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    Wildberg. LögowRohrlack. GartzWustrau (der Landrath)Gnevikow. CarweBuskow. BechlinKrentzlin. GentzrodeFretzdorff

Wildberg.

  • a) ChauſſéBrück
  • b) Zugbrück
Früher ſtanden Eicheoben und darum herumjetzt alles Gras und Torfoben alles beackert, ſo zſagen daeinzige StücAckerlandalles andriſt Gras
Umgebungsplan; Straße nach Wildberg (heute: Ortsteil der Gemeinde Temnitztal)Wildberg(heute:OrtsteilderGemeindeTemnitztal)Wildberg mit Erdwall. KertzliWieſWieſWieſWieſeWildberg
Der Erdwall iſt 20 Fuß hocDurchmeſſer oben 100 Schritt, alſo ſehgro Der Wildberger Thuriſt 240 Fuß (?) hocund der höchſtim KreiſeIn Wildberg ſelbſt eiKrug „zum alten Zieten“im Uebrigen kümmert maſich um die Zietens herzlicwenig, ſonſt würde mawiſſen, daß der „alte Zietenmit Wildberg nichts zu thuhat. Die alte Feldſtein Kirche (die eineprächtig hohen Thurm hat, deüber die halbe Grafſchafwegſieht) hat nur noceinen alten Chorſtuhl nebeder Kanzel mit dem Zietenſchen Wappen und der NamensInſchrift Balthasar v. Zieten. Dahinter an der Wand ein Relief-Wappen Man fährt durch Wieſen und Aeckeralles grün, alles friſch, reiche Kleefelder roth und weiß und der Sommerwind führt uns den ſchönen Dufdes weißen Klees entgegen

Die Roche⸗Aymon lernte an deRemus-Inſel ſchwimmen. Sie in Teichroſen unlangem Haar, der Franzoſe in Schwimmhoſe und RoſenGuirlandevoraufſchwimmenund den Kahziehend

Lögow.

Der Altar roh undbunt gepinſelt mit 3Evangeliſten Das einzigIntreſſante iſt, daß eiZieten ſie gemalhat. Unter dem Mittelbilde ſtehtLucia v. Ziete
a.anno 163pinxiZur Seite ſteht: Kasparv. Ziete; Katharina v.Britzk a.anno 1636 condideruntVon ihr wohl aucdas darunter befindliche BilAbend-mahls-Bil Johann Protzen a.anno 1692aram fecit
So daß Protzen den Alta1692, die andern diKanzel ſchon 1636 hergeſtellt haben

Ein Taufbecken voZinn oder einer ZinnLegirung. Trägt die Inſchrift
Michel Grote PaſtorisKnecht der Kirchin Lögo in ſeineletzten Anno 1676. (Alſwahrſcheinlich nachträglich voPaſtor eingegraben, nachdemder Knecht ein Gelübdgeleiſtet und dies voſeinem Tode (eben um leichteren Sterbens willen) geſtiftet hatte.
Es ſind in der totaverwaiſten Kirche allerdingnoch die drei Grüfte bemerkbar, zwei rechts unlinks neben dem Altareine davor
    links die Zietenſchrechts die Wuthenowſchin Front . . . . . 
Paſtor Schinkein Barscikohat ſich mit dem Landestheil zwiſchen Neuſtadt a/Dan der Dossund Neu-Ruppin beſchäftigt unkann Auskunft geben
Zwei Glocken.
Die kleinern mieiner ſchwer lesbareälteren Inſchrift
Die größre: Hans Friedrich v. Fabian
Adam Chriſtian Gebrüder,Louiſe Sophie v. Arnimward (als) geweſene Patroninaitzo hier zu geſchenket100
Reichs
R.
Thaler. Unten am Rand: Nach Chriſti Geburt Anno 170Goß mich Ott Elers in Berlin. Der redlichen Gattin unzärtlichen Mutter FraAlbertine Eleonore Magdalenevon Ziete vom Hauſe Wuſtrageb. d.geboren den 28: Januarius 177geſt: d.gestorben den 4. Oktober 181zum ſchätzteren Andenkevon Gatten und Kinder

Hans Balthaſar von Ziete

Hans Joachim Car
Caroline Luiſe Emili
} v. Zieten

Lina hat den Grafen Schwerin-Jano geheirathet Hier ruhet HansBalthaſar v Ziete weilanK. Pr.Königlich Preußischer Obriſtleutnanund R: des Verdinſtes alsErb-Lehen und Gerichtsherauf Lögow. Geb.Gebored.den 11. März 1753, ſtarer nach einem heitrenlangen Leben voll regeKraft und wahrer Ehrd.den 1. April 1833(Die beiden Kinder und Schwerin-Jano ſetzten das Denkmal

Rohrlack.

Ilse Catharine vonQuast geb: geborene v.Roſſing 1667hat zwei AltarLeuchter geſchenkt
Herr Albrecht Christophv. Quas, ChurfürſtlichBrandenbgiſcher GeneralFeldwachmeiſter, Oberſterzu Roß uund Fuß, Gouver-neur der Veſte und StadtSpando aucOberhauptmandaſelbſt; Herr zuGartz, Damme,Vichel, Rohrlackund Wutzet 1667

Die größerAlbrecht Christophv. Quas GeneralWachtmeiſter zu RosAnno 1662. An GotteSegen iſt alles gelegen

Gartz.

Kirche
1) 4 AltarleuchteGeſchenk von 4. Schweſter
  • ad) Marianne v. Knesebec1834 geb.geborengeborene v. Quas
  • b)c) Natalie v. Schwichow1832 geb.geborengeborenev. Q.Quas
  • c)b) Adelheid v. Bredo1833 geb.geborengeborenev. Q.Quas
  • a) Eveline v. Kno-blauc geb.geborengeborene v. Q.Quas(1825
In der Kirchen-gruf
In der Bei-Gruft.
Hier ruht der hochedelgeborne HerOtto Gottfried v. Q.Quas
Churfürstlich Brandenburgischer
Churf: Brand.b:
unterdeſſendes Herr GeneraLüdikes Regimenbeſtallter Adjutantuf Gartz gebgeboren undKudow Erbherr, geb.geboreAnno 1656 am 23März in den mider ſchwediſchen Arme bei Fehrbellin am18. Juni 1675haltenen Treffe getödtlich verwundeund am 22 ejusdeallhier in Spandoſelig geſtorben
Ein kupferner Sarmit reichen ZinkbeſchlägenCrucifix, und Todtenköpfund Engel, Wappſchilende, Trophäen, Loeerenrb, Bibelſprüch Der Hochedelgeborner HerHerr Albrecht Chriſtophv. QuaſchurfürſtlchurfürstlichchurfüstlicherBrandenburg geh.geheimer Kriegsrath, GeneraFeldwachtmeiſter der Cavallerie, Oberſtezu Roß und Fuß, Gouverneur und Oberſthauptmann der Veſtund Stadt ThSpandauHerr zu GartzDamme, Vichel, Rohr-lac und Wutzetz Erbherr geb.geboren am 10. Ma1603 (?) geſtorb.gestorbena und auf deVeſte Spandow a7. Mai 1669. Warteder tröſtlichen Auferſtehunzum ewigen Leben
Ein ſehr großeZinkſarg im Uebrigemit Zinkbeſchlägen; WappenCrucifix, Lorbeer, Trophäe (der Geh.Geheime Staatsrath)Otto Chriſtoph Leopoldvon Quaſ; K. preuWirkl. Geh. Rath geb.gebored.den 29 November 176geſt. d.den 7. Janua1842
Daneben ſeine Fraeine geb.geborene v. Woldeckvon Gnewiko

Gebäudeaufriss; TriumphgabelTriumphgabelHerrenhaus der Familie QuastWohnturm in Garz (Herrenhaus).
koſtbare Lindan der einen SeiteDas Ganze ein Donjobeſtehend aus Keller, Parterre1. Treppe und 2. Treppe. Parterrund 1. Treppe gewölbt Der Rundthurm iHof, – jetzt Taubenſchlag. Unten (gewölbtSchweineſtall. SchwerEiſenringe waren iden Wänden etc(Die Quast’s eine der älteſteFamilien im Ruppin’ſchen, vielleicht die älteſte. Siehe LedeburAdelslexikon.
Das Herrenhaus.
In der Halle einTriumph-Gabe
TriumphgabelTriumphgabelHerrenhaus der Familie QuastTriumphgabel im Herrenhaus von Garz. EngeBeiForkHufeiſe

Auf dem Flur 1 Trepphoch ſteht der großStiefelStiefel glei an einebFenſterpfeiler. Es iſein großer ſchwarzer Stulpenſtiefegerade mannshocalſo 5 Fuß 4 bis 6 Zolund der Fuß 3 1/2 Fulang, der Rad Sporn etw8 Zoll lang. Seine Geſchichte: Jürgaſs und QuastDer Sporen. Wer zuerſin Arreſt kommt, kaufden Sporen (Jürgaß). Wedann in Arreſt komm läßt den Stiefel dazmachen (Quast). Wewieder in Arreſt kommtfüllt ihn mit WeinAlles geſchah; es hahinten (oben) eine Ledertülle, aus der getrunkewurde. Nun endlicwurde gefahndet. BeNacht nach Gartz. Abeman erfährt es. Nacnach Gartz. Inzwiſcheerfährt es der Staatsratund ſchickt ihn nach Gantzer Dort hat er a320 Jahr oder mehr ider Scheune unter Strogeſtanden; jetzt hat ihQuaſt wieder verkleinerund Rohr–Meyenburhat ihn abgetreten

Wustrau.

  • 1) Der letzte Zieten ſtand in Verdachden älteſten Sohn des PrinzenFerdinan (alſo den ältren, früverſtorbenen Bruder von PrinzLouis Ferdinan und Auguſt„mißbraucht“ zu haben. Alder Prinz begraben wurde (iBerliner Dom) begleitete Zieteden Sarg bei Fackelſchein idie Gruft-Verſenkung. „Ewar als führen wiin die Hölle.
  • 2) Er ſoll als junger Offizieein gangez junges Frl. v.Nostit, etwa nur 15 Jahr alt,verführt haben. Dieſe ſtarbei der Entbindung; oder eweigerte ſich ſie zu heirathen (wahrſcheinlich das erſtredie Brüder forderten ihner wollte nicht und mußtden Abſchied nehmen. Eheißt „er ſei überhaupfeige geweſen“. – DiGeſchichte mit Hauptmann v. Win-nin iſt die. Er (Zieten) hattin ſeiner Eigenſchaft als Landrath über ſeinen Nachbar v. Woldecden „Seebaron“ ſehr bedenklicberichtet. Ich glaube, er hattAndeutungen gemacht von „Feueangelegent haben“ und. dgl. Winninwar mit Woldeck befreundet oder verwandt; er überfiel allein odemit 2 andern Offizieren den altenZiete, erzwang den Widerruf unzwang ihn auch ein Papier zunterzeichnen, in dem drin ſtan„er habe ſich geirrt, oder wenigſtennichts ausreichendes gewußt.
Die Geſchichte vom KlotzEin Kind wird untergeſchoben. Alnun ſehr bald darauf die Prinzeß Ferdinand(geb.geborene von Brandenburg Schwedt ſchwanger wirdmuß das untergeſchobene Kind wiedebeſeitigt werden. Man läßt es alſſterben und begräbt es feierlich iDom. In Wahrheit aber giebman das untergeſchobene Kind einfach wieder for(ſoll ſpäter als General verſtorben ſeinund begräbt ſtatt deſſeeinen Klotz mit altePomp. Die eine Geſchichtvom Plettbrett. BeRenovirung des Domund Umbades Gewölbe(vielleichcampo santowurde deKlotwirklich gefunden unFr: W.Friedrich Wilhelm IV rief ausDenken Sie ſich, der Klotz iſwieder da
Gebäudeaufriss; Kirche, Gnevikower KircheKircheGnevikowerKircheGnewikow (heute: Ortsteil der Kreisstadt Neuruppin), GnevikowKirche in Gnewikow.
Gnevikower Kirche

Gnevikow.

Grabmal; Grabmal WoldeckGrabmalWoldeckGnewikow (heute: Ortsteil der Kreisstadt Neuruppin), GnevikowGrabmal Alexander Friedrich von Woldecks in Gnewikow. FamMinerva empfängden KranvoEngeMarsGewidmet von deCorps der Offizierſeines Regiments d.den 18. Jun1789Muſe deGeſchichtſchreibDem würdigſten General-Lieutnant Alexander Friedrich vonWoldec
, zum Dienſt-Jubilar

Geb.Geboren 1720. Er focht alHeld bei Molwitz. HohenfriedbergSohr, Prag und Collinempfing Wunden der Ehrebei Breslau, Kunersdorff unFreyberg, war unter PragBelagerern zu zweien Malenentging den nahen Todbei Malchin (?)Malchin (?), wurdvon ſeinem Könige zuGenerallieutnant ernannd.den 19. Mai 17789
(Am 18. Juni, alſo 1 Monaſpäter, war die große Feſtlichkeit wo es als Transparent diente. Draußen auf dem Kirch-ho liegt noch eigroßer Grabſtein eineRittmeiſters Gregor v. Woldecgeb.geboren 1667 geſtorbe1735
Vorderansicht; KirchhofportalKirchhofportalKarwe (heute: Ortsteil der Stadt Neuruppin), CarweKirchhof-Portal in Karwe.
Kirchhof-Portal iCarweFeldſteimibrick-Einfaſſung

Carwe.

KirchhofEin hübſches Feldſteiportal mit EingängeInſchrift (außen
Des Menſchen Daſein auf der ErdIſt Sorg und Kampf mit ſich und ihrDann kommt der Ruf fort von der ErdeZum Richter dort, zur Ruhe hier
844.        v. d. K.von dem Knesebeck
Inſchrift (innen
Die ſanft hier ruhn, diſind verwandel
Befreit von Erdenſorg u. Pein
Und wer nach Chriſti Worgehandel
Darf ſich der Gnad deRichters freun
844.        v. d. K.von dem Knesebeck
Begräbnißplatz.
(Von 6. Lindeeingefaßt.
Vorderansicht eines Grabdenkmals; Begräbnisstätte der Familie von dem KnesebeckBegraebnisstaettederFamilievondemKnesebeckKarwe (heute: Ortsteil der Stadt Neuruppin), CarweErbbegräbnis der Familie von dem Knesebeck auf dem Kirchhof in Karwe. LindeLindDeKnesebeckeGrabLindLindFr. W. L. v. d. K.Friedrich Wilhelm Leopold von dem KnesebecGb.Geboren 173Gst.Gestorben 180aufrechtſtehender GranitſteiErdeEpheuLindGeneralmajorBoja-nows-kLinde

Die Geschichte vom Soldaten (Carwenser) vom RegimentPrinz Ferdinand

.


Hat ausgedient. Tritt in Dienſt bei einer alteWittwe in Carwe, die etwas zurückgekommen iſtAttachirt ſich an den jüngſten Sohn, der lahund ein Hinkefuß iſt. Er dient jahrlang ohne Lohn zu erhalten. Endlich geht evor Gericht. Die Wittwe erſcheint und beſtätigt allesEr ergiebt ſich er hat 64 Reichstaler zu empfangen. DiFrau will ſie anſchaffen. Nein, ſagt er, es genügmir, daß dieſe 64 Reichstaler mein ſind. Stirbt die Frau unkommt das Erbe zur Theilungſo erhält Hinkefuß vorwedieſe 64 Reichstaler. Ich vermache ſiihm
Kirche selbst
Erz (Eiſen)tafel mit Trophäeoben
Carl Friedrichv. d.von dem Knesebecgeb.geboren zu Carwe 1768, geſtu Berlin 1848. Köngl. preuß.Königlich preußischerGeneral Feldmarſchall, fochzur Ehre ſeines Königs unſeiner Nation in ſiebzehn (17Schlachten und diente deWohl des Vaterlandes voſeinem 13. Lebensjahr bizu ſeinem Tode. – Friedſeiner Aſche, Ehre ſeinem Andenken Ein Bataillons-Comandeur vo91. Regiment führte die Luzernein. Er war aus der Normandiund ließ von daher Samekommen. Luzerne-Bau blühnoch in Carwe Die Gedächtnißtafel füdie 1813–15 Gefalleneträgt die Ueberſchrift oder Inſchrift
Und iſt unſer Stunde kommenSo laſſet uns ritterlich ſterben

Neben dem Altar zweOelbilder: ein Chriſtus unein betender (Petrus)Das Letztre nicht ganz ohne

Auf dem Altar
Crucifix und zwei LeuchterIn dem Unterſatz deCrucifixes ſind 3 Silbertafeln eingelegtdie folgende Inſchriftetragen
  • 1) hinten: König FriedrichWilhelm II ſchenktdieſes Kreuz und beide Leuchteim Herbſte 181dem General LieutnantKarl Friedrich v. d. KneſebecGeneral Adjutanten dieſes MonarchenMonarchewährend des Krieges 1813, 14, 15
  • 2) linksDem Altare der Kirche zu Carwweiht in Demuth und Vertraudies Geſchenk ſeines Königder Beſitzer des Gutes
  • 3) rechtsGott war mit uns in heißer WehrAllein Gott in der Höh ſei Ehr
1818Tafe
Königliche
Konigl.
EisengießereiKnesebeckTafeAlexande200
Feldwebel
Fw:
2 mit ins Feld. Kaiſer undAlexander uund König derKönig ſagt: wir wollens gemeinſchaftlich der Kirche ſchenken

Buskow.

Prächtige alte vielverſprechende Kirche, aber traurig öde im Innern
Gebäudeaufriss; KircheKircheBuskowKirche in Buskow.
An der Seite die deKreuz zuſteht, iſt eine Grufangebaut; in dieſer ruhwahöchſt wahrſcheinlich der GeneralFeldmarſchall v. Dossow. Ob auchGeneral Schwendy iſt fraglichNach der andren Seite der Kirche zu liegdas Herrenhau
Lageplan; ParkParkBuskowBuskow mit Gutspark, Gutshaus, Parkmauer und Kirche. ParParkmaueEinfahrKreuze
Superintendent HansteiGeh. R.Geheim Rat v. QuasSchulrath Bormann odeFrl. v. Rohr (durch Kröchers)Herr Gentz will midie Buskower Inſchriftebeſorgen
3

Bechlin.

Gebäudeansicht (Ausschnitt); KircheKircheBechlin (heute: Wohnplatz der Stadt Neuruppin)Kirche in Bechlin.
Vorderansicht (Ausschnitt); KircheKircheBechlin (heute: Wohnplatz der Stadt Neuruppin)Knief auf der Kirche in Bechlin.
etwa 1 Fuß lang das eigentlicKnief
Vorderansicht (Ausschnitt); KircheKircheBechlin (heute: Wohnplatz der Stadt Neuruppin)Kirche in Bechlin mit Knief.
Giebelſeite(entgegengeſetzder Thurmſeitefrüheals der Thurnoch dieſe ForhattdazwiſchehinKnieden beideThurmknöpfen
Vorderansicht (Ausschnitt); KircheKircheBechlin (heute: Wohnplatz der Stadt Neuruppin)Kirche in Bechlin – Turm.
An einer Altar-SäulC. Reinov. p. cd.den 22. Jun1713 Der Vorgänger 48 Jahrder jetzige 36 Jahrer iſt erſt 57, ſo daer muthmaßlich auf 50 kommt
Nicht ermittelt.
Bechlin iſt ein großeorf von faſt 800 Ew: Einwohnern23 ſind mit in Schles-wi und 17 waren mivor Düppel am 18März; aber keiner wurdverwundet. Ebenſiſt 1813, 14, 15 nu1 geſtorben, nicht gefallen


Paſtor Ramdohr haverſprochen die Geſchichte vo„Knief“ vom PaſtorLiche zu beſorgen Die volksthümliche Lesart von der Geſchichtvom „Knief“ iſfolgende

Krentzlin.

Altar Abendmahlskelcſilbern, vergoldetdieſen Kelch haVWLF. FRATZWulfund ſein HausfraMaria Riben zGottes Ehren gebenCrucifix eingegrabeJahreszahl darunter 1600Vier Wappenbildedrauf eingegraben
  • 1) Ein Pfau. W.F.Wulf Fratz(Fratz’ſche
  • 2) Ein Fiſch (oder eiOtter? nicht ſicheein Fiſch) M. R.Maria Riben(Maria Riben
  • 3
    Detailansicht; Kelch in der Kirche von KänzlinKelchinderKirchevonKaenzlinKircheAbendmahlskelch in der Kirche von Kränzlin; Teilansicht 1 – Wappen.
    V. WSchrägbalken. 3 Vorzeichedrin
  • 4
    Detailansicht; Kelch in der Kirche von KänzlinKelchinderKirchevonKaenzlinKircheAbendmahlskelchs in der Kirche von Kränzlin; Teilansicht 2 – Wappen.
    C. Lſcheinen 2 Flügel zſein; aber in der Mitte unverſtändlich

    • 1) Ein Pfau. W.F.Wulf Fratz(Fratz’ſche
    • 2) Ein Fiſch (oder eiOtter? nicht ſicheein Fiſch) M. R.Maria Riben(Maria Riben
    • 3
      Detailansicht; Kelch in der Kirche von KänzlinKelchinderKirchevonKaenzlinKircheAbendmahlskelch in der Kirche von Kränzlin; Teilansicht 1 – Wappen.
      V. WSchrägbalken. 3 Vorzeichedrin
    • 4
      Detailansicht; Kelch in der Kirche von KänzlinKelchinderKirchevonKaenzlinKircheAbendmahlskelchs in der Kirche von Kränzlin; Teilansicht 2 – Wappen.
      C. Lſcheinen 2 Flügel zſein; aber in der Mitte unverſtändlich

    Die Geſchichte mit deabgekratzten Gold und Silbefür die Abendmahlsnehmer
    Wenn ſie krank wareoder Kinder, baten ſie ſicetwas abgeſchabtes Gold odeSilber aus und gaben es einFrau Lisbetwill mir diGeſchichte Grabſtein⸗Inſchrift aus der Kirchverſchaffen

    Gentzrode.

    Gebäudeaufriss; SpeicherSpeicherGentzrode, Gentzrode. Speicher und WohnturmGentzrode, Speicher mit Wohnturm (Seitenfront)
    Seitenfronnach Ruppin zu
    Gebäudeaufriss; SpeicherSpeicherGentzrode, Gentzrode. Speicher und WohnturmGentzrode, Speicher mit Wohnturm (Hauptfront).
    Hauptfronnach der Landſtraße zu
    Großer aufgerichteteFeldſtein, mit Ephehalb überwachſen
    Gentzrod
    185
    Die ganze Parkanlagiſt 64 Morgen großdas ganze Beſitzthum, dain weitem Halbkreis vodem großen. . . . Forſumſpannt wird, iſt circ3000 Morgen groß; faſohne Ausnahme reiner Sandboden. Aus dieſer Sandſcholl oder aus dieſem Sandplateau, das bei der „Kuhburg“ beginnt und faſt einhalbe Meile lang am Phausberger Wege entlang läuft, haGentz einen Park, einAckerwirthſchaft, eine Baumſchule, vor allem großLaubholzſchonungen (Eichen, BucheAkazien, Elſen, AhornBirken etcet cetera) hergeſtellt. Allegedeiht. Es iſt ſehr intreſſantWenn es auf der eineSeite erfreulich iſt, daß jemandie noble Paſſion hat audem Nichts etwas zu ſchaffen ſo hat die Sache aucnoch eine landwirthſchaftliche Bedeutung. Es wafreilich leichter aus guteBoden gute Erndtezu erzielen, hier abehandelt es ſich daruzu zeigen, was aucaus der trübſeligſten, hartnäckigſten Sandſcholle zmachen ſei. Jedekann dies freilich nichtEs erfordert reiche MittelDer Staat aber, Communengroße Grundbeſitzer, oder AktienGeſellſchaften verfügen übegroße Mittel und all dieſe könnten bei gleicheGeldanlage in Zukunfgleiche Reſultate zielen

    Was verkürzt dieWas verkürzt diZeit? Thätigkeit
    Was macht Ggewinnennicht lange beſinnen
    Was bringt zu Ehrenſich wehren
    (Was bringt iSchuldenHarren und Dulden.
    Papa. Sohn. InſpektorTorfmeiſter. Gärtner. Brenner

    Fretzdorff.

    (Priegnitz.)

    Nicht ermittelt.
    Nicht ermittelt.
    Bilder.
    • 1) Wandbilder vonnacStüler
    • 2) Godesberg Godesberg voBiermann
    • 3) Pferdeſtück voCamphauſen (ſehr hübſch
    • 4) zwei DavidTenier: LandſchaftLandſchaftmit Staffagen
    • 5) zwei Roguet’s(?vielleicht ein Schülevon Gudin
    Die alten BurgenDie alten Burgen im Ruppin-ſche waren
      Alt-RuppinWildberg
    • Metzelthin (ſiehe das letztBlatt)
    • Krentzlin (draußen am DorfDer Burgwall gegenüber Carwe
    wahrſcheinlich noch vielandre; nur die beidenerſte waren von Belang(Siehe Bratring.

    Binenwalde undKoepernitz.

    An Herrn v. Zeuneſchreiben oder einebenachbarten Geiſtlichen voBinenwalde

    Walsleben.

    Im Bratring. Herr Gentz wegen deDenkmals in der Kirche

    Wildberg.

    Im Bratring.– Die Knochewahrſcheinlich aus Kriegs⸗ oder Peſtzeit

    Barsikow.

    Siehe das M. S. desM. S.Manuskript desHerrn Paſtors Schinkeder auch wohl Auskunfgeben kann über SegelertzKöritz, Bükwitz etc

    Die Ruppiner-Schweiz.


    Die Schweizer werdeimmer kleiner. Der ſächſiſchenSchweit mit der Nord-deutſchlan jüngſt debütirtiſt eine märkiſche Schweigefolgt und die märkiſcheSchwei hat wiedeKin kleinere Schweizegeboren, – eine dieſeder kleinſten Schweizerunter dieſen iſdie Ruppiner Schweiz

    Einleitung

    Mein lieber Freund.

    Reiſen in der MarkJa. Aber unter Vorbedingungen. Wer es wagmuß mancherlei mitbringen
    • 1) Liebe zu Land und Leutenmindeſtens keine Voreingenommenheit. Er muß deguten Willen haben daGute ſo gut wiezu findeund nicht durch krittliche Vergleichtodt zu machen
    • 2) Er muß eine feinerArt von Natur⸗ unLandſchafts⸗Sinn haben. Egiebt gröbliche Augendie gleich einen Gletſcheoder einenMeeresſturm verlangen, um befriedigzu ſein. Dieſe mögezu Hauſe bleiben. Eiſt mit der märkiſchen Natur wimit den manchen Frauen. „Aucdie häßlichſte NaturFrau – ſagt daSprüchwort – hat immer noc7 Stärken.“ Ganz ſo iſes mit der märkiſchen NaturAuch ſie hat e wenige Punktſind ſo arm und häßlich, daſie nicht auch 7 Schönheitenhätten. Man muß ſie nuzu finden verſtehn. Wedas Auge dafür hat, demag es, wer es nichhat der bleibe zu Hauſe
    • Drittens. Wenn Du reiſen willſt, mußt Du diGeſchichte dieſes Landes kenneund lieben. Dies iſt ganunerläßlich. Wer nach Küſtrikommt und auf Baſtion Brandenburdas alte graugelbe Schloß ſiehwird es für ein Landarmenhaus halten und gleichgültig oder voll entſetzlicheMißbehagen daſſelbe umſchreitenwer aber weiß: hier fieKattes Haupt, hier ſtand deKronprinz, hier unter dieſer Thürſchwellwurde Katt begraben, – deſieht den alten unſchönenBa mit andern Augean. – So überall. Webeizwiſchen Linum und Hakenberg vorüberfährthinfährt harechts das Luch links eipaar Sandhügel, der wirſich die Schirmkappe überGeſicht ziehn und ſie in deWagenecke zu nicken ſuchenwer aber weiß hier griffadas Regiment Marner, hiefiel Froben, hier wurde daRegiment Dalwigk in Stücke ge-hau,hier hielt der Kurfürſt, hier fiel Froben, under wurde Oberſt X---x zumRitter geſchlagen, ddenh dies iſt daSchlachtfeld von Fehrbellin, der wirfreilich auch Luch und Haidmit andern Augen ſehn
    • Viertens. Du mußt nichallzu ſehr durch den Comforder „großen Touren“ verwöhnund verweichlicht ſein. Ewird einem ſelten das Schlimmſtzugemuthet, aber es kommdoch vor und was daSchlimmſte iſt, es iſt unberechenbawo es vorkommen wird unwo nicht. Zuſtände von UnkulturRohheit (?) Verwahrloſung ſchiebeſich in die Zuſtände, moderneCultur-Lebens ein und währenDu eben noch an der Doſſdas beſte Lager fandeſt, findeſt Dam Rhin vielleicht eiBettLagerſtätte, das alle Mängel unSchreckniſſe die die Species das DinBett überhaupt aufweiſen kannin ſich vereinigt, Regelſind nicht nicht zu geben, Sicherheitsmaßregeln nicht zu treffenwo es gut ſein könnteda triffſt Dus vielleicht ſchlechund wo Du das kümmerlichſterwarteſt, überraſcht Dich einFülle von Comfort, und Liebenswürdigkeit
    • Fünftens und letztens. WenDu das Wegſtück wagewillſt – „füll Deinen Beutemit Geld“. Reiſen in der Mariſt alles andre eher als billigGlaube nicht, weil es ſnahe liegt, weil Du diPreiſe kennſt, die Sprachſprichſt und ſicher biſt voKellnern und Vetturinendaß Du ſparen kannſt, glaubvor allem nicht daß Dſparen oder für ein Billigeeine Heimathruhe haben kannſ„weil ja alles ſo nahe liegt“Gerade umgekehrt. In viel bereiſteLändern kann man billig reiſenwenn man anſpruchslos iſt; ider Mark kannſt Du es nicht, wenDu nicht das Glück haſt zu de„Dauerläufern“ zu gehören. Iſt Dirder Wagen ein unabweisliches Fußreiſe-Bedürfniß, ſo iſt das Reiſen theuer. Eiſenbahneſind in den wenigſten Fällen nutzbar, daAbpaſſen der Züge iſt nicht möglich oder unerträglich, alſo – Wagen. Fuhrwerk aber iſtheuer. Man merkt Dir bald an, daß Dfort willſt oder wohl gar fort mußt undie märkiſche Art iſt nicht ſo aller Kaufmanſchaft bar und blos, daß ſie daraus nicht Vortheiziehen ſollte. Enfin es kann Dir paſſiren daDu für um von Fürſtenwalde nach Bukow oder vonBukow nach Werneuchen zu kommenmehr zahlen mußt als für eine Fahrnach Dresden hin und zurück. Nimmſt DAnſtandoß an ſolchen Preiſen und kleinen Aergerniſſen, – ſo bleibe zu Haus
      Haſt Du nun aber alle dieſe Punktwirklich erwogen, haſt Du wie die Engländeſagen „Deine Seele fertig gemacht“ made up your mind | und biſt Du zdem Reſultat gekommen: „alles zu allem geerwogen, biich der Mann ders wagen kann“ nun denn, ſowag es getroſt. Wag’ es getroſt unDu wirſt es nicht bereuen. EigenthümlichFreuden und Genüſſe werden ſich vor Dierſchließen. Du wirſt Entdeckungen machendenn beinah überall wo Du hin kommſfindeſt Du, vom Touriſten-Standpunkt ausjungfräuliches Land. Du wirſt Schloß⸗ unKloſter⸗Ruinen auffinden, von denen höchſtendas nächſte Dorf eine Ahnung, eine leiſe Kenntnihat, Du wirſt Sagen hören und Märchen undLegenden, Du wirſt auf inmitten alteKirchen, deren armer zerbröckelter Kirchthurm nur auElend deutete, große Wandbilder oder in deGrüften reiche Kupferſärge mit vergoldet ſilberneCrucifix und vergoldeten Manneszügen findenDu wirſt Schlachtfelder überſchreiten vodenen die Menſchen nicht wiſſen, daß hietief im Moorgrund viele tauſend Wendeſtecken und Du wirſt wunderbare Sagen höreund Legenden und Bruchſtücke halbverklungener LiederNoch einmal, Du wirſt Entdeckungen machen.Das Beſte aber was Du finden wirſtdas werden die Menſchen ſein, vorausgeſetzdaß Du Dich darauf verſtehſt mit darechte Wort für den „gemeineMann“ zu finden. Verſchmähe nicht deStrohſack neben dem Kutſcher, laß Dierzählen von ihm, von ſeinem Haus unHof, von ſeiner Stadt oder ſeinem Dorfvon ſeiner Soldatenzeit und wunderbare Dingwerden ſich Dir erſchließen. Du wirſt nichts Auswendiggelerntes gehört haben wie auf den großen Tourewo alles ſeine Taxe hat, deMenſch ſelber, der doch immer das Beſtbleibt, wird ſich vor Dir erſchloſſen haben
    Lageplan; Metzelthin (heute: Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen/Dosse)Metzelthin(heute:OrtsteilderGemeindeWusterhausen/Dosse)Metzelthin mit Burgwall. MetzelthiBurgwallAn der Landſtraße Grabeund Hecke davor
    5
    Silbergroschen
    Sgr
    an Dick
    BernsteiBehren-ſtraßFontanes Notizen zu Wildberg entstanden im Juni 1864. Insbesondere die Umgebungsskizze, die den Platz der ehemaligen Burg, der Zug- und Chausséebrücke einfasst, belegt, dass die Aufzeichnungen noch auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete seine Notizen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Wildberg widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel.Fontanes Aufzeichnungen zu Lögow sind im Juni 1864 entstanden. Vermutlich gingen dem Entwurf einige Notizen voraus. Fontane verwendete diesen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Lögow widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel.Fontanes Aufzeichnungen zu Rohrlack sind im Juni 1864 entstanden. Vermutlich gingen dem Entwurf einige Notizen voraus. Fontane verwendete diesen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Rohrlack widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel.Fontanes Notizen zu Gartz sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizzen des Wohnturms und der Triumph-Gabel im Herrenhaus belegen, dass die Notizen schon auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete sie dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Den Abschnitt zu Gartz integrierte Fontane dann in das in der dritten Auflage neu aufgenommene Kapitel „Gartz“. Weitere Informationen folgen mit neuer Publikationsversion. Vgl. zur Entstehung des „Gartz“-Kapitels den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 1, S. 714-718, dort allerdings ohne die Auswertung der Notizbuchaufzeichnungen und ohne Erwähnung der Reise von 1864. Zu Gartz vgl. Badstübner-Gröger 2005, .Diesen Stiefel gibt es heute nur noch in einer Kopie, die der Besitzer des Herrenhauses, André Schmitz, nach alten Fotos hat anfertigen lassen.Fontanes Aufzeichnungen zu Wustrau entstanden vermutlich im Juni 1864. Weitere Informationen darüber folgen mit der nächsten Publikationsversion.Fontanes Aufzeichnungen zu Gnewikow entstanden im Juni 1864. Insbesondere die beiden Skizzen (Kirche und XXX) belegt, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete seine Notizen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Gnewikow widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel.Nicht ermittelt.Fontanes Notizen zu Karwe entstanden im Juni 1864. Insbesondere die Skizzen des Eingangsportals zum Kirchhof und des Erbbegräbnisses der Familie von dem Knesebeck belegen, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete sie dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Die Informationen zur Kirche und zum Kirchhof in Karwe sind ab der dritten Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes nicht mehr enthalten.Fontanes Aufzeichnungen zu Buskow sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizze der Kirche belegt, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Buskow widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel.Fontanes Aufzeichnungen zu Bechlin sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizzen belegen, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Bechlin widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel.Fontanes Aufzeichnungen zu Kränzlin sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizzen belegen, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Die Notizen fanden Eingang in das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“ der zweiten Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes (ausgeliefert 1864; Impressum 1865). Am 29. April 1874 wurde das hierfür erweiterte Kapitel unter dem Titel „Aus Stadt und Grafschaft Ruppin“. 4. Krentzlin" ein zweites Mal abgedruckt, und zwar im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“, Nr. 17, S. 99-101; vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3399. Im Herbst 1874XXX (Impressum 1875) erschien Kränzlin dann erstmals als eigenständiges Kapitel („Krentzlin") in der dritten Auflage der „Wanderungen“. Auf das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“ verzichtete Fontane dann ab der dritten Auflage.Fontanes Notizen zu Gentzrode entstanden im Juni 1864. Insbesondere die beiden Skizzen, die Haupt- und Seitenfront des Speichers mit dem Wohnturm, belegen, dass die Aufzeichnungen unterwegs und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete seine Notizen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat.Dieser Abendmahlskelch existiert heute noch; vgl. die AbbildungXXX.Versinschriften im unteren Turmzimmer in Gentzrode; vgl. GBA–Wanderungen, Bd. 1, S. 538.Zu Fretzdorf gibt es kein separates „Wanderungen“-Kapitel; der Ort war auch nicht für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“ vorgesehen. Fretzdorf wird lediglich im Kapitel „Das Dosse-Bruch“ erwähnt. Dieses hat Fontane für die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) geschrieben. Möglicherweise besuchte Fontane Fretzdorf im Juni oder September 1864.Biermann ist nicht eindeutig zu bestimmen, da es mehrere Künstler mit diesem Namen gab.David Teniers ist nicht eindeutig zu bestimmen, da es mehrere Künstler mit diesem Namen gab.Informationen darüber folgen mit der nächsten Publikationsversion.Fontane hat Gottlieb Wilhelm Schinkels Manuskript über einen Prozess in Barsikow im 16. Jahrhundert offentlichtlich bekommen, denn am 17. November 1864 schickte er dieses zusammen mit der 2. Auflage seines ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“) mit einem Brief an Schinkel zurück; vgl. HBV, Nr. 64/64, HFA IV,2, Nr. 134, und Chronik, Bd. 2, S. 133.Informationen darüber folgen mit der nächsten Publikationsversion.
    *In einer Anmerkung: Schinkel, BlechenRiefſtahl die die märk: märkische Landſchafnicht verſchmähten. Dies ausführen