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Havelland.
(meist 1869.)

<Schreiberhand Friedrich Fontane> <Schreiberhand Theodor Fontane>

Havelland.

Die Quellen.Bei Fürstenberg. Bis Zehdenick.Bis Oranienburg. Bis Spandau.Bis Potsdam. Bis Brandenburg.Bis Plaue. Bis Rathenow.Bis Havelberg *.Die Gründung.Die Aebte. Wie es war und wie es ist.Rochow auf Stülpe. AllerleiSagen, namentlich solche auch dieauf den Golm-Berg Bezug haben.v.
der
d.
Groeben
. Schlabrendorf. Ribbeck.Knobloch. Stechow.Groß- und Klein- BehnitzDie Bischofwerder-Güter zusammen-fassen; – dann ebenso dieWoellner-Güter zusammenfassend. h. wo er geboren wurde,dann Behnitz, dann wo er starb.Ein Kapitel von „Torfund Thon.“

Materialfür Lewin v. Vitzewitz

Spukgeschichten etc.

Kohlhaas von v. IhlefeldTerritorien um Kohlhaasenbrück anHerrn WagnerAlterthümer auf der Insel Potsdamvon Ledebur.

Von Potsdam bisTrebbinTrebbin

  • 2. Große Stern. Jagd-schloß. holländisch. Back-steinbau. Sehr intressant.
    Gebäudeaufriss; Jagdschloss SternJagdschlossSternPotsdam, Insel PotsdamJagdschloss Stern.
Der große Hansberühmter großer Hirsch.5 Geweihe von ihm von 1732–36.zuletzt 28 Enden.
    Küche
  • g. Herd
  • h. Waschgelegenheit
  • i. Brunnen
Gebäudegrundriss; Jagdschloss SternJagdschlossSternPotsdam, Insel PotsdamJagdschloss Stern. ihkged. c.b.a.FKücheSchlaf-zimmer.SpeisesaalCorridor

Gütergotz

    Gebäudeaufriss; DorfkircheDorfkircheGütergotz (heute: Güterfelde, Ortsteil der Gemeinde Stahnsdorf)Kirche in Gütergotz.
  • 4. KircheBehauener Feldstein. AlterCistersienser-Bau 1258.
  • 5. Vor dem Pfarrhauseeine selten schöneAkacie, hoch, groß, einBlüthendach und bis in dieKrone und Zweige von Epheuderartig umrankt, daßman nur Epheublätterwahrnimmt und das Akazien-laub nicht sieht.

Gütergotz

Lageplan; Gütergotz (heute: Güterfelde, Ortsteil der Gemeinde Stahnsdorf)Guetergotz(heute:GueterfeldeOrtsteilderGemeindeStahnsdorf)Gütergotz. nach Groß-BeerenPotsdamSeeDorfstraßePatrizierhausSchloß
Am stillen See, ein wenigWald lehnt sich an, etwasRöhricht, eine Schafherde, imWasser ein Angler. Diesdie Stätte des Juthrin Gottes.

Saarmund.

Nuthe-Thal. Breiter Wiesen-grund. Zauche-Berge. Vielrother Sauer-ampfer. Ver-schiedene Arme des Flusses.Schleuse. Einsamkeit. Dannund wann ein Floß, aberkein Kahn.
Saarmund steigt leisehügelan (vom Fluß aus)in einer Schlängellinie. Busse-sche Fabrik. Kleine Häuser, be-schnittene Linden, dazwischenein Akazien oder Holländer-baum, theils vorm Hause, theilsüber dem Zaun.

Eichberg

(Galgenberg) bei Saar-mund. Blick ins Nuthe-thal. Höchster Punkt.

Blankensee

Lageplan; Blankensee (heute: Ortsteil von Trebbin)Blankensee(heute:OrtsteilvonTrebbin)Blankensee (Schloss Blankensee (heute: Sudermannschloss), SchloßSchlossBlankensee(heute:Sudermannschloss)SchloßBlankensee (heute: Ortsteil von Trebbin)Schloss, Schlosspark (heute: Sudermann-Park)Schlosspark(heute:Sudermann-Park)Blankensee (heute: Ortsteil von Trebbin)Park und Kapellenberg (Erhebung in den Glauer Bergen, in der Nähe von Blankensee und Trebbin), CapellenbergKapellenberg(ErhebungindenGlauerBergeninderNaehevonBlankenseeundTrebbin)CapellenbergKapellenberg). ParkSchloßCapellen-bergNuthe
Capellenberg.(Kapelle)
Gebäudeaufriss; KapellenruineKapellenruineBlankensee (heute: Ortsteil von Trebbin)Kapellenruine in Blankensee (heute: Ortsteil von Trebbin)Blankensee(heute:OrtsteilvonTrebbin)Blankensee (Ausschnitt: Portal).
Front. Portal undBlenden-Fenster.Nach den drei andernSeiten hin ebensolche Portale. DasGanze 10 bis 12 Schrittim Quadrat. Ein Kreuz-gewölbe. Ander einen Seite eineConsole oder eineNische, wo wahrscheinlicheine Maria oder ein Hei-liger stand. Das Schloß in Blankenseeauf einer Nuthe-Insel.
Die Kirche.
  • 4.
    Detailansicht; [Anna von Schlabrendorff] [Epitaph][AnnavonSchlabrendorff][Epitaph]falseAnonym/nicht ermitteltEpitaph Anna von Schlabrendorffs in der Kirche zu Blankensee.
    Das Charak-teristischedas breiteweißeMund-tuch, das alle Sechs-wöchnerinnen tragen;auch jetzt noch; sie starbin Wochen.
    Inschrift des Steins. 1567
    den
    d.
    1. Januar
    gegenAbend ist die edle undvieltugendsame Anna v.Schlabrendorf, Kunov. Thümens ehelicheHausfrau mit undin Kindesgeburtgottseliglich entschlafen;derselben Gott gnädigsei.
    Der Vers unterdem ihr gestifteten,oben beschriebenen Bildelautet:
    Hier liegt begraben ohne Qual
    Kunos v. Thümen ehlich Gemahl,
    die tugendsame Frau Anna, gut,
    v. Schlabrendorf das edle Blut.
    Welche gegeben war
    von Gott
    an den Tod
    Welchen sie hier eine
    Tochter fein
    Gelassen hat zum Trost
    allein
    Danach so starb das
    edle Weib
    In Kindesnoth mit
    schwerem Leib
    Den ersten Tag des
    Jänners zwar,
    Im sieben und sechszigstenJahr
    Und lebet um ein
    Himmelreich
    Sammt allen Christen-
    seelen gleich,
    den allen gnädig sei
    von
    v
    Gott
    Und helf auch uns
    aus aller Noth.
    Amen.
(Sand- oderKalkstein) Einge So geht esweitermit allenmöglichenDetailsdie wirdem Leserliebervorenthaltenund ausder wirersehen,daß siewie eineZweiteSarah inihrem67.Jahre einesTöchterleinsgenas.„Am ersten Jänner-Tag es warSie zählte 67Jahr ...Sei ihr gnädigHerr undGottUnd helf auchuns ausallerNoth. bis hier

Trebbin.

Trebbin ist nichtmehr das alte Trebbin.Es liegt nicht mehrbloß an der Nuthe,es liegt auch an derEisenbahn, 14 Zügekommen, 14 Züge gehenund Sonntags – der Berlinerhat eine Vorliebe für schatten-lose, laublose Plätze – ziehenBerliner in Familien- Trupps durch dieStraßen; ein Conrektor derseinen Wochen- Staub abschüttelt, Töchter imCostüm, eine Kleine in türkisch-rothen Tuch und ein 7 jähriger Nach-kömmling, der bereits ein äußerstesDesappointetheit ausdrückt. Dazuknallen die Büchsen imSchützenhause und Equipagenmit rothem Tuch ausgeschlagenhalten vor den Gasthöfen.
Es ist noch nicht lange,da war es nicht möglichvon Gasthöfen in der Mehrheitzu sprechen. Es gab einenGasthof und der ganze Druckdes Monopols lastete auf derStadt. Damals kam folgendesvor.
Ein Garde-Assessor, demdie Nähe der Hauptstadt gelockt haben mochte, saß inTrebbin. Er aß im Greifen,wie wir auf gut Glück hinden Gasthof bezeichnen wollen.Es gab aufgewärmten Kalbs-braten und Salat. DerAssessor nahm; ihm gegen-über saß die Wirthin, eineDame von 36, wo Damenanfangen reizbargereizt zu werden.Der Assessor nahm; es warihm als klapperte es aufseinem Teller. Richtig – eineSchnecke im Salat. DerErschrockene schob denzoologischen Beisatz aufden Teller-Rand und mühte sich die grünen Blätter,die plötzlich entzaubert waren,hinunter zu schlucken. Er sahnicht auf. Er fühlte, daßAugen auf ihm ruhten.Die Dame erhob sich undsagte mit landesüblichemAccent: „Herr Assessor, wennes Ihnen bei mir nichtschmeckt, so mögenSie wo anders essen.“
Das war das Trebbinalter Tage. Jetzt etc.Vieles hat sich geändert,Gasthöfe sind da, Menschenalles, aber es ist doch ein schlimmer Platz geblieben,der nicht einmal auf seinemKirchhof einen Zauber bietet.Alles reizlos. An diesemPlatze wurde
Wilhelm
Wilh.
Hensel
geboren.

Alt-Geltow

Dort lebte und dortist begraben der FörsterSchupke. Schlesier. Origi-nal. Vorzügliche Figur.Seine Geschichte ist einkleiner Roman.
Gardejäger. 3. Compagnie.
Hauptmann
Hptm:
Graf Schlieffen
oderSchlieven. Liebesverhältniß.Uhr mit Kette. Kommtheraus. Schupke ist weg.Schlieven sucht ihn. „Herr
Hauptmann
Hptm:
da hinterm Kirchhofkniet ein Jäger und betet.“Der
Hauptmann
Hptmann
hin zu Pferde.Schupke ruft der
Hauptmann
Hptmann
.auch |„Herr Hauptmann, ichschieße“ und er schlugan. Der Hauptmann stutzte.Im selben Augenblick fielein Schuß. Er hat sichdurch die Brust geschossen,mitten durch den Lungen-Flügel, ein Stück Trag-band mit hinein. Esdauerte 3 Jahr. Ergenas. Stellung imWildpark. Nie einWort über die UhrDas war abgethan. Ver-heirathete sich. War ge-liebt und geachtet. Plötzlichhieß es: Schupke ist todt.Eine der zugeheilten Aderchen wargesprungen, als er sich die Stiefel anzog,von der Anstren-gung. Er war todtauf der Stelle.

Caput

Schloß. Hauptsaal.

Dennewitz. La Fêre 1814 .Lübeck 1806. Bautzen 1813. Kalisch 1835.Dennewitz (Cavallerie rencontre) 1813. Auerstädt 1806.5. General v. Thümen (der jüngere)eins in Oel, eins in Kreide von Krüger.Grüne Zimmer nebenoder hinter demHauptsaal.Schönes DeckenbildRuhmesgöttinoder Fama mit2 Tuben blästden Ruhm indie Welt hineinein Amorin zeigt aufdie Thaten.
2 Amorin haltendie umkränztenBilder von ihm undDorothea und Kurhut drüber. Noch im Hauptsaal.
Reliefdetail (Gemäldeausschnitt); Festsaal, Saal, HauptsaalFestsaalSaalHauptsaalSchloss Caputh, SchloßDeckengemälde im Festsaal des Schlosses in Caputh. Er.Sie
Große Kurfürst. DorotheaGanz vorzüglich; na-mentlich sie.
Darunter ein großer2 Quart Humpen,irden, reich bemaltGeschenk von KämmererTimme. Kleines Theezimer(rechts, vor demHauptsaal). Deckenbild Zwei Amorineder eine bringt eineTheekanne, dampfend,der andre zwei chinesische Porzellantassenauf einem Brett. Bibliothekzimmer.DeckengemäldeZwei Amorinebringen einenRosenkranz.Zimmer dahinterDeckengemälde2 Amorinemit RosenGuirlande. Grundriß des Schlosses Caput unddessen Zimmereintheilung unter GroßeKurfürsten.
Gebäudegrundriss; Schloss Caputh, SchloßSchlossCaputhSchloßCaputh (heute: Ort in der Gemeinde Schwielowsee), CaputSchloss in Caputh (heute: Ort in der Gemeinde Schwielowsee), CaputCaputh(heute:OrtinderGemeindeSchwielowsee)CaputCaputh. Schlaf-gemachderKurfürstinVorgemachderKurfürstinEntreeSaalVorgemachdesKurfürstenF---xCabinetAlkovenVorgemachbeiderPorzellanKammerTreppeFlurGangThee-zimmerSchlaf-gemachdesKurfürstenRo-senkranzTreppeGang.Porzellan-kammer.CabinetdesKurfürstenRosenGuir-lande
PorzellankammerGroßes Decken-gemäldeSchlafzimmer desKurfürsten.3 Deckengemäldezwei Amorin mitGuirlandeNachtMorgen. Blick von derFreitreppe Trink- und Gelage-Gewölbe.Im KellerEin breiterRundbogenin der Mitteund rechts undlinks einflacher Gewölbe-bau mit hollän-dischen Kachelnalles ganz undgar beklebt.15 Schritt lang oder tief10 Schritt breit.
Gebäudeaufriss; Schloss Caputh, SchloßSchlossCaputhSchloßCaputh (heute: Ort in der Gemeinde Schwielowsee), CaputSchloss Caputh.
Grabmal; FriedhofFriedhofBornstedt (heute: Potsdam-Bornstedt, Gemeindeteil von Potsdam)Bornstedt (Friedhof). Vorderansicht (Aussschnitt); Näheres nicht ermittelt. Epheuin Eisen.HagerosenundVergißmeinicht
Grabmal; vermutlich von Carl Timm. FriedhofFriedhofBornstedt (heute: Potsdam-Bornstedt, Gemeindeteil von Potsdam)Bornstedt (Friedhof); Vorderansicht (Ausschnitt).
Zwei Taxusbäume.Wohlgepflegt. Buchsbaum.Viel weißeBlumen.
Grabmal; von Illaire, Ernst EmilIllaireErnstEmil17971866preuß. Beamter, geh. KabinetsratEmil Illaire, FriedhofFriedhofBornstedt (heute: Potsdam-Bornstedt, Gemeindeteil von Potsdam)Bornstedt (Friedhof); Vorderansicht (Ausschnitt). Emil Illaire
Geheimer
Geh.
Kabinets-Rath 12. Sept. 1797. 14. Mai 1866
Grabmal; von Lenné, Peter JosephLennéPeterJoseph17891866Landschaftsarchitekt und Generaldirektor der köngl. preuß. GärtenPeter Joseph Lenné, FriedhofFriedhofBornstedt (heute: Potsdam-Bornstedt, Gemeindeteil von Potsdam)Bornstedt (Friedhof); Vorderansicht (Ausschnitt). Christuskopfauf demSchweißtuchder heiligenVeronica
Doktor
Dr
Peter
Joseph
Jos.
Lenné
1789–1866 aus BonnFriderike Lenné 1855.
geborene
geb.
Voss
Grabmal; von Persius, LudwigPersiusLudwig18031845preuß. Hofarchitekt unter Friedrich Wilhelm IV.Ludwig Persius, FriedhofFriedhofBornstedt (heute: Potsdam-Bornstedt, Gemeindeteil von Potsdam)Bornstedt (Friedhof); Vorderansicht (Ausschnitt).
Architektdes KönigsPersius. Aparter Theil des FriedhofsHier liegen. und verschiedene Sellos.Das Ganze Verandaartigeingefaßt, einfache Pfeilermit Balkenlagen allesmit Epheu
und
u
wildemWein umrankt undvon Linden;
und
u
Nußbaumvon außen her überschattet. Verbenen Drinnen Viel Rosen, Geranien, Taxusund Cypressen-Bäume. Alle Sellos, derenwohl ein dutzend hierbestattet ist, blosFeldsteinblöcke, an einerSeite polirt und mitGoldschrift Namen und Daten. Gleich am Eingangin den Friedhof (links)wo sich ein Pfeilerganghinzieht, ein Erbbe-gräbniß mit alter schmiede-eiserner Thürdarüber. LieutnantCotenius Erbbegräb-niß 1803.
Gebäudeaufriss; KircheKircheBornstedt (heute: Potsdam-Bornstedt, Gemeindeteil von Potsdam)Kirche in Bornstedt (Vorderansicht). aPfeilergangSchulhaus
a gehet zu seinenThoren ein mitDanken,zu seinen Vorhortenmit Lob
30 SchrittHintermPfeilergangdieKircheselbst

Petzow

Lageplan; Schloss Petzow, SchloßSchlossPetzowSchloßPetzow (heute: Ortsteil der Stadt Werder/Havel)Schloss und Lenné-ParkLenné-ParkPetzow (heute: Ortsteil der Stadt Werder/Havel)Schlosspark in Petzow (heute: Ortsteil der Stadt Werder/Havel)Petzow(heute:OrtsteilderStadtWerder/Havel)Petzow GehöftPark.aSchwilow.
Schloß. Thurm aganz in Epheu.Alles flach mitMauerkrone.Das Ganze in Lindengelegen.
Der Bau eine Art Tudor-Bau, ohne eigentliches
tieferes Verständnißdieses Styls, wahr-scheinlich eine Reise-Reminiscenz.

Gebrannte tafel mitPorträt und LorbeerLyra drunterZelter wardhier geborenam 11. Dezember 1758.
Allerhand Arbeiterhäuschenam Berge; ein Apfel-baum, etwas Wein, jetztim Stock aufgesetzt, niedrigeFensterchen, sehr unschein-bar und wenig poetisch.Eine Pfütze vorm Hause.

Der Kirchberg mitder schönen romanischenKirche durch
Friedrich Wilhelm
Fr: W.
IV.

Nach Norden zuMan überblickt: 2 mal Havel2 mal Glindower Seedie Grelle zu und die Grelle zu Füßendahinterder Glindower See,dahinterWerder und rechtsund links dieHavellinks Glindower Seerechts Schwilow See.
>Gemäldeausschnitt; Christus als Apotheker [Ölgemälde]ChristusalsApotheker[Oelgemaelde]falseAnonym/nicht ermitteltChristus als Apotheker in der Heilig-Geist-KircheHeilig-Geist-KircheWerder (Havel)Kirche zu Werder. gfedcbhaKreuz Wurtz
  • a. Gnade
  • c. Hülfe
  • e. Liebe
  • G. Geduld.
  • b. Friede
  • d. Beständigkeit
  • f. Hoffnung
  • h. Glaube
Matthei 9.
Vers
V.
12Die Starken be-dürfen desArztes nicht,sondern die Kranken.Ich bin kommendie Sünder zurBuße zu rufenund nicht dieFrommen. An der BrückeEinladungs- und Ausladungs-stelle
Lageplan; Werder (Havel)Werder(Havel)Werder (Ausschnitt). Hoffmans Brauerei
Jede Familie ladet ein,sie gaben große Karrendie noch reichren habenkleine Wagen mit einemoder 2 Hunden darandiese Wagen sind grün gestrichen, saubre Leiterwagen.
Auf den Wagenstehen 10, 20 bisvielleicht 50 Tiene,meist von gleicherGröße. Jede Familiehat ihr Wappen-Abzeichen an derTiene und so giebtes denn eine Werder-sche Heraldik. Zunächstunterscheiden sich die Tienenach der Farbe und zwareinigeauchzuKahn so daß die untere Hälfteau naturel auftrittdie obre Hälfte inFarbe roth, grün, blau,weiß. Auf diesembreiten Farben-Randstehen nun entwederdie Namen, nochhäufiger aber dieWappenzeichen, Kreuze,stehend und liegend, Sterne,Kreise. Nun beginntum 6 Uhr Abends oderFrühe schon das Einladenin die Kähne, dannlegt sich der Dampfer Wilhelm I vor undum 6 oder 7 oder 8beginnt die Fahrt; invielleicht 6 bis 8 Stundensind sie in Berlin an der Friedrichsbrückund nehmen ihrenStand.

Das Werdersche Obstbefindet sich zunächst aufder Insel selbst und isthier vielleicht amschönsten: Fleiß, alteCultur, Routine, Erfah-rung, vorzüglicher Boden,mildes Clima, gedämpfte Kälte und das reflektirtegrelle Sonnenlicht kommenzusammen, um hier etwasganz vorzügliches herzu-stellen. Aehnlich schönesObst wird an den Ufer-abhängen und auf denBergen des Festlandgezogen, aber dochnicht voll so schön.

Alle Arten Hunde, dermärkische große Wolfshundan der Spitze, aber auchDoggen, Hühnerhunde,Neufundländer. Nunbeginnt ein Gebell,dazwischen ein sichDrängen von Mannund Frau, den sogenannten„Werderschen“, alleflink, beweglich und vonjenem sonnenbrannt-Teint, den besondersalle diejenigen haben,die auf dem Wassersich der grellen Sommer-hitze aussetzen müssen.

Was gezogenwird, sind immer nochin erster Reihe alle Artenvon Kirschen, Glas-Knupper-etc. Kirschen, aber auchErdbeeren, Aprikosen,Pfirsich, Wein. DieBerge werden meist soausgenutzt, daß die Kirschennach Norden hin, derWein nach Süden hingepflanzt war.

Bei der Abfahrt einBöllerschuß.
Mit großem Geschick umSchlag 6 setzt sich derDampfer in Bewegung, vondem Pier aus lostsich der Kahn, dasTau wird zugeworfen,rasch, geschickt, stillgeht alles vor sich und beide Schiffe gleitendurch den schönen Strom.
Um 6 ab, um 2 Nachtssind sie da.
Die Werderschen Frauen,die in Berlin eingeheirathetsind, empfangen sie dort,wohl schon um 4 beginntdas Geschäft.
Unterwegs sitzen sieauf ihren Bänken und nähen,flicken, stricken, immerthätig; auf der heißenFeuerstelle stehen zahlloseBunzlauerkannen umden Kaffe für die Fahrt warm zuhalten.

Fünf bis 6 Meilenin der Stunde ist allesgepachtet; auf Werderselbst nur das feinsteObst, Himbeeren undAprikosen. Danachsind sie nicht übermäßigreich. Die Ausgabensind bedeutend. 1 12
Silbergroschen
Sgr
Pflückerlohn, 1 12
Silbergroschen
Sgr
Transportkosten (wovondas Schiff bezahlt wird)dazu muß fast allerDung bezahlt werden.
Im Winter beginntdas üppige Leben: Tanz, Theater, Schlittenfahrten,Reizender Ring-Platz.zwei Parallel Straßen,dazwischen der von altenLinden umstellte Platz
Lageplan; Marktplatz, Ring-PlatzMarktplatzRing-PlatzWerder (Havel)Ring-Platz in Werder (Havel)Werder(Havel)Werder.

Glindow

Umgebungsplan; Glindow (heute: Ortsteil von Werder [Have])Glindow(heute:OrtsteilvonWerder[Have])Glindow, Werder (Havel)Werder(Havel)Werder und Petzow (heute: Ortsteil der Stadt Werder/Havel)Petzow(heute:OrtsteilderStadtWerder/Havel)Petzow. WerderPetzowGlindow
Die Dorfbewohner,Bauern und Kossäthenbestellen nach wievor ihren Acker.Die hier Ziegelbrennen sind reicheLeute, meist Speku-lanten aus der Residenz.Sie entnehmen Arbeiterwo sie sie kriegenkönnen, auch Lippe-Detmolder. DasDorf hat einzelnehübsche Häuser, im Großen und Ganzen macht esdoch eher einen un-schönen, oder doch un-saubren Eindruck, derSinn für das Schöne,Anmuthige, Saubre fehltdurchaus und das Malerischewas in den Schlängel-linien, in den Unregel-mäßigkeiten, in denBuchten, in den Bäumenliegt, die überall herumstehn und die Unschönheitin ihren Schirm nehmen,ist den Bewohnern nicht anzurechnen.
Die Kirche, einmoderner gothischerBau, etwa 10Jahr alt, ist hübschbietet aber weiterkein Interesse.

Baumgartenbrück

Lageplan; Baumgartenbrück (Siedlung; heute: Teil von Geltow)Baumgartenbrueck(Siedlung;heute:TeilvonGeltow)Baumgartenbrück. AkazieKegelbahnWeideSchwilowSee.LindenKastanienWirthshausHerr Herrmann
Viel Linden. Kostbarzur Blüthenzeit.Der Wirth ist auchder Brückenzöllner.Der Schiffsver-kehr istenorm es mögen wohltäglich 60 Kähne(à 1
Silbergroschen
Sgr
) hier dieZugbrücke passiren;vielleicht viel mehr.Ein Lieblingsplatz derPotsdammer; guteVerpflegung. DasGanze ein kleinerSeehafen, vollerSchiffe und Boote, dieunmittelbar an dieserBaumparthie liegen.Kostbarer Blick aufden Schwilow, auf dem ein immer regerSegelverkehr ist, diebald über den stillen,bald über den bewegtenSee gleiten. DerHauptverkehr ist nachund von Werder, dieserVerkehr geht durch dieBrücke; der Schwilow-See-Verkehr gleitetnur daran vorüberund nimmt seinen Kursauf Caput zu.
Die schönste Zeitist die Stunde nach 6 wenn das WerderscheDampfschiff mit demKahn im Schlepptauhier durch die Brückefährt. Nirgends hat manin das Treiben derWerderschen einen beßrenEinblick.
Herr Herrmann einmittlerer Funfziger,Pfeffer- und Salz Haar,Glatze, Brille, hoch-roth, ein vorzüglicherWirth mit der Bockig-keit des gutenGewissens.

Alt-Geltow.

Aus diesemKirchspiel starbfür König und Vater-land PeterDüring X---xzu Potsdam imLazareth 1813.

Aus diesem Kirchspielstarben im Befreiungs-kampf für ihredeutschen Brüder inSchleswig-Holstein
Friedrich Wilhelm
Fr. W.
Kupfer
gefallen
gef.
vor Düppelam 17. März 1864 Carl Wolf Lüdecke
gestorben
gestorb.
an seinenWunden imLazareth zuRinkenès am 22. März 1864 Vergiß die treuenTodten nicht. Brautkrone,Myrten,Immortellen-kränze, Buch-staben in Trocken- Blumenausgeführt, Bänderetc.
über 70 Kränzeund Kronen mitihren buntenhalb vergilbtenBändern.
Alles geweißt; dieDecke von Holz, einIn der Wetter-fahne 1755 Jahr des Umbaus.wenig gerundet. Schinkelschesvergoldetes, eisernesGrabkreuzganz inEpheu
Grabmal; Meusebach, FamilieMeusebachFamilieFamilie Meusebach. FriedhofFriedhofAlt Geltow (später zusammen mit Neu Geltow zu Geltow zusammengeschlossen, heute: Ortsteil von Schwielowsee), Alt/Geltow, Alt-GeltowAlt-Geltow (Friedhof). SohnVaterMutterAlles in Epheu
Kleines Legat,Zweimal imJahr singtdie Schulehier,Zwei Trauereschen, Hasel-nuß, Lebens-BaumgekreuztesHolzgitterganz in wildemWein
Lageplan; FriedhofFriedhofAlt Geltow (später zusammen mit Neu Geltow zu Geltow zusammengeschlossen, heute: Ortsteil von Schwielowsee), Alt/Geltow, Alt-GeltowVorkirchhof Alt-Geltow. Rose,Fuchsie,Levkojen,Heliotrop,Nelken. StiefmütterchenWachholder.
Hinter demGrabe hoheMalven.Aufdem neuenVorkirchhof.
KleinesvergoldetesSchinkelschesEisen-kreuz.Hier ruhetin GottJohannSchupke
geboren
geb.
1.
Februar
Febr:
1822,
gestorben
gestorb.
30
November
Novbr
1865. SanftruheseineAsche.Hinten Jesaias57. 2.Die richtigwas sich etc.

Nedelitz

Oben Büste, Herme
Bassewitz-DenkmalBassewitz-DenkmalNedlitz (heute: Stadtteil von Potsdam), NedelitzBassewitz-Denkmal in Nedlitz (heute: Stadtteil von Potsdam), NedelitzNedlitz(heute:StadtteilvonPotsdam)NedelitzNedlitz
Der König dem Begründerdieser Anpflanzungv. Bassewitz
Exzellenz
Exc.

Fahrland

Gebäudeaufriss; PfarrhausPfarrhausFahrland (heute: Ortsteil von Potsdam)Pfarrhaus in Fahrland. Friedesei mit euch
Zwei alte Linden.

Marquardt

Grotte. Gewölbe, 20Iim Quadrat
Lageplan; GrotteGrotteMarquardt (heute: Ortsteil von Potsdam)Grotte in Marquardt. Kronleuchterschmaler Eingang
In Brusthöhe 2 heimlicheEingangslöcher mitSteinen versetztAlles mit blauer Glas-schlacke ausgelegt.Jetzt Epheu, wilder WeinAccacien oben, in FrontEdeltannenfalsche Platanen gebaut. Eine Art Schweizerstyl, Rohrdach, blei-gegitterte Fenster, Linde, drei Pappeln,Weidicht. Bauerhäuser, Birke, Gartenland,Alte mit dem Enkel, dahinter Berg-zug ansteigend, Netze, Reusen.

Uetz

Lageplan; Uetz (heute: Uetz-Paaren, Ortsteil von Potsdam)Uetz(heute:Uetz-PaarenOrtsteilvonPotsdam)Uetz.
Bublitz. Hohes Schilf. Weiße
und
u
gelbe X---x.Fähre. Fährhaus, unter
Friedrich Wilhelm
Fr. W.
III
Dorfstraße altenStyls.
Rechts: hohe alte Ul-men, unmittelbar dahinterkleine weiße Häusermit Strohdach, dahinterGartenland auf dieBublitz zu;
Links: Gärten mit Bienen-häusern ältesten Styls,Obstbäume, Nußbäume, ein alter Ziehbrunnen, morsch, dann und wann ein Haus,dahinter das Terrain einweniges ansteigend. Etwashöher, auf dem Höhenzuge
Gebäudeaufriss (Ausschnitt); KircheKircheUetz (heute: Uetz-Paaren, Ortsteil von Potsdam)Kirche in Uetz (Turm).
die Kirche, Schinkelsch moder-nisirt, mitvergoldetemKreuz oben.Königsdamm durchsLuch von Uetz nachParetz, erst schöneLinden, dann Pappeln,dann die Infanten-Brücke, dann anPark-Lisière vorbeiins Dorf Paretzhinein.

Paretz.

Lageplan; Schloss ParetzSchlossParetzParetz (heute: Ortsteil der Stadt Ketzin/Havel)Schloss und SchlossparkSchlossparkParetz (heute: Ortsteil der Stadt Ketzin/Havel)Schlosspark in Paretz. ParkPark44444433
Paretz.
The Death ofCaptain CookA Bear HuntThe KennelLord GranthamThe affectionateBrothersThe finding ofMosesThe Resurrectionof a piousFamilyAlso obenSchlaf und Ankleide-zimmer der KöniginElisabethWohnzimmer derselbenZimmer
Friedrich Wilhelm
Fr. W.
IV.
mit Portraitseines Vaters undseiner Mutter
BloomsburySquareThe Ale House Doorby SingletonThe Farm Yardby the same.Reynolds, Rembrandt,Rubens,
Antoine
A.
Pesne
Humboldt ZimmerGraf Keller Zimmer.

UntenGartensaal,Chinesischer Saal
Königin Luisens Zimmer
König
Friedrich Wilhelm
Fr. W.
III
Zimmer
unmittelbar hinterdem von der KöniginLuise. Vieleenglische Stiche, Tivoli,Egeria, und vielAbbildungen andrer königlicherSchlösser und Baulich-keiten, Uniform-stücke, Mütze.Schlafzimmer des
königlichen
konigl.
Paares. Wandbilder (landschaftlich)Supraporten (Scenenmit Amorinen)Einfache Möbel imStyl des EmpireEinfaches kleinesKlavier, von ihrselbst benutzt.Zwei Betten, neben-einander jedes miteinem Himmel. Die Gliederung des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland“) ist eine erweiterte Gliederung derjenigen Gliederung, die Fontane in Notizbuch A14, Blatt 43r, 44r und 45r niedergeschrieben hat. Aufgrund der Schreibchronologie ist sie vermutlich im Juni oder vor Juni 1869 zu datieren, bevor Fontane zu seiner ersten Recherche-Reise für diesen Band aufgebroche war.Fontanes Materialsammlung zu seinem Roman „Vor dem Sturm“ (hier noch unter dem Titel „Lewin von Vitzewitz“) entstand vermutlich nach der Gliederung des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland“) vor Ende Juni 1869.Fontanes Auflistung von Spukgeschichten entstanden nach der rekonstruierten Schreibchronologie der Notizbuchaufzeichnungen vermutlich vor Ende Juni 1869. Innerhalb der Fontane-Editorik werden sie zwei unterschiedlichen Werk-Komplexen zugeordnet: zum einen den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ (vgl. GBA–Wanderungen, Bd. 7, S. 9), zum anderen „Vor dem Sturm“ (GBA–Erz. Werk, Bd. 1, S. 448.Fontanes Aufzeichnungen „Von Potsdam bis Trebbin“ entstanden vermutlich Ende Juni 1869. Insbesondere die Skizzen und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Gütergotz“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ unter dem Titel: „Gütergotz“ veröffentlicht wurde (Nr. 30 [26.07.1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Gütergotz“) und schied es ab der zweiten Auflage wieder aus. Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 6, S. 634-639. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3184, und Chronik, Bd. 2, S. 1552.Fontanes Aufzeichnungen zu Gütergotz entstanden vermutlich Ende Juni 1869. Insbesondere die Skizzen und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Gütergotz“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ unter dem Titel: „Gütergotz“ veröffentlicht wurde (Nr. 30 [26.07.1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Gütergotz“) und schied es ab der zweiten Auflage wieder aus. Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 6, S. 634-639. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3184, und Chronik, Bd. 2, S. 1552.Fontanes Aufzeichnungen zu Saarmund entstanden vermutlich nach seinem Besuch Ende Juni 1869. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Saarmund und die Nutheburgen“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ unter dem Titel: „Saarmund und die Nutheburgen“ veröffentlicht wurde (Nr. 36 [6.09.1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Saarmund und die Nutheburgen“). Das Buchkapitel wurde dann abschließend 1881 in die erste Auflage des vierten „Wanderungen“-Bandes übernommmen („Spreeland. Beeskow-Storkow und Barnim-Teltow“; 1882, Kapitel: „Saarmund und die Nutheburgen“, Abschnitt: „An der Nuthe“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 4, S. 634-639. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3196, und Chronik, Bd. 2, S. 1552.Fontanes Aufzeichnungen zu Eichberg entstanden vermutlich nach seinem Besuch Ende Juni 1869. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Saarmund und die Nutheburgen“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ unter dem Titel: „Saarmund und die Nutheburgen“ veröffentlicht wurde (Nr. 36 [6.09.1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Saarmund und die Nutheburgen“). Das Buchkapitel wurde dann abschließend 1881 in die erste Auflage des vierten „Wanderungen“-Bandes übernommmen („Spreeland. Beeskow-Storkow und Barnim-Teltow“; 1882, Kapitel: „Saarmund und die Nutheburgen“, Abschnitt: „An der Nuthe“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 4, S. 634-639. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3196.Fontanes Aufzeichnungen zu Blankensee entstanden vermutlich nach seinem Besuch Ende Juni 1869. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Blankensee“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ unter dem Titel: „Der Schwilow und seine Umgebungen – 4. Baumgartenbrück“ veröffentlicht wurde (Nr. 35 [30.08.1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Blankensee“). Das Buchkapitel wurde abschließend 1881 in die erste Auflage des vierten „Wanderungen“-Bandes übernommmen („Spreeland. Beeskow-Storkow und Barnim-Teltow“; 1882, Kapitel: „Blankensee“, Abschnitt: „An der Nuthe“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 4, S. 639f. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3191, und Chronik, Bd. 2, S. 1552.Fontanes Entwurf zu Trebbin entstanden vermutlich nach Ende Juni 1869. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Trebbin und Wilhelm Hensel“, das in der „Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen“ unter dem Titel: „Trebbin und Wilhelm Hensel“ veröffentlicht wurde (Sonntags-Beilage, Nr. 22 [2.06.1872] und Nr. 23 [9.06.1872]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Trebbin“). Das Buchkapitel wurde dann abschließend 1881 in die erste Auflage des vierten „Wanderungen“-Bandes übernommmen („Spreeland. Beeskow-Storkow und Barnim-Teltow“; 1882, Kapitel: „Trebbin“, Abschnitt: „An der Nuthe“) Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 4, S. 643-645. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3278, und Chronik, Bd. 2, S. 1552.Fontanes Aufzeichnungen zu Alt-Geltow entstanden nach dem 13. Juli 1869 im Anschluss seines Besuchs. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Alt-Geltow“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ in zwei Folgen veröffentlicht wurde (Nr. 8 [21.02.1872]und Nr. 9 [28.02.1872]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Alt-Geltow“). Vgl. zur Entstehung des „Alt-Geltow“-Kapitels den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 646-650. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3249, und Chronik, Bd. 2, S. 1555. Fontanes Aufzeichnungen zu Caputh entstanden vor dem 13. Juli 1869. Insbesondere die Skizzen und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Caput“, das in der „Neuen Preußischen [Kreuz-]Zeitung“ als zweiter Teil einer Reihe unter dem Titel: „Der Schwilow und seine Umgebungen – 2. Caput (General de Chieze von 1662 bis 1671. – Sophie Charlotte und König Friedrich I. bis 1713.)“ veröffentlicht wurde (Nr. 95 [24.04.1870] und Nr. 101 [1.05.1870]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Caput“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 638-642. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3117, und Chronik, Bd. 2, S. 1555.Fontanes Aufzeichnungen zu Bornstedt entstanden vor dem 13. Juli 1869. Insbesondere die Skizzen der Grabdenkmäler und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Bornstädt“, das in „Über Land und Meer“ unter dem Titel: „Havel und Haveldörfer – 4. Bornstedt. (Bei Sanssouci)“ veröffentlicht wurde (Bd. 26, Nr. 51 [September 1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Bornstädt“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 581-583. Dort wurde die Reise allerdings auf 1869 oder 1870 datiert und die Notizbuchaufzeichnungen wurden nicht ausgewertet. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3205.Fontanes Aufzeichnungen zu Petzow entstanden am 13. Juli 1869. Insbesondere die Skizze und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Petzow“, das in der „Neuen Preußischen [Kreuz-]Zeitung“ als dritter Teil einer Reihe unter dem Titel: „Der Schwilow und seine Umgebungen – 3. Petzow“ veröffentlicht wurde (Nr. 107 [8.05.1870]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Petzow“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 642-645. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3117, und Chronik, Bd. 2, S. 1550 und 1552.Fontanes Aufzeichnungen zu Werder entstanden am 13. Juli 1869. Insbesondere die Skizze und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Werder und die ‚Werderschen‘. 1. Die Insel und ihre Bevölkerung. Stadt und Kirche. ‚Christus als Apotheker‘“, das in der „Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen“ unter dem Titel: „Glindow“ veröffentlicht wurde (Sonntags-Beilage, Nr. 26 [25.06.1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Werder“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 653-656. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3182, und Chronik, Bd. 2, S. 1552 und 1555.Fontanes Aufzeichnungen zu Glindow entstanden am 13. Juli 1869. Insbesondere die Skizze und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Glindow“, das in der „Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen“ unter dem Titel: „Glindow“ veröffentlicht wurde (Sonntags-Beilage, Nr. 29 [16.07.1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Glindow“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 657. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3183, und Chronik, Bd. 2, S. 1552 und 1555.Fontanes Aufzeichnungen zu Baumgartenbrück entstanden am 13. Juli 1869. Insbesondere die Skizze und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Baumgartenbrück“, das in der „Neuen Preußischen [Kreuz-]Zeitung“ als vierter Teil einer Reihe unter dem Titel: „Der Schwilow und seine Umgebungen – 4. Baumgartenbrück“ veröffentlicht wurde (Nr. 112 [15.05.1870]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Baumgartenbrück“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 645f. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3117, und Chronik, Bd. 2, S. 1555.Fontanes Aufzeichnungen zu Alt-Geltow entstanden am 13. Juli 1869. Insbesondere die Skizze und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Alt-Geltow“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ in zwei Folgen veröffentlicht wurde (Nr. 8 [21.02.1872]und Nr. 9 [28.02.1872]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Alt-Geltow“). Vgl. zur Entstehung des „Alt-Geltow“-Kapitels den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 646-650. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3249, und Chronik, Bd. 2, S. 1555.Fontanes Aufzeichnungen zu Nedlitz entstanden vermutlich zwischen dem 8. und 18. August 1869. Weitere Informationen folgen mit nächster Publikation.Fontanes Notizen zu Fahrland entstanden zwischen dem 8. und 18. August 1869. Weitere Informationen folgen mit nächster Publikation.Fontanes Aufzeichnungen zu Marquardt entstanden vermutlich zwischen dem 8. und dem 18. August 1869. Insbesondere die Skizze der Grotte und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen noch während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Marquardt“, das im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“ unter dem Titel: „Marquardt. Marquardt von 1795-1803. General v. Bischofwerder.“ in drei Teilen veröffentlicht wurde (Nr. 27 [6.07.1870], Nr. 28 [13.07.1870] und Nr. 29 [20.07.1870]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Marquardt“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 589-602. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3122, und Chronik, Bd. 2, S. 1552.Fontanes Aufzeichnungen zu Uetz entstanden zwischen dem 8. und 18. August 1869. Insbesondere die Skizzen und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Uetz“, das in „Über Land und Meer“ unter dem Titel: „Havel und Haveldörfer – 2. Uetz. (Ein havelländisches Idyll.)“ veröffentlicht wurde (Bd. 26, Nr. 47, [August 1871]). Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Uetz“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 612f. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3194.Fontanes Aufzeichnungen zu Paretz entstanden vermutlich zwischen dem 8. und 18. August 1869. Insbesondere die Skizzen des Schlosses und der unruhige Duktus belegen, dass die Notizen während seines Besuchs entstanden sind. Fontane verwendete sie als Grundlage für das Kapitel: „Paretz“, das in „Über Land und Meer“ unter dem Titel: „Havel und Haveldörfer – Paretz I. II.“ veröffentlicht wurde (Bd. 26, Nr. 31 [Juli 1871]) und Nr. 45 [August 1871]. Das Kapitel integrierte Fontane anschließend in die erste Auflage des dritten „Wanderungen“-Bandes („Ost-Havelland. Die Landschaft um Spandau, Potsdam, Brandenburg“; 1873, Kapitel: „Paretz I/Paretz II“). Vgl. zur Entstehung den Kommentar in GBA–Wanderungen, Bd. 3, S. 613-619. Vgl. auch Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3186.
* Das Bild von der Havel-Luch Entwässerungim Potsdammer Regierungs-Gebäude. – Diesan andrem Ort beschreiben