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<Schreiberhand Friedrich Fontane>
  • gefüllt, auch ‚Bilder
  • Wichtig
  • Ur⸗Anfänge zu
    „Irrungen/Wirrungen
  • „Aufſatz „DarstellendeKünstler u. Die Kritik

    (auf den Seiten rechts
  • Beſchreibung de
    Baude „Goldne Aussicht“
    bbei/ Krummhübel (vielleich
    in „Quitt“ verwandt
<Schreiberhand Theodor Fontane>
Einleitung. ZuſtimmungEinleitung. Zuſtimmung. Muthmaßliche Wirkundirekt und indirektDie Ultras werdenoch ſchlimmer werdendie andern werdeeinlenken, wenſie einen Erfolg daraſehn
Wenn ich voden großen Schwierigkeiteſprach, ſo und mich zdem Satze verſtieg„es fängt mit mian und hört mimir auf“, ſging ich davon auses handle ſicum Bücher voeiner ausgeſprochepatriotiſchen Tendenzpatriotiſch in deSinne wie diConſervativen daWort auffaſſenIn dieſem Sinngiebt es, nacW.Willibald Alexis, Heſekielund G.Georg Hiltls Todeſo viel ich weikeinen nennenswerthepatriotiſchen Schriftſtelleder hierhher gehörte
Zu meiner Freudhörte ich aber zuSchluß, daß daUnpatriotiſche nufehlen ſoll undaß auch ſchon dibloße WohlanſtändigkeiZutritt habeſoll. Da änderſich die Sache ſehrDies noch ausführen
Der Geldpunkt. 80, 100. 130 ReichstaleDas Ausgleiche-PrinzipDer Eine kann nocmehr bekommen, deandre noch weniger
Dann dereNamen
    Bald.Balduin MöllhauſeFrl. v. BrakelFrl. v. DincklagFrau v. HillernLevin SchückingWilh.Wilhelm RaabeTheod.Theodor Pantenius
  • 1. Orlando Encoro Canto XIII.1. Orlando Encoro Canto XIIIStanza 37
  • 2. Chriſtus im Tempel. „Sol
  • ich nicht ſein in dem wameines Vaters iſt
  • Sehſchö {
  • 3. Die große Babel. OelskizzOriginal in Petersbur
  • 4. Magdalena am LeichnaChriſti
  • SpitzerBild wirkdanebewie einVerzierungaufgeſchraubſenſationellund ohne GefühlEbenſo Bergers RebeccaAbſchievon Vaterhauſe
  • 5. Mandarina. Kleiner KlappAltar
  • 6. Der Fiſcher. (Nicht hübſch
  • 7. Hannah bring Samuel zEli. (ſchön
  • 8. Simſon (entre deux
  • 9. Karl V. u. Friedrich
    der
    d
    Große
    10. Glaube, Liebe, Hoffnung
  • 11. Stephanus vor dehohen Rath (Entre Deux
  • 12. Drei kleine Portraits ivoller Figur
  • 13. Leſſing, Sohn, Theod.Theodor Hildebrandt
  • 14. Die Große Babel. Blodie Hauptfigur
  • 15. Portraits:
    Gustav
    G.
    Schadow,
    Wilhelm
    W.
    Schadow, v. G---x, JuliuHübner, ſeine Frau, Bendemann, Stadtrath Friedlaender
  • 16. Amor vielgeſtaltig, mizwölf Rundbildern
  • 17. Hiob u. ſeine Freunde. (Studie
  • 18. Zwei Stubenköpfe; ſehſchön
  • 19. Chriſtus im Tempel. SkizzeFigurenreiches Bild. (Vglunter 2.
  • 20. Der Karton zu NoNumero 2. Wunderſchön
  • 21. Karton. Laſſet diKindlein zu mir kommen(Wundervoll;) namentlicChriſtus ſelbſt, ernſund mild, und diFrauengeſtalt midem Kinde
  • 22. Der alte Anton Bendemann. Pauline BendemannEmma. Johannes. Dann,ein wundervoller Kinderkopfden er zu dem 12 jährigeChriſtus benutzt zu habecheint, – W.Wilhelm Schadowſpäter in Kreide. Dannoch einmal. Dr. W. Ackermann in Lübeck. FeliMendelsſohn auf deTodtenbett
(Nur einFigurTudic haeine Wiederlegundes Chriſtenthumgeſchrieben, worin evon der „zudringlicheKetzerei der Weſtbarbaren ſpricht, die diVerehrung der Geiſter unAhnen abſchaffen unwodas greuelhaftGottehreeinführewollen“Wenn Gotdie Menſchen docwieder in das himmliſchParadies ziehen wolltſo brauchte er ſinicht durch Zulaſſung deSchlange daraus vertreibewozu Sündenfallwenn alleauf SündenErhöhunhinausAkt IAkt I Hedwig alkluge Perſomuß wiſſendaß das nichgeht

Boroſow ſagtich nehme daKind

Große Scenzwiſchen Boroſow unMarianne zu lang

Akt II

Akt II

läuftBoroſoſpricht zu unruſſiſchDaſſelbgilt von ihrSehr witziaber zu unächt

Die vorgeführte Mutteiſt minicht angenehund erſcheint    mir ztheatraliſch


Akt III

Wenn die Mutterliebe ſolche koloſſalRolle ſpielt, muſie alles trageund dulden. Leiſteſie das nicht, ſ

hat ſie nichmit einem Malſo zu ſagen alFremde, Anſprüch

Olga vertritdas Richtige

Akt II.

Die Scene zwiſcheCarlos und Albund das Erſcheineder Königin iſbedeutend und zeigdas große dramatiſche Talent. Beſonders der Schluß„KHerzog Albaund nun verſchwindeſie und er folgtGanz ſpezieltrat er hervoAkt III alAlba uDominggegangenHier ſein Anruf an Gotund zu Got(und auch daas folgt) ppperge, pergeMajor oder GraArnimAm Beſtein der Scenmit MedinaSidonietcet ceteraetcet cetera

In der Scenmit Poſa iſes wiedetheatraliſch

Ludwig auctheatraliſch zuletzt

Zum Schluder Scene aler ihm ſag„gut, es ſeiwar gut, iTon ergreifendzu Herzen gehend, was docdie Hauptſachbleibt. AlEhemanwird er wiedeſchwach
    1. Zeile lächerlich1. Zeile lächerlich2. Zeile gut
  • 3. Zeile wiedehalb komiſch

Er beginnſtill, ruhiggedämpft, weinerlich, modernEr zeigt eineSchmerz odezeigt dieſeSchmerz ieiner Formdie den Schmernicht glaubhaft 1macht
„Ich will Eucgern gehorchen– ganz troſtlound falſch
Ein „zu vielvon Gefühl, dadas Gefühl in Fragſtellt
Es wirkt dilettantiſch und theatraliſch. Dilängeren Stelleals DeklamationſtückeDabei aber nichſchlecht, nicht falſchnicht ungebildetnur unausreichenfür ein BerlineHamlet, namentlicwenn Bootim Reſidenz-Theateſpielt
Er ſieht auwie ein verdicktejunger Droysen
„Das Gebacken

Akt I.

Die ganze 2. Scene auf dem Schloerſt zwiſchen den Frauen, dazwiſchen Goetz u. Weißlingewelch großer ächter feſteStil, welche Sprache! Wenman dann das Moderndaneben ſtellt! Du liebeHimmel, ſchon rein ſprachlicwelch UnterſchiedEr ſpielte mit einer merkwürdigen Gewandtheit
und
u
Sicher-heit, aber weniger wärmehr geweſen. Er tramit Perſon, Geſten uund Stimmzu ſehr hervor und ſpieldie Rolle wie ein verwöhnter moderner FähnrichDieſe niederſte Modernität wadas Anfechtbarſte, der hiſtoriſche Sti
Goethganz dadurcganz verlorenAm Schluß ſeiner erſteScene hatte er einen gunatürlichen Moment, wo eim Gegenſatz zu Mariganz entzückt von Adelheiſprichtvon Leichenſchmaugab kaltHochzeitsſchüſſelner ſprach dies 1ſo, als wie

Das Sentimentale Berndalim II. Akt als er voWeiſslingens Verrath hörtwar ſehr ſchwach. Aber diGoethe-Stelle als ſolche („der Werther iſt klug,“ die Betrogene iſt elendumm)“ iſt wunderſchön„es war ſehr trauridaß ſie kalgeworden warenſehr traurig, ſehſchmerzlich, ewar eine verfehlte Hochzeitder liebe Gothatte es ſo gewollt. Währenſich doch Hohnitterkeit etcet ceteraetcet ceteradarin ausſprechemuß„Ich wollt’ ich 1wär dabei geweſen“ wiwenn es ſicum Wörth odeVionville handelte

Recht ſchwach und geziert wader Vortrag der Reimedoch iſt dies ſo ſchwer, daß icdarauf kein Gewicht legewill

Anfangen miStorm, debeim Gruſeimmer abſchloß„Wär diNacht erſt da!Ganz TheaterErſcheinung, TheaterPoſe, TheaterHeld

Polonius

Franz UnnaturFranz Unnatur erſt deGrundzug Puppenſpieled. h. Puppenkomödie⸗To„Ja Prinzeß ich liebe Dir.

Frl. Blanche. Nettanſpruchslos, Durchſchnittunbedeutend, Reichenberg

„Er flog wie deSchmetterling ins Lichtſo ſpricht er von ſeineHerzen, ſeinem Gefühl“. Siſt der Geſammtton deStückes. In der Regeiſt es eine Motte, eaber ſagt Schmetterling unTiraden, UnwahrheitenHalbheiten
Aber w---x Genrdrin iſt, darf x---Genre iſt, das iſgut in dem Stückgut und effektvoll
Die Lebensregeln
Er trägt evor wie einicht durcomponirtes ſonderein ſolches Liedwo die Muſider erſten Strophauch die dezehn folgendeiſt. Ich haltdies nicht fürichtig und wenes doch richtiſein ſollte (waich beſtreite) ſo 1wirkt es jedenfallmonoton unlangweilig. JedeSatz muß eibeſondres Lebehaben, aber nichbis auf die letztNote das vorigund vorvorige ſein

Geiſt-ScenHamlet ohnKappe, – haſie wohl iWind verlornSein Erſchüttern 1furchtbar„Ich meinDich HamleVater, DämonPrinz, etcet cetera“ Dänenkönig ganweich, ſentimentalDänenköniiſt umgekehretwas Forſches

Krause gut, Brägut, Frieb guDie Volksgenre-ſcen brillant geſpielt

Die Barkany relatigut. Ihr Weſen iſt theatraliſcher Pathos und das hadieſe Rolle uund das StückFr.Fräulein Blanche ſehr ſchwacals ſie Deborapreisgieb
Hier x---x ſie gankümmerlich x---x
Hier auch x---ſchrecklichEffekte ſind nöthig, ſind ſiauch, verbreitet, ſo ſind ſie ſchöſonſt nicht
Brink vorzüglich, Krause ganvorzüglich. Kahle, die Schwartz
Er wäreiſt noch an großedramatiſchen Momenten, dagroße Talent ſpricht aus allem
Bern-da

Das „SchwörSchwört“, ganſchlecht. Wivon eineNachbarhofe„Sand, Sand“

Berndals Geiſbeſſer. Aber ider 2. Hälfte empfindet man doceindas Staccato, vorausgeſetzt, daß dies ſtückriheißt

„Daß ich zuWelt ſie einzurichten kam“Ich finde dafalſch. SelbſBerndal ſagt„in meiner SündeBlüthe.“ Aucfalſch. Warugerade BlütheTräumte er waganz beſonders Tolles

Akt II.

Polonius. Ganein SpießbürgerAkNicht mal mittelalterlicher RathsherrDie Meyedeklamirte die 2Stelle, wo ſiHamlets Wahnſinn beſchreibtfalſch, – ganin falſchem Pathos

Frl. Stolberg„Es giebnicht andrZwei dier ſo liebt.Alſo wennandre Drei ſind, daniſt es anders
Wird der Poloniunicht richtig geſpieltſo ſteht der Narſcharf neben deWeiſen. Bekanntlicmuß die Forgefunden werdendie beides: Narrheiund Weisheit verſöhntSolche Alters⸗ unErſcheinungsform giebes. Aber nichOberländer
„Ihr ſeid eiFiſchhändler“ das trifft zu

Akt III.

Nicht ermittelt.
Wie Poloniuſo ſtellt aucHamlet x---(?) Verſtändigkeineben Verrücktheitsanfälle unAusbrüche
Das geht abenicht. Es mualles aus eineGuß ſein unauch das RuhigVerſtändige, Gemüthvollmuß deStempel des 2Excentriſchen tragen oder eineGeiſtes, dein zittrigeBewegung unErregung iſt. Davoaber nichts
wie er ihr dedoppelte Egmonerklärt
beziehungsweise
bez.
definirt.Ohne alle Würde, ohndas Höhere, das der Egmonin jedem Augenblick holemuß, ob er nuernſt oder heiter ſei

Am beſtewar er i2. Akt.
Tobe or noto be wimmeltvon Fehlern
In der ganzeTheater⸗Scene fehldas Feuer, diLeidenſchaft, die 2Excentricitätdie Nervoſitätdie glühende, zugeſpitzte, aus jedeBlick ſprühendnervöſe ErregungEs muß ſpritzen, dies Pointirte fehlte

„Laß Dich warnen“Dann er „Thränen, Oranien“ ſchwacin Wort u. Haltung, leiſdas Komiſche ſtreifend„Weh, iſt es ein fremdeTropfen in meinem Blut.Akt III. Scene miClärchen ſchwach; ſo wohgleich die erſte Erſcheinunim Mantel, der Shakeston, als wie auch daZwiegeſpräch mit ihr, daiſt der eine Egmont undas iſt der andre Egmon

Er trat ihfaſt auf deHermelin
Ein StrickzeugEin Strickzeug lag alAttribut vor ihr. Denihr Leben theilte ſich i2 Beſtrickungs⸗Epochen, einfrühe, darin ſie Leutnantund eine ſpätre dariſie Grönländer beſtrickteckhatteAus alten und neuen TagenAus alten und neuen Tagenin Mark Brandenbur

Aus der Stagnations-und Warte-Zeit, 1815 –4Fähnrich v. ArnſtedTſcherkeſſen uund 3. Neumärk.NeumärkischesDragoner-RegimenVorrede Selbſtverſtändlich die Anfängex---x, aber es ſind keine „Wanderungenmehr. Das D---fehlt und an Stelldeſſen treten GeſchehniſſeJanssen’sJanssen’Geburt des Bachus
  • 1. Fleiſcherladen
    • a. Aus der Keuà Pfund 1,50 Pf.Pfennigl
    • a. Schwarzſtück 2 Mar
    • b. Rippenſtüc2 Mark 50
      Pfennig
      Pf.
    • c. Bruſtſtück 3 Mard. Aus der Keule 3,50
  • 2. ConfuſionsſtückAls Bachus geboren wurde, waredie Faunen, Satyreetc. wohl erſt iZukunft
  • 3. Makartismus4. Ganz gedankenlos
  • 5. Farbe (vielleichauch Formengut; aber iGanzen wedeſchön nocintereſſant
Vier Köpfe gefalle mir
  • a. Der braune altSaty
  • b. der junge ſchwarzlockige Saty(ſieht aus wiPaul Sommerfeldt
  • c. die blonde Mutter (ſchönſinnlich-lieblich
  • d. dieder Bachus. (Dieſevor allem.
vor allemDer Ausdruck in dieſe4 Köpfen iſt magnifique. Das grob unhalb imbicile⸗Fideldes alten Faun, dizum genüſſlicheKuß geſpitzteLippen des jungeFaun, der zu ſageſcheint: Du liebe ſüßer, kleiner Puſſeldas Heitre, GlücklicheLebensfreude ſpielendGeſicht der blondeMutter und vor alleder kleine Strampelbachus der zu ſageſcheint: ja, kommt nurhier bin ich; nuſoll es erſt losgehen in der Weltdas iſt ſehr ſchön unſehr glücklich getroffenEr wirkt wie eiChriſtkind deWeltluſt und Weltfreudigkeit und diFrau iſt die fidelſtramme Maria, didieſes ächte Weltkingeboren hat

    1. Wohnhaus

    2. Gärtner-Wohnhaus (rechts)

  • 3 Treibhaus (linksDahinter SpargelbeetWilder BlumengartenObſtbäume
Der Zaun war aus allemöglichen Arten von Bretterund Querhölzern zuſammengenagelund mit Zwiſchenräumen, die abedoch ſo ſchmal waren daweder Menſch noch Thiedurchkonnte
Auf den Feldwegen waein ſchwacher Verkehr voden Dörfern herDer Feldweg rechtvon der Straße aus waganz kahl, aber adem linken Feldweg hiſtanden Schuppen und zwiſcheden Schuppen großRecks oder Böckmit darübergelegteStangen, ſo daß eausſah als ob hieTurner oder Akrobateihren Tumelplathätten. Mituntebelebte ſichs aber hierDann fuhren großMöbelwagen vor, Deckeund Teppiche wurdeabgeladen und nuging es an eikoloſſales Teppichklopfen Der rechte Feldweg wazugleich eine Müll⸗Schutt⸗AbladeStelle; es traf ſich aberdaß eine Gipsfigurenfabrioder ein Bildhauer Atelieſeine Ablade-Stelle hiehatte und ſo ſah dieſe Stellaus wie ein Esquilin furchtbar hiſtoriſch vornehm und maſah zerſchlagene Säulenknäufe unKapitelle mit Akanthusblättern, canellirte ununcanellirte SäulenſtückeEngelsköpfe, pausbäckige Amorund Flügel
<Beginn Erledigung>
Die Schilderungeder Feldwege linkund recht
    1. Schutt-Stell2. Klopf⸗Stell
  • 3. Die Dörfer, diKirchen, Kreuzberg-Monumen
das alles kann nuzur Sprache kommen, alſie eine Promenadnach Wilmersdorf überFeld machen wollenSie ſetzen ſich auf einhohe Bretterlage, diFüße auf eine Graswalze oder dergleicheund ſehen in diLandſchaft hinein
<Ende Erledigung>

Das Wohnhaus 3muß durchaus einehübſchen Vorgartehaben mit Steigen
ſein wolle
<Beginn Erledigung>
die auch von Dorund Buchsbaum eingefaßt ſind
DHinten und vorStachelbeer
und
u
Johannis-beerſträucher, Himbeerbüſche, AalbeerenHaſelnußſträucher
Am Zaun hinwie zu weitreSchutz, liefen Brennneſſeln, die meh
<Ende Erledigung>
ſchützten als wider Zaun
Neben der Hundehüttoder auf einem Vorſtreifen, ehe man 3an den großen Garteherankam, war einZiege am Pflock
Im 1. Akt in der Scene midem Bürger recht gut
Im 2. Akt in der Scene midem Schreiber traten ſzwei Schwächehervor, die Auffaſſung wanöthig, auch in gewiſſem Sinnder Ton, aber der Stil idem er es gab war zu klarAlles was er ſagte, waein Bjunger Banquier, den eialter Banquier warnt, nichzu krick zux---x. Abekein Egmont. Das ſchwächſtwar, wie er ſich erinnerſein Leben gan in der Schlacht allmählicvoll und ganz eingeſetzt zu habeund daß er nun nicht eiKnickeMit Egmont erſt rechgut
Als er erfährt, Albſei im Anzuge, war diArt wie er’s aufnahzu klein, als ob es ſicum Alltagsdinge handeltnicht um etwas großedas dem Volk, x---x unund ihm ſelber das Gragiebt

Kurfürsten-damin Nähe der Stellwo die alten Eicheſtehn, wo der HinterEingang in den Zoologiſcheiſt und faſt gegenübevon Waſſerthuroder Maſchinenthurund den PerlhuhnHäuſern lag eingroße Gärtnerei mit Häuſern und Schuppen drindie man von deStraße her, weider Dornenzaunur niedrig waſehr guſehen konnte.Man bewegt ſich unter MenſchenSich unter Menſchen zu bewegedie krank ſind und ſich ſagezu laſſen „das ſei Dichtungwohl gar ſchön, hat keineReiz für mich

Mai

Mitte Mai war KirſchBaum⸗ und Apfel⸗Blüth(13. Mai, Pfingſtenalle Welt nach Werderum dieſelbe Zeit aucFaulbaum⸗Blütheblüht aber auch ſpäter
    Ende Mai (um 31.blühten1. Kaſtanien, roth und weiß2. May⸗tree, roth und weiß3. Flieder. – Goldregen4. Spiraea (glaub ich
  • 5. Strauch mit ſchöneringgroßengefüllten Orangefarbenen Blüthen
  • In prächtigem Laub ſtanden: Ahorn, Platanen
Buchsbaum, TrauerbuchenEſchen, Eichen, ElfenAkazien, Linden (abebeide noch weit von Blüthe

Anna⸗GèsinaAnna⸗Gèsina
    ToiletteToilette. 41. Blauer Hut
  • 2. Kleid graublaund weiß, großquadrir
  • 3. Blaue Blouſe, kurnur noch zwei Fingebreit unterm Gurt
  • 4. Gelbbrauner Ledergürtel
  • 5. Blauer Humit Feder
  • 2. (Männer⸗Aus Anzug
    • a. Rock, Weſte, Beinkleid von ſchwarzbrauneStof
    • b. Hut dieſelbe Farbec. grauweißer Ueberziehe
    • d. Langer rotheSappeurbort
    • e. dGanz dünner ſchwarzeRegenſchirm, wiein Degen in deScheide wirkt
    Der ganze Kerl ſah aus wie Krauſ
alEgmontDieſelben Toilettekommen auch iTerracotta rothbrauvor. Dann iſt daKleid auch quadriraber rothbraun und goldfarben
  • 3. Am entzückendſteſind die Anzüge des 10 ode11 jährigen Jungens
  • 4. Ein ſechsjähriger JungeDer ganze Kerſteckt einfach von deSohle bis zum Hals ieinem blauen TricotVon der Hüfte an iſaber ein zweites Tricoaufgenäht (alſo voder Hüfte an DoppelTricot) und nur eimatroſen⸗artigerkragen, aucblau mit breiter weißeEinlaſſung, iſt locker geblieben – dazu ſchwarzeblanker Hut und ſchwarblanke StulpenſtiefelKeine Strümpfe. DaUnter⸗Tricot iſt nurebenichts als ein in die Höhgeſchoſſener Strumpf
    • 5. a Schwarzes Kleid 4
    • b. Terra-cotta farbenes (eigentlichell⸗kupferfarben) Spencer
    • c. Hut: gelb und ſchwarz
    • d. Schirm: roth innen, außeſchwarz. (Sah brav aus
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Darſtellende Künſtlerund die Kriti


Darſtellende KünſtlerDarſtellende Künſtlerund ihre Kritike. Eigentlicmüßte es heißen ſo x---aber es hätte ſo x---x---x, ſo X---x ausgeſehn und das wolltich vermeiden. – Unmittelbar Veranlaſſung Stru-enſe. Aber nichalles, die Klagekehren wieder mider Regelmäßigkeider Un----xſtören. Viele dieſeKlagen erledigen ſicſofort, aber andrhaben Bruſtton unſogar eine bedeutungsreiche Berechtigungwie wenn der Kritiübt und nun ganTheaterkritik möchtbeſtreiten, daß dieund das anders unbeſſer ſein könnteZugegeben alſo. Abedie Beachtung iſihrem Prozentſatdoch nur eine verſchwindende, deHauptgrund liegt wanders und ich möchtdarüber endlich maein Wort ſagedürfen. DiStellung die die Schauſpieler der Kritigegenüber einnehmeniſt – ein paaglänzende Ausnahmezugegeben – grundfalſch. Sie verlange„Ich habe ſie geſucht„Ich habe ſie geſucht wiein Verdammter ſeiverlorenes Eden, abeſie kam nicht wiedeund ich ſuche ſie noch. Unwenn ich ſie gefundehabe, dann will icſterben.
Die Quinault ſagt: „Daiſt ſehr traurig.“ Höchſtenwenn eine Fravon mir wegläufſo iſt das ſehr fatalaber ich und ich kandarüber ſterbenaber ich ſuchſie nichtEndlich ligegt er mal gut „iSchlafſtelle“ und ſollte zufriedeſein, daß er ein Bett und eiFrühſtück hat, aber er kanes vor Langeweile nicht aux---x (die Quinault wadoch gewiß nicht unglücklichund ſchließt mit demr SatzDrohung„Und mein Fenſter geht auf diSeine.Im 2. Akt kommt der Wahnſinn angekrochen, ich glaubhalb Schlange halb Tiger unſchlägt ſeine Zähne in ſeineNacken, wie, in ſein Hir(gräßliches Bild) – es maauf manche wirken, icfind’ es geſucht, an deHaaren herbeigezogen, langweilig, unwirkſamEr tritt ſingend einträgt einen x---x Rockbehält den Hut auf deKopfſetzt ſich auf einen Tiſch undreht mehreren Hofdamenſeiner ſch---x Seite zu ſagt „Auf die Prämiſſe kommtan in der Logik“ (eifurchtbarer Unſinn) ſagt; audie Bedeutung kommts a(eine entſetzliche Plattitüdemehr als ſie verlangen dürfenſie verlangen eine exemplariſchPoſitive, die keiMenſch erwidert x---x---x x---x BismarckWas iſt dennun eiHofſchauſpielerHofſchauſpieler iſt 4er wirklich eiUnglücklicher, eiX---x, eibeſonders G---und G---x. Verſuchenwir eine AntwordaraufUnd welch Glück, daß ihWedell die Karten x--gutirte. Sonderbar, ſie haviel Takt und Feinheitaber vor ihrer Naivetät iſnichts ſicher. Naiv ſein, – einGottesgabe, aber zu viel iſzu viel und immer 5von UebelBotho antwortetgleich und ihre Correspondenz ſetzte ſicfort. Die Briefblieben dieſelbenſchlugen denſelbeTon voll Uebermuth an und dechit chatting wakein Ende. DreWochen waren uund von Rückreiſwurde viel geſprocheund ſie füllte ganzSeiten damit, daſie vielleicht 3 Tagfrüher käme weiAnna Grävenitz auczurück wolle unſie ſo gern in Geſellſchaft reiſe. FrauSalinge ſei zwahübſcher und unterhaltlicher geweſen unmit mehr Comfortaber „man ſei doclieber unter ſich“ unkönne ſich beſſeausſprechen etcet cetera etc
Und ſo war wirklicder Tag vor deThür, wo Käthwiederkommen ſollteEs waren nur nocfünf Tage
    a. Frankes Beſucb. Rollkrug
  • c. Briefe Leſunund Verbrennung
  • d. Ritt durcden Thiergarte
  • e. Rückkeh
kriegt eineWeinkrampfſagt einigSottiſenſingwiedeund geht manchegenügt daum daBileines „Genies“ zgewinnen, ich gewinnnur das Bild eineQuaſſelpeters, Gott ſeDank eines unmöglichen
der mir einfach langweiliiſt

Traum einTraum einLeben

Oberländer gutKahle ſehr gut, iErzählung ein X---xK---x, That
Jordan Schweſtefehlt die SpracheFehlt den Händedas Opfer

Barkany.

„Und das Abendeſſen wartetDie Traumſcenvorzüglich, diMuſik, der Geſangdas Einſchlafenhöchſt wirkungsvoll. Nur diSchlange hatte nichMuskelkrafgenug und zittertebibbertin ſich, wanicht günſtig wirkte

Das ganze hadoch den Stempeeiner großeDichtung. Vornehm

1. Akt

Klein ganTricot, dahebraun u. ſchwarzeRock, wawieder gewagiſt, aber ihetwas Schulmeiſterhaftes giebt
Darf ich ganz ergebenſtDarf ich ganz ergebenſbitten mir das ParquetbilleNoNumero 23 bis zum Abenaufbewahren zu wollendamit ich es perſönliczwiſchen 6 u. 7 an deKaſſe in Empfang nehmekann
Pardon für die Unbeſtimmtheit der Adreſſich wußte mir keineandern Ausweg. Ivorzüglicher Ergebenheit Th. F

Arme Schützen.lernt erſtreffen, ArmSchützen

Rühm Dich dewas Du gethanJedes Geſchöpf hatJedes Geſchöpf haeine Beſtimmung zerfüllen, – deHund erfüllte die ſeineEr war mir trebis in den TodHunde-DenkmaObeliskAnnineAnna SophiePfalzgräfinbei Rhei
<Beginn Erledigung>
Ja, das iſt ſchönJa, das iſt ſchön. Nur ſchadedaß man nicht jedem, devon Hankels Ablage hörauch gleich die Erklärung miauf den Weg geben kann
<Ende Erledigung>

Thronsaal.
Mit AtlasTapete. OdeDamaſt⸗Tapete
Fürſtinnewaren ſie, ſeiHeinrich odeOtto, deſie zur FürſtAebtiſſierhobDer große Spiegel 7zeigt n (etw7 Fuß hochzeigt nur nocden RahmenEs war eieinziger Bergkryſtall, deKönig Jerom1813 weggeführt haAebtiſſinJoſephineAlbertinePrinzeſſinvon Schweden 7Tochter deUlrike Königinvon SchwedeNachfolgerider AmalieJerome liees verauktioniren, ſikaufte dieſen Bergkryſtall und nahihn mit nacSchweden hinDie Auktion wa1813Fr: W.Friedrich Wilhelm Ibewohnte mehrerniedrige ſehgemüthlichZimmer, ganſo mahagonihaft langweiliausſtaffirt, wie’damals Modwar. 184kam er zuerſt unhielt hier digroßen Harzjagden ab; ſbis 47. IJahre 48 aldie Jagdfreiheiaufkam, verweigerten ſiihm die Jagdwas ſo auihn wirkte, daer nicht wiederkam

Kaſten in welcheGraf Albrecht vonRegenſtei vo7. Juli 1336 bi20. März 1338 gefangegehalteward
Anna Sophiefalzgräfinbei Rhein
dieſelbe midem Hunde-Denkma. Waeine Nichte odeEnkelin voMaria Stuarund vielleichNichte voWinterkönigDie drei letzten 7waren
  • 1. PrinzeſſinMaria EliſabethHerzogin zuSchleswig-Holſtein(Gottorp
  • 2. PrinzeßAmali
  • 3. PrinzeßJoſephineAlbertinev. Schwede
Große Naſe, Löckchen, TurbanTypus voLeben, Geſundheiund Sinnlichkeit

Unter deThür in braunekleinem RahmeBruſtſtück (kleinBild derAurora vonKönigsmarbeſſer als iRathhaus. (Auceine gute Photographie)Truhe von deAurora 1695

Baude („Goldne Aus-Baude („Goldne Aus-ſicht“ bei Krummhübel

Blick ins Thal, Krumm-hübe, Arnsdorf, Schmiede-ber (verſteckt) Raben-klippe
Der Garten vor deHauſe hatte nur diGröße eines eingegitterteDoppelgrabes und beſtanaus wirklich aus zweBeeten, ſo groß wie eiGrab. Aber die Pflanzeſtanden darin ſo dicht, dadie kleinen Gänge zugewachſen waren mit allerlei Kraut u. BlumenMeerrettich, CamillenLythraeaſträuchernRoſenſtrauch, Schwarzwurzeln, NelkenNeſſeln und Gräſer. Daeinfaſſende Holzgitter nur wurden Holzſtückdurch ein paar QuerLatten zuſammengehaltendienten zu allerhand wirthſchaftlichen Zwecken unwährend über die eineTöpfe, Kannen und Eimegeſtülpt waren, hingedazwiſchen Handtücherblaue Schürzen und rothgemuſterte leinenTaſchen⸗ oder Kopftücher. Daran vorübefloß ein Bach, der aeine Stelle in eitiefergelegenes und miSteinen ausgelegteLoch oder Baſſin fieund einen Brunnentrobildete. Dahinter Wieſeund dann Ackerfelder undann ein paar Einzelberge, die aus de frucht⸗ und dorfreichen 8Hirſchberger Thal aufwuchſen
Ein Holzhaus (halb Blockhauhalb Feldſtein⸗Hausſo niedrig, daß man die Handrauf legen konnte, miSchindel gedeckt und eineDachrinne von ausgehöhltem Holzſtamm. Dikleinen Fenſter hatten grünLäden und die Eingangsthüwar mit einer Tannenzweig-Guirlande umzogenDie Felder von Feldſteinmauern eingefaßt

Essex

Wie mußte i1. Akt die großScene wirken wdie drei Eſſex voder Königin als Feindes Landes anklagen. Aber wiwenig kam heraus

Zweiter Akt.

Volksgeſchrei Leichenwagen
Beifall nacder erſten Hälftdes 2. Akts. Eſpielt wie eiPuppenkönig
Umgebungsplan; Rügen – vielleicht für „Sommers am Meer“ verwendet. HöchſtePunkBrunneLeuchthurX---MeeMeeMeeMee
  • 1. Poſt-Suitier1. Poſt-Suitier. Unfreundlich. DiGeſchichte mit der Sechſerkarte„Die aufgeklebte Marke waſchon gebraucht; trotzdehat er ſie ſchon geſtempelt“„Na, denn werfen Sie ſie nur hinein“.Die Geſchichte mit deZehnmarkſtück, bei MarkenEinkauf
  • 2. Geſchichte in StubbenkammerHabenWerden Sie Ihren Freund nocnicht halten
Nicht ermittelt.
Was dieſer Rath EllingerWas dieſer Rath Ellingeunter dem Titul „Treuevertritt, iſt blos diKarrikatur der Treue. Waheißt Treue? Mitunter iſt eunmöglich ſie zu halten, wenes aber möglich iſt, daß danmuß man ſie halten, ehat aber keinen Sinn einTreue zu halten und zehandre Treuen zu brechen undabei ebenſoviele Haßlichkeiteund Unbegreiflichkeiten und Unſinnigkeiten zu begehnIch Es iſt mir ganz an---haft, daß Rath Ellingedie einfache patriotiſche Pflichhat ſeinen Herrn diKaſſe zu rechte retten, emuß dabei ſein Leben opferund muß auch güthig gegedie ſein, die voll x---Geiſtes ihn daran hinderwollen, er darf aber nichein X---x K---xwand aufbrechen, er darnicht Dresden in Brand ſteckeer darf nicht Frau, Tochter miihm blos um eine Kaſſzu retten. Alles hat einePreis, auch das Höchſteund ich darf nicht daAllerhöchſte opfern füein Höchſtes. Man darnicht Gott verleugnen uſei einer Kaſſe willen unauch Gottes ewige Gebotnicht verleugnen. Das Häßlichedas Scheußliche, das Widernatürliche iſt ein zu hohePreis und kann einKaſſe immer um dieſePreis gerettet werdenſo muß ſie ungerettebleiben
Kennſt Du denX---x nicht mehrJa, ich kenne ihn. Eiſt ein alter Mann„Alter Mann“ iſt ſehartig. Ich würde ihn anderbezeichnen
DieDie Tochter iſt nugroßartig angelegt, alihr die Situ geſagt wird, waſie ſoll, nimmt ſie aſie haben gemeinſchaftlicdie Kaſſe beſtohlen, aber nichdaß ſie die Kaſſe aMeiſten entzogen hat„Ich darf es. Dienicht ſagen – waruerkann er es nicht ſagendas wäre noch das einziRichtige
Ein furchtbarer Charakteiſt der alte Ellſterer macht Herr vvon P---zu einer Art Feigling unſchickt ihn in den Tooder doch in x---x Nacht um ihn los zu ſein undie Kaſſe zu retten,.. Vielleichkönnte der Staat (er thut eaber Gott ſei Dank)nicht) ſolcheUnſinnen verlangeErſt der äußre VerlaufIch kann dem nicht zuſtimmenvielleicht würde mir eiUrtheil wieder gegenwartigdas ich von einem zweiteVoß-Kenner hörte: eiſehr bemerkenswerthes abeauch ein ſehr unſichres TalentEr trifft und ſchießtotal vorbei. Zu dieſeVorbeiſchießen gehördies Stück. Eine ſehbeträchtliche Summe voUnnatur, Geſchraubtheit, Pathos und Phraſiſt hier zuſammengetrageund gutſelbſt die x---humoriſtiſch eingeſtreuteScenen ſind nicht Oaſein der Wüſte, ſondernur Sandſtellen iSumpf. Es iſt eix---x Stück
Während einer Abendgesellschaft am 25. Januar 1883 bei Paul Lindau, Von-der-Heydt-Straße 1, las dieser sein zu diesem Zeitpunkt noch unpubliziertes Schauspiel „Mariannens Mutter“ vor. Fontanes Notizen darüber entstanden vermutlich ebenso wie seine anderen Theater-Notizen noch während der Lesung; vgl. Chronik, Bd. 3, S. 2545.Fontanes Notizen zu Schillers „Dom Karlos“ entstanden während der Theateraufführung am 31. Januar 1883. Die Kritik erschien am 2. Februar 1883 in der Vossischen Zeitung (Nr. 55); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3886.Fontanes Notizen zu Shakespeares „Hamlet“ entstanden während der Theateraufführung am 9. Februar 1883. Die Kritik erschien am 11. Februar 1883 in der Vossischen Zeitung (Nr. 71); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3892.Fontanes Notizen zu Goethes „Götz von Berlichingen“ entstanden während der Theateraufführung am 20. April 1884. Die Kritik erschien am 22. April 1884 in der Vossischen Zeitung (Nr. 187); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 33945.Fontanes Notizen zu Julius Mosenthals „Deborah“ entstanden während der Theateraufführung am 22. April 1884. Die Kritik erschien am 24. April 1884 in der Vossischen Zeitung (Nr. 191); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3946.Dieser Entwurf zu Fontanes unvollendet gebliebenem Roman „Storch von Adebar“ fehlt in der Neuedition seiner Nachlass-Texte; vgl. Fontane–Fragmente, .Fontanes Notizbuchaufzeichnungen bezeugen vermutlich einen frühesten Zeitpunkt der Entstehung des mehrbändigen Werkplans, der zunächst unter dem Titel „Aus alten und neuen Tagen. Einundzwanzig Kapitel aus Mark Brandenburg“, dann unter dem hier formulierten „Aus alten und neuen Tagen in Mark Brandenburg“ und zuletzt unter „Geschichte und Geschichten aus Mark Brandenburg. Eine Lesebuch für Schule u. Haus“ vorgesehen war. Die Notizbuchaufzeichnungen, die einem Kapitel gewidmet sind, gehören vermutlich in die frühe Entstehungszeit ab dem ersten März 1883, wie es Fontane in seinem verschollenen Tagebuch festhielt, das Hermann Fricke exzerpierte. Vgl. Chronik, Bd. 3, S. 2551.. Der Entwurf fehlt in GBA–Wanderungen, Bd. 7, S. 53f., wo alle weiteren überlieferten Manuskripte zu diesem „Parallelwerk“ der „Wanderungen“ abgedruck wurden. Zur Entstehung vgl. GBA–Wanderungen, Bd. 7, S. 418-421.Vermutliche Namensnotiz und einzig bislang bekannte Erwähnung von Anna Gesina Brink, verheiratete Fenslage (1784-1807), die 1807 als 22-Jährige in Meppen wegen Diebstahl, Kindstötung und Brandstiftung zum Tode verurteilt wurde. Es war die letzte Hinrichtung im Emsland.Fontanes unvollendet gebliebener Aufsatz „Darstellende Künstler und ihre Kritiker“ entstand vermutlich kurz nach der in den Aufzeichnungen erwähnten „Struensee-Aufführung“ (2.11.1883; XXX). Weitere Handschriften gehören zu den vermissten Beständen des TFA; vgl. lost art ID 276060; E: Neue Rundschau, Aus dem Nachlaß von Theodor Fontane, 35 (1924), Bd. 2, S. 939–952/ Plaudereien, Fontanes Notizen zu Albert Emil Brachvogels „Narziß“ entstanden während der Theateraufführung am 17. Mai 1884. Die Kritik erschien am 20. Mai 1884 in der Vossischen Zeitung (Nr. 233); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3949.Fontanes Notizen zu Franz Grillparzers „Der Traum, ein Leben“ entstanden während der Theateraufführung am 8. Mai 1884. Die Kritik erschien am 10. Mai 1884 in der Vossischen Zeitung (Nr. 217); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3948.Der Duktus der Notizen zu „Cécile“ deutet darauf hin, dass die Aufzeichnungen vermutlich während Fontanes Ausflug nach Quedlinburg am 13. Juni 1884 entstanden sind; vgl. Chronik, Bd. 4, S.2656. Fontane besichtigte u.a. das Rathaus, das Schloss und die Abteikirche. Seine Übersetzung der französischen Inschrift auf einem Hunde-Denkmal bei Quedlinburger Schloss (Blatt 55v) fand wörtlichen Eingang in den Roman; vgl. GBA–Erz. Werk, Bd. 9, S. 51 und Kommentar, S. 290. In Mommsen 1986, (S. 148), ist der Grabstein abgebildet.Die Aufzeichnungen zu „Irrungen, Wirrungen“ gehören vermutlich zu den auf den vorausgegangenen, nur noch fragmentarisch überlieferten Notizbuchzetteln beschrifteten Niederschrift. Sie entstanden XXX.Fontanes Aufzeichnungen zur Baude „Goldne Aussicht“ bei Krummhübel dienten vielleicht als Vorlage für das Anwesen von Lehnert Menz; vgl. GBA–Erz. Werk, Bd. 9, S. 342. Sie entstanden vermutlich während seines Aufenthalts im schlesischen Krummhübel zwischen dem 18. Juli und dem 1. September 1884; vgl. Chronik, Bd. 4, S. 2664f. Die Rekonstruktion der Chronologie der Notizbuchaufzeichnungen bestätigt dies und widerlegt die Angabe in GBA–Erz. Werk, Bd. 9, S. 342 (dort auf „zwischen dem 20. April und 8. Mai 1882“ datiert).Fontanes Notizen zu Heinrich Laubes „Graf Essex“ entstanden während der Theateraufführung am 4. September 1884. Die Kritik erschien am 6. September 1884 in der Vossischen Zeitung (Nr. 417); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3953.Vermutlich handelt es sich um eine Disposition zweier Prosa-Pläne (vgl. die Nummerierung), die hier noch unter den Arbeitstiteln „1. Post-Suitier“ und „2. Geschichte in Stubbenkammer“ formuliert werden. In der Neuedition der Texte Fontanes aus dem Nachlass werden diese beiden Dispositionen vereinfacht unter dem Titel „Post-Suitier“ subsummiert; vgl. Fontane–Fragmente, Bd. 1, S. 387. Diese Zuordnung ist problematisch, da nicht diskutiert wird, dass es sich sehr wahrscheinlich doch eher um zwei Werkpläne handelt, die Fontane mit zwei Arbeitstiteln versah. Die in Fontane–Fragmente, Bd. 1, vorgenommene Datierung auf „Herbst 1884“ (terminus post quem 7./8.09.1884) wird durch die Materialautopsie des Notizbuchs bestätigt.