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A7beta

König. Karl. Albrecht. Friedrich Karl. Albrecht jun. Adalbert. Karl’s Tochter (die Barchfeld). Wrangel (die Schmettau nicht da.)

Schier 30 Jahre bist Du alt Die Wiederkehr am Schluß des 2ten Akts. Die Vorzüge und Schwächen des Herrn v. Ernest beim Prolog.

Graef’ss Bild das poëtische. Camphausen wirkte mehr landschaftlich Wallheim (Grobecker) vortrefflich in Erscheinung und Ton Wer mich anführen will, (fragen) muß früher aufstehn.

Das Erscheinen des Königs bei der Bürgerstelle „und dies ist just die Zeit wo es wieder gilt“.

Dann: Preußens Könige sind nicht geboren um von einem bloßen Streich zu Grunde zu gehn. Der Empfang sehr einfach, Frl. Ewest Bouquet, einige Verse.
Um1790 existirte noch ein Blech mit der Inschrift (an einer Schnur befestigt)
Johann v. Roebel
bin ich genannt.
Was ich erwarb in
fremdem Land,
Hab’ ich an diesem
Ort verwandt.
Bibliothekar Wilkens meint, dies Taufbecken sei ein Geschenk des Papstes; – er habe noch vier andre kennen gelernt, (wo, ist unbekannt.) Kugler spricht auch davon.

Cunersdorf.

Lestwitz in Magdeburg Vermutlich mit
Fräulein
Frl.
v Treskow
. Vater und Sohn petitioniren beim König. Erlaubt es gnädig. und wünscht „viel Vergnügen“. Hieran schließen sich andre Briefe des Königs und Cabinetsordres bis 1779 hin. Diese Briefe existiren noch als ein Aktenstück in Cunersdorf. |
Enrigo Rehberg (statt Keller)?? Frau v. Lestwitz
geborene
geb.
v. Treskow.
Von ihrem Vermögen war Cunersdorf gekauft, legte Teiche, den Obstgarten und den Park an und pflegte Eichen, die an dieser Stelle des Oderbruchs wenig heimisch waren.
Sie kümmerten sich um den Bau (schon weil sie das Geld gegeben hatte). Das jetzige Wirthschaftsgebäude ist das alte Barfus’sche Haus); es steht auf trocknem Grund.

Wahrscheinlich noch zu Zeiten des alten Beauregard Borchardt Vevay v. Kameke, bei der Ueberschwemmung daher der Name, erinnerte es einen Fremden daran. Lestwitz war die große Ueberschwemmung. Das Wasser stand so hoch, daß die Kähne an der Hinter-Rampe anlehnten und von der Rampe zu den Bootsmännern gesprochen wurde.

Verkehr mit Prittwitz. Ja. Freundschaftlich. Besuch mit 6 Pferden von Cundersdorf aus; anders geschah es nicht. Man spielte Karte; Prittwitz möglichst hoch.
1779 bis 1788 im Nicolaischen Haus in der Brüderstraße. Haus im Sommer in Cunersdorf. Alte Militairs zum Besuch. Karte. Billard. Streng orthodoxe Richtung.

Wach, Savigny, Chamisso etwa 5 bis 6 Monate im Sommer 1813 in Cunersdorff, durch Lichtenstein und Erman x---x: (Physik und Chemie) empfohlen, um die Herbarien zu ordnen. Half Landsturm exerciren in Cunersdorff. Machte den Katalong aller dort wild und cultivirt vorkommenden Pflanzen mit dem Gärtner (Walter) zusamen. In dieser Zeit schrieb er auch dort den Peter Schlemihl, den er dann dem Fouqué in Nennhausen wo er x---x zu Fuß verlesen wollte.

Auch die Moegliner kamen oft: Wulffen, Holstein-Beck etc. (Vestibule)Franzosenzeit. Nicht geplündert. Im Winter 6 auf 7 Im Herbst (Dezember) 1807 kam Nansouty und die Grosse cavallerie lagen dort 10 Monate lang bis Oktober 1808. Nansouty ging bald auf Paris zurück; die Offiziere die zurück blieb (ein paar nett)) waren Kaff. 40 Betten wurden aus gewaschen endlich. Die Zeit über waren Graf und Gräfin in Große Bedrückung, große Verluste. Berlin.
1813 im Januar oder Februar kamen die Reste; sie wußten daß es im Oderbruch gut leben war und die grosse cavallery unter Sebastiani schlug in den Dörfern an und bestellte Quartire für die grosse cavallerie, aber niemand kam.

Im Februar (wann) kam Czernitschoff mit vieler Cavallerie meist Kosacken; sie verfutterten 17 Wispel Hafer und zogen nach 2 bis 3 Stunden weiter. Er kann, weil er Gästebriefe aus der Geschichte des 7 jährigen Kriegs kannte, zu Eis über Gästebücher und zu Eis über Bruch. Niemand war zu Haus. Dann bis Werneuchen vor. Von Werneuchen aus der Kosackenzug gegen Berlin. Er scheiterte daran daß die Friedrichsbrücke gearbeitet wurde, so konnten sie nicht drüber fort. Augerau sollte aufgehoben werden; er wohnte im Haus Ministerium, Wilhelmstraße, Reimersches Haus, Czernitschoff war der, der bei X---xx---x Legation in Paris war, den Plan zum Feldzug nach Rußland entwendete und der Berlin per Courier nach St Petersburg jagte, von den Franzosen verfolgt.

Lestwitz
senior
sen:
Er war erst auf der Festung, dann hatte er Stadtarrest und durfte nur das Viertel von Koch-und Zimmerstraße sich bewegen. 1763 bei Uebergabe des Amts Friedland an den Sohn, erhielt er Erlaubniß dabei zu erscheinen und 2 Adjutanten durften ihn begleiten, damit er in allen Ehren und Würden dort erscheinen konnte. She needed a person for whom she could work and care. This want of nearer acquaintances became an advantage to all those in the house of which she happened to live and also I myself have experienced some kindness and attention from her side. Terwesten. Weidemann. Noison (??) die 3 Haupthofmaler

Friedrich Wilhelm
Fr. W:
I 14 Jahr
als (in Charlottenburg 18 Jahr alt)
schön gemalt {
Friedrich
Fr:
I jung
und alt ein x---x Saal.
Der große Churfürst jung mit Hermelinmantel (Brustbild) Der große Churfürst und Luise Henriette 2 mal, sehr groß.

George Wilhelm
und
u
Frau, Dogge, Trabant
, groß. sehr intressant.

Marie Eleonore Gustav Adolfs Gemahlin interessant.
dito
dto
Brautkammer. Blick auf den kleinen Hinterhof der Hofapotheke; reizende Aussicht, ganz still. Bunte Stickereien, (tambourirte Arbeit) als Tapete, Gobelin. Das berühmte Brautbett; vergoldete Alle
preußischen
preuß:
Prinzessinnen
feiern hier Brautnacht.
Pfeiler, rote Damast-Vorhänge mit Goldfrangen, rothe seidne Ueberdrucke. Alles Kienenholz. Bei Gelegenheit der letzten Vermählung 55 (Großherzogin v. Baden) renovirt. Str---ennetz, Vogel mit Vogelnest, Rosenbouquets; Momus masken. Die (?) Stickereien alle von Sophie Charlotte; die andern aus Stickereien aus der Zeit
Friedrich Wilhelm
Fr: W.
I.
und
Friedrich
Fr:
II.
zum Beispiel
Z. B.
die Stühle, Sophas
et cetera
etc.
Alles bestickt.

Die Allegorischen Bilder an der Decke sind von Vaillant 1694. Das Zimmer hat 2 Fenster; hier kleidet sich die Queen gewöhnlich an. Neben dem großen Kurfürstenzimmer, ein kleines Kurfürstenzimmer. Dieselben finden sich auch im großen Kurfürsten-Zimmer; aber schlechter, später gemacht. Friedrich I aufm Thron, einer knieend vor ihm der den Orden eben empfängt.

Im großen Kurfürstenzimmer :
  • 1) Markgraf Hans von Cüstrin
    geboren
    geb.
    1513 (?)
    gestorben
    gest:
    1571. So wie er im Stich ist den mir Jordan zeigte husarenrother Rock mit dünner Goldschur besetzt; Pelzwerk darüber, und Husarenpelzmütze (Polnisches Kostüm)

Das kleine japanesische Ermahnungszimmer vor der Trauung,
geistlicher
geistl:
Zuspruch

Ein Zimmer voll alter Burggrafen aus der Zeit von 1000 – 1100.

Die neue Gallerie erst fertig seit dem 18. Januar; der König liebt es sehr; viel Porzellan; schöne Webereien auf Stuhl
und
u
Sopha; Bilder-, Schwestern etc. Friedrichs des Großen. Kapelle der Königin Sophie Charlotte. Intressanter kleiner Bau.
Fuchs. Dankelmann überhaupt wie es scheint lauter Personlichkeiten aus der Zeit Friedrichs I. Heitz. Einer entschieden ein Musikmann Biondi . .. . amica che adoro Noten und dies als Text. – Daneben Zimmer wo
Friedrich
Fr:
I
starb.

Zimmer der Königin Elisabeth, Gemahlin Friedrichs des Großen Of flowers she was very fond and it apprened to me a prof of her unpretetious and resigned character, that she liked most white flowers x---x these again the simple ones. It was always her first holydayfeastday in the year, when the children of her sister brought to her the first snowdrops and primroses; then a little chiva basket was taken dawn from the cupboard and the flowers, under ter careful protecttion, ornamented the little room for some weeks.
Martha seeing after the Death of her parents only few persons with her in her house and expecially x---x the long a---ter x---x being always alone, the quick and lively imagination, while was her perculiarity, gave all the things round her a kind of life and consciousx---x. She lent small parts of her soul and mind to the old furniture of her little room and the old chairs, tables and drawers received by that the ability to make conversation with her generally of course their conversation was a mute one, but as a recon---x for it  also an intimate one and wittert any misunderstanding. Interessante Bilder etc. die ich, durch die Güte des Major v. Kessel am 28. April 1863 im
Königlichen
Königl:
Schloß
gesehn. Valentin v. Massow
geboren
geb.
am 24. März 1793
. Eltern Obristlieutnant beim
Regiment
Reg:
Gensdarmes
, später Hofmarschall
Friedrich Wilhelm
Fr. W.
III
und Gräfin v. Blumenthal, Tochter des Staatsministers von Blumenthal (der unter
Friedrich
Fr:
II
,
Friedrich Wilhelm
Fr: W
II
u
Friedrich Wilhelm
Fr. W.
III
diente). Die beiden ältesten und der Graf Brandenburg wurden zusammen erzogen, da 1797 der König (welcher) diesem die Erziehung übergab. Er war ein tapfrer Mann, – Lübeck, Burgos. Katzbach, Leipzig, er stand dem Tod gegenüber und bewährte sich stets, was aber seinem Leben eine besondere künstlerische Abrundung giebt, das ist seine Beziehung zu Wellington, die sich, als der „berühmte rothe Faden“ durch sein Leben zieht. Diesen Punkt betone ich besonders. Es war unter Wellington in Spanien, daß er zusammenbrach, es war Wellington mit dem er vermittelte (?) an jenen denkwürdigen 3 Tagen von 16–18 Juni, es war Wellington er dem er attachirt war in Paris stand, es war Wellington, zu dessen großartigen Leichenbegräbniß er deputirt wurde. (Nun die Strophe)

Aufsätze.

  • 7) Wendenzeit und Wendengräber.
  • 8) Die Lichtenau. Marmorpalais. Das Eckardtsteinische. Das Sommerhaus im Charlottenburger Park. (Frau
    Professor
    Prof:
    Heyse
    . Frau v. Haeseler etc. fragen; vielleicht auch
    Fräulein
    Frl.
    v. Crayn
    .)
  • Doerfer und Kirchen
    im Nieder-Barnim.
    Doerfer und Kirchen
    im Ober Barnim.

    Lichterfelde.

    Alte Kirche. (Die Torge’s) noch jetzt 3 Familien des Namens.


    Von den Sparrs befinden sich nur links vor dem Altar 3 Kinder Grabsteine (Töchter). So weit ich entziffern konnte aus den Jahren 1590 bis 1600 also wahrscheinlich Schwestern des berühmten Feldmarschall. Der mittlere Anno 1604
    den
    d.
    2. Januar
    ist geboren Elisabeth Sparrn. . . . entflohen den 3. Januar um 12 Uhr in der Nacht. Der erste größere! Anno 1606 oder 1600 Anna Sparr
    geboren
    geb.
    und . . . 16 . . . in Gott
    selig entflohen der Seele Gott gerede. Später ging das Gut an den Mesebergschen Groeben über und es befinden sich daselbst zwei Todten-Banner oder Gedächtniß-Fahnen die eine zur Erinnerung der dritte ganz unleserlich an Hans Ludwig v. der Groeben, Erbjägermeister der Churbrandenburg und
    Kurfürstlicher
    Kurfürst.
    Geheimer Rath
    gestorben
    gestorb.
    1669; Ferner zur Erinnerung an Friedrich Otto v. der Groeben, Obristen und Erbjägermeister
    gestorben
    gestorb.
    1697.
    Dieser letztre hat auch ein Grabdenkmal links zur Seite des Altars, in Sandstein aber buntgemalt. Das Grabmonument besteht
    Grabmal; Grabmal des Friedrich Otto von der GroebenGrabmaldesFriedrichOttovonderGroebenAlte KircheGrabmal des Friedrich Otto von der Groeben in der Kirche in Lichterfelde. aus zwei Hälften Wappen Inschrift für Groeben. Inschrift für seine Gemahlin
    geborene
    geb.
    Maria
    von der
    v. d.
    Loe
    .
    Portrait Statue (Hauterelief
    Friedrich
    Fr:
    Otto v.
    den
    d.
    Groebens
    Kürassire-Uniform (ganze Rüstung) weiße Halsbinde, Perrücke, Commandostab; ganz wie Goertzkes Bild in Friedersdorf links Hoc monu – mentum positum est Anno 1680. rechts links: Leichentext Psalm 119
    Vers
    v.
    92
    . Herr wenn Dein Wort nicht wäre mein Trost gewesen, so wäre ich vergangen in meinem Elende.
    rechts: der hochedelgeborne Herr Herr
    Friedrich Otto von der Groeben
    Fr: Otto. v. d. Gr.
    Churf: Brandb. Obristen und den Ch---x Mark Brandenburg Erbjägermeister, auch Hauptmann der Aemter Wittstock, Zechlin und Lindow, x---x Lichterfeld, Mesebergk und Schönermark Erbherr, ist
    geboren
    geb:
    Anno 1619 und selig gestorben im Jahr 1697 den 23. März dessen Seele Gott grade. Das Taufbecken zeigt die Namen: J. G. Torge fiel 1813 als Musketier Ch: Fr. W. Torge auch mitgekämpft, später gestorben; die Familie lebt noch im Dorf. Eine dritte Gedächtnißfahne der Groebens (die älteste) lautet: . . . Otto v. d. Groeben auf Lichterfelde. Nachtrag, Dabergoetz und Prenden Erbherr ist
    gestorben
    gest:
    1655; 74 Jahr alt.

    Velten bei Oranienburg.
    Veltener Thor. Kacheln ohne Sprünge. Die Havel entspringt an verschiednen Stellen, unter anderm bei Feldberg in Mecklenburg-Strelitz, am breiten Lucin-See.


    Wildmeister Grussdorf. Förster und Pirschjäger im Werbelliner Forst, Lichterfelde, Oderberg (jetzt im Wildpark als Wildmeister in Potsdam) hat vielleicht die meisten geschossen in der Welt. Er kannte alle persönlich, fand alle (d. h. die alten) die erfinden wollte und traf (schoß) alle die er treffen wollte. Nur der Graf Arco(mit der schönen Frau in der Schönheiten-Gallerie.) hat vieleicht ähnlich viele geschossen.
    Lageplan; Schorfheide (Waldlandschaft)Schorfheide(Waldlandschaft)WerbellinseeWerbellinseeSchorfheide/Werbellinsee. Schorfheide Wald. Buckow-See Werbellin Wald. Sand. Sand. Platz wo die Quitzows und Ruppin mit Chorin sich trafen.. Lichterfelde. Buckow See
    Werbelliner See. Maränen
    auch. Die Cormorans kamen einmal aus China und Japan hier an (große schwarze Seeraben) ls Wandervogel (Nomade) und ließen sich hier nieder und forsteten hier. Sie fraßen alle die Muränen auf, von denen sich erst neuerdings wenige wieder finden. Auf die Cormorans wurde Jagd gemacht. Sie fischten in Reih und Glied, viele unter Wasser, manche drüber aufgesgtellt wie ein Netz wo nichts durchkonnte Maron zählt in China
    und
    u
    Japan darin die Cormorans als Fischfänger, als Fischfalken etc. man schneidet ihnen die Kehle zu und nun fangen sie
    und
    u
    liegen bei Seit. Sie forsteten so, daß sie zu 10
    und
    u
    20 Nestern in einem Baum hatten. Sie waren sehr gefährlich für den Fischfang etc. und wurden durch Nesterausnehmen und schießen alle ausgerottet; die Förster reichten nicht aus und von den Potsdammer Jägern wurden die besten Schützen kommandirt um einen Vernichtungskrieg gegen die Cormorans zu führen. Sie wurden alle vernichtet.

    Nun die Werbelliner Forst Der links Groß-Schönebeck, rechts Grimnitz, – am See das Stück die Schorfheide. Garde- links am See liegt die zerstörte Burg Werbellin (durch Quitzow-Ruppin damals als markgräfliche Burg zerstört) rechts lag am Grimnitz See das alte Jagd Schloß Grimnitz, wo Joachim II und die schöne Gießerin durch den Fußboden durchbrach.
    Hubertusstock ist das neue Königliche Jagdschloß (gebaut Anfang der 50 er Jahre)

    3000 Hirsche, die größte Zahl an irgend einer Stelle der Welt. 14 Tage vor Michaeli
    und
    u
    14 Tage nachher die große Rendez vous oder Convivium Zeit. Sie kommen aus Mecklenburg, Pommern, Schlesien, Polen Preußen, die Liebe zieht sie, da fast weniger Weibchen sind. Nach 4 Wochen der Brutzeit ziehen sie wieder ab. Sie sind stärker als unsre, sehen auch anders aus. Die Jäger erkennen sie gleich. Jetzt kommen weniger. Jagdgesetz. Werden unterwegs todtgeschossen. Die starken kämpfen dann um ihr Liebchen (stoßen sich) und die Schwachen profitiren davon. Es kommen oder kamen wohl 1000 solcher Wunderhirsche. Letzlingen hat viele Damm- und Edelhirsche; aber an Rothwild ist dies No I. Schorfheide unterscheidet sich dadurch vom Rest der Forst, daß jene ganz der Pflege des Wildes gehört (man streut Heu, Brunnen,Tränke
    etc cetera
    etc
    etc.) während der Forst eben der Forst, der Pflege der Bäume gehört. Letzlingen ist für den Gebrauch, Werbelin ist Prachtstück für Europa.

    Lichterfelde (Ursitz) Hohen-Finow, Tornow, Sommerfeldt, Dannenberg, Trampe, Kruge, Heckelberg, Klobbicke (Tiefensee,) Buchen, Eichen, Fichten, Birken, Elfen, Ahorn, Eschen, Ebreschen, Spartium Scopatiam. Die Roth-Fichte im Abendlicht.,) Tuchen, Beerbaum, Gratze, Tempelfelde, | Lanke, Prenden, Utzdorf, Neudörfchen, Grafenbrück | Greiffenberg, Güntherberg, Paetzig, Siebertshof etc.

    S: Deus nobiscum Quis contra nos (1839)
    Dominus conserva nos Psalm 126 Nisi Dominus aedificaverit Domum in vanum laboraverant, qui aedificant.
    Anno Domini 1565 Die 26 Juli Arend et Christoff Fratres de Sparr hanc Domum aedificare inceperunt in anno 1567 cum gratia Dei patris nostri Jesu Christi, consummaverunt per Joachimum de Roncha et Italia de manilia. Soli Deo Gloria.

    Renovati in Anno 1580. Ex x--ditate optini patris Wilhelmi A. Groeben nimia et largitate optimae matris Helenae Charlottae A. Lüderitz Lichterfelda ad filiam natu maximam Sophiam Charlottam devoluta cujus maritus Johannes Georgius A. Gender dictus Rabensteiner renovationem hujus aedificii in eroum memoriam confici curavit Anno MDCC XXV Symb: Omnia cum Deo; Iterum renovatum MDCCCXXXIX

    Trampe.

    im herrschaftlichen Chor, von denen es heißt sie seien Sparres, x---x nicht. Das Wappen ist
    Wappen; Sparr, märk. AdelsfamilieSparrmaerkAFamilie Sparr in der Kirche zu Trampe
    weiße und blaue Balken; Wappen der Frau
    Wappen
    Hüfthorn, Haken oder dergleichen.


    Sonnenuhr, Sandsteinwürfel mit rhombischer Zuspitzung. Otto Christoph Freiherr v. Sparr. oben 4 und unten 4. also 8 Stück an einer.

    Heckelberg.

    Altes Altarbild. Mutter Maria mit dem Kinde. 12 Apostel, Maria mit dem Oelkrug. Hannah (-) und noch 2 andre Figuren. ( Sehr Schlecht restaurirt.)
    Es heißt auf der Rhin Glocke: Domänen-Verwalter oder Verweser ist gewesen: Herr Otto Christoph v. Sparr etc.
    Gebäudeaufriss; Alte KircheAlteKircheLichterfelde (heute: Ortsteil der Gemeinde Schorfheide), LichterfeldKirche in Lichterfelde. b a
    Lichterfelde Sehr alt. a Feldsteinthurm. b. Holzaufsatz so ähnlich wie in Kloster Friedland; dann ein bloßes schräges Dach.
    Gebäudeaufriss; KircheKircheTrampe (heute: Ortsteil der Gemeinde Breydin)Kirche in Trampe.

    Trampe. Thurm ganz wie in Prenden. Ausgeschweiftes, neures, ziemlich geschmackloses Dach.
    Gebäudeaufriss; KircheKircheHeckelberg (heute: Ortsteil der Gemeinde Heckelberg-Brunow)Kirche in Heckelberg.
    Heckelberg. Alter Feldsteinthurm, neue kurze Schindel. dach Spitze. (oder Schiefer)

    Dies immer wieder einfallende Pastoren-Grab vorm Altar. Die Glocken. Das Altarbild.
    Das Sparren-Land. oder die Glocken Feldmarschalls Sparrs.
    Sie klingen über
    Quadrat
    Meilen hin dies als Einleitung ausführen.

    Freienwalde.

    I Der Rosengarten
    II Der Baa-See.

    Freienwalde ist wasserarm oder seearm und dem einzigen den es hat, den verbirgt es, wie alte Leute ihren Schatz oder ihren einen Liebling verbergen. Es ist schwer ihn zu finden. Die Begegnungen mit der 18 jährigen Frau und dem Knaben; dann mit der Alten; dann mit der jungen Frau und der 12 jährigen Maria.

    Es ist ein dunkles klares Wasser, dessen Farbe schwer zu bestimmen wechselnd heller und dunkler grün etc. ist, weil überall wohin man blickt man auf die gründe Laub Wand blickt, die als Spiegelbild im Wasser steht, dies grün wirkt wie ein Untergrund, wie folie, wie Fassung des Sees und bestimmt seine Leute. Berge mit Laubholz fassen ihn ein und Binsen bilden einen Gürtel im Wasser selbst

    Das Wasser kräuselt sich es zittert und diese leise Wellenbewegung bringt seltsame Effekte hervor. Die gespiegelten Stämme stehen nicht länger ruhig im Wasser und wachsen nach oben, die weißen Birken, die rothen Fichten, die graubraunen Eichen gewinnen Leben und es ist als bohre sich eine Schlange aus der Bergerde her in die Tiefe, wie Sand aus einem Stundenglas fällt. (Bessres Bild) Die Damen am See. Das Boot. Die Forstleute. Schirme reparirt; Drechsler---x in Holz und Horn.

    Reichenow Haselberg. Kirche. v. Wolff Portrait von Frisch
    pinxit
    pinx.
    1776. cura cum cer. pun:

    Harnekopf und Sternebeck nichts.

    Schulzendorf


    Dies Epetaphium ist von dem edlen und ehrenwerten Jürgen Pfulenn seinem seligen Vater Gedächtniß gesetzet worden. Welchen auch das Allmächtiger Gott in wahrer Erkenntniß seines allerliebesten Sohnes Jesu Christi bis an sein Ende erhalten wolle. Amen.

    Aus schuldiger Hochachtung war denn Stammvater derer anitzo im Segen lebenden dreien Gebrüder, als Heine Friedrich Wilhelm, Georg Ludwig Ditloff und und Carl Christoph August von Pfuhll, königlicher preußischer Leutnants, ist dies Epitaphium von ihnen aus der Quilitzschen Kirche verkauffet und allhier zum beständigen Andenken aufgerichtet worden d.
    dender
    20 Sept. 1747. Oben lese ich blos 1560
    und
    u
    1571.


    Christus am Kreuz und der betende, in seiner blanken Rüstung knieende Pfuel sind von Holz und Hautrelief; die beiden andern Schäfer werden im Hintergrund vom Kreuz genommen; 4 2 männliche Donatoren

    Altar auch alt; Holzschnitzwerk jetzt weiß getüncht; Christus am Kreuz, die Königsknechte spielen um seinen Mantel.

    Reichenow.



    Sehr alte Kirche, ohne Thurm (13te Jahrhundert) etwa wie in Moeglin. Großes Altar-Bild (Holzschnitzwerk) mit der Jahreszahl 1622. Vier Bilder, 2 mit Goldhintergrund 1) (unten) Abendmahl 2) Kreuzigung; Ausspielung des Mantels (wie in Schulzendorf; dort aber ist es jetzt weißgetüncht) Vielleicht 1622 bei einer Restaurirung.
    • 3) Auferstehung (Triumph Christi, mit der Fahne in der Hand) 4 Wächter sehen ihm nach.
    • 4) Der Engel des Gerichts, links Himmel und betende Engel, rechts Hölle und die Verdammten in Flammen (Eben solch Altar oderdoch sehr ähnlich ist weißgetüncht in Frankenfelde.)

    • Am Chor, dem Altar gegenüber, war bis 1844 folgende Inschrift: Anno Domini 1588 in honorem
    sacrosanctee Trinitatis exstructum est aedificium terris. Veni Jesu Christe, veni cum pace. Glockeninschrift: Osanna O rex glorie Christe veni cum pace. Reichenberg 1833 innerlich ganz restaurirt; im Aeußren sehr alte Feldsteinkirche mit dito Thurm und Schilderhaus-Dach. Früher war auch Holzschnitzwerk da, Engel neben dem Altar, ein Joseph etc. jetzt alles verschwunden. In Grunow auch eine derartig alte Kirche.

    Buckow.

    Altes sehr großes, 7 bis 8 Fuß hohes Wappenschild in Holz so gearbeitet wie die Holzaltäre (also Schnitzwerk). In der Mitte das Pfuelsche Wappen; Kanonen, Trommeln, Gewehre, Fahnen, Standarten, Pulvertonne (?) Rüstungsstück; flankirt von verschiednen langen Fahnenstangen. Inschrift:

    Der Hochedelgeborne Herr Herr George Adam v. Pfuel
    Seiner Churfürstlichen
    Sr. Churf:
    Durchlaucht zu Brandenburg Hochwohlbestalter General Major, Gouverneur und Oberhauptmann der Veste Spandau, auch Obrister zu Roß und Fuß, auf groß und klein Buckow, Oberstorf, Mönsschen (?) Garzin, Sietersdorff, Hasenholz, Damensdorf, und Mü nnchehofe, geboren den 15 November 1618, gestorben den . . Juli Anno 1672 (?) Seines Alters 54 Jahre weniger 5 Monat. Dalem bei Berlin, Marzahn bei Berlin war auch seine.
    • 2) Zwei Engel halten ein Gedächtnißband darüber das Pfuelsche Wappen. Auf dem Schleifenband steht Christophorus Fridericus a Pfuell.
    • 3) Ein Bild. Und zwar ein Kind im Sarge ähnlich dem kleinen Uchtenhagen; ein schwebender Engel rechts, um den Todten zu entführen. Inschrift lateinisch, wenig leserlich darunter eine andre: Aerae (?) antem Christ anno 1673. Das Kind mag 6 Jahr alt sein.
    In derselben Kirche ein großes Altarbild (Schnitzwerk) stattlich,im Roccokostyl, nach dem großen Feuer in der Kirche gemacht, wahrschein lich um 1680

    Die herrschaftliche Lage ist seit wahrscheinlich 200 Jahren zugemauert; die Fenster der Lage (sind ausgenommen) Kanonen hängen an der Wandung, blickt man von Chor aus hinein, so sieht man nur einen Kammin, Gewölbekappen, sonst alles öde; der jetzige herrschaftliche Stuhl ist darüber.
    Taufbecken: Marcus Tullius Cicero in der Mitte: ein eben solcher hat das Neue Museum und gilt dort als Curiosität Garzin. In der Nähe Burgtrümmer von dem üblichen Feldstein; der Sage nach eine alte Quitzow-Burg, von der aus die Quitzows den Strausbergern Fehde machten. In der Nähe auch große Hünengräber (wendische Gräber). Einetüchtige Kirchenglocke; ein tellergroßes Madaillon eingeschmolzen: „das Urtheil des Paris“ darstellend. Ick bin gegoten in Gottes Ehr wenn ick klinge so dankt der Stund, daß Christ mit der Baßposaun kummt Der Park in Behlendorff dorff ist eine Schinkel sche Anlage; zu welcher Zeit nicht genau bekannt. Schön durch Anlage und Natur; kostbare Eichen, einzelne 14 Fuß im Umfang.

    Speisesaal oder große Mittel Halle im Buckower-Schloß. Dies Mittelstück springt vorn und hinten wenige Fuß vor. Es ist ein großes Tonnengewölbe, eine Art Thorweg mit Cassetten wie im Berliner Dom. Es erhält von vorn oder oben gar kein Licht, sondern nur von hinten, wo die ganze Rundung
    Schloss Buckow (1948 abgerissen)SchlossBuckow(1948abgerissen)Buckow (Märkische Schweiz), BukowSchloss in Buckow; Nähere nicht ermittelt.
    durch eine große Glaswand oder Glasthür geschlossen. Darüber ein andrer Saal von gleicher Größe, der als Bildergallerie dient.
    Grundriss; Schloss Buckow (1948 abgerissen)SchlossBuckow(1948abgerissen)Buckow (Märkische Schweiz), BukowSchloss Buckow. b a

    Taufbecken: Jahnsfelde ( Sündenfall.) Buckow (Cicero), Hasenholz (Verkündigung) Ringenwalde (Kaleb mit der Weintraube) Friedland (nicht genau bekannt) Strausberg (Sündenfall) Müncheberg (Verkündigung).

    Inschrift auf der Garziner Glocke, siehe 4 Seiten vorher: Ich bin gegoten in Gottes Ehr Denen Zesiter Hor Meher Wen ick klinge so denk thor Stundt das Christ mit der Bas dir bassumen kumpf. Thor vorderen All Gerücht das Umeb holt hi und sündige nicht vor all Sunde da die Began latf Christum den Vorloser stan truw

    Die untre einreihige Inschrift:
    Gegoten tho Hamborch Anno Doni 1654 Junius. In Godes Namen bin ick gefleten. Hans vom Damme heet mi gegoten. In der Garziner Kirche waren auch Pfuelsche Portraitbilder, die jetzt in Jahnsfelde sind; er hat dafür Schilde mit Inschriften geschenkt.

    Buckow. Schermützel. Man sieht die Eichen deutlich; Ertrunkene werden festgehalten; sie kommen nicht wieder herauf.

    Tempelberg.

    Stucksäle, Parquetboden, Stuckkamine, Stucksimse und Stucksimse über den Touren. Zwei alte Bilder in zwei großen Barockrahmen, mit wahrscheinlich markgräflicher Krone, Schwert und Scepter, der erste, stattlich militairisch, rother Sammt Anzug, Panzer oder Brustharnisch darüber, weiße Perrücke, blaues Ordensband, das andre weniger militairisch, mehr staatsmännisch, dunkle Perücke braune Hoftracht, blaues Ordensband. Ich glaube es sind die markgräflichen Besitzer. Das Haus einfach, Erdgeschoß und Belle-Etage etwas Stuck-Ornament aber wenig (Park klein und öde) Aufschrift über der Thür Salve.
    Kirche.


    Es befinden sich daselbst im Ganzen 7 Grabsteine; 6 liegen noch, einer steht zur Seite Wulffensches und Waldosches Wappen „Eine gleiche Neigung verbindet uns.“ Darunter: Bäume die fruchtbar seyn da findet Last sich ein. Bei meinem fruchtbar seyn

    oben: 2 Bäume die sich zu neigen wie wenn sie sich küssen, unten: ein Baum, dazu die beiden sinnigen Inschriften von der Seite; zur Linken. Ein gutes Mannes-Portrait Oelbild in Waffenschmuck Einfassung und mit Wulffeschem Wappen (
    preußischer
    preuß.
    Hauptmann) ist wahrscheinlich der Ehegemahl dieser.

    Jahnsfelde.

    • 11) Heino von Pfuhl (an andrer Stelle Pful) Aetatis suae 58 1602 Unterschrift:
      Heino v. Pfuhl ich ward genanndt,
      Ein Obrister über Reuter und Knecht,
      Und manniggen Orts sonst wohl
      bekannt.
      (In Eisenrüstung, hohe Halskrause, roth und weiße Schärpe).
    • 12) Melchior v. Phull in Jahnsfelde. Aetatis suae 35. Anno 1609. Discite mortales fugitivam noscere vitam
      Wappen; Pfuel, von, märkisches Adelsgeschlecht, Pfuel'sPfuelvonmaerkischesAdelsgeschlechtPfuel'sPfullFamilie von Pfuel  in Jahnsfelde. Derer v. Pfull Premor sed non opprimor
      Wappen; Menlishoff, von, märkisches AdelsgeschlechtMenlishoffvonmaerkischesAdelsgeschlechtFamilie von Menlishoff Derer v. Menlishoff weiß roth weiß. roth


      Nun das Portrait in schwarzer Kanzler oder Geheimraths Tracht, mit großem schönen Spitzenkragen, Handmanschetten und Kanzlerkette. Melchior v. Pfull Cosiliarius Brandenburgensis. In Garzin, Garzo, Hasenholtz et Trebnitz. Sic Obit 18. November Anno 1609. Dies vorstehende steht unter dem Pfuelschen Wappen; unter dem Menlishofer Wappen steht: „Ist Gott mit uns, wer mag wider uns sein.“
      Melchior selbst legt seine rechte Hand auf ein aufgeschlagenes Buch mit rothem Rand; auf der weißen Seite steht: Wer meine Gebote hat und hält etc. Johannes 14 V. 21. Anno Domini 1610.
    • 13) Friedrich Ehrenreich v. Rochow auf Jeherich 1722–1771. kluges Gesicht; ganz in rothem Sammt, Hofcostüm. Im ganzen Zimmer alte geschnitzte Tische und Stühle, Wappenschilde, Rüstungen, alter Kronleuchter, Schränke, Säulenkamine.
    • 14) (im Vorflur) Anna v. Pfuel. Garzin 1594. Eine junge Frau wie es scheint mit der Brautkrone oder dergleichen, lebensgroß, ganze Figur.
    • 15) Erneste Friedrich v. Pfuel. Pfuelsche und Bismarksche Wappen. Spruch: Wer Gott allezeit vertrauen kann, Der bleibt ein unverdorbner Mann.

      Nun Bild (ein alter, weißerbärtiger, sehr würdiger Herr). Dann Unterschrift: Der edle, feste, Erneste Friedrich v. Pfull, ein Bruder Heinonis auf Garzin, Trebenitz, der neuwen Langenwische Erbherr, starb allhier (x---x)
      den
      d.
      8. Oktober Anno 1613
      früh zwischen 6
      und
      u
      7 Uhr, seines Alters 64 Jahr. Ward den folgenden 4. Novembris allhier in die Begräbniß gesetzet und erwartet der fröhlichen Wiederkunft des Herrn.
    Auch Lilienhoeck wurde ihm vorgezogen und er nahm den Abschied. Wo er war zwischen 42
    und
    u
    52 ist unbekannt. Nachher hat er sich eingekauft. Derfflinger hat sich 1634 im Pfuelschen Regiment die ersten Sporen verdient auf dem Zuge nach Thüringen. Er ist abgebildet mit goldner Kette, die er von Gustav Adolf selbst erhielt. büttel. Pfuel hoffte auf Oberbefehlt; scheiterte aber als Ausländer. Torstenson des schwedischen Heeres unter Banner und als solcher verbrante er 800 Dörfer. Nach Barnims Tode traten die Obersten zusammen:
    Mit der Schwester, die als Hofdame: die Schwester heirathete später den Barner Er (Adam) brachte die Leiche bis Stettin oder vielleicht bis Stockholm. 1734 zuerst als Regiments-Commandeur. Nach Thüringen, H---x, um den Zug in der Flanke zu decken. Dann Avantgardenführer Der Nekromant. und Neffe von Heino.
    Zwei Engel auf Goldgrund. Bruder von Heino. Die Kirche. Hübsch, sauber, viele Sprüche, Grabsteine. An der Hauptwand das große Pfuelsche Wappen und drum herum und drunter 2 Gedächtnißtafeln und 7 Schilde. Die Schilde enthalten sämtlich hübsche Reime, die wahrscheinlich vom Generallieutnant v. Pfuel herrühren.
    • 2) Heino v. Pfuel. Kriegsoberster
      geboren
      geb.
      1544 gest. 1602
      . In Italien, Niederland, Spanien, Frankreich, Ungarland, Ringend nach des Sieges Dank, Durstig nach der Ehre Trank, Kämpft er muthig 14 Schlachten, die ihm Ruhm
      und
      u
      Ehre brachten. Tausend brandenburgsche Reiter Führte er, als Haupt der Streiter, Kühn dem Christenfeind zu wehren; – Enkel freu dich ihn zu ehren!
    • 5) Hempe v. Pfuel. Erb- und Lehnsherr auf Jahnsfelde, Gielsdorf und Wilkendorf
      geboren
      geb.
      1690
      gestorben
      gestorb.
      1770
      . Kammerpräsident zu Halberstadt.

      Seinem König dient er treu, Wahrheit sprach er frank und frei Unerschrocken, ohne Scheu. Friedrich, Preußens weiser Held, Hat ihn ehrend hoch gestellt Unter seiner Diener Schaar Weil er ihn erprobt als wahr. Wahrheit, Treue, Redlichkeit, Ist des Dieners Ehrenkleid.
    • 6) Christian Ludwig von Pfuel,
      königlich Preußischer
      könig. Pr:
      Generallieutnant, früher Leibpage und Adjutant beim alten Dessauer
      geboren
      geb.
      1696 gest. 1756
      .
      Der hier hatt’ einen Meister Gar seltsam, streng und stark, Doch während Jünglingsgeister Gar wohl mit Heldenmark. Zuerst hat ers erprobet Im Kampfe vor Stralsund, Dann oft ward er belobet Von König Friedrichs Mund.
    • 7) Ernst Ludwig v. Pfuel,
      Königlich Preußischer
      K. Pr:
      Generalmajor
      geboren
      geb.
      1718 gest.
      1789.
      Wie bei seinem Ahnherrn wir es
      fanden,
      So auch hier. Des Doppelkranzes
      werth
      Rang er sieghaft in das Wissens
      Landen
      Schlug er drein mit raschem
      Schwert.

    er schreibt das Ganze an seine Frau, bittet ums Sturmkommando und fällt. 2te Spukgeschichte ist in Gielsdorf. Kleists Bettelweib von Lukarno. mit dem Marder. 3t Spukgeschichte. Knesebeck Bernburg oder Jüchsdorf. Der französische Tambour.
    Die Geistergeschichte. Verwundet erstach, Schildwacht salutirt nicht; bloß blaß; zeigt aufs Zelt, dort sitzt er selbst; tritt hinter ihn schreibt das Testament; An andrer Stelle rechts und links vorm Altar zwei Gedächtnißtafeln für Vater und Sohn (d. h. für den Vater des jetzigen Besitzers und seinen Bruder).
    • I. Zur Erinnerung an Friedrich v. Pfuel,
      Königlich preußischer
      K. pr:
      Generallieutnant, Ritter hoher Orden,
      geboren
      geb.
      den
      d.
      2. Oktober 1781 gest. den
      16. Juli 1846. Edel im Wollen, stark im Vollbringen, lebt sein Geist in seinen Werken zum Seegen seiner Nachkommen.

    Auf der Rückkehr von einer langen Reise im Morgenlande, ganz nahe der Heimath, doch fern von den Herzen seiner Lieben, plötzlich ergriffen von einem tödtlichen Fieber, starb er schmerzlos nach kurzem Krankenlager. In Jerusalem betete er am heiligen Grabe des Erlösers und gedachte mit Liebe der Heimath. Reich begabt mit geistiger und körperlicher Anmuth, war er die Freude, der Stolz, das Glück seiner Eltern; Geschwister, Verwandte, Freunde und Waffengefährten liebten und achteten ihn. Sein kurzes Leben war ungetrübt und rein wie seine Seele. Gott verleihe ihm eine fröhliche Auferstehung. (Hat ein gutes Bild in den Zimmern des Schlosses) Ueber dem Altar ein gut gemalter, schöner Künstlerkopf als – Christuskopf. Denkmal zwischen Eggersdorf und wüste Görlsdorf (dicht vor letztrem) Fundament, Granitwürfel; Granit-Obelisk (abgestutzt) mit griechischem
    Detailansicht; KosakendenkmalKosakendenkmalMünchebergKosakendenkmal bei Müncheberg.
    Aufsatz. Inschrift: Am 22 Februar 1813 fiel hier, siegend, ein tapfrer russischer Offizier. Sein Name ist unbekannt. Preußische Waffenbrüder setzten ihm dieses Denkmal. | Darüber ein Kreuz, gekreuzt durch zwei Schwerter. | Curt Bertram. „Altes und neues Berlin“ von Küster. Er erhielt Aufträge (1640) gegen Schwarzenberg, verlor seine Güter, erhielt sie später wieder.
    Georg Adam. war beim Onkel Adam in Dienst. Nach einer Schlacht hat er sämmtliche Fahnen. | Pfuel’sche Leichenpredigten oder in den Collectaneen von Koenig; jedenfalls ist diese Leichenpredigt in der Bibliothek zu haben. Im „Pauli Leben großer Helden“ auch. Zug in
    Holstein. Starb in Glineke bei Potsdam. Beigesetzt
    Gemäldekomposition; Krönung Friedrichs I. [Gemälde]KroenungFriedrichsIAfalseAnonym/nicht ermitteltKrönung Friedrichs I. [Gemälde]. König Bruder des X---x x---x Graf Dohna
    Friedrich Wilhelm
    Fr. W.
    I.
    Nicht sicher Königin Herr v Sanden Achim von X---x Markgraf Philipp Wilhelm (?)Herr K. W. X---x Kolb W. Raby. 3. Prinzessinnen Graf Wartenebber X---x Nicht sicher.
    Schnitz-altäre in märkischen Städten.
    Schnitz-Altäre in märkischen Dörfern.
    (Diese hier aufgeführten,, mit Ausnahme Buckows, im Barnim gelegen, gehören auch noch sämmtlich zum Regierungsbezirk Potsdam; so daß ich aus
    Regierungs Bezirk
    R. B.
    Frankfurt
    noch weiter keine aufgeführt habe, als in den Städten Frankfurt u. Buckow.)
    Schnitz-Altäre in märkischen Dörfern.
    Schnitzaltar zu Coelleda in Thüringen siehe den Brief des Oberpfarrer Grüning.
    Alte Taufsteine
    Alte Taufbecken mit Reliefbildern und nicht zu entziffernder Umschrift.
    Alte Abendmahlskelche, Altar-Leuchter etc. etc.
    Alte Deckenmalereien in gothischen Kirchen.
    Alte Kirchenbilder kirchlichen Inhalts.
    Alte Kirchenbilder profanen Inhalts. (Portraits.)
    Skulpturenwerke kirchlichen Inhalts, mit Ausnahme der Schnitzaltäre etc.
    Skulpturenwerke profanen Inhalts (Portraits etc.)
    Alte Glocken und ihre Inschriften.
    Grabsteine und ihre Inschriften.
    Kreise an und sind glücklicher. Aber bei uns sind die Dinge nun ’mal so und man muß sie nehmen wie sie sind. Unter Umständen mag es auch Vortheile bieten. Erst muß er persönlich auftreten und in seiner Umgebung geschilCarl Weise ist ein Hallenser Kind. Nun Biographisches

    In diesem Häuschen wohnt Carl Weise.

    Drechslermeister seines Fachs

    Dabei ein Dichter, Ein Hans Sachs. Er hat vielerlei geschrieben, aber eh wir uns seinen Dichtungen zuwenden. und ein par Worte über diese sprechen, sprechen wir lieber mit dem Mann selber. Er gehört jener Klasse an, die in Deutschland nicht ausstirbt, der wir die Volksweisen verdanken und denen gegenüber vielleicht nur zu bedauern ist, daß sie in unsrem literatursüchtigen, druckfertigen Norddeutschland auf die große literarische Schaubühne gestellt werden. Im Süden gehören sie einem engren

    Wie sie der tiefe See
    Dein Leben still und stürmisch
    Auswirft in Lust und Weh.

    • a)Hans Sachs v. Freienwalde. Drechsler-Laden.
    • b) Putzstube.
    • c) Arbeitsstube und Wohnstube.
    • Alle drei 1. Fenster.
    • a) Ein kleiner Ladentisch, ein paar Schubkästen; Pfeifen, Stöcke, ein paar reparirte Schirme. Prospekt zu „Abendglocke“ worin jetzt eingewickelt wird. Eine Klingel über der Thür. Pfeifenspitzen. (Das Zunftmeisterhafte betonen, der sich gegen die maßlos freie Concurrenz aufbahnt.) Sie besuchen ihn auch oft als Freienwalder Sehenswürdigkeit. Komische Scene. Er läßt sie mitunter auch ablaufen.
    • c) Drehbank, Betten. Die kleine Thür zur guten Stube mit einem Glasfensterchen und einer weißen Gardine davor.
      Er selber vergleicht seine Lebenslage sehr allerliebst mit dem Gellert ’schen Esel, den alle 3 benutzen und alle 3 Futtern sollen Sie benutzen ihn auch alle drei, aber keiner futtert ihn.

      Durch Freienwalde führt eine Hügelstraße bergan bis zur . . . Kirche, dahinter erhebt sich der Schloßgarten-Berg. Am Fuß desselben liegt ein altes Fachwerkhaus und das Fachwerkhaus hat ein Schaufenster, das nach Art eines Glas-Erkers aus dem Hause vorspringt. Vor dem Hause stehen drei Linden, neben dem Schaufenster stehen zwei Rosenbäume und maser. neben dem Schaufenster hängt eine Tafel: Schirme reparirt, Drechslerarbeit in Holz und Horn.
    Das 4. Heft dieses Jahres) des „Illustrirten Hausschatzes“ bei Sacco.

    Stadtgerichtsrath Grieben.

    Kämmerer Linsinger. Lepel.
    • Wagen 20.
    • Mädchen 20.
    • Kutscher 30.
    • Küster 10.
    • Milch 8.
    • Freienwalde 139.6
    • Trinkgeld 12.6.
    • Tringkelder 12.6.
    • Wrietzen 92.6
    • Wrietzer
    • Kutscher 60
      246 139
      20/385/82 30
      85 60
      12
      Reichstaler
      . 25
      Silbergroschen
      Sgr.
      11
      Reichstaler
       4
      30 97–6 17–6 5 – 14 – 90 – 60 – 10. 10.
      30/334/11
      330
    4

    Freimüthige
    Numero
    No
    16. 1840 6. August

    Die unechten Fahnen von der Hanauer Schlacht.

    Volkslied.
    Kaiser Napoleon, da er den Rhein durchzog
    Und als er war entflohn, gesiegt zu haben lang,
    Ließ er von dannen
    zwanzig Kriegsfahnen
    tragen nach Parise
    Zur Kaiserin Marie Luise.
    „Meine Frau Kaiserin, die Fahnen schick ich auch,
    Weil ich der Sieger bin; sie sind von deutschem
    Zeug.
    Weil ihr, indessen
    Ich an der Elb gesessen,
    So gut habt hausgehalten
    Sollt ihr zum Dank sie behalten“.
    Die Kaiserin sieht sie an, spricht mit be
    dächtigem Muth:
    „Ach mancher deutsche Mann ließ wohl daran sein
    Blut.
    Doch nein, ach neine,
    Sie sind ja ganz reine;
    Ich seh es an den Nathen
    Die sind nicht vom deutschen Faden.
    „Du sag mir an geschwind, wo sind die Fahnen
    her?
    Bin selbst ein deutsches Kind, was deutsch ist,
    kenn’ ich ehr“.
    „„Ach, wenn ihr nicht wollet
    Zürnen, so sollet
    Ihr hören alles zusammen
    Woher die Fahnen stammen.
    Wir waren gar zu schnell auf unsrem
    Siegeslaut:
    Kein deutscher Kriegsgesell bot uns ’ne Fahn
    zum Kauf:
    Da mußten die Sachen
    Wir selber uns machen;
    Wir hatten genug vom Flicken.
    Und dachten nicht daran sie zu sticken.
    „ „So sind sie unrecht zwar, was dieses
    anbelangt,
    Doch wenn so ganz und gar nach
    ächten auch verlangt, –
    Ich bitt unterthänig,
    Verzeiht nur ein wenig:
    Die Preußen werden mit nächsten
    Selbst hier sein mit den ächt
    sten.
    Numero
    No
    168

    Numero
    No
    163
    . 1839.
    Sehnsucht nach Ruhe.
    O Ruhe, Ruhe! höhnender Gedanke
    Ein leerer Traum und weniger als Traum. –
    Wie stürmt’ ich wild ums Edens
    stillen Raum
    Wie sehn ich mich zurück
    zur engsten Schranke
    „Nicht kannst Du in der Gegen
    wart gesunden,
    Die trübverworren, mit sich
    selbst entzweit;
    Drum geh zurück in die Ver
    gangenheit.“
    Ich sucht (suchte da) auch da und habe
    nicht gefunden.
    Manch stolze Eiche prangt, manch
    Blümlein lacht:
    Die Eichen brachen vor des Sturmes
    Wuth,
    Die Blumen welkten vor
    der Sonne Gluth;
    Und überall Gewirr und Kampf
    und Schlacht.
    Und aus dem schwülen
    Tage floh ich müde
    Bis zu des alten Chaos
    stummer Nacht. –
    Nicht innerhalb der Schöpfung
    ist der Friede.
    Friedrich Wilhelm
    F. W.
    Bossart
    . 1839. 30. August
    .  .  .  .  .  .
    Augenzauber.
    .  .  .  .  .
    Deiner Augen Sonnenhelle,
    Deiner Blicke blaue Nacht:
    Wie auf die krystallne Quelle
    Tagesfrisch die Sonne lacht.
    .  .  .  .
    Lang und wüst umhergetrieben
    Klammert hier mein Herz sich
    an
    Dich zu schauen, Dich zu lieben
    Die mich nimmer lieben kann.
    Laß mich denn in Deine blauen
    Stillen Augen fromm
    und
    u
    licht,
    In den Mondeshimmel schauen
    Bis das Herz mir lächelnd bricht.
    Friedrich Wilhelm
    F. W.
    Bossart
    .

    Von August Braß An Lilla Löwe als Fenela in der Stummen Akrostichon-Sonett. Lila der Stummen.
    Numero
    No
    165
    . 1839

    Tag und Nacht.
    Ist der schwüle Tag gesunken,
    Hüllt sich selbst in Nebelflor,
    Steigen goldne Himmelsfunken
    Aus dem Abendroth empor;
    Auf den schimmernd stillen Gassen
    Stirbt der letzte Tritte Schall,
    In den Zweigen, wie verlassen,
    Träumend schlägt die Nachtigall.
    Meines Geistes Hüllen fallen,
    Wie der Erde Nebel fällt!
    Rein das Herz wie Tempelhallen,
    Weit und schimmernd wie die
    Welt.
    Dumpfe Qualen schlummernd schwei
    gen,
    Und zum Licht auf Lichter Bahn
    Wie auf Sternenpfaden steigen
    Die Gedanken froh hinan.
    Wollen sich zu Liedern schlingen
    fromm und freudig, klar
    und
    u
    sehr –
    Hoch! verworren stimmen dringen
    Wildzerstörend zu mir her. –
    Tag ist’s jetzt, die Sonne brennt;
    Mit verwaistem, dumpfem Sinn,
    Wo mich Niemand liebt noch kennt,
    Dräng ich mich mit Andern hin.
    Ist mir’s doch, als ob von
    droben.
    Wie aus Dämmerferne winkt
    Meine Welt aus Traum ge
    woben,
    Die verglüht zusammensinkt.
    Doch ein goldner Himmelsfunken
    Hoffnung bleibt und tröstet sacht:
    Wann in Nacht der Tag gesunken,
    Dann zum Tage wird die Nacht.
    Friedrich Wilhelm
    F. W.
    Bossart
    .
    Der Kampf zu Cremmen
    (die Wappensage derZietens) Ballade von
    Friedrich
    F.
    Brunold
    . Siehe „Gesellschafter 1840. 30. Mai. 90tes Blatt.

    Preußens Volkssagen als Ballade, Romanzen ist bearbeitet von Widar Ziehnert 1838 oder 39.
    Das Stollenreiten zu Linow.
    (in Schmid v.
    Werneuchen
    Wern:
    Manier. Hexameter)
    Numero
    No
    180
    . 1839, Montag d.
    dender
    16. Sept.
    und die zwei folgenden Nummern. Linow ein Dorf in der Mark wo dies Feste am 2. Pfingsttag stattfindet. bei allem Geschaffnen entscheidet: leben oder sterben. Er fing an zu kränkeln endlich brach seine Rinde weit auf und er verlor Wasser wie ein Birkenbaum im Frühling. Man fürchtete er werde sich verbluten. Lennée wurde gerufen, Verbände wurden angelegt, die Wunde verharrschte und Eibenbaum war gerettet.
    Zum Eibenbaum.
    Herr
    Mendelssohn
    M.
    sagt, daß sein Vater das Haus erst 1825 oder 26 gekauft habe. Wilhelm Müller war selten da und immer nur als Freund Hensel’s. Die Hausanlage war damals so:
    Grundriss; Palais von der GroebenPalaisvonderGroebenBerlinPalais von der Groeben in Berlin. Leipziger Straße Fronthaus. a. c. b. *
    • a) Henselsche Wohnung.
    • b) Hensel’s Atelier
    • c) Gartensalon. * der Eibenbaum. In diesem Salon wurde nun viel musicirt.
    Etwa 1830 oder 40 kam der Baum in sein klimaktrisches Jahrzehnt, vielleicht in sein klimaktrisches Jahrhundert, in jene kritische Zeit, wo sichs Es handelt sich hier nicht um Gemälde von Graef und Camphausen, sondern um lebende Bilder, also nachgestellte Szenen.Der Empfang des Königs im Viktoria-Theater.Richtig: Joachim von Roebel.Fontane verwechselt hier zwei Personen: Pallavicini ist die Ehefrau von Arco-Zinnebergs Bruder Aloys von Arco-Stepperg. Der ist jedoch zuvor wohl nicht gemeint, weil der berühmte Jäger eben Arco-Zinneberg ist.