Überblickskommentar:

D5beta

Fontanes Notizbuch D5, das er vermutlich zwischen dem 27. Juni und 8. August (terminus post quem) 1866 benutzte, enthält neben einem Gedichtentwurf („Und werden’s der Tage zu viel zu viel so will es nicht kommen das letzte Ziel“) Zeitungsausschnitte, die er für sein Buch „Der deutsche Krieg von 1866“ verwendete.

# Information Beschreibung
1 Signatur
  • Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
    • Handschriftenabteilung
      • Signatur: Nachl._Theodor_Fontane,Notizbücher_D05
      • Kalliope: DE-611-HS-1779397
      • Titel: Der Tag nach der Schlacht.
2 Druckgeschichte
  • Druckgeschichte einzelner Notizbuchaufzeichnungen
    3 Inhalt
    • Herausgeber-Inhaltsverzeichnis
      • „Und werden’s der Tage zu viel zu viel“ (Entwurf: Gedicht), Blatt 55r
      • Noch nicht ermittelt: Blatt 16var/16vav (XXX)
      • Noch nicht ermittelt: Blatt 28v, 29v, 35v, 44r (XXX)
      • Noch nicht ermittelt: Zeitungsausschnitte (XXX)
    4 Textsorten/Gattungen
    • Nicht-Fiktional
      • Reiseaufzeichnungen
    5 Fontanes Quellen
    6 Beilagen Keine
    7 Entstehungszeit/Benutzungszeitraum
    • Fontanes Angabe: Keine
    • Friedrich Fontanes Angabe: 1866
    • Ermittelt: Zwischen dem 27. Juni und dem 8. August 1866
    8 Sprachen
    • Deutsch
    9 Schreiberhände
    • Zeitgenössische Schreiberhände – Autor
      • Theodor Fontane
    • Postume Schreiberhände – Schreiber
      • Friedrich Fontane
      • Friedrich Fontane (?)
    • Postume Schreiberhände – Archivare
      • Archivar 1: Unbekannter Archivar, in den 1960er Jahren
      • Archivar 2: Gabriele Radecke, im November 2011
      • Fremde Hand 1: Bibliothekssignatur auf den Signaturen-Klebchen (alt) der Einbanddecken/des Buchrückens
      • Fremde Hand 2: Auktionsnummer, 1933
      • Fremde Hand 3: Häkchen auf dem Etikett
      • Fremde Hand 6: Archivar/Bibliothekar
      • Fremde Hand 9: Archivar/Bibliothekar
    • Zeitgenössiche und postume Schreiberhände – Stempel
      • Friedrich Fontane (FONTANE.), von Friedrich Fontanes Hand
      • Staatsbibliothek zu Berlin, von unbekannter Hand
    • Zeitgenössische und postume Schreiberhände – Drucke
      • Zeitgenössischer Druck
    10 Schreibstoffe und -geräte
    • Tinte (Schwarz)
    • Tinte (Sepia)
    • Bleistift
    • Rotstift

    • Feder mit mittlerer Breite
    • Feder mit breiter Breite
    • Feder mit feiner Breite
    11 Duktus
    • Reinschriftlich
      • Reinschriftliche Notizbuchaufzeichnungen mit sehr gleichmäßigen Schriftzügen, Unterstreichungen, Gliederungen und Einrückungen. Die meisten Reinschriften sind Abschriften früherer Aufzeichnungen oder belegen, dass konzeptionelle Überlegungen vorausgegangen waren.
    • Standard
      • Notizbuchaufzeichnungen mit regelmäßigem und nur vereinzelt vorkommendem unregelmäßigen Duktus
    12 Druckschriften
    13 Layout
    • Blanco
    14 Umfang mit Vorsatzblatt 70 Blatt
    15 Format
    • Blatt
      • Breite 103mm
      • Höhe 169mm
    • Einband
      • Breite 104mm
      • Höhe 169mm
      • Tiefe 9mm
    16 Einband

    Schwarz-braun melierter Pappeinband ohne Vorsatzblätter vorne und hinten; Fadenheftung; Einbanddecke ohne Stifthalterung, mit Papieretikett, ohne an- bzw. aufgeklebtes Blatt; kein Lesebändchen, keine Notizbuchtaschen. Vordere äußere Einbanddecke: vakat. Papieretikett von fremder Hand 3 mit Bleistift beschriftet (Häkchen), von Fontane mit brauner Tinte, breiter Feder beschriftet: „Der Tag nach der Schlacht.“ Von Friedrich Fontane mit Bleistift beschriftet: „1866 (Zeitungsausschnitte)“. Signaturenklebchen (von fremder Hand 1 mit schwarzer Tinte, dünner Feder beschriftet: „D.5.“). Vordere innere Einbanddecke: vakat. Von fremder Hand 2 mit Bleistift beschriftet: „510:5“, von fremder Hand 6 mit Bleistift beschriftet: „No 53“. Hintere innere Einbanddecke: vakat. Firmenklebchen Fr. Wolffhardt, von fremder Hand 9 mit Bleistift beschriftet: „o“. Hintere äußere Einbanddecke: vakat. Signaturenklebchen (vakat). Buchrücken: Signaturenklebchen (von fremder Hand 1 mit schwarzer Tinte, dünner Feder beschriftet: „D5“).

    17 An- und Aufklebungen
    18 Blattfragmente
    19 Vakat-Seiten
    • 65. Vordere Einbanddecke innen, Blatt 1r-2v, 4r-5v, 7r, 11r, 11v, 14r, 14v, 16r, 16v, 19r, 20v, 22r-23v, 25r-26v, 28r, 35r, 37v-38v, 40v, 44v, 46r-47v, 49r-50v, 52r-53v, 55v-56v, 58r-59v, 61r-62v, 64r-65v, 67r-68v und hintere Einbanddecke innen
    20 Skizzen
    21 Stempel
    22 Foliierung Die erste Blattzählung erfolgte durch Friedrich Fontane in den 1920er Jahren mit schwarzer Tinte (vgl. Blatt 1r): „Enthält 41 Blatt.“ Die erste Foliierung der Einzelblätter in arabischen Ziffern hat Archivar 1 vermutlich in den 1960er Jahren mit Bleistift auf den Blattvorderseiten (recto-Seiten) vorgenommen. Die zweite Foliierung der Einzelblätter wurde im Rahmen der Notizbuch-Edition von Archivar 2 im November 2011 mit Bleistift auf den Blattvorderseiten (recto-Seiten) in arabischen Ziffern durchgeführt. Dabei wurde die alte Zählung mit eckigen Klammern markiert. Der auf der vorderen inneren Einbanddecke geschriebenen Auktionsnummer von 1933, „510:5“, ging keine Foliierung voraus.
    23 Besonderheiten
    • Keine