der ſie aucſtarb und in der Tempel-berger Kirch begrabewurde. | Sie ſpukte nuaber in Trebus oder audem Gut ſei es deGöllnitz oder der ThGoetzeund forderte in IhreFamiliengruft zu liegenEndlich nahm man ihr deſchweren Grabſtein ab; ſeitdewurde es beſſer. | Auch iTempelberger Schoſſſpukt es; bei helleTage ſah man eine– weißen Koch durcdie Zimmer gehn, wanoch toller iſt widas Handtuch als Geiſt
    • 8) Eine Burgsdorff dieinen Wulffezum Manne hatteWappen der: BurgsdorffWullffen, Gölnitz, Ber-feld, Barfus, BorsdorfSchapelow, v. LuckomannRöbel, KrummenſeeBieſenbron, MormerWichmansdorf, BellinSchlegel, Wulkow
    Wulffenſches und Waldoſches Wappe „Eine gleiche Neigunverbindet uns.DarunterWenn man ſoll fruchtbarBäume die fruchtbar ſeyda findet Luſt Laſt ſich einBei meinem fruchtbar ſey

    oben: 2 Bäume die ſich zu neigewie wenn ſie ſich küſſenunten: ein Baum, dazu dibeiden ſinnigen Inſchriften voder Seite; zur LinkenEin gutes Mannes⸗Portrait Oelbild in Waffenſchmuck Einfassung und mit Wulffeschem Wappen (
    preußischer
    preuß.
    Hauptmann)iſt wahrſcheinlich der Ehegemahl dieſer

    Jahnsfelde.

    • 1) General v. Pfue(Kreidezeichnung, vielleichKrüger) danach iſt daOelbild (No2)gemalt, dadaneben im Ahnenſaahängt. Dieſe Kreidezeichnung iArbeitszimmer über deSchreibpult. (In demſelbeZimmer Waffen, Geweihealte Kamine überhaupttürkiſche Decke, Jagdſtücke etcet cetera
      Nun Ahnenſaal
      2) General v. Pfuel (nacNo 1 gemacht)
    • ) Adelheid v. Pfuel, geb.geborenev. Belzig, als Magdalenaufgefaßt. (Erſte Gemahlin.
    • ) Clara v. Pfuel geb.geborenev. Rochow (zweitnoch lebende Gemahlinſehr hübſch)
    • 5) Ernſt Ludwig v.Pfue, General der Infan-teri geb.geboren 1714 geſt. 1803Ritter des ſchwarzen Adlerordens(Von ihm exiſtirt aucim kleinen Arbeitszimmeein eingerahmter Kupfer-ſtic, wonach das Oel-bil gemacht iſt; er mualſo ziemlich berühmt geweſen ſein.
    • 6) Ernſt Ludwig v.Pfue, Jahnsfelde, preuß.preußischerGeneralmajo 1718–1789(Garde du Corps)
    • 7) Johanna v. Pfuegeſt. 1782 (ſehr hübſchpikant, eine verfeinertLaura Knochenhauer; vielleichdes Vorigen Gemahlin.
    • 8) Adam v. Pfuel, Helfftund Polleben, SchwediſcherGeneralmajo 1604–1659
    • 9) Curt Bertram (v.Pfuel?? General KönigsCommiſſa. | |
    • 10) Georg Adam v.Pfue, Buckow-Garzinbrandenb: brandenburgischer General Wachtmeiſte1618–73
    • 11) Heino vonPfuh (an andrer StellPful) Aetatis suae 5160UnterſchriftHeino v. Pfuhl ich ward genanndtEin Obriſter über Reuter und KnechtIn Ungarlan
      Und mannchiggen Orts ſonſt wohlbekannt
      (In Eiſenrüſtung, hohe Halskrauſeroth und weiße Schärpe)
    • 12) Melchior v. Phull in JahnsfeldeAetatis suae 35. Anno 1609Discite mortales fugitivanoscere vita
      Wappen; Pfuel, von, märkisches Adelsgeschlecht, Pfuel'sPfuelvonmaerkischesAdelsgeschlechtPfuel'sPfullFamilie von Pfuel in Jahnsfelde. Derer v. PfulPremosed noopprimo
      Wappen; Menlishoff, von, märkisches AdelsgeschlechtMenlishoffvonmaerkischesAdelsgeschlechtFamilie von Menlishoff Derer v. Menlishofweirotweißrot

      Nun das Portraiin ſchwarzer Kanzler odeGeheimraths Tracht, mit großeſchönen Spitzenkragen, Handmanſchetten und KanzlerketteMelchior v. Pfull CosiliariuBrandenburgensis. In GarzinGarzo, Hasenholtz et TrebnitzSic Obit 18. November Anno 1609Dies vorſtehende ſteht untedem Pfuelſchen Wappen; untedem Menlishofer Wappeſteht: „Iſt Gott mit unswer mag wider uns ſein.
      Melchior ſelbſt legt ſeinrechte Hand auf ein weiaufgeſchlagenes Buch mit rotheRand; auf der weißeSeite ſteht: Wer meine Gebothat und hält etc. Johannes14 V. 21 Anno Domini 1610
    • 13) Friedrich Ehrenreich v. Rochoauf Jeherich 1722–1771kluges Geſicht; ganz in rotheSammt, HofcoſtümIm ganzen Zimmer altgeſchnitzte Tiſche und StühleSWappenſchilde, Rüſtungen, alteKronleuchter, Schränke, Säulenkamine
    • 14) (im Vorflur) Annav. Pfue. Garzin 1594Eine junge Frau wie eſcheint mit der Brautkronoder dergleichen, lebensgroßganze Figur
    • 15) Erneſte Friedrich v.Pfue. Pfuelſche unBismarkſche Wappen. SpruchWer Gott allezeit vertrauen kannDer bleibt ein unverdorbner Mann
      Nun Bil(ein alter, weißebärtiger, ſehr würdiger Herr)Dann UnterſchriftDer edle, feſte, ErneſteFriedrich v. Pful, ein BrudeHeinonis auf GarzinTrebenitz, der neuwenLangenwiſch Erbherr, ſtarallhier (x---x) d.den 8. Oktober Anno 161früh zwischen 6
      und
      u
      7 Uhr, seinesAlters 64 Jahr. Ward den folgende4. Novembris allhier in diBegräbniß geſetztet und erwartet der fröhlichen Wiederkunfdes Herrn
    Auch Lilienhoeck wurde ihm vorgezogen und enahm den Abſchied. Wo er war zwiſchen 42 uund 45iſt unbekanntNachher hat er ſiceingekauftDerfflingehaſich 1634 im Pfuelſchen Regimendie erſten Sporen verdient auf deZuge nach Thürin-geEr iſt abgebildet mit goldneKette, die er von Guſtav Adolſelbſt erhielt des ſchwediſchen Heeres unter Banner und als ſolcher verbrante er 80Dörfer. Nach Barnims Tode traten die Oberſten zuſammen
    Mit der Schweſter, die als Hofdamedie Schweſter heirathete ſpäter den BarneEr (Adam) brachte die Leiche bis Stettin oder vielleichbis Stockholm. 1734 zuerſt alRegiments-Commandeur. Nach Thüringen, H---x, um deZug in der Flanke zu decken. Dann Avantgardenführe Der Nekromant. und Neffe von Heino
    15) Zwei Engel auGoldgrund Bruder von Heino Die KircheHübſch, ſauber, viele SprücheGrabſteine. An der Hauptwand das große Pfuelſche Wappeund drum herum und drunte2 Gedächtnißtafeln und Schilde. Die Schilde enthalten ſämtlich hübſchReime, die wahrſcheinlicvom Generallieutnant v.Pfue herrühren
    • 1) Ritter Nicolausv. Pfue. KurfürſtlicheRath und Doctor deRechte
      Als die Zoller Fürſten kameIn das Brandenburger LanHilelt er feſt bei ihrem StanIn manch heißem Kampf und BrandGern geſehn von Fürſten, DamenWard er oft in Friedrichs NamenAn manch edlen Hof geſandtGeb.Geboren 1420 – geſt. 1491
    • 2) Heino v. PfuelKriegsoberſter geb.geboren 1544 geſt. 1602In Italien, NiederlandSpanien, Frankreich, UngarlandRingend nach des Sieges DankDurſtig nach der Ehre TrankKämpft er muthig 14 Schlachtendie ihm Ruhm
      und
      u
      Ehre brachten.Tauſend brandenburgſche ReiteFührte er, als Haupt der StreiterKühn dem Chriſtenfeind zu wehren; Enkel freu dich ihn zu ehren
    • 3) Adam v. PfuelKöniglich Schwediſcher Generallieutnant geb.geboren 1604 zJahnsfelde geſtorb.gestorben 1659 zPolleben
      Guſtav Adolfs EdelknechtKönig Guſtavs GeneralKämpft er kühn für GlaubensrechBlutge Schlachten ohne ZahlIn des Glaubenskrieges WüthePflückt er ſich der Ehre Blüthen
    • 4) Friedrich Chriſtian v.Pfue (hat aucfh ein Por-traiim Ahnenſaal) K. Preuß.Königlich PreußischerGeneralmajor geb.geboren 1653 geſt. 1702Italien hat und KinderlanDer edlen Kämpfer oft geſchautIn vieler wilden Schlachten BranHat er das Feld mit ſeinem Blut bethautAls letzter Kranz war ruhmvoll ihbeſcheerZu ſterben, verwundet, iSturm auf Kai-ſerswert
    • 5) Hempe v. PfuelErb⸗ und Lehnsherr auf Jahns-feld, Gielsdorf und Wilkendorgeb.geboren 1690 geſtorb.gestorben 1770. Kammerpräſident zu Halberſtadt
      Seinem König dient er treuWahrheit ſprach er frank und freiUnerſchrocken, ohne ScheuFriedrich, Preußens weiſer HeldHat ihn ho ehrend hoch geſtellUnter ſeiner Diener SchaaWeil er ihn erprobt als wahrWahrheit, Treue, RedlichkeitIſt des Dieners Ehrenkleid
    • 6) Chriſtian Ludwig vonPfue könig. Pr: königlich Preußischer General-lieutnant, früher Leibpage unAdjutant beim alten Deſſauegeb.geboren 1696 geſt. 1756
      Der hier hatt’ einen MeiſteGar ſeltſam, ſtreng und ſtarkDoch während JünglingsgeiſteGar wohl mit HeldenmarkZuerſt hat ers erprobeIm Kampfe vor StralſundDann oft ward er belobeVon König Friedrichs Mund
    • 7) Ernſt Ludwig v.Pfue K. Pr: Königlich Preußischer General-major geb.geboren 1718 geſt1789
      Wie bei ſeinem Ahnherrn wir efanden
      So auch hier. Des Doppelkranzewert
      Rang er ſieghaft in das WiſſenLande
      Schlug er drein mit raſcheSchwert

    er ſchreibt das Ganze an ſeine Fraubittet ums Sturmkommando und fällt2te Spukgeſchichte iſt in GielsdorfKleists Bettelweib von Lukarno. mit deMarder3t Spukgeſchichte. KnesebecBernburg oder Jüchs⸗dor. Der franzöſiſche Tambour
    Die Geiſtergeſchichte.Verwundet erſtach, Schildwacht ſalutirt nichtbloß blaß; zeigt aufs Zelt, dort ſitzer ſelbſt; tritt hinter ihn, ſchreibt das Testament; An andrer Stelle rechts und links vorm Altar zweGedächtnißtafeln für Vateund Sohn (d. h. für den Vatedes jetzigen Beſitzers und ſeineBruder)
    • I. Zur Erinnerung an Friedrichv. Pfue K. pr: Königlich preußischer Generallieutnant,Ritter hoher Orden, geb.gebored.den 2. Oktober 1781 geſt. de16. Juli 1846. Edel iWollen, ſtark im Vollbringen, lebt ſein Geiſin ſeinen Werken, zuSeegen ſeiner Nachkommen
    • II. Die tiefbetrübten Elterdem Gedächtniihres innigſt geliebten SohneArthur Heino Julian v. PfuelPremierlieutnant und Adjutant iGarde Huſaren Regiment, geb.geboren iBerlin d.den 5. Mai 1815 geſtorbezu Carlsruh in Baden d.den 31. Dezembe1844
    Auf der Rückkehr von einer langeReiſe im Morgenlande, ganz nahe deHeimath, doch fern von den Herzeſeiner Lieben, plötzlich ergriffen voeinem tödtlichen Fieber, ſtarb eſchmerzlos nach kurzem KrankenlagerIn Jeruſalem betete er aheiligen Grabe des Erlöſers und gedacht mit Liebe der Heimath. Reicbegabt mit geiſtiger und körperlicheAnmuth, war er die Freude, deStolz, das Glück ſeiner ElternGeſchwiſter, Verwandte, Freunde unWaffengefährten liebten unachteten ihn. Sein kurzes Lebewar ungetrübt und reiwie ſeine Seele. Gott verleihe ihm eine fröhliche Auferſtehung. (Hat ein gutes Bilin den SZimmern des SchloſſesUeber dem Altar ein gugemalter, ſchöner Künſtlerkopals – Chriſtuskopf Denkmal zwiſchen Eggersdorf unwüſte EGörlsdorf und(dicht vor letztremFundament, GranitwürfelGranit⸗Obelisk (abgeſtutztmit griechiſchem Detailansicht; Kosakendenkmal bei Müncheberg. AufſatzInſchrift: Am 22 Februa1813 fiel hier, ſiegendein tapfrer ruſſiſcher OffizierSein Name iſt unbekanntPreußiſche Waffenbrüdeſetzten ihm dieſes Denk-ma. | Darüber ein Kreuzgekreuzt durch zwei Schwerter. Curt Bertram. „Altesund neues Berlin voKüſter. Er erhielt Aufträge (1640) gegen Schwarzenbergverlor ſeine Güter, erhielſie ſpäter wieder
    Georg Adam. war beiOnkel Adam in Dienſt. Naceiner Schlacht hat er ſämmtlichFahnen. | Pfuel’ſche Leichenpredigten oder in deCollectaneen von Koenigjedenfalls iſt dieſe Leichenpredigt in der Bibliothezu haben. Im „Pauli Lebengroßer Helde“ auch. Zug i
    Holſtein. Starb in Glinekbei Potsdam. Beigeſetz
    Gemäldekomposition; Krönung Friedrichs I. [Gemälde]KroenungFriedrichsIAfalseAnonym/nicht ermitteltKrönung Friedrichs I. [Gemälde]. KöniBruder deX---x---GraDohn
    Friedrich Wilhelm
    Fr. W.
    I.
    NichſicheKönigiHerv SandeAchivoX---xMarkgraPhilipp Wilhel(?HerKWX---Kolb WRaby3. PrinzeſſinneGraWartenebbeX---Nichſicher
    Schnitz⸗altäre 7in märkiſchen Städten
      Frankfurt a/O.an der Oder reich⸗einfach; große Figuren; ſehr ſchönWerben in der AltmarkNeu⸗RuppinMittenwaldeBeeskow. (?Perleberg. (?LuckenwaldeStrauſsbergBrandenburger Dom (der berühmte Schrein aus Lehnin.
    Schnitz⸗Altäre 7in märkiſchen Dörfern
      Regierungsbezirk Frankfurt1) Heckelberg (ſiehe dies Buch) Schulzendorf (dtodito)3) Reichenow von 1622(dtodito)   aus dem Jahre 16224) Reichenberg (dto) jetzt ausquartiert5) Buckow (dtodito) ſehr ſpät; Roccocodadurcwichtig6) Wilkendorf (ſiehe † Ztng Januar 18637) Bollersdorf (dto. den Aufſatz von Geh. R.Geheim Rath Schnaase.
    (Dieſe hier aufgeführtenſämmtlich, mit Ausnahme Buckowsim Barnim gelegen, gehöreauch noch ſämmtlich zum Regierungs⸗bezirk Potsda; ſo daß icaus R. B.Regierungs Bezirk Frankfurt noch weitekeine aufgeführt habe, als iden Städten Frankfurt u. Buckow.
    Schnitz⸗Altäre 7in märkiſchen Dörfern
      Im Regierungsbezirk Potsdam
    • 1) Meſsdunk, Parochie Krahne (Rochowſcher Beſitzſiehe den ausführl: ausführlichen Brief von Prediger Hermanni in Krahne
    • 2) Trechwitz bei Groß⸗Kreutz bei Brandenburſiehe den Brief des Lehrers Schumache
    • 3) Rottstock bei Brück, X---xEphorie Belzigſiehe den ausführl.ausführlichen Brief des Küſter Lehmann
    • 4) Bornow bei Beeskowſiehe den Brief des Prediger Heinrich
    • 5) Mesendorf bei Pritzwalkſiehe den Brief des Prediger Brandenburg iPritzwalk
    • 6) Kuhsdorf bei Pritzwalk. Daſſelbe Dorwo der junge Ramdohr Prediger iſt. Siehe denſelben Brief
    • 7) Fliet bei Angermünde (Arnim⸗Sucrowſiehe den Brief des Cantor Matthioliu
    Schnitzaltar zu Coelleda in Thüringeſiehe den Brief des Oberpfarrer Grüning.Alte Taufſteine 8
      1. Wilkendorf. Große granitne (Feldſtein)Taufe2. Müncheberg (?) ebenſo. Bruchſtück3. Gielsdorf. Große Taufe von Kalkſtein
    Alte Taufbecken 8mit Reliefbildern und nicht zu entzifferndeUmſchrift
    Alte Abendmahlskelche, 8Altar⸗Leuchter etc. etc
      1) Kloſter Friedland. 3 ſchöne Kelche
    • 2) Frankfurt a. O.an der Oder 1 oder 2 Kelche, nicht voll ſo ſchön wiin Friedland
    Alte Deckenmalereien 8in gothiſchen Kirchen
      1. Straußberg2. In der Sakriſtei der Frankfurter Oberkirche
    Alte Kirchenbilder 8kirchlichen Inhalts
    Alte Kirchenbilder 8profanen Inhalts. (Portraits.
    Skulpturenwerke 9kirchlichen Inhalts, mit Ausnahmder Schnitzaltäre etc
    Skulpturenwerke 9profanen Inhalts (Portraits etc.
    Alte Glocken 9und ihre Inſchriften
    Grabſteine 9und ihre Inſchriften
    Kreiſe an und ſind glücklicherAber bei uns ſind die Dingnun ’mal ſo und man muſie nehmen wie ſie ſind. UnteUmſtänden mag es auch Vortheilbieten Erſt muß er perſönlich auftreten und in ſeiner Umgebung geſchilCarl Weiſe iſt ein Hallenſer Kind. Nun Biographiſcheund über demſelben (Schaufenſterleſen wir: C.Carl Weiſe Drechslermeiſter zum Ueberfluß vodrei Billardbällen flankirt
    In dieſem Häuschen wohnCarl Weiſe
    Drechslermeiſter ſeines Fach
    Dabei ein Dichter, Ein Hauns SachsEr hat vielerlei geſchrieben, aber eh wir uns ſeinen Dichtungen zuwendenund ein par Worte über dieſe ſprechen, ſprechen wir liebemit dem ManſelberEr gehört jener Klaſſe an, diin Deutſchland nicht ausſtirbtder wir die Volksweiſeverdanken und denen gegenüber vielleichnur zu bedauern iſt, daß ſie iunſrem literaturſüchtigen, druckfertigeNorddeutſchland auf die großliterariſche Schaubühne geſtellt werdenIm Süden gehören ſie einem engre

    Sing ich ſo gern von PerleWie ſie der tiefe SeDein Leben ſtill und ſtürmiſcAuswirft in Luſt und Weh

      a)Hans Sachs v. Freienwalde. Drechſler⸗Ladenb) Putzſtubec) Arbeitsſtube und WohnſtubeAlle drei 1. Fenſter
    • a) Ein kleiner Ladentiſch, eipaar Schubkäſten; PfeifenStöcke, ein paar reparirtSchirme. DieProſpekt zu „Abendglockeworin jetzt eingewickeltwird. Eine Klingel übeder Thür. Pfeifenſpitzen(Das Zunftmeiſterhaftbetonen, der ſich gegedie maßlos freie Concurrenaufbahnt.Sie beſuchen ihn auch ofals Freienwalder Sehenswürdigkeit. Komiſche SceneEr läßt ſie mitunteauch ablaufen
    • b) Ein Tiſchler, ein StühlchenAlles ſauber. Antimacaſſars. Geſtrickte GardinenEpheu in Töpfen, übeder Komode als Laubbogen gezogen, durcden man auf den Spiegeblickt. Die Bilder wie’der Zufall gefügt hatHandwerkerleben I
      und
      u
      II(zwei bunte Blätter) eiSchillerblatt, ein paar Portraits, ein paar TPhotographien2 Vue des Environs de Sa-vern, J. P. Hackaerpinxit „Dedié à Madamla Marquise de VillettDame de Ferney⸗Voltair(danach ein Stich) in EbenholzRahmen; Flora unmediceiſche Venus, ein Geranium, eine Primel, einUhr mit 2 kleinen Engeldavor, ein ImmortellenkranzDrei Mädchen und ein Jungealle nett, ſauber, höchſreſpektabel, dazu eine Frau voder er ſehr hübſch ſingt
      X---xZur Strafe ward mir einsgegebenDas ſelbſt nicht meine Lieder lieſtUnd dennoch Stoff aus ihrem LebenIn jedes meiner Lieder gießt
    • c) Drehbank, Betten. Dikleine Thür zur guteStube mit einem Glasfenſterchen und einer weißeGardine davor
      Er ſelber vergleichſeine Lebenslage ſehr allerliebſt mit dem Gellert’ſcheEſel, den alle 3 benutzeund alle 3 Futtern ſolleDieSie benutzen ihn auch alldrei, aber keiner futterihn
      Durch Freienwalde führeine Hügelſtraße bergabis zur . . . Kirche, dahinteerhebt ſich der Schloßgarten-Ber. Am Fuß deſſelben liegein altes Fachwerkhaus undas Fachwerkhaus hat eiSchaufenſter, das nach Art eineGlas⸗Erkers aus dem Hauſvorſpringt. Vor dem Hauſſtehen drei Linden, annebedem HauſeSchaufenſter ſtehen zwei Roſenbäume und | in dem Fenſtehängen unterſchiedliche kurzPfeifen, mit Blei⸗Abguund Meerſchaum und Bickenmaſer. |Nebenneben dem Schaufenſter hängt eine TafelSchirme reparirt, Drechslerarbeit in Holz unHorn.
    Das 4. Heft dieſes Jahresdes „IlluſtrirtenHausſchatze“ rbeSacco

    Stadtgerichtsrath Grieben

    Kämmerer Linsinger Lepel
      Wagen 20Mädchen 20Kutſcher 30Küſter 10Milch 8Melcher 10Freienwalde 139.Trinkgeld 12.6Tringkelder 12.6Wrietzen 92.WrietzeKutſcher 6
      2413
      20/4385/83
      86
      2 Reichstaler. 25 Sgr.Silbergroschen11 Reichstaler 
      Fontan
        WageNeuſtadt. X---TrinkgelKüſteHeckelberGeſundbrunneWageReichenberg FrühſtücTrinkgeldWritzen Kutſche
      397–17–5 14 90 60 1010
      30/334/1
      33

    Freimüthige NoNumero 16. 18416. Auguſ

    Die unechten Fahnenvon der Hanauer Schlacht

    Volkslied.
    Kaiſer Napoleon, da er den Rhein durchzoUnd als er war entflohn, geſiegt zu haben lang
    Ließ er von dannezwanzig Kriegsfahnetragen nach PariſZur Kaiſerin Marie Luiſe
    „Meine Frau Kaiſerin, die Fahnen ſchick ich auchWeil ich der Sieger bin; ſie ſind von deutſcheZeug
    Weil ihr, indeſſeIch finde an der Elb geſeſſenSo gut habt hausgehalteSollt ihr zum Dank ſie behalten“
    Die Kaiſerin ſieht ſie an, ſpricht mit bedächtigem Muth
    „Ach mancher deutſche Mann ließ wohl daran ſeiBlut
    Doch nein, ach neineSie ſind ja ganz reineIch ſeh es an den NatheDie ſind nicht vom deutſchen Faden
    „Du ſag mir an geſchwind, wo ſind die Fahneher
    Bin ſelbſt ein deutſches Kind, was deutſch iſtkenn’ ich ehr“
    „„Ach, wenn ihr nicht wolleZürnen, ſo ſolleIhr hören alles zuſammeWoher die Fahnen ſtammen
    Wir waren gar zu ſchnell auf unſreSiegeslaut
    Kein deutſcher Kriegsgeſell bot uns ’ne Fahzum Kauf
    Da mußten die SacheWir ſelber uns machenWir hatten genug vom FlickenUnd dachten nicht daran ſie zu ſticken
    „ „So ſind ſie unrecht zwar, was dieſeanbelangt
    Doch wenn ſo ganz und gar nacächten auch verlangt,
    Ich bitt unterthänigVerzeiht nur ein wenigDie Preußen werden mit nächſte
    Selbſt hier ſein mit den ächtſten
    NoNumero 16

    NoNumero 163. 1839
    Sehnsucht nach Ruhe.
    O Ruhe, Ruhe! höhnender GedankEin leerer Traum und wenigeals Traum.
    Wie ſtürmt’ ich wild ums Edenſtillen Rau
    Wie ſehn ich mich zurüczur engſten Schrank
    „Nicht kannſt Du in der Gegenwart geſunden
    Die trübverworren, mit ſicſelbſt entzweit
    Drum geh zurück in die Vergangenheit.
    Ich ſucht (ſuchte da) auch da und habnicht gefunden
    Manch ſtolze Eiche prangt, mancBlümchenlein lacht
    Die Eichen brachen vor des SturmeWuth
    Die Blumen welkten voder Sonne Gluth
    Und überall Gewirr und Kampund Schlacht
    Und aus dem ſchwüleTage floh ich müd
    Bis zu des alten Chaoſtummer Nacht.
    Nicht innerhalb der Schöpfuniſt der Friede
    F. W.Friedrich Wilhelm Boſſart183930. Auguſ
    .  .  .  .  .  
    Augenzauber.
    .  .  .  .  Deiner LockAugen SonnenhelleDeiner Blicke blaue NachtWie auf die kryſtallne QuellTagesfriſch die Sonne lacht.  .  .  Lang und wüſt umhergetriebe
    Klammert hier mein Herz ſica
    Dich zu ſchauen, Dich zu liebeDie mich nimmer lieben kann
    Laß mich denn in Deine blauetillen Augen fromm uund licht, In den Mondeshimmel ſchaueBis das Herz mir lächelnd brichtF. W.Friedrich Wilhelm Boſſart

    Von Auguſt BraAn Lilla Löwe alFenela in der StummeSAkroſtichon-Sonett. Lila deSotummenNoNumero 165183

    Tag und Nacht.
    Iſt der ſchwüle Tag geſunkenHüllt ſich ſelbſt in NebelflorSteigen goldne HimmelsfunkeAus dem Abendroth emporAuf den ſchimmernd ſtillen GaſſeStirbt der letzte Tritte SchallIn den Zweigen, wie verlaſſenTräumend ſchlägt die NachtigallMeines Geiſtes Hüllen fallenWie der Erde Nebel fälltRein das Herz wie TempelhallenWeit und ſchimmernd wie diWelt
    Dumpfe Qualen ſchlummernd ſchweigen
    Und zum Licht auf Lichter BahWie auf Sternenpfaden ſteigeDie Gedanken froh hinanWollen ſich zu Liedern ſchlingeromm und freudig, klar uund ſehr –Hoch! verworren ſtimmen dringeWildzerſtörend zu mir her. Tag iſt’s jetzt, die Sonne brenntMit verwaiſtem, dumpfem SinnWo mich Niemand liebt noch kenntDräng ich mich mit Andern hin
    Iſt mir’s doch, als ob vodroben
    Wie aus Dämmerferne wink
    Meine Welt aus Traum gewoben
    Die verglüht zuſammenſinktDoch ein goldner HimmelsfunkeHoffnung bleibt und tröſtet ſachtWann in Nacht der Tag geſunkenDann zum Tage wird die NachtF. W.Friedrich Wilhelm Boſſart
    Der Kampf zu Cremmen
    (die Wappenſage deZietensBallade von F.Friedrich BrunoldSiehe „Geſellſchafter1840. 30. Mai. 90teBlatt

    Preußens Volksſagenals Ballade, Romanzeiſt bearbeitet voWidar Ziehner1838 ode39
    Das Stollenreitezu Linow
    (in Schmid v. Wern: WerneucheManier. HexameterNoNumero 180. 1839Montag d.dender 16. Septund die zwei folgendeNummernLinow ein Dorin der Marwo dies Feſtam 2. Pfingſttag ſtattfindet bei allem Geſchaffnen entſcheidetleben oder ſterben. Er fing azu kränkeln endlich brach ſeinRinde weit auf und er verloWaſſer wie ein Birkenbaum iFrühling. Man fürchtete er werdſich verbluten. Lennée wurde gerufen, Verbände wurden angelegtund die Wunde verharrſchte unEibenbaum war gerettet
    Zum Eibenbaum.
    Herr M.Mendelssohn ſagt, daß ſein Vatedas Haus erſt 1825 oder 2gekauft habe. Wilhelm Müllewar ſelten da und immer nuals Freund Hensel’s. DiHausanlage war damals ſo
    Grundriss; Palais von der GroebenPalaisvonderGroebenBerlinPalais von der Groeben in Berlin. Leipziger StraßFronthausacb
      a) Hensel’ſche Wohnungb) Hensel’s Atelie
    • c) Gartenſalon. * der Eibenbaum. In dieſem Salon wurdnun viel muſicirt
    Etwa 1830 oder 40 kam der Baum in ſeiklimaktriſches Jahrzehnt, vielleicht in ſein klimaktriſches Jahrhundert, in jene kritiſche Zeit, wo ſichsEs handelt sich hier nicht um Gemälde von Graef und Camphausen, sondern um lebende Bilder, also nachgestellte Szenen.Der Empfang des Königs im Viktoria-Theater.Richtig: Joachim von Roebel.Fontane verwechselt hier zwei Personen: Pallavicini ist die Ehefrau von Arco-Zinnebergs Bruder Aloys von Arco-Stepperg. Der ist jedoch zuvor wohl nicht gemeint, weil der berühmte Jäger eben Arco-Zinneberg ist.