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B8beta

<Schreiberhand Friedrich Fontane>
  • (Gold u. Eisen
    Minna v. Barnhelm
    Othello – Romeo
    Spielt nicht mit demFeue
    – Nathan
    Erbförster –
  • Bilder/Verzeichn.Verzeichni
    in Neu/Hardenber
    oder Kunstausstellun
<Schreiberhand Theodor Fontane>
    76
  • 1. Kreuzberg, Um-riß1. Kreuzberg, Um-ri
  • 2. Kreuzberg, inTuſch
  • 3. WaldſtudieBleiſtift-Umriß
  • 4. Schloß Bellevue. Bleiſtif5. Laubbäum6. dit7. dit8. dito
  • 9. Kupferhammer-Bleiſtif
  • 10. Meſſingwerk
    11. Drahtzieherei12. Walzwer13. Eiſenſpaltere
  • 14. uund 15. Bleiſtift-ſkizzen zudem Broseſch.BroseschenOelbil
  • 16. uund 17. dito18. uund 19. Freienwald
  • 20. uund 21. NeuſtadtEberswalde.Brunne
  • 22. FreienwalderKönigs Logirhau
  • 23. Freienwalder Brunnen
  • 24. Neu-Harden⸗berg. Schloß und pioKirchpio animo posuifilius
  • 25. Beides nochma
  • 26. Guſow27. uund 28. Guſow29. uund 30. Guſow

Akt II.

„Armer, alter MannSie ſie werdewir werdekommen“
Koloſſale Scene(König)„.. das meine ſterbendMutter mit ihreSegen mir übergab“ dies ſprach ſie ſentimentaleals nöthig
Später: „dies Waſſer, odemein Leiden“ etc. EbenſoDas Ganze ſehr ſchön ſoz. B. zum Schluß: „Jetzverdammen Sie mich.
Milford {
Ebenſo: „Als daß Sie ſichmich u. eine Dritt
Milford {
Ebenſo: „Als daß Sie ſichmich u. eine Drittzu Grunde richten.
Alles für Kupfer- oder Stahlſtiche iein Taſchenbuch

Reiſe nach DresdeJuni bis Septembe182
Reiſe nach NeEberswalde etc. etwaſpäter
Die holländ.holländische Landſchafnach Everdinge(Kopie nach eineſchönen Bilde iMuſeum) fällwahrſcheinlich aucin 23 oder 24
Ebenſo: Einunvolendete Landſchafvon derſelben GrößeAus der
sächsischen
sächs.
Schweiz: Liebethaler Grundgeſehen von deLochmühle nach deRabentaufe
Viele Blätteaus Plauenſche GrundTharandt, Amſel-grun, LiebenthalerGrun, OttowalderGrun etc
Dann ein ſehrſchönes Blatt ausdem MeißnerDo. – Vieleaus Meißen

Aus deJahre 23 bis 26 auch 27 uund 28. ſind auch vielKupferstiche
und
u
Lithographiender urſprünglicheZeichnungen daneben
Einige auchnacAnno 30, ſo z. Beine Hütte im Thalezu Amalfi

Gold
und
u
Eisen

Akt II. Bis an deSchluß dieſes Akts gehalles ganz glatt, abenun beginnen die Dunkelheiten, man begreifnicht recht das Verhältnivon Ludwig und deBarkany. Er hält ihReden, über arbeiteund nicht arbeiten, egiebt Rath, er ſpricht voLiebe, Freundſchaft, Bruderſein, – man findet ſicin dieſen ſonderbareLiebesverhältniß nichrecht zurecht. Mamüßte man denkees ſei alles plan undann wieder iſt wadazwiſchen, ſolche Verhältniſſgiebt es die Dichtunmuß dergleichen abeklar ſagen, aucwenn die Dinge complicirt liegen. „KommeSie oft“ iſt einfälti

Der Fehler liegt ider Charakterzeichnung beiderDie ſogenannten gemiſchteCharaktere gehören in deRoman (auch hieräumt man ihnen ofmehr Platz ein als wünſchenwerth iſt) aber ſie gehörenicht ins Drama. DamoderneLeben zeigt junge Männedie berühmt, die reic
Die Bilderum die ſichhandelt, ſind difolgenden
  • 172. Schlucht beiAmalf
  • Hübſcaber nichſeh
  • 173. Gebirgslandſchaftmit Vampyrjag
  • Bedeuten
  • 174. Kloſter Scholas-tic
  • Sehr hübſch
  • 175. Tarantellaam Strandevon Neape
  • Geht176. Villa d’EſtSehr gu
  • 177. CaſtelGandolf
  • 178 uund 79. Palmen-hau
  • 180. ItalieniſcheKüſt. OelgemäldeVerkäuflich
  • 181. Waldlandſchaftmit Durchblickauf ferne Stadt undKirch. (Frick.
  • 182. Schlucht bei Amalf
  • 183. Teufelsbrücke
hübſchaber nichſehr wirkſaSehr hübſcHübſcHübſcnicht ſehr, gilt aber wohl für ſehr ſchöSehr ſchö

Broses.

  • 108. Kirchenruineim Mondſchei
  • 109. Monte So-racte von Narniau
  • 110. Landſchaft inder Mitte ein gothiſcherPfeiler zwiſchenBäume
  • 111 bis 119. Kleinerachen. (115. 116 uund119 ſehr hübſch.
  • 123 bis 13ſind mittelgroße, beinaſchon kleine Bilderalle ſehr hübſc
  • 123. Neapol: Neapolitanische Fiſcher aufeinem Felſen ſitzen. Alldrei ſind Männer
  • 124. Römiſche Campagna,im Vordergrund Mönchemit Eſel
  • 125. Walzwerk bei Eberswald126. Ruinen des Palaſts etc
  • 127. Mittag. Blick auf denMonte Soract
  • 128. Italieniſcher Kreuzgang mit Pilge129. St. Cosimato bei Tivol130. Mönch in ital.italienischer Landſchaft131. Aus dem Albaner Gebirge
  • 132. Friede in derNatu. Partiaus dem Park voTerni (Mönche.Mittelgroßes Bildein wenig größeals die vorigen.
  • 133. Der einbrechendeAbend. Aus derUmgebung NarniPendant zu 109Hat dieſelbe Größ(ſehr groß; faſt ſgroß wie die „Semno-nen) wie 109So daß wahrſcheinlic109, 127 u. 133zuſammengehören. 10iſt Morgen, 127 Mittag133 Abend. Numme
  • 127 (auf dem madie Soracte ſieht nein; 127 iſdaſſelbe wi109, nur viekleiner. Beide habeden hellen, weißenlichtvolleMittagston
  • 134. Caſtel Gandolfobei Alban. Faſgenau daſſelbe wi177. Mittelgroß
  • 135 bis 145. Kleine Bildchezum Theil ganz klein135. Zwei neapol.neapolitanische Fiſchertragen eine Dame aufden Armen „Non Dubi-tat. Ganz klein
  • 136. Diana u. EndymioSkizze. Nicht viel
  • 137. LandſchaftsſkizzeGanz klein. Niedlich
  • 138. Est est, est.„Mi pare io son adessoin Montefiascone.Betrunkner Mönch voeiner Felswand⸗Höhle
  • 139. Büßende im Mond-ſchei. Nichts, langweili
  • 140. Ein Betender. Nichts
  • 141. Schlafender Faun. Wider bei Kuhtz. Hiebei Brose blos Skizze
  • 142. Kleine LandſchaftUnvollendet. Sehr hübſc
  • 143. Kühe in LandſchaftDer Himmel ſehr gut
  • 144. Landſchaftsſkizz145. Kl. märk.Kleine märkische Landſchaf

    146. Der einſchlagende Blitz147. Liebesgötter147. Liebesgötte
  • 148. Felſenlandſchaft. Staffage ein Eremit
  • 149 bis 52. KleineSache
    • 149. Ruine. DreiRundbögen mit Strauchwer
    • 150. Prozeſſion von Mönche
    • 151. Dame ſitzend (ganklein. Dieſelbe wiauf dem großen Portrait.
    • 152. Mauſoleum in Charlottenbg.Charlottenbur

  • 153. Der Fuchsvorſeiner Höhl154. Mönch mitFacke
  • 155. Irdiſche Liebe
  • 156. Partie aus dem Parkbei Tern. Daſſelb(aber klein) wasKuhtz ha
  • 157. Fiſcher auf Capriwei uund eine weiblicheFigurSehr hübſchKlein
  • 158. Landſchaft. Skizze. Bezeichnet: d.dender 14. Mär1823 C B.Carl Bleche
  • 159. Italieniſche Frauenmit Kinder (uneinem Eſelchen unteeiner Baumgruppeſehr hübſch
  • 160. Badendes MädchenSkizze. Bezeichnet16. März 1823
  • 161. Der SchulgangDer Bauernjungklopft an. Sehr kleiund ſehr hübſch
    162. Rebhuhn
  • 163. SonnenaufgangSkizze
  • 164. Wald SkizzWeg 181. (18iſt aber docſehr anders, nuder Lufttoverwandt odefaſt derſelbe.
  • 165. TeufelsbrückeSkizze
  • 166. Schneefall. SkizzPendant zu 163Auf beiden vierfünf kleine ſtruppigBäume ohne Laubdort matt durchſchieneNebel, hier Schneefall
  • 167. Pifferaromit lauſchendenFrauen 328 genau daſſelbvielleicht eine Spukleiner, 459459 blosder Pifferar

  • 323. Golf vonSpezi

  • 459a. Waldgebirgs-ſchluch. Nichhervorragend

  • 168. Treppe aus einemGewölbe ins Freieführen. Klein. Sehhübſch
  • 169. Altes Pferd. Nüchternaber vielleicht nichübel. Klein
  • 170. Sturm aufeinem Berge amWaſſe. Vorne KreuzSonnenuntergang. Stimmungsvoll. Klein
  • 171. Ruinen einerWaſſerleitun. SkizzeKlein. Sehr ächim Ton. Sehr gu

  • 350. Blechen ſelbſt
  • 352. Blick überDäche. Sehr gut
  • 358. Wieder blos diesTerni-Park Bilbei Kuht
  • 357. Wiederdie 3 Fiſcheram Strandevon Neape
  • 347. Skizze zuGolf von Spezzi
  • 349. Landſchaft beiTern. Mauleſel bergan
  • 364. Mädchenan BäumeGanz kleinSehr hübſch
  • 391. Sansſouci-Fontaine obe
    • 388. Waldthalmit Wild-Stof ſehhübſch. GroßeBild
  • 394. Kloſterhofmit Grabkreuzvor dem eineFrau bete. (Hübſch
  • 423. Winterland-ſchaft bei Voll-mon. Mittelgroſchon ein bischeklein
  • 746. BlechensSchweſte
  • 350. Blechen ſelbſtOel
  • 459. BlechensFra. Wanicht zu findennicht zu findenVielleicht doc304 dagroße Oelbildſo daß ein Fehlevorliegt
  • 761. Blechen761. Blechein Bleiſtift odeKreide
  • 120. Meeresſtrandim Mondſcheinbei Neape. (Vielleicht gut, aber füden Laien reizlos.
  • 121. Semnonen
      122. Landſchaft; imHintergrunde Schnee-berg. (Wirkt wiSchinkel u. AhlbornNicht ſehr hübſchNur die Schneeberge ſchön unwirkungsvoll.
    werden und über ihreGeburtsſtand hinaus eineſchönen, vornehmen Frau prahlewollen. Das iſt der Typudes modernen Menſchen uner läßt uns in der Regedas ein oder andre voſeinem Programm fallenAber auch wenn er danicht thut, im Lebekann dieſer Salat voStrebungen vorkommen unauch im Roman, debreit genug iſt, daLeben zu ſchildern. Abedas Drama, die Bühnkann dieſe relativeStrebungen nicht brauchenDa muß einer an diBerühmtheit, an deReichthum oder an einſchöne Frau ſein Lebeſetzen. Will er diealles Dreies leiſteund nebenher auch nocX---x⸗Vertreter, ArbeiterFreiheitler etcet cetera ſeinſo geht es nicht. Unmit der Frauen⸗Rolliſt es ebenſo. EinGeliebte muß wiſſewas ſie will unwen ſie will

    Akt III.

    Die Situation Goltammers iſt ebenſo klawie die Liebes-SituationEin Stück erheiſcht klarerVerhältniſſe und wenein
    Geheimer Kommerzien
    G. C.
    Rath in solche Drang-ſale kommt, ſo giebes einfache, natürliche Mitteherauszukommen, aber dieſnatürlichen Mittel ſchlägBürger nicht ein. Edunkelt immer woherweil aus dieſem Dunkeallerlei ſich macheläßt, was wirkt. Goltermann ſagt entweder„die Welt weiß ſolcheSchwindels bin ich nichfähig“ oder er ſagt„ich kann den Beweinicht führen; hier ſindie 500,000 Thaler.Zuletzt ſagt er aucnoch „ich komme mifaſt wie ein Verbrechevor.“ Nun iſdie „Barkany“ humoriſtiſch„Stark genug einen Ochſezu tödten“ (eine „Definition“) dann „Rettſich wer kann.“ Es paßalles nicht. Ihm gehedie Perſonen nie alPerſonen auf, wie beBenedix und andern. Eläßt ſie was ſagenwas der unmittelbareWirkung oder im günſtigſteFall der Situation dientDas einzig Wirkſamiſt | „Sie haben noceinen Schwiegerſohn, deweiß was ſich ziemund an den jetzt diReihe kommt.
    Scene zwiſchen Conraund Liedtke ſehr gut

    Minna v. Barnhelm.

    „Das ſchreckliche Lachedes Menſchenhaſſesſagt Minna zu Tellhei

    Strohhalm

    Akt I. Wenn deſchwediſche Adel ſo dumiſt er doch ſchlimmer alunsrer„Daß jeder Menſch ider Noth nach eineStrohhalm greift.
    Sowie die Barkanauftritt, hört das menſchlichSprechen auf

    Akt II.

    Die Meyer ſpielbrillant; die Barkanfurchtbar in der Scenzwiſchen beiden
    Die „Naturforſcher“ ſinimmer zu dumm; da biich doch für die Maler unChefredakteure. Alldieſe Theater-Gelehrten ſinzu dumm und ganz unwahr
    Liebesſcene zwiſcheMeyer und VollmerSo maßvoll er ſpielteſo wahr die Scene ſeimag, denn waruſoll eiein gutes und geſcheidteMädchen nicht einetüchtigen guten Menſchelieben aus gutem Hauſlieben, der blos etwalinkiſch iſt, – aber dagenügt nicht, es fehldem Spiel doch das, wadie Situation in daunerläßlich Höhere hebt
    Immer läuft es darauhinaus „nach einem Strohhalm muß er greifen“
    Brun ist wie deAdvokat in Ibsen odeBjörnson

    Akt III.

    Gut! { Im 2. Akt gudie Liebesſcenedie Scene mit Krauſuund ConradIm 3. Akt die Scene miBreitbach u. Krause
    Gut! { Im 2. Akt gudie Liebesſcenedie Scene mit Krauſuund ConradIm 3. Akt die Scene miBreitbach u. Krause
    Der ganze 3. Akt iſt famos. Vorzüglich diFigur der Thora; abeder Comiſſionair iſt doch zdumm. Solche Schandlager laſſeſich ſo leicht nicht fangen
    Deutſch390Skizz. kleinOhnEſel

    Othello.

    Akt IIDie Scene, wer wieder ankommin Cypern iſeiner gütigeLeidenſchaftlichkeigut, wenauch nicht hervorragend
    Kahle gut aler die Zärtlichkeizwiſchen Caſſiu. Desdemonzu Anfang des 2.Akt beobachtet
    Kahle aler den Berichmacht unauch ſpäter nocſpricht er mieiner Einfachheit
    und
    u
    Humorlosig-keit die nicht geht

    Akt III.

    Othello gut. Als edann wieder kommt undie große Deklamatiohält, ſchwach; aler den Jago wiederuft, gemiſchzwiſchen gut unſchlecht. Das Ganzzu ſehr Geſchrei. Danwieder gut, als eſich unter den Einfl--xx---x windet. Eſpricht zu undeutlichzu laut, zu wildes iſt doch mehnoch äußerlich alinnerlich
    Akt IV. Mark miIngeborg under Frieb und HialmarAlles ſchwach und unerquicklich

    Akt V.

    Scene zwiſchen Meyer unOberlaender – Bräund Meyer.

    Romeo

    Akt I. Gleicſein Auftretetheatraliſch, HaltungBewegung, ModenSprache, – alleTheater. KeinNatur. „Dahabt ihr aucvielleicht auswendig gelernt. –ſagt Vollmer
    Müller ſafurchtbar ächaus. Alleidas Koſtüm kanes nicht leiſten

    Romeo. „Icbin zu tief voſeinem Pfeil durchbohrt“ – davomerkt manichts. „Ich hattdieſe Nach’nen Draum.Die Geſchichtvon der FraMab muanders geſprochewerden

    Alles was Buſch-bec ſagt wirkganz todt

    Unſagbar ſchwacder ganze 1. Aktnur Frau Friebrillant. Maſieht daran, es iſdoch zu leiſtetrotz Unruhe
    und
    u
    raschenScenenwechſels

    Akt II.

    Die Meyeganz brillantIch dachte immer„Gott, wie kanſich die Liebe ſverirren.

    Akt III

    „Tybald“ Un„Ich bin keiSchurke.
    Am Schluß de3. Akts die Scenin der LorenzoZelle, – hieſchreit er viezu laut, eiſt alles äußerlichanfängerhaftkeine Spur voKunſt. Undoch lagehier vielleichKeime. Emuß hier leidenſchaftlicſein, glühendhalb-raſendaber nicht ſchreieriſch“ – Wiihm der Möncdie Rede hältſteht er ziemlicgut da
    Nathan iſeinem Monologe ſehgut, ſehr fein

    Spielt nichtmit dem FeuerSpielt nichtmit dem Feuer

    „Ja, lieber Sohnwie Du mich hieſiehſt, bin icein Märtyrer.
    Ganz wie Döring

    Nathan

    3. Akt.

    Du Diunſandalenhafteſten Hackenſtiefelchen voder Welt
    Die Liebes-ſcen Drachmit Rechwo er verwirriſt, ſchwach. Siauch ſchwach
    HellmuthBrä in de1. Scene miNathan ſehgut
    Nathan iſeinem Monoloſehr gut, ſehfein. Ganeinfach
    Wie nuSaladin wiedekommt, verfieer wieder idie Cadenzenaber ſehmäßig dochUnd nun erzähler die Geſchichtzunächſt gangut
    Die Ringge-ſchicht vorzüglichDann wier dem Saladiantwortet unſich ſo zu ſageentſchuldigtfällt er wiedein Singerei

    „Ihr überraſchmich jungeRitter“ dies „überraſchtganz im gemüthlichen SingeTon

    Akt IV.

    Erſte Dekoratioaus „Wallen“⸗ſtei“. Spätgothik audem 14. Jahrhundertalſo zweihunderJahre zu früh
    Die Scenmit dem „Patriarchen“ furchtbar verletzendAber ſie gefällt„Nun waiſt zu EureDienſten, frommeBruder“
    „.. das Pfanddas mivertraute Pfand“„Nun freilichAllerdings.
    Der mehals einmamich deSchwerentriß.
    „Das könnIhr denken.Sowie bedeutendStellen deGedankens odedes Gefühlkamen, ſfiel dieStörende voihm ab, ſauch gadie ſchöne Stellewo er voder Erinnerunder eigneKinder under RechnungRechnungRecha durcihn erzählt
    All dieſehr ſchön, ſtellenweiſehr ſchön

    Erbförster.

    Er giebihn eigenthümlicderb, kräftiglaut, ſtatdüſter – diewirkt ſehwohlthuendes fehlaufregendedas Schwüle, daſonſt ſo leichhier bedrücktAber im Detaiwar es zlaut und mancheerhielt dadurcmehr Accenals richtig iſund verliert etwavon charakteriſtiſcheFeinheit. Andrewar vorzüglich, ſo z. Bwie er erzählt wiſie ſich verirrt hattund gerettet wurdeUnd auch dafolgende

    Akt II.

    Drach gut, abezu lautBeide Bullarbeiteſprechen immer voErziehung, aber ſehr reſpektvolle Söhne habeſie nicht erzogennicht deutlich genug, trotzdem eſehr laut ſprichtAls ob ihm dietiefe volle Organicht ganz natürlicläge, dadurch wurdes undeutlichbullrig. Nichſehr gut iſt ein der Scene midem Paſtor, wdieſer ihm die halbVerſöhnung bringund ihm DoppelGehalt anbietetDie ganze Stellhatte keine rechtKraft u. Natürlichkeit u. Deutlichkeit
    „Wo haſt DDeine Flinte,?Andres Ulrich?“ Dieſprach er wie iNathan
    Wie Andres ſeinGeſchichte erzähltiſt dies ſtummSpiel des Altefamos, ſeinkoloſſale Bewegungdie ſchwüle Ruhedann das Wetterleuchten in deSchwüle und dandas Wiederfindedes Entſchluſſeu. ComandosNamentlich in deerſten Hälfte famos

    Zweite Scene.
    Er ſpricht mitunte

    Akt II

    „Iſt der Wilhelnoch nicht da?„Nehmt ihn miden Hund, waſoll er längebei ſeinem abgeſetzten HerrnUnd ſolche armBeſtie wilallein dankar ſein etcet cetera etcet ceteraHier war wiedevieles Singsang

    Dokument.

    Akt I „DeiblühendeSohn.
    „Welch Zaubein ſeineBlick.
    Die Handbewegungedes Vaters unſein ſtummeSpiel warewunderbar

    Akt II.

    Romanuhat einegroßen Eindrucgemacht, – maweiß nichwarum
    Der MeyeLiebesbekenntnimacht wiedegroßen Eindrucauf Eudoxiaman weinicht warum
    Es giebeine Anſchauunim Leben unin der Kunſauf de„Mann“ kommes an unes giebt ganzStücke, ganzScenen, in denees nur darauankommt. Ekommt diegewiß vor iLeben; vielleichrecht oft, auder Bühnewenn achthundert Zaubewirkenwirkt eimmer lächerlichUnd damiiſt alles geſagtwas hiezu ſagen iſtEine ſchönDame tritauf und nuein Herrder „Hochverräther“ iſt, abeer hat derichtigen Blicden Sture⸗Blicund Goffewird begnadigtgeliebt, geheirathe– ich habe keiGefühl dafür. All daiſt zu machen, abees ſind die höchſten, gewaltigſten Aufgabeder Kunſt und ſiwird hier nicht gelöſt. – Marquis Poſa. Nun kommt Theaterhaltung, Theateſprache, Theater vor und daraſcheitert alles. – Morti-me. – Maria Stuart wehrſich. Ich würde ſagen: eginge für „Kathi“ oder Sippe zu raſcaber für Eudoxia iſt es zu vielEs erinnert an Geſchichten voKatharina II., aber da ergreifſie die Initiative. Geſchichtendaß ein Gardeleutnant ſeinerſeitden Angriff gemacht hättekenne ich nicht
    Es giebt eine Geſchichtvon einem engliſchen Lorder in Italien regiert. Eſieht eine ſchöne italieniſchPaſtorenswittwe am Fenſtedes 1. Stocks hinter BlumenEr ſteigt hinauf und ſagt„Madame, wir haben nunoch 5 Minuten. Ich bittSie, ſch erwägen Sie das.“ Unſie erwog es. In dieseGeſchichte liegt Keim unVorbild dieſes Stückes. Ehat etwas ungariſch, tokaierſcheRuſter Ausbruch
    Fontanes Notizen zu Schillers „Kabale und Liebe“ entstanden während der Theateraufführung am 10. März 1882. Die Kritik erschien am 12. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 121); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3845.Fontanes Notizen zu Hugo Lubliners (Bürgers) „Gold und Eisen“ entstanden während der Theateraufführung am 12. März 1882. Die Kritik erschien am 14. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 123); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3846.Bei Schuster ist der Nummer 147 fälschlicherweise das Werk „Blick auf Assisi“ (Nr. 1317 im Werkverzeichnis von Rave) zugeordnet, korrekt ist Fontanes Zuordnung zum Werk „Das Venusfest“ / „Verkauf von Liebesgöttern“ (Rave 578); vgl. Schuster 1990, Nr. 61, Rave 1940, Nr. 578 sowie Nationalgalerie 1881, Nr. 147.Fontanes Notizen zu Lessings „Minna von Barnhelm“ entstanden während der Theateraufführung am 14. März 1882. Die Kritik erschien am 16. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 127); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3847.Fontanes Notizen zu Frans Hedbergs „Strohhalm“ entstanden während der Theateraufführung am 29. März 1882. Die Kritik erschien am 31. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 153); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3850.Gemeint ist die Katalognummer 459b, nicht 459; vgl. Nationalgalerie 1881, .Im Ausstellungskatalog ist die Nummer 459 eingetragen. Es liegt also kein Fehler vor; vgl. Nationalgalerie 1881, .Diese Nummer fehlt im Ausstellungskatalog; vgl. Nationalgalerie 1881, .Fontanes Notizen zu Shakespeares „Othello“ entstanden während der Theateraufführung am 7. Februar 1882. Die Kritik erschien am 9. Februar 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 67); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3834.Fontanes Notizen zu Shakespeares „Romeo und Julia“ entstanden während der Theateraufführung am 11. Februar 1882. Die Kritik erschien am 14. Februar 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 75); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3836.Fontanes Notizen zu Gustav Gans zu Putlitz’ „Spielt nicht mit dem Feuer“ entstanden während der Theateraufführung am 27. Februar 1882. Die Kritik erschien am 1. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 101); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3838.Fontanes Notizen zu Lessings „Nathan der Weise“ entstanden während der Theateraufführung am 28. Februar 1882. Die Kritik erschien am 2. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 103); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3839.Offensichtlicher Schreibfehler in Vorgriff auf "Recha"; korrekt wäre: Rettung Rechas.Fontanes Notizen zu Otto Ludwigs „Der Erbförster“ entstanden während der Theateraufführung am 6. März 1882. Die Kritik erschien am 8. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 113); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3842.Fontanes Notizen zu Wilhelmine Wickenburg-Almásys „Das Dokument“ entstanden während der Theateraufführung am 9. März 1883, bei der auch Alexander Bergens „Kleine Missverständnisse“ gespielt wurden. Die Kritik zu beiden Stücken erschien am 11. März 1882 in der Vossischen Zeitung (Nr. 119); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3844.