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A13beta

Fürstenwalde.

Post. Passagierstube.
Friedrichsdenkmal-Enthüllungsbild und
Friedrich Wilhelm
Fr: W.
III
dar, nur Kopf und Brust sichtbar, hinter der L Gardine seiner Theaterloge hervorlugt. Dazu eine Bleistiftszeichnung der Fürstenwalder Kirche (gut-mittelalterliches Schiff und geschmacklos moderner Thurm) von der Hand des ältesten Sohnes. Man merkt: hier ist es gut sein.
Der Alte und seine zwei Zuhörer . . .Schreibt mir ein Mann aus Dresden, er habe seinen Ueberzieher hier liegen lassen, über einer Stuhllehne. . . . Ich sage Meiern: Meier fragen Sie draußen auf dem Bahnhof. Richtig; er bringt den Ueberzieher; wo war er gewesen über einer Stuhllehne, aber meine Herrn, aufm Bahnhof. So ist er immer.

Die beiden antworteten durch ein Gemurmel, das halb ihre Uebereinstimmung mit dem Sprecher, halb ihre Mißbilligung des Dresdners ausdrücken sollte; ich aber zog mit Ostentation meinen neben mir liegenden Ueberzieher an, als Andeutung loyaler Gesinnung und Bekenntniß, daß man ähnliches nicht von mir zu gewärtigen habe und stieg dann in den draußen stehenden Postwagen.

Hier fand links ich einen Reisegefährten. Während der Wagen über das Pflaster rasselte und von rechts und links her die Gaslaternen in’s Fenster scheinen, wandte ich mich mit der Frage an einen Gefährten:
Fürstenwalde hat Gas? Ja, und aus Stubben; lautete die Antwort.
Aus Stubben? Ja, aus Stubben. Nun folgten chemisch technologische Auseinandersetzungen, die von mehr gutem Willen als Wissen (?) zeugten und die ins Stocken gerathene Unterhaltung machte erst mit uns selber wieder auf, als das Beeskower Straßenpflaster, die Wagenstöße heftiger machte.
Beeskow ist nicht so schlimm als es klingt. Wendisch. Es hat ein Kloster- Amt, das romantisch im Grünen auf einer Insel liegt, es hat Mauerreste und ein altes Thorthüren und hat vor allem eine schöne alte Kirche aus dem Jahre 1556.

Die alte Küstersfrau von 82 Jahren. 56 Jahre Küstersfrau; schon 1806 die Kirchengüter vergraben, die aufgefundenen Knochen. Die Geschichte vom silbernen Crucifix. Der 17 jährige Junge. Getauft und eingesegnet. Das Crucifix ist weg. Die Bürger kommen aus ihren Häusern, die Gensdarmen kommen und der eine bringt seinen kleinen Hund mit, einen Rattenfänger mit abgeschnittenen Ohren, ein kluges Thier. Die Bürger laufen nach dem Kietz und die Kietzer laufen nach der Stadt, endlich sagt Heyen vom Kietz: ich habe Leinoesers (?) Jungen laufen sehn, mit was Schweres in’ m weißem Tuch; aufm Bleich Felde ist er gelaufen. Allens nach. Suchen wir und suchen wir, aber können nichts finden, bis der Rattenfänger kommt, der schnüffelt und schnüffelt (?) und endlich fängt er an zu schaufeln und da lag et.. Lenioesus Junge hatte es gestohlen, danken Sie sich ein Junge hier getauft und eingesegnet. Gott bewahr uns in Gnade vor solchen Kinder.
(Vorher die Geschichte von Mohrenund Schachbrett-Wappen und vom Pfefferkuchenmann) dann das 3 Rathsherrn-Bild. Gleich beim Eintritt die Schönheit der Kirche, die hohen Fenster und Pfeiler, der köstliche Epheu.

Cossenblatt

Grundriss; Schloss Kossenblatt, CossenblattSchlossKossenblattCossenblattKossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattSchloss Kossenblatt. Gar nichts Ulrike und Amalie. Balkon Balkone Ihre Hoheit X---x Prinzessin Fräuleins Cammer Glasdiele Ober hof meisterin G---x Ihre
Königliche
Königl.
Hoheit
Hoh:
Kronprinzessin Barfus’sches Eckzimmer Prinz Heinrich und Ferdinand Garderobe Auch Barfussche Bilder.
Barfus gehört dieser ganze Flügel Barfusens großes Eckzimmer. Etwa 15 Köpfe, Ritter aus dem 15. 16. 17t Jahrhundert; schöne brandenburgische Bücher. Einzelne Köpfe (einer halb Rembrandt halb Van Dyck) sehr gut. –
Karl Friedrich Ludwig Graf von Barfus
geboren
geb.
1700 gest. 1741
Rothe Mantel und Johanniter Kreuz. Theil der uralten Ringmauer des Parfusen Hofes mit dem P. Wichhause und dem Römer Thurm in Cöln am Rheine.
Barfus Falkenberg als Major im 12. Regiment

Verschiedene Barfussche Wappensteine, Auf der Treppe: Königin Sophie Charlotte Einer der Grenadire, Eine Kinderschmirelei wahrscheinlich von einer der Prinzessinnen herrührend: holländische rothe Ziegelhäuser, grüne Fläche, zwei Bäume, zwischen den zwei Bäumen zwei Juden, die sich begrüßen.
Grundriss; Schloss Kossenblatt, CossenblattSchlossKossenblattCossenblattKossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattSchloss Kossenblatt. Auffahrt mit Sandstein Fliesen für den König Gastkammer dito Corridor mit 9 Pinseleien. a. b. Spree.
  • a) ein Bild Ludwigs XIV, am Lilienthron, mit blauem Königsmantel und goldnen Lilien drin; holländische kleine Kacheln mit komischen kleinen blauen Figuren und Bildchen. 13 Bilder vom König, einige Juden, sein erster Kammerdiener und dessen hübsche Frau. (todter Vogel, Rothschwanz,Fliegenpinkas) durch den Kamin, x---x, so überall in den Kaminstuben, nachdem sie von Fliegen
    und
    u
    Spinnen gelebt).
  • In diesem Zimer auch ein schwerer Eichentisch von 3 12 Fuß im Quadrat, 4 Füße und zwischen den Füßen noch Säulen oder Pfeiler, damit er recht fest| steht. Zwei schwere Holzstühle, wie unsere jetzigen Gartenstühle. Auch die Staffelei. Ueberall schöne Kamine; alles geweißt, keine Wand und Deckengemälde

Eine Brücke führt über den Mutterarm der Spree nach dem x---x Lustgarten“; nichts mehr außer Keubben von der Tränke zu sehn. 8 Fenster Front und in der Mitte Balkon und Balkonfenster; auf dann doch eine Verzierung so:
Schloss Kossenblatt; Näheres nicht ermittelt. 1712
mit der Jahreszahl A. O Am Balkon hinten und vorn befindet sich ein Namenszug
Schloss Kossenblatt; Näheres nicht ermittelt.
der sich als
August Wilhelm
A. W.
ausnimmt. Aber was?
Die Kirche.
(Wie Heinersdorf) aber schlanker
Gebäudeaufriss; KircheKircheKossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattKirche Kossenblatt. Barfussches Erbbegräbniß Oppensches Erbbegräbniß
Der Feldmarschall und der jüngste Sohn sind bestimmt hier begeraben, die zweite Frau nicht erwiesen. Jetzt alles zugeschütttet. Bei Oppen’s auch. Doch benutzen andre Familien die Gruft (Paschke und Buchholtz).


Längliches Chor. Das Gröben Oppensche Bild : 7 Mädchen und die Mutter (Oppen) 4 Jungens, doch ist das Bild größer gewesen, aber die schlechten Stücke, wahrscheinlich links und in der Höhe, wurden weggeschnitten.


Die Fahrt von Beeskow bis Cossenblatt. Die öde, reizlose Landschaft. Der 12 jährige x---sche Junge: „Willst Du mit“. „Ja, wo wolln Se ’n hin?“ Dann erst. Die hübsche Dorfgassen-Linie; vorher der schöne See als einziges Labsal und eine kurze Birken-Allee. Buchholtz Haus hat noch die alten Oppenschen Fundamente,
Lageplan; Kossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattKossenblatt(heute:OrtsteilderGemeindeTauche)CossenblattKossenblatt. See Schloß. Kirche. Amtmann Thurm Pastor Küster.
Dort stand das alte, ursprüngliche Schloß und darum wurde das neue dahinter aufgeführt, was immer ein Uebelstand bleibt, denn obschon viel größer, ist es doch wie bei Seit gesetzt und noch dazu halb verdeckt.

Die Geschichte von der alten Barfus erzählen, die um ihre Erben zu enterben ein Feuer auf dem Schloßhofe anmachen und alles verbrennen ließ; – dann die Geschichte vom holländischen Baumeister, der den Schatz vermauern mußte, worauf sie ihn, um sicher zu gehn, doch auch vergittern ließ.

Dann die Stappenbeck schen Mittheilungen über
Friedrich Wilhelm
Fr. W.
I.
– Vorher, vor Barfus, die Oppensche Zeit und das Oppen’sche Bild in der Kirche.

Steinhöffel

Tugend hat ihr eigen Licht Dieses Monumentum nur spricht Balthafar Diethoff v. Wulffen, Oberstleutnant von der Infantrie Erbherr auf Steinhöffel und Kerstorff etc. Hier wohnt nur der Leib, die Seel hat Gottes Hand, O daß er lebte noch, spricht wer ihn hat erkannt 1706 vermählt, 1726 gestorben, 57 Jahr alt gestorben (also zur Zeit
Friedrich Wilhelm
Fr: W:
I
). Die Geschichte mit dem Schäfer. Er hatte große Wildgehege; der Schäfer spielte immer den Dudelsack, trotz Verbot (und vertrieb dadurch vielleicht das Wild) Wulffen wüthend erschoß ihn; dafür verlor er alle Güter (Kerstorff, Tempelberg
et cetera
etc
) bis auf Steinhöfel;
Friedrich Wilhelm
Fr: W:
I
nahm (?) das andre. –

Das Denkmal mit den zahllosen Trophäen-Ornamenten, alles in Stuck,, halb frei, halb hauterelief-artig, erinnert an das „Zitterspiel“ (Degen, Flinte, Streitaxt, Lanze, Spaten, X---xaber Axt, Morgenstern, Keule, Streitkolben, Pauken und Trommeln. Davor das lebensgroße Oelbild, Bruststück.

Die Königs-Eiche im Park. – Das Gelübde (1854) die Kreuz Ztg bis zu seinem Lebensende zu halten und binden zu lassen. – Die eine kostbare Aussicht auf die Rauensche Berge. – Das stille, schöne Schloß. – Der Spätgang in den Park; die Nachtigallen. – Der Nachtgang durch die Zimmer des Schlosses.
Nicht ermittelt.

Zwei Blätter
Manuskript
M. S.
von Friedrich dem.

1) S. 306 Aimable auteur ami charmant vous dont la source intarisable nous fourrit si diligemment de ce fruit rare inestimable que votre Muse sagement coeuilit presque à chaque moment (Variante unten)que votre Muse hardiment Dans un Sejour peu favorable fait eclore à chaque moment.) (au fond de la lituanie j’ai ou paraitre tout brillant les rayons de Votre genie qui confond dans la Tragedie le fanatisme en de (?) jouant. j’ai ou de la philosophie, j’ai ou le baron Voyageur et j’ai ou la piece acomplie ou les ouvrages et la vie de Moliere sont en H;oneur à la France Votre patrie Voltaire daignez epargner les frets que pour l’academie Sa main a voulu destiner.

Seite
S.
306
. 4) S. 308.
Am Rande desselben Blattes:
statt dieses 3 Zeilen hat er 4 { un poeme imortal des Muses aprouvé la Satire (? aber sehr wahrscheinlich so) aux abrois de depit consumée craind d’emoufir ses daents sur Votre renommée
zu dieser 1 findet er eine Reimzeile. { Et Rival de Birgille, eleve de Newton
Cet esprit, ces talents, ces qualités du coeur peuvent plus sur mes sens (?) que tout ambassadem.
Seite
S.
308
.


An den Seiten befinden       sich allerhand Striche, Namenszüge, Buchstabenschlingungen etc. wie sie einer macht, der etwas grübelt oder einen Reim sucht. Dies letztre war sicherlich mehrfach der Fall, denn daneben stehen in Columne:
  • magnifique
  • rustique
  • implique
  • philosophique
  • intrique
  • Musique
  • inique
  • poetique
    aprouvé depravé annoncée consumée alarmée
Andres ist so überkritzelt, daß es sich nicht mehr erkennen läßt. 2
Seite
S.
307
Das andre Blatt fängt an:
aa
cet art des Savans inconer
cet art fut bani de l’ecole
au pedants il est incoun
les Courtisons toujours à cru
que c’etoit l’art de son idole

Dann solch Strich und links daneben
cet art fut bani de l’ecole
des pedants il est inconun
par l’inquisition frivolle
l’asage en seroit defendu
di le pouvoir de leur ecole
à ce point c’etoit etendu.
Du Vulgaire la troupe fole
Sa part meme en a pretendu
le courtisan toujours a cru
que c’etait l’art de son idole
et souvent on a confondu
le froit nonsens d’une parole
et l’enflure de l’hiperbole
avec l’art de penser, cet art
si peu conne.


Rechts daneben (zweite Version oder Dritte wenn man so will)
cet art fut (Klecks) L’ecolle
au pedants il est inconun
par l’inquisition frivolle
l’usage en defendu
le courtisan toujours a cru
que c’etoit l’art de son idolle
Du Vulgaire la troupe folle
Ab
Sa part meme en a preten
du
Nos... fols de L’hiperboll
n’y est point non plus parvenu
enfin un philosohe ha bite
dans ce morde aveugle est
venu
et c’est par son secours
utile
que l’art de penser a vaincu
le qalimatias imbef(c)ile.

3) S. 307 In der Mitte des Blattes steht:
ce talent prefieux et rare
ne sauroit se communiquer
la Nature en parait avare
autans que l’or à qui compter
tout un siècle elle se prepare
lorsqu’elle veut nous le donner
mais Vous le pasedez Voltère
et c’est vouloir vous anujer(ennuyer)
que d’aller Contense calculer
l’eritage de Votre Pere
Darunter
L’occupee (?) en pose les
sacrés fondements
vainqueur des prejuges il
croisent par les tems.
Rechts daneben

Mais souvant on a
confondu
des mots l’arogance frivole
come la frujeur (friseur ??) lacte et molle passe poru valeur et vertu. Rundum wieder Striche etc. und Reimworte pretendu venu parvenu prepare rare hiperbole parole

Das Ganze ersichtlich die erste große Begeisterungs Ode an Voltaire.

Familienbilder

Die Massow’s waren alle gute Trinker (die Anekdote) es existirt in Steinhöfel noch ein Goldbecher von der Form eines großen Champagnerglases, dessen Fuß stück eine hübsche silberne Windmühle ist, ein Fluß. der wegen des spitzen Daches und der langen Flügel der Windmühle natürlich nicht stehen kann. In die Windmühlenthür mußte nun der Trinker hineinblasen; die Flügel drehten sich, trieben einen Zeiger am Zifferblatt und der Bläser mußte nun so viele Becher trinken als das Zifferblatt zeigte.

Zu den Raritäten gehört auch eine Büste der Königin (Luise oder Elisabeth) mit einem Marmorschleier, der durchaus so dünn ist wie Gaze, dazu noch ein Muster im Rand desselben. So sagen: die Massows waren immer leidenschaftliche Jäger und nach der Jagd liebten sie zu bürsten d. h. tüchtig zu trinken. Nun die Anekdote mit den 101 Hirsch in einem Jahr; die kostbaren Geweihe, die Bärenjagden in Rußland etc.

Der Waffenschrank:
  • 4) Büchse und Schärpe von Carl v. Massow, der 15 Jahr alt als freiwilliger Jäger ausrückte, bei Lützen und Bautzen focht und bei Leipzig (16 Oktober) seinen Tod fand. | Ein auffliegender Pulverwagen zerstückelte ihn in die Luft.)
  • Andre Bilder: Schönes Bild der Königin Luise. von (  ) Reizender Kopf, das übliche weiße Spitzentuch um Kopf und Kinn: das blonde Haar lockig arrangirt und an Front ein Gaze-Knoten und eine Feder

    Im Gartensalon befinden sich 2 Schinkels und 5 Gillys. Die Jahreszahl fehlt, – doch sind sie wohl sehr bald nach seiner Rückkehr aus Italien gemacht. Schinkel (Schinckel fecit mit einem ck.)
    • 1) La Maison du Vigneron, et Vendange à Steinhoeffel. Ein reizendes Bild, inim Arrangement und derb-heitrer Stimmung niederländisch, etwas verfeint wie in den David Wilkie schen Bildern; in Beleuchtung, Farbenton etc. italienisch, oder kurz so: als Genrebild niederländisch, als Landschafts bild italienisch. Es ist Nachmittags Beleuchtung; eine Gruppe rechts sitzt im Schatten von Bäumen; auf das laubumrankte Winzerhaus so wie auf den freien Platz davor fällt über ein mildes heitres Sonnenlicht. Winzer und Bäuerinnen tanzen einen Rund und Ringeltanz; im Porticus, Vorhaus des Winzerhauses und auf der Treppe, alles vom Wein umrankt, stehen plaudernde Paare und ein paar Fiedler.
    • 2) La Vigne de Steinhoeffel. Dies Bild ist ruhiger als das erste, aber vielleicht noch hübscher und anziehender. Es ist dasselbe Haus, aber so daß man mehr die Giebel-Seite als die Frontseite sieht. Die Sonne geht eben unter und ein rothbrauner Ton liegt über dem Ganzen; Zwei Bäuerinnen kehren mit Fruchtkörben heim, an der sonnenbeschienenen, rothbraunen Gartenmauer steht eine kurzgeschürzte Winzerin in grünem Friesrock und rothem Mieder und reicht abgeschnittene schwarze Trauben einem Winzer zu, der oben auf der niedrigen Mauer steht. Edeltannen und Silberpappeln im Hintergrund, das Ganze durchaus italienisch und sehr reizend.

    Von
    Friedrich
    Fr.
    Gilly
    .
    Es sind 5 Blätter, die in Art, Ton, Farbe sich alle sehr ähnlich sehn – weiß, hellwasser grün und hier und dort dunkle Schattenmassen herrschten in allen 5 eben so sehr vor wie Wenn in in den zwei Schinkelschen Blätter saftgrün und rothbraun vorherrschen und ihre Frische und Kraft geben, so sind hier Alle 5 führen nur die weiß und ein helles Wassergrün die vorUnterschrift Vue de Steinhoeffel herrschenden Farben. und rechts in der Ecke:
    Friedrich
    Fr.
    Gilly
    del. ad Nat.: 1) und 2) zeigen das Schloß 1) wie es sich präsentiert wenn man von der Gasse her einfährt 2) vom Park aus. 3) das japanesische Häuschen im Park, das dem Könige
    Friedrich Wilhelm
    Fr. W.
    III
    so gefiel, daß er sich in Paretz genau eins nach diesem Muster aufführen ließ. 4) Eine Baum- und 5) eine Wasserparthie (Cascade) aus dem Park.

    Die ganze Art der Malerei hat, wie schon angedeutet,mit der Schinkelschen keine Spur von Aehnlichkeit. Die Schinkelschen machen den Eindruck moderner, sehr farbenkräftiger Aquarellbilder; die Gillyschen sind Federzeichnungen die mit dünnen, unkräftigen Wasserfarben hinterher fein und sinnig getuscht sind.

    Dann die Mühle und ihre Geschichte; dann das Voltairesche Blatt; dann, Nacht-Schloß, Park. Die Gilly’schen Bilder zeigen noch genau, wie das alte Schloß vor 50 Jahren war; die Flügel waren aus einstöckig (parterre) der dritte Stock des Hauptgebäudes war niedriger und die beiden Thürme mit Mauerkrone fehlten beinah ganz. Der Umbau erfolgte 1847
    und
    u
    48 durch Hofbaurath Hesse
    Lageplan; Steinhöfel, SteinhôfelSteinhoefelSteinhôfelSteinhöfel. d a b c

    Ihlow.

    Allhier ruhet in Gott der wohlgeborne Herr Herr Ernst Christian von Ilo gew---x..
    churfürstlich
    churf:
    sächsischer Leutnant zu Fuß Erbherr auf Ilo ist geborn in Kirschbaum
    den
    d.
    3. Juni 1648
    und verstorben zu Ilo den 7. Oktober 1697 Mit 17 Wappen eingefaßt darüber ein gemeinschaftliches Wappen, so daß man sieht dieser Ilo war mit einer Arnim vermählt
    Nicht ermittelt. Jungfrau. gold blau
    goldner Kranz Wappen der Ilos.

    Auf dem Grabstein ist es so:
    Nicht ermittelt. a
    a. dies ist erhöht
    Dies ist das ächte.
    Gebäudeaufriss; DorfkircheDorfkircheIhlow (heute: Ortsteil der Gemeinde Oberbarnim)Dorfkirche Ihlow.
    Alles behaune Feldsteine; Theures von Holz
    und
    u
    voriges Jahrhundert.

    Batzlow.

    Wir erreichten Batzlow nachdem wir vorherr (von Buckow aus) erst den Telegraphen Berg, – einenden höchsten Theil der Donnersberge – dann Pritzhagen, dann Reichenberg passirt hatten. Möglich daß in beiden Dörfern d. h. in den Kirchen noch etwas zu sehn ist; in Reichenow (auch bei Batzlow) sicherlich. Die Batzlower Kirche, was das Mauerwerk und den Thurm angeht (alles Feldstein) ist alt und reichtgewiß in die alt-Barfussche Zeit zurück; das Innere aber stammt, laut einer Inschrift, aus den Jahren 1757
    und
    u
    1758, wo ein Barfus ich glaube Christoph v.
    Barfus
    B.
    das Innre kümmerlich ausgebaut. und alles Alte beseitigt hat.

    Praedikow.

    Hohen und Nieder-Praedikow oder Ober- und unter Dorf. Eine alte Ulmen-Allee (nur kurz) zwischen beiden. Die Kirche ist in Nieder-Prädikow. „Das Gut ist schön geworden aber nicht das Dorf“. Tagelöhner statt der Bauern jetzt. Die sehr alte (Feldstein) Kirche jetzt mörtelbekleidet wahrscheinlich in der Mitte des
    vorigen
    vor.
    Jahrhunderts restaurirt und neuer Thurm. Alles umwölbt, links m Altar, die Stelle wo der Thurm steht, etc. so daß daselbst sehr viele begraben liegen, vielleicht von mehreren Familien und wie ich aus den Senkungen schließe, nicht zugeschüttet. Noch sieht man die zugemauerte kleine Thür, die zur Gruft führte. Sonst nichts in der Kirche aus jener Zeit, nur noch „die heilige Veronica mit dem Schweißtuch“ – kostbar. Hoch Praedikow.

    Proetzel


    Der Gasthof zur goldnen Kartoffel. Der Blousenmann mit dem Guckkasten.

    Der Blumenthal.

    Kiefer, Edeltanne, Lerche, Weißdorn, Eiche, Buche, Elfe Birke, Haselstaude Eberesche, Hagerose Mittagsstille, leise Vogelstimmen, Kuckuck, der plötzlich auffahrende Wind, dann wieder still.
    Er hat zwei besonders bemerkenswerthe Stellen, eine in der Hälfte nach Werneuchen hin ist nur ein schönes Landschaftsbild links wenn man von Werneuchen kommt, der von Waldund Tannenhügeln eingefaßte See, rechts in gleicher Tiefe ein Eichenforst, dessen Eichbäume mit ihren Gipfeln fast bis zum Wege aufreichen, der durchaus ein Viadukt, ein Damm ist, der diese Schlucht in zwei Hälften theilt) In der zweiten Hälfte des Blumenthal (nach Prötzel hin) ziemlich zu Anfang dieser zweiten Waldparthie liegt die „wüste Stadt“. Es Gamen Grund und Gamen-See; Schmidt von Werneuchen. rechts am Wege, fast zwei Meilen hinter Werneuchen; man passirt den Hof eines Vorwerks, lenkt aufs Feld hinter dem Vorwerk, passirt es bis an die nächste Waldecke. Noch eine kleine Strecke weiter und beinah an der Lisière des Waldes beginnt die ehemalige Stadtmauer (alles Feldstein) die nun ein Hügel terrain Feldeinwärts umgiebt das 600 Schritt lang und 400 Schritt tief ist. Die Fundamente sind ganz unverkennbar. Zur Gewißheit wird einem dies bei Besichtigung der Details, der Einzelnheiten innerhalb dieses großen Vierecks. Ohngefähr in der Mitte erhebt sich das was als die „Kirche gilt und höchst wahrscheinlich die Kirche ist. Die Fundamente liegen hier noch klar zu Tage, ragen selbst halb Fuß hoch und mehr hervor, der Mörtel ist nicht gespart und zeigt sich auf Schritt und Tritt. Dies Fundament auf einer kleinen Anhöhe gelegen ist noch etwas über 50 Fuß lang und einzige 40 Fuß tief. Hat man erst die Kirche, so orientirt man sich ziemlich leicht, man sieht die Straße, die daran vorüberführte, ersichtlich die Hauptstraße der Stadt, man erkennt die Häuser fundamente von immer wiederkehrender Größe und Gleichartigkeit und findet sich zuletzt mit einer Art Sicherheit darin zurecht, besonders an der Westseite der Stadt (d. h. mehr in der Tiefeder hügelan gebauten Stadt) wo man Backöfen und Ziehbrunnnen ganz deutlich erkennt und mit ihrer Hülfe sich ein Gehöft construieren kann, das aus einem Hause und einem Hofe bestand, auf letztrem Backofen und Ziehbrunnen. Um sich zu vergewissern, daß es Backofen und Ziehbrunnen ist, muß man, an der Hand des Führers, erst ein Muster-Exemplar aufsuchen, das einem ad oculos und unwiderleglich den Beweis führt: „ja, dies ist ein Backofen, dies ist ein Brunnen.“ Hat man erst die beweisführenden Musterbeispiele gesehn, so erkennt man nun leicht die andern Exemplare, die minder frappirt sind, aber doch immer so um ihre Aehnlichkeit mit den beiden Exemplaren gleich erkennen zu lassen. Solcher Backofen-stellen finden sich vier oder fünf; Brunnen zwei oder drei. Der eine Brunnen, in den man Steine geworfen, die aber locker über einander liegen ist noch jetzt wenigstens 5 Fuß tief, vor wenigen Jahren, eh die Umpflügungen stattfanden war seine Tiefe noch gegen 15 Fuß. Ebenso die Kirchensteinmauer; sie ragte vor 25 Jahren noch an vielen Stellen als mannshohe Wand, also als Ruine nicht als bloßes Fundament, aus der Erde. Mein Führer hat noch darin gespielt. Die Kirche ist mit Mörtel gebaut; die Brunnensteine aber sind mit Lehm aufgeschichtet und stecken noch bis diesen Tag in einer Art Lehm-Cylinder drin, wie Rosinen in einem Kuchen. Dann der große Markstein, etwa 8 Fuß im Quadrat wie eine Tischplatte; er liegt sehr tief; man hat ihn an einigen Stellen 14 Fuß tief umgraben und war immer noch nicht bis unter den Stein gekommen. 1348 (?) war es eine Stadt oder Dorf, 1375 war es beinah wüst, 1415 noch mehr; 100 Jahr später ganz. Wo einst Stadt war, war nun Wald – Eichen, Churfürst Joachim, Jagd etc. etc. Sonst vertreibt die Kultur den Wald hier hatte Wald die alte Kulturstätte bezogen. Beschreibungen) Nun ist auch der Wald
    wieder hin ; die Eichen (und über 7 Fuß im Durchmesserwelche) sind hin und die Cultur rückt wieder ein, aber als Ackerfeld. Der Weizen schießt auf und der Rapsduft weht herüber; aber Nachts wenn der Mond im ersten Viertel steht, dann kommt das Wildschwein ( in Rudeln in die alte Stadt, in den alten Eichenkamp, drin sie so lange zu Hause waren und als wären böse Geister in sie gefahren wissen sie durch die Saat hin, bis der Knall der Büchse oder die Morgensonne sie wieder in den Wald jagt.

    Das Ganze ist wie eine verzauberte Stelle und abermals nach 500 Jahren will ich desselbigen Weges fahren.

    Friedrichsfelde.

    Er war sehr beliebt im Dorf, weil er freundlich, und human war. Es kam hinzu, daß die Leute ihren Vortheil von ihm hatten z. B. konnte der Marstall (wohl an 50 Pferde) nicht untergebracht werden, so kamen sie zu Dutzenden in die Bauerställe was gut soweit wurde. Auch kam viel Besuch, Leute aus Berlin die den König sehen wollten, wenn er im Park promenirte, was alles Geld in’s Dorf brachte; außerdem der viele Besuch im Schloß selbst; zum Theil mußte doch das Dorf den Bedarf an allem liefern. – Täglich wurde ein ganzer Haufen Holz gefahren, was auch viel einbrachte. – Seine Leute waren altfränkisch, blau und gelb, dabei die Kutscher in Kanonenstiefeln –
    Er promenirte sehr viel im Park in der Vormittagsstunde, Nachmittags Fahrten in die Umgegend. Stralau, Lichtenberg, Schönhausen, Biesdorf etc.

    Mit der Herzogin von Kurland und Decker ist es nichts. Dann kommt die hübsche Zeit der Prinzessin von Holstein-Beck.

    Beide Theater beide aus ihrer Zeit (nicht Ferdinandsch) ebenso Eiskeller und gothisches Haus.
    • 1) Theater-Aufführungen.
    • 2) Ernte Kranz; Buden, Jahrmarkt; Schäferspiele.
    • 3) der Prinzessin Geburtstag. 2 bis 300 Wagen im Hof, Königin Luise und alles. Die vergessenen und nachgeholten Pagen. Mit Fackeln zurück.
    • 4) Ihr Patscher, ein reizendes Geschöpf, ihre Puppe – 4 bis 5 Jahr alt, immer geladen, immer um sie, immer an ihrem kleinen Tischchen, wenn die Alte an ihrigem dinirte.
    • 5) Sie war zwischen 40
      und
      u
      50.
    • 6) Sie war in Friedrichsfelde ohngefähr von 1805–11. Dann starb sie – nach Memel gebracht; es sollten 400
      Reichstaler
      dafür gegeben werden; dann kamen aberThee- und Caviar-Russen, die damals oft zu 50 erschienen, Schlittenwagen mit Plan und vor jedem 1 Pferd. Ein solcher Caviar-Russe nahm die Prinzessin mit zurück. Dann ist sie bestattet worden auf ihren russischen Gütern (wo? wahrscheinlich in der Nähe vor Moskau)
      Nicht ermittelt.
    • 7) Es hieß, sie wäre sehr reich gewesen: 1500
      Reichstaler
      täglich aber dies ist kaum genug.
    • 8) Ihr Geliebter war Graf Chevalier (wahrscheinlich ganz anders) ein französischer Friseur, den sie im Bade kennen lernte. Er wurde ihr Geliebter und gegraft oder geadelt. Sie konnte ihm ihn nicht sein, liebte ihn sehr, war aber sonst nicht unanständig. Schließlich bestahl er sie und riß aus. – wurde aber eingeholt. That einen Fußfall, um seine Bestrafung zu hintertreiben. „Ja! aber nun darf er mit Dir nicht mehr mit sechsen fahren, sondern nur noch mit 4en. Sie fuhr nämlich immer mit 6 en; da sie aber, wenigstens in den ersten Jahren kein Marstall hatte, so nahm sie Bauerpferde, drei Gespanne, auf jedem Leine-pferd 1 Bauer. So ging es wild in die Stadt hinein.
    In Berlin gestorben; in ihrem Hause am Pariser Platz.

    Es scheint daß sie an der Trennung von Barjatinski mindestens eben so viel Schuld war wie er. – Ihr Sohn kam dann nach ihrem Tode, regulirte, bestellte Administratoren und unter dieser Administration machte sich die Sache mit dem König von Sachsen.

    Friedrichsfelde.

    1719 unter Markgraf Albrecht umgebaut Zwischen 1697–99 hat Schlüter das Schloß gebaut, vielleicht Lustschloß; 1719 unter Albrecht, dann bleibt es so, wenigDas Vieh des Schlächtergewerks fraß die Linden an: die Strafe war, daß sie eine andre Länderreihe (d. h. 2) neben den 2 schon vorhandenen Reihen pflanzen sollten. Dies geschah. Es war unter
    Friedrich Wilhelm
    Fr. W. I
    und Aus den Jahren 1780 und 86 existiren verschiedne kleine Bilder. 1785
    und
    u
    86 hat der Herzog von Kurland einzelnes verschönt; aber erst 1801 ein Umbau stens im Wesentlichen und 1801 wird es so gebaut wie es im Wesentlichen noch ist.

    Allerdings ist es richtig, daß unter dem Herzog Peter Biron v. Curland, hier viel Kunstleben war; die Gallerie, die Kunstwerke datiren nicht aus der Markgraf Carl zeit, sondern aus der Kurland Zeit.

    Aus welcher Zeit die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Schlosses stammen ist schwer zu sagen und nicht überall mit Sicherheit zu bestimmen. Es scheint sich so zu verhalten: So muß es sein.
    • 1) die schönen Stuckarbeiten im großen Saal, 1 Treppe hoch, sind wahrscheinlich aus der Zeit Markgraf Albrechts, also aus der Zeit der ersten eigentlichen Schloß-Anlage. Markgraf Carl pflegte zu bedauern, daß sein Vater, wegen Mangel an Mitteln, nur im Stande gewesen sei, diese Dinge (Reliefbilder, Wappen, korinthische Säulen, Trophäen) in Stuk auszuführen, statt in Marmor wie er wohl gewünscht hatte.
    • 2) die Gobelins, in dem 2 fenstrigen Zimmer daneben, sehr schön, und Ceres, Venus, Juno und Diana darstellend, sind wahrscheinlich aus der Prinz Ferdinand-Zeit. Zu jener Zeit war das besonders Mode (?) doch läßt sich nichts mit Bestimmtheit darüber sagen. Aus dieser Zeit Büsten von Heinrich und Ferdinand.
    • 3) Das Frontispice, sowie Wandmalereien auf dem Oberflur ((früher auch in einzelnen Zimmern) rühren wahrscheinlich aus der Zeit der Herzogin von HolsteinBek her. Sie hatte was Mäcenatenhaftes, ließ junge Künstler reisen, Bilder und Skizzen aufnehmen und dann ausführen, ganz wie es damals Sitte war und wie z. B. auch die Lichtenau thätig war und sich populär machte.
    • 4) Die vorhandenen alten Bilder datiren aus der Zeit des Herzogs v. Kurland, der ebenso, wie die Holstein-Beck nach ihm, ein Kunstmensch war. Er hatte eine ganz schöne Gallerie, über die vielleicht Decker, oder Nicolais künstlerisches Berlin Aus kunft geben werden. Von diesen Bildern existiren noch 10 bis 12, drei oder 4 Thierstück, ein Thurmbau zu Babel, ein Pendant dazu und die beiden alten Köpfe, so wie Christus im Tempel

    Die Hälfte dieser Gallerie befindet sich in Händen der Herzogin von Sagen, die eine nahe Anverwandte (Tochter, Schwiegertochter,
    et cetera
    etc
    etc.) von Herzog Biron von Kurland war. Wo die andre Hälfte hin gekommen ist, kann vielleicht Rocca unter den Linden, oder Waagen oder so einer sagen – oder eben Decker.

    Das Theater x---x aus der Prinz Ferdinand Zeit, aber wahrscheinlich später mal umgebaut; in der Hoflage befand sich  allerhand, unter anderm Canapees und Stühle mit roth und weiß gestreiften Seiden-Damast überzogen, Seidenzeug, womit das Zelt eines türkischen Paschas ausgeschlagen gewesen war, der in den russischen Kämpfen unterlag, wodurch es im Besitz des Herzogs von Kurland (der wahrscheinlich die Türken irgend wo besiegte) kam. Kann aber auch durch HolsteinBeck erbeutet worden sein; doch erstres ist wahrscheinlicher.

    In dem Gobelin-Zimmer wohnte der König von Sachsen; in dem Saal wurde dann feierlich empfangen. Das Zimmer ist sehr einladend; alle Thiere des Thierkreises an der Decke, die Gobelins, kostbar ausgelegte Tische, ein werthvoller alter Schrank in chinesischem Geschmack und die oben geschilderten türkisch-Seiden Stühle etc. Wohl geeignet für einen altfränkischen König.

    Claude Joseph Fontaine war Liebling der Prinzessin und charge d’affaires, nach ihrem Tode General Bevollmächtigter der Barjatinskischen Familie, 1816 verkaufte er es, als Bevollmächtigter, an v. Treskow. Noch bei Lebzeiten der Herzogin schenkte ihm diese „den alten Küchengarten“ – später 1790 das Morellysche Haus – der früher alter fürstlicher Schloßgarten und ein Jagdhaus dazu, gewesen war.

    Die Beziehungen zu ihm hat X---x richtig geschildert; auch der Dämpfer mit 6 Pferden auf 4.

    Nicht ermittelt.
    Friedrichsfe
    Messtischblatt Friedrichsfelde (heute: Berlin-Friedrichsfelde, Ortsteil des Berliner Bezirkes Lichtenberg)Friedrichsfelde(heute:Berlin-FriedrichsfeldeOrtsteildesBerlinerBezirkesLichtenberg)Dorf Friedrichsfelde. Viehstand.
  • Ackerpferde... 22.
  • Mergel... 4
  • Herrschaftliche.. 5
  • Verwalter und Milchpächter 4.
  • Summa
  • 35. Pferde
  • Kühe.. 66.
  • Schaafe.. 1081
  • Kleines Aquarellbild

    Vue de Friedrichsfeld dedicé à Son Altesse Serenissime Madame la Duchesse de Carlarde et de Semigelles Schwarz
    fecit
    fec.
    1787
    .

    Paul Rubens Christuskind, blauer Himmel als Heiligenschein, dann Regenbogengewölk.
    1802
    L’année
    L’an
    1801 le 26.
    Decembre
    Decemb.
    est né de René le Roy de Chateaubourg et de Marie Elisabeth Becker son Eponse, un fils, qui a été Baptisé le 25 Janvrier 1802 Par moi C. G. S. Damerow Parterre de l’Eglise de Friedrichsfelde. Les Parrains: Im Gobelin-Zimmer, jetzt Billardzimmer. Schwarzer Marmor Haus im Schloß zu x---x wurde am 19. Sept. 1779
    Seine Königliche Hoheit
    S. K. H.
    der Prinz August v.
    Preußen
    Pr.
    geboren. Diese Gedenktafel ließ ihrem Vater errichten Seine dankbare Tochter Mathilde v. Waldenburg Ehren-Stiftsdame 1865. Vier große schöne Gobelins auf dunkelrothem Grund
    • Diana. mit Attributen der Jagd.
    • Juno. Mit Pfauen und und den Attributen der Herrschaft
    • Venus mit Schwänen und Amor (Tauben [allen 4 geund Guirlanden)
    • Ceres mit Garben, Ackerbau, H---X
    Der große schöne Saal, ein großes Mittelstück mit zwei kleinern Seitenstücken, die durch je 4 corinthische Säulen abgetrennt sind vom Mittelstück, alles reich verzirt, vom Stück eine kostbare fein ausgeführte Borten-Ranke als Ranken-Borte, kaiserliche Adler mit
    Senatus Populusque Romanus
    SPQR
    Senatus Populusque Romanus
    , den Kaiserbildern und Lorbeerumrankt, Stuck-Supraporten, der Frühling mit Blumen (Flora) der Herbst mit Früchten und der Herbst noch ein (Bachusfest). Große prächtige Spiegel. Parkettirt. Schöne Trophäen: Schild, Schwert, Fxxx--x mit Liktorenbeil, alles mit Lorbeer-umrankt. (schön gemacht). Auswelcher Zeit das ist, ist schwer zu sagen, ebenso wie die eichenholzgeschnitzte Treppe. Ob aus 1719 oder 35 oder auch noch später. Bestimmtes findet sich nicht darüber.
    • 360000
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