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A5beta

    Falkenberg.CöthenNeuenhagen
  • Freienwalde
    Schloß.Geſundbrunnen
    Schloßberg
  • CunersdorffFriedlandMoeglinTornow- SeeRingenwaldeNeu-Hardenberg
<Schreiberhand Friedrich Fontane>
  • Inhalt
    Urſchrift zu Wanderungen II
    Vergleiche
    Vergl.
    Das
    getippte Wand. Manuskr.Wanderungen Manuskrip
    Seite
    S.
    4–29.
    Alles abgetippt
    Fr. F.Friedrich Fontane Juli, erſt
    Hälfte 1927
<Schreiberhand Theodor Fontane>

Falkenberg.


Dies iſt der eigendſte Punktder die mannigfachſten Bilder gewährtDer Weg der bis hieher ſcharf aden Abfällen des Barnim, genau ader Linie zwiſchen Berg und Bruchinlief, birgt hier in diBergparthien ein und uſtatt der Liſiere am Bergrandie Schlucht zwiſchen zwei Bergwänden paſſirend, läuft er zugleich durch Falkenberg hin, – denin dieſer Schlucht liegt Falken⸗ber
Dieſe Schlucht und alles wadarin wohnt, iſt wenig märkiſchund wenn engliſche Aerzte iHinblick auf das Klima deInſel Wight ſagen: Italien lieg vor unſerer Thür“ ſo dürfedie Berliner Aerzte ſagen„wir haben Falkenberg, – Thü-ringe liegt vor unſrer Thür.Berglehnen, und Schluchten, Fließe unWaldbäche, Laubholz und Tannealles iſt da. Und mehdenn das; mit der feinereNatur iſt auch ein feinereSinn für Natur und Schönheieingezogen und man begegnet hier (nicht als eineWerk des Zufalls, ſondern bewußten aeſthetiſchen Sinns) ider Anlage von Häuſern und Gärtefeinen Details, feinen audas Auge des Beſchauers berechneten Linien, denen maſonſt hierlandes ſelten begegnet 3Wo man ihnen begegnet, iſſind ſolche Linien – wie faſalles Schöne und Gute hierlandes auf Anordnung, auf das Beſſerwiſſen Einzelner hin, in’s Lebegerufen nicht aus dem Drangedem Bedürfniß des Ganzen herauentſtanden
Und doch giebt es ſolchInstinkte, wie der ſchönSüden auf Schritt und Tritt elehrt
Es ſcheint alſo doch daß dieſeSinn für das Schöne von ſelbſan der Hand der Natur erwachtwo die Natur ſchön genug iſt, uSchönheit lehren zu können, wman die Natur ſteril, odemonoton iſt, da ſchließt ſicder Naturmenſch, der aus dieſe Natur hinauswächſt, deSterilität oder Monotonie deNatur an. Er ringt nicht wenigſtens zumeiſnicht) danach, dieſe Monotonidurch doppelten Eifer zu bekämpfen, ſondern er ordneſich ihr unter als eineherrſchenden Geſetz
Dieſe Welch Unterſchied zwiſcheeinem märkiſchen Sanddorf(drin nichts Lebendes iſt aldie Kaſtanien-Allee die irgenein König oder ein Prinz gepflanzt) und dieſem gebirgsdorfartigen Falkenberg. Um dialten Obſtbäume rankt ſichgepflegter am Gitterdraht gezogener Epheu, Weingängelaufen in der Rückfront deHäuſer, die Bänke, die Brunnenſelbſt die Binnenhäuſer alles hat ſeinen beſtimmten Platz, nichnach Gutdünken oder nach dGewohnheit, ſondern nach einem vorhandenen Schönheitsſinn, der ijedem Augenblicke ſelbſtſtändig thätiiſt
Die ſchöne Natur modeltſchafft deMenſchen Schönheitsſinn, aber ſithut hier mehr, ſie modelden Menſchen überhaupt. DieſModelung verſteht ſich freilich halvon ſelbſt. Der Menſch midem leiſe erwachten Sinn füdas was ſchön iſt, was kleidetwas ſich ſchickt, iſt nicht derſelbmehr, der er vorher war unſo begegnen wir in Falkenberneben einer ſchöne Natur nich nur einen Sinn füSchönheit und Schmuck, wir begegnen auch einer Bevölkerungdie dieſem Sinn entſpricht. Einfeinere Sitte, wie ſie deMitteldeutſchen zumal den Sachſeund Thüringern eigen iſt, findet ſich hier und eine Geneigtheit nicht aus ſich ſelbſt ſondern auch andern das Lebeangenehm zu machen
Noch einmal, Falkenberiſt ein Stückchen Thüringemitten in die mMark hineingeſetzt, aber eben mialle dieſem Lob, iſt auch eiStück Tadel ausgeſprochenEben weil es thüringiſch iſtiſt es nicht märkiſch un zuſammengeſetzt aus dem ätlicheMaterial einer Gebirgslandſchafzweiten Ranges, iſt es ſchweſeine charakteriſtiſchen ZSeiten zu zeichnen. Sein Charakteriſtiſches beſtehdarin, daß es ganz anders iſt alwie ſonſt wohl märkiſche Landſchaften zu ſein pflegen, abecharakteriſtiſch im Beſondren, d. h. verglichemit der Mark, iſt es docandrerſeits gar nicht charakteriſtiſcverglichen mit denjenen Landſchaftewie ſie die Ausläufer deres Mittel-gebirge bieten. An jedemärkiſchen Landſchaft bild icmir ein ſofort den charakteriſtiſchen Zug entdecken zu könnenwodurch ſie ſich von allen anderunterſcheidet, hier nicht. (?? die alles ändern und kürzen). Eiſt ſchöner hier als ſonſtwin der Mark, aber es iſ/Dieſer ganze Gedankenganiſt nicht richtig – ich muß eganz fortlaffen, oder gankurz faſſen.
An der Stelle, wo ich voden bewußten Arrangementſprechen, die überall das Schönim Auge haben, muß ich aucder Kirche erwähnen, die früheim Grüdnen ſtand, jetzt aber auder Höhe und vor alledes Turnplatzes auf höchſteBergeshöhe. Wer hier täglich heraumarſchirt iſt ſchon ein halbeTurner noch eh er ge turnt und war da obenwo immer ein Wind wehtturnt ohne ſich zu erkältender hat ſich für Sturm und Bivuac geſtählt
Viel hat hier die Natur unim Geleit der Natur denatürliche Sinn der Bevölkerung gethan, viel abekommt auch auf Rechnung Einzelnerund wirklich künſtleriſcher Intentionendie Terraſſierung der großeSandberges, GängeBaumpfleg---xGänge von wildem Wein, maleriſche Häuſer in italieniſchem GeſchmackDer gegenüberliegende Hügel (Paſchen-ber) iſt ſchon der Cöthen oderJena⸗Hüge, der parkartig gepflegt iſt. Dann die Carls⸗bur beſchreiben (ſiehe das andre Buch)

Das Arrangement ſo treffenGeneral⸗Ueberſchrift: Freienwalde
  • 1) DeEinleitung. Der Name. DiStadt. Allerhand PlaudereienDie Lage. Das TerrainDie ſchönen Punkte: Ruinen⸗ber, Schloßberg (?), MonteCaprin (die Anmerkung miVevay, Beauregard etcet cetera etc.) danRuinenberg den Preis zerkennen 2) Falkenberg. Wir ſind ma
  • bei der ſchönen Natur, und da müſſen wir ewir zu andrem übergehnzu dem Anhängſel, der Vorſtadt von Freienwalde, nocFalkenberg. Er ſteht zu freienwalde wie Heringsdorf Misdroy zu Swinemünde – eine gefährlichConcurrenz, von der man nocnicht weiß, wie’s endet. (Hierzdann Carlsburg, Ideberg, Cötheetc. etc. als ſchöne Punkte, diſich um Falkenberg ebenſo gruppiren wie Ruinenberg etc. etcet cetera uFreienwalde
  • 3) Nun nach Freienwalde zurückDas alte Schloß. Das neuSchloß. Das Bad. Das Betreffendaus der Kirche
  • 4) Die Uchtenhagens

Falkenberg iſt doppellebig. SeinNatur, bringt das ſo mit ſich. Eiſt war einſt ein bloßes armeFiſcherdorf, aus dem Fiſcherdor wurd’ es ein Heu⸗ unWieſendorf, dann wurdes ein Badedorf
. . . . doppellebig. Seine Natubringt es mit ſich. In ſeineFront Fluß und Wieſe, iſeinem Rücken eine GebirgBerglandſchaft. Bis vor 50 vielleichbis vor 20 Jahren waren Fluund Wieſe alles und es waein hübſchgelegenes armes Fiſcherdorf, das nur beſſere Tage hattewenn mal die Ueberſchwemungeausgeblieben waren; ſeitdem iſt es allmälig, uſeiner ſchönen Rückſeite willenauch ein WSommeraufenthalein Badedorf geworden, da ſeine Saiſon hat. 
Dieſe Doppeltheit wiederholſich in ſeinen Bewohnern unführt zu einer eignen MiſchugengAls alte Fiſchers⸗Abkommen ſinſie märkiſch, und haben ſind fleißigſtrebſam, ordentlich, aber mißtrauiſcheigenſinnig und zum Krakehl geneigtals Badedörfler und Schöne-GegendBewohner ſind ſie völlig mitteldeutſch, freundlich, gebildet, manierlich, entgegenkommend. Sie ſprecheauch in der That 2 Sprachen unwenn man ſich mit ihneunterhält, namentlich im Herbſt wenſie ſchon wieder aus der großſtädtiſcheSprache etwas heraus ſind, löſeſich die plattdeutſchen und hochdeutſchen Worte recht unter einande bei ihnen ab
Die Falkenberger alſo ſinhalb märkiſche Fiſcher unhalb thüringiſche Badeörtleund es iſt durchaus nöthig ſivon beiden Seiten her zu betrachten
Der Winter und FrühlingsFalkenberger, der Wende, deMärker, iſt ziemlich aigrirtund vielleicht hat er Rechdazu. Er hat die ſchöne Naturaber in allem andern d. h. alſzunächſt im Geld und Gewinn, fühler ſich gegen die andern Brüchezurückgeſetzt. Es iſt nöthihierbei einen Augenblick zu verweilen (Nun die Schilderung ianderm Buch
Der Badeörtler, der thüringiſche Falkenberger, iſt der wahrRuhlenſer und an die Ruhl erinnert hier überhaut allerhandDie ſchöne Natur hat den Sinfür das Schöne geſchaffen und midem Sinn für das Schöne iſauch die Form, die Manierlichkeit gekommen S.Seite 5. HübſchheitSauberkeit, gute Form und gutSitte treten einem überall hieentgegen: der Bauer bieteguten Tag, alles gibt Auskunftbegleitet, zeigt den Weg unſtatt der Lattenlaube und dehergebrachten Hübſchsheits⸗Apparades gewöhnlichen märkiſchen Dorfsſchafft und wirkt hier der Schönheitsſinn ſelbſtſtändig. Nun diS.Seite 3 uund Schilderung von auf den erſteBlättern: Laubengang, Epheuwilder Wein, Bienenſtockdie Art der Ueberbrückunetc. etc. nur eines fehlt – diTracht. Könnte man ſich bidahin verſteigen (und die alteTrachten hier waren ſo maleriſch) ſo wäre alles gut
DerEin natürlicher Schönheitsſinn hat hier überall gewirkund iſt noch thätig, abeder geläuterte Geſchmack Einzelner iſt freilich hinzugekommenNun aufzählen: Hufland’s Häuſeu. Terraſſen, die Kirche, diIda’s Eiche etc. etc. und deTurnplatz X---xEinzelne dieſer Punkte iſt es nöthig zu baufzuſuchenDie Ida’s Eiche. Blick übeHohen⸗Finow bis faſt nacNeuſtadt hin. Das Doppelbild voBruchlandſchaft und Keſſellandſchafmit Häuſern, Fahrwegen, Schmieund dem Köthner Thurm
Die Carlsburg.
Cöthen.
Das Dorf. Die Kirche, daGehoft. Der Charakter des ParksMEr iſt eigner Art. Man ſiehjetzt nur noch wenige deArt. Er iſt altfränkiſch, abeer war vielleicht immer eigenthümlich, weil das StücNatur, das man zu ſeine Anlage nahm eigenthümlicwar. Es iſt eine Schreich mit Laubholz, namentlicmit ſchönen Buchen beſetztSchlucht, durch die ſich eiFluß zieht. Dieſer Fluß, dein ſeiner Vertheilung dem CharParan einzelnen Stellen den Charakteeines Elsbruchs giebt, iſſeine Hauptſchönheit und ſchaffſeine Eigenthümlichkeit. Ob mawirklich mehr Waſſer und namentlich raſcher, beſſer fließendehier hatte als in anderParks, oder ob der Anlegedes Parks ſich beſſer auf diBenutzung des Vorhandeneverſtand, – gleichviel ma hat überall Waſſer. Wies eine Erzählung von einem 1berühmten franzöſiſchen Diner giebt, walles Kartoffelpomme de terre war: diSuppe, der Fiſch, die Mehlſpeiſeder Braten, ſo iſt hier alleWaſſer, aber immer anders, immeverſchieden ſerviert, als Springbrunnen, als überlaufende Vaſeals Drehſcheibe oder Waſſerradals Wehr, als Ausſtrömung auallen möglichen Mäulern volDelphinen, Löwen etc. welcheletzteren armen Marmorthierevom vielen Speien das Maulängſt eiſenbraun gewordeiſt. Dazu überall die Muſides fallenden, plätſchernden, rau ſchenden, rieſelnden Waſſersje nachdem es vom Wehfällt oder leiſe bergab ſickert
Vorher: Carlsluſt, Sophien-tempe, Muſchelgrotte mieinigen Meingeklebten Marmorköpfen
Dann erſt die Waſſergeſchichte. Am wenigſten glückliciſt der Park in Inſchriften z. Ban der Hauptſtelle neben deSophientempel, befindet ſich eiSteingrab oder Steinhügel mifolgender Inſchrift an einer ſchwarzen Tafel
„Grabmal und Trinkbrunnevon den hier HiermordeteHirſchen 1832.“ Zugegeben daß man Hirſche „verwundetwerden kann, ſo trinkt man doch 1erſt eh man begraben wird
Vielleicht andies alles vor deLob der Waſſerbenutzung, ſo dadas Lob den Schluß bildet
„Dieſe Anlagen werden alurchgang bei 1 RthrReichstaler Strafe ver⸗boten; desgleichen werden allBeſuchende gebeten, Kinder nuan der Hand und nicht Hunde mizubringen., ſich auch des Tabakrauchens auf den Promenadezu enthalten, indem der Wärtedieſe Anlagen ganz beſonders darauangewieſen iſt, auch jede Uebertretung ein wachſames Auge zu haben und den Uebertreter ſowi unanſtändigen Andranzurückzuweiſen, wozihnen jede geſetzliche Unterſtützung verheißen iſt. Dominium Coethen

In Falkenberg, (dicht ader Bank wo ich ſaß – Wenach Coethen)„Dieſe Promenade darbei 12
Silbergroschen
Sgr
Strafe von kei-nem Viehe betreten werden“
(Hierbei die allgemeinBemerkung über „Bekanntmachungen“ und amtliche „Warnungstafeln“.IndeſſeSei es dindeſſen darum, diSchönheit des Parks, die Liebenswürdigkeit des dürfens, helfe
Umgebungsplan; Cöthener WegCoethenerWegCöthen (heute: Ortsteil der Gemeinde Falkenberg/Mark), CoethenCöthener Weg. FreienwaldX---We
wie er von Cötheher in die Dorfgaſſe trittDieſe Promenade etcet cetera etcet ceteraleicht darüber hinweg, wenn abex---x (?) iſt und mit ſeineVergebung x---x, der kehrnach Falkenberg zurück unerheitre ſich an deInſchrift, die ihbegrüßt ſ

Neuenhagen

Das Blut Jeſu Chriſtreiniget uns von alleunſren Sünden. Johanne3. Anno 159(oder 97) den 13Dezember. Hieruhet (dies iſunklar) die vieltugendreiche HippolytavonUchtenhageformia(?), in GotDie Kirche iſt ein trauriges Fachwerkgebäude, innen ſaubegehalten, aber im Uebrigen ein bloßer Betſaal, deobwohl erſt 70 Jahre alſchon wiedeein weniſchieſtehtDaDorund deKirchhoPrendenartig ſeliglich entſchlafen
Scheint einFrau von beinah 40 Jahremit ſteifer Halskrauſe und einekleinen Kopfdeckel; dabelang herunterhängendeHaar. (SandſteinEs befinden ſich drauflinks ein Cruzifixrecht
Wappen; Näheres nicht ermittelt.
Stier oder Löwoder Bock odeLöwe obenauwieinKöngindann (2. Reihe) linkdas „Rad“ rechtnichts. 3. Reihlink
Wappen; Näheres nicht ermittelt.
, recht
Wappen; Näheres nicht ermittelt.
oben derſelbLilienſchmuc)

Der andre Grabſteivon 1651 miPſalmſprüchen, Namenicht erſichtlich, keinUchtenhagen weidieſe 1619 ausgeſtorben
KircheKircheNeuenhagen (heute: Ortsteil der Stadt Bad Freienwalde)Altar in der Kirche Neuenhagen. LeuchteAlleBasrelieMöncMöncLeuchteHaſGreiX---Wiedhop
Alles dieweiß, iStuck, und basreliefartigoder Sandſteiund weißgetüncht
Dies war gewiß inüber die Hauskapellund dies ein Altarſchmuck; an deKreuzſtücken oder Kuppen befindeſich in Alhambra Manier Arabesken und in der Mitte kleine Engelsköpfchen. Keller erdflx---x, ebenſErdgeſchoß; der andre Raum iſt eiSaal, wahrſcheinlich eine Hallebenfalls gewölbt widie Kapelle
    Monte Caprino
  • Königs⸗Höhe(BäckermeiſterHeyd
  • HeilBrunnenthal. DeBrunnen ſelbſ
  • Heilge HallenzurücEichenhainKapellenberg
  • Zurück nach Freienwalddann H---thalA---berg, Schloßberg

Freienwalde: Schloß

  • 1) Stühle mit angeſteckte(Charnier) Lehne
  • 2) Tiſch mit Stehleiter3) Bett Fr. W.Friedrich Wilhelm I
  • 4) Die Elle voMahagony die Fr.W.Friedrich WilhelmFriedrich Wilhelm I gedrechſelvielleicht 1806. Wieder geſehn 1841Bis 48 alle Jahda. 49 auch53 auch in Januazur Jagd. 53 i11 uund 12. Julini auch bei eineGrundſteinlegung iOderbergAlles parkettirt; die Zimmezum Theil mit Cattun bekleidet, andre miRoſenſträucher bemaltandre chineſiſch; viele weißMöbel, mit geblümteKattun, hübſche altmodiſchTiſche und SchränkeBlumentiſche: der Speiſeſaaſehr freundlich
  • 5) Ein großes Kaffebrett – Wilhelms-höh bei Kaſſel; Lieblingskaffebrett des Königs6) No 14 die PrinzeßRadziwil geſtorbeNo 18 Schlafzimmedes Königs. No 19Speiſeſaal No 2chineſiſch. SZimmer
  • 7) Der LeierkaſtenDas PapagenoliedX---x X---xVon Männlein unWeiblein, die Textesworte zu citirenDie andern Liedenicht mehr zu verſteh
  • 8) Zwei Stroh⸗Nähtiſche 1höchſt complicirtGeorg Ernſt Kür-ſte aus Orlamündem andern AWA Könige v. Preuße1803An andrer Stelle aſelben TiſcIhre MajeſtätLuiſ
andre mit Blumen, mit Px---xvögeln, Schweizerlandſchaften Das Ganze Schloß iſt einvon denen die ſtumm untrüb daliegen, mal fahreWagen vor, Vorreiter Fackeln, dann ſpringeDiener rechts und linksdie Zimmer beleben ſichnicht der ängſtliche Tritt deBeſucher klingt durch das Hausſondern der feſte Tritt deredie hier Hausrecht haben müde werfen ſie ſich audie Betten, früh wiedeauf, dann iſt allevorbei, ein Traum dedas alte Schloß über Nachgehabt
Vor 60 Jahren und drübehatte es ’mal einZeit –„Großmutter“ wohnt hier, viele, viele Jahre undie Enkel ſpielten hier. Einer 1dieſer Enkel behielt, wifür alles das mit ſeinem Lebenamentlich mit ſeiner Jugend unſeiner Mutter zuſammenhing, eiGefühl und freute ſich jedesmal wenn er die alteRäume wieder betrat(Nun die Zimmer ſchnell ſchildern) Dann die Sacheaufzählen, die er liebte odedie an ihn erinnern: die Elleder Leierkaſten, das Theebret
Dann kurz den Reſabmachen. Das Ganze heiß Schloßgarten mit deSchloß. Vielleicht gehört deKapellenberg dazuMonte-Caprino. EiFähnchen 1847 am Dach„Valentini-Ruh“ hinteund vorn, er ruht jetzwo anders. In Sommerszeiſind hier bunte Glasſcheiben, ſo daß man die Land-ſchaf auch in blau und rothaben kann. Der eigentlichNatur⸗Cultus wird durceine lange Inſchrift, ſchwarauf Zinkblech beſorgt. EDer Ruinenberg, trotz ſeiner Inſchriftetcet cetera etcet cetera, giebt einem das Bild in einegewiſſen Naturzuſtande, hier ſehen wir überall das Beſtrebendas Bild zretouchiren. Ider That iſt viel deArt geſchehAber daX---und für Point de vue ſorgen hat noch nichgenügt, es iſt auch eine Art Camera obscura Hausgebaut werdendas de„Wanderer führt die Ueberſchrift 2Wer mit Gott iſt, mit deiſt GottDann kommen 2 Spaltevoll Pantheismus. Es fängan
„Gott diſt die Seele ſeineSchöpfung in der Er ſich gleichſam wie in d inein herrlicheGewand hüllt.“ Dieſer Dativ ſtimmt ſchon bedenklichDer Schluß aber bringt durcheine lautet: „Wie eifreundlicher Talismann erhäluns die Religion übedie Wellen im Schiffbrucdes Lebens.“ So vollziehGelegenheit giebt die Landſchaft durch bunte Gläſer; mal blamal roth zu betrachten. Die Ausſicht x---x hübſch, abewirkt ein wenikomiſch. Nun diInſchrifetc. etcDies die Landſchafverbeſſern oder gaden Beſucher geiſtierhebewolle ſich eine Art von Gerechtigkeit und denie anfänglich geſchädigte beiAccuſativ gemachte Schulwird ſchließlich gezahlt
Königs⸗Höhe. Bietevielleicht mit die ſchönſtoder reichſte Ausſicht, vorausgeſetzt, daß man ſicnicht in denas unglücklichZeltgeripp begiebt, da
Allen Ernſtes aber die herzliche Bitte an deniFreienwaldernrden gutenRath daß ſi ihre hübſchGegend X---x x---xſprüche und Abhandlungen nichlänger zu x---x { Freienwalde ſchuldet dieſeMonte Caprinſeine ehemaligValentini wirdie Ausſicht aund erzählen widie GeſchichtIn verzeihlichem Stolzhat er das Haudeſſen Fenſter die Inſchrifin blau und roth erkennelaſſenValentini’s RuhgenanntEr iſt ſeitdezuRuhe eingegangen
auf der höchſten Höhe ſtehtwo Kiefern, Ebreſchen unAkazien die genau runherum gepflanzt ſind die Ausſicht beinah ſprerren; Abe50 Fuß tiefer mehr abwärtsſieht man nach der eineSeite hin in das ſchönBrunnenthal, nach deandern Seite hin in’s Bruchinein; – der Blick iſt devon der Ida’s Eiche verwandt, wo man aucbeides (Waldlandſchaft unBruch) ſieht

Das BrunnenthalBrunnenthaund der Brunnen⸗garte

Der Weg am Schlovorbei an Hügelwindungen vorbei führt endlich in eine Waldſchluchtdrinnen der „Brunnen“ under „Brunnengarten“. Daeigentliche „Etabliſſement“ deBrunnengarten ſammt dedazu gehörigen Gebäudemannigfacher Art, liegin einer zu eineKeſſel erweiterten SchluchteEin natürliches Eingangstho abgerechnet, ſchließen von alleSeiten her bewaldetHügel einen freien Flecein. Es iſt eine Art windgeſchütztes „bei Kroll“ windzu deſſen Seiten ſich ſchützendHügel erhebenSo anfangenEs iſt ein Etabliſſemenwie alle dergleichen imittleren Deutſchland: EiKeſſel in deſſen Tiefe ſicGartenanlagen zwiſchen diBäume ſchieben und einzelnHäuſer das Ganze einfaſſen

Dann die obigen VergleicheFür Leute die den Wind nich lieben, iſt es reizend er ging ſcharf und docſaß ich völlig geſchützt
Die Baulichkeitebilden ein Rechteck
Grundriss; Gesundbrunnen (heute: Fachklinik und Moorbad)Gesundbrunnen(heute:FachklinikundMoorbad)Freienwalde (heute: Bad Freienwalde/Oder), freienwalde, FreyenwaldeGesundbrunnen in Freienwalde. Parterre
und
u
erster Stock,Fachwerk, hohes Dach, Uh
a)a) alt⸗königlich – 1 Stocb) churfürſtlich – 1 Stoc
  • c) neu⸗königlich – 1 hoheStock und Manſarde
  • alle drei haben eine Colonnadſtechbahnartig mit Pfeilernaltköniglich (überhaupt am poplichſten) Holzpfeiler miwildem Wein umranktVor b uund c. 78 Muſterſtückvon Tannen, ſchlank, hochZu dem Ganzen gehört außerdem ein Berghaus unein Landhaus; in alledieſen Baulichkeiten a. b. c. mitgerechnet) wohnewohl gelegentlich 200 Gäſtedievon denen ein Dritteſich bei der Table d’hottreffen. Es herrſcht ein guteungenirter Ton; man ſiehtund Brunnenkirche es hat doch immenoch ſeine Freunde
    Einzelne Spielbuden geſellen ſich hinzu, – keinSpielſalons, wie wohl iFreienwalde nicht erſverſichert zu werden braucht
    Die üblichen ſchönePunkte und Unterhaltungsplätze faſſen es einda iſt di
      Brunnenkapellheilige HallenEichenhaiKönigs⸗Kapell
    • und vieles mehr
      u.v.m.
    Quellen ſind wohl a3 oder 4 da, ſogar einAugen⸗quelle
    Es ſind noch mehr Gebäude da, ſo daß das Ganzdieſe Form ha
    Grundriss; KurfürstenquelleKurfuerstenquelleGesundbrunnen (heute: Fachklinik und Moorbad)Kurfürstenquelle in Freienwalde. Hauptquellmit der Statue

    Die Johannisquelleſehr einfache ZHolzumzäunung (ausreichend)
    Dicht dabei diAugen⸗Quelle; ebenfallmit ein paar Bohnenſtangenſtöcken umzäunt
    Gleich am Bade⸗hauſ iſt eine ArHaupt⸗Quelle, einNajade mit einem Ruderſtück liegt in der üblicheAttitüde da und aus deUrne neben ihr fließt eiWaſſerſtrahl, eben der Heil quell. So weit iſt allegut; aber eine ſonderbare Oekonomie hat draugedrungen, daß das Waſſenicht frei in ein Baſſioder eine Rinne, ſonderin ein untergex---xſtelltes Gefäfließt, das zwiſchen Blumenvaſe und Topf nothdürftig die Mitte hältDer Effekt iſt überaukomiſch und man begreifden kleinen Najadrich völligder über den Leib der Najadfort, lächelnd in den Topf unauf das fließende Waſſer blickt Das Ganze iſt vielleichein Unicum heitreNaivetät und erinnertwährend es alle Grenzedes aeſthetiſch Antikeeinhalten will, doczuerſt an die bekanntkleine Brunnenfigur iMBrüſſel

    Schloßberg. Abendroth im Rücken

    Die Bäume ſeineKrieger; der X---xx---x AſtDas ſchwarze Locin der rothen Erdeſo rothDer Böttcher, diFahrt über’s WaſſerSchwarze Hund als Führehin
    und
    u
    zurück: Gold, SilberKupfer. „Nun iſt’s genug“. „DaDer Pommern⸗Krieg.Der verbannte Jagow, nun UchtenhagenDen poetiſchen Gehaldieſer Dingerkennt mafreilich nichſchwarz auf weißaber ſie verfehleihres Eindrucks nichtwenn ſie jemand erzähltder dran glaubt. Dawar bei dieſem Kutſcheder Fall iſt dein Glück.In der Pfingſtſonnabend-Nacht. Maienholen. Die Rehſchrien unten iGrund und die Kräheſchrien überm Bergwer das hier ſiethtdem wird ſehr greulig
    Die Geſchichte mit deBöttcher im Kiez (oder aRathhauſe) iſt die beſte. Er wirdreimal gerufen; er fährt über da Waſſer, nachdem ihm der Predigegeſagt: thue alles, aber und nimm auchaber nimm nicht mehr. Der ſchwarzHund. Als Führer bergan. DiFäſſer mit Gold zuſchlagen. Da13te oder das 33 oder ſo es iſt beſſer eine große unbe- ſtimmte Zahl zu nehmen, war für ihnEr rollt es bergab. Inzwiſchen denker: wirſt noch eins nehmen. Erollte das 2te bergab. Als es unteankommt, liegt nur ein Faß daEr gſteigt wieder bergan und rollt noceins herunter. Wie vorher. Der Hunſitzt auf dem Faß und ſagt: „nuiß’t genug“. So fahren zſie zurückder Hund an der Spitze deBototes. Daser Böttcher machtdann die Schwenkung des Bootes, daß deHund wieder in’s Waſſer fiel „Das iſt Dein Glück“ ſagtder ſchwarze Hund, daß ddie Spitze nach dem Waſſegex---xdreht haſt. „Wer nichden Kx---xahn dreht, dem dreich den Hals.
    Der Schloßgrund (diſchöne maleriſche Tiefhinterm Schloßberg)
    Das klingende FließDas Waſſer das untefließt
    Schloßbauer (?) Acker⸗man, der ein Stück voSchloßgrund bewirthſchaftete. Weweiß, wie ſeine Vorfahren daz gekommen waren, vielleichdurch Unrecht, vielleicht gebundenverkauft an die UchtenhagensKurzum das Familiengeſpenſgönnte ihnen nicht den Beſitzchikanirte ſie, ſchädigte ſie unwiewohl es gute Leutwaren und fleißig und ordentlich, ſo brachten ſie docnichts vor ſich und gabeendlich dieſen Fleck Erde auf ungingen in die Welt
    Beim Nachfolger waes nicht beſſer; aber nujetzt iſt es mit den Uchten-hagen vorbei, ſie ſind be zwungen. Es nahmeihrer nun ſchon zu vielin dieſen Waldschluchtenwo es ſonſt ſo einſawar und dadurch haben diUchtenhagens verſpieltEinen konnten ſie graulimachen, aber vielzuſammen graulen ſich nichund ſo ſind ſie jetzt ruhigNur dann und wann gehes hier noch wild her

    Der Kapellenberg (iſt der Berg miKapelle beim BrunnenSchloßgarten-BerSchloßbergDas alte Stadtſchlobei der Kirche

    Cunersdorff.

      1) Die Leſtwitz⸗Zei2) Die Itzenplitz⸗Zei3) Das Schloß. Der Friedhof4) Der ſtille Morgen
    Wir beginnen midem Bibliothekszimmer
    Die Bibliothek. ZunächſBüſten, Bilder, Stiche, eiOelbild Thaer’s, ein Kupfer-ſtich Thaer, Alexander vonHumbold (Gematlt voWeitsch, geſtochen voFreieidhof 1808; eiBild das ich noch nicht kannteer ſitzt in Hemdsärmelauf einem Stein, ei
    In Cunersdorf ſoll Chamisso den Peter Schle-mih geſchrieben habenIch glaube aucSavigny etwa
    Savigny ſchriein Groſs-Bäh-nit auch einberühmte Arbeit großes Buch voſich und eine Tropenblume in der Hand.Wildenow, ReilRudolphi, dazu natürlicſpecifiſch preuß: preußisch Militairiſches under große König, PrinzHeinric, Stiche voDähling, Schadow, Cunning-ha alle in Chodowiecki’Manier
    Das eigentlicheh Intereſſante aber ſindie Dinge, die au die friedericianiſche Zeidirekt Bezug nehmen unzwar auf jene SchlachtenThaten, Ereigniſſe, in deneſich Leſtwitz, deGründer dieſer Herrſchaft (Fried-lan⸗Cunersdorf) auszeichneteAlle dieſe Dinge habein einem beſtimmten pultartigen Schrank Platz gefunden, in der Art wie main England in einen Glaskaſten ausſtellt, was ſicauf Shakeſpeare, oder Sir JohnFrankli, oder Walter ScotZug bei Christian Gottlob Hilscher oder die Tudorzeibezieht
    Da iſtieſer Glaskaſte(die obere Hälfte des Ganzen) iſt in 3 StTheile getheilt.Inwie ein Klappaltar, wdie beiden Flügel, die Hälftder Breite des Centrums haben Im Centrum befindet ſicgroß und ſauber ausgeführder Schlachtplan von Torgau, der Leſtwitz-Tag. Dazu: Ausführlicher Bericht wie die merkwürdige ohnweit Torgau am 3. November 1760 geſchehen iſt. X---x
    Daneben, in den kleineFlügeln, Mappen 1) mit Schlachtplänen: Breslau, Leuthenplänen: Lowoſitz, Breslau, Roßbach, LeuthenKunersdorf, ReichenbergBöhmen in(d.dender 21. April 1757)– hier ſteht GenerallieutnantLeſtwitwo an der Spitzdes HauptCentrums, vielleichiſt dies Leſtwitz deVater des Berühmten –Liegnitz (1760) Zorndorf,. Keſſelsdorf (17452) mit DispoſitionenManöverpläne
    Es heißt wörtlich: „Charteund Manöverpläne, die deGeneralmajor von Leſtwitz ſelbſgebraucht“. 2) Charten, die auf den 7jährigen Krie Bezug haben bis 1763 3) MilitairiſchPläne und Charten ſeit 1763

    * Dieſe Pläne ſind getzum Theil gezeichnet uund getuſcht, zum Theil „zu finden in JohannJacob Korns Buchhandlun in Breslau“, zum Theigeſtochen von Glaßbach in BerlinGlaſsbachalſo vor der Schlacht beiPra
    Es befindetn ſich fernein dem Kaſten, die beideDegen, die der alte Leſt-wit getragen; meſſingdrahtumſponnener Griff und einfachLederſcheide

    Bilder
    • 1) Gartenſalon. Friedrichder Großalt und jung, Fr: W.Friedrich Wilhelm IIIund ein feiner Herr miweißer Perrücke und rotheSammtrock (wer?
    • 2) Zimmer danebenGeneral v. LeſtwitzGemahlin nebſ. Alter Herzwiſchen 60 uund 70, hell gelbUnterweſte, blauesmilitairiſcher Staatsrockpour le Merite, Stoc(Rohr) oder Commandoſtain der Rechten. Feineſtraffer Kopf, faſt mehſtaatsmanniſch als militairiſch, beinah kleine, klugewohlwollende Augenvoll ruhigen Blicks, eiAusdruck der durch Feſtigkeider durch den hübſchen, kleinezuſammengepreßten Mund nocſehr geſteigert wird
      Seine Gemahlin, ſtrammvoll, etwa ein Fravon 40, noch gut ausſehend, wohlwollend, kräftigenergiſch – weißes Kleid, einArt weiße Tüll⸗Ueberjacke, wie ſie jetzt wiedeMode ſind, unter Jackund Kleid, direkt übeBuſen und Nacken eiweißes dünnes Nackentuch, ein dünner, ſchleierhafteTüllkragen; blonde kurze Lockeim Nacken und ein zurückgeſchlagener weißer SchleierBeide Bilder gut gemalt
    Geh.Geheimer Staatsminiſer v. Borkederſelbe deſſen Kupferſtich exiſtirt In demſelben ZimmerFrau v. Friedland, alſdie Tochter der beiden obigenEs iſt nicht mehr digute Pesne⸗Schule, ſondern uſchon die Dresdner PaſtelSchule, die Ausläuſer voRaphael Mengs. Sie iſſcharf en profile genommen, wodurch das eigen thümlich männliche deErſcheinung noch mehhervortritt. Aber nichetwa ſ etwas BärtigMännliches, ſondern etwaſehr fein Männliches, abedoch immer männlich. DaHaar iſt kurz, das Bruſttuch wie ein weißeHalstuch und das Kleihalb Hausrock⸗ halKaftan⸗ähnlich gehalten kurzum man glaubdas Portrait eines feine Profeſſors, eines Natur- 3hiſtorikers zu ſehn, der ſiceben vor ſeine Zuhöreſtellt, um ruhig und ſowohſeiner Sache wie ſeineErfolges ſicher, über Sauerſtoff oder Staubgefäßzu ſprechen; ein Linnéoder Lavoiſier⸗KopfDer Kopf iſt klein, ehemager als voll, diNaſe bedeutend, abergradlinig, nichrömiſch, der Mund feinſcharf geſchliffen – daGanze durchaus Vater’s unnicht Mutters Tochter In einem anderZimmer (ſchon in der Front)
    Gräfin Itzenplitz, diMutter des jetzigeMiniſters. Sie iſt diEnkelin des alten Leſt-wit und die Tochteder Frau v. Friedland. Mierſtrem zeigt ſie keinAehnlichkeit mehr, abedoch noch mit letztrer
    Wie beide im Lebeſich vielfach ähnlich wareund in der Sage, iden Erzählungen der Leutbeſtändig verwechſelt werden ſo giebt ſich dieſe Aehnlichkeit, bis auf einegewiſſen Grad, auch hiein den beiden BildernDas Gräfin⸗Itzenplitz Biliſt auch völlig en profilaufgefaßt (was ja faſnie geſchieht bei Oel- undgroßeFamilienbildern) aber iOel ausgeführt. Sie trägeinen blauen weiten SammHausrock (auch mannsartig) mit Pelz beſetzt unhochſtehenden Pelzkragenüber den noch höhe und auch nach vornhinalſo den aufrechtſtehendeKragen überall garnirendeine getollte Fraiſragt. Sehr eigenthümlicdas Ganze. Das Haanatürlich auch kurz geſchnitten. Hauptſächlich ihreWirthſchaftstugenden haes der Maler faſt zgut gemeint, indeer ihr eine Wirthſchaftsrechnung mit rothen Linieund Thaler, Groſchen, Pfennigin die Hand gab. E hätte ſich gewiß etwaſchöneres finden laſſenAber wie es iſt, iſt ewenigſtens apart. Danebe
    Daneben das Bildniihres Gemahls, des 181ge---x v. Itzenplitz, deauch auf dem Thaer-Denkmal iſt. Von demſelbebefindet ſich auch einKreidezeichnung im Schloßwahrſcheinlich von Wach odeKrüger
    In demſelben Zimmer aucdas Bildniß eines alten Itzenplit, wahrſcheinlicdeſſen der bei Kuners-dor fiel, es iſt alKupferſtich ohne Bedeutunund zeigt nichts voder guten Pesne’ſcheSchule, die damals exiſtirte. (Gegenüber dieſemdas Bildniß ſeiner Frau, der alt Frau v. Leſtwitz ſehähnlich, nur dies hier vieälter)
    Eine Treppe hocbefindet ſich ein Bild⸗niß des GeneralmajorsHans Sigismundv. Leſtwit
    Welcher iſt nuder richtige? Deuntre oder der obre
    Oder iſt der eine deSohn und der andre deVater
    Der eine ſieht beinadumm aus, der andrſehr klug. Die ganze Sache hapert
    Lageplan; Kunersdorf (heute: poln. Kunowice), Kunersdorff, Cunersdorff, Schlachten-KunersdorfKunersdorf(heute:polnAKunersdorf. bgf
      a) Einfahrt von der Dorfſtraße herb) Stall und Wirthſchaftsgebäudec) Schlo
    • d) Der Anfang des Canal⸗Teichs der ſich la Hampton Court durch den Park zieht
    • e) Kirchef) Inſpektoren und Wirthſchaftshausg) Raſenplatz mit Blumen

    Das Schloß wurde, wiſeine Jahreszahl überm Portabeſagt, 1773 beendet
    Es iſt ein Bau widamals überhaupt gebauwurde, am meiſten vielleicht an das jetzigVoß’ſche Palais in deWilhelmsſtraße erinnerndnur etwas kleiner
    Es hat Erdgeſchoß unerſter Stock; dann DoppelDach (Dach des Schlosses in Kunersdorf.) natürlich auch Sousterrain. Vorhalle, dahinteGartenſalon; außerdeeben eine Fülle von Zimmerndie ſich drum herum ziehnDie direkte Ornamentik bietet nichtbeſonderes
    Die Ruhmeshalle.
    Der Begräbnißplatz, der ſican den Obſtgarten anſchließt unvor dem Schloß liegt, iſſehr eigenthümlich. Er ſtehzwiſchen dem Humboldſchen iTegel und dem Marwitzſchein Friedersdorff mitten innenDer erſtre iſt noch künſtleriſcfeiner ſtyliſirt; der andriſt viel einfacher, aber eerſetzt dafür wieder durch daPperſönliche Durchklingen deſſender ihn ſtiftete, alles das waihm nach der künſtleriſchen Seithin fehlt. Das Eigenthümliche, Charaktervolle tritt einem dort ſo feſſeln entgegen. Wie geſagt, dieſeCunersdorfer ſteht zwiſchebeiden. Es erinnert ſehan die Ruhmeshalle beMünchen, nur mit deUnterſchiede, daß dies hier zugleich wirkliche Begräbnißſtätte iſt. Es iſt einvielleicht 10 bis 12 Fuß hohſtarke Wand mit 1Niſchen, jede Niſche wirrechts und links von eineeinfachen Säulenpaar (nicht gandoriſch, denn es fehlt diCanellirung) flankirt. Voden Niſchen liegen großGrabſteine, zwiſchen de Grabſteinen ſind Epheubeete auch dazwiſchen,x---Beete voImmergrün (?) Roſen, Geisblatt um die Säulen.und in den Niſchen ſtehedie Ma Grabdenkmäler alle in4Marmor ausgeführt, abevon verſchiedenſter FormAſchenkrüge mit den Reliefbildniſſen des VerſtorbenenObelisken (?) Tafeln, Kreuze Epitaphien etcUnter den Aſchenkrügen, aPoſtament befinden ſicdie Inſchriften. Es ruhehier
      1) Hans Sigismund v. Leſtwit) Frau v. Leſtwitz geb.geborene v. Treskow3) Frau v. Friedland4) Graf Itzenplitz 5) Gräfin Itzen-plit6) 7) 8) die 3 Frauen dejetzigen Grafen. 9) leerer Platz füihn ſelbſt
    • 1) hell Graue ſchleſiſcher Marmor⸗Urneüber 2 Fuß hoch, von daseReliefkopf, oben auf deUrne Helm, Schwert, Handſchuh.
      „Gruft des irdiſchen Ueberreſts von Hans Sigismundvon Leſtwit Königl. Preuß: Königlich PreußischerGeneralmajor der InfanterieGeboren zu Kontop iSchleſien am 19. Januar 171eſtorben zu Berlin am 16 Febr: Februar1788
    • 2) grauſchwarze ſchleſiſcher Marmor⸗UrneBild ebenſo. Inſchrift„Dies Denkmal bedeckt deſterblichen Theil von CatharinaCharlotte von Leſtwit, geborenvon Treskow. Geboren zu Schla⸗gentie im Magdeburgiſcheam 3. Januar 1734, geſtorben zu Berlin am 14. Janua1789Noch von Frau v. Friedlanaufgeſtelt, alſo wahrſcheinliczwischen 1790
      und
      u
      1800.

    • 3) Eine niedrige, etwamehr als trommelhohe Säulvon Marmor (an dieſer das Reliefbild) mit einer Urnauf derſelben. Dieſe Urnzeigt am obren Rande: PflugEgge, Senſe, Sichel, Harkein der Mitte einen Amoder weint oder den einBiene geſtochen hat, ehält in der Rechten daſeltſam geformte, ziemlichäßliche Thier an den Schmetterlingsflügeln, mit der Linkefaßt er ſich an’s Auge odedie Backe, wie wenn eweint oder verletzt odegeſtorben iſt. Den Schmetterling (oder was es ſonſt iſthält er mit der Rechtenach hinten zu, als ſei eböſe mit ihm, wolle von ihnichts weiter wiſſen, vielmehihn je eher je lieber los ſeioder abliefern. Hinter iheine Parze mit einem Lorbeer, an der andern Seiteine andre Parze mit einePinier (?) x---x und in deLinken und einer Blüthe, SpindelScheere oder ſonſt dergleichein der rechten Han
      Detailansicht; rechte Hand des Armors auf einer Urne, Grabkolonnade der Familie Lestwitz-ItzenplitzGrabkolonnadederFamilieLestwitz-ItzenplitzFriedhofGrabstätte der Familie Lestwitz/Itzenplitz in Kunersdorf.

      Es rührt wahrſcheinlicvon Canova her und wurddurch Wilh.Wilhelm v. Humboldt in Roveranlaßt, in den Jahredie dem Tode der Frauv. Friedlan folgten
      Inſchrift
      Dem thätigen Geiſte dedieſe Fluren belebte, ordnetund nun ſchützt (?), HelenenCharlotte v. Friedlangeborene v. Lestwitz.
      Geboren
      Geb.
      zu Breslau 18 November 1754geſtorben zu Cunnersdorf d23. Februar 1803
    • 4) Ein verjüngtes 4 eckiges Pfeilerſtückein kleiner zugeſchrägter Ofe(das Wort dafür ſuchen). Obedas Bildniß des Grafen Itzenplitzdarunter Reliefs: ein pflügendeStiergeſpann, darüber einNajade mit einem Füllhorn in der Hand. DiWaſſerſchaleUrne fließt: wo ſiees hifließt (das alte Bruch) Eicheund Storch oder Reiher; ader andern Seite das neuBruch (erobertes Land) Apfelbauund Garbe. Darunter EichenkranzIn dem Kranz: LP.L.F.I.A.Peter Ludwig Friedrich Johann AlexanderGraf v. Itzenplit. Zu Groß Beh⸗nitgeboren d.den 24. Auguſt1769, gestorben
      den
      d.
      18. Sept.1834. Am Poſtament
      Sein Herz reich an umfaſſender Liebe, ſein Geiſvoll Durſt nach Wiſſenwirkte mit lebendiger Einſicht und beharrlicher Kraftwas in dauernder Fruchuns troſtvoll umgiebt
    • 5) HEin zugeſchrägtMarmortafel; ebenſo wi4, aber bloß Fläche, während das andre Tiefe hatGräfin Itzenplitz ſitzin dem Koſtüm, das wikennen, auf einer BankNeben ihr ein Fruchtkorbworauf die Linke ruht, ider Rechten ein aufgeſchlagenes Pflanzenbuchzum Hinweis auf ihrVorliebe für Botanik
      Inſchrift (am PoſtamentHenriette Charlotte Gräfinvon Itzenplit geborenvon Borcke, genannvon Friedland, geboren zPotsdam 18. Juli 1772, verählt zu Kunersdorf 23.Sept: September1792, geſtorben zu Berlin 13April 17848
    • 1. uund 2. hat Frau v. Friedlanſetzen laſſen zwiſchen 1790 un1803 (alſo von Schadowart oder derg,v. SchadoTaſſleichenEnrigo Keller in Rom
    • 3. nicht von Canova4. und 5 von Rauch6. (geb.geboreneBernstorff) von Tiec
    • 7. (geb.geboreneSiestorpff) Kreuz voCantian
    • 8. (geb.geborene Kröcher) von Hagen
    • 6. uund 8. ſehr feine Arbeite
      Auf 6. Der Engel deTodes entführt ſie, abenoch im Scheiden ſucht ſie ſchützend ihren Schleier um diKinder zu breiten, die ſie zurückläßt. [44
      8. Sterbend preßt ſie das 4Kreuz an ihre Bruſt, währender Engel des Todes ihden Krug reicht
    • Zu 3. „Auf deUrne wünſcht man ei
      allegorisches
      allegor:
      Basrelief, wozu das be-kannte Basrelief von deGenius mit dem Schmetterlingund zwei andre allegoriſchen Figuren, das ſich auf der Vaſim Pallaſt Chigi befindetdas beſte und ſchicklichſte wäre.So ſchreibt W.Wilhelm v. Humboldan E. Keller
    In der Bibliothek.
    Der Flötenkaſten. Eiſt ein Porzellankaſtenhoch von a bis bund lang wie dies Bucund von a bis b dazutief wie dies Buch unanderthalb Zoll; überalbemalt mit Früchten, Blumengeöffneten Nüſſen, ErdbeerenRoſen etc. In dieſeKaſten der mit rotheSammt ausgeſchlagen iſt, liegin 4 Stücken einFlöte von ſchwarzem Ebenholz, mit Elfenbeinränderund Silberklappen, im Ganzen etwa 54 mal diLänge dieſes Buches, 6 Einſatzſtücke.und Ober und Unterſtück
    Vorderansicht; Flötenkasten in der Bibliothek, BibliothekszimmerBibliothekBibliothekszimmerSchloss CunersdorfBibliothek des Schlosses in Kunersdorf.

    Dazu gehört noch alM. d. von der Hand des Königeine 7 Seiten lange Partitur. Die Ueberſchrift lautet
    Aria per il Paulindel Opera Di Demofontallegro di Molto non odi Consiglio(rechts oben in der Ecke: di federico

    Friedland.

    Karte von Alt Friedland ſiehe aueiner der letzteSeiten
    Nonnenkloſter, nocdie Umfaſſungsmauer daein altes Stück GebäudeParterre gut erhalten;mHierin befindet ſich noch daRefektorium von 3 Säulenpfeilern getragen. Zwei dePfeiler ſind rund, der mittelſt4 oder 6 eckig. Die Gewölbdie auf den Pfeilern ruhen, ſin vielgeribbt, ſo daß imme16 Ribben auf einen Pfeiler ruhn, oder aus demſelbepalmenhaft aufwachſen. DeRaum zwiſchen den Pfeileriſt verſchieden, von obenach unten zu wird der Zwiſchenraum immer um 1 bis 2 Fukleiner. AnNach das R meineMeinung (Wil---er meint eſeien bei der Ribbung Formſteine benutzt, waich faſt bezweifle) iſt dieſePBau ſehr alt, vielleicht 13teJahrhundert
    An das Refektorium lehnſich, in gleicher Linie damitein Stück Kreuzgang (Definitiodavon die andern Stücke fehlen. Mitteauf dem Hofe ſteht aucnoch ein altes ſchlichteGebäude, das als Priorhaugilt
    Die ehemalige Klirche des Kloſtersdie dicht daneben ſteht unnach einigen direkt mit deKloſter zuſammenhing, iſt totarenoviert, ſo daß ſie jetznamentlich in ihrem Innern den Eindruck einer Kirchaus dem Anfang dieſeJahrhunderts macht. Das Mauerwerk (das ſeine Feldſteinhinter Mörtel und Tünchverſeckt) iſt aber ſehr alt, wenich auch nicht annehmen kann daß die Kirche einſt romaniſch rundgewölbt warMan ſieht noch ſcheinbar ſo an beideGiebelwänden ſolchen uRundbogen, aber das iſt einfach bei der Reſtauration aus devorhandenen Giebelwand idieſer Weiſe herausgeklopfworde
    Gebäudeansicht (Ausschnitt); KircheKircheAltfriedland (heute: Ortsteil von Neuhardenberg)Kirche des Klosters in Altfriedland
    Die Tonnengewölbe warehier überhaupt ſelten unin dieſer bedeutenden Breitſo daß die Form nich
    Vorderansicht; KircheKircheAltfriedland (heute: Ortsteil von Neuhardenberg)Tonnengewölbe in der Kirche zu Altfriedland.
    ſonder
    Vorderansicht; KircheKircheAltfriedland (heute: Ortsteil von Neuhardenberg)Tonnengewölbe in der Kirche zu Altfriedland.
    iſtverſtand man damals wohl kauzu wölben
    Die Kirche wurde 154(oder 64??) BproteſtantiſchDorfkirche aber wurde ſiwohl erſt viel ſpäter, dwahrſcheinlich das alte Dorauch eine Kirche hatte
    Aus dieſer Dorfkirche, diglaub ich im vorigen Jahrhundert niederbrannte, wurd dann das berühmt ſeinſollende, wie es heißt voKugler erwähnte Taufbeckein die Kloſterkirche gebrachtdie nun Dorfkirche wurdeDies alles geſchah zur Zeides Markgrafen Carl. Eſchenkte der nunmehrigeDorfkirche auch eine Glockedie noch ſeinen Nameträgt
    Markgraf Carl waziemlich oft in Friedlanund bewohnte das jetzigAmts⸗ oder Wohnhaus. Es iſein maſſives aber durchau einfaches Wohnhaus, ſolide abeohne jede Spur von SchmuckEs ſind exiſtiren noch einzelnVolksſagen Dorf aus ſeiner Zeitdie aber alle zu ſehr deCharakter der Schwederter Markgrafen tragen, um ſicfür die Mittheilung zu eignen. Seine Lieblings⸗Geliebtedie er auch in Berlin uſich hatte, eine MamſellSieber, war von AmtFriedlan
    Am Kloſter⸗See hizieht ſich auch ein hübſchePark, mit einzelnen hübſcheBlicken auf den See, e iſt aber fraglich, ob eaus der Markgraf CarZeit iſt, – wahrſcheinlich erſvon Frau v. Friedland
    Eine Hauptſehenswürdigkeit der Kirche ſind di3 reich vergoldeten Abendmalskelche, alle noch auder katholiſchen Zeit und all3 ſehr ſchö
    Vorderansicht; KircheKircheAltfriedland (heute: Ortsteil von Neuhardenberg)Abendmahlkelch in der Kirche zu Altfriedland.

    Auf Zwei ſind ziemlich 5von gleicher Größe unſehr ähnlich; der eine enthäldavon in b. das hohund von durchbrochneArbeit iſt, eine Reliqui(Knochenſtück oder Zehe)auf demſelben ſteht untenMartha. Welſickendorp. JohannesMa Der ſchönſte an Arbeiiſt der dritte, der größtewiewohl im Weſentlichen voderſelben Form. Auf Cträgt er 3; einradirte Marienbilder, noch Stellen aus deOffenbarung und 3 aufgelötheteteaparte kleine Goldarbeiten Chriſtus am Kreuz, Mariund Johannes unterm KreuzSt Georg tödtet den Dracheund noch ein Drittes
    Das Markgraf CarlBil, in deren Wohnzimmerechts; hübſcher Manvon etwa 40 Jahrendas Bild ziemlich gut
    Schließen ſoSo war Friedland ales an Leſtwitz fielDanCunersdorf
      1) Die Leſtwitz⸗Zeit2) Die Itzenplitz⸗Zeit3) Der ſtille Morgen

    Moeglin.

    Vor dem Academie Gebäud(oder im Rücken
    Zur Erinnerung an da50 jährige Beſtehn der land-wirthſchaftlichen Akademiezu Moegli im Oktobe1856. | Vorn Thaer’Reliefbild | Unten diNamen der x---Schüler
    Die Büſte im Saades Wohngebäudes von Wichmann, ſehſchön. Rechts und linkdie Geſchenke zum Jubiläum
    Lageplan; Möglin (heute: Ortsteil der Gemeinde Reichenow-Möglin), MoeglinMoeglin(heute:OrtsteilderGemeindeReichenow-Moeglin)MoeglinMöglin (ParkParkMöglin (heute: Ortsteil der Gemeinde Reichenow-Möglin), MoeglinPark). FronSchilSchilSchilFrüher deganzTeich damit eigefaßt
      a) Teic
    • b) Wohnhaus mit Glas⸗ Treibhaus nach dem Teich hin
    • c) Akademi
    • d) Holſtein Bank –Weide3 getheilt
    • e) Kirchf) alte Lind
    • g) Begräbnißplatz mider Blumenpyramide
    Kirche. ſehr altFeldſtein. etcet cetera. . 
    Links neben deKanzel ein Barfus’ſcheWappenſchild. InſchrifAlexander v. Barfuist geboren 158den 11 Decembrisgestorben den 1Decembris 1647Ditloff v. Barfus ertrank auf einer Nachtfahrt voWriezen her in einem kleinen See oder Sumpfteich Es iſt oval, voHolz, Grundfarbe grünhier und dort ein bischeroth, in der Mittdas Barfus’ſchWappen, oben auf rothe Vaſen mit Lilien

    PritzhageNichts. Nur die Geſchichtvon Junker Hans vonReutz (Rheutz)Junker HanſenKehle

    Haus Tornow.

    Dachsberg, der kleineTorno, dunkel, traurig, poëtiſch, x---x
    Durch die Silberkehlzum großen Tornowder 40 Fuß niedriger liegals der kleine Tornound vielleicht 200 Fuß niedriger oder mehr alderie DHöhe des Dachsberg
    Es wäre möglich mitteauf dem See eineSpringbrunnen zu habe(weil der kleine Torno40 Fuß höher liegt) waNach Berghaus liegt der große Tornow 50 Fuß tiefeals der kleine, und die Tiefe jedes Sees iſt bis 310 Fuß ſehr reizend ausſehewürde
    Die Silberkehle iſeine völlige Gebirgsſchluchund außerordentlich intreſſantEs iſt ſchwer zu ſagen wſie ſchöner iſt, oben odeunten. Unten, ſelbstverſtändlich kommen die Quellevon allen Seiten aus deBergen (, zum Theil eingefaßund mit Namen ausgerüſtez. B. Marienquelle – Frauv. d.der Marwit zu Ehrenund beleben das Bild füAuge und Ohr; oben iſ in großer Steile odeSchrägung das trocknBett. Hier liegen mächtigFeldſteine, in den Sand eingerammt und umgeriſſenBuchen, die ſeit Jahretrotzdem weiter grünebilden eine Brücke dian der andern Seite idie Buchenkrone hineiwie in eine verwachſenLaube führt
    Es ruht da, wie einMühle Sonntags, wendas Wehr geſperrt iſt odeandern Abfluß hat, – iFrühjahr aber wenn deSchnee ſchmilzt oder im Somme wenn die Regengüſſkommen, dann wires lebendig hier und daRauſchen, Lärmen und wirkedes Mühlwerks beginntdDann jagt das Waſſehier zu Thal, dann werdeneue Bäume unterhöhlt und gefällt und die mächtigen Steine werdeweiter nach unten geriſſewie Kieſel
    Dicht unten ſteht diKönigs⸗Eiche, wo Fr: W.Friedrich Wilhelm IIam 15. September (?) 185verweilte
    Silberkehle heißt es, weidie Wände zum Theil an einigen Stellen kahl ſinund einen weißen Glimmerſanzeigen, der ſo feſt liegt, da man Namen drin einſchreiben kann
    Der kleine Tornow wirwie emporgereicht; eliegt wie auf einer Terraſſe
    Er iſt düſter. Wer über ihfährt der fühlt eine Stimmoder eine Hand, die ihnach unten zieht; – deandre iſt heiter, gepflegtefaſt, Tauben, das Rehdas auf den See blickt unalles verkündet, was deReiz des Platzes ſchafft Frieden

    Ringenwalde.

    Schöne alte KircheCiſterzinſer Bau, zu KloſterFriedlan gehörend – vieſchöner als die Friedländeſelbſt; behauene Feldſteinund noch ſehr ſchön romaniſche Fenſter ſichtba
    Vorderansicht (Fenster); KircheKircheRingenwalde (Mark)(heute: Ortsteil der Gemeinde Märkische Höhe)Fenster der Kirche in Ringenwalde.
    Die Oeffnung vielleicht 6 Zollnach innen 2 Fuß. Es ſin Fenſter aus der Zeitwo man noch keinScheiben einſetzte; diScheiben ſind erſichtlicſpäter
    Intreſſant iſt derieſige Schlüſſel, daentſprechende Schloß undie ſchwere eiſenbeſchlagene Eiſchenthür

    Quilitz oder Neuhardenber
      1) Die Beſchreibung des Dorfs. Die Wenden⸗Zeit. Markgraf Carl Zeit
    • 2) Die Prittwitz Zeit. Schloß und Park dannAlles was dazu gehört
    • 3) Die Hardenberg-Zeit

    Neu-Hardenberg.

    • 1) Links vom Eingang daBillardzimmer. Bilde
      • a) der Staatskanzler voei ndem franzöſ.französischen MeiſteraleQuinzon oder son oder ço
      • b) Eine Menge Familienbilder, lauter Hardenbergbis zurück in’s 16te Jahrhundert. (Das älteſte, kleinnicht ganz handhoch, iſt audem Jahre 1558 und ſtelldar: Eler Hardenberſeines Alters 62 Jahr.
      • c) ein hübſches Bild vom Sohn deStaatskanzlers vielleicht 15 Jahr alt
    Gartenſalon: blau unweiß (Stuckarbeiten) daganze ſchöne Zimmer midem Blick auf ParkTeich und Statue, nocaus der Prittwitz⸗ZeitHierin befinden ſic
    • 1) Große Vaſen von chineſiſchem Porzellan
    • 2) Die Melachit⸗VaſGeſchenk vom Kaiſevon Rußland
    • 3) Das Portrait Friedrichsdes Große aus ſei-ne letzten Lebensjahr von. . . . Eigenthümlich milde ſchwermüthige Auffaſſung
    • 4) Der Staatskanzleals junger Mann vo18 oder ſo am engliſchen Hofe. BlaueFrack mit rothem Kragen, eine Art x---x Kammerherrn⸗Uniform, daGanze im Paſtellbild voBenjamin Weſt
    Entgegen den Tod iſt kein Schild
    Eßzimmer.
    • 1) Schinkel. Im Hintergrunde die Ruinen der BurgHardenber. Ein Feſtzug, Landvolk, geſchmückte Stiere, kommeherab, an einer Eiche vorbeum vor einer Ceres odePomona oder ſonſt dergleichen, zhuldigen (Copie in der Wagner-Gallerie
    • 2) Mondlandſchafvielleicht Reuysdal von van der Neer, eivorzügliches Bild in braunem Ton, von Schinkeimmer ſehr bewundert
      3) Luther, von Holbei
    • 4) Katharina vonBor. von Holbein Auf deRückſeite ein Todtenkopf, ein gemalteZettel drunterEntgen den nois gamgarn. ſchiltDarumb lebebt
    • als du ſterwe wilt
    • 5) Wahrſcheinlich ein Vermeer Eine Maria mitdem Kinde, von Rubens
    • (Mag ſein. Erſcheint mir abekein Rubens. Wenigſtens weicht er ab6 und 7) Zwei Breu-ghekleine hübſche Landſchafteneine Scene am Waſſer, miSchenke, Gebüſch und vieleBooten, die andre einHügel⸗ und Baum Landſchaftbeide vom Landſchafts⸗Breughe, beide ſehr Bblaubeſonders die erſte(Fortsetzung
      Siehe
      S.
      7. Blätter weiter)
    • 6 und 7) Zwei Breu-ghekleine hübſche Landſchafteneine Scene am Waſſer, miSchenke, Gebüſch und vieleBooten, die andre einHügel⸗ und Baum Landſchaftbeide vom Landſchafts⸗Breughe, beide ſehr Bblaubeſonders die erſte(Fortsetzung
      Siehe
      S.
      7. Blätter weiter)
    Im Park hinten debeſtattete Schimmel den Pritt-wit bei Cunersdorf ritt

    Das Volk ſagt: „Daiſt Prittwitz und ſeinFrau, die um dealten Fritz trauern.“ Ehieß auch mal in deHelm oder unter deHand, Arm, Urne der Minerva habe eine Eule geniſtet

    Vorhalle und Garten-ſalo ſind ganz Pritt⸗wit-Zeit

    Die reizende Geſchichtvon Diner des Staats-kanzler und dem Fürſen Pückler. Währendes Diners die Ausholzung und Umgeſtaltundes Parks. (Pücklewar Schwiegerſohn.) Vorhewar der Park viel einfachegeweſen; ein paar Allen rechtund links und etwas Gehölz; weitenichts
    Als der jetzige Graf diBilderHerrſchaft übernahm und ezur Ausgleichung mit der Familikam, wurde Inventar aufgenommen, auch über die BilderDa hieß es beim RubensOelbilder Nackte Weibsperſonen, voinem gewiſſen Rubens- 15 Sgr.Silbergroschen

    Der Staatskanzler beſaßeh er Quilitz erhielt, bereits Tempelberg und zwebenachbarte Güter. Allewas ſich jetzt von ältreSachen, ſowohl Bücher wi Gemälde, in Neu⸗Har-denber vorfindet, ſtammaus dem alten Familienbeſitz in Tempelberg, wohier auch erſt zu Anfandes Jahrhunderts (?) vodem eigentlichen Familienbeſitz in Hannover (?) gebracht worden warAus dieſen alten Zeiteſtammt z. B. die Bibliothedie aus 16,000 Bändebeſteht, – aus dieſer Zei ſtammt auch, in Mappen, 6eine Sammlung werthvolleStiche, die dem Räuberauge Davouſts entging
    Dieſer (F(Davouſt) führtenämlich 4 geFracht(?) wagevoll Kunſtſchätze aus unzwar von Tempelberg nacParis. Als 1815 dieund 16 (odevielleicht auch ſchon 14) dieſDinge wieder redreſſirwurden (z. B. Victorin; dirömiſchen Kunſtſchätze etc. etc. hätte Hardenberg das aucin ſeiner Hand gehabter leiſtete aber darauVerzicht, ob aus übergroßeNobleſſe oder aus Politikſteht dahin
    • 8) Ein Lucas Kranach. 6Die Feuerprobe der KaiſerinKunigund (Gemahlin vodem Gegenkaiſer Rudolf, dedie Hand abgehaun wurde?Der Lglühende Löwe ſeht dund ſie ſteckt eben deFinger in ſeinen Rachen(Proehle fragen wegeder Geſchichte); ihr hellblaueHofnarr hält ſie umklammertder Kaiſer, ein Biſchof, eiathsherr, ein Edelfräulein etcet cetera etc.
    • 9) Ein van demdenBosc (oder ſo ähnlichEin Violinſpieler; Tiſchdecke, Noten etc. überauſauber ausgeführt
    • 10 und 11) Zwei Nicolaus Ber⸗ghem; ſehr hübſchLandſchaften
    • 12) Ein ganz vorzüglicheTeniers. Ein alteBummler, legt volEinverſtändniß ſeine Hanauf die Schulter einer 6noch ältren Perſoneines runzligen alteWeibsbildes; ſie hälihm das Glas hin uner ſchenkt ein. Eſcheint faſt hoghartſchanzüglich. Dann eiAlter (muthmaßlich der Mander Alten kuckt aueinem kleinen Fenſtebedenklich der Scene zu)Die runzliche Alte ider Nachtmütze iſt vortrefflich
      13) Ein Bürger odeRathsherrenkopf voRembrandt; ganausgezeichnet – daPrachtſtück der Sammlung
    • 14) Die Adamitevon Rubens. Etw12 Weibergeſtalten un3 oder 4 Männer, – ſibaden ſich und verkehrenackt mit einander
    Nackte Weibsbilder voinem gewiſſen Rubens 15 Sgr.Silbergroschen Zimmer links nebedem Gartenſalon (der Eß-Saa iſt rechts von Garten-ſalo
      1) General von Prittwitz. rother Frack, ſchwarzer Kragen, ſchwarzer Adlerorden und Band; ſieh
    • 3) Blücher. Ein Geſchenvon dieſem ſelbſt an deStaatskanzle
    • 4) Der alte Fritz (1786vor Bardou (?) ſiehdie Bemerkungen 8–12 Blättevorher
    • 5) Der junge Hardenber(mit Dreimaſter etcet ceteravon Benjamin Weſt
      Siehe
      S.
      8–12
      Seiten
      S.
      vorher.
    • 6) Fr. W.Friedrich Wilhelm III jung, i
      östreichischer
      östreich:
      Husarenuniform
    • 7) Die
      chinesischen
      chines.
      Vasenund die MalachiSchale
      Siehe
      S.
      oben.
    • 8) Der ſchöne Moſaik Kopà la Diana. SehBeatrice Cenci gleichſchön, ſinnlich, ſchwärmeriſch, eine ganz vorzügliche Arbeit. Nichvom Papſt; ſondern ſchofrüher Familienbeſitz, abedoch wahrſcheinlich erſvon Hardenberg zwiſche1790 und 1806 angeſchafftDer Kopf iſt von weißeTeint, halb Profil, dunkles ſchwärmeriſches Augedunkelblondes Haar, eiKleid (nur 2 Finger brei
    • 9) Im Nebengemach dagroße Moſaikbild vonPapſ (Pius VI?) wegen HX’s Verdienſte beGelegenheit des Cocordats. Es ſtelldie Gegend dar, wo didrei Tempelruinen voPaestum ſtehn, rechtBaumgruppe, links Trümmeund Laub, in der Mittdie 3 Ruinen, iHintergrunde Bergzüge, vorneinige wenige Geſtalten
      Der König Fr. W.Friedrich Wilhelm IIwollte ein ebenſolchefür ſich machen laſſeund man erfuhr beder Gelegenheit in RomDer Preis ſei 6000 ReichstalerEin alter General (v.Roh) als es ihm erzählwurde, ſagte treuherzig„aber doch mit’Rahmen“. Es trägoben am Rahmen, ſehgroß das päpſtliche Wappeüber 1 Fuß hoch. Daganze Bild hat diLänge von beinah 4 Um4 Fuß lang.x---x bis zur Fingerſpitze, nur eine Handlänge fehltHöhe – Unterarm bis zur Spitze des kleineFingers
    Das kleine Zimmeneben dem Billard⸗zimme
    • 1) Die alte Burg Harden⸗ber, wie ſie nocvor 150 (?) Jahrewa
    • 2) Die jetzige BurgHardenber (Ruinen
    • 3) Ein Llithographirteund gedrucktes Blatt voGoethe, aber nuin einem Exemplagedruckt. Es iſt wifolgt
      Obendrüber der Büſtenkopf des Staatskanzlersdarunter ein Eiſenkranz
      Darunter folgendesCarl Auguſt Fürſtv. Hardenber Konigl.Königlich
      Preußischer
      Preuss:
      Staatskanzler
      geboren
      geb.
      31. Mai 1750.
      Wer die Körner wollte zählenDie dem Stundenglas entrinnen
      Würde Zeit und Ziel, ver
      fehlen 7Solchem Strome nachzusinnen

      Auch vergehn uns diGedanke
      Wenn wir in Dein Leben ſchauen
      Freien Geist in Erdesschranken
      Festes Handeln unVertraue

      So entrinnen jedeStund
      Fügsam glücklichGeschäfte
      Segen Dir von MunZu Munde
      Neuen Muth und frischKräfte

      von GoethZum 31. Mai 1820(Auf Kupfer lithographirvon den Gebr: GebrüdernHenscheWerder-Rosenstraſse No in Berlin.
      Es ſcheint dochdaß der Staatskanzlees handſchriftlich erhieltvielleicht ſogar aucdie Zeichnung handſchriftlicvon Goethe und daHardenberg hinterhees ſtechen ließ, uan ſeine FreundExemplare austheilezu können
    Das Vorwerk Bärfeldoder Bärwinkel, auThoneiſenſein (bräunlichgebaut und mit Backſteigarnirt und ornamentirt, iſt ganz gewivon Schinkel. KeiWriezner kann ſwas angeben. Eiſt gebaut wie eiKirchenſchiff, mit zweniedrigen Seitenſchiffeund einem verbreiterten Chorſtück hinten. Alſo etwa ſo
    Gebäudeaufriss; MolkenhausMolkenhausBärwinkel (heute: Ortsteil der Gemeinde Neuhardenberg)Molkenhaus in Bärwinkel.
    So iſt der eigentlichBau, der eine Tiefvon vielleicht 40 Fuhat; hinten – ihn überalüberragend, lehnt ſicein großes Stück adieſen Bau an, daeinfac
    Gebäudeaufriss; MolkenhausMolkenhausBärwinkel (heute: Ortsteil der Gemeinde Neuhardenberg)Molkenhaus in Bärwinkel.
    (höher dieſe Form hat und deſſeCharakteriſtiſches einfacdarin beſteht, daß eüberall überragt, daGebäude wie beflügeloder ihm einen Schilvon hinten vorhält, deeben größer iſt, alsd.hmehr Fläche hat, aldas Gebäude ſelbſt Quilitz branntohngefähr 1801 (?ab. Seitdem iſt es wiedeaufgebaut und zwar nacbeſtimmten Geſetzen
    Es iſt (überwiegend) einlange, breite Straßeder Fußweg ze an jedeSeite der Straße von eineReihe Linden, undPappeletc. eingefaßt. Damacht ſich paſſabel guthält aber doch keine Vergleich aus, mit deſchönen Allée⸗Dörferin der Nähe von Berlindie ſchon blos dadurcſchön ſind
    Die überaus breitDorfſtraße iſt ebezu breit, ſo daß keirichtiges Verhältniß zwiſchedener Höhe der Häuſeund der Breite deStraße exiſtirt
    Die Häuſer ſtehenhabemeiſt noch Strohdächer un ſtehen mit deGiebel nach vorn
    Allgemein gildie wendiſche Bevölkerung dieſer Gegende(Quilitz, Quappendorf, Plat-ko, Guſow) Einebeſſer als die ColoniſtenSie ſind ſchwerfällig, wenig nichbeweglich geiſtig weniger begabt, abergläubiſch – abekräftig, fleißig, zuverläſſigtreuer und weniger liederlich als die Pfälzer etcVon Poeſie haben ſiebenſowenig oder ebenſoviediHübſchheideMädcheSeiteweiteals die andern. Vielleichetwas mehr, als ſie beſtimmte Traditionen habendie den Coloniſten eigentlich fehlen
    Die SchwedenſchanzeUnter dieſem verdrehteNamen – hier wareeine Schweden (?) – zieheſich wohl 1/8 oder 1/10 Meillang Erd- Hügel durch einjetzt mit hohen Fichtebeſtandenes Haideland. Beeinzelnen Nachgrabunge hat man hier Urnegefunden, und in einzelnen auch Schmuckſachen (Ringe und Spangevon Gold) die, inwohl noczur Zeit des Kaplansin Beſitz des hier anweſendeFürſten Pückler kamenEs war dies gewiein großer heidniſcheBegräbnißplatz, der ſicdurch den Sumpf zog, der Sumpf war ſeiSchutz, im Sumpf wurdenun Erdhügel aufgeſchichte und in den neu⸗ formirteSandhügel wurdenun die Aſchen-Urnehineingeſetzt. (Dies auSpezialkarten verfolgen.
    Die TrachtRother Friesrock migelbem Rand, beblümteſchwarzes Mancheſter Leibchenweißes Hemd mieinem breiten, getollteUeberfallkragen, weißAermel bis zum Mittelarm., Kopftuch unSchürze Die Tracht iſt Alltags und Sonntags x---nur im Stoff verſchieden, Alltags: blauebeblümte Cattun⸗ odeLeinwandſchürze und ditoKopftuch; Sonntagb weiße Schürze unſchwarzſeiden KopftuchDie Schürze jedesmalänger als der RockEs iſt ſehr kleidſamſie ſind oft ſehr hübſchaber faſt alle drall,
    Die Kirche.
    Siehe meine frühren Notizen.Das Herz iſt jetzt nichmehr zu ſehn. DeMaler hieß Bertini(Der Bildhauer dePark Statue JosephMartini Luceſoll wahrſcheinlich heißeLucenensis von Luccoder dergleichen). Siſollen alle nach de4 Evangeliſten i Pallaſt Pitti zu Flo-ren gemalt ſeindoch heißt es wiedruvon Marcus, er ſenach Michel Angel(alſo wahrſcheinlich ider Sixtina?). DeMarcus iſt in deThat ſehr gut, unvergleichlich beſſer als didrei andern Prittwitz und diFreiin v. SeherrThosEr war RittmeiſterMajor oder
    dergleichen
    dergl:
    (alser in Quilitz einzowar er ſchon verheirathet). Nach eineſiegreichen Kampf kommer aufs Schloß der PriSeher Thoss. DiTochter verliebt ſich Er ſucht den Conſensnach. Der König antwortet nicht. Eerzählt ſeinen Kameradevon ſeiner VerlobungEiner ſagt: „Prittwitznun wirſt du deFreiin mehr dieneals dem König“. (Diemuß viel beſſer unentſprechender formulirt werden). Eſetzt ſich auf ein iſabellfarben Pferd, reite vor die Feſtung Glat(wo ſie ſtanden) unfängt an ſie zu umreiten. Nun Geknattevon der Feſtung. DeKönig hört davon. „Ekann heirathen.

    In Quilitz befindeſich auch handſchriftlicdie Autobiographides Götz von BerlichingenSie beginnt: Inſonder liebe Herrn, gutGönner und Freund. . . .“ und iſt unterzeichnet Gotfried vonBerlichinge zuHornburg (nicht Jaxt⸗hauſe)
    Als Hardenberg iAnſpach war, lieer dort rum ſucheund in Heilbronfand einer der Seinen (wer Nagler) daM.S.Manuskript Es iſt wahrHardenberg fand auch die Memoiren der Markgräfin vonBaireut ſcheinlich eine Abſchrift, aber damaldirekt gemacht

    In dieſer Reihenfolge
    • Neu Hardenberg
    • Kloſter Friedland
    • Cunersdorff
    Dieſe Reihenfolge deshalb, weidie beiden erſten, als Johanniterbeſitz und dann als Prittwitz⸗Lestwitz⸗Dotation durchaus ge zuſammen gehören
    Friedland etwa ſchließen: „So wadas Gut, das General Leſtwitz erhielt“Bollersdorff und Pritzhagebei Buckow abhandeln

    Dann Cunersdorff ſo anfangenLeſtwitz beſaß nun Friedland. Aberals Lehn, oder glaubte es doch enur als Mannslehn zu beſitzen. Ein ſchöner Beſitz, aber was frommte esr ihm, – er hattnur eine Tochter. Um ſicher zgehn und der Tochter etwas zhinterlaſſen, kaufte er Cuners⸗dorf etc

    Die Ueberſchrift des Neu⸗Hardenberger Schloſſe lautetGratia RegisEs war zu Prittwitz Zeiten wie das GuſowerSchlo: nur nur Parterre und Waſſe(als breiter Graben) rund herum

    Eintheilung

    Freienwalde

    • 1) Freienwalde (Die Fahrt entlang). (Alleleicht nehmen.) Die nächſten BergeRuinenberg. Monte Caprino. Königs⸗höh
    • 2) Falkenberg. (Die Königshöhmahnt uns an Falkenberg); ſdann dorthin. Wir nahmealſo unſren Weg zurück. Nudie Beſchreibung
    • 3) Der Abend hat uns nach Freien-wald zurückgeführt auf deMajorsweg. Nun ſind wir wiedefriſch und ſbeſuchen das Schlodas alte und das neue Schloß
    • 4) Der Brunnen5) Hans Sachs von Freienwalde6) Der Schloßberg und die Uchtenhagens

    Freienwalde.

    Freienwalde – hübſches Worfür hübſchen Ort. Seine Rechtſchreibung ſchwankt; aber owir Freienwalde ſchreibe(von „frei im Wald“) odeFreyenwalde (von Freyim Wald) in den Markegiebt es wenig Namevon beßrem Klang. „Fehr-belli“ klingt ſchöner vielleicht (wie Trompetenſignalhallt es dazwiſchen) aber Freien-wald klingt freundlicher
    Viele Wege führen nacFreienwalde (daies hat es mi Rom gemein). Wir wähleheut nicht den kürzeſtenquer über das Plateau deBarnim hin, ſondern deüblichſten, über Neuſtadt Ebers-wald, der trotz des Umwegam raſcheſten zum Ziele führtVonBis Neuſtadt – Eiſenbahn, voda aus Poſt; der Poſtillon einer von den alten, mizwei Traſſen auf dem Arm bläſt zum ſammeln und währenlinks die weiße Wolke deweiter dampfenden Zuges aHorizont verſchwindet, biegenwir unſer Poſtwagen rechts in die Chauſſéein, die uns auf deerſten Hälfte des Wege abwechſelnd über Thal und Hügel, danaber, vom ſchönen Falken-ber aus, am Fuße deſteil abfallenden Barnim=Plateaus hinzwiſchen Bergwand rechts undieſen linWs, dem heitreFreienwalde entgegenführt
    Wie oft bin ich dieſeWeges gekommen! um Pfingſten wenn die Bäume weiß ſinwaren von Blüthen, und um Weihnachtewenn ſie weiß ſind waren von Schneeheut aber nahmen wir deWeg zur Pflaumenzeit, gegen Ende September, unfreuen uns des Segens, delachend und einladend zugleich, an degeſtützten Zweigen hängt
    Es iſt um die vierte Stundeder Himmel klar und die niederſteigende HerbſtesſSonne ſchöne ſteigert-verſchönkleidet die ſchönen Farben deherbſtlichen Landſchaft in doppelt ſchöne Farben.. Der Wagein dem wir fahren, hinderuns nicht>s, uns des ſchöneBildes zu freuen; es iſt keinübliche Poſtchaiſe mit Ledergeruch und kleinen Fenſternes iſt einer von degroßen Sommerwagen, wiſie zur guten Jahreszeit zwiſcheNeuſtadt und Freienwalde auf unabgefahren, ein offneres WagenGefährmit 20 Plätzen und eineSchirm, einem „Himmel“ darüberder auf 4 Stangen ruht, und etwa di Ein Schirm, oder die Dieſer „Himmel“ – die Urform eines Baldachins unveranſchaulicht. Das ganze demder Wagen überhaupdem alten Geſchlecht der KremſeCharlottenburger noch verwandt, an deren Stellmehr und mehr das Kind deNeuzeit „der Omnibus“ zu tretedroht
    In leichtem Trabe gehes auf der ſchönen Chauſſéwie auf einer Tenne hinlinks Wieſen, Waſſer, weidendes Vieh und ſchwarze Torfpyramiden,, rechts die ſteilen aber die aufſteigenden ſich buchtenden Hügel Wwände, des vorſpringendunddes hier abfallende Plateaus,ſich zurückziehend unddenie Wellenlinie ſchaffend, denie dadurcderen natürlichen Windungedie Straße folgt. Aber nich viele befinden ſich auf [85unſrem Wagen, denen der 8Sinn für Landſchaft aufgegangen; – Kinder ſind es zurgrößren Hälft Erwachſene habeihn ſelten und Kinder beinah nieDie Beſetzung unſres Wagenbeſteht aber (drei Mütter abgerechnet) aus lauter Kinderund während mein Augſich links hält und den Kleidung Maſchen des blaueWaſſernetzes folgt, ruhtenwerdeſich die Kinderaugen immer begehrlicher dem näher liegenden Reiz des Bildes, – den blauen Pflaumezu. In vollen Büſchen hängeſie da, eine verbotene Fruchtaber deſto verlockender Ach „DDie ſchönen Pflaumenklingt es in nicht mißzurſtehender Bewunderung-von Zeit zu Zeive und ſo ofder Wagen unſer Kremſer den Bäumen nahkommt, ſtrecken ſichfahren etlichkleine Hände zum Wagen hinauund ſuchen die nächſten Zweigzu haſchen
    Aber umſonſt. Die Bewuderung fängt bereits an (wie mir in ſolchen Fällen) iMißſtimmung überzugehn; Ach die ſchönen Pflaumen ruft der Kleinſte, der neben dem Poſtillon ſitz |da endlich beſchleichein menſchliches Rühren daHerz des Poſtillons und aujede Gefahr, hin biegt er jetzt linkfolgt der Pfändung und X---x x---xAnzeige hin, link undeinbiegend, fährt er jetzt dem wachsleinenen Baldachin mittein die Zweige des nächſteBaumes hinein. Ein MeiſterCoup. Wie aus einem Füllhorn, fällt es von Fronund Seite her, in den Wagehinein, alles greift zu, dekleinſte aber, ein Blondkopfder vorne ſitzt und diLeine mit halten darf, fängals fähr’ er ſelber, x---xfaßt jetzt eindieals fähr’ er ſelber,n die Hand des Poſtillozu ſtreichelnHand des Poſtillons und x---xx---x mit Pathos zudeklamirmit Pathosdeklamieren unter dem Jubel ſeiner HinterſaſſenDas iſt der Daum,Der ſchüttelt die PflaumNeuer Jubel und neues Lacheund während alle Inſaſſen dedeklamirtejetzaudex---x---Poſtillozeigend Wagens, (ich fürchte, auchſelber)jung und altich in den Kinder-rei mit einſtimmengeht es an x---x X---xx---xhauſenFiſchernet und Waſſermühlenund nun an Gärten unx---xFiſchernetzen vorbei, in dahübſche aber holprige Freien-wald hinein
    Freienwalde hat zunächſden Charakter einer Bergſtadt. DiStraßen ſteigen auf und abvor allen Thoren (deren esgenau genommen, keine hatſprudelnde Quellen und Hügelkuppen, kahle und bewaldete, blickevon drei Seiten her in diunten liegende Stadt hinein
    Freienwalde iſt eine Bergſtadt, aber |, was es kaumwieder zur Schau trägt, es iſeine Fremdenſtadt, eine Fremauchnicht minder iſt es ein Badeorteine Fremdenſtadt. Wihaben erſt eine einzigStraße paſſiert und ſchon habewir fünf Hôtels gezähltuneine Hof⸗Apotheke gezählt; vorm Poſthauſe halten Reiſwagedee eh wir noch ſind wir nicht ausgeſtiegen hören wir ſchondas Blaſenund ſchon raſſeln neue Poſt neuer Poſtwagendie von andrer Seite her indie Stadt kamenvon rechts und links heran; das Blaſeder Poſtillone nimmt kein Ende;, Herrein grünen Reiſeröcken un Tyroler Spitzhüten wenige ſich auf ihren Stöcken und umſtehen daPoſthaus blos in der vageHoffnung ein bekanntes odegar ein hübſches Geſicht zſehn; und Hausknechte erhebeihre Stimme zu Ehren de„drei Kronen“ oder der „StadBerlin.“ und die erſteAnfänge des Ciceronenthumsräthſelhafte Geſtalten in Flaußröcken und Strohmützen, ſtelleſich ſchüchtern dem Neu-Ankommenden vor und erbieteſich dem Anköihmmmling die Schönheiten der Stadt zu zeigenNur der fliegende Buchhändlefehlt noch der dieſelbende„Schönheiten“ Freienwaldes“ beſungen und lithographir mit beredter Zunge ananzupreißeverſtehtünde
    Freienwalde iſt ein Badeort, eine Fremdenſtadt unträgt den Charakter davon zuSchau, was ihm aber eiganz eigenthümliches Gepräge giebtdas iſt das, daß es ein märkiſcherBadeor alle Fremden Badegäſte, alleund Brunnengäſte, allFremden die ſch hier zuſammenfinden, eigentlich keine Fremdein der weder ich ſo ſagenarf höhren Bedeutung dWortesaus der Fremdede, ſondern märkiſche Nachbarn, Fremdaus nächſter Nähe ſind. | DeRuf Freienwaldes reicht nicht ewiüber Elbe und Oder die KreiſeLandBarnim und Lebus hinaus unwenn wir zwiſchen BerlinFrankfurt und Schwedt eigleichſchenkliges Dreieck ziehtnſo haben wir ohngefährſo ziemlich das ganzGebiet eingeſchloſſen, daraus Frei⸗enwald ſein Fremden⸗Contingent bezieht. Dadurch iſder Charakter dieſes Badeſo ziemlich ausgeſprochen. Wewüßte nicht, daß es hierlandes auch reichLeute an Spree und Havel gäbeiebtaber ſie bilden eine verſchwindende Minorität, eine Minoritätwährendund jedenfalls kommen ſinicht nach Freienwalde die Mehrheit (und zwaweit mehr noch als ſie ſelbeweiß) des Vorzugs einer gewiſſen Bedürfnißloſigkeit, wenigſteneineLeichtbefriedigtſeins ſich erfreutDie Mark iſt noch ein Stückrde, auf dem E Von Com- fort und Verfeinerung eigentlich kaum eine Idee. In dem Lande der Kritik ſind die Sinne, dem All- täglichſten gegenüber, ohne all und jede Kritik und man ſchläft in unglaub- horizontale einfache Abgrenzungslinie Dieſer Charakter iſt märkiſch und er beſteht in Schlichtheit, in Anſpruchsloſigkeit. | horizontale einfache Abgrenzungslinie lichen Betten, |Man ißt und trinkt und ſchläft und lebt in liebenswürdigem Wahn der Vor- ſellung, daß man gut äße, gut tränke und vortrefflich ſchlafe; und hat in man erzählt deLeuten von der guten Küchder Frau daheim und von deDie kleine Minoritäderund verwöhnter Leute, die der reichex---xx---x x---xgroßſtädtiſche Welt touriſt, der den T--x See ausgemeſſenkommnichnacFrei-enwaldpeniblen Haushal Sauberkeides eignen Haushalts und hakeine Ahnung davon, daß diwirklichen Comfort⸗Völker audieſe Küche und dieſe Sauberkeiwie auf die Zuſtände voHalbbarbaren herniederblickenDie Comfortvölker ſind eshabendie ſeit 50 Jahren überall iden europäiſchen Badeörtern einen beſtimmteStempel aufgedrückt, der aRhein und am Genfer-See, iOſtende und Nizza ſo ziemlicderſelbe iſt, – in Freienwaldaber walten noch dialten Traditionen, märkiſchLeute kommen, tragen ſich märkiſch, wohnen märkiſch und werden nacalter märkiſcher Weiſe bedient.Das 5mal Toilette-machen iſt nichihre Sache, der Barbier reichaus für jegliche Haartracht unfFriſur, das Blumenbouquett vereinzelt auf untrit deRollſtuhl tritt vereinzelt auund die Equipage fehlganz. Der Stempel dedie Engländer und die ihnen(die ächten und diunächten)verwandten Comfortvölkeallen europäiſchen Badeörteraufgedrückt haben, hiefehlt er noch, dieer Schawder früher ein Mantille oder die früherMantille difrüher ein X---xSchawl war, deblaſſe Sonnenſchirm mit dem verrätheriſchen dunk-angefärbte Hut mineuem Band und neuer Rüſcheder blaßgewordekleStreifen, dex---x---ländiſche Handſchuh, der mehrfach durch die BrönnerProbe gegangenSonnenſchein, hier habeſie noch Hausrecht undas 12 Jahre=gediente Leihbibliothek⸗ Buch (das ſchonvole 12 Jahre dient und nocimmer keineneRuhepoſten ſtillVerſorgung gefunden hat) hieder Hut dem jederwie billig,imdreFrühlinge auch dreimal neue Blumebrachten, hier haberuht es auf dem Antimakaſſar Kiſſen, frei, offenmit der Ruhe X---xUnbefangenheit eines guteGewiſſens.   Die Hyperkultur, das Raffinement haſich an dieſer Stelle nocnicht niedergelaſſen und wirklicjene Schlichtheit wie ſie ſich daheim i den Häuſern märkiſcher Leute, in [91großen und kleinen Städten zeigt, 9hier herbeherrſcht ſie auch das Badeleben. Ueberall ſonſt iſt deigewiſſer ſpecifiſcher Badeton deSieger der die Eigenart deStadt oder des Landes todmacht, hier iſt es umgekehrund der märkiſche Tobeherrſcht das Bad
    Nicht ermittelt.

    Hensel.

    • 1) Hoffmanns „Braut⸗wah“. Darin iſt deMaler Lehſen diFigur Henſel’s vodamals
    • 2) In den Briefen Fe⸗lix Mendelsſohn, wener an Schweſter Fanny ſchreibtkommtwird Henſel oft genannt
    • 3) Er excellirte iImproviſationen, namentlicauch in StanzeWir halten’s nicht miandern oder aberWir haltens nicht miabern und mitoder oderund undnun die Reimdarauf
    • 4) Bei der Stellung volebenden Bildern zu Th.Thomas Moore„Lallah Rook“ (Siehe Katalogvon 186 S.Seite VI) machte eals Arrangeur ſein Glück
    • 5) Seine Thätigkeit in deMärztagen 1848 als Führer deKünſtlercorps
    Siehe (wegen Hensel) eines deandern blauen Bücher
    Thaer junior hatte 2. Frau-e, beide SöhneTöchter des alteOelsner aus BreslauDieſer war ein excentriſcher, geſtreuter Manund hatte unter andereine Hoſenträger⸗Sammlung aller Nationen

    Der Junker vonReut auf Pritzhagebei der Hirſchjagd

    Der Bollersdorfer odePritzhagner, der erſt für ſeinen todten Bruder gedienhat und dann für ſicſelbſt
    Die Spukgeſchichtaus Groß Rietz. Zugeſchloſſen und Schlüſſeoben auf gelegt
    Umgebungsplan; Klostersee, Kloster-SeeKlosterseeKloster-SeeAltfriedland (heute: Ortsteil von Neuhardenberg)Klostersee Altfriedland. Neu⸗FriedlanKiezer SeWeg voCunersdorfKloster Se

    Allein im Schloß.

    Härter rinnt die ZeivorüberMorgens. Es iſt ein Septembertag und die Herrſchaft iſt weit fortEin alter Diener (beſchreiben) und einalte Haushälterin machen die HonneursDas Zimmer iſt im Oberſtock unblickt auf den Park hinaus, durcdeſſen Mitte, gerade vor uns, ſicein breiter Kanal geſ---x Teiche zieht. Rechts hin ruhder Park in ſeiner voller Breitund vollem Schweigen, links hilichtet er ſich und durch die Bäumhin, oder die Gänge und die weißen Birkenbrücken entlang, blicken wir iWieſenland. Noch liegt ein graueMorgenton über dem GrünDie Gänge des Parks ſind geharktkeine Fußtſpur hat die Harkenfurcheniedergetreten, nur hier und dſieht man ein kleines Gekräuſevon einem Huhn herrührend, daſich aus dem Hof her in dePark ſtahl um zu promeniren
    Die Bosquets ſind abgeblüht, nur hier und dor
    noch ein Blumen=Rondell das rothe Beeren ſtatt der Blumen trägt ſonſt haben ſichund die Spätlingdes Jahres haben an der Rampenwand wie an einem Spaliereein warmes Plätzchen geſuchtaufgeſtellt, wo juſtEr trifft ſie die Morgeſonne die juſt über den Canal heſie beſcheint. Es ſind meiſrothe Verbenen, ein paar Geranie
    et cetera
    etc
    etc.
    Stille, Friedlichkeit. Auf deKüchenfenſter ſitzt ein Spatz, epickt eine Krume auf, die ihniemand wehrt und fliegt langſa
    fort, unterwegs ſeine Flügein das Waſſer tauchend übedie Breite des Kanals hin
    Stille, ein HerbſtesſonnenſcheinVon denr Linden, großen x---xvor der Auffahrt die ſchon halgeblich daſtehet, löſent ſich bei jedeLuftzug ein Blatt und fällt zden übrigen; Vogelſtimmeklingen, nur vereinzelt, daCanalwWaſſer des Teichs fällt über eiWehr und wieſcheint ax---xzu erzählewie das Waſſer hier ruhig, gleichmäßig, ſtill verlaufen die Stundehier, ein kommen und gehen. Bildefallen in den Strom, Frühjahrgrün und Herbſtes gelb, heiter unrauh, ſo fließt das Waſſer, das Lebendie Zeit.Hörbar rauſcht die Zeit vorüberAn ders Mädchens Einſamkei Die blaue Nuthedie Lebensader; jetznicht mehr ſo nöthigdie tiefen BrunnenDeras Fließ (Kanaldurch die Stadt exiſtirnicht meh
    Nicht ermittelt
    Geſchichte derKreisſtadt Jüter-bogk und ihrerUmgegenvoDr. JohannCarl BrandSiehe auch die SeitvorherDie Lehre vomMenſchen nach Geiſt,Seele und Leib, ſowohlwährend des Erdenlebens,als nach ſeinem Abſcheidenaus demſelbevon Generalmajorv. Rudlof
    Heffter Chronik überJüterbog Die Braut des Hand-werker (bei LenzDie Volksharfe (erſzu erwartebei Th.Theobald GriebenNovellen von FrauSteinlei unter dem NameFrees

    artin Chemnitz geb.geborend.den 9. DNovember 1522 zTreuenbrietzen. „Wer etwas ider evang.evangelischen Kirche geleiſtet hatſagt Walch, der hat es auden Schultern von Luther, Chem⸗nit und Gerhardt gethanFontane meint hiermit den Kurpark und die umgebenden Hügel von Freienwalde.Mit „a)“, „b)“ und „c)“ meint Fontane die drei Flügel des ursprünglichen (inzwischen abgerissenen) Badehauses in Freienwalde.
    Karte von Freyenwalde

    • 1) Freyenwalde. Der altPlatz der Uchtenhagner BurgDie verſchiednen Berge. DeMajorsweg. Coethen. Neuen-hage und die Gräber deUchtenhagens (?
    • 2) Wrietzen. Moeglin (ThaeBarfus.) Friedland⸗, CunersdorfPritzhagen, Haus⸗TornoNeu⸗Hardenberg. Wilkers-dor (v. Pfuel). Dann in’Bruch. Fordan, Groſsmann, FraHaensch, X---x Rosenfeld
    Kien⸗bau
    lieber X---leicht zu einzahleMorgen bei mirSchoenen Gruß für Dicliebe Frau29 August 6Correktur für BosselmannBiographie von TreskowBiographie von EckardtsteinHerrn v. Treskow ſchreibenMartha Merington ſchreibenMeding ſchreiben