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188

<Schreiberhand Friedrich Fontane>
  • Brief an? (noch z
    kopiren
  • Entwurf zu einem Gedich
    „Einſamkeit“ (?
    [vielleicht nicht von Th.F.Theodor Fontane
  • Ausſprüche etc. von Dingel-sted
    u. Hebbe
  • 1883
  • Theater
    (Don Carlos –[Purschian – Aspasia
  • Bilder: (?Suderod
  • Entwurf z.zu einem intreſſante
    Brief an? in SachenBrief an? in Sache
    R. Schr.Rudolf Schreiner u. Martha F.Fontan
<Schreiberhand Theodor Fontane>
Das Gedicht „Schmucklos wird mir die Welt“ stammt von Fontane; vgl. GBA.Brief an Anna Witte.

Quedlinburg.


Rathhaus am Markt. (50 ₰) AllerleCurioſa drin zu ſehn. NichtHervorragendes
Finkenherd. VoMarkt durch die „hohe Straßebis zum „Finkenherd“. (Gaſſe.Vom Finkenherd weiter bis zu
Schloſsplat
    a. Klopstockhaus
  • b. Gleich danebedas Küſterhaus. KüſteMichaelis. 1 Mark
  • c. Schloßkircheα. Krypta. MiKönig Heinrich I., Mathildeund Gräfin Auroraβ. Cythergewölbe
  • d. Schloß. 50 ₰e. Ritter’s- Hau
  • f. Brühl mit deKlopſtock-Statue
Wie wir getragehaben das Bilder Irdiſchen, alſwerden wir auctragen das Bilder Himmliſchen

Zwiſchen devon Vinca minoüberwachſeneGräbern ein
kleiner
kl.
Palmenbaum,dahinter deweiße Marmorkranz mit deInſchrift. Cypreſſen, Myrthenſträucherundum
Sehr einfachſchön unanmuthig

Dieſes Hauſteht iGottes Hand
Stadtplan (Ausschnitt); QuedlinburgQuedlinburgQuedlinburg?

Der X---iſt es gewarnt
Gott iHimmel wollgebe
Allen diwanderaus u. ei
Den viel ewigeFrieden ſei
Zuletzt daewige Leben

Klopſtocks Büſte (nichStandbild) wie iſchöner Bronze, wirkantik, wie eivornehmer Römeder eines Tages asketiſcher Chriſt geworde

Suderode.

Es hat einen gewiſſeländlich maleriſchen Reiund wer geborgeleben will, derardaß er doch ſchließlicimmer noch einArt Bergluft haohne der Schärfdieſer Luft ausgeſetzzu ſein, der mahingehn. Es paßalſo vielleicht füLungenkranke. FüNervenkranke dagegen für ſolche, die deBerliner Canal-Lufentfliehn, ueinen volleZug wirklich freierfriſcher Luft zu thuniſt es ſchrecklichVollkommen dumpund kellerhaftVon allen Seiteläuft an Regentagen das Waſſezuſammen und hörnun der Regeauf, ſo giebes einen häßlichen mit HôtelmiasmegeſchwängerteWaſſerdunſt, defür Nervenkrankunmöglich guſein kann. DiHäuſer ſind zuTheil pittoreskaber die meiſtedoch primitiv. Wedas Glück haeine Vorder⸗ Giebelſtubzu kriegen, dialſo wenigſtens eine2. Stock entſproche(zwei Treppen hoch mag es vielleichſehr nett findenEs bleibt aber docalles unendlichinter Thale zurückThale hat wirklicfriſche Luft unfriſches Waſſer, Sonnenſchein und SchattenWärme und Kühl(am Waldkater z. B.
Das Reizendſtbleibt immer Werni-gerod, wenman das Glück haauf KagelmannsBalko zu wohnen undie Hunde nicht blaffeniſt. Darüber folgende Inſchrifaus der Ode „An mein Waeldchen“„An mein Waeldchen“

Wenn hier im Sturm nicht mehdie Eiche rausche
Keine Lispel mehr wehvon dieser Weid
Dann sind Lieder noch, die voHerzen kamen
Gingen zu HerzenHochverehrte FrauHochverehrte FraTheuerſte Freundin
Meine letzte literariſche Thahier ſollen dieſe Zeilean Sie, hochverehrte Freundinſein, in denen ich Ihneeine allerwichtigſte Fragvon unſrem kleinen Standpunkaus angeſehn, allerwichtigſtFrage vorlegen und IhUrtheil, Ihren Rath erbittemöchte
Natürlich handelt eſich um Martha, unbeinah ebenſo natürlichandelt es ſich uden nebelhaft und jedenfalöchſtlh unfaßbar aHorizonte ziehendeBrautigam in spe odeauch nicht in speRudolf SchreinerMarthaNebelhaftVielleicht iſt er ganicht ſo nebelhaft, unſein nebelhaftes Zder Nebel iſt nicher ſondern diWolke unter der Marthihn verbirgt. Sierſcheint uns nur ſo, weiMartha es für gut findet ihn und ihr Verhältundniß räthſelvoll in derzu ihm in einWolke hüllt zu ſtecken.. Mir etwasganz Unverſtändiges
Sie begreifen, dauns dieſe Frage ſeilange beſchäftigt, unſeit dem unglücklicheExamen-Ausgange geradezSorge macht. |Wirſtehenin Bezug aux---x| Was wir erwartetedas Examen, x---x x---xſo oder ſo und als einwar das Folgende: DreFolge deſſelben x---xnatürliche Conſequenz deſſelben erwartetTage oder 8 Tage nach glücklichwar das Folgende: 3 oder 8 TagNicht dieſeunglücklichAusgangs halberſonderwegen Betrachtungedie daraknüpfeglücklich beſtandenem Examenwird er kommen unum Martha anhaltenmißglückt aber ſeiExamen, ſo wird efreilich nicht um ſie anhalten, wird abeirgendwelche Schrittthun, um ſich ihrer „iStillen“ ihrer zu verſichern. Daß das Erſtrnicht geſchehen iſt, weies nicht geſchehen konntewiſſen wir. Abewie ſteht es nun midem zweiten? Haein ſolches ſich „iStillen“ ihreverſichern ſtattgefunden?jetzt oder vielleicht aucfrüher ſchon? Daraukommt es an? Diemöchten wir wiſſen.gern erfahren
Hat es ſtattgefundenaber auch wirklich und zwar in klaren und baaren Worten ſtattgefunden, d. h. alſo ſtattgefunden über deberühmten HändedruckCorridorkuß oderunFußſpitzengruß hinau(die ſammt und ſonderin meinen Augen ganichts bedeutenſo haben wir Eltern weitein derieſer Sache weiter nichtzu ſagen. Denn Wihaben durchaus nichts gegeſtille Verlobungen, unhaben auch nichts gegejahrelanges Warten. Wir haben ſelber 5 Jahre lang ge-Im wartet. Gegentheil, einſolche ſich bewährendetreugepflegte Zuneigunhat unſre volle Zuſtimmung

HundezwingerFaſanerieDer Runenſtein. 6aus JütlanmitgebrachtHeil Rulfein RunenAlſo noch einmalhaben wenn ſich imirgend welche Zuſicherungen, abeauch wirklich Sicherungen im Stillen |wieder zugeſichertſtattgefunden, ſo betrachten wir dieganze Sachealle als abgemacht und erledig
  • und x---xhaben nicht nöthig irgend etwaswas innocin dieſer Sache zu ſagen oder zu thun
  • Aber |wir möchtenklar in der Sache ſenich frage noch einmal, haben ſolche um ſo mehr, alses uns durchaus nichtſcheinen will, daß ſolcheſtillen Zuſicherungeſtattgefunden? Icglaube, das Gegentheil.neinUnd mit RückſichAnrichte-StubeMorgendämmer-Stub, Garde-roben-StubVergnügen
    Wir ſind alſwenn ſeitens R. S.’nichts geſchehen als einſtillesVerlöbniweder jetzt noch ß ſein ſollterüher
    was auf das Beſtimmteſtals ſtilles aber bindendes als ſtilleVerlöbniß angeſehewerden kann, deMeinung, daß Martha,bei der unzweifelhaftenſobald ſie nach Berlizurückkehrt (und wenes nur auf 3 Tage wäreder Familie sans gêndie Piſtole auf diBruſt zu ſetzten und mitivollkommen berechtigtem ſuperiorem Tone zu fragtehatmuß: „Kinder, was denkIhr Euch denn eigentlich?“ oder abewenn ſie dieſe Fragzu thun nicht Luſthat,gewillt iſ einfach gezwungen iund berechtigt iſt, einenſteinegeordneten Rückzuanzutrittteten hat. und zwar aufNimmerwiederſeh
    Sie iſt dies nichblos ihrem Glückſondern auch ihrer Ehrſchuldig. Längeeinfach zu wartenimmer weiter und weiter,ohne das ausgeſprochenſtRecht und Pflicht dazuiſt lächerlich und verächtlich
    Und nun zumhlußS
    Wir ſind wiSie zweifellos aus dieſen Zeilen heraus leſen werdeneinigermaßen gereiztLiegt es Aber ich glaubdieſe Gereiztheit iſt unſegutes Recht. Liegt eſo, wies wahrſcheinlicnicht liegt, ſo | könnenwir unſer Echauffementin dieſem Brief, derihm Ausdruck giebt,nur bedauerwerd ich meinerſeits nicht anſtehn hinterher gernrevociren.; lieges aber, wie ich fürchtdaß es liegt, ſo habkanich– nur aufs Beſtimmteſte wieder- für ſolche Duſcheholen, daß ichſchaft und Pappſtoffelegar keine Worte.parlamentariſcheAusdrücke habe. Ich halte (ganz im Gegenſatz zu meinem Renommeefurchtbar viel von deEhre und bin ſehr fürHeirathen. Es iſt daNatürliche. Aber icbin nicht ſo dafürdaß unter allen Umſtändegeheirathet werdemuß. Wenn ſchondenn ſchon. Bierfäſſegehören in den Kelleraber nicht in diSchlafBrautſtube
    Ihnen wird Marthalles längſt erzählt reinen Wein eingeſchenkt habeund wenn nicht, ſwird Sie’s, denk ichin dieſer Veranlaſſunthun. Bitte, laſſeSie, hochverehrte Freundin, uns wiſſen, wie’ſteht, unwie ſich Martha,(eliege nun wie’s wolle,auch ferner dazu zſtellen gedenkt
    Denn ſchließlicbleibt als Paragraph 1. immerda„ſie mag thun wasſie will.“beſtehn: „es iſt ihre Sache.“ undſie hat die Entſcheidung. Liegihr dran, ihre Jugenaufs Düſtre und Ungewiſſe hin zu „verwarten“, ſo maſies thun. Ihr Glücund ihr Unglück, iſihr eben ihr’s. WaWir können nur darlegen, Meinung äußern,-Uns liegt obihr zu rathen, Sſie aber mag ſich entſcheiden
    (Abſatz

      Speiſezimme
    • 1. Dreifenſtri(mit Balkonthür) unim Quadra
    • 2. Viele Lutherſtühle
    • 3. Die FenſterpfeileSpiegel
    • 4. Rieſiger Kronleuchter auGeweihen mi60 Lichtern
    • 5. Kamin dermiJagdemblemeder Balkonthügegenüber
    • 6. Ofenſchirvon MeißnePorzellanſchale, Geſchenvon ſeinerMam
    • 7. Halbes Dutzend Candelabevon Granatemit StabLichtern
    • 8. Orleans187 Weihnachten. Großfranzöſiſche Pedulhalb StehUhr
    • 9. HubertusStatuemit Hirſc
    • 10. GeweiheTrophäenDarunter eiungrader 2Ender. Lautecapitale Exemplare. Dammwilund RothwildSchwarzwild, RothwildDammwild (SchauflerElchwild (Schauflemit Enden.
    • 11. TrinkhorAbwurf,
    • vonNaſſa 1874von eine14 Ender undarum iſt es eiS---x. D---trinken diNeulinge
    • 12. Erz odeBronce Schaleſehr ſchön. Darſtellend in deMitte alHautrelieWilhelm, Prinzevon NoOranien
    • Naſſau; danPortraittypus nocein X---x auder Zeit von etw1620–40
    • 13. Humpeaus eineElephantenzahnDolchmeſſer bizum Strich BreitSchreiender HirſchNamenszug? WelcheMit Silber eingefaßt. UnTiefHöhe anderthalb B---x
      Detailansicht eines Bierkrugs.
    • 14. NeunzehWappentelleGeſchlecht zerforſche
    • 15. Zwölf Huſarenteller: Geſchenkx---ſtreich voSeiten desHuſaren RegimentsGardedie das ganzHuſarenlebedarſtellen, voRekruten abis zur Entlaſſung zur ReſerveGefecht. VedetteAttaque StallpoſtzuſtändWeihnachtseinbeſcherung
    Gipbroncirt

    Aspasia

    Akt. I

    Scene 1dUnd danſangen ſSie ſviele ſchönLieder, natürlicalle von Göthe

    Woher weier, daß ſie ein„Aſpaſia“ iſt
    Er verhöhnt 3hier ſich ſelbſt– ſonſt haer aus Goethcitirt, diesmal perſiflirer die Citationen u. Connotationen
    auf jedeEckſpielLinks danebedes PrinzeArbeitszimme
      1. Wieder Geweih
    • 2. Uhr auGeweihen. DePerpendikeſtellt deMoment dawo Louis Napoleodem Kaiſer deDegen überreicht
    • 3. Eine Statuettedes KurprinzeFresken au1635
    • 4. Bildea. großes BildAyon (2) Geis-bock geſchoſſeVon Albert Meu-ro2. Fr.Frau v. Erhart. 18823. Vielekleinſte Bilder meiſt Erinnerungſtücüber den HerrnFörſter R.Roseman Näheremittheilen will
    • 5. MamuthsZahn (Briefbeſchwerer) in deDreilindenerZiegele gefundenbeim Ausſchachtedes Lehms
    • 6. Kamin⸗Aufſatzſtücke; berühmtBronce
    • 7. Der Arbeitstiſch
        a. Holzſeſſelb. Eichentiſc
      • c. Lutherſtuh(durch allZimmer dieſelben
      • d Artemidoru(ſpäter Kuppenheim) geſtorbe8. Auguſt 6von Prinz Fr. K.Friedrich Karim Gefecht beiKuppenheigerittenPferdehuf miSilberdeckel jetzt Aſchenbecher
      • e. OBriefbeſchwere„Orleans 4. Dezember187. Marodegroßes Granatſtück
      • f. Sturm von Düppe18. April 64Großer Granatdeckel. großGranatſpitzedurchgeſchnittewie Eierbecheund als Eeine gewiſſe KartätſcKugel dran
      • g. FriedrichWilh.Wilhelm II
      • h. Fr. W.Friedrich Wilhelm IV
      • i. Zietenbilin Oel. Vowem
      • k. AſchenbecheAnacreon. 1 Jul73 in DreiLindegeſtorben. Beiſſunde uund beiDüppel geritten
      • l. Teppich vofünf bis zwei dreWolfsfellen
      • M. Zinnbildeaus ſeinen Zimmereinrichtungen ausvoBerlin und Pots-da, unverheirathet. Bildeaus dem Pots-dammer Stadtſchlo
      • MN. MöllhauſenGedicht
      • O. KreidezeichnunvoZwei Balkonder eine von ſeineArbeitszimmeaus, der andrvom Speiſezimmeaus

    Frau ſagt„alles durcmich und Arbeitund gleich darauſagt er: er 3wird eineBeruf wählenArbeit, wirein Philiſtewerden

    Er verhöhnden GoetheEnthuſiasmuaber er kanaus ſeiner alteHülle nichheraus unſteift ſich nacwie voauf Goetheſche | SprücheCitate, Lieder, 3– alles GoetheMacht einepouvre

    Allerlei BücheBilder (SticheGlasbaufenſterSchränke, TiſcheStühle, Geweihegroße und kleine

    GefallenOffiziere: ErckerZieten, Franſekydie Namen feſtſtellen
    MerkwürdigBronce-Wanduhr
    ErckertBegräbnisplatbei St Marieaux ChêneReliefkartevon MetzGewehrſpindStricke, Jagdhüte und Mützeein halbes DutzendBirkhahnLinks hineiins Empfangs-zimme
    • 1. W---ds H---ge---x x---xx---x
    • 2. Kronleuchter voGeweihen
    • 3. Zwei ComploritCandelaber, Leuchtevon Bajonetmit Wollkugelund Kartätſchedie an Eiſenketten hängen
    • 4. Photographieſeiner Töchterldenburger, uundHolländerin undie Connaught unFriedrich Leopold
    • 5. Drei Oelbildeals Hauptbildie FingalshöhleStaffa, Einganvon Biermanoder Achenbacoder Kraus

    Akt II.

    PanopticumSchwiegermutterboſſirt

    Gute Scenzwiſchen deFrieb, Berndaund MeyerBerndal und 3Meyer – möglich, aber ſehſelten
    Oberländenach Mommsegebildet. Alſmehr Horawie Goethe„Wenn ich vorziehe, die Geſellſchaft der Dameaufzuſuchen“ – ſagLiedtcke zuProfeſſor (Sehgrob.Iſt der Lothagoethekundig
    Es iſt geſchraubtErſtlich wird docſo nicht draulos verleumdeund wenn egeſchieht, wires ſo nicht geglaubt. Eiſt alles nichunmöglich, abeman geht nichwillfähig mit

    Man tritt iein kleineVorzimmer. Hiebefinden ſich däniſchTrophaeen, darunteein Danebromit folgendeInſchrift: DieſeDanebrog wehte auder Citadelle voFredericia und wurdbei der Einnahmdurch die
    preußischen
    preuß
    Truppenam 2. Mai 184v. S. K. H.Seiner Königlichen Hoheit Printzv Pr.Preuße eigenhändiniedergeholt
    z. B. auch franzöſiſchLanze, Spontanes unSchwedens Federfür wildSchweden


    Dagobert muß 3auch heirathen, es iſt ein Aufwaſchen

    Führ mich zuStege, fühmich zum Tod

    Es lebe deKönig

    Vergiß die frommeTodten nichtAlle drei zuErinnerung ade18. April
    Wappen drunteund drüberStreuangrif(Bajonet-X---xAufgepf---Fahne
    Freund aGrabe

    „Onkel komdoch“ – etwanaiv
    Aſpaſia, SokrateOreſt, PyladesOthello, JagoGoetheſprücheGoethecitate

    Dann müſſeſie die Sperlingfragen. DiFrieſoll ein liebens- 4würdiger Charakteſein und ſie iſein alter Sadracim Stil eineBenedixſchen Stören-friede Geheimräthin„Schien ſinicht nuHauptes gelängſgewachſen.“ Ich konnt’ enicht finde

    Der 1000pfundigauch in Iben-horſ geſchoſſenVielleicht 1200(
    Rosemann
    R.
    fragen.)

    „Der erſtSalutſchufür Sie, meiPrinz.Schleswig 23. Apri18484 oder 6 pfundeKugel einMarmortafe

    Akt III. 4Profeſſor unTöchter

    Der Profeſſoiſt abſoluunwahr
    Solches armeTeufels Tochteſagt nicht: icſchwöre dier ſoll miclieben und danwill ich ihverachten. 4

    Zwei Büchſenfutterale voElchhirſch⸗X---und zwei vodem 800 pfundigen

    Vollmekommt
    Gut geſpieltAber allegeſchraubtunnatürlicund ohne wahreHumor. Eſoll witziund luſtig unhumoriſtiſcſein, abees iſt es nichtTöchter die 4ſo arm ſindſind nicht ſkeck, ſo ſuperior. WTöchter nugenandteKleider tragenda hört diKeuſchheit auf

    FranzöſiſchWaffen: Generalsmütze, GewehrePiſtolen, FahnenSäbel

    Zwei GlasBuntfenſterà 8 Scheibejede Scheibdas Wappeeiner der eroberteStädte von 666 und 70/7darſtellend
      1. Dänemar2. Schleswig3. Lauenbur4. Flensbur5. Oeſtreic6. Böhme7. Ungar8. Mähren9. RouenRohan
      10. Prag11. Preßburg12. Githſchi13. Nanci14. Metz15. Orlean16 Le Mans
    Turna

    Müller ider Scene mider Barkanſehr gut undieſScene iſt 4die erſte richtige, menſchlicheWie ſie daſteht, iſt ſihalb willkürlich, halunpaſſend, währenſie richtig erwachſen, ſehhübſch ſeikönnte

    Dieſe Naivetät iſder Gipfedes Raffinements

    „Dieſe Frau iſmir ein Räthſel –“ jedeandre würdſagen: „einunſchuldige Frauund weiter nichts

    Furchtbare Scenzwiſchen Krausund Oberländer. 4

    „Und IhHerr Dornwallwird wie meiSchwiegerſohn.
    UnſinnJeder Profeſſogreift zu
    So mierig,ſo ruppig, ſneumärkiſcpoplig iſt alles
    Furchtbar. Diganze Scenkindiſch, alberquatſch

    Jetzt kommOber-Etag

    Steintreppeherauf, allevon Heruferkacheln eingefaßt, ſchmiedeeiſernes Treppengeländer
    • 1. Bild voGraf Krockoder 1000 pfundigangeſchoſſene Elch, der in Glienikiſt, wird vominzen erlegtſoll dePFangſchuß empfangen. DeSchweinshunſtellt deHirſch; Prinim Hinter-grun
    • 2. Gegen hunderGeweihe voRothhirſch unDammſchuflerAlle von ihgeſchoſſen
    • 3. Nachahmuneines Rieſenhirſchgeweihewie ſie frühein Deutſchlanangekommen ſeiſollen, mit freigeſetzter Inſchrif
    Inſchrift darunter
    Durch Güte deHerrn R.Rosemann beidInſchriften, ſowohdie deutſcheHexameter, alwie auch dialte franzöſiſchUrſchrift. Aucdie Meſſung

    Akt IV.

    Ich kanihr die Treuſo ganz nichanrechnen, ſie lebt izu angenehmeVerhältniſſen
    „Das iſt jſchon Verifikation.

    Die beideVorderräumunter x---X---Hofmarſchalls-Zimmedie beideandren nacder Flanke herauheißen eigentlicAdjutanten-zimme. X---als lieber nachvorn raus

    Dornwall unRodeck – waruwill der arme Profeſſodieſen beidereichen Leutedie Tochtenicht geben

    Eine wirklicbrillantScene wadie zwiſcheVollmer under Conrad

    „Dieſe unſelige Toilette“

    „Ihr Trotz waredie Dornen, didie Roſenknospen deLiebe bargen.„Wie ſtolſie ſind“ – ſolchProfeſſorentöchtedürfen nichablehnen unlehnen nichab

    „Gewidmemeinem Schwiegerſohn“


    Unter deElch Einganund zweZimmer deHofmarſchallsGraf GKanitdie meiſt deX---AdjutantedienenIn dieſeZimmer eirieſiger X---zur Erinnerunan den Düppel-ſtur. (Näheredurch Herr FörſterRosemanUnterm X---x---x X---Kugeln, Eichen Holund dazwiſche7 X---Felder unMarmoraufſatz miInſchrift. Allmit Inſchriftedie die Hauptmomentdes 64 KriegEnthalten. Obemit Sturmauf Düppe18. ApriDriettes Adjutanten-Zimme (linkX---x.) DiSchickſale deweißen X---xInſchrift
    • 1. brachte das erſte1. brachte das erſtGaſtſpiel des HerrPurſchian in der Rolldes Don Carlos
    • 2. Es iſt dies jetzfür die ganze Gruppe deLebensgaſtſpiele dibevorzugte Rolle, ſchwaczu beſondrer Freudder Kritik, mehr zuVerlegenheit als zuFreude der Kritik alzu deren Freude. Wendie Gaſtſpieler eineExtremen repräſentirtenund entweder ſehr unausreichend oder ſehr ausgezeichnet wären, ſfiel dieſe Verlegenheit fortAlle Die Don Carlos 5Spieler aber, die ich ſeieiner Reihe an Jahregeſehn, ſtehen allauf einer Mittelſtufund haben deshaleine verzweifeltAehnlichkeit, ſiſind mal ſchlankemal breiter, maſo mal ſo, abeim Ganzen läufes darauf hinaus, daman ein x---gewandten Stereinen Theaterprinzerepräſentiren ſiehtIm Ganzen ziehſich eine tiefe Unwahrheidurch. Das Geſicht 5begleitet einen, dieſBewegungen, dieſe Sprachſind ganz unmöglichnie hat ein Prinſo geſprochen unſoll es ſich uDarſtellung odeSchöpfung eines IdealPrinzen halten, ſiſt auch dieſernicht da. Vielleichnoch weniger. Alldieſe Bemerkung drängtſich mir wiedebei dem Spiele deHerrn Purſchiaauf. Er machtnichts, es war 5eine gewiſſe Uebermuſtrung da, ſeiDon Carlos ſtimmtvon Anfang bis Endefaſt einen coſequenteTon, hatte ebenfalldieſes Tons, dieſeAuffaſſung keinſchwachen und keinſtarken Stellen, alder Ton ſelbſiſt nicht der richtigeund iſt ein Tonder hinter dewas man beuns hört zurückbleibt. Es war deTon einer Mittelbühne, im Tonder jüngſt Leute begeiſtern aber diKritik nicht zufriedeſtellen kann. Smuß ich von ſeineganzen Spiel ſagees war aus eineGuß, aber eerreichte nicht darichtige Niveau, nichdas Niveau deNi Theater, nocweniger das Niveader Rolle

    • 1. rechtein Wolfein ruſſiſchebeſonderſchön groß
    • 2. Ein ElcK. H.Königliche Hoheit Prinz F. K.Friedrich Karſchoß dieſeElchhirſcungradeZehener ider OberförſtereiIbenhors(Oſtpreußen4. OctobOktober 81Gewicht miAuffbruc840 Pfun
    3. Das inte
  • reſſanterStüc

  • Fluoder Vorhalle

    • 1. Rieſen BüffelKopf
    • 2. Prinz Fr. K.Friedrich Karl Auerochſchoß9. Dezember 8und Ple
    • 3. X---X---von wilde
    • Schweinskopfe
      4 Auerhähn
    • 5. X---X---
    • 6. Eine Trapp7. Cormora
    • 10. Kampfhähne
    2. Treppenhau
    Umgebungsplan (?);
    „Wir ſollen die Zeitin der wir uns bewegen, nach Kräften iunſre Speiſe verwandelnnicht aber uns ſelbſt zuSpeiſe der Zeit machen.

    „Die der Poeſie eigenſtKraft liegt im Ausgleichenim Ordnen und Beſtimmen voZeit und Maaß. Sie iſdie Waage im Chaoder Schöpfung.

    Aussprüche von Hebbel

    Kuh I. S. 202Die Linie des Schönen iſhaarſcharf und kann nur uzweitauſend Meilen überſchritten werden. DaGeringſte iſt alles
    Das Drama ſchilderden Gedanken, der Thawerden will, durch Handeln oder Dulden

    Epigramvon Dingelsted


    Wenn Ihr dereinſtemich begrabt
    Das ſei auf meineStein zu leſen
    Er hat zeitlebenGlück gehabt
    Doch glücklich iſer nie geweſen

    Epigramm von Grillparzer

    S.Siehe Kuh. S.Seite 481. I
    Will meine Zeit mich beſtreiten
    Ich laß es ruhig geſchehnIch komme aus andren ZeiteUnd hoffe in andre zu gehn

    Ausſprüche von HebbelAusſprüche von HebbeKuh I. S. 484


    Und doch entfremdet der WeltEnterbt und verwieſenErblüht mir an ihrem Ran(Ein ſüßes Gift im Kelch
    Eine berauſchende Blumnoch
    Einſamkeit
    Schmucklos wird mir die WeltSchmucklos wird mir die WeltIhr Götzendienſt, und ihre Lüge;Nichts was Liebe lohntNichts was Liebe willAber Ein Fremder wohin ichin der Welt ſehEinUnd ein Enterbte
    Ein VerwieſenerErblüht mir Welt, auser Gaben Fülldan Deinem Rand
    Nur eine Blume nocEinſamkeitAber Und doch, fremd, enterbt und verweſen
    Erblüht mir, Welt aDeinem Rande nochAusgangRande noc
    (Ein ſüßes Gift im KelchEine berauſchende Blume:, nochEinſamkeit
    Hochgeehrter HerrHochgeehrter Her
    Ueber manchem ſteht kein guteStern. Als ich Ihnen in meinem letzteBriefe ſchrieb, daß es ſich nur um ein„kl.kleine Summe“ handeln könne, erwartetich freilich nicht, daß ſie ſo klein ſeiwürde
    Die freundlichenn Zeilen Zuſchrift, mit denenr Sieglaub ich perſönlich die Sammlung begleitent habeentwaffneten noch nachträglich einigermaßen, wieder, abeannehmen kann ich die Sammlung dennoch nicht. Unſo bitt ich Sie, dennwieder, an ihren Urſprung zurückgehend dieſe 30 Mark irgeneiner literariſchen X---kaſſe zu gutkommen zu laſſenIch bezweifle keinen Augenblicdaß ich nach einer x---x füdieſe Dingein Ihrem Hauſe für BeiträgeDinge> dieſer Art allgemein giltigen X---x x---honorirt worden bin, aber aucdas kann noch nicht beſtimmendas Maaß war | ich bilde min nicht unbeſcheideneie Anſprüchherabzuſetzen, Anſprüche, von denen ich mir einbilde, daß ſie nicht unbeſcheiden ſind. In vorzüglicher ErgebenheiTh F.Theodor FontaneTh FMein Gefühl, als mir dePoſtbote das Geld brachtehielt die Mitte zwiſcheGeärgert⸗ und AmüſirtſeinWie vorſichtigWie vorſichtiman ſein mußDie geheirathetWittwe ſitzdaneben

    „Du, Geiſt der Erde, ſtehſt minäher“. Routine danaciſt ſchließlich aucnichts weitezſagen, als RaubtiereRentiere. SteheGaſtſpiele gerecht zwerden, iſt Bei ſolchem Gaſtſpiele ſehr ſchwer. Tadelman oder iſt man auch nunüchtern im Ausdruck, ſo iſman ſtrenger wie nöthig, denſchließlich iſt nicht alle Tage alleMögliche zu verlangen, und haman Worte der Anerkennung, ſſagt man nicht die Wahrheit. Uebeeine Mittelmäßigkeit iſt abenichts zu ſagen. Das Spiel wabeſſer. „Du, Geiſt der Erde ſtehſt mir näher.Vierte Strophe aus Klopstocks Ode „Mein Waeldchen“.Fontanes Notizen zu Otto Franz Gensichens „Frau Aspasia“ entstanden während der Theateraufführung am 20. März 1883. Die Kritik erschien am 21. März 1883 (Nachtkritik) in der Vossischen Zeitung (Nr. 135); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3896, und am 22. März 1883 (Nr. 137); , 3897.Fontanes Notizen zu Schillers „Dom Karlos“ entstanden während der Theateraufführung am 4. April 1883. Die Kritik erschien am 5. April 1883 in der Vossischen Zeitung (Nr. 157); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3899.Fontane exzerpiert sehr genau aus Kuh–Hebbel, Bd. 1, Kuh–Hebbel, Bd. 1; bis auf wenige Abweichungen in Orthographie und Interpunktion hat Fontane Grillparzers Epigramm und Hebbels Aussprüche exakt wiedergegeben. Das Epigramm von Dingelstedt ist nicht ermittelt.Entwurf GedichtZitat: „Du, Geist der Erde bist mir näher.“ FaustFontanes Notizen zu Carl Töpfers „Rosenmüller und Finke“ entstanden während der Theateraufführung am 6. April 1883. Die Kritik erschien am 7. April 1883 in der Vossischen Zeitung (Nr. 161); vgl. Bibliographie, Bd. 1, Nr. 3901.