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1866

    Reise in Böhmen
    Kunstausstellung
-Armeeehützen-Compagnihen KriegeannScharfschützenregiment2 Frs.Francs 50 Cts.CentimeDarstellungen des nordameForm von Korrespondenzenbnisse von Männern, welchinere Rollen gespielt habenwelche eben unter dem Titelhweizer Schützen-CompagniChef derselben, Herrn Hauptn Kanton Zürich, herausgeiegsausbruches in einem Genzigjährige Mann konnte diachmen warenkorps, in welcheanwerben liessen. Mieinverleibt wurde, nahm er wähen Theil. Als Soldat in das Korpund innert Jahresfrist zum Lieuteste des Regimentsadjutanten uner das Kommando der Compagnierüher schon, als er noch Lieutenanfehle gestanden war — ein schöneeit. Im August 1864, wenige Tagnen Schuss durch den rechten Oberelde amputirt. Als Invalide kehrtichsee zurück, wo er nun seine unregelmässig geführten Tagebucher eine ununterbrochene Folge voerade das Schützenkorps, welchehauptsächlich der Sicherungsdienste fast unerträgliche Strapazen undazu eine prächtigBeleuchtung, grauGewölkmaſſeam Himmelder Regedroht, maeilt. AllKräfte werdengeſpannt etcet ceteraDas Bild hängſehr günſtig, udie brillantTechnik, diSicherheit ider Mache erkennezu können. Die aufgerichteteMiothen, die Feldtauben in deLuft, die Weide, die ſich über deTümpel birgt, die Figuren, eibloßer Klex und doch volHaltung und Leben
3 PersoneEintritt in die Turnhalle aber nur zwiſche½ 32 und ½ 3Luca
Theodor Fontan
Galisch-Hôtel IRathhaus. Fürſten-ſaa. Bibliothek⸗ZimmeBlücher audem BlücherplatEliſabeth⸗Kirch
romenade. uundZingel⸗Baſtio
44. Bennewitz 646 uund 648 M.Max Schmidt268 Th.Theodor Hage290 Harveng518 Pape (ſehr gut aber nichts zu ſagen2. O.Oswald Achenbac174 uund 176 Eschk701 Spangenberg, $⸗$ 288 Harrach (faſt Genre) Vergleic423 Kühling162 Engelhard250 Gurlit597 Röt623 Scherre504 Nordgree

Genre

19. C.Carl Becke503 Nordenberg484 Michae167 Erdmann676 Bose687 Sieger119 Cretiu6 Amberg 514 v. Oeruund 48406 Kraubleibt zurücim ErſteSaaregelrecht, ſtilvoll, aber ſtimmungslo7399 Triebel773 Winkler459 MeiſsneZu der recenſion des Bildes voAlfred Biching auf der Academi— Der durch ſeine Oper vinceslain Italien bekannt gewordenSänger und Komponiſt aucGute Landſchaften und eigenthümlich originell, aber nicht ſehr ſchönund nicht ſehr charakteriſtiſcbeide bravvortrefflich. Das Feld, bergab, durch +einen Waſſertümpel durchnun wieder bergan in damaleriſch daliegendHügeldorhinein. AllKräfte werdeangeſpannt 2. O.Oswald Achenbach Harvenähnlic brillant, apart, abenüchterRiefstahl regelrecht, ſtilvoll, aber ſtimmungslo+ einer untergegangenen Epoche agehöriauf dieſeſpätezurückkomme noch nichgraziös genug, das verſtehen die Franzoſen beſſer
wehr r einem Knick oder 9 aufgeſtellt, ſo ſin er Aufſtellung und ihreGang 180 Mann ſtarke Kolonnne angereiht, jedenfallnt v. Beck nicht haben einſehn zu wollen.-- Dänen ringen ſich bi
Große Anläuf
    451 Magnuslangweilig598 Roetingder Gute iſtraditionel292 August v. Heckelſchwach theatraliſch509 Clara Oenick344 Jerichau Baumannkalte Farbe, alles z500 Niſse729 TeschendorfSie hätte deBecher volnie geleer
wird angegriffen, abewir finden nocQualitäten darinIn der Karthauſbei Gitſchin waer und er wurdforman ſeine Leichnach deem EgerſchenZur SchwedenZzeit Kopf und Hangeſtohlen; diewar Urſacdanach Görgau oder Rothenhaubrachte, die früher Wallenſteiniſcwaren. In Münchengrätz iſt er nicht
16. August
Ihre Güte hatte mir bemeiner Abreiſe auch di„weiße Binde mit derothen Kreuze“ eingehändigt. Sie war eiFreipaß, aber vielfacdoch auch die Quellvon Beſchämung und Verlegenheiten. „Wiwünſchen Ihnen Glüczu Ihrem ſchönen Berufmit dieſen Wortenahm man, einin Coupéund Gaſthäuſern, vielfacAbſchied von mir undieſer „ſchöne Beruf beſtand doch nur dariüber Kranke zu ſchreibennicht Kranke zu pflegenNatüDie weiße Bindführte auch zu vertraulicheMittheilungen,. die auszu⸗ plaudern das indiskreteſte aller Metiers, (das des Schriftſtellers und Bericht⸗ erſtatters) indeſſen ge- tet. „Ja die Dtoreſtatok! „Denken Siſich mein Neffe ſtürzbei Königgrätz vom PferdeEs heißt Der Armebrochen (ſo heißatt einrenken, iſgt esſt – GipsverbandDaVertraueappellirtſo zſageaeinhöherInſtanzEr fällſicden Araus., „ſchlimm genug aber Der Doktor nimmt es für KnochenbruchAlſo Gipsverband. Gips iſmmer das bequemiſtDrei WochenAchalſo Gipsverbanddieſe ewigen Gipsverbände! Nun liegt derarme Junge zu Haus, deKnochen iſt heil, bloaus dem Gelenk wurdeſeine Tage vergehen dem Jungen ihdie Tage zwiſchen Chloroforund FlaſchenzugZwiſcheAehnliche nach Bekenntniſſe, die auf dePunkt ſtanden einebedrohlichen Charakter anzunehmen wurden glückliccoupirt. Und zwar durch deBedrohten ſelbſt. „Haben SiAcdieſewigeGipsverbändeNuliegdearmJungiMagde-burundiTage vergehihgute Operateure? fragtich. Erſt Achſelzucken, danein langſamesgedehntes „wir habeſeit 2 Tagen freilicden Profeſſor G. . . .weiter kam er nichtdenn ein bärtiger Herlegte ſeine Hand leiſan die Mütze und verbeugte ſich mit einem„ich habe die Ehre.Sofort ging Ein Huldigungslächeln lief x---x. über dibis dahin kritiſch-kühleZüge des SprechendeKritikers ab Gegen Mittag laDresden im Sonnenſcheivor uns. Es ſcheint meiSchickſal immer nur iGefolge preußiſcher Regimenter in die ſächſiſche Haupt-ſtad einzuziehn. Seit deSommerZuletzt 1849. hatte ichdie Dresdener Brücke nichpaſſirt, die Brühlſche Terraſſnicht erſtiegen. Di„Maitage“ waren damaleben vorüber, die BarriGranikadſtein⸗Barrikaden die Bau- Sempermeiſtes en lignmit ſeinem berühmteTheater errichtet hatte kaum eben weggeräumt undie an Eiſenſtangen hängenden Wirthshausſchilder ider Scheffelgaſſe warennocvon preußiſchen Kugelnoch wie durchſiebt. Ich hattdamals nicht den Eindrucdaß wir ſonderlich willkommen waren; daß wijetzt unwillkommene Gäſtſind, darüber kann keiZweifel ſein. Das altDresdner Artigkeits Lächeln iſhin und wo man ih begegnet, leiſtete magern drauf Verzicht. DiSoldaten klagen über dieſerkältende Artigkeit und ſprechevon Tücke, aber ich finddoch daß die Beklagten mehRecht haben als die Klägeund daß es hart iſt vodem Beſiegten, bewacht diheitre Weltanſchauung des Siegerzu verlangen. Unſre Soldaten verfahren dabei vollſtändig bona fide; ſie empfinihrer eignen Harmloſigkeit ſicherempfinden ſie es außerdeals ein ſo großes Glück, aleinen ſo entſchiedenen Vorzu Preuße zu ſein, als ſie überalBöswilligkeit vermuthen, wſie einer entgegenſtehendeStimmung begegnen. Und wiwenig geſchieht um dieſeStimmung des Beſiegten gerechzu werden. Ja die Bonhommie des Auftretens wiegt nur noch mehr, weil ſich eine Sicherheit darin aus- ſpricht ſie unwiſſentlich der Ausdruck der Sicherheit und Ueber- legenheit iſt. Wie verläuft ſolche Table d’hôte. Die Büſten des König| Nehmewir eine Table d’hôte. DiBüſten des Königs und ſeinePrinzen blicken auf die Gäſt nieder | der durch daFenſter ſchweifende Blick triffdie Reiterſtatue Friedrich Auguſtund welche Sprache (ein vereinen an dieſer Stelle) wird angeſichts dieſer ſtummen Zeugelaut. Welche kurzgefaßteKritiken des Herrn v. Beuſwerden über den Tiſch hin gerufen, Balles wird angezweifelt: Herr v. Beust unEhrlichkeit und Sitte, ſelbſt Herrnv. Beus und die BrühlſcheTerraſſ. Das letztre iſt unerhört
Gutgefrühſtückte Leute habeleicht über Hunger plaudern unein Patriotismus, der eben vo einer guten Mahlzeit kommt, haes leicht über denas Darbeanderer zu ſprechen. So war eimmer und ſo wird es bleibenDem einen ſein Gott iſt dem andern ſein Teufel.Das Blau und Roth das diMaſten Dresdens füllt, haeinen häßlichen Schein in deAugen der Dresdener, aber icwill es nicht leugnen, damein Auge ſich dran erlabte24 er auf Wache, 31 er ilangen Colonnen marſchirten übeBrücke und Platz, 24 er auWache, darüber ein ſchwarzweißFahne vom HDach des Hauſebis faſt auf den Boden niederhängend. Mein Reiſegefährtging „Landsleute beſuchen Das gab Scenen wiſie nur in Preußen vorkommen können: der Bauer⸗ unBüdnerſohn im Geplauder miſeinem Gutsherrn, reſpektvolund herzlich zugleich, Frage unAntwort Vertrauen und Theilnahme in ſchönem Auſtauſcund ſchöner Wechſelwirkung. KeiKnechtsſinn und kein DünkelGott erhalte uns dies Beſtedas wir haben
Wir fuhren zwei Stundeſpatzieren über Plätze und Brückenin den großen Garten und iden Plauenſchen Grund. DiDresdener müſſen es unnicht übel nehmen, abe das geht ſo weit nicht weiterWenn wir nicht annehmen müſſendaß wirſie nur zurückgelaſſen habenwas nicht mehr fortkonnteſo müſſen ſie uns die Bemer ſie ſind degenerirt. Welche Fülle jämmerlicher Geſtalten. Azteken abenicht Teutonen. Es fehlt afriſchem Blut. Die Schanzedie den großen Garten umgeben, ſind beendet; es heißman könne ſie von devorgelegenen Hügeln einſehnDoch das ſind Artilleriſten⸗Urtheiledie mit den Herrn vo„Genie“ in Fehde liegen. Artilleriſten erzählten mir auch vo der Beſchießung des Königs-ſtein, die eine Zeit lanernſtlich im Plane lag. Silachten über die Wichtigkeidie man der Sache gegebeund über die Verbreitungen diman (auf dem Papiere wenigſtensgetroffen hoffeabe. „Woz des Lilienſteins? wozdies uns ähnliches? wir ſchießedas Ding in 3 Tagen zuſammen“Concert vonauf der BrühlſchenTerraſſ. Lieutenant Schultz (Be⸗thanie). Thee im Gaſthof
17. August
Am andern Morge
die Bildergallerie; (siehe hintedie Notizen.). BeiAuf Paradden Aſſeſſor (Lieutnant) Billrotgetroffen. Bei Helbig (im italieni-ſchen Dörfche gegeſſen. ATage zuvor Oberſt v. Mertenzu Tiſch.24 er, 31 er Landwehr unArtillerie in Garniſon. EiUm 1 1/2 auf dem BahnhofAbfahrt 2 1/4. Die ſchöne Fahrt ader Elbe. Bodenbach (13 erLandweh). Nägſte Station 15erLandweh. In X---x unſchon vorher Oeſtreicher (die diBewegung des Aushauens unAbſtrafens gegen uns machtenund öſtreichiſche Offiziere. DaSouper jenſeits der Demarkationslinie (ein 35 er, ein Ulanein Blücherſcher Huſar und ein Artilleriſt)Um 10 die 3 Offiziervom 14. Regiment (Niquet, undX--- und Theekuchen) vertraulichſtGeſpräche, alles im Dunkelnauch Abſchied im Ddunkeln
Um 1 Uhr in Prag. DiWanderſchaft von Hotel zu HotelErſt in den blauen Stern, iden goldenen Engel, den Königvon Preuße (??) endlich iden Gaſthof zum „altenUngeld. (Zum alten Un⸗geld. Eine Art Räuberhölhle Auf einem Stuhl die Nacht geſeſſen18. Auguſt. Ueberſiedlung iden „goldnen Engel“Vorſtellung mit unſreReiſegefährten, der ſich alStadtgerichtsrath Brose entpupptder ſeinen Sohn (Freiwilligeim Alexander Regiment) aufſuchteFrühſtück im goldenen Engel
Zweistündige Fahrt durch Prag
  • 1a. verſchiedene Paläſte: KinskiSchlick, Kolowrat, ClamGalla etc
  • b. Radetzky⸗Statue, Kaiſer-Franz⸗Brunne (gothiſch widas W. Scott Monument
  • c. Große Ring. RoßmarktFranz⸗Promenade
  • d. die Nepomuck⸗Brückund die Brückenthürme
  • e. Der Hradſchin. dDigroße Burg. Die Kaiſer-Ferdinands⸗Gemäche. DeBlick auf das hundertthürmige Prag
  • f. RückfahrtDie Bürgergarden⸗Paradzwiſchen Theynkirche unRathhaus, vor dealten Vogel v. Falcken-ſtei. Falckenſteiim Wagen, in GalaPrinz Albrecht von Preußen
  • g. Preußiſche Truppen (aAbend vorher 14,000 ManGarden eingerückt). Garde-füſilir, 1. Garde⸗Regiment3. Garde-Regiment, Franz⸗ unAlexander Reg, Auguſta unEliſabeth, Gardejäger, vieArtillerie, Garde⸗HuſarenZieten⸗Huſaren, 3. Garde UlanenLübbener Jäger, Leib⸗RegimentIngenieure etc
  • h. Eintreffende Quartirmacheverſchiedner Regimenter auf requi
  • Vounſerm Hôtel hielt ein ſolcheWagen mit Mannſchaften vom HRegiment Franz2. Bataillon. Vorne ſaß, neben deKutſcher ein 12.jähriger JungevoſlaviſcheGeſichtbildungmiStubsnaſe unhohBackenknochen
Waſſer herbei. Er ſcheut keinGefahr, er kennt keine Furcht„Ein Araber der Straße.“ DiSoldaten nennen ihn GaribaldiEr ſoll in eine Militair⸗Erziehungsanſtalt kommen und ausgebildet werden. Eine gebornekriegeriſche NaturDinirt im goldnen Engemit Scherz, Brose und ſeineSohn
Gang in die TeinkircheDas betende 10jährige Mädchemit dem Kinde, die beiddas untre Altarbild küſſenDie Statue Karls IVDie Brückenthürme etc. nochmals angeſehn, flanirt,An Arab of the Street wie der modernengliſche Ausdruck iſt778 WiegmanEin WiederſehenEine kranke Muttereine Tochter igrün, blond, miReiſehut audem RückenDie Alte ſiehſie ſehr bedenklican, die Junghält aber leidlicStand und makann nunicht guſehn, ob ſi nach Haus
Wir bleiben vielleichzu ſehn
  • 1. Wiſcherad (jetzt kahlStelle
  • 2. Tycho de BraheGrabſtein in deTeinkirche
  • 3. Die Burg (Hradſchin
  • 4. Der Dom audem Hradſchin undas Gold⸗ Denkmal desh.heiligen NepomuKeucklennadaSchloß wo ClamGalla ſoff
C.Carl Lasch 426Der Dorfarztin VerlegenheiDer krankJunge | iBettDer Schäfeverlegen, deam Puls fühlzwei Gevattervon deeiner aueine großSchüſſel Nudedeutet die eikleines Mädchen mibringt als eiziges RettungmittelWährend eine Altin einegelbeX---ig⸗ Mantemit drei kleinegeſtellten Kragen einFlaſche erhält undabei forſchend, bittervoll Groll auf diSchuhr ihrealten Concurrenterübeblickt| hat ſicdeMageverdorbeunetwaZeitſchrift fürPreuß.Preußische Geſchichteund Landeskundunter Mitwirkung voDroysen, LedeburPreuß, RankeRiedelherausgegebevon Prof. DrDoktor Foſs 611. Ruths. Strand an der OſtſeeDraußen ein Stückchen kMeer, das von eineHügelkranz umſpannt wird. Hier abehört das Hügelland ziemlich aufein flacher Strand, deſich am nach deVordergrund hin (deBhaus) zu), etwaanſteigt, einAckerkruſtund etwadiſtliges Grüzeigt undurch dieſeStück Ackerkruſte undann durch deFlachſtranwindeſich einejener rutſchhafteWaſſerarmdurch, adene Dies iſt wiedeganz ausgezeichnewogegen wir vogrößten Bild (609keinen rechteGeſchmack abgewinnekonnte
man nicht recht weiob ſie Dünenflüßchenoder kleine Meerbuſen ſinob ſie von außen kommen odevon innen
    1. 2 photographiſche Apparate
  • 2. Jungens hoch auf dem Baumein Taſchentuch als Fahne
  • 3. Moltke mit Hurrah4. Vogel v. Falkenſtei
eigentliche Stadt zu trauern, wir ſahendas teichartigtümpelhaft ſtehende Waſſer undie Brück die hinüber führt, an eineund das ein Haus Stelle iſt die Häuſer reihe offenein Haus fehlt hier und durch diese Lukſehen wir in ein Stück Feld hineinwahrſcheinlich das Stück Feld, das zwiſcheStadt und dem Strande draußen liegtSchnDunkles Gewölk hängt am Himmelaber damitten blitztſcheint es kommt die Stufenoch und durch und durch x---x diWolken hellweiß unwerfenun eineweißeScheiin diWolken

Wolknoceinmaan und dihellweiwerdendeWolke

gegenübervoeineandrePunkherleuchtediSonne di EsDasGanze hat eineigenthümlich grüne unroth Schuſterton, der zuerſüberraſcht, deman abeſchließlicnur nocbewundertvert
Es iſt mit einer unglaublichen glücklichen Beobachtunund mit Meiſterschaft gemacht. Erſt giebt madem alten den Vorzug; aber dies wird einem immelieber und kleinen Mützchen, alte braunHuſaren, die auch nocwieder mitwollen, Vätedie ihre Söhne bringen und deKönig zuzurufen ſcheinen: hiernimm ihn, es komme wie ewolle, es muß wsein, ſo ſees denn, das Bild iſt brillangemacht, klar leicht verſtändlich, klacomponirt, und zugleich glatgemacht (vielleicht ein bischeX---xzu glatt) und dabei volwohlthuender Wärme,Andreas Achenbach. Der letzte Aus-läufer der Stad, hohe wunderlichalte Bauten, mit hohen Giebelund tief herabhängendem Dachein Fleet oder faſt ein Waſſerſcheint dieſem Stadttheil von de Prof. Steffens, Lützow, KörnerIm Hintergrund BreslauIn Front eines alt⸗gothiſchen GiebelBaus, eine alte gothiſche Kapellegegenüber ein Stück Gartenlanmit noch kahlen Bäumenan der einen Seite eines Platzeoder einer Straße ſtehn diFreiwilligen, an der andreSeite allerlei Volk,Landwehr, Soldaten in Frondeſſelben der König, etc.. Er erſcheineben mit ſeinen Söhnen, miBlücher, Scharnhorſt, Gneiſenaund alles begrüßt ihn miHurrah, Mützen und Czako abUnter den Geſtalten ſieht maallerlei: ältre Männer, an deArmen noch die Kinder hängen, jungStudenten mit blondem Lockenkopf 778 Wiegmann ſchwachCretins (gut) Architektur ider Kirche. Felſenlandſchafbis an 1 Hügellandſchafbei Düppel. Ein Beſtimmteſoll gegeben werden, wiBeſtimmtes mit beſtimmtePerſönlichkeiten, in beſtimmteCoſtümen, unter beſtimmter Umgebung. Die X---xUnfreiheiiſt ſo groß wie möglicund es iſt doppelt anzuerkennen, wenn unter ſolcheVerhältniſſen etwas Gutegeleiſtet wird
Scholz.
charnhorſt. Fr. W.Friedrich Wilhelm III. BlücherPrinz
Friedrich Wilhelm
Friedr. Wilh.
(Kronprinz) Prinz WilhelmGneiſenau, Staatsrath v. Hippel, X---xpräſid. vMerckel es in den Schnee (mögliciſt natürlicherweiſe alles) ſonderſie behält ihr Kind auf deArm und wartet bis reichLeute kommen und ſich ihrer erbarmenSie ſpricht ſelber, läßt aber nicheinen ſtummen X---x ſprechenAehnlich vergriff ſich Samueldas vorige Mal. Es iſt eiBeweis, daß er nur äußerlichBegabungen hat
    Behrendsen 4Jungheim 36O.Oswald Achenbach
    Bodom 66Ruths 609v. Schlicht 637172. Eschke
Eine Anzahl guter Portraits: Sultan (Ritter Frau v. Strobendorf (Begas) FrauLucc
    5. Amberg426 C.Carl Lasch
weil er arm an Phantaſiearm an Erfindung iſt, dirichtige charakteriſtiſche Züge eines Menſchen in einebeſtimmten Situation und daher aucdie richtigen charakteriſtiſchen Züge deSituation ſelber ſich nichvorſtellen. BeiIn Schaffunder Geſichtszüge leiſtet er Indifferentes, und bei Schaffung deSituationszüge leiſtet er FalſchesWir fragen jeden: was bedeutedies Bild, wenn einer deKatalog nicht zur Hand nimmtEs iſt ein armes WeſenKind, die ihriWinterzeit ihr Kind vor eiSchloß oder Kloſter ausſetzt, damiReiche es aufnehmen. Hier handelſichs aber Aum Armuth. Einarme, legitime Mutter, behallegt ihr Kind in keinen Korb und ſtellt Pauwels523. „Windegemalt iſt“ rufenſagen die Malerund wir ſagen es mit ihnenAber dabei bleibt es auch. Wabei einer angebornen Begabung füForm und Farbe gelernt ungeleiſtet werden kann, das wirhier geleiſtet, aber auch nichmehr. Dieſe SamuelsſcheBilder ſind ſchwach nach deSeite der Charakteriſtik unwas in einem Zuſammenhandamit ſteht nach der Seitder Situationswahrheit hinWer Köpfe für die Charakterauffaſſung überhaupt für dieCharaktergebunkein Verſtändnis für keine Gabhat, der hat auch greift leichfehl in der Situation, er kann
    frz.französisch Saling 828Knoblauch 840Bismarck 792
  • (Tantardini) Dante. ModestiaLa Baigneuse.La Leggitric
  • Fürſt v. Pless 825. 826.Marie Fürſtin v. Pleſs geb.geborene Freiin v. Kleist
  • Dohm 793. Knabe, DiſtelSchmetterling drauder es fangen will
  • 794 Ein Knabe ſchneideein Büſchel Aehren
  • Carstens 819Avent d’entrer dans le bainJe veux voir s’il vienBerange
überwunden ſind, daß der Eindrucdes Naturmenſchen erreicht wirdAber auch nicht mehr, deneArm durch dieſe künſtliche Lagund Bepackung wird zu eineArt Sonder⸗Ding, zu einekurioſen Geſchöpf für ſich, daaufhört ein Arm zu ſein unals ſolcher zu wirken, währendie über den Arm fortfallendBruſt dem Ganzen deCharakter des Keuſchen, mindeſtendes Reinen das alle dieſDinge haben müſſen, wenſie ſchön wirken ſollenbeeinträchtigtLeopold v. Ranke (. Drake Es iſt ein großes Kunſtwerk uninſoweit bewundern wir es, eiſt aber auch ein großes Kunſtſtück und inſoweit haben wir unſrBedenken. Kopf, Körper, diEinfachheit des Herzens (eine Badenddie ſich trocknet) alles ſehſchön, aber die Haltung delinken Arms, dreiſt, daſie mit der Hand die rechtBruſt hält, während die linkBruſt über UnterdenArm und Kniegelenk wegfällt iſmehr ein Kunſtſtück alein Kunſtwerk. DiSchwierigkeiten die hierbezu überwinden ſind, ſingewiß koloſſal und makann zugeben, daß ſie
Umgebungsplan; Königgrätz (heute: tsch. Hradec Králové), KönigsgrätzKoeniggraetz(heute:tschAKöniggraetz. RosnitWestaProbluPrziRosberritChluLipCistoweSadowBenateCzerekwitDohalitDohalitzkHorsitHorenoweMasloweNechanitKönigsgrät
    Breitbach 81ausgezeichne83. Frühlingsidylle milieder. etcet ceteraQ. Becker 25Dücker 150Genschow 199Gurlitſehr gute, beſſer als dagroßGeyer 207Buley 104Amberg 9.9. 10. 11Hoguet 31Michelis 487
Höhe von Dule
ausgezeichnet ſteckt aber ſein Schwert idie Scheide. Die Siegesgöttireicht dem Gefallenen diPalme. Es iſt decentegehalten, überhaupt würdigeund nicht die Heiterkeit herausfordernd. Aber die Farbenzuſammenſtellung, der dunkle Teintdas braune Kleid deGefallenen, ſein rothbrauneHaar, dazwiſchen eiStück Grgrünes Wamdes Gefallenen und dablaue Gewandſtück der SiegeGöttin geben keineſchönen Zuſammenklang. Docmuß man einräumen, dadas Bild durch längre wiederholter Betrachtung ebenſo gewinntwidaandrdarauerſcheint kniet vor ihr; mit der Linkeſtreichelt ſie ihm den Bart, mider Rechten hält ſie den Lorbeerzweig hoch und ſcheint ihm zſagen: „Nun, bitte mal, ſSchwagerwenn Du recht hübſche bittekannſt, dann kriegſt Du ihn“Die Geſtalt der Siegesgöttin (?) iſſehr anmuthig; in allem Geſchickaber doch zu viel Naivetät
Das zweite Man ſieht eine Burg, zder ein hoher Felſenpfad hinaufführt. Es ſcheint, der Gefallenhat dieſen Pfad vertheidigen wollenein Rittersmann aber, der gebejetzt die höchſte Stelle des Pfaderreicht hat, hat den Fähnricder ſich ihm mit derSchwert und Fahnentgegenſtellte, niedergeſchlagen und Herrmann Schlösser Rom 1866Der Triumph des Helden imLebeDer Triumph des Helden imTodAlſo etwa Aufgaben, wiſie die Statuen auf der Schloßbrücke löſen, vielleicht eigneſie ſich mehr für Marmor alfür Farb
Beide Bilder ſind unzweifelhaftalentvoll, aber in hoheMaße lächerlich, das zweite iſnoch dazu ſchwer verſtändlichDas erſte. Scene an eineLorbeerbaum, eine hübſcheblonde Kleine, die invodem hellrothen Stück Zeudas ſie umflattert merkwürdinachläſſigen Gebrauch machtEin Krieger mit robuſter Fahne
    160 Engelhard177. Eschke653 Schönrock48. Biel572 Raetzer.153 Ebel(8 Sääle

Kühling 424. Eschke 171. Kamecke 37(nicht roth) Hartmann 289. Wegener 758v. Eckenbrecher 154. M.Max Schmidt 649Douzette 139. Biermann 41Pinkert 545. Jacobsen 332Fabarius 180. Deiters 122Klombeck 383. Schwartz 670HallatPferde, OchſeFüllenAlle dieſſind gut ſtehn: Vaſen, Körbe, TaſſenKannen, auf die 3 Grazieauf einem Stuhl ſchoherausgenommen, den Amomit Bogen und Pfeil hälſie in Händen. Sehr hübſchEs wäre reizend, wenn edie 3 Grazien nocmehr berückſichtigen wollt
gut { 123 Deiter720 Streckfuſs52 Biermann187 Fischer184 uund 185 dt748 Triebel
  • 594. Risse, blondeMannweib trägeine Alte mit deGebetbuch durch diWagen; junge Framit Kindern noczurück, die Sebuſieht ſich um „ichol euch auch noch“
  • 11. Amberg
  • 73. BorckmannAmor ſieht etwaängſtlich aus. TEs iſeine Art altmodiſcher GlaSchrank, in dem diSchöpfungen von Sèvres und Meiße
    348. Jernberg hübſc507.Ockel
  • 105.A.Adolph BurgerDer ſchwere rothe BauernſtubenTiſch, der mächtige Kachelofen, die getäfeltDHolzdecke, das ſtattlichfriſche, hübſche Mädchein rothem Wollkleidegeſtrickter weißer Schürzekurzärmlig rot blauegeblümten Kopftuchdazu der natürlich ſinnendAusdruck, allerliebſtDie Briefe von ihm ieinem irdenen Bierkrug
  • Loreley gemalvon Otto Knigge(wohl nachgekommenhübſches Frauenzimmer, abewie kann madergleichen nocmalen
  • 109 und 108 Carmienk421. Krüger677 Schweich297. Hermann
  • 81 Breittach (Schindelſaal
  • 25. Q. Becker (gut
    545 Pinkert (gut383 Klombeck86 Brücke269 Hallatz758 Wegene154 v. Eckenbrecher289 Hartmann372 Kamecke171 Eschke
  • 139Douzett(ziemlich gut649. U. Schmidt
  • 649. U. Schmidt
  • 665–67. Schubert1. Samuels 20. W. 42
  • 622. Scherres. Hieraſcheint er doch geſcheitertEs wirkt wie ein Durcheinander, wie nicht gageworden, in der Natuiſt ein gewiſſes Chaosaber der Küſter ſoldas doch bezwingenSo wirkt es nicht ſchöund auch nicht einmawah
  • 332 Jacobsen
    371. v. Kameck742. Triebe
  • 608. Rundt ſeltſamviolette Töne in alledieſen Bildern
  • 276 Hampe
  • 443 LülvèsClount im Louvrempfängt Beſuch König Karl Imit Maria Touchet, indeer das Bidniß der letzteanfertigt. (Der Vergleicmit den
    französischen
    französ:
    Bilderndieſer Art liegt zu naund wiewohl nicht ganunverdienſlich, doch nuſchwach.
  • 444 oſt beſſerdie Aufgabe war verwandtaber kleiner und deshalbeſſegelöſt
    gekriegt hat und an ihrverſtorbene Mutter denktEs fehlt alles ſinnlichElement in dieſem Kopfe.605 Rundt
  • DOhne NummerDer Triumph derVenu. Von PauAlter Krieger in Rüſtung und offnem Mantel und jungWittwe erſcheinevor Venus und gebeſich gefangen. Es ſindies bekanntlich 2 Geſtaltean denen Venus ihrWunder leicht thut
  • 107. Adolf Burgeein bischen unfeinmehr charakteriſtiſch alanmuthig, dagegen reizendie Briefſchreiberi
  • 735 Limôln141 Douzett23. H. Becker
  • 7. Amberg. GretchenHübſch, anmuthig, kindlicaber zu ſehr, als KinGretchen. Gretchen iſvorher bei aller Naivetät eiSchelm und hinterher keiKind mehr, ſie ſieht aus wie ei15.jähriges Weiſenmädchen, die Scheltdarüber eine Kluft und idieſer Kluft als deX---x vor alleder Scheiterhaufen mieiner Geſtalt am Marterpfahl
    Im Hintergrunde alViſion der 30jährigKrieg in den WolkenHGuter Adolf ſinkt ebevom Pfferde
  • Hoguet 317 Die Straßenecke, das bunte Martkgetreibe, die dunkle Gaſſedas farbenbunt der Häuſeund Schilder und darübeder in hellen Wolkehängende Himmel
KieslinKiesling Jenny. Die Urſachen derReformatio. Eine ArHöhe hüben und drübenrechts der Papſt der ſeine Linkauf die Schulter des Kaiſerlegt, der im Dieſte dePapſttums eben das Schwerzieht, daneben TraktätchenRoſenkranz⸗ und Heiligen⸗BildeVerkauf und AblaßkramOhrenbeichte, GeißelungTortulinks die Reformatorenan höchſter Stelle Luther, allauf die aufgeſchlagenen Bücheweiſend, triumphirend zum Papſhinüberblickend. Zwiſchen hüben und pfütze ein Rendezvounoch zittern, erregtabgetrieben vom KampfEine gute Idee (die Franzoſen) aber total verfehltmit völlig unausreichendeMitteln durchgeführund dadurch lächerlich. Emacht den Eindruck alhabe er nichts machekönnen. Die Pferde⸗Leichim Standſchimmer ſieht ſchoaus wie ein Skelett undoch laufen noch diPferde herum es hieße„Grotte der Venus, ein Pärchen erſcheint idieſem alten Trümmerhain, ſo wie außerdem noch Geſtalteerſcheinen, ein Alterzwei Alte, dialle zu Venus wollen
Cordes
„nach der Schlacht“Die Fülle der zerſchoſſeneLafetten, auf einem Hügeleinige Leichen von Menſcund Thier, 3 oder 4 Pferdegeben ſich an einer Waſſer-Heydens BilSieben Säle. Hier beginnt nun deTheil der Ausſtellung, in Betreff deſſen wiſagen durfteRichters weiße DameNath: Sichel (RomaPhilipp II König von Spanienimmt ſeinen Sohn DoCarlos gefangen. 168. JunVerſpätet auf den Transport durch die Kriegsereigniſſe zur AusſtellungekommenPaul Kiesling. Lächerlich„Venus erſcheint einemPärchen. Es hätteinen Sinn, wennAuch hier wiedeeine Anzahl guteLandſchaften unGenrebilder, abedoch ſchon wenigehervorragend unjedenfalls dünnean Zahl. UnteMaſſen immer nuhier und deins. Dieisdie Stellwo ganWändeine Lücke bilden156 den Beruf dazu fühlt. Immeneue Verſuche, die immeneu ſcheitern Die Figuren des Johanneund der Herodias ſinin ihrer Art bedeutend. DeErnſt, Würde, FeſtigkeitHoheit, auf der anderSeite Vornehmheit, Sicherheit, ein Anflug von HohnvonSchönheit, Sinnlichkeit undie Schönheit einer Schlangenkönigin. Man denkjetzt ziſcht ſie auf, dazein durchaus dämoniſcheZauber von BlutgieHerrſchſucht, SinnlichkeitRöting. Wird gelobtVerdienſtlich. Aber maſollte es doch kaum meldenwenn man nicht aufs vollſt anmuthig genug. Entwededem Dargeſtellten fehlte divolle Feinheit (Grazie) geſellſchaftlicher Form, unodeder Maler konnte ſinicht heraus bringen
Niessen.
Herodes, Herodias, einArt Zelt, die Stoffzurückgeſchlagen, Dunkeldarüber ein Licht, in dieſeLicht und Dunkel ſteheine Frauengeſtalt, ganim Dunkel Johannehinter ihr und X---xMan hat es ſchwer getadelt Kraus. AmbergVerwandt. Ein Dameerzählt, eine andre (odebei Kraus zwei) hört zuBbei Kraus ſinds ihrezwei. Warum ſoll manicht dabei malen, unnamentlich warum dann nichtwenn man drſo brillant machen kannVielleicht iſt kaum je eigroßes, ſchön gemuſtertes Shawl⸗Tuch auf ſchwarzeGrunde ſchöner gemalworden als hier beKraus, doch fehlt auchier was. Es iſt nich an Be fiel. Ein ähnliceinfacher Gegenſtand. OſtſeeſtrandDraußen liegt das dunkleelblauMeer, nach vorn zu eigrauer Waſſertümpel, der deVordergrund zum Theil einnimmtdazwiſchen ein Stück Dünenrücken, theils flach, theilhüglig. Wie eine BrückZwiſchen Meer und Tümpedas weißgetünchte Lehmhaus mit Strohdachein Kind treibt, im Schutz voHaus und Düne, die Gänſin den Tümpel. Am HimmeGewölk, auch in den BäumenAber hier iſt eine windgeborgene Stelle. Wer aStrande gelebt hat, der kennt das
Jerichau Baumann
X---x ohne IntreſſeDas andre brav, abealle dieſe Bilder wirkenicht, ſie haben etwatodtes. Die Proportionethun wohl etwas, Genrmuß nicht in Hiſtorien⸗Größvon uns hervortreten, eliegt aber auch an dekalten, kalkigen Farbevor allem an einefehlenden InnerlichkeitSpangenberg. Diesmal deBennewitz. Ihm fälldas Intreſſe zu, das ſonſ nicht ſehr angenehm. Wiſind nicht prüde und widenken, daß man ſolchSachen entweder deutſch⸗gemütlic(familienhaft⸗wohlthuend) odefranzöſiſch⸗frivol auffaſſemuß, aber die Zuſammenmiſchung beider thut nichwohl. Sollte man ſich für das naive, friſchPaar (das auch anders ſein müßte) intreſſiren, ſo müßtedie Eltern fehlen oder andersſie x---x, natürlicher, anmuthigeſein und ſoll man ſicfür dieſe ancien regimEltern intreſſiren, ſo mußteſie auch wieder pikanteſei nicht ohne Gabe deTh. v.Theobald von Oer cCharakterſiſtikder Alte, der anfangs diSache rein wie eiExamen anſah, dieſeExaminator „der die Geiſteheraufbeſchworen kann ſijetzt nicht bannen“ unihm wird etwas bangedenn er malt ſchwarin ſchwarz und ſo lautdaß die Dame vom Hauſherbeikommt, nachzuforſchewies ſteht
Erdmann
Nissen
Es ſind 65 FigureHerodesHerodesias TochteJohanneHinter dieſem eine Art Centurizur Seite des Herodes, in Vertretungder ergriffen ihm zuzuredeſcheinFür dieſen Herodefür die Herodiafür den Centuriwollen wir nicht eintretenwir wollen auch nicht Ein ſehr ſchönes Biliſt das von OckelWir haben hier ein gleicgroßes Talent für Landſchafwie für ThiermalereiDer herbſtlich entlaubte Walim Hintergrund, der miStumpfgras überzogenErdrücken, die aufgebrochene Furche, degraue herbſtlicht Luftton, die Krähein der Luft, endlich daOchſengeſpann voPfluge – wir waretrefflich. Vorzug, ſondern ein MangelWir bleiben über diBeziehung der Alten zumJungen in Dunkel. EiStreit iſt zwiſchen ihnenAber welcher? Handeles ſich um Geld odeLiebe? Will die Altein Vermögen nicht herausrücken, oder nicht theilenoder will ſie nur, audieſem oder jenem Grundeeine Parthie nicht zugebenDarüber bleiben wiim Zweifel. Im Uebrigeſind alle Köpfe, wenn ſiuns auch das Räthſel nicht löſen, vortrefflich. Räthſelgeſchichte auf unweil es ſo große Mackehat, ſo thuen widem Maler und unden Gefallen und verſuchedies Räthſel zu löſenAber ſo ſoll es doceigentlich nicht ſein unwenn es ſo ſo ſeiwill, ſo muß es ſſein, daß es ſchließlicwenigſtens möglich iſdas Räthſel zu errathenWir haben aber diWahrnehmung gemacht, dajeder eine andre DLöſunfindet. Das iſt kein für den Enkel anordnein Gegenwart der Tochterdie ſelbſt noch ein halbeKind in Unschuld undErſcheinung, eines Kindleins geweſen ſoll-
Wilhelm Sohn.
Eine Conſultation beimAdvokateEin vielbewunderteBild, trefflich in alleAeußerlichen, trefflicin cder Charakteriſtik un– bis zu einem gewiſſeGrade – in der Darlegunder Situation. Aber docnicht klar genug. DaBild giebt uns eine kleine Köpfe, ſauber gemaltalles anmuthig, wohlthuend, ab ein gutes Bilsans phrase, doch ohntiefere Bedeutung und einegewiſſen gewöhnlichetrack (ſchon in deWahl des Gegenſtandes innehaltend) innehaltend, ebendadurcdoch tief unter anderLasch’ſchen Bildern ſtehendbeiſpielsweiſe unter dezarten, tief empfundenein der Karfunkel’ſchenAusſtellun, wo die jungGroßmutter das Kinderzeug wirklichen Affenſchafnicht paſſen, einregelrechte Wappendeckeregelrechte Lederſtühle,,Bücher und Papiereund Glas Waſſerregelrechte GerichtskoſtümeMöglich daß daie Thierfabedieſe Art der Behandlung geſtattet, aber danmuß ſie wieder leichterluftiger auftreten, nichmit der Pretenſion, dihier doch vorwalte(Kaulbach nachſchlagenLasch. Des alten LehrersGeburtsta. Ein ſehliebenswürdiges Bild, voeiner feinen Charakteriſtik derSolche Scene ginge entweder wie ad I geſchildertoder ein Law lord hat 4 Affen. In ſeiner Abweſenheiimitiren ſie eine Gerichtsſcene und leiten eine Mock⸗sitting Affen innerhalihrer Affen⸗Sphäretwas aufführe, wameinetwegen an Gerichtsſcene erinnern mag
Leider iſt aber hiezuſammengeworfen, wihaben auf der eineSeitene nicht Menſchemit ins Affenhafte gezogeneGeſichtern, ſondern wirklichAffen und wir habeandererſeits zu dewirklichen Affen wiedeDinge, die zu der Leben eine unüberwindliche Abſcheu gegedas Affenthum haben unnie vor Affenkäfigehaben verweilen könnenDer Fehler ſcheint unhier übrigens noch ietwas andrem zu liegenUnd zwar darin. Egiebt 2erlei Art dieſDinge zu behandeln, entweder man giebt einwirkliche Gerichtsſcene unzieht die Geſichter nuins Affenhafteoder man giebt einAffenſcene und lieäßt di es liegt an zweierleiEinmal iſt das Affenleben an und für ſicdas, was, weil ejeder Idealiſirung trotztvielleicht unter allen Thieream wenigſten in diKunſt gehört, wenes nicht glückt diPoſſirlichkeit heraus zuarbeiten. Alles andram Affen verdrießuns; vielleicht gehewir hierin zu weitweil wir auch im eine gewiſſe Schönheitslinie, Maaß, GrazieEin zu ſcharfes Charakteriſiregefährdet dieſes Maaß
Das Bild iſt in vieleStücken eine glänzendLeiſtung, aber es befriediguns nicht, es erheiteruns nicht einmal, ebringt uns nicht zuLachen. Und das iſſchlimm
Wir haben uns klazu machen geſucht, woradas liegt. BWir glauben
Meyerheim.
Unzweifelhaf hochbegabt, unzweifelhaft eine Gabe deCharakteriſtik des Thx---xierlebens, unzweifelhafein Humoriſt. Abeſein großes Können, ſeinſcharfe Auffaſſung benachtheiligt möglicherweiſe deHumor, weil es ihetwas nimmt, deſſeer doch immer bedarf:
Garde⸗Grenadier⸗Regiment Nr. 2, 4. Garde⸗GrenadierRegiment Königin Auguſta, Garde⸗Schützen⸗BataillonGarde⸗Pionier⸗Bataillon, 3. Garde⸗Ulanen Regt., 3. FußAbtheilung des Garde⸗Feld⸗Artillerie⸗Regiments, 2. combinirtes Bataillon, 1 Compagnie 1. Oſtpreuß. GrenadierRegiments Nr. 1 Kronprinz, 1 Comp. Königs⸗GrenadierRegiment (2. Weſtpreuß.) Nr. 7, 1 Comp. 1. SchleſiſcheGrenadier⸗Regiments Nr. 10, 1 Comp. 2. SchleſiſcheGrenadier⸗Regiments Nr. 11, combinirte Jäger⸗Comp.1 Zug des Oſtpreuß. Jäger⸗Bataillons Nr. 1, 1 Compdes Brandenburg. Jäger⸗Bataillons Nr. 3, 1 Comp. de2. Schleſiſchen Jäger⸗Bataillons Nr. 6, 1 Compagnie deRheiniſchen Jäger⸗Bataillons Nr. 8, combinirte PionierCompagnie, 1 Zug des Magdeburg. Pionier⸗Bats. Nr. 41 Zug des Niederſchleſiſchen Pionier⸗Bataillons Nr. 51 Zug des Weſtfäliſchen Pionier⸗Bataillons Nr. 7. DaMecklenburg⸗Schwerinſche Garde⸗Bataillon. Reſerve⸗Cavallerie. 1. Garde⸗Dragoner⸗Regiment, 2. Garde⸗Drag.Regiment, 1. Garde⸗Ulanen⸗Regiment, 2. Garde⸗UlanenRegiment, 1. Escadr. Mecklenburgiſch. Dragoner, 2. combinirte Escadron. 1 Zug Littauiſchen Dragoner⸗RegtsNr. 1 (Prinz Albrecht von Pr.), 1 Zug WeſtpreußiſcheKüraſſier⸗Regiments Nr. 5, 1 Zug Weſtpreuß. UlanenRegiments Nr. 1, 1 Zug Schleſiſchen Küraſſier⸗RegimentNr. 1 (Prinz Friedrich von Preußen), 1 Zug 2. Schleſiſchen Dragoner⸗Regiments Nr. 8, 1 Zug 1. WeſtfäliſcheHuſaren⸗Regiments Nr. 8, 2. combinirte Batterie, 1 ZuOſtpreuß. Feld⸗Artillerie⸗Regiments Nr. 1, 1 Zug Niederſchleſiſchen Feld⸗Artillerie⸗Regiments Nr. 5, 1 Zng Schleſiſchen Feld⸗Artillerie⸗Regiments Nr. 6, 1 Zug Weſtfäliſcher Feld⸗Artillerie Nr. 7
Die Aufſtellung erfolgt auf dem Königsplatze, deEinzug durch das Brandenburger Thor
deConnigerlitiefdenocdesmitcheruhtDamneneichdideDrelmsvowizunur einen Blick auf haus — daß er an dteizwecke einzelner SZiele einer nationaſchwungs geſtellt hatUmſtand, daß dieſe Beſtrebungen der wakraten zuſammenzufalzu laſſen, als ob durmokratie begünſtigt unſere Sympathie aDeutſchlands knüpfen
Gerade dieſer Ileiten hilft, in feindverharren; der ihm ibus von ganz beſoPreußiſche Regierungenügen, welche ihr dgerer Erkenntniß deeſſen ſehr bereitwilli
Unſerer Ueberzeuirren, daß Parteigendes großen Ganzenner Klaſſen dienen, terei weit üppigeein großes Ganze dſteigender politiſchezeugung Bahn brechjenige Partei auf eleben rechnen kanndienſtbar zu macheStaats⸗Ganze zum

denocdesmitche
ruhtDamneneichdideDrelmsvowizukraten zuſammenzufallen ſcheinen, zu dem Irrthum verzu laſſen, als ob durch die Einheit Deutſchlands dimokratie begünſtigt werde. Das hieße nicht Anderunſere Sympathie an die politiſche BedeutungsloſDeutſchlands knüpfenGerade dieſer Irrthum iſt es, der den Adel dazleiten hilft, in feindlichem Groll gegenüber Preußverharren; der ihm in ſeinen eigenen Augen einebus von ganz beſonderer Loyalität giebt, wenn Preußiſche Regierung nöthigt, ſich mit der Stütze gnügen, welche ihr das freiſinnigere Bürgerthum igerer Erkenntniß der eigenen und der Deutſchen eſſen ſehr bereitwillig darbringtUnſere Ueberzeugung iſt, und wir glauben niirren, daß Parteigenoſſenſchaften, welche nicht dedes großen Ganzen, ſondern den Sonderinterſſen ner Klaſſen dienen, unter der Herrſchaft der Kleinterei weit üppiger wuchern, als da, wo die Sorein großes Ganze den Blick erweitert. Hier muß ſiſteigender politiſcher Einſicht mehr und mehr die zeugung Bahn brechen, daß nur derjenige Stand njenige Partei auf eine dauernde Bedeutung im Sleben rechnen kann, welche, ſtatt ſich Sonderintdienſtbar zu machen, die gewiſſenhafte Arbeit fStaats⸗Ganze zum oberſten und einzigen Geſetz e

Haus der Abgeordnetereußiſche Abgeordnlicher egoiſtiſcheBerufsklaſſen die glung, ſtaatlichens davor, uns durcner gewiſſen Grenznur ſogenannten n dem Irrthum vert Deutſchlands diieße nichts Anderche Bedeutungsloſder den Adel dazgegenüber Preußnen Augen einetät giebt, wenn mit der Stütze e Bürgerthum id der Deutſchen wir glauben niwelche nicht deSonderintereſſen rſchaft der Kleinda, wo die Sortert. Hier muß ſir und mehr die erjenige Stand, nBedeutung um Stt ſich Sonderinteenhafte Arbeit feinzigen Geſetz e

e füh beeberdieaatsreſſedabt

htunhoAust daprügültiAbg. EWahlAbrklärReimmeingegültaus, daß der Herſollte, dieſe Vorgängdaß ſolche Unregelmänicht mehr ſtattfindeHierauf wird dider eröffnet. Es Abg. v.Flottweſache aufmerkſam macnicht erwähnt wordegeſſen zu erwähnen, des nicht ganz correcthat. In der Sache ſeFrage: „Iſt materieloder nicht?“ und dieſNein beantworten zder Prediger einen ArtGott ſei Dank, es iſt geweſen (Heiterkeit) Urwähler gehalten hader Herr Prediger dubeeinflußt oder gar gedaß die Urwähler dehingegangen wären uſtimmt worden ſindverwandeln. Wenn dgeben, daß das ein gläBeredtſamkeit geweſeſem Hauſe neulich geh

nunhowAust daprügültiAbgEWahle AbrklärReimmeingegülnicht erwähnt worden iſt. Der Herr Referent hageſſen zu erwähnen, daß bereits der Landrath in des nicht ganz correcten Verfahrens einen Verweis ehat. In der Sache ſelbſt handelt es ſich doch nur Frage: „Iſt materiell eine Wahlbeeinfluſſung conoder nicht?“ und dieſe Frage glaube ich entſchiedNein beantworten zu können. Es iſt nur conſtatirder Prediger einen Artikel des Amtsblattes verleſen Gott ſei Dank, es iſt ein Prediger und nicht ein Lageweſen (Heiterkeit) — und dabei eine AnſprachUrwähler gehalten hat. Wenn Sie nun annehmender Herr Prediger durch dieſe einzige Anſprache dibeeinflußt oder gar geleitet hat, ſo müßten Sie anndaß die Urwähler des Morgens als Fortschrittshingegangen wären und daß ſie durch den Geiſtlichſtimmt worden ſind, ſich in heißblütige Reactionverwandeln. Wenn das der Fall wäre, ſo müſſen geben, daß das ein glänzenderer Verweis von „theologBeredtſamkeit geweſen iſt, als wie Sie ſelbſt hier ſem Hauſe neulich gehört haben. (Heiterkeit rechts.nnern veranlaßt und dahin zu i der Wahl in über die Reſolutioort deill noch auf einden Herrn RefeHerr Referent hader Landrath in s einen Verweis ees ſich doch nur beeinfluſſung conube ich entſchiediſt nur caſtatrsblattes verleſen und nicht ein Laeine Anſprache ie nun annehmenige Anſprache dimüßten Sie annals Forſchrittsurch den Geiſtlichblütige Reacitonääre, ſo müſſen weis von „TheologSie ſelbſt hier (Heiterkeit rechts.
— n Der Einzug der TruppenDer Einzug der Truppen am 20. un21. d. M.des Monats geſchieht laut Cabinetsordre in folgendeWeiſe
20. September (Donnerſtag). 1. Garde⸗InfanterieDiviſion: 1. Garde⸗Regiment zu Fuß, 3. Garde⸗Regimenzu Fuß, 2. Garde⸗Regiment zu Fuß, Garde⸗Füſilier⸗Rement, 4. Garde⸗Regiment zu Fuß, Garde⸗Jäger⸗Bataillon, Garde⸗Huſaren⸗Regiment, 1 Fuß⸗Abtheilung GardeFeld⸗Artillerie⸗Regiment, 1. combinirtes Bataillon. 1 Compagnie Grenadier⸗Regiment Königs Friedrich Wilhelm IV(1. Pomm.) Nr. 2, 1 Compagnie Leib⸗Grenadier⸗Regt(1. Brandenb.) Nr. 8, 1 Compagnie Magdeb. InfanterieRegt. Nr. 26, 1 Compagnie 3. Weſtf. Infanterie⸗RegtNr. 16, 1 Compagnie 2. Rhein. Infanterie⸗Regt. Nr. 28Reſerve⸗Cavallerie⸗Brigade. Regiment Garde du CorpsGarde⸗Küraſſier⸗Regt., 1 reit. Garde⸗Batterie, 1 combinEscadron, 1 Zug des Neum. Drag.⸗Regts. Nr. 3, 1 Zudes Brandenb. Huſaren⸗Regts. Nr. 3, 1 Zug des MagdebHuſaren⸗Regts. Nr. 10, 1 Zug des Königs⸗Huſaren⸗Regts(1. Rhein.) Nr. 7, 1 Zug des Weſtf.⸗Huſaren Regts. Nr11. Die Reſerve⸗Artillerie des Garde⸗Corps. 1 Zug dePomm. Feld⸗Art.⸗Regts. Nr. 2, 1 Zug des BrandenburgFeld⸗Artill.⸗Regts. Nr. 3, 1 Zug des Magdeb. Feld⸗Artill.Regts. Nr. 4, 1 Zug des Rhein. Feld⸗Artill.⸗Regts. Nr. 8
21. September (Freitag). 2. Garde⸗Infanterie⸗DivKaiſer Alexander⸗Garde⸗Gren.⸗Regiment Nr. 1, 3. GardeGrenadier⸗Regiment Königin Eliſabeth, Kaiſer Franz⸗

    Das combinirte Bataillon

    1 Compagnie von Reg. Fr. W.Regiment Friedrich Wilhelm I1 — vom Leib Regimen1 — vom 26. Regimne1 — vom 16. Regimen1 — vom 28. Regimentam 21. rSeptembe1 Compagnie vom Reg: NoRegiment Numero 11 — vom Königs Reg: (NoRegiment Numero71 — vom 10. RegRegiment1 — vom 11. Reg: Regimencombinirte Eskadron1 Zug von Neumärk. Drag. Reg NoNeumärkischem Dragoner Regiment Numero31 — vom Brand. Huſ. Reg. NoBrandenburgischem Husaren Regiment Numero 31 — vom Magdeb. — NoMagdeburgisches Numero101 — vom Kögs Huſ. Reg.Königs Husaren Regiment (NoNumero71 — von Weſtf. Huſ. RgWestfälischem Husaren Regiment (NoNumero 11
küſſen ſich, ein andreliegt ausgeſtreckt auder Bank, ein anderex---x und hängt diPfeife im Mund audem BooDach deBoots und folgdenr Muſik unden Tag. Hübſch das ſo ſchön ſein könntiſt ohne eigentlichKaiſer

Piotrowski. GroßesBoo. AbendbeleuchtungStadt im Hintergrund, zwiſcheStadt und Boot ein StücWieſe. Eine MorgenGruppe. Ein Violinſpieler, ein TamborinSpieler, zwei tanzeein Alter in Koſackenmütze und ein Jungerzwei Andre, halb vorzüglich, auch muman bedauern, dadas Charakteriſiren de4 polniſchen Köpfe, deAlteund ſeiner dreKindeein blutrothen Schlafrock mit weißen Aermelund hohen Stiefeln, ebeſo wie einiges x---xunter deseZigeuner wohgelungen iſt, z. B. deViolinſpieler im Vordergrund. Aber das Ganz alte Schloß drauf miden zwei ſchmalen, zugeſpitzten Thürmen, dieinzelnen Bäume, diſich am Rande deHügels hinziehn da wdieſer auf den Fluherniederblickt, der ſtillbreite Strom ſelbſt, dix---x kahlen Hügeldas Gewölk am hellblaueHimmel, endlich der gebrochenx---x matte, abendlichLichtton der übeallem liegt, – alle Stryowski. Daandre iſt durchauverfehlt, rohunſchön, ein Humoder keiner mehr iſtDas andre iſt bemerkenswerther und hat immenoch große Meritenwennſchon es frühenicht reicht. In Wiedergabe ſlawiſcher Landſchafiſt er immer ausgezeichnetauch hier wieder. Demit bemooſtem Geſteiüberſäte Hügel, aber es ihm, aus deEindruck einer weitetiefen Kluft hervorzu, den Vorderund Hintergrund trenntSchon der Nebeltonum die Felswanher, der als ein natürlicheSchleier und Entrückeders großen HintergrundLandſchaft wirkt, ſtimmdie Wirkung der Landſchafbis zu einem gewiſſen Gradherab und erzeugt dadurch dieſe Harmonie zuſammenzuklingen“, dieſeZuſammenklang iſt hiezum erſten Malvoll. Die mächtigFelswand im Rücken der Prozeſſiondrückt nichauf die Prozeſſionein Dämmer iſt daruher und ſpeziell mitdesHülfdes Durchblicks unter diBrücke weg, die ebevon dem vorderſteAlten der Prozeſſiobetreten wird, glück Reiz giebt, das iſdas, daß ihm hiedas Zuſammenklingevon Landſchaft und Genrzum erſten Male volgeglückt iſt (eiſt Schöpfer voetwas Neuemider Kunſt) Früheſtanden die Dingneben einander, ſchädigten, beeinträchtigteſich, ſatt harmoniſc Hierher gehört aucdas Paſſeier⸗BildDie Gruppe, die ſich audem tief gelegenenunter Bäumen faſt verborgenem Dorfe heraufbewegt, mit wehendeFahnen, Alt und Jungin ihrer Mitte der Geiſtliche– dieſeſe Gruppe iſt an unſfür ſich ſehr ſchön, lebenswahr, was dieſeBilde aber ein beſondere unſer Auge, nunmehr adieſe RiefstahlſchArt durch 4 Jahre higewöhnt, anfängt wenigeAnstoß daran zunehmenEs bleibt dahin geſtelltob wir altedie Schönheihaben einſehen, odeetwas an und für ſicWenn nicht Gehörigehaben toleriregelerntPiotrowski. LitthauiſcheGetreideſchiffer nach derArbeidie große Felſennatur, die großFelſengründe danFiguren, wenn wiuns ſo ausdrückedürfen, zu Düdiichauf der Ferſſind. Wir bekennendaß wir in Bezuauf beide Fragenicht völlig bekehrſind, indeß andrerſeitmüſſen wir eiräumen, daß, nunmeh einen ſehr verwandteCharakter haben und allVolksſcenen, Volksleben im Gebirgdarſtellen (HochzeitTaufe, Begräbniß) drängeſich auch hier wieder aufDie Frage: ob dieſVerſchmelzung von Landſchafund Genre zuſammengehörund zwar ſo, daß keinvorherrſcht, ſondern beideneben einander geht. Dizweite Frage, ob nich eben an eineFelsrock paſſireſie eine Gruppe voArbeitern, ein Alteſtreckt um einGabe bittend diHand aus. DeVorgang einfach, wahrdie Köpfe trotz ihrer relat: Kleinheit alle charaktervoll ausgearbeitetFragen die wir dieſneuern Riefstahl’ſchBilde gegenüber, die allFrüher x---xſaßen ſich Genre unLandſchaft in ſeinen Bildern auf, Sattelhändler, der Schmuckhändler alles iſt dadie Verkäufer und diKäufer auch, die ihvolles Engagirtſeizeigen
Riefstahl. Rück-kehr von der Taufe
Der Taufzug, eine aunicht vielen Perſonebeſtehende Geſellſchaftdie Frauengeſtalten ider maleriſchen Trachdes Landes, ſteigeaus der Tiefe heraufdie Mutter, mit der AppenzelleHaube, die Großmutter, diBaſe, die Magd trägt dien Täuflinvorauf im VoMittel- und Vordergund zugleiceine beſtimmte Architektur und eine Mengeinzelner Gruppen, in eineGröße und Lebendigkeit, ſo daſich die einzelne Gruppkontrolliren läßt unman mehr hat, albloße Andeutungen. Dicharakteriſtiſchen Züge Einzelheiten eineſolchen Marktes erſchließen ſich uns ialler Deutlichkeit;der Geldwechſler, deWaſſerhändler, deWaffenhändler, der da wie in eineindiſchen Shaal, wman wohl nocFarben erkennt, abenicht mehr Linievoll beſtimmter BedeutungenDieſem Uebelſtande iſhier abgeholfen und währenwir hinter den Markthäuſern das endloſe Häuſergewirr der Stadt unein gleiches Gewirr voTauſenden von Marktleuten erkennenhaben wirrd doch zugleich gelagert, das vielleichpoetiſcher intendirwar. Eine WüſteundSand, Oede unauf dieſem Flecendloſen Sandmeerplötzlich das Gekribblund Gewibble eineMenſchen⸗AmeiſenhaufensAber – und hier tadeltewir damals – aucwirklich nur eineAmeiſenhaufens. Ewar eine Farbenwirkung
Wilhelm
W.
Gentz
.
Markt inKairo
. Zählt zu ſei-ne beſten Sachen. Ewiiſt ausgezeichnet durcein glückliches Verhältnizwiſchen Vorder⸗ und Hintergrund, durch eine glücklichMiſchung von Maſſenwirkung und anziehendercontrollirbarer DetailsEs drängt ſich eine Parallelauf zwiſchen dieſeBilde und einem Frühren„Karavanen in der Wüſte DiLucc Weidenzaun, der denas Feueſchützt und von ihm angeſchienen iſt, ſcheint zugleicdas paſſende leicht brennbarMaterial für das Hauſelbſt hergegeben zu habeund der Wind, der voUfer über den Fluß ſtreifführt leichte funkendStücke über die Flächweg
    Hahn. HesekielLübke. Prof. WeiſsLincoln, LeccaFrau v. SterndorfRaven. "Sarne
    Ludwig RellſtabSuperintendent Hetzel
    Graf Groeben (MiſſundeGraf Voſs-BucDer junge Bickin } Hum⸗me
    Stadtrath FranckFürſtin Putbus (Lauchert
  • Premierlieutnant v. Notgef. bei Königgrätz
  • Frau v. Bärndor
  • David Hanſemann (Plock-horſ
  • General v. BarnerGeneral v. RavenHahn. Hesekiel. Lübke. Prof. Weiſs
Der hübſch Johanniterrittevon LaucherunHumme gezeichnet
Knaus Zigeuner
(anflehen
Scherres
Dem Stoff nacStryowski, deBehandlung nach OswaldAchenbac. Es iſt ſpäAbend; die Weichſeteilt den Mittelgrund, iHintergrund die graueThürme der Stadt, iVordergrund Flichtwerk aFeuer. Das Stück geflochtenen der zu ſagen ſcheint„alte Welt Fugger, daiſt faſt zu vielDie Haltung des Alteder zu ſagen ſcheintDa! hier iſt’s, alleAſche und Rauch,“ dareizend war Zuſchaueder Tochter, eines Rothkäppchens aus dem Märchenſelbſt die Haltung deſchönen Kaiſer⸗Hundes, der diVerwunderung ſeineHerren halb ztheilen ſcheint, alles aus-zugleich etwas Geſättigtehaben, wirken außerordentlich ſchön. Dakoſtbare Sammtkleid deTochter, das blauſammtnWamms des Vaters, deſchwarze Rathsherr Rader alte, dazTeppich und GobelinsBilderrahmen und Kamiwelches für Beckeaber auch tieferAufgaben ſind gelöſtdie Haltung des Kaiſers ſie blickt nur auf unes iſt eine H---x LauſcheHaltung
.
Eine vorzügliche Arbeiteine vorzüglicheglänzende Aufgabglänzend gelöſt. Jedeſoll wählen was ihpaßt und das paßtſo recht zu BeckerEs iſt eine Art vohiſtoriſchem Bilde, voallem iſt es einLorbeer⸗Aufgabe und diſt Becker an ſeinem BPlatzDie prächtigen Farben, die dochBeſuch Karls Vbei Fugger inAugsbur. / Der letztrverbrennt die SchuldverſchreibungedeKreiſesCarlBeckebeſten Aufgabeſchwimmen in der Regeoben auf und werdeerzu ernſt genommen. Ob die Haltung des Zeigefingers und kleinen Fingerder rechten Hand völlig der Situation entſpricht, iſt uns zweifehaft erſchienen. Wiwürden es für richtihalten, wenn dieſSchweſter aufhorchte odeder andern Schweſter eileiſes „Horch“ zuriefe, ſihorcht aber nicht auf, ſondern abgeſehn, auch einfacohne eine hervortretendbeſondre Aufgabe, wenman ſo will eine Vereinfachung. Wir ſtellen ehöher als die letzteArbeiten S’s wenigſtens aldie letzte (Frau Hollekönnen es aber nicht übefrühere ſtellen, weiwir keineswegs einRückkehr zu frühreempfohlen haben wollenAuch das Beſte, wenes ein ſo große Apartheiterſchöpft ſich ſchnell und die Guſtav Spangenberg. Im Förſter-hauſEine Gruppe um eineweißgedeckten Tiſch, deFörſter und ſeine zweTöchter, die eine lieſwas, die andre ruht,der Vater iſt eingeſchlafendas Lampenlicht fällt eigenthümlich auf die Geſichterwährend kalt und weider Herbſtmond durcdas Fenſter ſcheint. Eiſtimmungsreiches Bild, ohnevodieen Beleuchtungs Effekten den er ſich f wendetiſt ſchon halb herumaber ſeine Frau erinnoble Figur, einihKind auf dem Armlegt die Hand auf ſeinSchultern und wiewohl eſie nicht ſieht, er mues dieſe Berührung abefühlen „thu’s nichtjetzt ſind wir armthuſt Du’s ſo ſ werdewir unglücklich, Bettleſein.“ des Werks, dedeſpektirliche Ruf: „ekann reden“ iſfür ihn nicht erfundenſo redet dann (nebeden Thalern, die diHauptſache blieben) eiandrer für ihn, eiMäkler, ein halbwegdummes Subjekt nugerade klug genug, uſchlaue Geſchäfte zu betreiben, immer mit deMiene des LandmannsDer arme Mann (?) an
Vautier
Tagelöhner oder Baueoder Handwerkerſtube. Eiſt ein armer Mann, abegut, brav, ehrlich, fleißigSein Stückchen Acker, daſeine Exiſtenz nur kümmerlicerhält, aber ſie docſichert, nicht vorm ſcheiterbewahrt wenn es zuSchlimmſten kommt, liegbequem für den reicheBauer. Er will es habenDa ſitzt er und haſeine Thaler vor ſich aufgebautAber es iſt kein MannDer Bauer und derMäkleGraeb. Chor. LettnerLangſchiff. Die Sarkophagemit den Fürſten und Ritteroben auf. Die Fahnen, diſelbſt wie todt herniederhängender Lichtton der durch digemalten gothiſche Fenſter brichtder Blick in eine Arnebelgraue Ferne deLangſchiffs hinein über deLettner weg ſind ſehſchön
Der hohe Chor derSt Georgskirche zu Tübinge ſeien falſch und tückiſch. Ekann ſein, ich habe abenichts davon bemerktSie geben einem eineTrunk Waſſer, ſie zeigeeinem den Weg, ſigrüßen beim Begegnenſie ſind zu jeder Auskunfund kleinen Hülfeleiſtunbereit; dabei alles ifeine, natürlich⸗graziöſe Formen gekleidet ſpeiſen, namentlich Geflügelſind ſchmackhaft. Die Bevölkerung iſt angenehm iVerkehr und die Dankbarkeigegen jede Gabe, wenſie auch oft den Charaktedes Servilen und Sklaviſcheannimmt, iſt mindeſtens angenehmer wenn auch aldie Haltung des großſtädtiſcheDieners, der, wenn maihm ein Trinkgeld giebtnur von dem einen Gefüherfüllt iſt: hätt’ er Dinicht das Doppelte gebekönnen. Man ſagt: ſie aber innerlich empfindeman ein gewiſſes BehagenAuch iſt die Verpflegung nichſchlecht, nirgends kärglich, nirgends auf den bloßen Scheiberechnet. Was man kriegtdas kriegt man wirklicund nicht nur dem Namenach. Die Vorzüge feinereCultur fehlen, aber aucihre Schattenſeiten und Langweiligkeiten. Der Kaffe undas Gebäck (Kipfel) ſind gutebenſo das Waſſer, danoch nicht nach debenachbarten Senkgrubſchmeckt und die Fleiſch⸗ zu denken und wer heikeiſt und auf weiß Linnehält, der bleibe fern. Andrerſeits hat das buntelaute, wüſte Treiben eineReiz; die Gekniffenheitdie man in den großſtädtiſchen Hôtels empfindetfällt fort, man iſt deHerr und empfindet ſicwohlthuend als ſolcherwährend man in den großeHôtels Weſteuropas fütheures Geld nur geduldewird. Körperlich haman allerhand Ungemach durchzumachen; höfe auch alle übeeinen Leiſten. BreiteFlur, links das großGaſtzimmer, rechts die ebeſo große offenſtehende Küche, in dijeder (wie zu ſeiner Sicherheit) Einblick nehmekann. Hier kocht esbackt es, brät es deganzen Tag und ein Chaovon Gerüchen, zu deneſich vielfach noch unliebſamere geſellen, durchziehdas Haus. Die Unreinlichkeit iſt groß; aruhige Nächte iſt gar nicht Wegen Wallensteins Begräbnißplatz ſiehe dierſte Seite von vorn.

Horſitz. Der Markt-plat iſt der größteunter allen die wigeſehn; überall diArkaden, in der Mitteine Marienſäule, diBrunnen ſchienen zfehlen. Kirche dicham Mark. Hier lageam 3. und 4. Tauſendvon Verwundeten. Die ſchreitet, ſtehen zweiKirche eine Ober uneine Unter⸗Kirche
Lageplan; Marktplatz (heute: Wallenstein-Platz)Marktplatz(heute:Wallenstein-Platz)Gitschin (heute: tsch. Jičín), GithschinMarktplatz in Gitschin.

    a. b. Brunnenc. Marienſäuled. Tempelchee. und f. Kirche
Gitſchin. Alte intereſſante Stadt mit eineungewöhnlich großen Markt-plat von hell und ſauber getünchteHäuſern eingefaßt, dereErdgeſchoß eine RundbogenArkade bildet; alles verräth eine gewiſſe Wohlhabenheit. Die H. GIn der Mitte Rechts und links einzwei großerFließ Brunnen, dazwiſchen eiTempelchen und eine Marien-ſäul. Die Hauptſtraße läufan der einen Seite entlanund da wo ſie rechts unlinks dieas Platz⸗X---xViereck über⸗ Burg Troska bei Rowenskvon vor Sabotka aus geſeheZerſchlagen von Ziska
Lageplan; Burg Trosky, Burg TroskaBurgTroskyBurgTroskaRowensko bei Turnau (heute: tsch. Rovensko pod Troskami)Burg Trosky in Rowensko.
unter den Bäumen Felſenſpitzen zu einer Wand geeinigt aufwachſen und wohfaſt 1/2 oder 1/3 Meile linkneben uns hinlaufen. Zuletzauch rechts, es bildeſich eine Felsſchlucht, dieſerweitert ſich danneine Art Felskeſſel erſcheinin dieſem Waſſer, Teich unFluß und ein Schloſperrt die Schlucht das Gewehr und ſchlitztden Oberſtleutnant midem Haubajonetauf. Durchbohrte ihauch noch

Schloß CKost. audem Wege nacSabotkVon Münchengrätz nacSabotka. Erſt haman die Muſky⸗FelsBerFelswand zur Rechtendann kommt man ieinen Tannenwald, audem, wie mitten Juni 1866Die Kameradeſeines Regiments

Drigalski’s Tod wurdvom Archivar deSchloſſes, einem 70jährigenſo erzählt
Ein Jäger⸗offizier fiean der Brücke, ein Oberjägefing ihn auf; die Büchſhielt er hoch loſe iArm. „Gewehr wegſchrie Drigalski. Der Oberjägeſah ihn ſcharf an. „Gewehweg.“ Der Oberjäger lieden Streben fallen, packte Hier ruht in GotHerr Eugen von Drigals-k Oberſtleutnant iK.

Im Sturm auf daDorf Podol ſtarden Heldentod füKönig und Vaterlanan der Spitze ſeineüſiliere der K. pr.Königlich preußischeOberſtleutnant Eugenv. DrigalskCommandeur des Füſil.FüsilierBataillions 1. Thür.ThüringischeInfant: Infanterie Regiments No 3in der Nacht des 246. Swjan

Hier ruhen in Friede23 Preußische und 110
österreichische
östreich.
Helden gefallen a26. Juni 1866 in PodollHier ruhin Friede4
preußische und österreichische
pr. u östrch:
Offiziergefalleam 26Juli 1866verthübſche rothe BerberitzenEinfaſſungJägeroffizierNamunbekanntFiel in deMoment aler die erſtHolzbrückanſteckte. Häuſern und davor, kleinObſtgärten, das Ganzein freundliches Dorfbilddurch die vielen Brückeund Flußarme (dichauf einander folgend) nichohne Reiz
VierDreimal geſtürmtdas vierte Mal behauptetWogte immer von eineEnde des Dorfes (Wirthshaus) bis zum andrenüber die Brücken weund wieder zurückDie Geſchichte voDrigalski’s Todder durch ein Haubajonetaufgeſchlitzt wurde Podol iſt ein kleinefreundliches Dorf. Linkund rechts Wieſengrundrechts dahinter Hügeanſteigend, eine Kirchfehlt, die Chauſſée midrei Brücken (erſt Steinbrücke, dann 2 Holzbrückenläuft durch; danebenſehr dicht (mitunter kau100 Schritt entfernt) läufder Eiſenbahndamm mit dreGitterbrücken. Die Giebeder kleinen weißgetünchteHäuſer ſtehen nach vornſind von Wein und WKürbiumrankt, zwiſchen den
Lageplan des Schlachtfelds; Münchengrätz (heute: tsch. Mnichovo Hradiště)Muenchengraetz(heute:tschAMünchengrätz. Klosteöſterreich: österreichischeArtilleriSlurka⸗Ber(dah.dahinter HügelSachſenInfanterie vielleichauch Artilleri╒ öſterreich.österreichische ArtilleriWabcoMuskBoſſiMünchengrätWallstein⸗ſchesSchlovoöſterreich.österreichischenJägerverfolgFürsten-bruc

  • g. Die Giebel⸗ab und aufſätzſind mit Spitzen, KugelnBildwerken geſchmückt, daGanze roh aber ſehr ſlawiſceigenthümlich, an den Frontenund über den Thür⸗Eingängen allerhanBildniſſe: ChriſtusMaria, Johannes midem Lamm, Himmelfahretc. Die Thürmder Kirche, des Schloſſesdes Rathhauſes mider ZwiebelkuppelVon den 4500
    Einwohnern
    Ew.
    waren nur 65 ider Stadt geblieben
Lageplan; Schloss Münchengrätz (heute: tsch. Zámek Mnichovo Hradiště)SchlossMuenchengraetz(heute:tschAMünchengrätz (heute: tsch. Mnichovo Hradiště)Schloss Münchengrätz. Wallſteinſches SchloZwiebelkuppelkirche
    a. Marien⸗Säul
  • b. Häuſercompleinmitten des großeRings. Giebelhäuſeim Jeſuiter⸗Boge
Lageplan; Bosin (tsch. Boseň), BossinBosin(tschABosin. Zychlinsküber MuskauBossi
Umgebungsplan; Münchengrätz (heute: tsch. Mnichovo Hradiště)Muenchengraetz(heute:tschAMünchengrätz. nach PragKlosteMünchen-grätPodolTurnaMuſkBoſſiFürſtenbruck

Tagelöhner in Clies-to. BeBaron Panthefür’s Leib-Regiment„Ich habe nichtsber hier ſind 5 Sgr.Silbergroschen“ Bei Münchengrätkommt alles audas Dorf Muskan, das rechts unlinks von den 27erumgangen wurdeDer Feind wich auFürſtenbruck. Da2. Bataillon hattein Gefecht von deRuine bis zuDorf Bossin
Eisenbahnstrecke Ansicht; Nordöstlicher Teil des böhmischen Eisenbahnnetzes. DresdeGörlitBodenbacReichenbergAuſsiTurnauPraJung⸗Bunzla KönigenhoGit⸗ſchiJoseph-ſtadHorsitKolli
Veroneses. Das Heiligdaran iſt höchſt inferior, aber darum iſes ihm auch nicht zu thuner f---xwählt zufällig dieſStoffe, weil man ſidamals wählen mußteaber es kam ihm nudarauf an reiche TafelnPomp, Prach, LuxusLeben zu malen undas hat er gethanBlauer Ster

der Nacht erforderlich deLichteffekts hin, mögedieſe Sachen erſtaunenswerth ſein, einetiefern Eindrucauf mein Gemütmachen Sie nichtvieles erſcheint migeradezu verzerrt. VoHoheit, Würde ſehwenig
Dagegen ſind diTizians, Pordenone’sTintorettos ſchönSehr gut die großen Sixtina. In den Augeliegt etwas Bangeshektiſch⸗Leuchtendes, Wunderkindartiges, wie eKinder haben, von deneman ſagt, ſie lebenicht lange, denn ſiſind nicht von dieſeWelt
Das halbe DutzenCorregios, di„Nacht“ mit eingeſchloſſen, iſt eigentliclangweilig. Nach deSeite das Beſte und bei Die Holbeinſche MadonnaDie Holbeinſche Madonnneben einem gewiſſePrinzen, deutſch⸗matronenhaften, hausmütterlicphiliſtröſen Zug, deeinem in den Stichevorzugsweiſe entgegentritt, hat im Originazugleich einen Zug von höhreSchönheit, und Lieblichkeit, und auch Tugendlichkeit der in den Nach-bildunge fehlt und wodurcſie erſt eigentlich audem blos Hausmütterlicheheraustritt und eine Madonna wird.HiltlBöhmiſches KriegsTagebucLeipziger KriegsTagebuch
Der Zeitungsausschnitt bezieht sich auf den 20./21. September 1866, den Einzug der preußischen Truppen durch das Brandenburger Tor. Der Zeitungsausschnitt fungierte vielleicht als Materialsammlung für Fontanes Gedicht „Einzug“: „Der Einzug der Truppen am 20. u. 21. d.M. …“ Fontanes Gedicht „Einzug (20. September 1866)“; der Erstdruck ist eingeklebt in Fontanes Tagebuch, September 1866, TFA; vgl. auch „Der deutsche Krieg von 1866“, Bd. 2, S. 332, und seit 1875 in der Ausgabe der „Gedichte“. Hintergrund: Nach Beendigung des Deutsch-Österreichischen Kriegs zogen die siegreichen preußischen Truppen am 20. September 1866 in Berlin ein; vgl. GBA – Gedichte I, S. 219 f. und Anm.Fontanes Notizen beziehen sich auf die Aufstellung der Truppen zum Siegeseinzug in Berlin am 20./21.9.1866.Fontanes Notizen über die Gemäldeausstellung in Dresden könnten noch während der Besichtigung der Galerie Alte Meister am 16./17. August 1866 entstanden sein.
Fr. WolffhardtBuchbindermeisterPapierhandlungLeipziger Str. 106
ZurKunst – Ausstellung1866

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