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VI.

FürstenwaldeBeeskowCoſsenblatt
  • Steinhöffel (un
    Demnitz
  • Der Blumenthal
  • Batzlow, Ihlow
    Predikow
  • Friedrichsfelde

    Fürstenwalde.

    Poſt. Paſſagierſtube
    Friedrichsdenkmal⸗Enthüllungs-bil und Fr: W.Friedrich Wilhelm III dar, nuKopf und Bruſt ſichtbar, hinter der LGardine ſeiner Theaterloghervorlugt. Dazu einBleiſtiftszeichnung der Fürſten-walder Kirch (gut⸗mittelalterliches Schiff und geſchmacklomoderner Thurm) von deHand des älteſten SohnesMan merkt: hier iſt egut ſein
    Der Alte und ſeine zweZuhörer . . .Schreibt miein Mann aus Dresdener habe ſeinen Ueberzieher hieliegen laſſen, über eineStuhllehne.. . . Ich ſagMeiern: Meier fragen Sidraußen auf dendem Bahnhof. RichtigMeier er bringt den Ueberzieherwo war er geweſen übeeiner Stuhllehne, aber meinHerrn, aufm Bahnhof. Siſt er immer
    Die beiden murmelten antwortetedurch ein Gemurmel, das halb ihrZuſtimmumg Uebereinſtimmung mit dem Sprecher, halihre Mißbilligung des Dresdners aus drücken ſollte; ich abezog mit Oſtentation meineneben mir liegenden Ueberziehean, als offner AusdruckAndeutung loyaleGeſinnung und Bekenntniß, daß maähnliches nicht von mir zgewärtigen habe und ſtießg danin den weiterdraußen ſtehendePoſtwagen
    Hier machte ſich die Unterhaltung fand links ich einen ReiſegefährtenWährend der Wagen über daPflaſter raſſelte und dievon rechts unlinks her die Gaslaternen in’Fenſter ſcheinen, wandte ich micmit der BemerFrage an einen Gefährten
    Fürſtenwalde hat GasJa, und aus Stubben; lautetdie Antwort
    Ja, ausAus StubbenJa, aus Stubben. Nun folgten chemiſctechnologiſche Auseinanderſetzungendie von mehr gutem Willeals Wiſſen (?) zeugten und diUnterhaltung gerieth ins Stocken gerathenUnterhaltung machte erſt mit unſelber wieder auf, als daBeeskower Straßenpflaſter, diWagenſtöße heftiger machte
    Beeskow iſt nicht ſo ſchlimals es klingt. Wendiſch. Ehat ein Kloſter⸗ Amt, das romantiſch iGrünen auf einer Inſel liegt, ehat Mauerreſte und ein altes Thorthüren unhat vor allem eine ſchöne altKirche aus dem Jahre 1556
    Die alte Küſtersfrau vo82 Jahren. 56 Jahre Küſtersfrau; ſchon 16806 die Kirchengüter vergraben, die aufge fundenen Knochen. Die Geſchichte vom ſilbernen Crucifix. De17 jährige Junge. Getauft und eingeſegnet. Das Crucifix iſt wegAber Gensdarm Die Bürgekommen aus ihren Häuſern, diGensdarmen kommen und der einbringt ſeinen kleinen Hund l miteinen Rattenfänger mit abgeſchnitteneOhren, ein kluges Thier. LaufenDiBürger laufen nach dem Kietund die Kietzer laufen nacder Stadt, endlich ſagt Heyenvom Kietz: ich habe Leinoesers (?)Junge laufen ſehn, mit ’was Schweres in’ m weißeTuch; x---xaufm Bleich xFelde iſt er gelaufenAllens nach. Suchen wir und ſuchewir, aber können nichts finden, bi der Rattenfänger kommt, der ſchnüffelund ſchnüffelt (?) und endlich fängt ean zu ſchaufeln und da lag esetCrucifix. Ohne den Hund wäre wareweg. Lenioesus Junge hatte egeſtohlen, danken Sie ſich ein Junghier getauft und eingeſegnet. Gotbewahr uns in Gnade vor ſolcheKinder
    (Vorher die Geſchichte von Mohreund Schachbrett⸗Wappen und voPfefferkuchenmann) dann da3 Rathsherrn⸗Bild. Gleich beiEintritt die Schönheit der Kirchedie hohen Fenſter und Pfeiler, deköſtliche Epheu

    Cossenblatt

    Grundriss; Schloss Kossenblatt, CossenblattSchlossKossenblattCossenblattKossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattSchloss Kossenblatt. Gar nichtUlrike unAmalieBalkoBalkonIhre HoheiX---x PrinzeſſiFräuleinsCammeGlasdielObehomeiſteriG---Ihr
    Königliche
    Königl.
    Hoheit
    Hoh:
    KronprinzeſſiBarfus’ſcheEckzimmePrinzHeinricund FerdinanGarderobAucBarfusx---xſchBilder
    Barfus gehördieſer ganzFlüge Barfusens großeEckzimmer. Etw15 Köpfe, ausRitter aus de15. 16. 17t Jahrhundertſchöne brandenburgiſchBücher. EinzelnKöpfe (einer halb Rem-brand halb Van Dyckſehr gut.
    Karl Friedrich LudwigLudwig Graf von Barfugeb.geboren 1700 geſt. 174Rothe Mantel und Johanniter Kreuz Theil der uralteRingmauer des Par-fuſen Hofe midem P. Wichhauſund dem RömerThur in Cöln amRhein
    Barfus Falkenbergals Major im 12.Regimen
    Verſchiedene Barfusſche Wappenſteine Auf der TreppeKönigin Sophie Char-lottEiner der GrenadireEine Kinderſchmirelewahrſcheinlich voeiner der Prinzeſſinneherrührend: holländiſchrothe Ziegelhäuſergrüne Fläche, zweBäume, zwiſcheden zwei Bäumezwei Juden, diſich begrüßen
    Grundriss; Schloss Kossenblatt, CossenblattSchlossKossenblattCossenblattKossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattSchloss Kossenblatt. Auffahrt mit SandſteiFlieſenfür deKöniGaſt-kammeditCorridor mit 9 PinſeleienabSpree
    • a) ein Bild Ludwigs XIV, aLilienthron, mit blauem Königsmantel und goldnen Liliedrin; holländiſche kleine Kachelmit komiſchen kleinen blaueFiguren und Bildchen. 1Bilder vom Königeinige Juden, ſeierſter Kammerdiener undeſſen hübſche Frau(todter Vogel, RothſchwanzFliegenpinkas) durch deKamin, x---x, ſüberall in den Kaminſtuben,) nachdem ſivon Fliegen uund Spinnegelebt)
    • b) Königs Arbeits-zimme, mi16 Bildern des Königsſie ſtammen alle auden Jahren 36. 37. 38. 
    • In dieſem Zimer aucein ſchwerer Eichentiſcvon 3 1/2 Fuß iQuadrat, 4 Füßund zwiſchen deFüßen noch Säuleoder Pfeiler, damier recht feſt| ſtehtZwei ſchwere Holzſtühle, wie unſerjetzigen GartenſtühleAuch die StaffeleiUeberall ſchöne Kamine; alles geweißtkeine Wand und Deckengemäld

    Eine Brücke führüber den Mutterarm der Sprenach dem x---„Luſtgarten“; nichtmehr außer Keubbenvon der Tränke zu ſehn8 Fenſter Fronund in der Mitte Balkound Balkonfenſter; au dann doch eine Verzierung ſo
    Schloss Kossenblatt; Näheres nicht ermittelt. 171
    mit der JahreszahA. OAm Balkon hinten und vorn befindeſich ein Namenszu
    Schloss Kossenblatt; Näheres nicht ermittelt.
    der ſich als A. W.August Wilhelausnimmt. Aber was
    Die Kirche.
    (Wie Heinersdorf) abeſchlanke
    Gebäudeaufriss; KircheKircheKossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattKirche Kossenblatt. Barfus’ſches Erb-begräbniOppenſches Erbbegräbni
    Der Feldmarſchall und der jüngſte Sohn ſinbeſtimmt hier begerabendie zweite Frau nicht erwieſen. Jetzalles zugeſchütttet. BeOppen’s auch. Docbenutzen andre Familiedie Gruft (Paschkund Buchholtz)

    Längliches ChorDas Gröben OppenſcheBil: 7 Mädchen undie Mutter (SOppen) Jungens, dociſt das Bild größegeweſen, abedie ſchlechten Stückewahrſcheinlich linkund in der Höhe, wurdeweggeſchnitten

    Die Fahrt von Beeskobis Cossenblatt. Die öde, reizloſLandſchaft. Der 12 jährige x---ſchJunge: „Willſt Du mit“. „Ja, wwolln Se ’n hin?“ Dann erſtDie hübſche Dorfgaſſen⸗Linievorher der ſchöne See als einzigeLabſal und eine kurze Birken⸗AlleeBuchholtz Haus hat noch dialten Oppen’ſchen Fundamente
    Lageplan; Kossenblatt (heute: Ortsteil der Gemeinde Tauche), CossenblattKossenblatt(heute:OrtsteilderGemeindeTauche)CossenblattKossenblatt. SeSchloßKircheAmtmanThurPaſtoxKüſter
    Dort ſtand das alte,urſprüngliche Schlo undarum wurde das neudahinter aufgeführt, waimmer ein Uebelſtand bleibtdenn obſchon viel größeriſt es doch wie bei Seigeſetzt und noch dazu halverdeckt
    Die Geſchichte von dealten Barfus erzählen, dium ihre Erben zu enterben ein Feuer auf deSchloßhxofe anmachen und alleverbrennen ließ; – dann diGeſchichte vom holländiſchen Baumeiſter, der den Schatz vermauermußte, worauf ſie ihn, u ſicher zu gehn, doch aucvergittern ließ
    Dann die Stappen-bec’ſchen Mittheilungen übeFr. W.Friedrich Wilhelm I. – Vorher, voBarfus, die OppenſchZeit und das Oppen’ſcheBil in der Kirche

    Steinhöffel

    Tugend hat ihr eigen LichDieſes Monumentum nuſprichBalthafar Diethoff v.Wulffe, Oberſtleutnant von der ErbInfantriErbherr auf Steinhöffeund Kerſtorff etcHier wohnt nur der Leibdie Seel hat Gottes HandO daß er lebte nochſpricht wer ihn hat erkann 1706 vermählt, 172geſtorben, 57 Jahalt geſtorben (alſzur Zeit Fr: W: Friedrich Wilhelm I)Die Geſchichte mit deSchäfer. Er hatte großWildgehege; der Schäfer ſpieltimmer den Dudelſack, trotz Verbot (und vertrieb dadurch vielleichdas Wild) Wulffen wüthenerſchoß ihn; dafür verlor ealle Güter (Kerſtorff, Tempel-ber etcet cetera) bis auf Stein-höfe; Fr: W: Friedrich Wilhelm I nahm (?das andre.
    Das Denkmal mit den zahlloſe Trophäen⸗Ornamenten, alles iStuck,, halb frei, halb hautereliefartig, erinnert an das „Zitterſpiel“ (Degen, Flinte, Streitaxt, Lanze, Spaten, XX---xaber Axt, Morgenſtern, KeuxxleStreitkolben, Pauken und TrommelnDavor das lebensgroße Oelbild,Bruſtſtüc
    Die Königs⸗Eiche iPark. – Das Gelübde (1854) diKreuz Ztg bis zu ſeinem Lebensendzu halten und binden zu laſſen. Die eine koſtbare Ausſicht audie Rauenſche Berge. – Daſtille, ſchöne Schloß. – Der Spätgang in den Park; die Nachtigallen. – Der Nachtgang durcdasie Zimmer des Schloſſes
    Nicht ermittelt.

    Zwei Blätter M. S.Manuskripvon Friedrich demGroße

    1) S. 30Aimable auteur ami charmanvous dont la source intarisablnous fourrit si diligemmende ce fruit rare inestimablque votre Muse sagemencoeuilit presque à chaque momen(Variante untenque votre Muse hardimenDans un Sejour peu favorablfait eclore à chaque moment.au fond de la lituanie 1j’ai vu paraitre tout brillanles rayons de Votre geniqui confond dans la Tragedile fanatisme en de (?) jouantj’ai vu de la philosophiej’ai vu le baron Voyageuet j’ai vu la piece acompliou les ouvrages et la vide Moliere sont en hH;oneuà la France vVotre patriVoltaire daignez epargneles frets que pour l’academiSa main a voulu destiner

    S.Seite304S. 308Am Rande deſſelbeBlattes
    ſtatdieſeZeilehat er { un poeme imortal deMuses aprouvla Satire (? aber ſehr wahrſcheinlicſo) aux abrois de depiconsumécraind d’emoufir ses daentsur Votre renommé
    zu dieſer 1 findeer eine Reimzeile { Et Rival de Birgille, elevde Newto
    Cet esprit, ces talents, ces qualités du coeupeuvent plus sur mesens (?) que tout ambassademS.Seite 308


    An den Seiten befinden      1ſich allerhand Striche, Namenszüge, Buchſtabenſchlingungeetc. wie ſie einer machtder etwas grübelt odeeinen Reim ſucht. Dieletztre war ſicherlich mehrfacder Fall, denn danebeſtehen in Columne
      magnifiqurustiquimpliquphilosophiquintriquMusiquiniqupoetiqu
      aprouvdepravannoncéconsuméalarmé
    Andres iſt ſüberkritzelt, daes ſich nicht meherkennen läßt 2 S.Seite 30Das andre Blatt fängana
    cet art des Savans inconcet art fut bani de l’ecolau pedants ils est inconles Courtisons toujours a crque xc’etoit l’art de son idol

    Dann ſolch Strich und linkdanebe
    cet art fut bani de l’ecoldes pedants il est inconpar l’inquisition frivolll’asage en seroit defendSi le pouvoir de leur ecolà ce point c’etoit etenduDu Vulgaire la troupe fol Sa part meme en a pretendu 1le courtisan toujours a crque c’etait l’art de son idolet souvent on a confondle froit nonsens d’une parolet l’enflure de l’hiperbol
    avec l’art de penser, cet arsi peu connu

    Rechts daneben (zweite Verſiooder Dritte wenn man ſo willcet art fut (Klecks) L’ecollau pedants il est inconnpar l’inquisition frivolll’usage en defendle courtisan toujours a crque c’etoit l’art de son idolldDu Vulgaire la troupe follA
    Sa part meme en a pretend
    Nos... fols de L’hiperboln’y est point non plus parvenenfin un philosohe ha bit
    dans ce morde aveugle esven
    et c’est par son secourutil
    que l’art de penser a vaincle qalimatias imbef(c)ile

    3) S. 30In der Mitte deBlattes ſteht
    ce talent prefieux et rarne sauroit se communiquela Nature en parait avarautans que l’or à qui compte
    tout un siècle elle se preparlorsqu’elle veut nous le donnemais vVous le pasedez Voltèret c’est vouloir vous anujer(ennuyerque d’aller Contense calculel’eritage de vVotre PerDarunte
    L’occupee (?) en pose lesacrés fondement
    vainqueur des prejuges icroisent par les tems
    Rechts danebe

    Mais souvant on confond
    des mots l’arogance frivol
    come la frujeur (friseur??) lactet mollpaſse pour valeur evertuRundum wieder Strichetc. und Reimwortpretendvenparvenpreparrarhiperbolparol

    Das Ganze erſichtlicdie erſte große Begei-ſterungs Od an Voltaire

    Familienbilder

    • 1) Urgroßvater: Miniſterv. Masso
    • 2) Großvater: Generalv. Masso (Gardedu Corp⸗UniformDie Marwitz’ſche Bemerkung über die Zahl deGenerale) geſtorb: gestorben 1817
    • 3) Die Söhne des letztrewaren
        a) der Generallieutnantb) der 16jährig bei Leipzig fielc) der Miniſted) der Geh. R.Geheime RatGeheimrat auf Roh
    • 4) Feldmarſchall v. Flangeb.geboren 1664 geſt. 174
    • 5) Valentin v. Masso
      Königlich Preußischer
      K. Preuß
      General, wahr-ſcheinlich aus der Mittdes vorigen Jahrhundert
    • 6) (ſehr hübſch und guterſichtlich von eineFranzoſen oder Niederländer) v. Blumen-thaKurfürſtlKurfürstlichKurfürstlicher BrandenburgiſcherCabinets Miniſter Geſandtein Frankreich
    Die Massow’s warealle gute Trinker (diAnekdote) es exiſtirt iSteinhöfel noch ein Goldbechevon der Form eines großeChampagnerglaſes, deſſen Fuſtück eine hübſche ſilbernWindmühle iſt, ein Fluß. dieer wegeihres des ſpitzen Daches und delangen Flügel der Windmühle natürlich nichſtehen kann. In diWindmühlenthür mußte nuder Trinker hineinblaſenund die Flügel drehteſich, trieben einen Zeige am Zifferblatt und deBläſer mußte nuſo viele Becher trinkeals das Zifferblatzeigte
    Zu den Raritätegehört auch eine Büſteder Königi (Luiſe odeEliſabeth) mit eineMarmorſchleier, der durchauſo dünn iſt wie Gazedazu noch ein Muſteim Rand deſſelbenSo ſagen: die Massows wareimmer leidenſchaftliche Jäger und nach de Jagd liebten ſie zu bürſten d. h. 2tüchtig zu trinken. Nun diAnekdote mit den 101 Hirſch ieinem Jahr; die koſtbaren Geweihe, die Bärenjagden in Ruß-lan etc
    Der Waffenſchrank
    • 1) Säbel des Generalleutnants1806 als 13.jähriger Jünglinals Junker bei Rudorf⸗Huſare
    • 2) Säbel ebendeſſelben d. hValentin’s) im Kriege gegeFrankreich in Spanien 1812 unin den Befreiungskriegen 181314 uund 15
    • 3) Säbel des Miniſters; deer als Lieutnant ierſten Garderegiment 1813,14 uund 1 geführt hat
  • 4) Büchſe und Schärpe voCarl v. Maſſow, de15 Jahr alt als freiwilligeJäger ausrückte, bei Lützeund Bautzen focht unbei Leipzig (16 Oktober) ſeineTod fand. | Ein auffliegendePulverwagen zerſtückeltihn in die Luft.
  • Andre Bilder: Schönes 2Bild der Königin Luiſevon (  Reizender Kopf, das üblichweiße Spitzentuch uKopf und Kinn: das blondHaar lockig arrangirund an Front ein GazeKnoten und eine Fede
    Im Gartenſalobefinden ſich 2 Schinkelund 5 Gillys. Die Jahreszahl fehlt, – doch ſind ſiwohl ſehr bald nach ſeineRückkehr aus Italien gemacht Schinkel (Schinckefecit mit einem ck.
    • 1) La Maison du Vigne⸗ron, et Vendange àSteinhoeffe. Eireizendes Bild, inundiArrangement und derbheitrer Stimmung niederländiſch, etwas verfeintwie in den DavidWilki’ſchen Bildern; iBeleuchtung, Farbentoetc. italieniſch, odekurz ſo: als Genrebilniederländiſch, als Landſchaftbild italieniſch. Es iſt 2Nachmittags Beleuchtung; einGruppe rechts ſitzt iSchatten von Bäumen; audas laubumrankte Winzerhaus ſo wie auden freien Platz davofällt über ein mildeheitres Sonnenlicht. Winzeund Bäuerinnen tanzeeinen Rund und Ringeltanz; im Porticus, Vorhauders Winzerhauſes und auder Treppe, alles voWein umrankt, ſteheplaudernde Paare und eipaar Fiedler
    • 2) La Vigne de Stein⸗hoeffe. Dies Biliſt ruhiger als daserſt, aber vielleicht nochübſcher und anziehenderEs iſt daſſelbe Hausaber vonſo demdaß mamehr die Giebel⸗Seitals die Frontſeite ſiehtDie Sonne geht eben unteund ein rothbrauneTon liegt über dem GanzenZwei Bäuerinnen kehren miFruchtkörben heim, an deſonnenbeſchienenen, rothbrauneGartenmauer ſteht einkurzgeſchürzte Winzerin in 2grünem Friesrock und rotheMieder und reicht abgeſchnittenſchwarze Trauben eineWinzer heraufzu, der obeauf der niedrigen Maueſteht. Edeltannen unSilberpappeln im Hintergrund, das Ganze durchauitalieniſch und ſehr reizend

    Von
    Friedrich
    Fr.
    Gilly
    .
    Es ſind 5 Blätter, diin Art, Ton, Farbe ſicalle ſehr ähnlich ſehn weiß, hellwaſſer grün und hieund dort dunkle Schatten maſſen herrſchtein allen 5 eben ſſehr vor wie Wenn iin den zwei Schinkelſchen Blätter ſaftgrün und rothbraun.vorherrſchen und ihre Friſche und Kraft geben, ſo ſind hieAlle 5 führen nur diweiß und ein helles Waſſergrün die vorUnterſchrift Vue deSteinhoeffeherrſchenden Farben und rechtin der Ecke: Fr.Friedrich Gilldel. ad Natur.: 1) und 2) zeigen daSchloß 1) wie es ſicpräſentiert wenn mavon der Gaſſe her einfährt 2) vom Paraus. 3) das japaneſiſchHäuschen im Park, das de Könige Fr. W.Friedrich Wilhelm III ſo gefieldaß er ſich in Paretz genaeins nach dieſem Muſteaufführen ließ. 4) EinBaum⸗ und 5) eine Waſſerparthie (Cascade) aus dePark
    Die ganze Art der Malerei hat, wie ſchon angedeutet, mider Schinkelſchen keinSpur von Aehnlichkeit. DiSchinkelſchen machen deEindruck modernerſehr farbenkräftiger Aquarellbilder; die Gilly-ſche ſind Federzeichnungedie mit dünnen, unkräftigen Waſſerfarbe hinterher fein unſinnig getuſcht ſind

    Dann diMühle und ihrGeſchichte; dann das Voltaireſche Blattdann, Nacht-Schloß, ParkDie Gilly’ſchen Bildezeigen noch genauwie das alte Schlovor 50 Jahren wardie Flügel waren aueinſtöckig (parterreder dritte Stock deHauptgebäudes waniedriger und dibeiden Thürme miMauerkrone fehltebeinah ganz. Der Umbaerfolgte 1847uund 48 durcOberHofbaurath (?)Hess
    Lageplan; Steinhöfel, SteinhôfelSteinhoefelSteinhôfelSteinhöfel.
      a) Kirchb) Schlo
    • c) Bibliothek (mit einem SäulenPortikus) am Bach uunTeich gelege
    • d) La VignIm Park Brücken, japaniſche Häuscheetc

    Ihlow.

    Allhier ruhet in Gotder wohlgeborne HerHerErnſt Chriſtian von Ilgew---x..
    churfürstlich
    churf:
    sächsischerLeutnant zu FuErbherr auf Iliſt geborn in Kirſchbaud.den 3. Juni 164und verſtorben zu Ilden 7. Oktober 169 Mit 17 Wappeeingefaßt darübe
      v. Strantz, v.Blumentha, vWinterfeld, v.Bredo v. Oppenv. Bülow. Danv. Ilo uund v. Arni
    ein gemeinſchaftlicheWappen, ſo daß maſieht dieſer Ilo wamit einer Arnivermähl
    Nicht ermittelt. Jungfraugolbla
    goldner KranWappen der Ilos

    Auf x---xdem Grabſteiiſt es ſo
    Nicht ermittelt.
    a. dies iſt erhöh
    Dieiſdaächte
    Gebäudeaufriss; DorfkircheDorfkircheIhlow (heute: Ortsteil der Gemeinde Oberbarnim)Dorfkirche Ihlow.
    Alles behaunFeldſteine; Theurevon Holz
    und
    u
    vorigesJahrhundert

    Batzlow.

    Wir erreichten Batz-lo nachdem wir vorherr (von Buckow auserſt den Telegraphen Berg– einenden höchſten Theil der Donners-berg – dann Pritzhagendann Reichenberg paſſirhatten. Möglich daß in beideDörfern d. h. in den Kirchen noch etwas zſehn iſt; in Reicheno(auch bei Batzlow) ſicherlich. DiBatzlower Kirche, was das Mauerwerk und den Thurm angeh(alles Feldſtein) iſt ſalt und reichgewiß in die alt⸗Barfus’ſche Zeizurück; das Innere aber ſtammtlaut einer Inſchrift, aus den Jahre1757 uund 1758, wo ein Barfus ich glaubChriſtoph v. B.Barfus das Innre kümmerlich ausgebaut hatund alles Alte beſeitighat

    Praedikow.

    Hohen und Nieder⸗Praedikooder oOber⸗ und unter DorfEine alte Ulmen⸗Allee (nukurz) zwiſchen beiden. DiKirche iſt in Nieder⸗Prädikow„Das Gut iſt ſchön geworden aber nicht das Dorf“Tagelöhner ſtatt der Bauerjetzt. Die ſehr alte (Feldſtein) Kirchetzt mörtelbekleidet wahrſcheinlich in der Mitte des vor.vorigenJahrhunderts reſtaurirt und neueThurm. Alles umtwölbt, linkvom Altar, die Stelle wo der Thurſteht, etc. ſo daß daſelbſt ſehviele begraben liegen, vielleich von mehreren Familieund wie ich aus deSenkungen ſchließe, nicht zugeſchüttet. Noch ſieht madie zugemauerte kleine Thürdie zur Gruft führte. Sonſnichts in der Kirche aujener Zeit, nur noc„die heilige Veronicmit dem Schweißtuch– koſtbar. Hoch Praedikow

    Proetzel

    Der Gaſthof zur goldnenKartoffe. Der Blouſenmann mit dem Guckkaſten

    Der Blumenthal.

    Kiefer, Edeltanne, LercheWeißdorn, Eiche, BucheElfe Birke, Haſelſtaude Ebereſche, Hageroſe Mittagsſtille, leiſe VogelſtimmenKuckuck, der plötzlich auffahrende Wind, dann wiedeſtill
    Er hat zwebeſonders bemerkenswerthe Stellen, einin der Hälfte nacWerneuchen hin iſt nur ein ſchönes Landſchaftsbild linkwenn man voWerneuchen kommt, de von Waldund Tannenhügeln eingefaßtSee, rechts in gleicheTiefe ein Eichenforſtdeſſen Eichbäume mit ihren Gipfeln faſbis zum Wege aufreichen, der durchauein Viadukt, ein Damiſt, der durch dieſe Schluchin zwei Hälften theiltIn der zweiten Hälfte deBlumenthal (nach Prötzel hinziemlich zu Anfang dieſezweiten Waldparthie liegdie „wüſte Stadt“. EGamen Grund und Gamen⸗See; Schmidtvon Werneuche rechts am Wege, faſzwei Meilen hinteWerneuchen; man paſſirden Hof eines Vorwerkslenkt aufs Feld, hintedem Vorwerk, paſſirt ebis an die nächſtWaldecke. Noch eine kleinStrecke weiter und beinaan der Liſière deWaldes beginnt die ehemaligStadtmauer (alles Feldſteindie nun ein Hügel terraiFeldeinwärts umgiebt da600 Schritt lang und 40 Schritt tief iſt. Die 3Fundamente ſind ganz unverkennbar. Zur Gewißheiwird einem dies beBeſichtigung der Details, deEinzelnheiten innerhalb dieſegroßen Vierecks. Ohngefähin der Mitte erhebt ſicdas was als die „Kirchegilt und höchſt wahrſcheinlich die Kirche iſt. DiFundamente liegen hier nocklar zu Tage, ragen ſelbſhalb Fuß hoch und mehhervor, der Mörtel iſnicht geſpart und zeigt ſicauf Schritt und Tritt. Die Fundament auf einekleinen Anhöhe gelegeiſt noch etwas über 6050 Fulang und einzige 40 Futief. Hat man erſt diKirche, ſo orientirt maſich ziemlich leicht, maſieht die Straße, didaran vorüberführte, erſichtlicdie Hauptſtraße der Stadtman erkennt die Häuſer fundamente von immer wiederkehrender Größe und Gleichartigkeit und findeſich zuletzt mit einer ArSicherheit darin zurecht, beſonderan der Weſtſeite der Stad (d. h. mehr in der HTiefder hügelan gebauten Stadtwo man Backöfen unZiehbrunnnen ganz deutlicerkennt und mit ihrer Hülfſich ein Gehöft conſtruierekann, das aus eineHauſe und einem Hofe beſtandauf letztrem Backofen unZiehbrunnen. Um ſich zvergewiſſern, daß ers Backofeund Ziehbrunnen iſt, muß manan der Hand des Führers, ſerſt ein Muſter⸗Exemplaaufſuchen, das einem ad oculound unwiderleglich den Bewei führt: „ja, dies iſein Backofen, dies iſein Brunnen.“ Hat maerſt die MubeweisführendeMuſterbeiſpiele geſehnſo erkennt man nuleicht die andern Exemplare, die minder frappirſind, aber doch immer ſum ihre Aehnlichkeit miden beiden Exemplaregleich erkennen zu laſſenSolcher Backofen⸗ſtellefinden ſich vier oder fünfBrunnen zwei oder dreiDer eine Brunnen, in deman Steine geworfen, diaber locker über einandeliegen iſt noch jetzt wenigſtens 5 Fuß tief, vowenigen Jahren, eh diUmpflügungen ſtattfandewar ſeine Tiefe nocgegen 15 Fuß. Ebenſderie Kirchenſteinmauer; ſiragte vor 25 Jahren nocan vielen Stellen als wirkliche mannshohWand, alſo als Ruinnicht als bloßes Fundamentaus der Erde. Mein Führehat noch darin geſpieltDie Kirche iſt mit Mörtegebaut; die Brunnenſteinaber ſind mit Lehm auf geſchichtet und ſteckenoch bis dieſen Tain einer Art LehmCylinder drin, wie Roſinen in einem KuchenDann der großMarkſtein, etwa Fuß im Quadrat wieine Tiſchplatte; er liegſehr tief; man hat ihan einigen Stellen 14 Futief umgraben und waimmer noch nicht bis unter den Stein gekommen1348 (?) war es einStadt oder Dorf, 1375 wa es beinah wüſt, 141noch mehr; 100 Jahſpäter ganz. Wo einſStadt war, war nun Wald Eichen, Churfürſt JoachimJagd etc. etc. Sonſt vertreibt die Kultur den Walhier hatte Wald die altKulturſtätte bezogenBeſchreibungenNun iſt auch der Wal
    wieder hin; die Eichen (unüber 7 Fuß im Durchmeſſerwelche) ſind hin und diCultur rückt wieder ein, abeals Ackerfeld. Der Weizeſchießt auf und der Rapsdufweht herüber; aber Nachts wender Mond im erſten Viertel ſtehtdann kommt das Wildſchwei in Rudeln in die altStadt, in den alten Eichenkamp, drin ſie ſo langzu Hauſe waren unals wären böſe Geiſter iſie gefahren wiſſen ſidurch die Saat hin, bider Knall der Büchſe odedie Morgenſonne ſie wiedein den Wald jagt
    Das Ganze iſt wie einverzauberte Stelle und abermalnach 500 Jahren will icdeſſelbigen Weges fahren

    Friedrichsfelde.

    WahEr war ſehr beliebt iDorf, weil er freundlich, unhuman und ſplendide warEs kam hinzu, daß diLeute ihren Vortheil voihm hatten z. B. konntder Marſtall (wohl a50 Pferde) nicht untergebrachwerden, ſo kamen ſie zDutzenden in die Bauerſtällwas gut ſoweit wurde, Auch kam viel BeſuchLeute aus Berlin diden König ſehen wolltenwenn er im Parpromenirte, was alleGeld in’s Dorf brachteaußerdem der viele Beſucim Schloß ſelbſt; zum Theimußte doch das HDorden Bedarf an alleliefern. – Täglicwurde ein ganzeHaufen Holz gefahren was auch viel ein- 3brachte. – Seine Leutwaren altfränkiſchblau und gelb, dabedie Kutſcher in Kanonenſtiefeln
    Er promenirte ſehviel im Park ider VormittagsſtundeNachmittags Fahrtein die UmgegendStralau, LichtenbergSchönhauſen, Biesdoretc
    Mit der Herzoginvon Kurlan und Deckeriſt es nichts. Dankommt die hübſche Zeider Herzogin Prinzeſſin von Holſtein⸗Bec
    Beide Theater, beidaus ihrer Zeit (nichFerdinandſch) ebenſo Eis-kelle und gothiſches Haus
      1) Theater⸗Aufführungen
    • 2) Ernte Kranz; BudenJahrmarkt; Schäferſpiele
    • 3) der Prinzeſſin Geburts- 3tag. 2 bis 300 Wageim Hof, Königin Luiſund alles. Die vergeſſeneund nachgeholten PagenMit Fackeln zurück
    • 4) Ihr Patſcher, eireizendes Geſchöpf, ihrPuppe – 4 bis Jahr alt, immer geladenimmer um ſie, immean ihrem kleineTiſchchen, wenn diAlte an ihrigedinirte
    • 5) Sie war zwiſche40
      und
      u
      50.
    • 6) Sie war in Friedrichs-feld ohngefähr vo1805–11. Danſtarb ſie – nach Oſtpreu-ßen Meme gebrachtes ſollten 400 Reichstaler dafügegeben werden; dankamen aberThee⸗ und CaviarRuſſen, die damaloft zu 50 erſchienenSchlittenwagen mit Plaund vor jedem 1 Pferd. 3Ein ſolcher Caviar⸗Ruſſnahm die Prinzeſſin mizurück. Dann iſt ſibeſtattet worden auf ihreruſſiſchen Gütern (wowahrſcheinlich in der Nähvor Moskau
      Nicht ermittelt.
    • 7) Es hieß, ſie wärſehr reich geweſen1500 Reichstaler täglich aber dieiſt kaum genug
    • 8) Ihr Geliebter waGraf Chevalier (wahrſcheinlich ganz anders) eifranzöſiſcher Friſeur, den ſie iBade kennen lernteEr wurde ihr Geliebteund gegraft oder geadeltSie konnte ihm ihn nichſein, liebte ihn ſehr, 4war aber ſonſt nicht unanſtändig. Schließlich beſtaher ſie und riß aus. – wurdaber eingeholt. That eineFußfall, um ſeine Beſtrafung zu hintertreiben„Ja! aber nun darer mit Dir nicht mehmit ſechſen fahrenſondern nur nocmit 4en. S Sie fuhnämlich immer mi6 en; da ſie aber, wenigſtens in den erſteJahren kein Marſtalhatte, ſo nahm ſiBauerpferde, dreGeſpanne, auf jedeHand Leine⸗pferd Bauer. So ging ewild in die Stadhinein
    In Berlin geſtorbenin ihrem Hauſe am Pariſer Platz
    Es ſcheint daß ſi an der Trennung voBarjatinski mindeſteneben ſo viel Schulwar wie er,. – IhSohn kam dann nacihrem Tode, regulirtebeſtellte Admiſtniſtratoreund unter dieſer Adminiſtration machte ſich diSache mit dem König vonSachſe

    Friedrichsfelde.

    1719 unter Markgraf Albrecht umgebauZwiſchen 1697–99 haSchlüter das Schlogebaut, vielleicht Luſtſchloß; 1719 unter Albrechtdann bleibt es ſo, wenigDas Vieh des Schlächtergewerks fraß die Lindean: die Strafe war, daſie eine andre Länderreihe (d. h2) neben den 2 ſchon vorhandeneReihen pflanzen ſollten. Diegeschah. Es war unter
    Friedrich Wilhelm
    Fr. W. I
    und Aus den Jahre1780 un86 exiſtireverſchiednkleine Bilder. 178uund 86 hat deHerzog von Kur-lan einzelneverſchönt; abeerſt 1801 ein Umbaſtens im Weſentlichen un1801 wird es ſo gebauwie es im Weſentlichenoch iſt
    Allerdings iſt es richtigdaß unter dem HerzogPeter Biron v. Curlanhier viel Kunſtleben wardie Gallerie, die Kunſtwerkdatiren nicht aus der Mark-graf Car zeit, ſonderaus der Kurland Zeit
    Aus welcher Zeit diverſchiedenen Sehenswürdigkeitedes Schloſſes ſtammen iſſchwer zu ſagen und nichüberall mit Sicherheit zu beſtimmen. Es ſcheint ſicſo zu verhaltenSmueſei
    • 1) die ſchönen Stuckarbeiten im großen Saal1 Treppe hoch, ſind wahrſcheinlich aus der Zeit Mark-graf Albrecht, alſo auder Zeit der erſten eigentlichen Schloß-Anlage. MarkgrafCar bepflegte zu bedauerndaß ſein Vater, wegeMangel an Mitteln, nuim Stande geweſen ſeidieſe Dinge (ReliefbilderWappen, korinthiſche SäulenTrophäen) in Stuauszuführen, ſtatt iMarmor wie ewohl gewünſcht hatte
    • 2) die Gobelins, idem 2 fenſtrigen Zimmedaneben, ſind ſehr ſchön, und CeresVenus, Juno und Diandarſtellend, ſind wahrſcheinlich aus der Prinz FerdinandZeit. Zu jener Zeit wadas beſonders Mode (?) docläßt ſich nichts mit Beſtimmtheit darüber ſagen. Aus dieſeZeit Büſten von Heinrich undFerdinan
    • 3) Das Frontispiceſowie Wandmalereieauf dem Oberflur ((früheauch in einzelnen Zimmernrühren wahrſcheinlich auſder Zeit desr Herzogsinvon Kuland Holſtein⸗Be her. Sie hatte waMäcenatenhaftes, ließ jungKünſtler reiſen, Bildeund Skizzen aufnehmeund dann ausführen, ganwie es damals Sittwar und wie z. B. aucdie Lichtenau thätiwar und ſich populämachte
    • 4) Die vorhandenealten Bilder datireaus der Zeit ders Herzoingsv. Kurlan, der ebenſowie die Holſtein⸗Becnach ihm, ein Kunſtmenſch war. Er hatteine ganz ſchöne Gallerie( über die vielleichDecker, oder Nicolaikünſtleriſches Berlin)Aukunft geben werden. Vodieſen Bildern exiſtirenoch 10 bis 12, dreoder 4 Thierſtück, eiThurmbau zu Babel, eiPendant dazu und dibeiden alten Köpfe, ſo wiChriſtus im Tempe
    Die Hälfte dieſeGallerie befindet ſicin Händen der Herzoginvon Sage, die einnahe Anverwandte (TochterSchwiegertochter, etcet cetera etc.von Herzog Bironvon Kurlan warWo die andre Hälfthin gekommen iſt, kanvielleicht Rocca unterden Linde, oder Waageoder ſo einer ſagen. oder eben Decker

    Das Theater daſx---aus der Prinz FerdinanZeit, aber wahrſcheinlicſpäter mal umgebaut; in der Hof lage befand ſich 4allerhand, unter anderCanapees und Stühle miroth und weiß geſtreifteX---xSeiden⸗Damaſt überzogenSeidenzeug, womit daZelt eines türkiſchen Paſchaausgeſchlagen geweſewar, der in deruſſiſchen Kämpfen unterlagwodurch es im Beſitdes Herzogs von Kurlan(der wahrſcheinlich die Türkeirgend wo beſiegte) kamKann aber auch durc HolſteinbBeck erbeuteworden ſein; docerſtres iſt wahrſcheinlicher,

    In dem Gobelin⸗Zimme wohnte deKönig von Sachſenin dem Saal wurddann feierlich empfangenDas Zimmer iſt ſeheinladend; alle Thierdes Thierkreiſes ader Decke, die Gobelins koſtbar ausgelegte Tiſche, eiwerthvoller alter Schranin japaniſchem chineſiſchem Geſchmacund die oben geſchildertetürkiſch⸗Seiden Stühletc. Wohl geeignefür einen altfränkiſchen König

    Claude JosephFontain waLiebling desder Prin-zeſſi und chargd’affaires, nacihrem Tode General Bevollmächtigter der Barja-tinskiſchen Famili1816 verkaufte er esals Bevollmächtigteran v. Treskow. Nocbei Lebzeiten der Herzogiſchenkte ihm dieſe „dealten Küchengarten“ ( oder ſpäter 1790 das MorellyſchHaus – daser frühealter fürſtlicher Schloß garten und ein Jagdhaus 4dazu, geweſen war
    Die Beziehungen zu ihhat X---x richtig geſchildert; auch der Dämpfermit 6 Pferden auf 4

    Nicht ermittelt.
    Friedrichsfe
    Messtischblatt Friedrichsfelde (heute: Berlin-Friedrichsfelde, Ortsteil des Berliner Bezirkes Lichtenberg)Friedrichsfelde(heute:Berlin-FriedrichsfeldeOrtsteildesBerlinerBezirkesLichtenberg)Dorf Friedrichsfelde. ViehstandAckerpferde... 22Mergel... Herrſchaftliche.. Verwalter und Milchpächter 4Summ35. PferdKühe.. 66Schaafe.. 108

    Kleines Aquarellbild

    Vue de Friedrichsfeldedicé à Son AlteſseSereniſsime Madamela Duchesse deCarlarde etde SemigaelleSchwarz fec.fecit 1787

    Paul RubenChriſtuskind, blaueHimmel als Heiligenſchein, dann Regenbogengewölk
    1802
    L’anL’année 1801 le 26.Decemb.Decembrest né de René leRoy de Chateaubouret de Marie ElisabethBecke son Eponseun fils, qui a étBaptisé le 25 Janvrie1802 Par moi C. G.S. Damero Parterrde l’Eglise de Friedrichs-feld. Les Parrains
    • 1. Monseigneur lPrince Jean de Bara-tinsk
    • 2. Monsieur Joseph dela Fontain, Chevalie
    • 3. Mr.Monsieur le Comte Frederic,de Hardenber, Chevaliede l’ordre de St Jeaet Chambellan de Sa M. le Roi de Pruss
    • 4.Mr.Monsieur le Comte Augatteede Voſ Chevalier dl’ordre de St Jean Chambellade Sa Maj. le Roi de Prusse
    Im Gobelin⸗Zimmer, jetzt Billardzimmer.Schwarzer MarmoHaus im Schloß zu x---wurde am 19. Sept. 177S. K. H.Seine Königliche Hoheit der Prinz Auguſt v. Pr.PreußegeborenDieſe Gedenktafel ließ ihreVateerrichteSeine dankbare TochteMathilde v. WaldenburEhren⸗Stiftsdam1865 Vier große ſchöne Gobelins auf dunkelrotheGrun
    • Diana. mit Attributeder Jagd
    • Juno. Mit Pfauen unund den Attributeder Herrſchaf
    • Venus mit Schwäneund Amor,(Taube[alle4 geund Guirlanden
    • Ceres mit GarbenAckerbau, H---
    Der große ſchöne Saalein großes Mittelſtück mit zwekleinern Seitenſtücken, didurch je 4 corinthiſche Säuleabgetrennt ſind vom Mittelſtück, alles reich verzirtvom Stück eine koſtbare fein ausgeführtBorten⸗Ranke alRanken⸗Borte, kaiſeriche Adler mit SPQRSenatus Populusque RomanusSenatus Populusque Romanus, den Kaiſerbilderund Lorbeerumrankt Stuck⸗Supraporten, der 5Frühling mit Blumen (Florader Herbſt mit Früchten under Herbſt noch ein (Bachusfeſt). Große prächtige SpiegelParkettirt. Schöne TrophäenSchild, Schwert, X---xFxxx--mit Liktorenbeil, allemit Lorbeer-umrankt(ſchön gemacht). Auwelcher Zeit das iſt, iſſchwer zu ſagen, ebenſwie die eichenholzgeſchnitztTreppe. Ob aus 1719 oder 3oder auch noch ſpäter. Beſtimmtes findeſich nicht darüber

      Wilhelms Straße.

    • 1) Das ſogenannte Reimer’ſcheHaus. Vorher Orsten⸗Sacken’ſche Palai; danvon Reimer gekauft; dem Graf Stolberals Miether; jetzt Haus⸗Miniſteriu
    • 2
      3600018000
    36001800
      54,0,0000